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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

R?einharVd80-?rgxbrg hat geantwortet


Hallo an alle,

da ich auch noch derzeit, speziell im letzten Monat vermehrt Extrasystolen hatte, habe ich mir in Regensburg einen Termin bei einem privaten Orthopäden geben lassen, der aus einer Wirbelsäulenklinik in München bereits praktiziert hat. Dienstag war dieser Termin.

Die Stunde kostete 150 Euro, jedoch hat sich meiner Ansicht nach der Aufwand gelohnt. Aber faszinierend ein Arzt der sich richtig um was kümmert und einen komplett durchcheckt.

Da ich ihm erklärte, dass ich einen Zusammenhang zwischen Magen- Darm und ES vermute hat er mir dies sofort bestätigt. Als er mich untersuchte und den gewissen Punkt um den Bauchnabel drückte, begannen die ES. Die Diagnose war, dass mein Zwerchfell und die Bauchmuskelgruppe links um den Bauchnabel dermaßen verspannt ist,

dass diese Beschwerden auftreten. Die Bauchmuskelgruppe liegt an der Aorta und wie schon Gerhard schreibt will sich das Herz durch ES von der Einengung befreien.

Außerdem macht dieser Orthopäde eine Austestung, weil eine seiner Fragen natürliche der Quecksilbergeschichte galt. Auch hier stellte er eine hohe Belastung fest.

Nach einer anstrengenden Massage des Zwerchfells, sowie des besagten Bauchraumes kann ich jetzt 3 Tage danach feststellen, dass keine ES bisher aufgetreten sind. Nächste Woche soll ich nochmal hin.

Bis dahin, auf unsere Gesundheit...

m]edsPt33x03 hat geantwortet


Hallo,

man sagt nicht umsonst das "Bauch-Hirn":

Im Magen-Darm-Bereich gibt es mehr Nervenzellen als im Gehirn

Ich (40, m, 181 cm, 83 kg, sportlich) hatte zum ersten Mal 2010 ES mit VHF (SVES), ausgelöst durch STRESS, 2011 eine Episode (2-3 Tage) und nun wieder wegen massivem beruflichem Stress. Bin mal auf die Auswertung des LZ-EKG gespannt.

Was nervt ?

Der Kardiologe/Hausarzt sagt, dass die ES harmlos seien. Man müsse eben einen Freizeitausgleich haben oder man solle meditieren etc. Ich kann nur bestätigen, dass man als Patient nicht ernst genommen wird. Naja, die Ärzte werden auch nicht dafür bezahlt, Forschung zu betreiben. Die machen Ihre Gerätemedizin, rechnen ihre Ziffern ab und das wars.

Der PVI stehe ich skeptisch gegenüber – was passiert mit den Nervenimpulsen ? Es kann sein, dass andere Herzrhythmusstörungen ausgelöst werden.

In den Fokus muss man meiner Meinung nach den Nervus Vagus und eventuelle Wirbelsäulenprobleme rücken.

Gibt es Erfahrungen mit BWS, HWS, Atlas und Extrasystolen/VHF ?

N4iVn77 hat geantwortet


Da ich hier auch etwas über Ablation gelesen habe...

Ich hatte auch vor etwa 8 Jahren zum ersten mal Herzrasen bekommen, nach körperlicher Anstrengung, ohne zu wissen, was das ist, und warum mein Herz so extrem schnell schlägt. Damals hat ein Glas Wasser geholfen. Viel gedacht habe ich mir dabei nicht (Ja, wie schön es wäre sich bis heute dieses "sich nichts bei denken" beibehalten zu können, auch bei kleineren Zipperlein).

Später hat es mich dann mal auf dem Fahrrad erwischt. Hab mich dann direkt vom Notarzt ins AK St.Georg in HH fahren lassen (war nur 1km entfernt). Nach sämtlichen Versuchen, den Puls irgendwie herunter zu bekommen (war bei ca. 230), hat nur Ajmalin geholfen. Leider hat der EKG-Speicher im Krankenwagen das EKG "gefressen"... später dann der 3. Anfall. Auf der Toilette... auch hier: Das nächste Krankenhaus lag fußläufig in der Nähe. Hab also mit nem Puls von 230 die Jacke angezogen und bin hingelatscht, um mich "niederspritzen" zu lassen. Auch hier, wie zuletzt, der Hinweis, über eine Ablation nachzudenken.

Danach noch 1 Jahr voller Angst, es könnte jeden Moment wieder anfangen. Kaffee gemieden, Cola gemieden, Bewegung gemieden (und dabei natürlich auch zugenommen), Aufregung gemieden... schrecklich.

Dann hatte ich endgültig die Nase voll und habe dann etwas entdeckt, das mir Hoffnung gemacht hatte: Das Magnetfeld-Katheterlabor. Ich habe mir einige Videos darüber angeschaut und war sofort überzeugt. Die Vorstellung, dass jemand einen Katheter per Hand bis in mein Herz schiebt, war mir eher unangenehm. Auch dass man damit überhaupt eine besonders große Präzision erreicht, konnte ich mir nicht so recht vorstellen (obwohl auch hier ja schon sehr hohe Erfolgsraten vorliegen!).

So habe ich mich also einliefern lassen, nach einigen Untersuchungen (alles in Ordnung, eben bis auf die Verräterische Delta-Kurve im EKG, die auf das WPW-Syndrom hingewiesen hat) und habe freudig den Zettel unterschrieben, auf dem das Magnetfeldkatheterlabor noch als Studie lief. Bei der Ablation wurde noch ein AVNRT entdeckt und ebenfalls erfolgreich abladiert. Kein Wunder, der Arzt hatte sich das letzte Anfalls-EKG angeschaut und große Augen gemacht "Sowas hab ich bisher auch noch nicht gesehen..."

Nun ist die Ablation 5 Jahre her (Sep. 2007) und ich hatte seitdem keinen Anfall mehr. Das einzige, was noch geblieben ist, sind eben Extrasystolen hier und da. Oder recht kurze Episoden, in denen der Herzrhytmus etwas spinnt. Das ist extrem selten, aber es reicht aus, um mich erst mal richtig in Angst zu versetzen. Meist schlafe ich die Nacht danach nicht so richtig. Die ES waren aber auch vor der Ablation schon vorhanden. Jedoch gab es eine Phase, so ca. 1/2 Jahr danach, wo es recht oft verschiedene Formen von Salven gab, wie Bigemismus, aber dann nur für wenige Minuten, nach Anstrengung. Ich denke, da hat sich das Herz an die neue Situation gewöhnen müssen. Mittlerweile ist das fast verschwunden.

Gestern hatte ich wieder einen etwas längeren Aussetzer, der sich genau so angefühlt hatte wie der Moment, in dem normalerweise ein Herzrasen aufgetreten wäre. Mit leichtem Schwindel und auch dem Gefühl, als ob plötzlich wieder Blut durch die Adern fließt. Wie vielleicht eine doppelte VES, also doppelt so lange. Aber das ist nur eine Vermutung.

Und hier das interessante: Ich habe nach längerer Zeit mal wieder Fertigessen gegessen: Gemüselasagne vom Supermarkt. Zwar tauchen da nicht mal die berühmten Glutamate usw. auf, dafür aber jede Menge histaminhaltige Zutaten. Davon abgesehen konnte ich nie wirklich diese Tomatensauce vertragen, die da verwendet wird. Dass erzeugt immer Mengen von Magensäure – trotz Omeprazol, was mich normalerweise davor schützt.

...weil ich eh extrem nervlich angespannt war habe ich noch Lasea genommen, das basiert auf Lavendel und soll beruhigen. Hat es auch. Angeblich soll es sich auch auf den Blutdruck auswirken. Ich bilde mir ein, auch das gemerkt zu haben. Und dann gab es eben diesen Aussetzer. Und direkt vor diesem Aussetzer Bauchgrummeln und etwas Übelkeit. Und wieder die Gedanken, ob da villeicht etwas nicht stimmt, gleich nach Kardiologen gegoogelt, etc. vielleicht kennt ihr das ja auch ;-)

Und da ist mir eingefallen: Bei den letzten Attacken, also noch vor 2007, hatte ich meist etwas sehr glutamathaltiges gegessen. Davon hatte ich im KH sogar noch den Nachgeschmack im Mund...

Generell habe ich das Gefühl, dass es einen Zusammenhang zwischen Magen/Darm und Herz gibt. Das liest man ja sogar in der medizinischen Literatur, dass zumindest die Symptome sich nicht immer leicht auseinanderhalten lassen. Das englische Wort für Sodbrennen ist ja auch "Heartburn". Das sollte einem zu denken geben!

Übrigens werden mittlerweile in der Klinik in der ich war auch Ablationen angeboten, die VHF viel effektiver verbessern oder gar heilen können, sowie gegen hohen Blutdruck (Denervierung der Nierenarterien). Also bei letzterem ist man hier schon über die Grenzen gegangen und hat einen Zusammenhang zwischen den Nierenarterien und der Blutdruckregulation gefunden.

Ich könnte mir gut vorstellen, dass die Ärzte hier eher Bereit wären, einen näheren Zusammenhang zwischen den Magen/Darm-Bereich und dem Herzen weiter zu erforschen und es würde mich nicht wundern, wenn diese dann eine Ablationsmethode dafür anbieten würden.

HPotemaxx hat geantwortet


Hallo moniline und alle Leidensgefährten,

gestern hat mein Termin in der Rhythmus-Sprechstunde der Uniklinik Düsseldorf stattgefunden.

Das Gepräch mit Dr. Shin hat war super freundlich und sehr konstruktiv. Ich hatte einen Ordner mit ganzen Schriftverkehr, EKGs, Dauer- und Häufigkeitsstatistiken bei mir. Außerdem konnte er sich an alle Einzelheiten vom ersten Besuch erinnern. Dr. Shin hat mir erläutert, dass er keine vernünftige Alternative zur Ablation sieht. Wenn wir es einfach so weiterlaufen lassen kommen die Intervalle immer häufiger und wird am Ende in ein permantes VHF übergehen.

Man könnte es mit anderen Medikamenten versuchen, die jedoch starke Nebenwirkungen haben, was nicht empfehlenswert ist, schon gar nicht bei meinem Einnahmeplan!

Da mein Leidensdruck unter VHF sehr hoch ist und auch der Job darunter leidet, habe ich der Ablation zugestimmt. Von dem Vorgang würde ich nichts mitbekommen und in einem Überwachungsraum wieder aufwachen. Das Ungangenehmste soll tatsächlich die anschließende Liegezeit mit dem klassischen "Sandsack" sein.

Ich habe großes Vertrauen zu Dr. Shin..... Die stationäre Aufnahme erfolgt am 28.11. und ich kann mit 3 bis 5 Tagen rechnen. Er wird den Eingriff selbst vornehmen!

Ich fühle mich jetzt wirklich erleichtert - hoffentlich bleibt es so ........bin sehr gespannt.

Werde weiter berichten.

NNing77 hat geantwortet


@ Hotemax

Dann wünsche ich Dir alles Gute und viel Erfolg!

Inzwischen hat sich da ja echt viel getan, gerade auch bei VHF sind die Erfolgschancen in der letzten Zeit sehr gestiegen :)

skigmair_17 hat geantwortet


Schön zu lesen, dass auch andere mit entsprechendem Leidensdruck hier im Forum einzusehen scheinen, dass die Katheterablation eben doch die einzig wirksame Option der Behandlung ist.

Man solls nicht glauben.

mGonilixne hat geantwortet


Hallo Hotemax,

wie toll, dass du den Schritt jetzt machst. Ich wünsche dir

viel Erfolg und dass du nie mehr VHF bekommst. Bei mir ist

alles so grenzwertig, hatte jetzt wieder 2 Wochen Ruhephase.

Werde aber auf jeden Fall den Termin am 13.11. bei Dr. Shin wahrnehmen und

Unterlagen mitnehmen. Du hast ihn ja so positiv beschrieben, das finde ich

gut. Denn die menschliche Seite ist für mich

sehr wichtig. Ich drücke dir an deinem Termin ganz doll

die Daumen.

liebe Grüße

WAalterx27 hat geantwortet


Hallo medst3303 :)****^

endlich spricht mal jemand dieses Problem an. Ich vermute schon lange, dass mein VHF von

der Wirbelsäule kommt, denn jedesmal wenn es in meinem Rücken knackst ist es weg.

Die Ärzte können damit allerdings auch nichts anfangen, obwohl meine HWS ziemlich lädiert

ist. So muss ich halt – wie alle Betroffenen Betablocker und Blutverdünner nehmen.

Ich kann hier nun nicht meine ganze Leidensgeschichte veröffentlichen, sonst gibt das einige

Seiten.

Für heute an alle Leidensgenossen

Grüsse

CChristi5nRe aous NRxW hat geantwortet


Hallo ich bin wieder aus Amerika zurück *:)

Ich hatte wunderschöne 4 Wochen und habe keine Gedanken an mein Vorhofflimmern vergeudet. Beim Abflug in Frankfurt hatte ich 3 Stunden VHF. Ich bestellte mir ein paar Mal Wasser mit Kohlensäure und es wurde besser. Vielleicht lag es auch daran, dass ich nichts gegessen hatte und doch etwas aufgeregt war, obwohl es nicht mein 1. Amerikaflug war.

Vor Ort hatte ich 3 - 4 Mal nur den Ansatz des VHF. Ich habe auch hier gleich kaltes Mineralwasser getrunken, meine Bauchmassage gemacht und zusätzlich 20 Herz- und Kreislauftropfen genommen. Diese habe ich mir von meiner letzten Reise aus Österreich mitgenommen.

Ich habe festgestellt -es beginnt ja immer damit, dass mein Magen hüpft- wenn ich meinen Magen beruhigen kann, dann ist alles nur eine kurze Aktion.

Gruß an alle :)D

m3on@ilxine hat geantwortet


Hallo Christine aus NRW,

schön dass du den Urlaub genießen konntest. Hattest du eigentlich eine Katheter-

ablation? Ich meine ja und dadurch geht es dir so gut. Ich hatte auch vier Wochen

Pause, dachte schon alles vorbei, aber seit einer Stunde wieder Umschwung,

Puls 16o und das bleibt jetzt Stunden. Es ist zum verrückt werden.

Habe heute etwas ungesund gegessen, ich glaube auch, dass es damit

zusammenhängt, aber dieses Grummeln habe ich nicht, nur völlegefühl! Ich gehe

jetzt zur Rhythmussprechstunde, was ich bei der langen Pause schon wieder

weggeschoben hatte. Habe es ja auch schon 11 Jahre. Wünsche dir weiterhin

eine herzruhige Zeit.

Liebe Grüße

moniline

P6etr/a808 hat geantwortet


Schönen guten Abend an alle,

auch wenn ich nicht oft etwas schreibe, bin ich doch sehr oft hier und lese Eure "Leidensgeschichten", Kommentare und Antworten.

Auch wenn viele von Euch ähnliche Auslöser für VHF oder ES haben, hat doch jeder von Euch seine eigene Geschichte.

Viele von Euch haben "Übereinstimmungen" gefunden und so auch gewisse Umgehensweise entwickelt.Und ich bewunderte alle die gut damit umgehen können :)^

Was ich von mir nicht behaupten kann :°(

Was hier über die Ernährung geschrieben wird, ist mir fremd, da ich mich als Diabetiker nur mit frischen Zutaten, viel Obst u. Gemüse versorge, nur Wasser trinke, keinerlei Süßigkeiten esse u.s.w. Auch die Auslöser die vom Magen kommen kann ich nicht teilen und glaubt mir ich habe schon auf vieles geachten, notiert, Tabellen geführt und so einiges gemacht.....bei mir tritt das VHF immer im zusammenhang mit Grippe, Erkältung oder sonstigem "Krank sein" auf und die ES haben keine "Zeiten" die kommen und gehen wann sie wollen :-(

Auch mal mehr , mal weniger!

.....das einzige was ich immer wieder feststelle ist, das wenn ich Herzbeschwerden habe auch gleichzeitig ganz starke Rückenschmerzen bekomme (habe aber immer erst Herzprobleme, dann kommen die Rückenschmerzen)!!

Ja und zur Zeit häuft sich das mit den ES wieder! Und der Winter naht und somit auch die Erkältung,-u. Grippezeit. Das macht mir im vorne rein schon wieder Angst da ich mich bei der nächsten Erkältung schon wieder im KH finde :(v :(v

Nun ja......auch ich muß da irgendwie durch und habe mich jetzt für ein Vorstellungsgespräch in Bad Nauheim entschieden (obwohl ich dort die zwei Ablationen bekam die nichts brachten)!!

Düsseldorf ist von mir aus fast 4 Std. weg, obwohl hier dieser Dr Shin sehr gelobt wird. :)^

An alle die eine Ablation hinter oder vor sich haben...zeuge ich großen Respekt :)=

.......den ich soll jetzt die dritte Ablation machen lassen und habe mehr als Angst!!!!

Danke fürs Zuhören, danke für einige Ratschläge @:)

wünsche Euch allen eine gute Zeit

Petra

7}7esrgrxeis hat geantwortet


das mit den Rückenschmerzen ist bei mir auch so besonders Lenden, aber auch die Beine massiv und manchmal die Brust. Ok ich hab nen Schritti gegen Bradys aber so richtig hilft das nicht :-/

C hristi)ne eaus NRW hat geantwortet


moniline

Hallöchen,

nein ich hatte keine Ablation. Wenn ich zurückdenke an vor 1 Jahr - ich hatte jeden 2.Tag mein VHF. Ich habe die Tabletten umgestelllt, auch mein Einstellung zu meinem VHF habe ich geändert. Ich denke jetzt immer: "Ich habe nichts", und plane schon wieder meine nächste Reise. Was mein Auslöser von VHF ist weiß ich aber noch immer nicht. Ich mache aber aus meinem Leben das Beste.

Vielleicht klingt es jetzt blöd - aber - bitte denkt alle positiv :)^

Gruß Christine

SUkip9per56 hat geantwortet


Hallo Ihr Lieben,

ich bin wieder da ! Ich war von Anfang April bis vor einer Woche als Busfahrer im Reiseverkehr unterwegs. In dieser ganzen Zeit, in der ich nicht einmal zu hause war, ging es mir relativ gut. Trotz der unmöglichsten Bedingungen. Von Sandsturm auf Irland bis 45 Grad im Schatten in Budepest, war da alles dabei. Ich habe fast täglich bis zur Erschöpfung Koffer geschleppt und verladen. Schlecht gegessen oder gar nicht oder abends

Fressorgien. Hier und da war auch dieser oder jener Alkohol im Spiel, denn auch Busfahrer haben freie Tage.

Natürlich hatte ich dabei auch HRS oder VHF. Das hab ich hier und da schon gespürt. Insbesondere an der körperlichen Schwäche nach einem Wechsel der Herzfrequenz von Sinus zu HRS oder schlimmer- auch umgekehrt. Aber hallo, ich habe trotzdem meinen Job machen können. Seit einer Woche bin ich wieder zu hause und das Drahma geht so richtig wieder los. Dabei ist es egal wieviel und was ich esse oder zu welcher Tageszeit. Beinahe regelmäßig nach drei Tagen Sinus erwischt es mich im Sitzen oder Stehen-egal aber komischerweise nicht Nachts. Besonders nach üppigem Essen kann ich regelrecht darauf warten. Das Herz klopft unregelmäßig mit hoher Frequenz in den Bauch hinnein. Die erste Nacht danach ist immer furchtbar, da ich das Herzklopfen über das Kopfkissen spüre und demzufolge schlecht einschlafen kann. Auch muss ich ohnehin andauernd zur Toilette. Am Morgen danach shlägt das Herz immer noch unregelmäßig aber nicht mehr so heftig. Das schwächt sich dann über die Tage weiter ab, bis ich den Puls kaum noch finde. Dann weis ich es ist Zeit für den Sinus..und plötzlich mit heftigem Schwindel, manchmal fast mit Ohnmächtigkeit rast eine Welle durch den Körper und der Sinus ist wieder da. Mit heftigen aber gleichmäßigen Schlägen, die sich die nächsten zwei bis drei Tage wieder abschwächen, und alles geht von vorn los. Diese Übergänge sind manchmal mehr und manchmal weniger dramatisch. Genau wie bei den meisten hier, gehören während der HRS-Phase Völlegefühl, massive Blähungen und Gase im Darm zum Alltag. Schlimmer ist aber die körperliche Schwäche die mit jedem Wechsel einhergeht.

Um einen herrum sterben nur noch Leute-, und alle mit Herzversagen !! Warum habe ich im Sommer nicht daran gedacht ?

Also..ich glaube, insbesondere wenn man sich die Artikel hier durchliest, wir haben es mittlerweile mit einer psychosomatischen Volksseuche zu tuen.

Vielleicht haben wir alle besonders unglückliche Lebensumstände gemeinsam ? Ich bin gelernter DDR Bürger und kann mich an solche Erscheinungen nicht erinnern. Ist das der besondere Leistungsdruck ?

Ich glaube auch wie inzwischen viele, insbesondere Gerhard (herzliche Grüße), an einen Zusammenhang zischen Verdauungstrakt und Herztätigkeit. Den Begriff des nervösen Magens kenne ich seit meiner Kindheit, oder warum haben wir so ein Gefühl im Bauch...

Die Frage ist nur wer da wen beeinflusst. Also mein Körper ist währen der Phase der HRS ein ganz anderer. Blähungen..sagte ich schon. Dann Harn- und manchmal auch Stuhl-Drang, Schlafstörungen, Juckreiz insbesondere auf den Unterarmen.

Das alles können wir aber auch auf den Beipackzetteln der vielen Pillen lesen, die wir uns täglich einwerfen.

Lustigerweise bin ich während der HRS leistungsfähiger als unter Sinus.

Übrigens Ihr Männer und Frauen, wenn Anstrengungen Auslöser sind ? Welche Erfahrungen habt Ihr da mit SEX ?? Wenn es hier nicht zu solchen Atacken kommt, handelt es sich ganz sicher um positiven Stress, wobei wir wieder bei der Psyche sind.

Ich für meinen Teil werde wieder so schnell wie möglich arbeiten, so schwer mir das auch im Frühjahr fallen wird.

In diesem Sinne......gestorben wird an einem anderen Tag !

PS: hat jemand schon Erfahrung mit der Ablation in Leipzig ?

(mein HA ist übrigens dagegen)

Rzeinzhacrd8i0C-Crgbrxg hat geantwortet


@ Skipper56

Du beschreibst recht schön den Zusammenhang zwischen Verdauung und Herz. Hast du schon mal daran gedacht eine Darmsanierung zu machen, um eine ständige Rückvergiftung zu vermeiden? Ich habe die Darmsanierung gemacht und es hat sich deutlich gelohnt. Kann wieder so gut wie alles Essen und nach dem Essen treten keine Probleme mehr auf. Jedoch hatte ich nur ES mehr nicht.

Im Zusammenhang mit der Wohnung habe ich auch ziemlich schockierende Funde gemacht. Die Wohnung in der ich wohne ist mit Schimmel total verseucht. Ein Gutachten hat ergeben, dass alle Räume als sehr hoch belastet getestet wurden. Auch meine Möbel bestehen ja nur aus billigen Pressspanplatten somit eine starke Formaldehydbelastung. Das alles geht aufs Nervensystem. Belastung im Nervensystem führen bei mir zu Extrasystolen. Mittlerweile habe ich einige Möbel ersetzt und durch Verhaltensänderungen beim Lüften auch dem Schimmel den Kampf angesagt.

Mittlerweile bin ich von täglichen Extrasystolen auf ca. 1-2 in der Woche runtergekommen.

Sobald eine Belastung dazukommt (vor ca. 14 Tagen eine Füllung Amalgam rausbekommen) gehts wieder los mit täglichen Problemen.

Ich will hier nicht andere Ursachen für die Probleme finden, sondern einfach nur Anreize geben um eventuell Möglichkeiten aufzuzeigen was man tun kann um Besserung bzw. Linderung zu schaffen. Irgendwo muss der Käse ja herkommen.

Ein Bekannter hat auch VHF, der in einer Autozulieferfabrik tätig ist. Bisher hat er keinen Ansatz und nimmt Medikamente. Ein Kollege von ihm hat neu angefangen und bekam nach 3 Wochen arbeiten so starkes Asthma, dass er ins Krankenhaus musste. Ursache unbekannt. Er kündigte wieder und ist sein Asthma nach 4 Monaten wieder los gewesen.

Viel Erfolg euch allen und auf unsere Gesundheit...

Im Buch Alix, J: Es geht um Ihren Darm: Darmpflege: Der Schlüssel zur ewigen Gesundheit

heißt es ...Gestorben wird nicht so schnell...

Das Buch ist sehr zu empfehlen.

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