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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

V5i8dgxi hat geantwortet


Hallo, Christine,

Duplizität der Fälle: gestern habe ich einen Freund besucht, der 100 km entfernt wohnt. 1 1/2 Stunden Fahrt, dort ein alkoholarmes Bier getrunken und kurz danach Vorhofflimmern, das ich heute noch habe. Ich trinke praktisch nie Bier und schon winzige Mengen Alkohol steigen mir in den Kopf. Ich glaube, die Kombination von langer Fahrt, Bier und angeregtem Gespräch hat es ausgemacht. Ich habe dieses Bierchen sehr bereut, aber ich habe es als Alternative zu Kaffee getrunken. Hätte ich mal lieber Leitungswasser gewählt! Im Übrigen habe ich das Gefühl, dass mir lange Fahrten nicht gut tun. Ich glaube, es hängt mit dem Sitzen zusammen, im Auto kann ich nicht richtig aufrecht sitzen. Dazu kommen die Erschütterungen.

Bei Stress geht das Adrenalin hoch und das löst das VHF aus. Es bleibt uns nichts anderes, als wachsam zu sein und Auslöser zu vermeiden.

Ich habe meinen Optimismus noch nicht verloren.

Ich grüße dich aus dem Norden,

C!hristnineh aus NxRW hat geantwortet


Vidgi

Vielen Dank für Deine Antwort. Ich glaube aber, den tatsächlichen Auslöser unseres VHF werden wir wohl nie rauskriegen ???

Ein lieber Gruß aus dem Rheinland

H#obe hat geantwortet


Hallo zusammen,

ich bin immer mal wieder auf diesen thread gekommen und schon über so manche Antwort froh oder erleichtert gewesen. Daher möchte ich etwas über mein Erleben erzählen.

Ich habe seit etwa 10 Jahren VES – mal weniger, mal mehr, mal garnicht. Und ich spüre Sie auch. Meistens ist es ein Klopfen in der Brust, seltener auch mal ein Schlag bis in die Lebergegend. Ich habe bis heute keine Erklärung dafür gefunden. Sicherlich spielt der psychische Faktor bei mir eine große Rolle, da ich mir viele Gedanken zu diesem Thema mache (wenn sie da sind) und schon einige, einige Panikattacken (früher auch ohne ES) hinter mir habe. Dennoch glaube ich, dass nicht nur die Psyche dafür verantwortlich ist, was bei mir bereits häufiger die anschliessende Aussage nach umfangreicher Diagnostik war.

Früher habe ich als Hauptursache die Zigaretten und das Feierabend-Bier gesehen. Heute bin ich mehrere Jahre Nichtraucher und trinke sehr, sehr wenig Alkohol, die VES sind allerdings geblieben. Bis vor Kurzem hatte ich etwas Luft – fast ein Jahr keine Plagegeister. Mit "keine" vergesse ich die ein oder zwei, die eigentlich regelmässig auftauchen. Im Moment sind es wieder mehrere Tausend, die bei kleinsten Bewegungen auftauchen. Im Sitzen oder Liegen habe ich relativ Ruhe. Ich kenne das aber auch umgekehrt. Also in Ruhe VES und bei Belastung keine. Komisch finde ich, dass sie teilweise scheinbar ohne für mich erkennbare Ursache von heute auf morgen kommen und (bestenfalls) ebenso schnell wieder gehen. Letztes Jahr beispielsweise verschwanden sie, als ich mich mehr oder weniger aus Verzweiflung über meine Knie beugte und die Bauchmuskeln anspannte. Leider funktioniert das nicht generell. Diese Tatsache aber ist der Grund, warum ich nicht so ganz davon überzeugt bin, dass meine Extraschläge nur psychischer Natur sind, obwohl ich das Gefühl habe, dass Sie in Ihrer Zahl häufiger auftreten, wenn ich mich mit Ihnen beschäftige und vorallem, wenn ich schwarz male. :-/

Die Diagnostik bestätigt mir – wie bei den meisten von Euch ebenfalls – Herzgesund.

Ich gebe trotzdem nicht auf und hoffe, irgendwann eine Lösung zu finden, mit der ich einen Großteil meiner kleine Begleiter auf Dauer über Board werfen kann! ;-D

Viele Grüße aus dem Süden

R@einYhard!80-rgbrxg hat geantwortet


Hallo zusammen,

sehr interessiert lese ich in regelmäßigen Abständen die Beiträge. Auch ich habe VES und Pulsausetzter bei hoher Belastung beim Sport. Meist schnelle Bewegungen (Tennis, Fußball, Laufen) Danach muss ich immer Aufstoßen und dann veschwindet der Druck langsam in der Magengegend und es ist besser und die Pulsaussetzer verschwinden dann auch wieder. Nun habe ich mal auch noch darauf geachtet wann das passiert.

Für mich gibt es immer noch drei Ansätze zu verfolgen.

1. Nervenprobleme -> Überempfindlichkeit durch immer noch vorhandene Schwermetallbelastung, sowie vegitative Probleme die daraus resultieren.

2. Zwerchfell -> Ich habe einen Zwerchfellbruch und dadurch hat sich der Magen verschoben und dieser wird durch das Aufstoßen dann wieder bewegt und irgendwann ist die Aorta wieder voll durchlässig.

3. BWS Probleme (an das glaube ich allerdings weniger, aber wir werden sehen beim MRT demnächst)

Meiner Meinung nach spricht es für eine starke Nervenbelastung wenn man nach wenig Alkohol einer Autofahrt oder lauter Musik oder intensiven Gesprächen Probleme bekommt. Dies alles hat Einfluß auf unser Nervensystem und jeder ist unterschiedlich geschädigt. Diese Erfahrung habe ich gemacht. Eine Entgiftung kann also nie schaden, meiner Ansicht nach. Dies nur so als Tipp, vielleicht hilfts ja dem ein oder anderen.

PMetr^a8088 hat geantwortet


Hallo an alle

ich war lange nicht mehr hier....

nachdem ich im letzten Herbst das cortarex eigenverantwortlich abgesetzt habe fingen langsam wieder die ES an die sich im laufe der letzten 6 Mon. von Tag zu Tag gesteigert haben. Morgens nur einige, ab mittags immer mehr und bis zum Abend manchmal fast unerträglich. Doch plötzlich hören sie am Abend auf!!!Nachts nichts und am nächten Tag gehts wieder von vorne los...... :°(

VHF bekomme ich immer wenn bei mir im Körper eine "Disharmonie" besteht d.h. Grippe, Erkältung, Magen-Darm, oder so wie es jetzt der Fall war : Man hat Hashimoto (Schildrüsenerkrankung) festgestellt und ich sollte auf Schilddrüsenhormone eingestellt werden.Niedrig dosiert habe ich angefangen, langsam gesteigert aber irgendwie bin ich von der Unterfunktion zu schnell in die Überfunktion gerutscht und schon hat mein Körper wieder mit VHF reagiert. Hatte zwei kurze Attakten von je 1 Std. im Abstand von 5 Tagen die von alleine aufhörten und dann am letzten Dinstag die hat 6 Std. gedauert! Ich mußte ins KH, bin aber am 3 Tg. wieder nachhause.

Und was mich noch belastet: einen kurzzeitigen (ca. 1/2 min.) bis auf 120 – 130 hochschnellenden Puls, fast immer wenn ich mich bücke oder was trinke oder schnell aufstehe!!! das ist mehr als lästig!!!

Viele kennen meine Vorgeschichte hier, es gib Fasen wo ich denke nun wird alles besser und dann kommt wieder mal so ein "Absturz" und monate wo ich denke es wird alles immer schlimmer.... :°( :°( :°( :°( :°(

Seit 10J. trage ich einen Herzschrittmacher, ich habe schon 2 Ablationen hinter mir, ich nehme Betablocker und Blutverdünner........manchmal bin ich so am Ende das ich nicht mehr weiter weiß!

Ich freue mich über jede Antwort und jeden Rat.......

Alles gute für Euch Petra

r`averoomeo hat geantwortet


Hallo Leidensgenossen.

Ich hoffe einigen hier ein paar weiter wertvolle infos zu geben.

Ich habe hier immer mal die letzten Jahre mitgelesen, aber nicht kontinuierlich.

Mich quält das vorhofflimmern in Verbindung mit heftigem Druck auf der Brust seit gut 5 Jahren, den plötzlichen schmerzhaften druck, der oft beim Bücken bei bewegung nach dem Essen und auch oft ohne Ursache, aber auch wenn ich auf der linken Seite liege oft auftritt,habe ich bereits seit gut 8 Jahren.

Damals fing es das erste mal im Auto an, längere Fahrt im Auto, was getrunken...plötzlich der krampfartige Schmerz in der Brust. Das ganze häufte sich extrem bei der Arbeit (stehen und nach vorne gebückte Haltung (mein rücken ist eh ziemlich krumm) da Sodbrennen dazu kam bekam ich 2006 magensäurehemmer es half nicht so recht, aber scheinbar etwas, aber ich musste oft meinen Bauch festhalten damit er nicht so viele Erschütterungen beim gehen abbekommt und Schmerzen verursacht. Irgendwann bekam ich nachts zustätzlich starke Schmerzen im rücken und Fieber es hieß dann Gallensteine......die Gallenblase kam raus......die Schmerzen blieben, die entzündungswerte klangen ab....nach gut 6 Wochen im Krankenhaus wurde es dann auf die Psyche geschoben und ich wurde mit Magensäurehemmer entlassen, die ich 6 Jahre bis märz 2012 einnahm, weil ich der Meinung war, ich könne Sie nicht absetzen. Es kam immer zum sogenannten REbound-Effekt und derKörper produzierte plötzlich soviel Säure, das Fieber, schmerzen im Rücken und Bauch auftraten und man dabei das Gefühl hat, das der ganze Oberkörper von Säure aufgefressen wird.

Aber erst zurück zu 2006, erst als ich damals aus dem Krankenhaus kam und auf stilles Wasser umstieg (im Khaus bekam ich nur welches mit Säure) klingten die Beschwerden in Verbindung mit den Magensäurehemmern langsam ab.

Die Beschwerden bestanden weiter, aber es war einigermaßen erträglich.

ICH WERDE DIE AUSFÜHRUNGEN ETWAS VERKÜRZEN,DAMIT ES NICHT ZU UMFANGREICH WIRD, DIE WICHTIGEN SACHEN KOMMEN NOCH

Ich habe zu der Zeit immer mal gearbeiten und mußte immer wieder die Arbeit abbrechen. Und dann wieder einen neuen job suchen. Damals gabs dann auch schon die erste Reha, psychosomatisch natürlich, weil es die leichteste Diagnose ist.

Ich bekam damals antidepressiva, die die Empfindungen lindern. In kombination mit den Magensäurehemmern schien das ganze dann auch besser zu sein. Und soweit ich mich erinner kann, war der krampfartige Schmerz in der Brust sehr seltenl, wenn auch immer das flaue Gefühl in der Magengegend.

Ich lernte meine jetzige Frau kennen, war erst selbständig und bekam dann wieder ne feste Anstellung im Einzelhandel. Ich setzte das Antidepressiva (Citalopram) eigenständig Ab, war zwar ne zeitlang etwas down und weinte öfter mal aber es klappte ganz gut. Dann nachts mal als ich anfang 2009 starke rückenschmerzen hatte (eher so ein komisches ziehen, wie damals), versuchte ich mich einzurenken und patsch hatte ich erstmals eine absolute Arrythmie bei Vorhofflimmern,konnte fast nicht mehr atmen, als würde mir ein Gürtel um die ganze Brust zugeschnürt werden.

Damals wurde ich dann elektrisch Kardiovertiert.

Von da ab kamen dann medikamente

Betablocker, Blutgerinnungshemmer,

Die Beschwerden wurden aber häufiger, immer wieder Vorhflimmern, Kardioversionen, oft ging es auch von selbst zurück, nur die Momente in denen ich das hatte waren absolut lebensbedrohlich.

In der Arbeit mußte ich mich eines Tages mal wieder immer wieder bücken, rauf und runter die ganze Zeit. Ich bekam immer stärkere Schmerzen in der Brust, ich konnte irgendwann nicht mehr sprechen, vor Enge in der brust und hatte eigentlich Kunden.

Ich konnte nicht mehr, ich war kurz vor der Verlängerung meines Zeitvertrages, aber ich konnte nicht mehr und habe schließlich den Job aufegeben. Ich wurde weiter in die Psychoecke geschoben, es folgte ein Aufenthalt in einem Krankenhaus mit psychosomatischer Abteilung.

Was ich nun auch schon ne Weile hatte, extreme Atemnot bei Belastung. Mal mehr mal weniger besonder stark nach dem Essen beim gehen oder Treppensteigen, dann immer mit der Gefahr zum Krampf.

Und immer wieder mal Vorhofflimmern, und dieser Druckschmerz in der Brust.

Ein Arzt schickte mich zur Pulmaonalvenenisolation. Das brachte mir gar nichts und ich wollte das nicht weiter wiederholen.

Als ich dann nochmal in Reha war, ereignete sich wirklich was interessantes.!!!!

Ich mußte morgens Nordic walking machen und ich hatte abends davor zum ersten mal auch ein Cocktail getrunken. Davor 3 Jahre kein Alkohol, weil es mir davon immer schlecht ging. Also beim nordic walking bekam ich Druck auf der Brust, bis ich dann irgendwann aufstoßen musste und direkt 1 sekunde nach dem aufstoßen bekam ich wieder meinen bekannten Krampf in der Brust, der wie meistens nur ca. eine Sekunde anhielt und in vorhoflimmern hätte übergehen können, kurz stehen geblieben, was dann immer hilft und weiter gelaufen, ich bekam wieder Druck in der Brust, bis zum Aufstoßen und danach wieder der Krampf, das ganze ging dann vier fünf mal so, all zu weit lief ich dann auch nicht mehr.

In der Reha bekam ich ausserhalb tag drauf wieder ne absolute arrythmie, bis der Rettungswagen mich in die Uniklinik gebracht hatte, war der Spuk schon wieder vorbei und man sagte mir in der Reha, ich solle doch meine psychosomatische Erkrankung aktzeptieren.... Wie ich das Gewäsch hasse !!!

Kurz drauf war ich am Bodensee bei freunden, auf der Rückfahrt habe ich zu meiner Schande chips gegessen und ich wusste das diese das eigentlich fördern. Irgendwann bekam ich wieder ziemlichen Druck auf der Brust und bei Jeder Bodenwelle diesen fiesen Krampfartigen schmerz, der dann leider wieder in die absolute Arrythmie überging, Direkt angehalten an der Notrufsäule um Hilfe geschrien. Im Krankenhaus bekam ich Flecainid und irgendwann sprang ich wieder in den Sinusrythmus, vielleicht durch zufall. Von da ab nahm ich täglich 2x 100 Flecainid und es schien erstamal wie verschwunden.

Ich setze alle Tabletten ausser dem Flecainid ab, also auch die Magensäurehemmer nach 6 Jahren aber diesmal schleichend mit enormen Schmerzen, aber nach 1 bis 2 Wochen hat sich der Körper dran gewöhnt und regelt die Säureproduktion wieder normal. Trotz allem war ich in dieser Zeit sehr schlecht belastbar. Immer wieder atemnot. Und leider kamen die krampfschmerzen in der Brust wieder und ich reduzierte auch das Flecainid weiter, da ich dachte, mal ganz ohne pillen probieren.......

Die Schmerzen wurden weiter stärker, das heißt immer wieder wahnsinniger Druck im Oberbauch, scheinbar oftmals durch stuhlgang verringerbar oder durch Aufstoßen verbesserbar, allerdings beim Aufstoßen immer in Verbrindung mit einem Brustkrampfer, der zwar gerne in Vorhoflimmern überspringen wollte , aber es meistens nicht tat. Da ich ja auch einen Zwerchfellbruch hatte, hatte ich die Faxen Dick und machte einen Termin bei Doktor L. in Berlin und mir den Zwerchfellbruck operieren zu lassen. Das ist nun 5 Wochen her !.

Fakt ist, ich muß nun nicht mehr aufstoßen bekomme den Krampfartigen schmerz dennoch. Nach wie vor ist weniger Essen scheinbar vorteilhaft und auch entscheidend, was ich esse.

Kaffee scheint die Beschwerden zu fördern.

Fakt ist, das der Magen nun nicht mehr hochrutschen kann, obwohl er dies ja scheinbar vorher auch nicht getan hat, ich hatte zwar einen 6 cm Riss, aber die Beschwerden sind fast gleich geblieben.

Der Magen, bzw. der Darm auf Höhe des Magens scheint irgendwo gegenzudrücken, also würde es eine Stelle reizen bzw. gleichzeitig abdrücken. Hier entstehen Druckschmerzen, und eine Art pieksen als würde mann mit einer Nadel am Brustbein einpieksen.

Die Diagnose chronische Gastritis Typ c Besteht auch schon seit 2006

Ich kann das Krampfen(bei mir Die Vorstufe zum Vorhofflimmern auch triggern)

wenn ich auf dem Rücken liege, und den linken Arm hebe oder über den Kopf lege (geht natürlich nicht immer), wenn ich mich auf die linke Seite lege( habe dann fast immer den Druck in der Brust und manchmal krampt es dannn auch ganz schnell), Essen und dann bücken und scheinbar auch beim sprechen in gebückter Haltung. Interessant ist auch, das ich nach wie vor oft das Druckgefühl unterm Hals habe, das ich zum Beispiel durch drücken unter den Kehlkopf irritieren verändern verschwinden oder wie auch immer beeinflussen kann. Weiter kann ich oft wenn ich druck auf der Brust habe, den Schmerz vervielfachen, wenn ich mit beiden Händen fest gegen den oberen Brustrippenbereich drücke.

Ich blick wirklich nicht mehr durch. In 5 Monaten darf ich erst zur ersten Kontrollmagenspiegelung, ich bin gespannt ob sich bis dahin noch etwas positiv verändert und ob der unschöne Bereich im Mageneingangsbereich/Speiseröhreneingangsbereich abgeheilt ist.

Weiter muß ich noch sagen, das ich einen total ausgeleierte Brustwirbelsäule habe. Ich renke mich nun seit gut 20 Jahren täglich mehrfach mit lautem Krachen im Brustwirbelbereich ein.

Aktuell leider ich weiter täglich mehrfach an krampfartigen Schmerzen in der Brust, die eben schon so oft in anhaltendes Vorhofflimmern übergegangen sind.

Was ich auch interessant finde ist das dieses kurze krampfen scheinbar im Ekg nicht erkennbar ist, sondern nur wenn es das Vhf dann eben auslöst.

Ich habe noch ein besonderheit, obwohl ich vor 5 Jahre erst mit dem Rauchen aufgehört habe, ist es mitlerweile so, das wenn ich in einen Raucherraum komme, innerhlalb von gut 1-2 Minuten so starke schmerzen eben in diesem Brustbereich wieder auftreten, das ich wieder schnellstens den Raum verlassen muß, und brauche dann nen ganzen Tag, bis sich die schmerzen in der Brust wieder lindern.

norma ist das alles doch nicht?

Ich bin 43, 190 und nach der letzen OP nur noch 78 kg

Sorry ich habe viel geschrieben und hoffentlich nicht zu durcheinander.

Ich wollte einfach mal etwas INPUT dalassen.

Und vielleicht hat ein anderer ja nen Tip für mich.

LG

V.idgi hat geantwortet


Weißt du, ob du einen Reflux hast, d.h. ob Magensäure in die Speiseröhre gelangt? Das kann passieren, ohne dass man es merkt, vielleicht eben nur indirekt durch die sekundären Wirkungen, wie z.B. das Krampfen. Übrigens, was krampft genau?

Kaffee verstärkt die Magensäureproduktion. Die Tatsache, dass dir kleinere Essensportionen gut tun, spricht doch dafür, dass das Ganze immer noch mit dem Magen zu tun hat. Wahrscheinlich hat die Operation die Ursache nur teilweise behoben. Vielleicht kann zwar nicht der Magen, aber die Magensäure nach oben und dort den N. Vagus reizen.

Auch Histamin stimuliert die Magensäureproduktion. Ebenso verschiedene Nahrungsmittel wie Schokolade oder Paprika. Es kann auch hilfreich sein, Verdauungsenzyme zu sich zu nehmen, denn wenn die Nahrung schlecht verdaut wird, fängt sie an zu gären und das führt zu Gasen. Auch Trinken während des Essens verschlechtert die Verdauung im Magen. Es sind also viele kleine Punkte, die beachtet werden müssen.

Ich habe ähnliche Probleme, ohne Krampfen, und bin gerade dabei, das näher zu erforschen. Kannst du gut englisch? Es gibt einen sehr guten Artikel über den Zusammenhang von Zwerchfellbruch, Reflux und Vorhofflimmern. Leider auf englisch, 70 Seiten lang. Hier werden die Ursachen sehr ausführlich beschrieben und auch Behandlungsstrategien. Ich bin erst auf Seite 20 und weiß daher noch nichts über die Behandlung. Auf jeden Fall lesenswert.

Ich würde mich freuen, wenn du weiter berichtest, sicher haben viele einen Nutzen davon.

M9aria IC^larxa hat geantwortet


Hallo Vidgi und alle anderen,

Mit meinem Magen scheint alles in Ordnung zu sein, jedenfalls habe ich da keine Beschwerden und kann alles vertragen, außer eben auch Kaffee bei VHF. Nach Kaffeegenuß sinkt mein oberer Blutdruckwert noch mehr ab, als er eigentlich bei VHF ist. Vielelicht, weil das Cofein die Herzfrequenz noch erhöht.

Die Ursachen für mein VHF lonnte ich bisher nicht einmal im Ansatz ergründen. Mich trifft es immer im Schlaf. Also Streß ist es bei mir nicht.

Momentan flimmere ich den dritten Tag schon. Diesmal weiß ich, wo es her kommt. Ich hatte am Freitag Alkohol getrunken und meinte am Samstag, mit einem mächtigen Kater aufzuwachen, aber ich konnte mich nicht auf den Beinen halten, weil es VHF war. Wenigstens nicht so schlimm wie beim letzten Male, wahrscheinlich wegen der Betablocker, die ich verschrieben bekam.

Wie ist das VHF bei Euch, wie merkt Ihr das, was sind das für körperliche Gefühle?

Bei mir war es so, daß ich mich nicht lange auf den Beinen halten konnte, kein Kräfteverlust, solange ich auf den Beinen war, aber als mir schwindelig wurde, hatte ich immer das Gefühl, wenn ich mich nicht hinlege, falle ich um. Keine Schmerzen, keine Atemnot. VHF wurde aber im Krankenhaus festgestellt und mit Kardioversion wieder in den Sinusrhythmus gebracht.

Diesmal ist es anders, ich habe kaum Schwächeanfälle bei ähnlichen Kreislaufwerten wie bei dem in der Klinik behandeltem VHF mit jetzt geringerer Pulsfrequenz, z.B. Blutdruck 93/79 Puls, manchmal aber auch Blutdruck 129/112 Puls 120. Das wechselt ja ständig. Merkwürdig ist nur, daß ich mich dabei belasten kann. Ich bin heute etwa 10 Km Fahrrad gefahren und außer zwei kleinen Schwächeanfällen, hatte ich mich kräftig wie immer gefühlt.

Natürlich kann ich den schnellen Herzschlag und das Stolpern bemerken, aber nicht so sehr, daß es mich quälen würde. Was mich quält ist da eher die Angst, daß ich etwas falsch mache, wenn ich nicht zum Arzt gehe. Wie ist das bei Euch, wenn ihr VHF habt und wartet, bis es vorbei ist? geht das auf einen Schlag weg oder schleichend? Habt Ihr Tricks? Wann wäre bei Eucg die Geduld am Ende und Ihr würdet zum Arzt gehen?

*:)

Was ist ES?

Diesmal habe ic

AIvibm0oth hat geantwortet


ES sind Extrasystolen

Ich merke mein VHF überhaupt nicht. Davon ab, solltest du nie auf eigene Faust Medikamente für Herz oder Gerinnung ausschleichen.

Bei VHF ist es wichtig, dass du Gerinnungshemmer nimmst, weil die Gefahr besteht, dass durch das VHF Blutgerinsel entstehen.

Am besten solltest du da nochmal mit deinem Arzt drüber sprechen.

M9aria+ Clcara hat geantwortet


Hallo Avimoth,

Danke für Deine Antwort. Die Medikamente, die bei VHF verordnet werden, folgen einer Liste ohne Berücksichtigung der Physis des Patienten. An diese Liste muß der Arzt sich halten. Menschen mit eh schon gerinnungsschwachem Blut (nicht Bluter) bekommen die gleiche Dosis wie welche, die eher Pronleme haben, weil ihr Blut sehr "dick" ist. Deshalb hatte ich die Dosis der Keule meiner Gerinnungshemmer auf eigene Faust halbiert. Der Arzt darf wegen der Liste seine Zustimmung nicht geben.

Seit dem erneuten VHF seit Samstag nehme ich aber vorsichtshalber wieder die volle Dröhnung ein.

Auch von den Betablockern hatte ich ein Viertel weggelassen, weil mein Puls zu langsam war. Das werde ich wohl nicht so schell wieder machen, mit den Betablockern meine ich.

Ansonsten habe ich mitte September einen Termin beim Kardiologen. Mal sehen, ob er als Facharzt sich auch an die Liste halten muß.

Ich merke mein VHS auch kaum, außer an extremen Schwächeanfällen und an den Meßwerten, die mich ängstigen, wenn meine Blutdruckwerte sehr eng beieinander liegen, manchmal 98/91. Da muß mein Puls auch nicht gleich auf 180 sein. meine höchste Herzfrequenz war bei knapp 150, ansonsten so 120 bis 125 bei VHS. Zusammen mit den niedrigen Blutdruck kann ich mich dann kaum mehr auf den Beinen halten.

Heute hat mein VHF deutlich nachgelassen. Ziemlich guter Blutdruck, der untere Wert nur leicht erhöht, und Puls unter 90.

Wie wurde Dein VHF festgestellt, wenn Du es überhaupt nicht merkst? *:)

CbhriWstine au4s NRW hat geantwortet


Hallo Maria Clara,

wie ich gelesen habe, gehst Du doch zur Kontrolle Deines INR immer zum Arzt. Warum meldest Du Dich nicht zum Selbstmessungsseminar an. Mein Arzt war dafür, da ich sehr viel unterwegs bin.

Ich messe 1x in der Woche. Wenn der Wert INR nicht in der Mitte von 2-3 (ca. 2,3-2,8) ist; kann ich gleich die Dosis verändern. Jedes Mal war nach der weiteren Messung nach 2 Tagen ist wieder alles ok.

Im Moment macht mir das schwüle Wetter zu schaffen. Trotz aller Anzeichen für ein Losgehen meines VHF habe ich es geschafft bisher beschwerdenfrei zu bleiben ;-D . Hoffentlich bleibt es so.

Ich merke sofort, wenn mein VHF losgeht und auch wenn es wie immer plötzlich aufhört.

Eine Kardioversion hatte ich noch nie.

Ein lieber Gruß *:)

EXhema>ligeFr Nu^tzer" (#48x8981) hat geantwortet


@ raveromeo

ich dachte bei deiner schilderung komischerweise auch an die brustwirbelsäule. hast du da eventuell auch bandscheibenvorfällevorfälle oder sonstiges? ich hab 2 bws-vorfälle und hab auch oft krämpfe in der brust.

und vielleicht noch tip: laß dich mal auf lebensmittelallergien- oder unverträglichkeiten testen.

beides hat bei mir viel ausgemacht, sowohl die bws als auch meine fleisch-und milchallergie.

letztes jahr hatte ich einen körperlich anstrengenden job und wußte von der allergie auch noch nichts. nachdem nun im januar die allergie aufgedeckt wurde habe ich fast keine es mehr. und andereseits habe ich ein paar es wenn ich für die bsw schlechte bewegungen mache.

übrigens: ich habe vor 1,5 jahren eine fundoplicatio hinter mich gebracht. hat davor vielleicht auch noch was mitgespielt.

grüßle, gaby

AKvimxoth hat geantwortet


@ Christine aus NRW

Ich war mit einer Lungenentzündung im KH. Da hat man dann mal einen Check gemacht. War also eigentlich nur Zufall.

MRariEa Cl4arxa hat geantwortet


Hallo Christine,

vielen Dank für den Tip, aber ich verstehe ihn nicht, weil ich gar nicht weiß, was INR ist.

Ich gehe im September zum ersten Mal zu einem Kardiologen und mein Hausarzt hat bisher nicht einmal meine Leberwerte kontrolliert, obwohl ich als Gerinnungshemmer Pradaxa einnehme. Er würde mich aber zum Selbstmessungsseminar schicken, weil er für sowas offen ist. Ich müßte eben nur wissen, was das eigentlich ist.

Was ich regelmäßig messe, ist mein Blutdruck und da wird natürlich auch meine Pulsfrequenz angezeigt, sogar, ob Sinus oder nicht. Ich messe jeden morgen, weil ich Medikamente gegen zu hohen Blutdruck einnehmen muß und deren Dosis nach Möglichkeit reduziere. Bei VHF messe ich andauernd, in der Hoffnung bessere Ergebnisse zu bekommen oder auch ganz kritische Werte zu erfassen, um eventuell doch in die Notaufnahme :[] zu gehen.

Ich würde mich freuen, wenn Du mir mitteilst, was der INR ist und vovon Du die Dosis veränderst. Ich vermute Betablocker.

Wie merkst Du, wenn Dein VHF losgeht? Ich merke es nicht, weil es die 4x, die ich es bisher hatte, nachts oder am frühen Morgen im Schlaf begann.

Es hört bei mir auch nicht plötzlich auf, sondern scheint ein ausschleichender Vorgang zu sein. Seit gestern normalisierten sich mein Blutdruck und auch mein Puls immer mehr. Momentan habe ich noch keinen stabilen Sinusrhythmus, aber auch kein Herzrasen mehr, Puls etwa 75, sonst stabil 60, seit der Betablocker etwa 55. Das VHF ist wahrscheinlich schon seit Montag weg, da ich seitdem keine Schwächeanfälle mehr bekomme.

Die Kardioversion bekam ich wahrscheinlich, weil ich auch noch VH-Flattern :-o hatte. Ist nicht schlimm, wird in kuzer Narose durchgeführt, hinterher ist alles in Ordnung und es wurde nur ein Minimum Chemie (Narkose) in den Körper gepumpt. Ich würde weitere Kardioversionen auf alle Fälle Katheterablationen vorziehen.

Liebe Grüße *:)

C>hristin_e 1aus xNRW hat geantwortet


Maria Clara

Danke für Dein Interesse. INR = Quick. Das sind die Werte die laufend bei Einnahme von Marcumar kontrolliert werden müssen. Ich nehme Marcumar. Bei der Einnahme von Pradaxa (Deine Version) ist es nicht nötig, dafür die Überwachung der Nierenwerte.

Der sogenannte Quick-Wert wird nur mehr in Deutschland benutzt. Das Ausland hat zwischenzeitlich auf den internationalen Wert, den INR umgestellt.

Da ich sehr viel unterwegs bin, wurde ich auch auf INR geschult. Hier soll der Wert bei VHF zwischen 2-3 liegen. Ich habe derzeit Werte zwischen 2,3 - 2,8. Wenn der Wert nicht in diesem Bereich liegt, ändere ich die Einnahme von Marcumar.

Mein Arzt war zum damaligen Zeitpunkt (vor 2 Jahren) nicht für Pradaxa, weil es noch nicht so lange auf dem Markt war. Ist auch sehr teuer.

Ich muss 1 x im Jahr zur Blutuntersuchung (großes Blutbild) - muss dann vor Ort auch testen, damit der Arzt die Werte des INR vergleichen kann. Außerdem muss ich jedes Quartal meinen Ausweis mit den Werten vorlegen - kein Problem, muss sowieso wegen eines neuen Rezepts immer wieder hin.

Wie merke ich mein VHF ":/ . In dem letzten Jahr gibt es eigentlich nur eine Variante.

Ich bekomme ein flaues Gefühl im Oberbauch - dann habe ich ein Druckgefühl am Hals und dazu kommt noch sehr hoher Blutdruck, und ich merke wie mein Puls außer Kontrolle gerät, so ca. bis 120. Mein Blutdruck ist sonst normal ca 135/75 bei einem Puls zwischen 50 und 55.

An meinen Betablockern ändere ich nichts. 5mg in der Früh und 2,5mg am Abend. Das muss wenn, mein Hausarzt oder der Kardiologe entscheiden. Übrigens zum Kardiologen hat mich mein Hausarzt in den letzten 3 Jahren 3x! geschickt und zum Neurologen 1x.

Noch ein Tipp von mir, wenn Du VHF hast, vergiss das dauernde Messen, es wird nur noch schlimmer, weil man ständig auf die neuen Werte LAUERT.

Vielleicht konnte ich Dir etwas helfen.

So schön der Sommer auch ist; ich bin bei diesen +Graden lieber in meiner kühlen Wohnung und es geht mir gut.

Gruß *:)

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