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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

MBa&riay Clarxa


Hallo Vidgi, danke für Deine Information. Ich bin ein Neuling in Sachen Vorhofflimmern und deswegen auf der Suche nach der Ursache. Der vorausgegangene hohe Zukerkonsum war sie wohl nicht.

Andere Fragen, da eine ärztliche Informationen dazu nicht möglich ist, weil mein Hausarzt keine Ahnung hat und ein Facharzttermin erst in vielleicht Jahren möglich ist:

1. Ich werde jetzt mit Betablocker BisoHexal 5 mg (täöglich eine) behandelt und habe seitdem eine Pulsfrequent um die 55/min. Ist das nicht ein bißchen niedrig? Ich habe meine Dosis schon um ein Viertel gesenkt, also auf 3,75 mg, aber mein Puls bleibt so niedrig. Sollte ich sie weiter senken?

2. Ein weiteres neues Medikament für mich ist der Blutverdünner Pradaxa. Muß ich den immer nehmen oder wird der nach einer Katheterablation abgesetzt? Ich muß mir das mit der Katheterablation nämlich gründlich überlegen, da die Erfolgsaussichten genauso hoch sind, wie die eines Hellsehers, nämlich 50 %. Was soll das 50 bis 70 %? Die Satistik muß da doch was genaues hergeben.

3. Sollte ich doch diese blinde Ablation an mir vornehmen lassen, könnte mir jemand eine Klinik dafür in Thüringen empfehlen?

4. Es gibt auch schon Laser-Ablationen, da wird nicht blind verödet. Die werden aber nur an drei Orten in D durchgeführt. Hat jemand von Euch schon seine Krankenkasse davon überzeugen können, diese und den Transport dorthin, wenn es weiter von zuhause weg ist, zu bezahlen?

Vielen dank für Eure Antworten und entschuldigt, wenn meine Fragen noch sehr dilletantisch sind. Ich muß mich da erst reinarbeiten. %-|

Liebe Grüße und Gute Besserung an alle

*:)

Vuidgxi


@ Maria Clara

Zur ersten Frage: Seit ich meinen Betablocker nehme (Bisoprolol 5 mg seit 8 Jahren) habe ich einen Puls zwischen 50 und 60, meistens im unteren Bereich. Anfangs fühlte ich mich so schwer und müde, aber dann habe ich mich daran gewöhnt. Ich habe auch probiert, etwas zu reduzieren, aber als ich hörte, dass eine wichtige Aufgabe des Betablockers ist, Kammerflimmern zu verhindern, bin ich brav bei der verordneten Dosis geblieben. Ich empfinde den Betablocker inzwischen als das geringste Übel. Ich bin halt immer ein bisschen schlapp, weil er auch die Muskelkraft vermindert.

Zur zweiten Frage: ob du Pradaxa nach der Katheterablation weiternehmen musst, hängt vom Erfolg der Maßnahme und von deinem Alter ab. Ich persönlich stehe diesem neuen Medikament etwas skeptisch gegenüber, weil es noch kein Gegenmittel gibt, während man bei Marcumar bei einer Blutung Vitamin K geben kann. Wichtig ist, dass die Nierenfunktion in Ordnung ist, damit das Medikament nicht akkumuliert. Auch wundert es mich, dass man den Blutgerinnungsstatus nicht messen kann. Ich verstehe den Mechanismus nicht, habe mich aber auch nicht damit beschäftigt. Ich komme ganz gut mit dem Marcumar zurecht, achte aber darauf, gleichmäßig zu essen.

Was die Statistik betrifft, so ist es halt nur eine Statistik, die gibt nie etwas Genaues her und sagt nichts über den individuellen Erfolg aus. Wenn die Statistik stimmt, was ich nicht weiß, würde das heißen, dass die Katheterablation in 30 – 50 Fällen nicht hilft. Abgesehen davon kann es Komplikationen geben. Das kann aber niemand vorhersehen. Man kann es nur ausprobieren. Ich war bisher nicht dazu bereit.

Zu den anderen Fragen kann ich nichst sagen.

m2igos}ha


Hallo Vidgi,

Wieso entschuldigst du dich, wenn du mir auch antwortest? Ich bin doch dankbar für jede Antwort! Und du hast wirklich hoch interessante Gedanken.

Was die Statistik betrifft, so finde ich 0,1 % Krebsrisiko schon recht hoch, denn das gilt sicher pro Jahr. Ausserdem ist das wahrscheinlich ein statistischer Mittelwert, der sich auf das durchschnittliche Lebensalter derjenigen bezieht, die sich abladieren lassen. Und das sind nun mal meistens über 60-jährige. In diesem Alter wächst der Krebs viel langsamer und bis man ihn entdeckt ist der Patient eventuell schon verstorben. Ich gehe davon aus, dass in meinem Alter das Risiko dann wohl eher bei 2-3 % liegt (pro Jahr). Daher hoffe ich sehr, dass auch in der Schweiz bald die Leserablation (mit Kamera im Ballon) eingeführt wird, wo man also nicht mehr blind und unter ein Bezug von Röntgenstrahlen abladieren muss.

Andererseits ist mein Leidensdruck schon recht gross, du siehst sicher an der Uhrzeit meines Beitrages, dass ich diese Nacht wieder mal nicht zum schlafen komme. Sobald der Betablocker in seiner Wirkung nachlässt (nach circa 5-6 Stunden), bekomme ich eine innere Unruhe, werde zittrig, und die Extrasystolen beginnen. Also muss ich wieder Betablocker nachlegen. Es ist fast so, als ob man von diesem Zeug abhängig wird und die Unruhe wie eine Art Entzugserscheinung ist. Könnte das sein?

Bezüglich Ablation des Hohlvenenzuganges habe ich meinen Kardiologen gefragt. Er sagte, man macht das bei Vorhofflimmern normalerweise nicht, sondern verödet lediglich die Pulmonalvenen. Auch wenn der Auslöser aus der Hohlvene kommen sollte, so würden doch die Pulmonalvenen den Kreislauf des Vorhofflimmerns aufrecht erhalten (ich sehe hier das Bild eines PingPong oder Echos). Er sagte, wenn man an der Hohlvenenmündung abladiert, käme man gefährlich nahe an den AV Knoten oder Sinusknoten (sicher verwechsle ich das jetzt) und dieses Risiko müsse man in der Regel nicht eingehen, da die Erfahrung zeigt, dass die Ablation der Pulmonalvenen genügt.

Naja, ich fürchte bis Herbst wird mich mein unruhiges Herz weich gekocht haben und ich werde wohl einer Ablation zustimmen.

Wie gesagt, bin für jeden Gedanken und jede Anregung dankbar.

Herzliche Grüsse

Mike

GCerhaxrd


@ migosha

Hallo Mike!

Sorry, dass ich Dir erst jetzt antworte, obwohl sich Deine Beiträge sogar an meiner Theorie orientieren. Durch das allgemeine Desinteresse an meinen Thesen bin ich in letzter Zeit hier im Forum etwas seltener anzutreffen, aber auch weil es mir ja nun aufgrund meiner erfolgreichen Abwehrmaßnahmen nun schon seit Jahren immer besser geht.

Direkte neue Erkenntnisse haben sich seit meiner letzten Zusammenfassung nicht ergeben, dafür aber viele Bestätigungen für die Richtigkeit dieser Hohlvenen-Kompressions-Theorie.

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/]]

Nun zu Deiner am 18.06.13 auf der vorhergehenden Seite gestellten Frage:

Siehst Du einen Zusammenhang zwischen der Volumenänderung der Hohlvene und Störfeuern, welche angeblich aus den Lungenvenen kommen?

Die Frage wird eigentlich schon im Punkt 5.3 meiner Theorie beantwortet. Ich kann mir jedenfalls vorstellen, dass Störungen des venösen Rückstroms zum Herzen fast zeitgleich von entsprechenden Dehnungsrezeptoren im Mündungsgebiet der Pulmonalvenen im linken Vorhof wahrgenommen werden. Ein Volumendefizit setzt sich doch zwangsläufig vom rechten Vorhof über den Lungenkreislauf zum linken Vorhof fort, wo angeblich am meisten ablatiert wird. Das Herz kann nur das pumpen, was es kriegt und keinen Tropfen mehr.

Dort könnten ja auch die Hustenreflexsensoren sitzen, die genau wie die Sensoren für Extrasystolen nur zur Auslösung von Erschütterungen im Bauchraum dienen, wenn die untere Hohlvene abgedrückt wird. Ich kann mir schon vorstellen, dass solche hypersensible aber eigentlich harmlose Dehnungsrezeptoren, als Zündkerzen für das Störfeuer in unserem Herzen verantwortlich gemacht werden. Bei Katheterablation könnten sie dann auch mit verödet werden.

Mir ist es unverständlich, dass in der Fachwelt nicht mal ansatzweise diese simple und absolut verständliche Ursache diskutiert wird, die eventuell zu solchen relativ harmlosen Rhythmusstörungen führt.

Präventiv könnte z.B. der Verdauungstrakt saniert werden, denn fast alle Kompressionen der unteren Hohlvene (vena cava inferior), entstehen durch Blähungen. Für Ärzte und Apotheker wäre diese Variante allerdings weniger attraktiv.

In Deinem letzten Beitrag berichtest Du über interessante Einzelheiten Deines Kardiologen zu Katheter-Ablationen, die ich so noch nicht kannte. Vielen Dank!

Es ist gut, dass Du auch die Sache selbst in die Hand genommen hast und nicht nur blind vertraust. Vielleicht gelingt Dir ähnlich wie mir, das Vorhofflimmern in Quarantäne zu schicken.

Ein Dankeschön auch an alle anderen Beitragsschreiber, aber ganz besonders an @Vidgi. @:)

Tschau *:)

V?idgxi


Reflux und Vorhofflimmern

Ich möchte noch auf etwas ganz anderes zurückkommen, über das ich schon einmal geschrieben habe, nämlich den Zusammenhang zwischen Speiseröhre und Vorhofflimmern. Möglicherweise besteht dieser bei mir, da ich oft vor dem Beginn des Vorhofflimmerns ein Gefühl habe, als ob ich hinter dem Brustbein einen Kloß oder einen Knoten hätte, manchmal auch ein Brennen. Früher wusste ich nicht, was es bedeutet, nur, dass kurz darauf VHF folgen wird. Jetzt weiß ich mehr, ich habe eine Hiatushernie, dazu hatte ich den Helicobacter und ab und zu Reflux. Nun habe ich einen Artikel über [[http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=vorhofflimmern%20speiser%C3%B6hre&source=web&cd=8&ved=0CF0QFjAH&url=http%3A%2F%2Fwww.tellmed.ch%2Finclude_php%2Fpreviewdoc.php%3Ffile_id%3D9760&ei=ZbfIUcbBJ6b_4QTv3YCoCg&usg=AFQjCNFlbTVIzHpUGPy9wu7QsJgKRRV11w&cad=rja gastroösophagealen Reflux und Vorhofflimmern]] gefunden, von 2012, den ich ganz interessant finde und zu lesen empfehle.

Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass ein Zwerchfellbruch bzw. ein Reflux des Mageninhaltes in die Speiseröhre durch eine Reizung VHF auslösen kann. Dieser Reflux kann durch Druck auf den Magen (Luft im Magen, zu viel essen, Bücken, nach vorne geneigte Haltung beim Sitzen, Liegen, zu viel Essen, Fettpolster in der Magengegend usw. verstärkt werden. Dazu kann histaminreiche Nahrung die Magensäurebildung anregen, sodass der zurückfließende Magensaft die Speiseröhre noch stärker angreift.

Normalerweise merke ich nichts von dem Reflux und habe keine Probleme damit, aber manchmal eben doch und genau dann bekomme ich Vorhofflimmern. Also ich bin mir ziemlich sicher, dass das bei mir eine Rolle spielt. Ich frage mich, wie viele Ärzte nach einem Zwerchfellbruch fragen. Mich hat jedenfalls keiner daraufhin untersucht. Nach diesem Artikel scheint es tatsächlich Zusammenhänge zu geben. Es könnte auch erklären, warum massieren in dieser Gegend hilft.

Es würde mich interessieren, ob jemand ähnliche Erfahrungen gemacht hat.

Und noch eine @:) an Gerhard.

M:auria C|l|ara


Hallo Vidgi,

Vielen Dank für Deine Antwort. Ich bin auch noch nicht bereit, die Ablation zu riskieren, besonders, weil ich mit dem VHFD zum ersten Male behandelt wurde. Das sieht mir deshalb sehr nach wirtschaftlichen Gründen der Gesundheitsindustrie aus. Allerdings hatte ich zusätzlich Vorhofflattern, was noch etwas ungesunder sein soll als Flimmern, wie ich inzwischen ermitteln konnte. Hast Du damit auch Erfahrung? Oder jemand anderes im Forum?

Inzwischen konnte ich erfahren, daß eigentlich, egal ob Flattern oder Flimmern, ein Vierteljahr die Betablocker und Blutverdünner eingenommen werden sollen und dann vom Kardiologen ein Langzeit-EKG gemacht wird. mal sehen, was mein hausarzt dazu sagt, wenn ich am Montag in seine Sprechstunde gehe, in der er mich eigentlich zum Katheder ins Krankenhaus einweisen wollte.

Wie oft tritt das VHF denn bei Dir auf trotz Betablocker und geht das von alleine wieder weg oder was machst dann? :[] ?

Bekommen die Hausärzte eigentlich Kopfgeld für die Einweisungen?

Entschuldigt meine vermutlich sehr naiven Fragen, aber ich war bisher ein sehr gesunder Mensch, 64 Jahre alt, der Jahrzehnte nicht zum Arzt brauchte und ins Krankenhaus nur zu meinen beiden Entbindungen. Deshalb ist für mich das gesamte westliche Gesundheiwesen, lebe im Osten, neu und erschreckend. Nun muß ich mich durch Grundsätzliches hindurchwursteln.

Was mir auch keiner gesagt hat, daß ich erst einmal Gewicht abnehmen soll. Das war zumindest mein erster Gedanke, als VHF diagnostiziert wurde, daß 96 Kilogramm bei 1,70 m ernsthaft für die Gesundheit gefährlich sind. Ich bin dabei und habe in den drei Wochen drei Kilogramm abgenommen. Ich hoffe, ich schaffe allein 20 Kilogramm, wenn es auch länger dauert. Hat jemand von Euch Erfahrung damit?

*:)

Rwent,nerx25


Frage an Gerhard: habe ja schon lange ab und zu Herzstolpern, nun seit 3 Monaten nicht mehr. Gestern Nacht hatte ich das 1. Mal überhaupt VHF. Als der Arzt kam war es weg, laut meiner Beschreibung muss es das aber wohl sein. Kann es sein, dass es durch Bauchmuskeltraing, das ich ca. 2 Std vorher durchgeführt hatte, ausgelöst wurde? Ich mach sonst nie dieses Training, da es schon einmal meiner Meinung nach Herzstolpern auslöste. Würde das zu deiner Theorie passen?

Vielen Dank.

V\idgxi


Hallo, Maria Clara,

ich nehme seit 8 Jahren kontinuerlich den Betablocker (anfangs in einer niedrigeren Dosis) und jetzt wieder seit ein paar Wochen Blutverdünner (Waran). In den ersten Jahren hatte ich etwa alle 3 Wochen VHF, durchschnittlich einen halben bis einen Tag lang. Die letzten vier Jahre hatte ich eine Ruhepause. Jetzt tritt es wieder regelmäßig etwa alle zwei Wochen auf. Diesmal hält es länger an, 5-6 Tage die letzten Male. Es ging bis jetzt immer von selbst wieder weg und ich gehe nie zum Arzt, sondern warte ab. Da ich Rentnerin bin, 68 Jahre alt, kann ich mir das leisten. Ich muss mich dann aber oft ausruhen, viel sitzen und liegen. Es beunruhigt mich nicht. Allerdings strebe ich an, das VHF wieder wegzubekommen, da das Herz auf Dauer doch sehr geschwächt wird. Ich hoffe, dass ich noch einmal Glück habe.

Was ich dagegen tue: histaminarm essen, alles vermeiden, was das Adrenalin hochtreibt, Allergene vermeiden. Außerdem mache ich mich jetzt über den Zwerchfellbruch schlau und darüber, wie ich eine Entzündung der Speiseröhre vermeiden kann, was ich bei mir zur Zeit als Hauptgrund ansehe. Außerdem Bewegung, Gartenarbeit, Spazierengehen, soviel, wie ich vertrage. Von Gerhard habe ich noch den wertvollen Tipp bekommen, blitzschnell zu reagieren, wenn das Herz zu stolpern anfängt. Das bedeutet für mich, sofort aufstehen und eine Weile herumgehen. Denn wenn es erst einmal ins Flimmern kommt, ist nichts mehr zu machen. Bei ihm bedeutet es, die Gegend unterhalb des Brustbeins quer zu massieren.

Du wirst sehen, mit der Zeit lernst du, immer besser auf dich zu horchen und zu verstehen.

Liebe Grüße,

t/rauriAgerK-engxel


Guten Abend,

da sich ja einige hier gut mit ES und so auskennen, ich selber habe das Gefühl sehr auf das Histermin zu reagieren, gibt es irgendwo Tipps wie ich mich da am besten ernähre? Und noch was seit einiger Zeit bekomme ich selbst wenn mich etwas erschreckt(habe mal gelesen das erschecken gefährlich ist und das herz uum stillstand bringen kann) eine ES, ist das dann genauso wie die anderen harmlos/ungefährlich? Meine ES wurden auf L-EKG schon mal gesichtet und als nicht behandlungsbedürftig bewertet.

Grüsse Rena

V`idCgxi


@ trauriger Engel

Schau mal hier, das ist eine gute Liste über den [[http://www.histaminintoleranz.ch/download/SIGHI-Lebensmittelliste_HIT.pdf Histamingehalt]] von Nahrungsmitteln. Dazu die Seite der [[http://www.histaminintoleranz.ch/einleitung.html Schweizerischen Interessengemeinschaft Histaminintoleranz]].

ES zu haben mag beunruhigend sein, wenn man sie nicht gewöhnt ist, aber sie sind wirklich nicht schlimm. Und dass das Herz hüpft, wenn man sich erschreckt, ist normal. Das Herz hält einiges aus. Ich habe manchmal sehr lange Vorhofflimmern und mein Herz schlägt wie wild, aber es schlägt unter allen Umständen tapfer weiter und ich verlasse mich darauf (und lobe es). x:)

Vielleicht kannst du berichten, wie es dir mit einer histaminarmen Diät geht. Lebensmittel, die du nicht verträgst, würde ich auch weglassen und das Ganze mal 3 Wochen probieren.

t}rauri4ger-6engexl


@ vidgi

Danke für deine Link , werde natürlich berichten, erhoffe mir sehr da durch Linderung.

Früher hat mich erschrecken nicht gejuckt jetzt erschrecke ich bei jedem scheiss und manchmal stolpert es dabei.Da bin ich ja beruhigt das ich mir keine Sorgen machen muss.

M`aria CBlara


Hallo Vidgi,

das hört sich aber nicht gut an, wie oft Du in letzter Zeit VHF hast. Hast Du inzwischen schon einen kleinen Fortschritt durch Deine Ernährung machen können? Wie kommt man denn zu einer Entzündung der Speiseröhre? Ich wußte nicht einmal, daß es so etwas gibt.

Da bin ich ja bis jetzt gesundheitlich noch sehr gut dran und hoffe, es zu bleiben. Mein VHF ist jetzt gut vier Wochen her und ich hab noch nichts wieder gemerkt, auch kein Stolpern oder erhöhten Puls. Ich nehme eine Dreivierteltablette Bisohexal, keine ganze, wie vom Arzt verordnet und nur die halbe verordnete Dosis Pradaxa. Das Pradaxa werde ich wohl bald ganz weglassen, weil das Blut ja nicht gerinnt, wenn der Herzrhythmus normal ist. Sollte sich da etwas ändern, dann merke ich das ja und kann wieder welche einnehmen. Ich habe recherchiert, daß die Ärzte verpflichtet sind, wenn Herzrhythmusstörungen aufgetreten sind, den Patienten Gerinnungshemmer aufzunötigen. Gerinnungshemmer schädigen aber die Leber. Na gut, das hilft dann nicht nur den Pharmaunternehmern, sondern verschafft der Gesundheitsindustrie weitere Aufträge :[] .

Ich wünsche Dir gute und anhaltende Besserung.

*:)

VMidgxi


Hallo, Maria Clara,

die Speiseröhre entzündet sich, wenn durch den Zwerchfellbruch der Mageneingang nicht mehr verschlossen ist und Magensäure nach oben fließen kann, genannt Refluxösophagitis. Es kann aber auch sein, dass der Magen durch den Bruch nach oben rutscht und auf das Herz bzw. den N. vagus drückt. Das kann dann zu Vorhofflimmern führen. Siehe meinen Linik in einem der letzten Beiträge. Momentan versuche ich mit verschiedenen Techniken, den Magen runterzuholen und das Zwerchfell durch Atemübungen zu stärken. Ob das wirklich funktioniert, kann ich noch nicht wirklich sagen. Aber ich habe seit 5 Wochen kein VHF :-) Außerdem esse ich jetzt öfters kleinere Mengen.

Was den Gerinnungshemmer betrifft: Ich weiß nicht, wie lange es braucht, bis die Wirkung von Pradaxa eintritt. Ich würde den Arzt fragen oder googeln. Bei Marcumar dauert es etwa 4 Tage, bis die volle Wirkung da ist. Das ist zu spät. Wenn du also wirklich kein Pradaxa mehr nimmst, müsste man im akuten Fall eventuell ein Heparinpräparat spritzen, das sofort wirkt und dessen Wirkung einen Tag anhält. Bei Bedarf kann öfter gespritzt werden.

Ich halte dir die Daumen, dass du eine längere Pause hast.

Liebe Grüße,

kSalaHkoxw


Hi Leute ich denke jeder kennt es oder hat es mal gehabt,

man denkt,dass Herz schlägt und schlägt immer schneller,

aber meist ist es eine Psychische Thematik.

Ihr könnt auch mal auf dieser Seite vorbei schauen,ein

Mittel welches bei Herzrhythmusstörungen zur Anwendung kommt:

[[http://amiodaron.com/cordarex/]]

Liebe grüße

C,hris tinwe aus xNRW


Ein Hallo an alle "Flimmerer"

Gestern habe ich von der Herzstiftung (bin dort Mitglied) Post bekommen. In dem Blatt stand, dass in vielen Fällen der Beginn von VHF mit Stress zusammenhängen "kann".

Vor 3 Wochen bin ich nach Österreich 900 Kilometer am Stück gefahren. Angekommen, wurde ich vom Wirt gefragt was ich trinken will. Ich hatte einen Durst auf Bier. Kaum war das Bier unten, begann mein VHF mit hohem Blutdruck. Es lag mit Sicherheit nicht am Bier, da ich zu Hause auch oft zum Bier greife.

Nach ca. 10 Stunden war alles wieder vorbei.

In den 2 Wochen meines Aufenthalts war es in der 1. Woche sehr heiß ( 30-35 Grad ). In der zweiten Woche waren die Themp. ok. Ich bin sehr viel gewandert - auch bis fast 2000 m. Keine Probleme !!!!

Nach Hause machte ich einen Stopp in München. Als ich ankam gab es Kaffee und Kuchen. Kurz darauf hatte ich wieder volles Programm. Hoher Blutdruck mit VHF. Am nächsten Morgen war es dann vorbei und ich hatte wieder Sinus und ich konnte meine Fahrt nach Hause antreten.

Da es ja noch immer nicht feststeht (bei mir) was das VHF auslöst, bin ich der Meinung, dass das Schreiben der Herzstiftung recht haben kann. Es war sehr viel los auf der Autobahn und man ist total angespannt. Außerdem hatte ich die gleichen Probleme bei meinem letzten Flug in die USA (nach dem Start in Frankfurt und dann einen Tag später vor Ort).

Hat jemand von Euch diese Probleme auch einmal festgestellt ?

Gruß Christine

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