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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

GeeErha,rd


@ Vidgi

Für mich ist es bei meinem heutigen Wissensstand nicht mehr nachvollziehbar, dass Du mit achtjähriger Vorhofflimmererfahrung, diese Hohlvenen-Kompressions-Theorie einfach ignorierst.

Gerade in Deinem Fall, weil Du ja medizinisch super ausgebildet bist, kommen mir Zweifel, ob ich nicht doch einen gravierenden Denkfehler mit eingebaut habe, der möglicherweise auch jeden Arzt abschreckt, sich diesem Thema zu stellen.

Dabei gibt es doch eigentlich keine erklärbarere Alternative für solche relativ harmlose Herzrhythmusstörungen, wie Extrasystolen, Herzrasen und möglicherweise eben auch Vorhofflimmern.

Über das Für und Wider dieser Theorie haben wir uns ja per E-Mail schon genug ausgetauscht. Da Dir aber wahrscheinlich das entscheidende Indiz fehlt, was mich wiederum so sicher macht, konnte ich Dich leider noch nicht in mein Boot ziehen. Diesen Beweis, in Form des Gefühls einer beginnenden Hohlvenenkompression, erkenne ich mehrmals täglich und kann durch einfaches Innehalten meiner Bewegungen oder durch meine Bauchmassage, eine Eskalation der Symptome verhindern. Es ist verblüffend, wie viele verschiedene körperliche Konstellationen dazu führen können, besonders im Zusammenhang mit einem Schuss Adrenalin.

Sollte Dich denn wirklich dieses umfangreiche Lehrbuchwissen daran hindern, das Phänomen zu erkennen und ernst zu nehmen? Oder ist es wirklich so paradox und ich bin total auf dem Holzweg ???


Da mir Deine Meinung wie immer sehr wichtig ist, bitte ich wiedermal um Deine Mithilfe bei neuen, interessanten Überlegungen:

Zu den bedrohlichsten Ereignissen im Blutkreislauf gehört ein Erliegen des venösen Rückstroms zum Herzen, da das Herz nur das pumpen kann, was es im Augenblick kriegt. Genau diese Gefahr entsteht bei einer Hohlvenenkompression.

Warum allerdings diese Gefahr als Bagatelle hingestellt wird, ist mir ein Rätsel. Real ist sie jedenfalls, das zeigen verschiedene klinische Tests unter dem Namen Valsalva-Manöver.

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Valsalva-Versuch]]

+

[[http://flexikon.doccheck.com/de/Valsalva-Man%C3%B6ver]]

+

[[http://www.dlr.de/Portaldata/24/Resources/dokumente/kp/experimentbeschreibung_kreislaufphysiologie061130.pdf]]

Ich sehe dabei den wichtigsten Aspekt in der Aussage, dass durch diesen Pressdruckversuch der venöse Rückstrom zum Herzen gestört wird, was sogar zum Kreislaufkollaps führen kann.

Es ist eine gleichzeitige Anspannung der Bauchmuskulatur, der Beckenbodenmuskulatur und des Zwerchfells, was in den Venen den Blutfluss beeinflusst und zum Stillstand bringen kann.

Ich denke, bei diesem Manöver wird hauptsächlich die Beeinflussung der oberen Hohlvene von der Lunge aus beschrieben. Oder könnte es ein Denkfehler von Valsalva sein, der diese Methode entdeckte, denn auch die untere Hohlvene kann durch den Zwerchfelldruck gegen die Wirbelsäule gedrückt und somit verengt werden. Beide Venen münden ja in den rechten Herz-Vorhof, wo am Ende das Blut fehlt. Auf alle Fälle ist dies ein Beweis dafür, wie sensibel das Kreislaufsystem auf Muskelanspannungen im Brust- und Bauchraum reagiert.

Erst gestern wurde ich daran erinnert, als ich mit einem Bolzenschneider ein stabiles Vorhängeschloss geknackt habe. Wer es schon einmal gemacht hat, weiß, dass man dabei mit beiden Armen vor der Brust in kurzer Zeit zwei lange Hebel intensiv zusammendrücken muss. Augenblicke später bemerkte ich das untrügerische, zappelnde Gefühl über dem Bauchnabel, was Vorhofflimmern ankündigt. Mit meiner sofortigen Bauchmassage konnte ich es zum Glück wieder verhindern.

Liebe @Vidgi, mit Deinem perfekten Englisch könntest Du vielleicht noch andere Aussagen über interessante Nebenwirkungen dieser Untersuchungsmethoden herausfinden, als hier bei Wikipedia. Ich wäre Dir sehr dankbar dafür, denn am Ende könnten es vielleicht genau die gleichen Symptome sein, wie bei meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie.

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/]]

Liebe Grüße und Tschau *:)

V"idxgi


Lieber Gerhard,

ich bin zur Zeit nicht so fit und alles wächst mir gerade über den Kopf. Wenn du aber etwas Geduld hast und etwas warten kannst, will ich versuchen, mich noch einmal diesem Thema zu widmen. Wenn ich mich bisher nicht so sehr dafür erwärmen konnte, liegt es nicht an irgendeinem Lehrbuchwissen, das zum großen Teil schon in Vergessenheit geraten ist, sondern einfach daran, dass ich nicht fühlen kann, dass es auf mich zutrifft.

Ich werde mich melden

mit schönen Grüßen,

iOrXgend@-son-xtyp


Hallo An alle mit Vorhofflimmern.

Bei mir ist es so das ich alle 2 Jahre, vermutlich durch hohen Blutdruck VHF bekomme.

Das letzte mal vor 7 Monaten, war auch im KH zur Kontrolle. Der Rythmus hatte sich nach 4-5 Stunden wieder von alleine stabilisiert. Jetzt nehme ich Bisoprolol und toi toi toi, bis jetzt alles bestens.

Ich habe seit dem Keinen Sport mehr gemacht und wollte mal fragen wie ihr es mit dem Sport handhabt ?

Kann ich ruhigen Gewissens wieder anfangen ?

Wie macht ihr das ?

Danke

S~por<ecn


Hallo an alle Vorhofflimmerer.

Nachdem ich Gestern meine fünfte Vorhofflimmern Attacke hatte ( Beginn Gestern 13:50 Uhr, Sinus dann heute in der früh 05:00 Uhr), möchte ich kurz mitteilen, was mit bei den letzten beiden aufgefallen ist.

Wahrscheinlich, wenn ich gewusst hätte, auf was ich noch hätte achten müssen, wäre es mir wohl bei allen aufgefallen. Es war aber immer üppiges Essen im Spiel, ein dadurch aufgeblähter Magen und Alkohol.Die Attacke von gestern, löste aus, nachdem ich mich nach einer schweren Mahlzeit, von der sitzenden Position auf der Couch, seitlich in eine liegende brachte. Dabei winkelte ich die Beine an und voilà , sofortige rasender Puls, der in ein Vorhofflimmern über ging. Extrasystolen, so wie hier in diesem Fred beschrieben, kann ich provozieren, in dem ich Körperhaltungen einnehme, mit denen ich die Bauchgegend einenge. Da ich auch von vielen Lebensmitteln einen Blähbauch bekomme, mir anscheinend eben auch etliche Lebensmittel wohl nicht bekommen, kann ich zu 100% auch sagen, dass ich dieses Druckgefühl zum Herzen hin dann verspüre und wiederum vermehrt mit Extrasystolen zu kämpfen habe. Einzige, für mich dann annehmbare Körperhaltung ist auf dem Rücken liegend. Muss gestehen, dass ich die Suche nach den wahren Übeltätern in der Nahrung aufgegeben habe. Da ich kein wirkliches Muster entdecken konnte, leider. An Getränken meide ich aber mittlerweile, ausser in sehr seltenen Fällen das Bier(was mir auch nicht wirklich bekommt), fast alles, bis auf stilles Wasser und Tee.

Hätte auch noch kurz eine Frage. meine erste Attacke, ohne eigenständiger Wechsel in einen Sinus (Kardioversion), war 2009. Nr. 5 eben gestern. Ich bin 42 Jahre alt und welche Entwicklung habe ich zu erwarten. Finde die Aussagen von Ärzten eben recht schwammig und möchte eigentlich eine Katheterablation vermeiden.

Grüße,

Sporen

E2hemaQligerF Nu,tzer }(#4889x81)


@ Sporen

Hi, ich hab eine Frage: Du schreibst, es sind wohl etliche Lebensmittel die Du nicht verträgst.

Kannst Du bitte mitteilen ob Du schon Laktose, Fructose und Gluten hast ausschließen lassen und wenn ja, verträgst Du Milchprodukte, Käse und Fleisch?

Es wäre prima wenn Du das schreiben würdest. Vielleicht auch per PN. Wenn etwas davon auf Dich zutrifft hab ich einen Verdacht.

Grüßle, Gaby

S`porxen


Hallo Gaby, hast PN.

Möchte noch kurz etwas hinzufügen. Durch Eigeninitiative, fand ich heraus, dass eine Medikament, welches ich seit 10 Jahren gegen Sodbrennen einnehmen musste, schweren Magnesiummangel auslösen kann. Die FDA warnt mittlerweile vor einer Langzeitanwendung dieses Medikaments.

[[http://neues-aus-der-medizin.blogspot.de/2010/12/schwerer-magnesium-mangel-unter-der.html]]

Zum Teil mit schwerwiegenden Symptomen, wie Krampfanfall oder Herzrhythmusstörungen.

Habe dieses Mittel nun vor 6 Wochen abgesetzt und angefangen meine Megnesiumspeicher gezielt und in hoher Dosis wieder aufzufüllen. Mein Blutwert war zwar in der Norm, was aber nicht aussagekräftig ist, um einen Mangel zu 100% nachzuweisen, da die Magnesiumspeicher zu über 90% intrazellulär anzutreffen sind und der Körper selbst unter einem Mangel versucht den Blutwert hoch zu halten. Anscheinend scheint dies aber auch nur wenige Ärzte zu interessieren oder aber sie wissen es nicht.Sonst würden sie andere Untersuchungen anordnen als nur den Blutwert zu bestimmen.Es gibt mittlerweile Studien die zeigen, dass fast alle Patienten auf Intensivstationen , mit kardialen Erkrankungen, unter einem Magnesiummangel leiden.

Ich denke wir alle hier sollten diesem Mineral mehr Beachtung schenken. Ich kann auch versichern, das die Häufigkeit und die Stärke meiner Extrasystolen und auch meine Befindlichkeit während meiner Attacke vor 2 Tagen spürbar besser waren/sind.

Mike

EUhemalig(er Nbutze#rh (#y488x981)


Hallo Sporen,

ist keine angekommen.

Grüßle

Sjpo=r9en


Jetzt müsste es aber geklappt haben Gaby.

GBerhaxrd


Hallo!

Auch mit 15 Kurzmitteilungen, wie hier die letzten zwei, ist eine Seite voll und dabei sind wir schon auf Seite 87… :-/

Der Einstiegsbeitrag von @Sporen ist so vielversprechend und es wäre doch schade, wenn es jetzt, zusammen mit Gaby, nur noch im Hintergrund per PN (persönliche Nachricht), weitergehen würde.

Die Attacke von gestern, löste aus, nachdem ich mich nach einer schweren Mahlzeit, von der sitzenden Position auf der Couch, seitlich in eine liegende brachte. Dabei winkelte ich die Beine an und voilà, sofortiger rasender Puls, der in ein Vorhofflimmern über ging. Extrasystolen, so wie hier in diesem Fred beschrieben, kann ich provozieren, in dem ich Körperhaltungen einnehme, mit denen ich die Bauchgegend einenge.

Danke für Deine Bestätigung meiner "Hohlvenen-Kompressions-Theorie". ;-) Mit 42 Jahren ging es mir genauso und Deine Frage, welche Entwicklung Du zu erwarten hast, lässt sich anhand dieser Theorie leicht prognostizieren. Da sie aber nur von mir selbst als bestätigt gilt, möchte ich mich da raushalten.

Mit @Vidgi habe ich mich auch im Hintergrund per E-Mail ausgetauscht. Ich hatte sie ja in meinem letzten Beitrag darum gebeten, ein bisschen in englischsprachigen Artikeln nach Aussagen über Valsalva-Manöver zu recherchieren, besonders in Verbindung mit Beeinflussung der unteren Hohlvene.

Leider gibt es auch in englischer Sprache kaum Aussagen über Hohlvenenkompressionen, die durch ein Valsalva-Manöver erklärbar wären.

Eine Studie mit 25 freiwilligen Männern und Frauen ist jedoch sehr aufschlussreich. Hier wurden Versuche mit Atmungs- und Valsalva-Manövern durchgeführt, um zu sehen, unter welchen Bedingungen die untere Hohlvene (vena cava inferior) im Ultraschall am besten zu sehen war, also am weitesten gedehnt und gefüllt war. Es ist beeindruckend, wie die herznahe untere Hohlvene allein durch Atmung, also auch durch Zwerchfell und Bauchmuskelanspannung kollabieren kann. Männer und Frauen sind dabei unterschiedlich stark betroffen, je nach Art der jeweiligen Atemtechnik.

Leider unterliegt der Artikel dem Copyright und ich darf den Link hier nicht einstellen.

Die untere Hohlvene scheint allgemein ein Stiefkind bei der Diagnostik zu sein. Ist es so, weil sie so unzugänglich hinter den Oberbauchorganen verläuft?

Ansonsten mache ich weiterhin fast täglich Bekanntschaft mit den bekannten Vorboten von Vorhofflimmern. Es ist aber in den letzten 4 Jahren bei diesem einmaligen Rezidiv im letzten Sommer geblieben, da ich immer erfolgreich gegenregulieren konnte. Entscheidend sind immer die momentanen Zustände im Verdauungstrakt.

Bin ich wirklich einmalig ???

Liebe Grüße und Tschau *:)

EJhemal@iger oNutze4r (#48|8981x)


Hallo Gerhardt,

Ich finde halt daß unsere Unterhaltung hier nicht ganz hinpasst. Zumal ich nix mehr mit dem Thema Herz zu tun hab seit ich meine Allergie aufgedeckt habe.

Grüße, Gaby

VVidxgi


@ ZPK

Hallo Gaby,

da täuschst du dich aber. Wenn du nichts mehr mit dem Herzen hast, seit du deine Allergien entdeckt hast, möchte ich gerne mehr darüber wissen. Das interessiert sicher viele. Ich kann dazu sagen, dass ich nach vierjähriger Pause wieder sehr häufig (wöchentlich) und sehr lange – bis zu sieben Tagen – Vorhofflimmern hatte. Was ich in dieser Zeit verändert hatte gegenüber früher, war, dass ich angefangen hatte regelmäßig selbstgemachte milchsaure Produkte zu essen (einschließlich ein bisschen Sauerkrautsaft), um meine Darmflora und damit meine Gesundheit weiter zu verbessern. Außerdem hatte ich den Fleisch- und Krabbenkonsum erhöht. Vorhofflimmern bekam ich meist nach dem Abendessen vor dem Fernseher. Da ich nur zweimal täglich esse, ist das Abendessen warm und eher üppig mit Fleisch. Nach einigem Überlegen reduzierte ich das Fleisch drastisch, die Krabben ließ ich ganz weg, ebenso die milchsauren Produkte, und ich esse jetzt abends nur wenig und ganz leicht, so dass ich eher noch hungrig bin. Vor allem esse ich abends kein Fleisch mehr. Daraufhin habe ich erstaunlicherweise seit 8 Wochen kein Vorhofflimmern mehr.

Ich kann mich erinnern, dass ich vor 8 Jahren eine Auslassdiät machte, um Unverträglichkeiten festzustellen. Nachdem ich diese ein paar Tage gemacht hatte, kam eine Freundin mit einem Zwetschgenkuchen. Ich aß ein Stück wider besseres Wissen und wartete, was passieren würde. Ich rechnete mit einem Ausschlag oder Durchfall. Aber nach einer Viertelstunde bekam ich heftiges Vorhofflimmern, das 8 Stunden unvermindert heftig anhielt. Du siehst, Allergien haben in diesem Thread ohne Weiteres etwas zu suchen. Ich hoffe, du schaust hier noch mal rein und lässt von dir hören.

@ Sporen

Was die Prognose betrifft, so heißt es immer, Vorhofflimmern generiert Vorhofflimmern, d.h. es wird mit der Zeit schlimmer.

Ich kann dies aber bis jetzt nicht bestätigen. Meine Erfahrung zeigt, dass auch der umgekehrte Satz gilt, nämlich je seltener man Vorhofflimmern hat, desto seltener wird es. Wenn es einem einmal geglückt ist, die Abstände zu verlängern, werden sie immer länger. Irgendwie regeneriert sich das Herz. Voraussetzung ist, dass man für sich selbst die Ursache herausfindet und dann konsequent danach handelt. Ein Arzt sucht nicht wirklich nach den individuellen Ursachen, dafür hat er keine Zeit und es steht nicht in seinen Leitlinien und wahrscheinlich ist es nicht ökonomisch. Also muss man selbst ran, wenn es einem wichtig ist. Falls du englisch kannst, gibt es einen sehr guten Thread auf Englisch von Hans Larssen: [[http://www.afibbers.org/]] mit einer Fülle von Themen. Hier werden auch Studien über Magnesium vorgestellt, aber es gibt auch Infos über Hiatushernie und Vorhofflimmern. Daran könntest du auch denken, wenn du Sodbrennen hast.

Ich würde also zusammenfassend sagen, die Prognose ist nicht so schlecht, aber man muss etwas dafür tun. Es erfordert eine gewisse Disziplin und Achtsamkeit, aber der Gewinn ist groß.

Mit schönen Weihnachtswünschen an alle,

E"hemPalig-er ?Nutzefry (#488981x)


Hallo Vidgi,

Vorhofflimmern hatte ich zum Glück nie, aber ES.

Das hört sich für mich so an, als könntest Du Histaminintoleranz haben, hab ich auch übrigens vor 3 Wochen zusätzlich zu meinen Lebensmittelallergien als Diagnose bekommen.

Google am besten mal nach um was es sich da genau dreht.

Unverträgliche Lebensmittel, die Histamin fördern oder selbst histaminhaltig sind, sind unter anderem auch Sauerkraut, Zwetschgen, Meeresfrüchte, Tomaten, Essig, Erdnüsse, Hefe, Zitrusfrüchte, Alkohol, Kaffee, verschiedene Medikamente wie Novalgin zum Beispiel,......

Wie gesagt letztes Jahr hatte ich noch ganz viele ES. Seitdem ich so langsam weiß was ich nicht mehr essen kann, hab ich so gut wie keine mehr.

Liebe Grüße, Gaby

J5enJexn84


Hallo liebe leute ,

ich weiss nicht ob ich hier richtig bin ...

mach das hier gerade zum 1.mal

ich habe seit wochen herz probleme war auch schon paar mal bei kardialogen und in den letzten drei monaten paar mal im krankenhaus...ich habe regelässig herzrhytmusstörungen und extraschläge, mir wird oft am tag schlecht bekomm feuchte hände mein rücken und mein brustkorb tun dann immer unendlich weh , werd einfach blass und der schwindel ist kaum auszuhalten , kribbeln im kopf u stiche im hals und dieses piepen in den ohren ununterbrochen ...mein herz schlägt mal feste mal ganz leicht , die extraschläge fühlen sich komisch an es pocht dann feste und fühlt sich an als kurz kein rückschlag kommt doch dann gehts ganz normal weiter nach ein paar sec....diese dinge hab ich mehr fach am tag eigentlich nur noch im krankenhaus sagte man es seien extraschläge und wenns mehr wird muss es verödet werden wo ich grosse angst vor habe..manchmal wired mir so schwindelig das ich denke ich fall um ...auch dieses komischen extraschlägen machen immer mehr angst werden immer mehr ...hab oft angst das es bei diesen schlägen zum tode kommt fühlt sich zumindestens so an ....kann mir jemand einen tipp geben oder hat irgendjemand auch sowas ??bin um jeden rat dankbar...ich nehm betablocker 5mg am tag bin auch in behandlung deswegen

lg

Svporexn


@ Vidgi

Das macht Hoffnung und glaube mir, dass ich mich dem Schicksal Vorhofflimmern nicht ergeben werde.In diesem Fred gibt es wirklich gute Ansätze und ich muss an mir selber testen, auf Ärzte verlasse ich mich nicht mehr vollends, was mir weiter hilft. Gerhard´s Ansatz scheint mir nicht verkehrt, aber mir scheint auch in Richtung Lebensmittel einiges im argen. Heute z.B Tortellini mit Tomatensauce (aus frischen Tomaten) und ich werde mit Extrasystolen befeuert,dabei hatte ich die letzten Tage absolute Ruhe. Beschäftige mich auch weiterhin mit Vitaminen,Aminosäuren,Mineralien NEM´s im allgemeinen. Da ich sicherlich, durch Stress,Sport und nicht passende Ernährung, hier Mängel nicht ausschliessen kann. Einen Gang zu Ärzten werde ich wohl noch gehen müssen und mich auf Intoleranzen und Unverträglichkeiten testen lassen.

Danke für den Link,werde mich da mal durcharbeiten.

@JenJen84

Welche Diagnose haben denn die Ärzte bei dir nun gestellt ? Welche Art von Rythmusstörungen sind es denn ? Deine Verfassung während dieser Phasen kann ich gut nachvollziehen, bei meinen beiden ersten dachte ich auch, dass war es jetzt, ende Gelände, Herztod. Hier wird dir sicher weitergeholfen, wünsche dir alles Gute.

C\hloex88


Wahnsinn...

Bin gerade aufgrund meiner vermehrten Herzstolperer auf diese Diskussion gestoßen. Es wurde soviel geschrieben, dass ich mir die Tage mal die Zeit zum genauen Lesen nehmen werde.

Ich bin 25 und kenne die Herzstolperer seit über 10 Jahren. Anfangs hat mir keiner geglaubt, weil ich zu jung sei. Mittlerweile wurden zwar Herzrhythmusstörungen/Extrasystolen und ein Mitralklappenprolaps festgestellt, allerdings sei alles harmlos.

Die Stolperer kommen bei mir meist nach schnellem Aufstehen, Aufregung, zu langem Sitzen. Die Sache mit dem aufgeblähtem Bauch kann ich bestätigen: sobald wir schick Essen gehen und man stundenlang mit vollem Bauch sitzen muss, gehts los.

Zudem fällt mir ein Stechen nach ungünstiger Haltung in der Herzgegend auf mit folgenden Herzstolperern, welche ich meistens mit einem Zurücklehnen und anschließendem "Knacksen" in der Wirbelsäule unterbrechen kann. Das kommt am Tag gut und gerne bis zu 10mal vor. Habe mir das Phänomen bisher mit meiner Skoliose erklärt.

Nunja, derzeit bin ich erkältungsmäßig angeschlagen (Kehlkopfentzündung, Husten) und meine Stolperer stören extrem! Sie lassen sich auch nicht mit einem gewohnten Knacksen aufheben. Das Ganze geht so seit einer Woche. Bin schon am Überlegen, ob ich mein Herz auf eine Herzmuskelentzündung checken lassen soll. Allerdings halten mich meine Erfahrungen mit Ärzten davon ab.

Naja, alles in allem bin ich interessiert an euren Meinungen und Tipps gegen das lästige Phänomen! *:)

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