» »

Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

Pdetyra808


Hallo

und vielen Dank für die Info @:)

Seit drei Monaten nehme ich das Medikamend CORTOREX mit dem Wirkstoff AMIODARON nun bekomme ich immer wieder schubweise Wahrnehmungsstörungen!!

Wer nimmt das auch!!!

Oder kann mir jemand etwas darüber sagen!!!!!!

Liebe Grüße Petra

GbePrharxd


Hallo Matthias – alias @mcone2004,

vielen Dank für das typische Lehrbeispiel, welches Du hier zu meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie so richtig passend geschildert hast.

Ich kann Dein komisches Gefühl im Bauch genau nachempfinden, was Du in der Badewanne hattest. Relaxen muss nicht unbedingt bequem sein und Sitzen in der Wanne nicht in jedem Fall. Dabei kann die "Wanne" ganz schön zusammengedrückt werden, was die untere Hohlvene ja auch komprimiert.

Vielleicht hattest Du ohne es sonderlich zu merken schon Blähungen, die durch unverträgliche Speisen und Getränke auf Arbeit entstehen konnten. Vielleicht war das Badewasser tatsächlich etwas zu warm, was ja den Puls hochtreibt, um den Körper zu kühlen - so paradox es auch klingen mag. Und ein steigender Puls in Verbindung mit einer beginnenden Blockierung der unteren Hohlvene kann bei mir mit Vorhofflimmern enden, wenn ich nicht mit meiner Bauchmassage eingreife.

Bei Dir wurde im Krankenhaus ja anschließend auch Vorhofflimmern diagnostiziert, wie Du schreibst. Deine frühere Episode auf Arbeit, die durch Kopfüberbeugen gleich nach dem Frühstück entstanden ist, kann auch durch eine Abquetschung der Hohlvene entstanden sein.

Die Vibrationen sehr lauter Bassmusik habe ich ja schon vor fünf Jahren auf der ersten Seite dieses Threads für meine Vorhofflimmerattacken verantwortlich gemacht. Damals schob ich dem Vagusnerv die Schuld in die Schuhe und heute, wie kann es anders sein, glaube ich an eine Mittäterschaft der unteren bzw. oberen Hohlvene bei diesem Phänomen. Ich weiß nur noch nicht recht woher ich die Indizien nehme. ;-D

Hier ein typisches, fast alltägliches Beispiel für eine kaum merkbare Hohlvenenkompression abends auf dem Sofa:

Das Abendbrot ist schon Geschichte, man sieht fern und plötzlich springt man auf, weil irgendetwas fehlt oder es drückt einfach nur die Blase. Schnell geht es dabei noch am Kühlschrank vorbei – ein Stückchen Wurst oder Käse und ruck zuck lässt man sich wieder aufs Sofa plumpsen, damit man im Fernsehen nicht zu viel verpasst. Beim Kauen des Häppchens bemerkt man nun plötzlich ein leichtes Schwächegefühl, was aus der Magengrube aufsteigt, dann schießen Extrasystolen durch den Körper und der Puls steigt an.

Durch das Aufstehen vom Sofa und das etwas hektische Tun bis zum wieder Hinsetzen, gab es einen höheren Blutbedarf im Herzen, als durch die abgedrückte Vene ankommen konnte. Daher das Schwächegefühl und zur Befreiung die Extrasystolen.

Bei den meisten Extrasystolen-Angsthasen müsste es doch jetzt klick machen, was zum Handeln auffordert. Ich jedenfalls beende diese Phase mit einer aufrechten Sitzhaltung in Verbindung mit meiner Oberbauchmassage, damit die gequetschte Hohlvene wieder frei wird und im rechten Herzvorhof wieder genug Blut ankommen kann.

Wie bitteschön sollte sich das Herz anders bemerkbar machen? Wenn man in so einer eingeengten Situation einschläft, wäre es doch die einzige Möglichkeit – oder?

Früher schaukelten sich bei mir öfters solche Situationen hoch bis zum Vorhofflimmern, besonders wenn sich bei Extrasystolen der Puls erhöht.

Dies passiert im Alltag aber nicht nur auf dem Sofa.

Tschau *:)

mEcon^e20(04


Hallo Gerhard,

das mit dem aufstehen aus dem Sessel kenne ich auch genauso. Ich beschreibe es als Euphoriemoment im Körper. Gleich wieder hinsetzen geht nicht, d.h. ich muss es kurz abklingen lassen und kann mich dann wieder setzen.

Ich bin hier durch Google hier gelandet und muß erkennen das ich damit auch nicht alleine bin. Schön aber wieder auch nicht schön. Zum Teil ist ist man leider des öfteren im Alltag eingeschrenkt, doch im ich "lerne" meinen Körper zu verstehen und passe mich wohl oder übel an.

Mich würde nur mal interessieren ob es schlimmer werden kann, also die Empfindlichkeit, das das Herzrasen auftritt.

Eine Sache habe ich noch festgestellt: Manchmal (wirklich selten) habe ich das Gefühl als wenn mir für ca. 1sec. die Luft wegbleibt oder aussetzt. Ob mir die Luft wegbleibt oder etwas es so empfinden lässt kann ich nicht sagen. Jedenfalls komisch im Körper. ":/.

Matthias :-)

Rveinyhard%80-rgbxrg


Hallo zusammen,

mit sehr großem Interesse habe ich die ganzen Beiträge gelesen.

Kurz zu meiner Story.

Ich war Sportler (Tennis, Fußball, Laufen, Schwimmen, Radfahren) ca. 5 mal die Woche brauchte ich Sport, aufgrund der Bürotätigkeit. Im Frühjahr 2011 bekam ich Nackenschmerzen und Rückenbeschwerden und leichtem Schwindel. Desweiteren bekam ich immer mehr Magenprobleme, Aufstoßen, Blähungen. Der Besuch beim Orthopäden bezüglich der Nackenbeschwerden mit dummen Einrenkversuchen waren erfolglos, es wurde eher noch schlimmer. Diagnose beim Magen hieß Reizdarm. Nichts wurde besser. Die Beschwerden waren überwiegend auf der linken Seite.

Somit begab ich mich im Juli zu einem Heilpraktiker der angeblich was von der Wirbelsäule verstand. Diese massierte mich am Rücken und machte einige Bewegungsübungen. Nach 3 Sitzungen sagte ich, dass es noch nichts gebracht hatte.

Am 1. September 2011 wurde ich wieder von ihm behandelt. Dieses mal schröpfte er mich an der Brutswirbelsäule und massierte mich wieder stark. Außerdem übte er großen Druck auf meinen Thorax aus um ihn laut seiner Aussage zu "öffnen".

Am nächsten Tag war nichts mehr wie vorher. Ich konnte nach dem Aufstehen die Türklinke nicht mehr fassen vor lauter Schwindel. Alles drehte sich. Plötzlich verspürte ich auch keinen Hunger mehr. Am Nachmittag begann ich heftigst zu zittern am ganzen Körper. Ich war überall eiskalt. Ich bekam ganz willkürlich Gänsehaut und und einen Brennen am ganzen Körper begann.

Ein Besuch in einer Neurologischen Abteilung brachte keine Ergebnisse. Schädel CT, alles normal.

wieder heim.

Die darauffolgenden 4 Tagen konnte ich weder Essen noch schlafen. Mein Energiepegel sank in den Keller. Der Heilpraktiker kam nochmal und stellte die Diagnose Burnout.

Jetzt begann ein Ärztemarathon. Im Laufe des Monats September gesellten sich langsam Extrasystolen hinzu und ein ganz komisches Zucken im linken Magen-Darmbereich beim Bauchnabel. Die ganze linke Seite war verspannt und bockhart.

Essen und leichte Bewegungen lösten Extrasystolen aus. Viel Essen und Fett war gar nicht mehr. Alkohol reichte ein Bier um schwere Schwindelanfälle und Extrasystolen auszulösen. Schulmediznisch war ich im Kopf krank. :|N

Kardiologen hatten keine Erklärung für die Extrasystolen und das Herzrasen. Meiner Ansicht nach war es zu diesm Zeitpunkt noch die Wirbelsäule. Sport war ab diesem 1. September nicht mehr möglich. Im Dezember lernte ich einen Physiotherapeuthen kennen, der mir helfen konnte meine Wirbelsäule in den Griff zu bekommen. Nach 4 Monaten ließen die schlimmsten Sympthome wie Herzrasen und starke Extrasystolen nach und auch die Angst vorm Lebensende verschwand langsam wieder.

Jedoch war ich immer noch Leistungsunfähig. Somit begab ich mich zu einem TCM Spezialisten (Chinese) der mir erklärte, dass Leber und Milz überlastet waren und ich mich auf die Suche nach der Ursache begeben solle. Mit Akkupunktur konnte er mir 2 Halswirbel einrenken und Leber und Milz unterstützen. Es ging mir wieder besser und der Schwindel verschwand. Jedoch dieses komische Gefühl im Bauch und in der Brust gingen nicht weg.

Ich schaute im Internet nach den Möglichkeiten und ließ mich auf Quecksilber testen. Volltreffer. Werte waren vier mal so hoch wie normal. Somit begann ich selbst eine Ausleitungstherapie mit Erfolg. Einiges wurde besser als jemals zuvor aber manches will nicht verschwinden.

Ja und jetzt lese ich die Beiträge hier und kann nur sagen, dass mir etliches bekannt vorkommt, weil ich auch durch gewisse Bewegungen die Extrasystolen auslösen kann bzw. das Zucken in der Darmgegend (was direkt mit dem Herzen verbunden ist) und auch wie Gerhard sagt eine Massage des Bauchraumes etwas bewirkt.

Was ich auch noch festgestellt habe, dass Brustschwimmen mit Untertauchen dies auch sofort auslöst, nach ca. 50 Meter schwimmen.

Da bei mir im Stuhl auch eine gekippte Darmflora festgestellt wurde, welche durch vermehrte Gasbildung auch solche Sympthome auslöst, hab ich noch folgende Ansätze die ich verfolge.

1. Im Oktober bekomme ich die letzten Amalganfüllungen raus und kann dann auch einen Entgiftung des Nervensystems machen.

Vielleicht ist ja im ZNS so viel Quecksilber, dass bei kleinster Reizung alles verrückt spielt. Speziell Vagus Nerv, mit Magen-Darm und Herz.

2. Eine Darmsanierung, die ein Gleichgewicht wieder herstellt, dadurch weniger Gas und kein Aufstoßen und Blähungen mehr. Dies werde ich im Winter angreifen.

3. Atlaskorrektur (bei mir ist er nach links verschoben) dadurch eine Einengung des Vagus Nervs und somit diese Beeinträchtigung.

Was haltet Ihr von diesen Ansätzen?

Übrigens hab ich rausgefunden, dass Sport wieder sehr gut tut und viel entspannt. javascript:e(' :)^ ') Jedoch leider nicht alles.

Reinhard

C2hrisrtine auZs NRW


Hallo "flimmernde" Leidgenossen :-)

ich wollte mich mal wieder melden - wie es mir in den letzten ca 5 Wochen erging.

Zur Info; ich habe wiederkehrendes Vorhofflimmern - Auslöser unbekannt. Im Vorjahr sollte ich eine Ablatation bekommen - habe mich aber geweigert. Nach einem Jahr bin ich der Meinung, ich bin froh, so entschieden zu haben.

Ich nehme 1 1/2 Betablocker täglich und 2 x 2 Tromcardin compact, da jedesmal bei der Blutabnahme ein geringer Kaliumwert festgestellt wurde.

Ich esse (wenn ich zu Hause bin) am Abend fast nichts. Jetzt war ich eine Woche in Norddeutschland in einem Hotel mit Halbpension. Fast jedes Mal beim Abendessen bekam ich ein hektisches Gefühl im Magen und mein Puls wurde unregelmäßig. Ich saß dann kerzengrade und bestellte mir Mineralwasser mit Kohlensäure - so konnte ich aufstoßen.

Es war dann besser und am Morgen war alles vorbei.

Ich bin davon überzeugt, dass meine Pobleme mit Magen, Hohlvene pp zusammenhängen.

Außerdem lauer ich nicht mehr auf mein Vorhofflimmern. Wenn es kommt, ist es da und ich versuche gegenzusteuern.

Hoffe, es bleibt so wie es derzeit ist :)^

LG Christine

B6oilin*g Frxog


@ Reinhard80-rgbrg

ey, mit deinem Beitrag tust du mir quasi aus der Seele sprechen!

Ich dachte, ich wäre mit meinem Symptombild alleine, bis auf Beschwerden im Kopfbereich (Augen, Zähne, Ohren) passt deine Geschichte auch zu mir!

Wie du hab ich sehr viel Sport gemacht (quasi täglich) und hab ansonsten sehr gesund gelebt (so gut wie nie Alkohol, keine Zigaretten, gesunde u ausgewogene Ernährung usw.)

Anfängliche leichte Verdauungsbeschwerden u Verspannungen im Rücken eskalierten zu richtigen Verdauungsbeschwerden (Blähungen, heller u zu fester Stuhl), üble Zahnprobleme wie Entzündungen die bis zu den Ohren gingen mit einem Hörsturz, starken Verspannungen und schließlich starke Herzrhythmusstörungen mit ES bis zum Bigeminus!

Das innerhalb von zwei Jahren, und der Beginn auf den Tag genau zu meinem 40sten Geburtstag, wo mir ein Zahn kaputtging ... Sport und normal Essen war quasi nicht mehr möglich, und seitens (Schul-)medizin keine Lösung in Sicht...

Burnout, Psychosomatik usw durfte ich mir auch alles anhören. Ich mach ja sogar VT, da alle Ärzte meinen, dass es etwas Psychosomatisches ist, nun ja, die Therapeutin scheint beharrlich anderer Meinung zu sein ...

Der Hausarzt hatte damals bei mir nur Vit D-Mangel festgestellt und gemeint, ich müsse nur den Streß reduzieren u VitD nehmen, dann geht alles von alleine weg. Dadurch hab ich quasi über ein Jahr an Therapiemöglichkeiten verloren!

Mit vielen anderen Maßnahmen seit den letzten 6 Monaten konnte ich einige Besserungen erzielen, darunter Maßnahmen durch Umstellungen in der Ernährung, Einnahme von Nahrungsergänzungsmittel wie Mineralien u Vitamine, Rückentraining, ne Menge Zahnarzttermine usw

Amalgamentfernung u erste Ausleitung hatte ich inzwischen auch. Auch ich hatte deutlich erhöhte Blei und Quecksilberwerte. Die Amalgamentfernung und Ausleitung brachten aber nicht die erwünschten Erfolge, eher umgekehrt: alles hat sich erstmal richtig verschlimmert! Inzwischen weiss ich zum Teil auch warum: die Knalltüte von Chelatmediziner hat vergessen, mich während der Chelattherapie mit ausreichend Mineralien und Vitaminen zu versorgen: plötzlich hatte ich insbesondere Magnesium und Vit B12 Mangel!!! Ne sehr schlimme Zeit :-(

Ich denke nicht dass unsere Symptome zu denen passen, wie Gerhard sie beschreibt, sondern ich glaube ähnlich wie du, dass wir durch irgendwelche Einflüsse (z.B. Quecksilbervergiftung) am Herz so empfindlich geworden sind, dass die Effekte dort irgendwie ausstrahlen.

Deine Maßnahmen finde ich alle richtig, nach meinen Erfahrungen würde ich aber mit der Verdauung nicht warten: die Blähungen sollten schnellsten weg, denn sie sind als weitere Gift- und Schadstoffquelle eine extreme Belastung für den Körper!

Ich wünsche dir hier viel Erfolg, das sieht für mich nach dem richtigen Weg aus!

Ich denke, wir sollten einen eigenen Thread starten, ich hätte das schon getan, wußte aber nicht, in welchem Forum? Das Herzforum passt dahingehend, dass die Symptome die schlimmsten sind, unsere Symptomatik ist aber eher ganzheitlich zu betrachten ???

GoerhQarxd


Hallo Matthias,

ich kann Deine Frage – ob Herzrasen immer öfter auftreten kann - auch nicht sicher beantworten. Ich konnte bei mir die anfangs zunehmende Anfälligkeit für solche Episoden nach und nach stoppen, sodass ich nun fast beschwerdefrei bin. Das Verständnis, dass bei einem sonst gesunden Herz, die Extrasystolen nicht nur einfach so als "Laune der Natur" auftreten, hat bei mir diesen Wandel vollzogen.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/18814121/]]

Deine beschriebenen Probleme mit der Atmung sind Bestandteil dieser "Hohlvenen-Kompressions-Theorie" und könnten auch damit erklärt werden.

Ich habe diese Woche 2 Nächte in einem Schlaflabor zugebracht, um die Verdachtsdiagnose "Schlafapnoe" meines Hausarztes beurteilen zu können. Ausgangspunkt war eine wiederholt aufgetretene Atemnot beim Schlafen auf der linken Seite genau wie in dem folgenden Beitrag.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/17816131/]]

Atemaussetzer durch Schnarchen im Sinne von Schlafapnoe konnten im Schlaflabor nicht nachgewiesen werden. Die Möglichkeit einer Dyspnoe durch Hohlvenenkompression, wie ich es in diesem Beitrag vermutete, wurde von der Ärztin nicht in Betracht gezogen. Sie sagte: "Diese Art von Atempausen haben ihren Ursprung im Gehirn und sind nicht therapierbar".

In der ersten Nacht konnte ich wegen der Verkabelung fast nicht schlafen und stellte dabei fest, dass immer wenn ich auf der linken Seite lag, mein Pulsoxymeter am Zeigefinger hellrot aufleuchtete, wohl eine Alarmfunktion dieses Gerätes, wenn die Sauerstoffsättigung im Blut unter einen bestimmten Wert absank. Ich lag aber wirklich etwas sehr eingeknickt, da das Kopfteil vom Bett zu hoch gestellt war. Dies konnte ich immer wiederholen, es klappte aber auch mit längeren absichtlichen Atemunterbrechungen. Eine spürbare Luftnot gab es noch nicht bei diesen Experimenten aber dafür ein paar Extrasystolen, die an eine Hohlvenenkompression denken lassen.

Dabei musste ich an die Atemnot während meines Mittagsschlafs denken, als ich auf der linken Seite liegend nach Luft schnappte und wo ich nur durch einen Lagewechsel diese beängstigende Situation beenden konnte. Ich lass mich nicht davon abbringen, dass da auch die untere Hohlvene mit im Spiel war.

Eine Krankenschwester sagte mir, dass die Wartezeiten, ins Schlaflabor aufgenommen zu werden, immer länger werden. Oft wären es dann eben nur diese Sensationen von subjektiv empfundener Atemnot (Dyspnoe), die die Betroffenen in die Praxis treiben. Aber so richtig helfen könnte man in diesem Fall kaum.

Wenn es aber wirklich, wie ich vermute, ein verminderter Rückstrom zum Herzen ist, der durch eine Abquetschung der Hohlvene entsteht, wie könnte denn da geholfen werden??

Also bei Auftreten von dieser Art Atemnot und natürlich auch von Extrasystolen & Co. - alles infolge Hohlvenenkompression - gäbe es sicher Behandlungsmöglichkeiten.

Im akuten Fall wäre es erst mal wichtig die momentane Körperhaltung zu ändern und mit der speziellen Oberbauchmassage zu beginnen, die ich oft beschrieben habe.

In erster Linie sollte man seine Essgewohnheiten unter die Lupe nehmen um Blähungen und andere Verdauungsstörungen zu vermeiden. In der Gastroenterologie sollte der gesamte Verdauungstrakt in Ordnung gebracht werden.

Desweiteren könnte nach Missbildungen der unteren Hohlvene und nach deren möglicher Verwachsung mit anderen Organen gefahndet werden.

Es gäbe sicher noch viele andere Möglichkeiten, wenn doch erst mal eine derartige Diagnose stehen würde. Zum Kardiologen würde ich, wenn überhaupt, zu allerletzt gehen.

@ Reinhard80-rgbrg,

vielen Dank für Deinen interessanten Bericht. Wenn ich mir aber so Deinen Beitrag durchlese, komme ich zu dem Schluss, dass Du nur die erste Seite von 2007 gelesen hast. Könnte es so sein?

Wenn Du doch alle Beiträge seit 2007 gelesen hast, dann kann ich leider nichts dazu sagen, weil ich persönlich die meisten Details nicht mehr aktuell finde und zugunsten meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie in den Hintergrund gestellt habe. Das heißt aber nicht, dass Deine Gedanken falsch oder meine richtig sein müssen.

@ Boiling Frog,

bei Dir bin ich mir sicher, dass Du nicht nur die erste Seite gelesen hast. Aber wie Du schon vermutest, gehen unsere Meinungen auseinander. Doch auf meine Meinung kommt’s hier nicht an. Herzlich Willkommen bei uns!

@ Christine,

es freut mich, dass Du Dich auch nicht vom Vorhofflimmern einschüchtern lässt und schon bei den ersten Vorboten etwas dagegen tust. Eigentlich müsste ich mich freuen über Deine schlechten Erfahrungen beim Abendbrot im Hotel, weil es ja meine (unsere) These fundamentiert. Das kerzengerade Hinsetzen in solchen Situationen ist wirklich ein sehr guter Rat.

:)^

Danke fürs Lesen und sorry, dass ich mich ständig wiederhole. Ich habe leider keine andere Wahl, weil diese Theorie für mich alternativlos ist.

Tschau *:)

IrtzyBji<tPzyS;pid*er89


Ich habe in letzter Zeit das Problem, dass Alkoholkonsum wohl Herzrasen und Palpitationen bei mir auslöst.

Schon nach zwei Flaschen geht der Puls auf 130, irgendwann im Laufe des Abends kommen dann die Palpitationen dazu.

Allerdings esse ich auch immer sehr gut, wenn ich Alkohol trinke, deswegen weiß ich nicht genau, ob es auch wirklich der Alkohol in Verbindung mit den Betablockern ist oder einfach der Magen, der dann aufs Herz drückt. Wahrscheinlich ist auch die Leber. Habe erhöhte Werte und nehme einiges an Medikamenten, vielleicht kommt die beim Genuss von Alkohol einfach nicht hinterher.

Jedenfalls würde es mich interessieren, ob es einen Unterschied zwischen "gewöhnlichem Herzrasen" und Vorhofflimmern gibt.

Mein Puls schlägt eigentlich immer regel- und gleichmäßig, nur eben halt um einiges schneller und kräftiger.

Kann man "Vorhofflimmern" denn ertasten?

PFetrax808


Hallo

möchte nochmals nachfragen ob es irgend jemand hier gibt der das Medikamend kennt mit dem Wirkstoff: Amiodaron!!!!!!

Bitte melden um Erfahrungen auszutauschen..... :)_

Dringent!!

DANKE

RReinhnar"d80e-rgxbrg


@ Boiling Frog,

ja hört sich alles sehr ähnlich an. Mittlerweile hab ich die Extrasystolen eher bei nervlicher und sportlicher Belastung.

Ansonsten bin ich einigermaßen stabil.

Ich bin der Meinung, dass das Quecksilber hier viel Unruhe im Körper stifftet. Speziell Nervensachen (Herzreizleitersystem)

Ich hab jetzt mit der Darmsanierung sofort begonnen, weil mich die ständigen Beschwerden nerven.

Danach greif ich sofort mit der Ausleitungstherapie fürs Quecksilber an.

Wir sollten echt einen eigenen Therad aufmachen. Kannst du das machen? Könntest mir dann Bescheid geben.

Eventuell unter Entgiftung.

Ich hätte für dich noch einiges an Informationen.

Ich kann nur sagen, ein Schulkamerad von mir, stand eines Tages auf und konnte die Uhrzeit nicht mehr lesen. Neurologisch kein Befund. Starke Quecksilberbelastung vorhanden -> Ausleitung dauerte über ein halbes Jahr.... absolut keine Beschwerden mehr.

R1einharRd80-rg!brg


@ gerhard

Ja du hast recht, ich hab die erste Seite voll gelesen und die restlichen nur einzelne Beiträge...

Mir kam alles nur so bekannt vor :-D

P,etrax808


Hallo,

auch ich möchte mich mal wieder melden...

Bin schon etwas erstaunt das mir hier keiner etwas zu meiner letzten Frage sagen kann (lt. kennt jemend das Medikamend AMIODARON?)!!

Mir wurde mehrmals gesagt das zuerst alles an Medikation auspropiert wird bevor man jemand zur Ablation schickt, nun lese ich hier das einige Ablatiert werden und auch geworden sind aber keiner hat wohl von seinem Arzt vorher dieses Medikament bekommen.

Ich habe es nun doch auf eigene Verantwortung abgesetzt, weil ich die Nebenwirkungen nicht ertragen konnte!!! Und siehe da mir geht es von Tag zu Tag ein bißchen besser! Doch sagte man mir heute, das das was ich beschreibe keine Nebenwirkunken sein könnten da dieses Medikament bis zu 6-8 Wochen im Körper verbleibt und ich auch so lange die Nebenwirkungen spüren müßte.

Jetzt hat man mir zu einer Ablation geraden bez. zu dieser Pulmonalvenenverödung. Da ich aber in Bad Nauheim schon zwei mal zu einer "einfachen" Verödung war und es beide male nichts gebracht hat bin ich sehr ängstlich geworden.

Welches Krankenhaus könnt Ihr mir empfehlen!!!!!

Ich habe langsam keine Kraft mehr.... :°(

Auch lese ich hier immer wieder das doch sehr viel gemacht wird, z.b. Darmsanierung oder Quecksilber ausleitung,Magnesium-Kalium-sonstige Blutwerte, oder auch irgendwelche Rückenbehandlungen.....bei welchen Ärzten seit Ihr den, ich habe schon einen Ärztemarathon hinter mir, aber keiner war od. ist bereit gewesen mehr zu tun als unbedingt nötig!!! Und sobald ich mehr Frage oder eben sollche Dinge anspreche werde ich immer nur belächelt und mit "das müssen Sie schon uns überlassen" abgetan!!!

Es ist ein Hamsterrad in dem ich mich befinde...na ja vielleicht finde ich jetzt wenigstens ein Krankenhaus das dies Ablation gut macht den ich habe die Hosen gestrichen voll

Alles Liebe für Euch @:)

Petra

RWeinhaWrd80-Rrgbrxg


Hi Petra,

ja ja, die Schulmedizin. Leider wird man heutzutage nur als Nummer behandelt um abkassieren zu können. Auch ich habe keinen Arzt gefunden, der mir definitiv helfen wollte. Sofort hatte ich die Überweisung zur Psychischen Abklärung. Das mit Quecksilber oder Darmsanierung sind eigene Ideen um meiner Ansicht nach den kranken Organismus (durch Essen, Umweltgifte, Stress etc.) von Grund auf zu reinigen.

Lustigerweise werden ja genau gewisse Stoffe im Darm erzeugt um Depressionen zu verhindern und um psychisch Stabil zu bleiben. Das habe ich am eigenen Leib erfahren. Auch eine Leberreinigung ist absolut zu empfehlen. Hilft um wieder Kraft zu bekommen.

Eine Heilpraktikerin hat mich dabei Unterstützt. Heutzutage gilt leider das Motto hilf dir selbst um dir zu helfen.

Der Mensch ist als Ganzes zu betrachten.

Zu deinem Problem um Ablatiert zu werden, muss sich Gerhard äußern.

Solltest du Fragen haben, ich geb dir gerne Buchtipps und Webseiten, bei denen ich mich belehren lies.

Viel Erfolg und auf unsere Gesundheit.

Mtöwee6x7


Ein herzliches Hallo an alle !

Ich bin auf dieses Forum gestoßen, weil niemand, kein Arzt oder Psychologe, mir eine Antwort geben kann! Hier bin ich fündig geworden und anscheinend nicht alleine mit meinem Problem.

Anscheinend bin ich gesund! Seit einigen Wochen leide ich unter Herzrythmusstörungen. Ich dachte zunächst es seien Magen-Darmbeschwerden. Die Beschwerden tretten vornehmlich nach dem Essen oder nach dem Sport auf. Der Blutdruck ist OK. Beim Belastungs EKG traten jedoch Arythmien und Aussetzer auf. Seidem weiß ich, dass es eben keine Magen-Darmbeschwerden sind. Ich hatte vorher noch nie Probleme mit dem Herzen, es macht sich wie eine Art extrem Blubbern bemerkbar, die Aussetzer sind stark spürbar und machen mir Angst! Mein Hausarzt meint es sei alles in ordnung, ist es aber nicht, ich komme mir echt blöd vor und weiß nicht mehr was ich machen soll!

Dann heißt es, rein psychisch, aber die körperlichen Beschwerden werden immer schlimmer! Ich bin Sportlerin durch und durch, Sport tut mir sehr gut, aber mein Motor läuft wie ein Sack Nüsse und die Not wird immer schlimmer und meine Leistungsfähigkeit nimmt ab! Vom Arzt keine Antwort, keine Diagnose, erst Recht keine Behandlung. Ich komme mir vor wie ein Hypochonder. Ich habe aber keine psychischen Probleme, nur das mein Herz ständig stolpert und aussetzt. Ich weiß einfach nicht mehr weiter!

Gruß

Möwe

Gzerhkarxd


Hallo Petra,

was ich jetzt schreibe und noch ein bisschen mehr, habe ich Dir schon vor 6 Monaten in einer PN geschrieben.

In einem Laienforum gibt es gewisse Grenzen, ab wann niemand mehr auf eine bestimmte Frage antworten wird, antworten kann oder antworten darf. Selbst Ärzte werden sich hüten, hier Deine angegebene Medikation in Zweifel zu stellen. Nach Deinen bisherigen Postings ist eine Herzerkrankung bei Dir nicht ganz auszuschließen. Ob Du nun gezielt oder vorbeugend auf eine gestellte Diagnose ein verordnetes Medikament dann tatsächlich einnimmst oder nicht, entscheidest nur Du selbst.

Diese Entscheidung hast Du ja nun getroffen - doch den behandelnden Arzt würde ich schon darüber informieren.

Ich persönlich war schon sehr oft in solch einer Situation, wo ich mich über ärztlichen Rat hinweggesetzt habe und ich muss sagen, dass ich es noch nie bereut habe.

Es fing an, als ich in den 70er Jahren wegen Vorhofflimmern lt. Ärzte mein Leben lang Chinidin-longo nehmen sollte, welches auch ein Antiarrhythmikum war. Da hab ich zum ersten Mal no gesagt und nur deshalb lebe ich vielleicht noch.

Es soll bei Dir nun eine Ablation folgen und ich denke das ist richtig so. Aber bitte stell jetzt nicht 100 Fragen zu diesem Thema, denn die Antworten findest Du garantiert auf den vorhergehenden Seiten. Ich wünsche Dir alles Gute! @:)

Hallo Möwe67,

ich hoffe Dir sind einige Passagen aus diesem Forum hilfreich und nehmen Dir etwas die Angst, die Du eigentlich gar nicht zu haben brauchst. Für Dich auch alles Gute! @:)

Tschau *:)

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz | Mobile Ansicht   © med1 Online Service GmbH