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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

MDari(a \Claxra hat geantwortet


Hallo Christine.

Vielen Dank für Deine Informationen :)= . Da ich Beim VHF Neuling bin, habe ich erst wenig Ahnung. Deshalb auch wohl naive Fragen. Mit dem Pradaxa bin ich nicht glücklich, es hat sogar den bedenklichen Farbstoff E110 :(v , wohl damit die Kapsel schön farbig ist. Ich hatte gehofft, ab dem Besuch beim Kardiologen auf Aspirin umsteigen zu können. Das habe ich mir wahrscheinlich mit dem Alkohol, der wieder VHF ausgelöst hatte, gründlich verdorben.

Wie ist Dein Blutdruck während des VHF? Ist er dann auch hoch oder fällt er ab? Bei mir wird er, wie ich schon schrieb, extrem niedrig. Vorher weiß ich nicht – wahrscheinlich nicht extrem hoch, das wäre mir aufgefallen. Aber ich habe hier schon oft von sehr hohem Blutdruck gelesen, von sehr niedrigem noch gar nicht.

Damit, daß ich nicht immer messen soll, hast Du recht. Das regt auf und regt die Adrenalinproduktion an, was dann wieder zu Herzrasen führt. Ich messe aber immer noch öfter als nur morgens, weil ich gestern festgestellt habe, daß mein Herz nach dem Mittagessen zu rasen begann: wieder oberer Bludruckwert unter 100 und Puls 125. Aber keinen Schwächeanfall. Den wollte ich mit einigen gymnastischen Übungen provozieren, was paradoxerweise meine Herzfrequenz senkte. Meine Kreislaufwerte "normalisierten" sich in den darauffolgenden beiden Stunden wieder auf die Werte vom Vormittag.

Heute war alles genauso. Immer noch ES, aber fast normale Kreislaufwerte, nach dem Mittagessen wieder sehr niedriger Blutdruck und Puls 130. Wegen der gestrigen guten Erfahrung schwang ich mich aufs Fahrrad und radelte etwa fünf Kilometer. Weiter kam ich nicht, ich fiel fast vom Rad, konnte aber vorher noch absteigen, das Rad geordnet hinstellen und mich geordnet danebenlegen, bis ich mich einigermaßen fit genug fühlte, zurückzuradeln. Der Rückweg hat ein kleines Gefälle, trotzdem mußte ich noch einmal absteigen. Ich schaffte es gerade so, nachhause zu kommen, und das bei 30°. Normalerweise macht mir die Hitze nichts aus, ich habe mich schon problemlos in den Tropen herumgetrieben, aber mit Herzrythmusstörungen scheint damit doch nicht zu spaßen zu sein.

Nach etwa fünf Minuten ausruhen waren meine Blutdruckwerte 89/68, Puls 124. Also noch niedrigerer Blutdruck als vor der Anstrengung, aber auch etwas niedrigerer Puls. Das ist doch paradox. Hat jemand ähnliche Erfahrung und weiß, was da passiert?

Außerdem fühlte ich mich nach dieser 5minütigen Pause kein bißchen mehr erschöpft und bin seitdem wieder auf den Beinen bzw vor dem Internet. Ich habe inzwischen je eine Tasse Weißdorntee und Heiße 7 (10 Schüßlersalztabletten Nr 7, Magnesiumphosphst mit heißem Wasser übergossen und PLASTElöffel umgerührt) getrunken.

Für Informationen, wenn jemand etwas über die merkwürdigen Vorgänge meines Körpers weiß oder ahnt, wäre ich sehr dankbar @:) .

*:)

C)arste.n Kx. hat geantwortet


Einen schönen Sonntag Euch allen,

bin so langsam aber sicher am verzweifeln. Die Beschwerden (SVES und Tachykardien, primär bei kleinsten Belastungen) lassen nicht nach. Es tritt momentan in den letzten Tagen sehr sehr häufig auf, z.B.

- eben beim Staubsaugen und Bad sauber machen,

- gestern bei einem Ausflug beim normalen Treppensteigen,

- noch immer bei kleineren "ruckartigen" Bewegungen,

- teils einfach beim Auftreten/Spazieren mit festeren Schuhen,

- sehr oft nach dem Verzehr von histaminhaltigen Speisen (z.B. wenn ich "sündige" und mal drei Dinkelbrötchen vom Bäcker frühstücke),

- einfach so, ohne erkennbaren Grund.

Hatte ja 2007 eine Ablation wegen AVNRT und habe das hier erst seitdem, mal mehr mal weniger und jetzt halt sehr viel mehr. Ich hatte damals erst 1,25 Concor Betablocker verordnet bekommen, die ich seit einem Jahr auf Anraten von Hausarzt und Homöopath nicht mehr nehme. Derzeit nur 500mg Vitamin C Cetebe, Arsenicum LM3 2x3 tgl, 2 tromcardin forte.

Seit 2009 war ich nicht mehr beim Kardiologen, wobei das der Hausarzt u.a. beim letzten EKG auch nicht für erforderlich hielt, auch wenn die Extrasystolen und Tachykardien dokumentiert sind. Er meinte nur, ich solle halt Magnesium (zum Auflösen aus der Drogerie) nehmen, was ich auch versucht habe, aber irgendwie ohne Erfolg. Tromcardin bringt irgendwie auch nichts. Der Homöopath meinte, dass er eine weitere Ablation o.ä. für nicht erfolgversprechend, sondern eher gefährlich halte (Homöopath ist auch Schulmediziner und hat auch in einer Herzklinik gearbeitet, kennt sich damit also schon etwas aus). Ich habe nun vor, doch mal wieder zum Kardiologen zu gehen, einfach um auch von da mal wieder eine Meinung zu haben. Denn irgendwie kann es mit 40 Jahren (kein Alkohol, kein Nikotin, leider auch fast kein Sport, 184cm, 73kg) so auch nicht weitergehen, finde ich.

Meist lässt das Stolpern nach bzw. hört auf, wenn ich mich ausruhe. Beim Autofahren habe ich es in der Regel auch nicht (selten, wenn ich über einen "Huppel" fahre oder so kommt es aber zum Beispiel).

Wie erkenne ich, ob es vielleicht schon zu Vorhofflimmern übergegangen ist?

Kann es alleine am Histamin liegen? Wie und wo kann ich das mal untersuchen lassen?

Einen geruhsamen, stolperfreien Sonntag,

Carsten

CxarsBtEen Kx. hat geantwortet


Nachtrag:

Meist muss ich dann, wenn ich – wie jetzt gerade beim Putzen – die Stolperer habe, vermehrt auf Toilette (Stuhlgang). Ich werde auch kurzatmig und verspannt und habe dann so ein Spannungs-/Druckgefühl im Kopf. Ist halt ein Kreislauf, wenn ich das mit dem Stolpern nur selten habe, habe ich es ganz gut in Griff. Wenn es aber wie in den letzten Tagen und Wochen jeden Tag auftritt, bin ich automatisch schneller angespannt, atme kürzer usw.

G<erRh-arxd hat geantwortet


Erneutes Vorhofflimmern nach 3jähriger Pause

Vor 6 Wochen ist das eingetreten, worauf ich schon lange mal neugierig war, wovor ich aber auch ein bisschen Schiss hatte. Ich meine damit die Beantwortung der Frage: "Was passiert, wenn ich bei Auftreten der typischen Vorboten von Vorhofflimmern - dem unverwechselbaren Gefühl im Oberbauch – nicht sofort mit meiner Bauchmassage beginne?"

Jetzt weiß ich, dass dann unweigerlich Vorhofflimmern beginnt, so wie bei mir schon seit 35 Jahren. Nur damals kannte ich die Zusammenhänge noch nicht, wie dieses komische Gefühl entsteht und warum es zu Vorhofflimmern führt.

Hier nun das unwillkürliche, persönliche Fallbeispiel für die Entstehung der neuerlichen Vorhofflimmerattacke nach immerhin 3 jähriger erfolgreicher Verhinderungstaktik.

Ich hatte mich nach dem Mittagessen ein bisschen hingelegt und war auch eingeschlafen. Plötzlich wurde ich wach, weil es an der Tür geklingelt hatte. Mit einem kühnen Schwung versetzte ich mich aus der horizontalen Linksseitenlage in die vertikale Fortbewegung zum Wintergarten, wo in der offenen Eingangstür der Postbote mit einem Paket stand. Sofort spürte ich das untrügerische Gefühl in der Magengrube und das Verlangen sofort dagegen anzukämpfen. Doch ehe es zu meiner Massage kommen konnte, hatte ich das Paket schon in den Armen und musste auch noch unterschreiben.

Nun nahm das Schicksal seinen Lauf, da ich auch schon das typische Zappeln des Vorhofflimmerns verspürte. Der Griff an die Halsschlagader gab mir die Bestätigung.

Jetzt halfen auch meine vergeblichen Massageversuche nicht mehr und ich hatte die Gewissheit, dass es nun mal wieder zu spät war.

Sofort habe ich dann meine vor 3 Jahren noch so üblichen "Pill in the pocket" Notfallmedikamente (2 Tabl. Propafenon 300mg) genommen, mit denen ich damals schon 9-mal erfolgreich innerhalb von 24h zurück in den Sinus gekommen war. Es waren die letzten zwei Tabletten der N1-Packung, die jedoch nun schon fast 2 Jahre über das Verfallsdatum hinaus überlagert waren. Trotzdem haben sie noch geholfen und der Spuk war am nächsten Morgen nach dem Frühstück plötzlich wieder vorbei.

Habe mir aber beim Hausarzt vorsichtshalber eine neue 20er Packung N1 ohne Zuzahlung verschreiben lassen.

Es ist also wieder, wie so oft, folgende Konstellation erkennbar:

Während einer körperlichen Ruhephase und besonders mit vollem Magen, merken wir nicht, wenn die untere Hohlvene beim Liegen, Sitzen oder einfach nur beim auf dem Sofa Herumlümmeln usw., in ihrer Funktion schon leicht beeinträchtigt ist. Das Herz bekommt noch ausreichend Blut aus dem Körper zurück, trotz Einengung der Vene durch benachbarte Organe und anderen Ursachen.

Den Sinn, der deshalb auftretenden Extrasystolen erkennen wir auch nicht und bleiben einfach liegen. Nach meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie haben sie ja die Aufgabe, uns zur Änderung der Körperhaltung zu bewegen, bzw. blockierende Blähungen im Oberbauch zu lösen. Ich hab geschlafen – konnte es daher nicht erkennen.

Besonders, wenn beim Liegen auf der linken Seite Extrasystolen auftreten oder eine subjektiv empfundene Atemnot auftritt, sollte man sich immer auf den Rücken drehen. So wird die Hohlvene befreit und man verhindert möglicherweise noch weitere Herzrhythmusstörungen.

Jetzt noch ein paar Gedanken aus dem Blickwinkel meiner Theorie über die Vorgänge in meinem Körper beim Auslösevorgang meiner neuerlichen Vorhofflimmerattacke.

Diese Episode trat genau in der Mitte einer vorhergesehenen, stressreichen Zeit auf und was auffällig ist, nach einer blähenden Mahlzeit. Ein erhöhter Adrenalinspiegel im Blut war also vorprogrammiert, der auch die Empfindlichkeit der Dehnungsrezeptoren in der Hohlvene und im Herzvorhof erhöht.

Nun kommt noch das Adrenalin durch das Klingeln und das Aufspringen hinzu. Besonders bei der Linksseitenlage nach dem Essen gibt es negative Druckdifferenzen in der Hohlvene, die dann beim Stehen durch das Versacken des Blutes in den Beinen für die Dehnungsrezeptoren spürbar werden.

So wie das Adrenalin die Schmerzempfindung steigert, so steigert es auch die Empfindlichkeit der Rezeptoren.

Dieses weitere Fallbeispiel belegt für mich eindeutig meine Theorie, dass das große Blutgefäß – die untere Hohlvene – ihrer Wichtigkeit entsprechend von unserem Kreislaufzentrum gut überwacht wird. Dies ist wichtig, damit immer genügend Blut in den rechten Vorhof einströmen kann. Ist der Nachschub durch vielerlei Möglichkeiten gestört, so setzt ein ausgeklügeltes Schutzsystem ein, was nach unserem Empfinden auch brutal erscheinen mag.

So kann das Herz Extrasystolen durch die Adern jagen, damit mit deren Erschütterungen im Darm die Gasblasen weiter transportiert werden, die die benachbarte untere Hohlvene abdrücken.

Oder das Herz schlägt schneller oder langsamer, um die Herzkammern so effektiv zu füllen, damit das Blut in dieser Situation so ökonomisch wie möglich gepumpt werden kann.

Selbst mein Vorhofflimmern, also diese absolute Arrhythmie, könnte einen Sinn gehabt haben, indem immer nur das Blut gepumpt wird, was im Augenblick verfügbar ist.

Das Herz kann eben nur das pumpen, was es kriegt und keinen Tropfen mehr.


Die Frage von @Rentner25, ob sein Vorhofflimmern von dem vorher durchgeführten Bauchmuskeltraining ausgelöst worden sein könnte, kann ich nur mit ja beantworten.

Durch die Bauchmuskelanspannung kann die untere Hohlvene abgedrückt werden und das passt natürlich zu meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie.

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/]]

Liebe Grüße und Tschau *:)

VXidgxi hat geantwortet


Hallo,

weiß jemand von euch, wie sich Fasten auf das Vorhofflimmern auswirkt?

Ich habe gelesen, dass der Körper während des Fastens Reparaturen ausführt. Es wäre ja schön, wenn auch die Herzmuskelzellen repariert oder neue gebildet würden. Mit richtigem Fasten habe ich keine so guten Erfahrungen, das ist für mich zu anstrengend. Aber regelmäßig ein, zwei Tage in der Woche fasten, könnte ich mir vorstellen. Oder eine andere Form von intermittierendem Fasten. :-X

C;hri"s`tine 'aus xNRW hat geantwortet


Hallo Vidgi

Ich bin auch eben dabei abzunehmen. Mache aber keine Diät sondern nur f.d.H. und am Abend keine Kohlenhydrate. Es ist sehr mühsam; aber 3 kg sind schon weg.

Probleme habe ich keine. Hin und wieder habe ich immer mein VHF - habe es aber gut im Griff und Sinus kommt eigentlich immer wieder. Mal dauert es auch schon mal 12 Stunden.

Christine *:)

V(idgi hat geantwortet


Danke, Christine! Es schaut also so aus, als ob das Fasten dem Herz nicht schadet. Ich werde mit einem Tag pro Woche anfangen, und zwar reduzierte Kalorien. Wenn ich Hunger habe, trinke ich Tee mit Kokosöl. Die Fettsäuren aus dem Kokosöl geben den Zellen Energie, ohne dass ich Glucose brauche.

Zur Zeit habe ich leider ziemlich häufig Vorhofflimmern, ein Mal die Woche und dann gleich 2 Tage lang. Es ist ein bisschen anstrengend und ich hoffe, ich kann das Rad noch einmal zurückdrehen. Wenn nicht, ja dann muss ich mich damit abfinden und hoffen, dass es irgendwie gut geht.

LG, Vidgi

Gwuldenxberg hat geantwortet


@ Carsten K.

So weit ich weiß bekommt man nach JEDER Ablation ES. Herzmuskelzellen regenerieren sich nur sehr langsam.

CPart0eWDor hat geantwortet


Hallo ihr Lieben :-) .

Im Moment habe ich wieder eine schlechte Phase, aber ich kann einigermaßen damit umgehen. Mal mehr oder mal weniger. Es kommt auf meine psychische Tagesform an.

Ich bin 37 Jahre alt und habe mich heute hier angemeldet.

Ich möchte mich Gerhards Erfahrungen und Beobachtungen soweit sie mich betreffen anschließen.

Ich möchte vorweg sagen, das ich nie ein ängstlicher oder panischer Mensch war. Ich habe immer gut geschlafen egal wo und wann. Ich konnte alles und soviel ich wollte essen , egal zu welcher Tageszeit. Ich war immer lebenslustig und gesellig, vor allen Dingen fröhlich und sportlich.

Heute 7 Jahre später ist das leider nicht mehr so. :°(

Es fing 2006 an.

- Plötzliches Hochschrecken in der Nacht, Herzrasen, zittern, Atemnot, kalter Schweiß.

nicht jede Nacht, deshalb habe ich es anfangs den Träumen zu geordnet.

Als es öfters vorkam habe ich Panik und Angst bekommen. Ich dachte ich sterbe, ein Herzinfarkt.

Dann bin ich zu meinem Hausarzt und der hat mich durchgecheckt. Blut , EKG, Blutdruck, Ultraschall also das volle Programm. Aber alles war völlig in Ordnung. Er hat es dann auch auf die Psyche geschoben. Mein Partner und ich hatten uns anfang des Jahres getrennt, mein Vater starb plötzlich im Frühjahr und ich war jetzt Alleinerziehend.

Ich habe mich gegen diese Aussage gestreubt. Ich wollte nicht psychisch am Ende sein. War ich auch nicht. Heute weiß ich , das meine Extrasystolen, Schlafstörungen und anderen Beschwerden alle vom vegetativem Nervensysthem gesteuert werden.

Ich habe so viele Ärzte aufgesucht, so viel Untersuchungen gemacht. Von A - Z.

Ich bin ein Kopfmensch geworden und ich wollte eine Diagnose. Man kann nicht solche schweren Symptome haben ohne Erkrankung.

Bei mir war alles ohne Befund. Kardiologe, Herzstation 1 Woche zur Überwachung, Orthopäde, Internist, Darmspiegelung, Magenspiegelung, Allergietests, Sonos usw....

Ich kann euch nur sagen, seht genauer hin und schmeißt euer Geld nicht zum Fenster raus.

Ich habe mich nicht damit abgefunden und habe mich auf eigene Faust aufgemacht um eine Diagnose zu finden.

Heute Oktober 2013 kann ich nur sagen, es bringt nicht immer etwas, ständig nach etwas zu suchen. Ich habe auch Zeit vergeudet im Internet, im Wartezimmer und bei Ärzten.

Ich habe sehr viel Geld bei Heilpraktikern, Osteopathen und vorallen Dingen in der Apotheke und Reformhäusern gelassen. Ich habe viel Zeit von meinem Leben vergeudet auf der Suche nach einer Diagnose, so das mein Hausarzt, Kollegen, Freunde mich für leicht hypocondrisch hielten. Sie haben mich einfach oft nicht für voll genommen und mich auch geneckt oder aufgezogen.

Teilweise nennen sie mich Frau Doktor, weil ich soviel gelesen , gesehen, gehört und ausprobiert habe, das ich selbst Arzt werden kann.

Lange Rede kurzer Sinn....Das Vegetative Nervensysthem steuert alles.

Mein Stressorgan ist der Magen und jedesmal wenn alles zuviel wird....Job, Mann, Kind, Pubertät, Haushalt usw. wird er zu einem Reizmagen.

- Völlegefühl, Magendruck, Sodbrennen, ständiges Aufstoßen usw....

Der Darm gehört dazu und ich bekomme Blähungen, Verstopfung, Durchfall, Blähbauch wsw...

Dann schlaf ich schlecht, weil alles die ganze Nacht blubbert, drückt und zieht. Der aufgeblähte Magen und Darm drückt alles ab, verschiebt alles und man weiß nicht wie man liegen soll. Linke Seite beschwert sich das Herz, auf dem Rücken die Lunge usw...das Herz fühlt sich bedrängt, der Sinusknoten ist irritiert und der Nervus Vagus überreizt. Und so beginnt eine ewiger Kreislauf aus schlafloser Nacht, Herzattacken, Atemnot, Angst, Panik, Wut, Hilflosigkeit und Verzweiflung, weil man ja organisch gesund ist. Und morgens ist man fertig, platt, müde, nicht belastbar, schnell erschöpft, schnell gereizt und keiner versteht ein. Das drückt wieder auf die Stimmung und beeinflusst den Tagesablauf und auch die Lebensqualität. Ich habe 3 Jahre Antideprssiva genommen und ich hatte diese Magen, Darm, Herzproblem nicht. Genau, weil mein Nervnsysthem immer entspannt war durch die Tabletten. Seit 2011 abgesetzt und jetzt ist alles noch viel schlimmer, weil ich heute älter bin, mehr Hintergrundwissen habe und mich selbst auch oft bekloppt mache.

Heute weiß ich, das ich dann wenig Essen darf, nur Schonkost, Abends garnichts, viel Trinken, Bauchwickel, Bauchmassage , Bewegung und die Nerven entlasten, Ruhe, Entspannung.

Das ist immer leicht gesagt, aber man kann ja nicht immer nur abstinent Leben und entspannen. Das bringt schlechte Laune und Einsamkeit mit sich. Also habe ich auch Phasen, so wie jetzt, wo mich alles nervt, ich down bin, Herzstolpern habe, Angst bekomme und total verkrampfe und verspanne , schlecht schlafe und das Kopfkino den ganzen Tag läuft.

Mein Freund kann mich nicht gut verstehen, weil er es selber nicht hat und immer leckere Sachen isst und spät abends usw....

Ich war jetzt 2 Wochen in einer Naturheilklinik und habe mich dort meiner Selbst gewidmet um endlich Klarheit zu bekommen. Kein Haushalt, Kein Mann, Kein Kind, Kein Job, keine Verpflichtung, Entlastungkost, regelmäßige Mahlzeiten, langsam Essen, kleien Portionen, Kräutertees, Bauchwickel,Massagen, Wassergymnastik usw...alles mal Entlasten und Entgiften, den Stoffwechsel komplett sanieren, .

Und siehe da.....kein Blähbauch, wenig Blähungen, keine Atemnot, kein nächtliches Hochschrecken, kein Herzstolpern, keine Ängste , keine Panik, keine innere Unruhe, Nervosität

und vieles mehr.

Also:

Es ist bei mir ganzheitlich, eine Mischung aus nervlicher Überlastung, emotional oder körperlich ist egal, die Ernährung und Essenszeiten. Der Magen, der Darm, die Lunge, die Muskeln, der Sinusknoten, der Sympathikus und damit auch das Herz sind ein Kreislauf. Sind die Nerven überreizt, dann kippt alles aus dem Lot. Geht dann das Kopfkino und die Angst an, dann wird es noch schlimmer.

Ich habe jetzt einen Termin bei einer TCM Heilpraktikerin die eben genau diese Lehre vertritt. Irgendetwas blockiert oder verstimmt, ob geistig, körperlich und psychisch, so gerät alles aus dem Gleichgeweicht . Man muss seine Mitte finden und eine Mischung aus Balance und bewußter Ernährung finden. Ich werde eine Akupunktur aus der TCM machen das alle Blockaden aufgelöst werden und die Nerven entlastet werden und alles wieder fließen kann.

Heilkräutertees für Magen und Darm, Stoffwechsel und Reizungen. Ernährung verändern und dann hoffe ich das ich das auf die Reihe kriege ohne Schlafstörungen und Herzstoplern.

Danke fürs Zuhören und wünscht mit Glück

Ich wünsche euch auch viel Kraft , Gelassenheit und Mut eure Mitte zu finden...

Roemheld- Syndrom, Herz-Innen-Druck - Syndrom, Nervus Argus, Sympathikus , TCM Lehre könnt ihr ja bei Interesse mal googeln...

alles Gute

__

VPidxgi hat geantwortet


Was für Bauchwickel machst du?

M\areia COlarxa hat geantwortet


Hallo allerseits!

Ich habe die Gründe für mein VHF vermutlich gefunden – Schilddrüse.

Das wollen allerdings die Ärzte, Kardiologen und Konsorten, nicht wahrhaben, weil ich eigentlich an Unterfunktion leide. Diese aber paradoxerweise mit Blothochdruck. Das wird aber von den Kardiologen nicht im Zusammenhang betrachtet.

Beobachtet habe ich, daß, wenn meine Schilddrüsenhormone durch eine eigentlich gute Dosis L-Thyroxin an den oberen Grenzwert kommen, wo ich mich richtig wohlfühle, ich VHF bekomme. Seit ich diese beobachtete, nehme ich etwas weniger L-Thyroxin ein. Da bin ich zwar etwas weniger leistungsfähig und etwas mehr müde, habe aber durchweg, jetzt seit etwa einem Vierteljahr, Sinunsrhythmus, auch durch Langzeit-EKG nachgewiesen.

Trotzdem versuchen mich die Krdiologen und Konsorten weiter zur Katheterablation zu nötigen. Mein Hausarzt hingegen scheint mit mir übereinzustimmen und will mich, sollte noch einmal ein anhaltendes VHF auftreten, in eine Uni-Klinik mit Endokrinologie überweisen, wo nach dem Zusammenhang zwischen meiner Schilddrüsentätigkeit und dem VHF gezielt gesucht werden soll.

fLeuerte^ngel6x4 hat geantwortet


hallo liebe leute,

seid 5 tagen habe ich wider heftiges herzstolpern das ende vom lied messe alle paar minuten meinen blutdruck auch der zeigt herzrhythmusstörung an bei mir wurde eine vergrößerung des herzen festgestellt und arteieller hyepertonus mit hypertensiver herzerkrankung ich hab einfach nur angst kann an nichts andereres mehr denken kann mir jemand sagen ob das schlimm ist.

danke

V\idgxi hat geantwortet


@ Maria Clara

Danke für die Info. Ich verstehe nicht, warum die Kardiologen das nicht annehmen können, es klingt doch logisch. Bei mir ist es so, dass meine Schilddrüse bis auf einen winzigen Rest entfernt wurde. Trotzdem schafft sie es, die nötigen Hormone selbst herzustellen. Ich bewege mich eher an der unteren Grenze der Werte. Angeblich kann auch eine Unterfunktion der Schilddrüse Vorhofflimmern hervorrufen, ich habe das mal irgendwo gelesen, aber das wird noch weniger akzeptiert. Es scheint Beziehungen zwischen Unterfunktion und erhöhtem Adrenalinspiegel zu geben, welcher wiederum Vorhofflimmern auslösen kann.

Wenn du dein Vorhofflimmern auch in Zukunft über die Regulierung der Dosis der Schilddrüsenhormone in Schach halten könntest, wäre das wunderbar und ich würde mich mit dir freuen!

@ Feuerengel64

Du müsstest erst einmal feststellen, welche Art Rhythmusstörung du hast. Vorher kann man nicht sagen, wie schwerwiegend sie ist. Ich habe nun seit 8 Jahren Vorhofflimmern, manchmal tagelang, und es ist nie etwas passiert. Es ist einfach nur anstrengend, weil das Herz nicht so effektiv arbeitet. Vielleicht hast du ja nur Extrasystolen, die überhaupt nicht schlimm sind. Lass doch ein EKG machen, wenn du Herzstolpern hast. Allerdings kann der Arzt nur etwas sehen, wenn du es hast.

CKhrisntine3 aus! NxRW hat geantwortet


Hallo zusammen,

will vorab nur etwas zu den letzten Beiträgen sagen: Hört auf, ständig den Blutdruck oder den Puls zu messen. Es macht uns nur noch mehr verrückt. Wir spüren doch, wenn die "Musik" vorbei ist. Ich bleibe dann zu Hause (wenn möglich) und versuche mich durch lesen, fernsehen, Fotoalben einkleben, basten, kochen ..... abzulenken und es klappt bei mir :)z .

Gestern habe ich mir die Grippespritze geholt. Am Nachmittag bekam ich wieder einmal Vorhofflimmern. Ob es einen Zusammenhang gibt ??? - keine Ahnung. Ich habe dann alte Ordner aussortiert und bin früh ins Bett. Heute Morgen war alles wieder vorbei.

Wie gesagt, ich nehme Marcumar (Sebstmessung), habe nach den vielen Untersuchungen und Besprechungen mit meinem Kardiologen keine Angst vor einem Gerinnsel im linken Vorhof. Sollte alles so bleiben bin ich zufrieden. Blöd ist die Situation immer nur, wenn ich unterwegs bin. Flugzeug, Bahn oder mit dem Auto. Beim Auto, wenn ich weit weg von zu Hause bin, suche ich mir ein Hotel und warte bis zum nächsten Tag. Als Rentnerin ist das kein Problem :)* .

Bis zum nächsten Mal - Gruß Christine

G'erLhard hat geantwortet


@ CarteDor

Vielen Dank für Deine ausführlichen Berichte hier in diesem Thread bzw. direkt an mich in meinem Postfach. Den letzteren per PN finde ich noch interessanter – da ja auch persönlicher - und ich hätte ihn am liebsten hier mit eingestellt. Doch was Du von Dir preisgeben möchtest, sollst schon Du selbst entscheiden. Lass den Namen des Doktors und der Klinik weg und kopier es doch einfach rein. Es ist lesenswert.

Für mich ist es eine detaillierte Beschreibung darüber, was eine Hohlvenenkompression alles für Symptome hervorbringen kann und wie wir darauf reagieren.

Einen großen Teil Deiner zeit- und kosteninvasiven Behandlungen hättest Du Dir sicher sparen können, wenn Du die Verdauung und das Adrenalin ins Visier genommen hättest.

@ Maria Clara

Vielen Dank auch wieder für Deine Beobachtungen. Ich kann allerdings nicht so recht an die Schilddrüse glauben, wenn es um Ursachen von Vorhofflimmern geht. Meine Schilddrüse wurde schon vor 30 Jahren und danach regelmäßig untersucht und als gesund eingestuft.

@ Guldenberg

Wie ich in Deinen Beiträgen in anderen Fäden gelesen habe, hast Du Extrasystolen nur in Ruhe, also am Abend, in der Nacht und am Morgen vor dem Aufstehen.

Da musst Du mal ein bisschen in der Anatomie des Menschen stöbern und herausfinden, wie und durch was die Hohlvenen am leichtesten abgedrückt werden können.

Bei mir begünstigen auch liegende – lümmelnde Körperhaltungen solche Episoden. Ich weiß aber zum Glück auch sofort, dass ich eine andere Körperhaltung einnehmen muss, damit sich der Blutrückfluss zum Herzen wieder normalisiert.

@ Christine

Vielen Dank für den Beweis dafür, dass man mit gelegentlichem Vorhofflimmern auch verhältnismäßig gut leben kann. Aber derartige "Musik" ganz vermeiden zu können, ist trotzdem unser Ziel – oder?

Wenn meine Theorie stimmen würde, gäbe es sicher Möglichkeiten, solche Attacken auf ein Mindestmaß zu reduzieren. Die Hauptursache, so meine ich, ist die Ernährung und der allgemeine Stress.

Ansonsten mach ich es ähnlich als Du. Meinen Blutdruck misst einmal im Jahr der Hausarzt und das Rezept für die drei Medikamente dazu, hole ich in der Anmeldung. Sollte es doch wieder einmal Vorhofflimmern geben, merke ich es sofort und nehme meine 2 Tabletten (Pill in the pocket).

Alles Gute und Tschau *:)

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