» »

Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

GOer&hard hat geantwortet


Hallo,

zu manchen Beiträgen auf der vorhergehenden Seite kann und will ich mich nicht äußern, da der Zusammenhang zwischen Amalgamvergiftung und Herzrhythmusstörungen für mich zu weit im Bereich der Spekulation angesiedelt ist. Für mich trifft es jedenfalls kaum zu, denn vor 35 Jahren hatte ich zwar schon Extrasystolen und Vorhofflimmern, aber nur ganz wenig Amalgam und somit Quecksilber in den Zähnen.

Außerdem gibt es bei Quecksilbervergiftungen kaum Symptome wie Extrasystolen & Co.

Doch bei einer mechanischen Blockade der unteren Hohlvene, bei der die Blutversorgung behindert wird, gibt es garantiert solche Herzsensationen.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/18814121/]]

Dies ist für mich die einzige sinnvolle Erklärung für das Auftreten solcher relativ harmloser Herzrhythmusstörungen. Es will nicht in meinen Kopf, warum es andere scheinbar nicht so sehen. Dass Ärzte abwinken, ist mir noch klar – es steht ja noch nicht in den Lehrbüchern. Aber bei selbst Betroffenen müsste es doch klick machen…

Ich werde jeden Tag daran erinnert, wenn es nur durch einen im Dickdarm verklemmten Pups fast zum Vorhofflimmern kommt. Die Extrasystolen und das krabbelnde – zappelnde Gefühl in der Magengrube signalisieren mir dann eindringlich, dass ich unbedingt meine momentane Körperhaltung ändern soll, um die abgequetschte Hohlvene wieder zu befreien.

Ich kann nur immer wieder darauf hinweisen.

Solche beiläufige Mitteilungen wie von @Rosenbirmas helfen mit dabei, dass keine Zweifel aufkommen. Vielen Dank und alles Gute - auch für Deinen Mann. @:)

Thomas – Aika2008, auch für Dich alles Gute, besonders zu Deiner bevorstehenden Ablation morgen. Berichte uns bitte darüber. @:)

Christine aus NRW, so wie Du es machst, ist es richtig. Du pfeifst auf eventuell auftretendes Vorhofflimmern und fliegst 4 Wochen nach Amerika. Viel Spaß! :=o

Tschau *:)

h6colhpcsrxa hat geantwortet


Ich habe mir jetzt nicht diesen langen Thread durchgelesen, mußte aber sofort, an das Röhmheldsyndrom denken.

Das Verdauungstrakt und Herz zusammen hängen, habe ich schon lange gemerkt, auch wenn vom Arzt nicht bestätigt.

DMie Gezkränzxte hat geantwortet


Das Verdauungstrakt und Herz zusammen hängen, habe ich schon lange gemerkt, auch wenn vom Arzt nicht bestätigt.

:)^ :)z

m>on5ilixne hat geantwortet


Hallo an alle Leidensgenossen,

ich unterstütze die Meinung von Gerhard total , hat mir auch schon psychisch

sehr geholfen. Habe auch oft nach Spinat .Makrelenfilet usw. Herzrasen-

attacken. Esse jetzt histaminarm. Notaufnahme mehrmals, bin laut

Arzt herzgesund. Habe jetzt Termin in der Uni-Klinik Düsseldorf,

Rhythmussprechstunde. Hat da jemand Erfahrung? Wer kann mir die Harnflut

während eines Herzraseanfalls erklären?

Trau mich nicht meinen Arzt zu fragen, weil es ja wohl nebensächlich ist.

Moniline

syigma)r_1x7 hat geantwortet


Hallo moniline,

Harnflut (Polyurie) ist ein typisches Symtom bei Herzrhythmusstörungen, wie z.B. Reentrytachikardie, eine anfallsartige Störung im Bereich des Sinusknotens. Durch schnellen und bei Vorhofflimmern auch noch unregelmäßigen Herzschlag kann das Herz nicht effektiv arbeiten und hat eine vermehrte Wasserausscheidung (vorwiegend nachts) zur Folge.

Die Polyurie verschwindet sofort, wenn sich das Herz wieder im normfrequenten Sinusrhythmus befindet, was mit einer Katheterablation auf Dauer erreicht werden kann.

Liebe Grüsse

mtoniliGne hat geantwortet


Hallo Sigmar 17,

danke für deine Erklärung das leuchtet mir ein.

Hatte heute wieder einen Anfall 3 Stunden Puls 150 bis 170.

Hatte bisher immer Angst vor einer Katheteráblation, weil ja so viel

schief läuft.

Aber das ist auch keine Lebensqualität achte so sehr auf die Ernährung,

dieses Grummeln wie Gerhard es beschreibt, habe ich nicht.

Eine Extrasystole und der Puls schlägt um. So mutig wie

Christine, die Urlaub macht, bin ich bei weitem nicht.

Aber irgendwas muss geschehen, bin sonst fit und mache Sport, aber immer

im Hinterkopf, wann rast das Herz wieder stundenlang.

Dieses Forum hilft mir, schaue immer rein.

Tschüss und ruhige Tage

Moniline

sZi|gmear_1x7 hat geantwortet


moniline,

ich hatte jahrelang Vorhofflimmern und eine gute Freundin von mir hatte dieses Herzrasen in der Dauer wie du es beschreibst, bis ich mir sagte, dass etwas geschehen musste. So habe ich mich Ablatieren lassen und da alles bestens verlaufen ist, konnte ich endlich auch meine Freundin zur OP ermutigen.

Auch bei ihr ist alles gut gegangen und wir haben beide unsere Freude und Lebensqualität zurückgewonnen, an die während des Leidens gar nicht zu denken war.

Ich glaube du solltest dich nicht allzusehr auf die negativen Meinungen hier im Forum verlassen denn ich behaupte, dass die erfolreichen Katheterablation nachweislich bei weitem überwiegen. Davon kannst du dich jederzeit in den einschlägigen Fachforen über den Stand der Medizin und Meinung der Fachärzte zu diesem Thema eindeutig überzeugen. Dort kommen nämlich viele Betroffene zu Wort, die von dieser OP ausgesprochen profitiert und sich nicht von igendwelcher Ernährungs-und Histaminhystrie udgl. haben beeindrucken lassen.

Man darf auch nicht vergessen, dass meist andere Erkrankungen des Herzens die Ursache für erfolglose Ketheterablationen sind, die oftmals neben den Rhythmusstörungen noch bestehen. Ich habe auch schon festgestellt, dass diese Begleiterkankungen von manchen hier im Forum, die eine erfolglose Ablation beklagen, bei ihren erstmaligen Schilderungen explizit nicht ausreichend erwähnt haben. Erst bei weiteren Meldungen erfährt man hinterher nach und nach von solchen Tatsachen. Überhaupt ist davon auszugehen, dass netagive Erfahrungen stets öfter geäußert werden als das Gegenteil.

Ich würde daher meinen, wenn man ansonsten wirklich herzgesund und das Lebensalter noch nicht allzu fortgeschritten ist, kann man duchaus mit einer sehr hohen Erfolgsrate rechnen und braucht keine Angst vor einer Katheterablation haben.

Alles Gute

PZet(r1ax808 hat geantwortet


Hallo Aika2008

Hoffe du hast die Ablation gut überstanden :)^ und würde mich über eine Berichterstattung freuen...

Liebe Grüße an alle

@:)

mEonixline hat geantwortet


Hallo Sigmar 17,

deine letzte Beschreibung hat mich schon wieder ein bisschen beruhigt, wenn diese Herz-

rasestunden so weitergehen in so kurzen Abständen wie in den letzten drei Monaten,

werde ich den Schritt wohl machen, geht ja schon 11 Jahre so, waren auch Monate mit

Ruhe dazwischen. Mein Hausarzt und auch Kardiologin sagten, Wir können

Ihnen nicht helfen alles im grünen Bereich, jetzt endlich eine Überweisung

nach Düsseldorf Rhythmussprechstunde zur Uni wohne da in der Nähe. Habe da auch

schon mal was im Forum von Dr.lesen, weiß aber nicht mehr welche Seite, war aber positiv.

Kann ich dich dann noch was zur Ablation fragen, wenn es ansteht?

Moniline

sHigmasr_17 hat geantwortet


Hallo moniline

natürlich du kannst mich jederzeit fragen, ich werde von der Ablation aus eigener Erfahrung so gut ich kann berichten.

Meine OP und die der Freundin sind ein gutes halbes Jahr her, wir sind seither beide vollkommen beschwerdefrei und brauchen diesbezüglich keine Medikamente einnehmen. Wenn das kein Erfolg ist und nicht mit einer Heilung leichzusetzen sein soll, dann weiß ich nicht was Heilung sonst ist.

Was wir bereut haben ist, dass wir uns nicht schon viel früher zu diesen Schritt entschlossen und somit das Risiko einer Herzschwäche und eines Schlaganfalles jahrelang in Kauf genommen haben.

Meine Freundin hat mindestens 10 Jahre unter fürchterlichen Tachykardien gelitten, hatte immer längere Krankenhaus-Aufenthalte und ich hatte immerhin auch 3 Jahre lang VHF.

Erst als wir an sämtlichen "Altanativen Methoden" gescheitert sind, hatten wir letzlich einsehen müssen, dass man eine medizinisch diagnotizierte und ausgeprägte Herzrhythmusstörung nur mit einer Katheterablation wirksam angehen und heilen kann.

Allein die damit in Aussicht gestellte neue Lebensqualität ist es wert, das bischen Mut aufzubringen und diesen Schritt zu setzen.

Auch aus meinem Bekanntenkreis kenne ich einige Leute mit gleicher Symtomatik, bei denen die Ablation ebenso problemlos verlaufen ist und kann daher die negativen Erfahrungen hier im Forum glücklicherweise in keiner Weise bestätigen.

Liebe Grüsse

H*ot.emxax hat geantwortet


Hallo moniline und Leidensgefährten,

auch ich verfolge seit langer Zeit dieses Forum und leide seit vielen Jahren an Vorhofflimmern und Extraschlägen. Als Mitglied der Deutschen Herzstiftung besuchte ich vor anderthalb Jahren einen Vortrag zu diesem Thema in der Uniklinik Düsseldorf. Dort lernte ich Dr. Shin kennen und bekam auch einen Termin in der Rhythmussprechstunde. Nach der Untersuchung und Durchsicht meiner Unterlagen empfahl er mir die Ablation. Zuvor sollte ich noch ins Schlaflabor. (Verdacht auch nächtliche Atemaussetzer. Das hat sich bestätigt und ich schlafe jetzt mit der berühmten Maske.) Auch mich haben damals die vielen Negativberichte (auch die Meinung meines Hausarztes) davon abgehalten.

Inzwischen kommen die VHF Intervalle in immer kürzeren Abständen. Die Extraschläge machen mich täglich verrückt und rauben mir den Schlaf. Mir geht viel Lebensqualität verloren und außerdem bin ich noch berufstätig.

Am 23.10. gehe ich nochmals in die Rhythmussprechstunde bei Dr. Shin.

Schlägt er abermals die Ablation vor, nehme ich direkt den Termin entgegen. Habe keinen Bock mehr auf VHF. Damals habe ich mir einen kleinen EKG-Aufzeichnungmontior von Omron gekauft und werde ihm die meisten Attacken ausgedruckt zeigen können.

Ich bin ja mal gespannt.....

Liebe Grüße

PYetrdax808 hat geantwortet


Hallo sigmar_17

In welcher Klinik warst Du und Deine Freundin zur Ablation ???

Ich war schon zwei mal in Bad Nauheim und es ist beide male nicht gut verlaufen, nun hat mein Kardiologe Frankfurt vorgeschlagen aber nur weil die Klinik für mich die nächst gelegenste ist.

Mir ist es aber egal wie weit ich fahren muß, für mich ist es wichtig das es "gut" gemacht wird!!!!

Alles liebe an Euch Petra

sBigmaxr_17 hat geantwortet


Hallo Petra,

in Bezug auf die Klinik kann ich dir in Deutschland leider nicht wirklich weiterhelfen, den ich bin aus Österreich und habe mich in Linz operieren lassen.

Liebe Grüsse

mHonilxine hat geantwortet


Hallo Hotemax,

Ich bin auch gespannt, wie es bei dir weitergeht und ob die Ablation gemacht wird.Ich habe auch eine Überweisung bekommen, bin am 13.11.12 in der

Rhythmussprechstunde bei Dr. Shin. Soll alle Unterlagen mitbringen,

die ich habe.Ich hoffe, du wirst mit Erfolg behandelt.

Sigmar schreibt ja auch ganz positiv. Je öfter ich einen stundenlangen

Anfall habe, umso mehr gehen meine Gedanken auch in Richtung Schlaganfall, da

ich nur Tromcardinforte und bei Anfall 5 mg Concor cor nehme. Entweder es

geht immer so weiter oder man ändert was. Und das machst du ja jetzt.

Alles Gute!!

Liebe Grüße Moniline

Ccarst{en K. hat geantwortet


Guten Abend,

an alle, die eine Ablation vor sich haben: Auch ich habe eine solche – wie einige Seiten zuvor beschrieben – hinter mit (2007). Letztlich war meine Angst davor unbegründet, da das ganze zwar sehr unangenehm, aber nicht schmerzhaft verlaufen ist. Als ich während der EPU das Herzrasen ausgelöst bekommen habe, wurde ich etwas nervös, woraufhin ich ein bischen "weggespaced" wurde, so dass ich dann nichts mehr mitbekam. Die Ablation verlief erfolgreich, ein AVNRT wurde abladiert.

Was ich nun aber habe, auch heute wieder sehr extrem:

- Nach dem Essen, insbesondere wenn ich abends "warm", d.h. etwas mehr esse, habe ich permanente Extraschläge (SVES, VES, Befund vom EKG siehe ein paar Seiten vorher). Meist auch Völlegefühl, wobei ich nicht soo viel esse und zudem histaminarm (bin 39, 184cm, 74kg, m., NR, kein Alkohol, fast kein Sport).

- Beim Bücken, z.B. Staubsaugen, Wasserkisten schleppen, ebenfalls SVES, VES.

- Liege ich auf der linken Seite im Bett treten auch sehr oft SVES, VES auf. Deshalb schlafe ich fast nur auf rechts.

- Beim Sport wie Radfahren oder Liegestütze treten auch oft SVES, VES auf.

Ich finde vieles von mir in den Schilderungen und Theorien von Gerhard wieder.

Allerdings möchte ich ungerne so weitermachen und würde das gerne loswerden. Habe nun einen letzten beherdeten Zahn ziehen lassen, danach mit Chlorella BIO GSE Algen und Bärlauch Mastitabs Ausleitung begonnen, dann aber nach stärkeren Herzproblemen aufgehört. Nehme sonst nix ein, auch nicht mehr den gering dosierten Betablocker Concor Cor 1,25mg. Relativ regelmäßig 500mg gepuffertes Vitamin C pro Tag.

Was könnte ich noch tun? Doch mal wieder ein Termin beim Kardiologen? Falls ja, wo? Gießen, Bad Nauheim, Marburg, ...? Mittelhessen eben.

Allen weiterhin alles Gute und einen schönen Abend,

Carsten

Wollen Sie selber etwas dazu schreiben?

Dann melden Sie sich an bzw. lassen Sie sich jetzt registrieren, das ist kostenlos und innerhalb weniger Minuten erledigt. Interessant sind sicher auch die übrigen Diskussionen des Forums Blut, Gefäße, Herz, Lunge oder aber Sie besuchen eines der anderen Unterforen:

Sportmedizin · Lungenkrebs


Nicht angemeldet: Anmelden | Registrieren | Zugangsdaten vergessen? | Hilfe

Startseite | Impressum | Nutzungsbedingungen | Netiquette | Datenschutz   © med1 Online Service GmbH