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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

IfsaEbellu300X3x2


Hallo an alle *:)

zuallererst muss ich dir Gerhard von ganze Herzen Danken. Denn ohne dich währe ich wohl nicht so weit gekommen. Du hast eine hoch Interessante Theorie... :)^

Erst einmal kurz zu mir - tut mir leid wenn ich ein wenig aushole - Das Syndrom hatte sich bei mir 2004 nach der Geburt meines Kindes eingestellt. Ich litt vor allen abends unter Herzstolpern sowie Herz Hüpfer. 2008 bekam ich während eines Kinobesuches einen Herzinfarkt ähnlichen Anfall ( nach den verzehr von Cola und Popcorn). Meine bekannt meinte es wäre wohl die Psyche und ich solle Beruhigungstabletten einnehmen das würde helfen. Ich nahm diese ein aber helfen taten sie nicht, sie beruhigten mich während diesen Herzstolpern mehr aber auch nicht.

Ich litt in den letzten 9 Jahren unter ständigen Blähbauch sowie Herz Hüpfern, Sodbrennen, Herzrasen. Der Blähbauch war mit unter so massiv das mich meine Kollegen deshalb aufzogen und ich nach 3 Jahren meine Arbeit wechselte. Nun arbeite ich als Bestatterin. :)z

2010 sah ich kein sinn weiter auf meine Ernährung zu achten da mein bauch eh total aufgebläht war, da konnte ich ja auch gleich essen worauf ich Lust hatte. Ich nahm massiv zu und wog zuletzt ( März 2012) 90kg auf 1,73m. Meine Herzprobleme wurden dadurch deutlich schlimmer. Ich hatte diese Herzbeschwerden nun täglich. Jeden Abend wenn ich in das Bett ging holperte und stolperte meine herz. als Vorbote kam immer zuerst ein hohles Bauchgefühl gefolgt von innerer Unruhe. Sobald ich von meinem Mann in der Nacht geweckt wurde bekam ich Herzrasen über stunden ... und das Abend für Abend... das größte Problem war das mich wirklich niemand ernst nahm.

Im August 2012 Übernachtete ich bei meiner Schwester sie machte eine Zucchini Gemüsepfanne.

Da diese erst 23:30 Uhr fertig wurde aßen wir recht spät. Keine 30 min später bekam ich wieder dieses hole Bauchgefühl, gefolgt von innerer Unruhe und angst. Ich stand auf und dann fing es an, holper die Polder mein herz stolperte so schlimm wie noch nie. Ich bekam eine Heiden angst. ??? Ich hatte Atemnot, Schweißausbruch eiskalte Hände und Füße, Durchfall und Vorhofflimmern. Mein herz schlug so schnell wie ein Presslufthammer. Aber das schlimmste kam noch. Ich bekam nach 3 Stunden ein Taubheitsgefühl in der linken Schulter und in der linken Kopfseite (was erst nach 3 Tagen wieder verschwand). Nach einer weiteren stunde bekam ich starke schmerzen in meiner linken Schulter. Meine Schwester wollte den Notarzt anrufen aber das wollte ich nicht. Nach einer weiteren halben stunde löste es sich langsam auf. Erst bekam ich wieder einen sehr schnellen (aber normalen) Herzschlag. Mein Herz holperte und stolperte noch weitere Tage eh es etwas zu ruhe kam. Ich brauchte viele tage um mich von dieser Nacht zu erholen. Erschwerend kam noch hinzu das ich auf einmal auf alles gesunde zu reagieren schien ( mit Herz Hüpfer, Atemnot, Durchfall und Herzrasen). Also strich ich alles von meinem Speiseplan bis auch Leitungswasser (abgekocht ) Bananen, gekochte Kartoffeln und Hühnerfleisch. Ich ging zu mehreren Ärzten:

Hausärztin: Diese nahm Blut für mehrere Tests ab. Schilddrüse topp, keine Diabetes Blutwerte sind alle in bester Ordnung.

Herzklinik: Blutdruck (24h) EKG (24h) Herz Echo, Ultraschall sowie Belastungstest auf dem Laufband. Ergebnis: mein Herz ist Top Fit.

Hautarzt: machte Bluttest mit ein paar Lebensmitteln welche ich nicht vertragen hatte. Er fand nichts. Also es ist auch keine Allergie vorhanden. Merkwürdig war nur das ich nun auch Herzprobleme beim verzehr von Bananen sowie Hühnerfleisch bekam. Also aß ich nur noch gekochte Kartoffeln und Baby - Kürbisbrei. Meinem herzen ging es gut ich hatte mit einem mal keine Herz Hüpfer mehr. Nahm aber leider immer weiter ab. Also ging ich wieder zu meinem Hautarzt und erzählte ihm das mein herz auf so vieles mit stolpern reagiere. Er schickte mich mit dem Satz – ich kann ihnen nicht mehr weiterhelfen - in die Hautklinik und meinte noch zu mir, das ich viel Geduld bräuchte. Ich würde einen Termin wohl erst in 3 – 6 Monaten bekommen. Zu dieser zeit (es waren nun schon 2 Monate vergangen) hatte ich bereits 23 kg abgenommen(!) Ich machte keinen Termin in der Hautklinik.

Da keiner etwas finden konnte ging ich zu einem bekannten Arzt er machte einen weiteren Allergie Pick Test. Ohne Ergebnis. Ich habe auf keine der von mir nicht vertragenen Lebensmittel reagiert – Mein bekannter meinte dann zu mir das ich eine Hypochondrie hätte und ich sollte einen guten Psychologen aufsuchen. ":/ Denn jeder hätte diese Herz Hüpfer und das währe ganz normal. ???

In meiner Verzweiflung suchte ich im Internett nach betroffenen und fand Gerhards Seite mit all euren Erfahrungsberichten. Was mir wieder neuen Mut gab.

Ich versuchte weitere Lebensmittel: Milchprodukte, Hefe, Zucker, Kartoffeln, gut durchgegarte Zwiebeln und Rotkohl sowie Champignon, Fisch, Eier, Fleisch, Mehl und einige Saaten, das alles vertrage ich super. ;-D

Ich vertrage kein rohes Obst, Fertigprodukte mit vielen verschiedenen Zusatzstoffen, Säfte Kohlensäure haltigen Lebensmitteln auch Mineralwasser(!), Kaffee, Alkohol, Schokolade, Knabbereien, Süßigkeiten, Marmelade, Gemüse u.s.w.... Ich backe Brot und Brötchen selber. Stelle alles selber her. Und seit drei Monaten völlig beschwerdefrei. :)z

Bei meiner suche bin ich auf etwas gestoßen. Ich hatte mich nun bei meinen weiteren Recherchen im Internett auf Gerhards These gestützt und nun gezielt nach einem Krankheitsbild gesucht welches auf unsere Beschwerden zutrifft. Und bin auf folgendes gestoßen

Das Roemheld- Syndrom :)D

"Direkt unter dem Zwerchfell liegen auf der linken Seite der Magen und Teile des Darms. Enthalten sie viele Gase, sind sie stark aufgebläht und können gegen das Zwerchfell und damit auch auf das über dem Zwerchfell befindliche Herz drücken. Dies führt zum typischen Beklemmungsgefühl, wie es sonst nur bei Angina pectoris auftritt. Der Patient verspürt ein Engegefühl in der Brust, er empfindet Angst, die Atmung wird schnell und flach, der Blutdruck kann abfallen.

Dieses "Roemheld-Syndrom" kündigt sich meist nach einer üppigen, fettreichen Mahlzeit an. Ein "Verdacht auf Herzinfarkt" liegt bei diesen Symptomen nahe - doch trotz der scheinbar dramatischen Situation lässt er sich beim Roemheld-Syndrom nicht bestätigen.

Die Beschwerden sind unangenehm, aber glücklicherweise harmlos und verschwinden mit der voranschreitenden Verdauung von selbst.

Der aufgetriebene Magen-Darm-Bereich führt zu einer Vagusstimulation. Die gleichzeitig verdrängte Lunge drückt auf das Herz, bewirkt dort rasch Herzbeschwerden in Form von Herzrhythmusstörungen (Herzrasen, Herzklopfen, Stolpern, Extrasystolen) und löst ein Engegefühl im Brustkorb aus (wie bei einem Angina pectoris-Anfall). Dies führt bei Betroffenen zu Angstzuständen, Schweißausbrüchen, Kurzatmigkeit bis hin zur Atemnot, Schwächegefühl, Beklemmungen, Nervosität, Unruhe, Schlafstörungen und Kreislaufproblemen mit Schwindelattacken und in einigen Fällen auch kurzzeitigem Bewusstseinsverlust (Ohnmacht)."

****

Roemheld-Syndrom! Sobald bei mir diese typischen Symptome auftreten ( meist nach sehr süßen und fetthaltigen Speisen wie Kuchen (selbstgebacken)) mache ich mir eine sehr heiße Wärmflasche und lege sie auf den bauch und es wird deutlich besser. Ich kann entspannt einschlafen. Vielleicht kann ich ja nun den ein oder anderen weiterhelfen oder ein wenig Mut machen, so wie Ihr mir!! Danke @:)

Ganz liebe Grüße

Isabell.

B<ubbe>le


Lieber Gerhard,

ich schreibe Dich heute einmal an, da ich ein ähnliches Problem wie Du habe. Ich hatte bisher 5 mal Vorhofflimmern, das gleichzeitig mit einer Tachycardie einher ging. Einer Herzfrequenz von 140-160! Ich erlebe beides nur zusammen. Ein Vorhofflimmern ohne hohe Herzfrequenz kenne ich gar nicht. Von diesen fünf Episoden wurde es viermal durch ein Erbrechen/Würgen ausgelöst. Und zwar genau mit dem Würgen und nicht vorher und auch nicht nachher. Lediglich beim fünften und letzten mal bin ich mit vollem Magen/Bauch über eine Kreuzung gerannt und habe es davon bekommen. Meine Frage nun an Dich: Da Du Deine Erfahrungen bzw. Auslöser ja auch schon hinlänglich beschreiben hast: Was sagen die Ärzte dazu? Ich habe einen Ablationstermin bzw. bin im Gespräch mit einer anderen Klinik, aber ist das Phänomen mit dem Erbrechen bekannt. Hat Dir dazu schonmal jemand etwas sagen können? Ist eine Ablation in diesem Fall überhaupt sinnvoll bzw. liegen die Auslöser trotzdem in den Lungenvenen, von denen man doch weiß, dass sie in den meisten Fällen Auslöser von Vorhofflimmern sind ???

Vielleicht kannst Du mir weiterhelfen?

Beste Grüße

CNhrisJtine ~aus NxRW


Hallo zusammen *:)

ich habe in letzter Zeit Eure Einträge gelesen -bin schon seit ca. 2 Jahren auf dieser Seite-

Seit ein paar Jahren habe ich "bestätigtes" Vorhofflimmen und ich komme damit in den lezten Jahren sehr gut klar. Gegen eine Ablation war ich bereits im Herbst 2011. Das Krankenhaus und mein Hausarzt waren dafür. Mein Kardiolge war dagegen. Er sagte damals "zuerst alles andere versuchen und wenn es keinen Erfolg gibt - die OP". (Er war der Meinung, jede OP am Herzen bringt Narben, und diese können wieder HRS auslösen).

Im Winter 2011 wurde ich auf Marcumar eingestellt - bin in der Zwischenzeit Selbstmesserin. Muss nicht dauernd zum Arzt und habe meine Werte sehr gut im Griff.

In den 2 Jahren habe ich festgestellt, dass zu viel Essen, Alkohl und vor allem Aufregung mein Vorfhofflimmern auslösen kann.

Nach dem Kaneval dieses Jahres hatte ich eine schlimme Erkältung. Lag ein paar Tage flach, hatte Fieber und hatte dabei wieder mein Vorhofflimmern. Ich bin davon überzeugt, dass bei mir, wenn mein Kreislauf nicht in Ordnung ist, auch mein Vorhofflimmern wiederkommt.

Ich nehme seit Herbst 2011: Tromcardin complex, Betablocker (Bisoprolol) und Opipramol.

Wenn es mir weiterhin so gut geht - dann ist meine Welt in Ordnung

Gruß Christine :-D

B0etah>elixx


@ Isabell30032

Hab deinen Text mit Interesse gelesen und musste direkt an einer Stelle Copy-Paste betätigen

[..Ich hatte Atemnot, Schweißausbruch eiskalte Hände und Füße, Durchfall und Vorhofflimmern. Mein herz schlug so schnell wie ein Presslufthammer..]. Das war eigentlich einfach eine typische Panikattacke, wie sie wahrscheinlich jeder bekommen hätte :)z

Ich finds aber äußerst interessant, wie deine Ernährung die Körperreaktion beeinflusst hat.

@ Christine

Zunächst mal ist eine Ablation keine Operation im klassischen Sinne, sondern ein minimal invasives Verfahren um Rhythmusstörungen zu beseitigen.

Was mich in deinem Fall jetzt aber hauptsächlich interessiert, wie schlagen die Medikamente denn bei dir an? Bist du komplett frei von Beschwerden oder kehren diese gelegentlich zurück?

Gruß

Betahelix *:)

G,erha[rd


Sorry,

dass ich meinen Stammfaden hier z.Z. etwas vernachlässige. Ich befinde mich mit meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie ein wenig im Abseits, doch wenn wir alle einer Meinung wären, brauchten wir dieses Forum nicht.

Dafür ist ja auch das, was ich behaupte, nur eine These und steht in keinem Lehrbuch. Aber ein paar Interessierte gibt es scheinbar doch noch.

Bedanken möchte ich mich auch wieder für die neu eingegangenen Beiträge von @Avimoth, @mlederer1, @Skipper56, @krauri, @Isabell30032, @Bubbele, @Christine aus NRW und @Betahelix.

Oh, bei der Aufzählung wird mir klar, dass dazu wieder aus Zeitgründen kaum eine Antwort drin ist.

Wenn @krauri periodisch alle 28 Tage nachts Vorhofflimmern bekommt, denke ich automatisch an Mondphasen. So abwegig ist das gar nicht, wenn man bedenkt was der Mond so alles regelt auf der Erde. Auf alle Fälle werde ich mal darüber nachdenken. Danke!

Im Bericht von@Isabell30032 lese ich wie in meinen Fallberichten. Das Roemheld-Syndrom, was Du für Deine Beschwerden verantwortlich machst, ist nach meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie (Punkt 5.7) nichts anderes als eine solche Hohlvenenkompression.

Dass man auch lässig mit paroxysmalem Vorhofflimmern umgehen kann, zeigt das Beispiel @Christine aus NRW.

Bei @Bubbele handelt es sich um ein Comeback hier bei uns, denn er war schon 2008 ab Seite 22 mit den gleichen Beschwerden dabei.

Bei Vorhofflimmern kenne ich auch nur hohe Herzfrequenzen, so 140 – 160 Schläge pro Minute. Du bist jetzt 37 und in diesem Alter gab es bei mir auch nur Vorhofflimmern durch Würgen und Erbrechen.

Für die Ärzte war es der Alkohol, was heute das Holiday-Harth-Syndrom ist, denn es kam immer nach einer durchzechten Nacht. Das stimmt aber so nicht, weil es später auch mit Erbrechen ohne Alkohol ausgelöst wurde. Das mit dem Spurt mit vollem Magen über die Kreuzung habe ich auch erlebt und mit dem gleichen Ergebnis.

Wie sinnvoll eine Ablation sein kann, musst Du selbst einschätzen. Da halte ich mich raus.

Im Forum Magen und Darm habe ich meine Hohlvenentheorie auf dem neuesten Stand. Habe für Dich auch ein Fallbeispiel über Hohlvenenkompression durch Würgen und Erbrechen beigefügt.

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/]]

Tschau *:)

Bbubvbele


Danke Gerhard für Deine Statements. Mit Deiner Meinung hälst Du Dich ja sehr höflich zurück, was ich aber nicht ganz verstehen kann. Ich möchte eigentlich gar keinen Rat pro oder contra Ablation hören, sondern lediglich Deine Erfahrungen mit Ärzten zu diesem Thema. Ist das Thema Würgen + Erbrechen im Zusammenhang mit VHF bekannt? Oder sind diese Auslöser absolute Einzelfälle ??? Das wäre wirklich interessant zu hören. nach Einschätzung eines Arztes mit dem ich gesprochen habe, ist zumindest eine Logik darin zu erkennen, denn das Erbrechen bzw. Würgen ist für den Vagus eine Extrembelastung, die sich (wie beim Vagus durchaus üblich) am Herzen niederschlagen kann, in welcher Weise auch immer. Es besteht jedenfalls ein logischer Zusammenhang.

GOeyrhaxrd


Hallo Bubbele,

ich dachte Du willst von mir wissen, ob ich mich an Deiner Stelle für eine Ablation entscheiden würde oder nicht. Deshalb sagte ich, dass ich mich da raushalte.

Pro oder contra von Ablationen wurde hier ja schon reichlich diskutiert und ich hatte, ohne dass ich mich daran direkt beteiligt habe, teilweise ein schlechtes Gewissen. Für den Erfolg entscheidet man sich nicht immer automatisch mit.

Meine Ablation 2005 hatte auch nicht den erhofften Erfolg. Mein Hausarzt hat mir damals diesen Schritt empfohlen, nachdem meine Vorhofflimmer-Attacken unerträglich wurden.

Du hattest vor 5 Jahren die erste Episode mit Vorhofflimmern und jetzt vier Episoden hintereinander? Anstelle einer voreiligen Ablation würde ich es erst einmal ohne Risiken und Nebenwirkungen und ohne Arzt und Apotheker versuchen.

Seit ich mir sicher bin, dass Extrasystolen zu einem Schutzmechanismus gehören und durch Dehnungsrezeptoren im Vorhof ausgelöst werden, könnten Ablationen auch unabsehbare Folgen haben. Dies wäre der Fall, wenn solche Rezeptoren auch Ziel der Verödung sind.

Dass bei mir diese Episoden nicht nur, wie früher, durch Würgen und Erbrechen ausgelöst werden, wusste ich da schon lange. Mit den Ärzten so richtig darüber reden konnte ich aber bis heute nicht, auch nicht vor meiner Pulmonalvenenisolation.

Ist das Thema Würgen + Erbrechen im Zusammenhang mit VHF bekannt? Oder sind diese Auslöser absolute Einzelfälle ???

Mir sind die Zusammenhänge schon immer aufgefallen und in diesem Thread hier gibt es genügend unabhängige Beispiele dafür. Ich hatte früher auch den Vagusnerv im Visier, aber heute ist Würgen und Erbrechen als Ursache von Vorhofflimmern für mich ein Paradebeispiel für meine Hohlvenen-Kompressions-Theorie. Das ist meine Logik und den Vagus habe ich daraus vollkommen verbannt.

Es gibt nichts Logischeres beim Würgen und Erbrechen, als dass dabei dieser "Ansaugschlauches" des Herzens abgedrückt werden kann!!!

Das Würgen ist also nicht für den Vagus eine Extrembelastung, sondern für den Bauchmuskel bzw. das Zwerchfell, für die Muskulatur von Magens und Speiseröhre – ja eigentlich für alle Bauchorgane und selbst das Herz. Dabei kann die untere und obere Hohlvene abgedrückt oder abgeknickt werden, was zu einem verminderten venösen Blut-Rückstrom zum Herzen führt. Gibt es denn ein schlimmeres Szenario, als Blutmangel vor dem Herzen?

Nun werden Extrasystolen oder auch Vorhofflimmern ausgelöst, um

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/]]

Tschau *:)

Ccarstenx K.


Hallo an alle Forenleser,

nachdem ich bekanntlich öfters SVES, VES habe, bereits eine Ablation am AVNRT wegen paroxysmaler supraventrikulärer Tachykardien hatte und auch Histamin immer eine Rolle zu spielen scheint (ohne dass dies bei mir bislang schulmedizinisch nachgewiesen worden wäre), mal wieder ein Update von mir:

Seit einigen Wochen habe ich – so wie auch gerade jetzt – wieder große Probleme mit "Herzstolpern". Dies kommt meist

... beim Liegen auf der linken Seite (weshalb ich dies meide),

... beim Staubsaugen der Wohnung (eben gerade wieder, so dass ich einfach aufhören musste, da das Herz unentwegt dabei stolperte),

... oftmals in Stresssituationen (geschäftliche Termine, Besuch lauter Konzerte),

... manchmal auch bei Stuhlgang auf der Toilette,

... generell oft beim Bücken, in die Hocke gehen, schnellen Aufstehen,

... beim Getränkekisten die Treppe hochtragen usw.

Zudem habe ich bei Infekten/Erkrankungen oft diese Probleme. Vor ein paar Wochen hat mich eine Grippe erwischt und außer Gefecht gesetzt. Auch da hatte ich selbst beim Liegen im Bett, eigentlich egal bei was ich tue, diese SVES und VES. Der Hausarzt veranlasste daher auch gleich ein Langzeit-EKG. "Leider" ging es mir da schon etwas besser und da ich mich noch schonte, hatte ich keine großen Probleme. Die wenigen dokumentierten Störungen kamen aber am Stück als ich mich am darauffolgenden Morgen vor Abgabe des Geräts beim Anziehen/Fertigmachen im Bad Herzstolperer hatte. Der Befund des 24-Std.-Langzeit-EKG (02/2013):

... Bradykardien: 0

... Tachykardien: 82

... Pausen: 20

... SVES: 18

... Couplets: 0

... Triplets: 0

... SVTach: 0

... VES: 10

... Durchnschn. Herzfrequenz: 78 (max. 124 / min. 47)

Das letzte davorliegende 24-Std.-Langzeit-EKG in 06/2012 sah noch deutlich auffälliger aus:

... Bradykardien: 0

... Tachykardien: 91

... Pausen: 24

... SVES: 223

... Couplets: 2

... Triplets: 0

... SVTach: 2

... VES: 54

... Durchnschn. Herzfrequenz: 76 (max. 141 / min. 44)

Ansonsten habe ich folgende Symptome:

... manchmal Sodbrennen (bei fettigen Speisen, die ich fast ausschließlich meide),

... ab und an extreme Müdigkeit und Abgeschlagenheit (dann treten die Herzstolperer gehäuft auf),

... gerade im Winter sehr trockene Haut, aber auch sonst trocken,

... Heuschnupfen-, Nickel-, Goldallergie,

... zwei beherdete Zähne habe ich mittlerweile in den letzten drei Jahren ziehen lassen.

Die Herzstolperer bringe ich irgendwie auch mit dem Wetter zusammen, im Sommer ist es meist besser. Auch bei Vollmond (haltet mich bitte nicht für verrückt), habe ich eher Probleme. Bin wie schon irgendwo erwähnt 39 wiege ca. 72kg bei 184cm (männl., NR, kein Alkohol, auch kein Sport, da ich dann oft Herzstolperer habe).

Habe nun einen Homöopathen aufgesucht, der mich sehr gut einschätzte und eine umfassende Anamnese machte. Ich bekomme nun (offenbar, hat es mir nicht genau sagen wollen) Mercurius LM3 1x3 tgl., da er als Ursache Quecksilber vermutet. Zudem soll ich in "Notsituation" Arsen C30 3x nehmen. Naja, ich teste das nun mal.

Mit Quecksilber als Ursache (damals vor Ablation des AVNRT) noch nur die Herzstolperer vermutete schon vor ca. 10 Jahren eine Homöpathin, dass Quecksilber die Ursache sei. Sie gab mir damals ebenfalls Mercurius, woraufhin ich starke Hautausschläge bekam und deshalb (vielleicht fälschlicherweise) nicht mehr zu ihr hin bin. Aber damals hatte ich noch starke innere Unruhe dazu und konnte Menschenansammlungen nicht haben etc. Wurde (damals 2002/2003/2004 noch als Privatpatient) von Kopf bis Fuß untersucht (Schilddrüse, CT Kopf, Herz usw.), ohne dass schulmedizinisch direkt was gefunden worden wäre. Erst dann bin ich aus Verzweiflung noch zu dieser Homöopathin.

Ist jetzt doch etwas länger geworden, sorry. Diese Hohlvenentheorie von Gerhard trifft doch einiges bei mir, ohne dass diese Massage über dem Bauchnabel z.B. eben was gebracht hätte. Letztlich wird es dann nur weniger, wenn ich mich ausruhe.

LG und einen schönen Sonntag,

Carsten

CUarst]en xK.


Nachtrag zu meinem Beitrag:

Haltet Ihr ggf. ein Rezidiv des AVNRT für wahrscheinlich und ursächlich? Habe seit einigen Monaten wieder so den Beginn von PSVT, wie damals kurz vor der Ablation. D.h. das Herz fängt plötzlich an zu rasen und hört nach 3-5 Sekunden aber wieder auf so zu rasen.

Was empfehlt Ihr hinsichtlich histaminarmer Ernährung? Welches Brot kann man denn beruhigt essen? Ich bin "Brotesser" und nehme nur Dinkel-/Vollkornbrot zu mir, aber nicht immer hefefrei.

kllam]pfexr62


Hallo,

wollte mich nach längerer Abwesenheit mal wieder melden.

Ich hatte ja am 9.8.2012 meine Ablation (wg. paroxysmalem VHF) auf Anraten meines Kardiologen.

Die ist komplikationslos verlaufen, am 4. Tag im KH wurde ich entlassen.

Das "schlimmste" daran waren die Rückenschmerzen, die ich bekam, weil ich 24 Std. auf dem Rücken liegen musste. :-)

Das VHF war sofort nach der Ablation (PVI) wieder da, aber verändert. In der ersten Woche nach der PVI kam das VHF nun in kürzeren Abständen, aber auch wesentlich kürzer.

Vor PVI : alle 5-10 Tage für 1-3 Tage

Nach PVI: alle 1-2 Tage für 1-2 Std.

Medikation nach PVI: Metoprolol 47,5 1-0-0 , Pradaxa 1-0-1.

In den folgenden Wochen wurden die Abstände immer größer und am 15.10.2012 flimmerte es zum letzten Mal. Seit dem 16.10.2012 bin ich 100% beschwerdefrei!

Zur Nachsorge hatte ich ein Langzeit-EKG für 14 Tage und eine Herz-CT im November 2012.

EKG und Herz-CT waren unauffälig.

Abschließende Untersuchung mit Langzeit-EKG 10 Tage war im Februar 2013, unauffällig.

Seit Februar 2013 ist auch die Blutverdünnung Pradaxa abgesetzt.

Betablocker Metoprolol werde ich nach dem 22.4. absetzen, schaun mer mal, wie es dann geht.

Hat jemand Erfahrung mit dem Absetzen von ß-Blockern?

Einfach nicht mehr einnehmen oder langsam "entwöhnen"?

Ich wüsste allerdings nicht wie ich eine halbierte 95mg-Tablette noch weiter zerkleinern sollte ;-)

ES habe ich nur noch ganz selten (meist bei vollem Bauch, nach üppigen Essen, viel Kohlensäure-Getränken etc.), die führen aber zu nichts weiter ;-D

Ich bin superhappy und denke schon kaum mehr an VHF :)z

Allerdings sagte der Arzt auch, daß keiner sagen kann, wie lange die Ablation anhält.

O-Ton: "Da gibt´s keinen TÜV drauf!" :[]

Viele Grüße

h~el$19kxam


Habe ebenfalls ES schon mind. 20 Jahre und lebe Gott sei Dank noch immer nehme aber auch noch Marcumar und ACE Hemmer ,ich habe unzählige Belast-EKG-,Langz-EKG gemacht aber niemals wurde etwas gefunden das eine Ablation rechtfertigen würde.Aber hat einer von euch schon daran gedacht das dies eventuell mit dem Hormonhaushalt zusammen hängen könnte ,darauf hat mich vor kurzem ein Uni.Prof.der Kardiologie gebracht der meinte ich solle mal bei einem Endokrinologen vorstellig werden und mal einen Bluttest mit allen wichtigen Hormonen ,Spurenelementen und Vitaminen machen eventuell auch gleich die Schilddrüsen-werte dazu.

Werde berichten welch ein ergebniss heraus gekommen ist ,habe am 16.04.13 eine Termin beim Endokrinologen.

C~hristgine arus NRxW


** klampfer 62

Schön, dass es Dir so gut geht. Ich habe die Ablation nicht machen lassen,

über das Osterwochenende hatte ich leider wieder volles Programm.

Keine Ahnung was der Auslöser war. ":/

Zum Betablocker möchte ich Dir sagen - ausschleichen !!!!!!!

Ich hatte im September 2011 wegen Medikamentenwechsel den Beta-Blocker von einem Tag auf den andern abgesetzt (war mit dem Arzt besprochen). Nach 2 Wochen rastete mein Blutdruck und Puls aus. Ich kam mit 250/150 und einem Puls von 150 ins Krankenhaus. Frage unbedingt nochmals nach, außerdem steht es im Beipackzettel, dass das der Betablocker nicht plötzlich abgesetzt werden darf.

Gruß Christine *:)

m)igosxha


Hallo an alle,

Ich habe die letzten 4 Wochen versucht, den gesamten Thread durchzulesen. War froh zu lesen, dass es nicht nur mir allein so geht und habe viele interessante Gedanken gefunden. Also vielen Dank an Gerhard und jede/jeden, die hier versucht haben weiterzuhelfen. Nun habe ich drei Fragen:

Aber zuerst kurz meine Eckdaten: Mann 46 Jahre, 181, 100kg, hatte vor 2 Jahren im Rahmen einer Diät das erste Mal Extrasystolen, was auch einige Stunden in VHF übergegangen war. 24-Stunden-EKG, Belastungs-EKG und Ultraschall. Ergebnis: Ungefährliche HRS, eventuell Stress, Aortaabgang 46mm, nicht feststellbar ob bikuspide Aortenklappe, sollte über MRT geklärt werden.

Ich hab die Sache dann im Sand verlaufen lassen. Eine weitere Episode vor 1 Jahr, ebenfalls in zeitlichem Zusammenhang mit einer Diät, habe ich wesentlich gelassener über mich ergehen lassen, da ich ja "wusste", dass es nichts Schlimmes ist.

Dann vor 4 Monaten: Ewig lange Erkältung, Grippe, Husten, zu früh wieder ins Fitnessstudio in geschwächtem Zustand. Ab diesem Zeitpunkt alle 2-3 Tage Herzrythmusstörungen und Übergang in VHF. Im Februar habe ich mich in die Notaufnahme selbst eingewiesen und erstmal erfahren, dass es sich um VHF handelt. Man wollte sofort Kardioversion machen, zum Glück kam kurz vorher der SR wieder. Empfehlung: Ablation. Ausserdem nehme ich bei Bedarf 2.5mg Concor.

Seitdem versuche ich alles, um die Ursache festzustellen und die Ablation zu vermeiden. Regelmässig alle 3-4 Tage beginnt entweder im Thymusdrüsenbereich oder in der Magengegend ein Vibrieren, dieses löst Extrasystolen aus, und wenn ich es mit Lageveränderung, Hinsetzen oder Gerhards Massage nicht schaffe abzustellen, kommt innerhalb 1 Minute VHF.

Das Komische: Wenn ich mich nach 1 Nacht VHF trotz Schwäche überwinde, nach draussen zu gehen, kommt nach der Bewegung der Sinus zurück.

Erste Frage an Euch: Woran könnte es liegen, dass der Körper mindestens 1 Nacht VHF braucht um "runterzufahren" und erst dann das "Hochfahren" wieder den Sinus zurückbringt. Ohne vorher zu schlafen funktioniert das nicht. Also Aktivität zum Beispiel nach 3 oder 4 Stunden strengt nur an, bringt das Herz aber nicht in den SR.

Zweite Frage: Nach Rücksprung in den SR scheint mein Körper erstmal für mindestens 1-2 Tage völlig immun zu sein gegen "nach vorne beugen", Histaminhaltige Nahrungsmittel, Alkohol, Voller Magen, Körperliche Aktivität usw. Aber dann, ab dem 3. Tag wird es brenzlig: Kurzes Flattern in der SolarusPlexus/Magengegend, ab und zu mal eine ES, meistens gelingt es mir durch Massage oder Lageänderung, das wegzubringen. Spätestens am 4. Tag kommt aber das Flattern und die ES so heftig, dass ich es nicht mehr verhindern kann. Kann es sein, dass sich im Körper irgendwas "aufbaut" oder anstaut, was dann regelmässig durch das VHF "abgearbeitet" werden muss ???

Dritte Frage: Jetzt hat der Kardiologe durch Ultraschall festgestellt, dass ich doch eine bikuspide Aortenklappe habe und der Abgang 47mm Durchmesser hat. Ab 50mm muss wohl zwingend operiert werden. Kann es sein, dass die Erweiterung der Aorta aufgrund ihrer Raumforderung dieses Zappeln und damit das VHF auslöst?

Die jetzige Situation geht mir wahnsinnig an die Psyche und ich hoffe sehr, dass ich doch noch eine konkrete Ursache finde, die ich in der Lage wäre abzustellen. Vielen Dank schon mal im voraus für Eure Ideen und Antworten.

Gruss Mike

VXidgxi


Deine Fragen 1 und 2 haben mich auch beschäftigt, vor allem die zweite Frage. Genauso empfinde ich es auch. Vor allem Stress jeder Art sehe ich bei mir als Ursache (nicht als die erste Ursache) und andere Sachen wie Essen, Bücken etc. sind dann Auslöser. Bei Stress gibt es hormonelle Veränderungen, die nicht nur momentan entstehen, sondern wahrscheinlich noch Stunden bis Tage anhalten. Ich kann mir schon vorstellen, dass durch das Vorhofflimmern etwas verbraucht wird, aber was?? Zum ersten fängt es immer sehr heftig an und wird im Laufe der Zeit ruhiger, bis es ganz verschwindet, zum zweiten habe ich das Gefühl, dass sich etwas aufbaut, es flattert immer häufiger und erscheint schließlich unvermeidlich, sodass alle Versuche, es abzuwenden, scheitern.

Vier Jahre hatte ich Ruhe, jetzt tritt es wieder regelmäßig auf. Ich frage mich, ob auch Epigenetik eine Rolle spielen könnte. Irgendetwas, das die Gene umschaltet.

GPerhaxrd


Hallo Mike alias @migosha,

vielen Dank für Deine interessanten Denkanstöße. Schade, dass Du das Vibrieren, Flattern bzw. Zappeln in der Magengegend, was Du vor dem Auslösen von Vorhofflimmern auch immer verspürst, mit keiner Silbe mit meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie in Verbindung bringst. Das ist doch gerade das wichtigste Symptom, was uns weiterbringen würde, wenn wir den genauen Entstehungsort lokalisieren könnten.

Auch die anderen Symptome und die hilfreichen Gegenmaßnahmen die Du bestätigst, müssten doch wenigstens zum Nachdenken über diese Theorie anregen. Aber das scheint ein regelrechtes Tabuthema für die meisten hier in diesem Forum zu sein. Dabei gibt es doch keine sinnvollere Alternative zur Ursache von "Blutmangel vor dem Herzen" und daraus resultierenden Extrasystolen & Co.

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/]]

Bitte befasse Dich noch einmal speziell mit dieser Theorie, denn ich verspüre zwar noch oft dieses Bauchgefühl, kann aber schon mehr als 3 Jahre erfolgreich das sonst übliche Vorhofflimmern verhindern. Wenn ich nicht dagegen einschreiten würde, wäre die Reihenfolge so wie Du sie bei Dir beschreibst.

Dein Vorhofflimmern trat im Abstand von einem Jahr jeweils nur im Zusammenhang mit einer Diät auf. Auch Diäten können unverträglich sein und Blähungen mit Hohlvenenkompressionen zur Folge haben. Die Häufung der Episoden in den letzten 4 Monaten könnte schon etwas mit Deiner zweiten Frage zu tun haben:

Kann es sein, dass sich im Körper irgendwas "aufbaut" oder anstaut, was dann regelmäßig durch das VHF "abgearbeitet" werden muss?

Ja, weil selbst harmlose Herzprobleme besonders viel Stress und Adrenalin erzeugen, was die Dehnungsrezeptoren in den Vorhöfen sehr sensibel macht. Nach Rücksprung in den Sinus wird erst mal kein Adrenalin mehr ausgeschüttet, deshalb vielleicht die nachfolgende gewisse Immunität. Danach kommt langsam die Angst vor der nächsten Attacke mit dem Adrenalin wieder. Ein Teufelskreis also bis man ihn mal durchbricht.

Deine erste Frage könnte sich ähnlich erklären, indem am ersten Tag noch zu wenig Adrenalin abgebaut wird, um in den Sinus zurück zu finden. In der Nacht wird es eher abgebaut und daher der Erfolg am nächsten Tag bei Deinen Aktivitäten.

Gerade Extrasystolen, die uns ja nach meiner Theorie sogar beschützen können, gehören dazu. Auch meine ersten Vorhofflimmerattacken entstanden in einer stressigen Zeit kurz vor dem schon voraussehbaren frühen Tod (59) meiner Mutter und bei zeitgleich stattfindenden beruflichen Machtkämpfen. Dazu hatte ich schon damals einen nervösen Magen.

Das ganze Forum ist voll von beginnenden Herzbeschwerden, die im Zusammenhang mit emotionalen Ereignissen zu stehen scheinen. Adrenalinausschüttung durch Stress hat aber nicht zwangsläufig etwas mit der Psyche(Seele) zu tun, sondern sie ist in erster Linie eine körperliche Reaktion.

Es ist schön, dass es auch noch echte Erfolgserlebnisse gibt. Damit meine ich den Bericht von @klampfer62 über seine Katheterablation. Da kann man nur wünschen, dass es so bleibt und möglichst auch mal @Christine aus NRW was mit abbekommt.

Bei @Carsten K sprechen viele Symptome für meine Theorie. Es gibt aber auch noch andere Störungen mit solchen Langzeit-EKG‘s die jedoch von einem Arzt beurteilt werden sollten.

Noch einmal an alle, die als Vorboten von Vorhofflimmern ein kribbelndes, zappelndes, flatterndes, vibrierendes oder hohles Bauchgefühl zwischen Brustbeinknorpel und Bauchnabel verspüren. Bitte versucht herauszubekommen, wo und wie dieses Gefühl entsteht. Es tut nicht weh, ist aber trotzdem unangenehm und undefinierbar.

Für mich ist es das Nuckeln des Herzens an der unteren Hohlvene, weil sie abgedrückt wird und dadurch zu wenig Blut zum Pumpen zurückführen kann. Daher auch das dabei oft auftretende Schwächegefühl mit weichen Knien.

Viele Grüße und Tschau *:)

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