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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

GueTrhaxrd


Das Kreuz mit den Extrasystolen…

Ich wollte eigentlich nicht mehr so oft mit Wiederholungen nerven, aber die Beiträge hier zeigen mir, dass meine Theorie bei Euch noch gar nicht angekommen ist. Eigentlich schade, kann ich da nur sagen, denn eine logischere Erklärung für Extrasystolen & Co. – gibt es nicht. Außerdem wird damit sogar denen Recht gegeben, die, zwar ohne es zu wissen warum, sagen, dass Extrasystolen meistens harmlos sind und gewissermaßen nur eine Laune der Natur. Ich weiß warum sie harmlos sind und obwohl sie mich nerven, bin ich froh, dass es sie gibt. Aber normal und nur eine Laune der Natur sind sie mit Sicherheit nicht!

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/]]

Hier ein paar Beispiele aus Euren interessanten Beiträgen, die seit meinem letzten Beitrag vom 28.11.13 hier eingegangen sind. Wie so oft, habe ich darin auch jetzt wieder perfekt passende Beschreibungen zu dieser Hohlvenen-Kompression-Theorie gefunden.

Gaby @ZPK (Beiträge 28.11.13 und 18.01.14) hat keine Extrasystolen mehr, seitdem ihre Allergie aufgedeckt wurde und sie histaminhaltige bzw. histaminfördernde Lebensmittel meidet. Ja, dazu hat @Vidgi schon 2007 hier in diesem Thread auf die Möglichkeit einer Histaminintoleranz hingewiesen, was sich seitdem bis heute wie ein roter Faden durch diesen Faden zieht.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/6547315/]]

Was @Vidgi noch heute dazu schreibt gehört zum Grundgedanken meiner Theorie, nur sie macht sich noch die Arbeit und zählt einzelne Episoden von Vorhofflimmern auf, mit den dazugehörigen vermeintlichen kulinarischen Auslösern.

Diese Zusammenhänge zu listen und einzelnen Lebensmitteln oder Essgewohnheiten zuzuordnen, ist ein nicht zu bewältigendes Unterfangen, was ich nun aufgegeben habe.

Ich bin dazu übergegangen, eher den Konsequenzen ins Auge zu sehen und bei Bedarf zu handeln, als ständig abzuwägen, ob man dies oder das verträgt. Was mir heute gut tut, kann mich morgen umbringen, so ist das eben.

Wobei "umbringen" nicht das geeignete Wort für meine Beschwerden ist, da ich bis auf die eine kurze Vorhofflimmer-Episode vor einem halben Jahr, nun schon 4 Jahre beschwerdefrei bin. (mein Beitrag Seite 86 am 04.09.13)

Wenn ich beim Essen über die Stränge gehauen habe, so achte ich allerdings nachher besonders aufmerksam auf die unverwechselbaren Gefühle im Oberbauch, die gepaart mit heftigen Extrasystolen auftreten. Bei rechtzeitiger Änderung der Körperhaltung und Bauchmassage kann ich zu 99% eine Steigerung zum Vorhofflimmern verhindern.

Natürlich streiche ich von vorn herein Übeltäter aus dem Speiseplan, wie z.B. stark blähende Speisen, Saures, Scharfes oder Kuchen mit undefinierbarer Eiweißcrem, auch viele Milchprodukte etc… Es sind meistens Sachen die ich eh nicht so mag. Bei Fleisch und Wurst gibt es bei mir allerdings keine Einschränkungen, obwohl es da auch Übeltäter gibt – z.B. Zwiebelleberwurst oder Wurst aus gepökeltem Fleisch. Gerade die letztere Variante ist besonders tückisch, weil durch die bakterielle Behandlung, bestimmt viel Histamin drin ist.

Das Histamin steht bei mir noch immer mit ganz oben, wenn es um die Schuldigen geht. Hierbei bin ich noch ein bisschen im Unklaren, ob es nur um die Mitbeteiligung beim "Gastrokolischen Reflex" geht, der mit Blähungen und anderen Raumforderungen im Bauchraum die untere Hohlvene (vena cava inferior) abdrückt, oder ob das Histamin selbst herzwirksam ist.

Aber das habe ich ja ausführlich im obigen Link unter Punkt 6. u. 7. beschrieben.

@ Sporen

Hallo Mike, als ich so alt war wie Du jetzt bist, also vor 29 Jahren, hatte ich etwa auch so häufig hintereinander Vorhofflimmern wie Du jetzt. Hätte ich damals das Insiderwissen von heute gehabt, wäre mir vieles erspart geblieben.

Das Gefühl beim Auslösen war damals genau so, wie ich es heute fast jeden Tag einmal verspüre. Ich hätte also wahrscheinlich längst permanentes Vorhofflimmern. Damals sagte ich immer schon, dass es vom Magen kommt, je nachdem was ich vorher gegessen hatte. Man wurde belächelt und immer falsch behandelt.

Du sprichst in Deinen Beiträgen die gleichen Symptome und Fragen an, wie ich früher und dabei sind die Antworten so nah. Ich sehe darin so viele Bestätigungen für meine Theorie – habe aber keine Lust mehr, diese hier immer wieder aufzuzählen.

@ MrCoffee

Vielen Dank auch für Deine Berichte mit verblüffend identischen Symptomen wie in meiner Theorie. Leider gehst Du mit keiner Silbe darauf ein.

Mit Deiner Speisekarte hätte ich schon wegen dem Histamin massive Beschwerden und Du bist ja scheinbar in punkto Allergien schon vorbelastet. Die spontanen Magen- Darmattacken, vor allem mit der enormen Gasbildung verursachen die typischen Symptome.

Du denkst an das Roemheld-Syndrom, was auch mal mein Favorit war. Der Zwerchfellhochstand durch die Blähungen ist dabei wahrscheinlich das einzige wahre an der Diagnose. Es ist für mich kein Syndrom, kein Magen- Herzkranzgefäße- Reflex (lt. Lexikon), sondern eine Hohlvenenkompression mit vermindertem venösen Rückstrom zum Herzen, also Blutmangel. Die Symptome stimmen lt. Lexikon überein – also Extrasystolen, Herzrasen, Angina pectoris-ähnliche Schmerzen, Atemnot…

Die Ärzte halten es nicht umsonst für ein Ammenmärchen, doch an meine Variante denken sie auch nicht.

Aber Vorhofflimmern nach Bauchmuskeltraining – diese Reihenfolge habe ich schon einige Male gelesen. Wundern tut mich das überhaupt nicht! Vielleicht noch nach einem nachfolgendem Eiweißdrink ???

Selbst Deine Skoliose könnte im Sinne dieser Theorie eine Rolle spielen, wenn die Wirbelsäule zufällig so verbogen ist, dass sie genau hinter der unteren Hohlvene verläuft, was im Normalfall etwas seitlich davon ist. In diesem Fall könnten aufgeblähte Oberbauchorgane diese Hohlvene noch leichter gegen die Wirbelsäule drücken und somit verengen. Ich habe schon verhältnismäßig oft hier im Forum gelesen, dass Extrasystolen und Skoliose kombiniert genannt wurden. So auch erst hier im Beitrag vom 19.12.13 von @Chloe88 . Sie schreibt ja, dass sie die Extrasystolen mit Bewegungen der Wirbelsäule oft beenden kann.

@ Lilablume82

Wenn es bei Dir nur Extrasystolen sind, so könntest Du Deinem Herzen dankbar sein, dass es so aufmerksam ist, zumindest laut meiner Theorie. Du fragst Dich: "Warum nur abends gegen 17 Uhr?"

Hier musst Du selbst Detektiv spielen, indem Du herausfinden musst, was die Blähungen im Oberbauch erzeugt, die Du dann wahrscheinlich hast. Es könnte das Mittagessen sein, oder isst Du jeden Nachmittag Kuchen? Sicher sollen die Extrasystolen nur Erschütterungen erzeugen, damit die Gasblase im Dickdarm weiterwandert, die die untere Hohlvene abdrückt und den Blutrückfluss zum Herzen behindert. Wenn Du Dich bewegst oder den Bauch massierst, erreichst Du das Gleiche.

Zur Durchführung dieser "Bauchmassage bei Hohlvenenkompression" habe ich hier im [[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/19578323/ LINK]] etwas geschrieben. Vielleicht konnte ich Dir, wie es auch schon @Vidgi tat, ein wenig helfen. Alles Gute für Dich und Dein Baby! @:)

Ich kann mir jedenfalls vorstellen, dass das auch bei @JenJen84 , @Chloe88 , @ZPK , @moniline , @irgend-son-typ oder @msangst hilfreich sein könnte.

Vielen Dank auch für die Beiträge zu denen ich nichts sagen kann, oder schon alles gesagt ist.

@ JensH0916

Bei Dir denke ich, dass Du nur die Seite 1 von 2007 gelesen hast, wie es sehr oft vorkommt und ich dann eine E-Mail bekomme, weil dort noch meine Mailadresse steht. Wenn von den Google-Suchergebnissen heraus ein Forumsbeitrag von med1 aufgerufen wird, finden sich viele User einfach nicht weiter bis zum Schluss des Threads. Inzwischen wirst Du es ja gemerkt haben, denn Dein Beitrag ist ja zwangsläufig am Schluss gelandet.

Deine reizstromartigen Bauchgefühle möchte ich gern mal ein bisschen besser beschrieben haben, denn die gibt es bei mir ja auch. Für mich ist es die untere Hohlvene, wenn das Herz daran nuckelt und wegen der Kompression zu wenig Blut zum Pumpen kriegt.

Alles in allem eine sehr interessante Schilderung mit vielen Übereinstimmungen. Vielen Dank!

Genau heute vor 7 Jahren startete ich diesen Thread hier und machte allerlei Organe, Nerven und sonstige scheinbare Ursachen für diese Attacken verantwortlich. Immer wurde auch von vielen anderen Beitragsschreibern die Verbindung mit dem Magen und vor allem mit Blähungen bestätigt.

Vor 4 Jahren hatte ich dann ein Erlebnis, was ich hier zum ersten Mal beschrieb:

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/290119/11480090/]]

Nun war die Hohlvenentheorie geboren und nach und nach erschienen mir alle anderen Auslöser für nicht mehr relevant. Es ist leider noch eine Theorie, weil es, um in der Fachwelt Gehör zu finden, zu simpel ist. Aber irgendwann ist es so weit…

@ MrCoffee

Jetzt, wo ich mich wieder einmal aufgerafft habe, um ein paar Antworten zu geben, sehe ich kurz vor dem Absenden Deinen interessanten Bericht. Ich möchte aber auch meinen Beitrag heute nicht mehr ändern. Dadurch beißen sich manche Aussagen von mir mit Deinem Bericht. Vielen Dank!

Liebe Grüße und Tschau *:)

C]hrist(ine uaus' NR[W


Hallo zusammen,

ich finde es schön, dass der Faden immer wieder "eröffnet" wird :)^

Vor 2 Tagen war ich auf einer Karnevalsitzung. Die Musik war sehr laut; besonders wenn der Bass dazu geschaltet wurde. Es bibberte immer mein Magen. Ich habe in den 6 Stunden 2 Flaschen Wasser (0,75) und 2 Gläser (0,25) Wein getrunken. Wein trinke ich schon mal zu Hause und habe nie ein Problem.

Als ich nach Hause kam, hatte ich einen Puls von 150 und am Tag danach Vorhofflimmern. Zum Glück - vielleicht auch Dank meiner zusätzlichen Kreislauftropfen - dauerte der Anfall mit Schwindel nur ca. 3 Stunden nach dem Aufstehen.

Meine Frage an Euch ist, habt Ihr auch schon mal nach sehr lauter Musik Probleme gehabt ???

LG *:)

VQimdgi


Ist mir zweimal passiert, einmal im Kino in dem Film Koyaanisqatsi mit der Musik von Philip Glass, wobei ich den Eindruck hatte, dass es nicht von der Lautstärke kam, sondern von der sehr speziellen Musik. Und einmal bei Rockmusik auf der Straße, als ich ziemlich nah vor den großen Lautsprechern stand und die Musik wie Schläge auf den Körper auftraf.

Umgekehrt hat es leider noch nicht funktioniert, nämlich dass ich durch besonders harmonische Musik das Herz wieder in den Sinusrhythmus bekomme, obwohl ich mir denke, dass es gehen müsste. Ich habe gelesen, dass bei Menschen, die im Chor singen, die Herzen anfangen, im gleichen Rhythmus zu schlagen.

R^ai+nsa!rQgxe


Hallo

Nach einigen Leidensjahren mit Vorhofflimmern bin ich (m, 38) zum Glück auf dieses Forum gestossen und habe viele (aber noch nicht alle) eurer Beiträge mit Interesse gelesen. Ich lag selber erstmals 2009 in der Notaufnahme, weil ich damals zum ersten mal anhaltendes Vorhofflimmern hatte, das mich total ängstigte. Seitdem habe ich Betablocker und Blutverdünner für den Akutfall.

Ich schliesse mich dem Verdacht an, dass das Vorhofflimmern mit der Ernährung oder Verdauung zusammenhängen könnte. Bei mir tritt es häufig gegen Ende des Urlaubs auf, wenn ich nicht so sehr auf die Ernährung achte bzw. einige Tage zu viel Süsses und Fettiges gegessen und vielleicht nicht so regelmässig geschlafen habe wie sonst. Regelmässig war auch Rotwein am Vorabend im Spiel.

Auch hatte ich lange Zeit starke Blähungen (fast jeden Nachmittag), die ich nun mit einer Ernährungsumstellung im Griff habe. Auch andere Dinge, die hier beschrieben wurden, treffen auf mich zu (Rückenprobleme, hohles Kreuz, Heuschnupfen, manchmal "elektrisches" Zucken unterhalb des Solarplexus).

Bei mir hat oft auch ein schneller Klimawechsel (von der heissen Dusche ins kühle Badezimmer, oder mal als ich im Sommer in einen eher kühlen Swimming-Pool stieg) zum Vorhofflimmern geführt.

Die Ärzte meinen, Blutwerte, Ultraschall und EKG liessen auf keinerlei organische Schäden schliessen, sondern gehen von dieser Anomalie in den Lungenvenen aus, die unkontrollierte elektrische Impulse von sich geben. Ich hab die Episoden zum Glück nicht sehr häufig (1-2 x pro Jahr, dann aber in der Regel länger als 24h, so dass ich auch schon im Notfall landete um eine medikamentöse Konversion des Rhythmus herstellen zu lassen.

Es ist ja wirklich erstaunlich, wie viele Gemeinsamkeiten unserer "Fälle" ich hier im Forum lese. Ich hoffe, das Problem irgendwann in den Griff zu bekommen, indem ich meine persönlichen Auslöser eindeutig erkenne und in Zukunft vermeiden kann. Tappe - wie offenbar viele hier - ein bisschen im Dunkeln und habe jedes Mal, wenn's beginnt zuerst Panik und bin dann eine Zeitlang ziemlich niedergeschlagen.

Grüsse an alle!

Q7werk5q67x8


Hallo Gerhard,

erst einmal muss ich dir ein außerordentliches Lob aussprechen, wie du seit 7 Jahren leidenschaftlich, trotzdem sachlich, auf hohem Niveau aber trotzdem allgemeinverständlich schreibst. Diese intensive Selbstbetrachtung, immerhin beschäftigst du dich dein halbes Leben damit, gepaart mit Phantasie und Intelligenz mussten zu diesen bestimmt 100% stimmigen Rückschlüssen führen. Gratulation!!

Es ist mir absolut unverständlich warum die Fachwelt der Ärzte hier noch nicht intensiver eingehakt hat. Wenigstens einer von ihnen hätte doch mal "seinen Kopf etwas zur Seite neigen können, damit das bisschen Hirn das sich darin befindet auf einer Seite zusammenläuft" um sich selbst einen aha-Moment zu verschaffen. Fehlanzeige.

Meiner Meinung nach könnte man mit deiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie den Nobelpreis in Medizin erhalten, definitiv. Weltweit gibt es bestimmt 100 000de die davon betroffen sind und mehr oder weniger im Dunkeln tappen.

Ganz einfach auf einen Nenner gebracht: Das "Vena-Cava-Kompressionssyndrom" hat doch in der Medizin bei Schwangerschaften seine Gültigkeit und ist gar nicht mal so selten zu beobachten.

Warum zieht man es nicht auch bei anderen Situationen zu Rate, wo es, aus welchen Gründen auch immer, im Bauchraum zu eng wird. (Blähungen, Übergewicht, Zwerchfellbruch, oder sonstige anatomische Besonderheiten, die das vegetative Nervensystem beeinflussen)? Vollkommenes Unverständnis macht sich in mir breit.

Ich bin selbst seit Dezember 2012 davon betroffen.

Am 3.12.12 am 3.7.13 und 19.10.13 bin ich jeweils nachts mit Vorhofflimmern wach geworden, danach in die Notaufnahme gefahren, wo sich der normale Sinusrhythmus nach 6, 8 bzw 12 Stunden wieder von selbst einstellte. Behandelt wurde nicht viel, Kalium-Tabletten verabreicht, von Ablation und Kardioversion gefaselt, schon gleich mal beim allerersten Anfall. Die Rückschau, was man mit mir ahnungslosen Menschen gleich in Angriff genommen hätte, läßt mir das Grauen hochsteigen.

Ich bin heute 52 Jahre alt, mein ganzes Leben war ich schon immer mal wieder mit Herzrasen konfrontiert, 20 minütige Phasen mit Puls von 120-160, von mir und den Ärzten eher als Panikattacken eingestuft, habe ich heute eher daran meine Zweifel, das es Panikattacken waren. Aber das Vorhofflimmern 2012 war neu.

Schon immer hatte ich nach jeder Nahrungsaufnahme eine Pulsbeschleunigung auf etwa 100 Schläge und danach noch das starke Pochen des Herzens im Bauchraum gespürt beit normalen Puls bei etwa 70-80 Schlägen/min.

Irgendwann wurde bei mir eine kleine axiale Hiatushernie (Zwerchfellbruch) festgestellt, jedoch nicht groß genug oder würdig genug um mit einem kleinen laparoskopischen Eingriff und mittels eines Tapes ( Perfix-Plug ) das ganze Problem "abzukleben" und den Magen dort zu belassen wo er hingehört.

Nach dem 3. Krankenhausaufenthalt, wollte ich alles genauer wissen, stolperte bald über den Begriff Röhmheld-Syndrom, was mir gleich sehr plausibel erschien. Mein Herz war gesund, was ich mit diversen Untersuchungen 2013 herausfand, aber meine Blähungen und mein gereizter Vagusnerv am Zwerchfellbruch verursachen wohl solche merkwürdige Fehlmeldungen.

Seit 2 Monaten nehme ich nun 2,5mg Bisoprolol (Betablocker, aber sehr wenig) und das ist gut so weil sich nun mein Problem ohne begleitende Angst viel deutlicher und isolierter beobachten läßt als noch mit Angst überlagert. Ich werde jede Nacht 1,2, 3 mal wach mit Puls bei etwa 120, jedesmal auf der linken Seite liegend. Diese Durchschlafstörungen sind nicht schön, glücklicherweise werde ich aber davon wach, und so kann ich vielleicht den "Supergau" eines Vorhofflimmern verhindern.

Ich setze mich dann "gelangweilt" auf die Bettkante,( wahrscheinlich dank des Betablockers ) und siehe da, 1 Minute später ist der Puls wieder auf 80, die gequetschte Hohlvene wird entlastet, so vermute ich, ich lege mich wieder hin, nehme noch den Puls im Bauchraum intensiv pochend wahr und schlafe wieder ein.

Halali bis zum nächsten mal, 1 Std später oder 4 Stunden später, je nach dem wenn ich mich wieder lange genug auf die linke Seite gedreht habe. Irgendwann werde ich mich im Selbstversuch auch in Rückenlage fixieren lassen, um zu sehen was dann passiert wenn ich mich nicht zur Seite drehen kann, ob dann das Herzrasen ausbleibt oder was auch immer. Spannend!

Und mit dem Suchbegriff "Herzrhythmusstörungen bei linker Seitenlage" bin ich im med1 Forum gelandet und schließlich bei dir "Gerhard", der seit 7 Jahren sein Thema darstellt, und wo ich mich mit meinem Zustand durch die "Hohlvenen-Kompressions-Theorie" zu 100% wiederfinde.

Danke für deine unermüdliche Lebenshilfe. 89 Seiten sind hier zusammen gekommen mit mehr als 1300 Beiträgen, du hast schon etlichen Menschen geholfen. Gerhard for president!! Nobelpreis für Gerhard!!

m,onilnine


Hallo an euch alle,

bin auch mal wieder dabei, obwohl ich schon 5 Wochen

Ruhe habe,

Ich schreibe, weil ich mich den Ausführungen von Qwer 5678

anschließen möchte.

Was Gerhard betrifft, ist das auch voll meine Meinung.

Bis dann.

Moniline

H[eg]aaxr


Hallo,

bin heute auf diesen Thread gestoßen und war überrascht und erleichtert, dass es noch andere mit ähnlichen Problemen gibt.

Ich bin fast 38, habe ziemlich viel Stress im Job, sitze dort den ganzen Tag am PC. Rauche nicht, trinke sehr selten mal was. Sport mache ich nicht, einmal in der Woche Yoga. Ich ernähre mich ziemlich chaotisch, versuche ein wenig abzunehmen. Auf Arbeit komme ich fast nie zum Essen, dafür dann abends, habe oft richtig Heißhunger auf Süßes und kohlenhydrathaltiges Essen und esse oft noch im Bett irgendwas richtig ungesundes in unvernünftiger Menge. Zum Glück halte ich wenigstens mein Gewicht, obwohl ich eigentlich seit Jahren versuche ein paar Kilo abzunehmen.

Und im Bett beim Lesen, als ich zur Ruhe gekommen war, ist mir dann vor 4 Jahren auch zum ersten Mal aufgefallen, dass mein Herz stolpert. Erst wußte ich dieses Gefühl nicht richtig einzuordnen, weil es sehr selten vorkam. Es wurde dann immer häufiger, dann trat es auch tagsüber auf (auf Arbeit merke ich es aber nie!).

Ich denke, es sind Extrasystolen (Herz "pausiert" scheinbar kurz, um dann mit einem spürbaren Schlag wieder einzusetzen). Manchmal spüre ich meinen Herzschlag auch insgesamt sehr deutlich, besonders unangenehm fällt mir das auf, wenn ich erkältet bin. Dann habe ich scheinbar einen erhöhten Puls und das Herz arbeitet kräftiger und schlägt mir scheinbar bis zum Hals.

Meine Ärztin hat das alles abgetan mit "völlig normal".

Das Herzprobleme war erstaunlicherweise nach meinem letzten Arztbesuch weg für vielleicht 4 Wochen (doch alles nur psychisch?), jetzt ist es wieder da. Lag gestern zufälig auf der linken Seite, was sich sehr unangenehm in der Herzgegend anfühlte.

Was mir auch schon seit bestimmt 15 Jahren zu schaffen macht, sind Magen-Darm-Probleme. Anfangs "nur" Blähungen nach bestimmten Essen, starke Bauchkrämpfe, die sich im Sitzen entwickeln und sich nur durch Liegen wieder besserten (bis die Luft raus war ...). Auf welches Essen ich da so reagiere, weiß ich nicht, es waren immer unterschiedliche Lebensmittel. Nur eins kann ich vorhersagen – Burger von Mc Don... führen mit 100% Sicherheit zu diesen Problemen, die esse ich aber sowieso nicht regelmäßig.

Dann kam Aufstoßen dazu, dass in den letzten Wochen extrem nervig geworden ist. Ab dem Aufstehen geht es los, die Luft muss raus, woher auch immer sie stammt, der Bauch ist aufgebläht, nur ständiges Rülpsen bringt etwas Erleichterung. Bislang habe ich das immer allein bewältigt, war es schon gewöhnt, war nie deswegen beim Arzt.

Da nun auch noch Sodbrennen dazu kam (nur in der Speiseröhre, nicht bis in den Mund), war ich dochmal beim Arzt. Meine Ärztin hat aber beim Abtasten des Bauchs angemerkt, dass unter dem Brustbein (Solarplexus?) eine harte Stelle wäre, sie meinte, dass wäre der Dickdarm (Verstopfung gehört aber nicht zu meinen Problemen).

Ich habe jetzt Omeprazol (Protonenpumpenhemmer) verschrieben bekommen. Gegen das Sodbrennen hat es gut geholfen, das Aufstoßen ist auch gemindert und weniger störend. Frage mich nur, was ist, wenn ich es wie verordnet nach 2 Wochen wieder absetze...

Im Zuge dessen ist mir auch aufgefallen, dass mein morgendliches Zahnfleischbluten beim Zähneputzen weg ist, der Schaum bleibt weiß! :-)

Noch ein Problem habe ich beizusteuern – Skoliose. Die ist seit meiner Jugend bekannt, nur eine leichte Form, aber ich hatte in der Vergangenheit schon einen BSV und häufig Schmerzen. Seitdem ich Yoga mache (über 1,5 Jahre) sind diese Probleme aber nie wieder aufgetreten, sonst hatte ich bestimmt 3-4 mal im Jahr einen "Hexenschuss" oder so was ähnliches. Ich merke schon noch, dass mein Rücken nicht perfekt ist, aber ich weiß, was ich tun kann, damit es nicht schlimmer wird. Kann ich wirklich nur empfehlen, hat mir mehr gebracht als alle Rückenkurse oder die paar Mal Physiotherapie.

Außerdem habe ich seit meiner Kindheit/Jugend eine vergrößerte Schilddrüse, jedoch keine Beschwerden damit, so dass ich den Gang zum Arzt scheue. Sie scheint sich nicht weiter zu vergrößern, also belasse ich es dabei. Der letzte Arzt hat mir Jobtabletten verschrieben, die ich aber nun nicht mehr nehme, es ändert sich nichts.

Schade finde ich, dass ich noch keinen Arzt gefunden habe, der eine ausführliche Anamnese macht und neben den hauptsächlichen Beschwerden auch nach anderen Symptomen fragt, um vielleicht Zusammenhänge herzustellen. Immer wird isoliert das eine Problem betrachtet und ich bin nach wenigen Minten wieder vor der Tür mit einem Rezept in der Hand :(v

Daher habe ich wenig Vertrauen in Ärzte, ich habe bisher noch keinen erlebt, der sich Zeit genommen hätte, meine Krankengeschichte zu erfragen.

Ich bin auf jeden Fall schon erleichtert, dass andere an einer ähnlichen Symtomatik leiden, und werde mal ein paar Tipps ausprobieren, die ich hier und in verknüpften Threads gelesen habe, z.B. zum Thema Histamin. Würde sicher auch meinem "Abnehmprojekt" helfen, da ich doch einige histaminhaltige Lebensmittel regelrecht liebe (Schoki, Hartkäse und Sojaprodukte...).

G8erhhard


@ Reinsarge

Das, was Du hier erklärst ist ein klassisches Beispiel von "paroxysmalem Vorhofflimmern", so wie ich es mit 38 auch hatte. Das erste Mal im Krankenhaus landete ich allerdings dann mit 40 im Jahre 1983 als regelrechtes Versuchskaninchen, denn eine richtige Therapie gab es damals noch nicht. Auch an eine Blutverdünnung als Schlaganfall-Prophylaxe, wurde damals überhaupt noch nicht gedacht.

Du hast schon deshalb einen gewaltigen Vorteil, dass Du Dir die zweite Meinung bei Dr. Google & Co. einholen kannst.

Bei der Suche nach Ursachen und Auslösern tappte ich lange ebenfalls im Dunkeln, so wie Du jetzt auch Deine "persönlichen Auslöser" suchst. Doch, dass Du spezielle, nur auf Dich zutreffende Ursachen findest, bezweifle ich, es sei denn sie sind indirekt.

Bei meiner Hohlvenen-Kompressions-Theorie bspw. ist die Ursache Blutmangel vor dem Herzen, der durch die abgedrückte untere Hohlvene zustande kommt. Indirekte Ursachen sind die Umstände, die zur Abquetschung der Hohlvene führen, wie Druckausübung benachbarter Organe durch Blähungen, Bauchmuskelanspannungen, Beugen, Bücken, Strecken, intensiv reden, herzhaft lachen, falsch atmen, auf der linken Seite liegen usw.

Dann gibt es noch besondere Konstellationen, die eine Kompression begünstigen; z.B. bei niedrigem Luftdruck wie bei Sturmtiefs und Fön – auch auf hohen Bergen oder im Flugzeug; bei versacktem Blut in den Beinen – besonders bei größeren Menschen, weil das venöse Blut höher zum Herzen gefördert werden muss; bei Skoliose, wenn die unteren Hohlvene durch die Verlagerung der Wirbelsäule beeinflusst wird; etc.

Aber auch hohe Adrenalinspiegel bei Stress, Trauer, Wut, Ärger, Schreck, Aufregung usw., erhöhen die Bereitschaft, schon geringfügige Blutdruckschwankungen in der Hohlvene und im rechten Vorhof als Gefahr einzustufen und Gegenregulationen einzuleiten. Auch das Histamin könnte ähnlich wirken.

Also Grund zur Panik ist es nicht, aber zum Überlegen – viel Erfolg!

@ Qwer5678

Um Dich mache ich mir keine Sorgen, wenn Du weiterhin so mitdenkst. Dein Bericht gibt mir die Gewissheit, dass man meine Theorie, wenn man sie liest, auch verstehen kann.

Du hast Deine nächtlichen Erfahrungen so perfekt geschildert, wie ich es oft erlebe. Genauso verspüre ich es in der Nacht, wenn ich auf der linken Seite liege. Das habe ich aber schon oft beschrieben. Darüber gibt es viele Beiträge im Inneren des Fadens, wo berichtet wird, dass das Vorhofflimmern immer nur nachts während des Schlafs auftritt und niemand kann sagen warum.

So wie Du die Meinung dazu zu äußern, kann schon ins Auge gehen, weil man sich ja auch selbst blamieren kann. Deshalb wird auch kaum ein Arzt hier dazu etwas schreiben. Resigniert und an mir selbst gezweifelt habe ich dennoch bisher nicht, da ich 100%ig davon überzeugt bin. Man kann sich so eine einfache Ursache für Extrasystolen & Co. wahrscheinlich einfach nicht vorstellen.

Also vielen Dank für Deinen "äußerst mutigen Bericht" und die Lorbeeren. Ich verspreche, dass ich mich darauf nicht ausruhen werde!

Dein verbales Unverständnis darüber, warum die Fachwelt noch nicht intensiver eingehakt hat und daher noch keinen aha-Moment hatte, möchte ich ein bisschen abmildern. Wie schon gesagt, wird sich hierher in ein Laienforum kaum ein Arzt verirren und meine vorherigen Publikationsversuche an verschiedenen Einrichtungen hätte man eben lesen müssen. Aber was hätte denn ein Arzt davon, wenn diese Theorie richtig wäre ??? Möglicherweise leere Wartezimmer. :-o Dass man sich da raus hält, ist schon ein Zeichen von Intelligenz, was gepaart mit dem hohen fachlichen Wissen, unsere heutige Ärzteschaft ausmacht. :)^

Natürlich gibt es auch einige, die das Prädikat nicht verdienen und so ein Beispiel hast Du sicherlich in Deinem Ärger angeführt. ;-)

@ Hegaar

Wenn Du über Deinen Bericht die Frage gestellt hättest: "Warum habe ich Extrasystolen?", hätte ich nur geschmunzelt. Eher hätte dann als Überschrift gepasst: "So erzeuge ich Extrasystolen!"

Also ich glaube bei Dir kann es nur einen Rat geben – und zwar lesen, lesen, lesen.

Auf alle Fälle ein gutes Beispiel, den Zusammenhang zwischen Magen und Herz, zu erklären. Danke und viel Erfolg beim Stöbern.

Tschau *:)

GUunna*r11


Hallo zusammen,

erst mal auch von mir: Gerhard – Respekt! So ein Einsatz zu diesem Thema! Sehr gut beobachtet und recherchiert. Ich kann das im Grossen und Ganzen alles unterschreiben, habe aber bei mir die Beobachtung gemacht, dass die ES und jenes komische Gefühl im Bereich des Solarplexus eindeutig von Nahrungsmittelunverträglichkeiten (künftig NMU's) ausgelöst wird. Da ich meine unzähligen Unverträglichkeiten kenne und auch alle weiteren Symptome dazu, kann ich genau einordnen, was wann auftritt. Je stärker die Unverträglichkeit (kürze ich ab jetzt mit UV ab), desto schlimmer die ES und alles Weitere. Ich mache selber Bioresonanz und kann die Stärke der UV auch austesten, in tausenden Versuchen immer wieder bestätigt. Warum eine NMU das auslöst ist sicher sehr vielschichtig. Histamin kann ein Faktor sein, aber auch andere Entzündungsmediatoren, die Permeabilität der Schleimhaut, IgE und IgG- vermittelte allergische Reaktionen, Hypersensibilität der Nerven, Elektrosmog als Verstärker usw., usf. Interessant ist auch, dass hier öfter das Noro-Virus oder Ähnliches genannt wurde. Ich habe eine Infektion gehabt und danach ist alles ganz schlimm geworden. Mit Bioresonanz habe ich herausgefunden, dass ich das Virus immer noch in mir haben muss, obschon alle Mediziner sagen, das sei nur eine vorübergehende Infektion. Ich hatte schon an mir und meinen Tests gezweifelt, da habe ich im "Medical Journal of New England" einen Artikel gefunden, in dem über persistierende Infektion mit dem Noro-Virus bei immuninkompetenten Menschen berichtet wird... Monate bis Jahre! Mir scheint eine Reizung, vielleicht sogar Entzündung des Vagus am plausibelsten. Die Hohlvenen-Theorie erscheint mir auch schlüssig, bei mir selber spricht aber die Erfahrung dagegen, dass ich ES allein dadurch hervorrufen kann, wenn ich eine stark belastende Substanz nur schon in die Hand nehme, oder bei Beginn einer Bioresonanz-Sitzung mit so einer Substanz (z.B. mit der Norovirus-Nosode). Ich habe auch die erfahrung gemacht, das schlimme ES erst dann wieder besser wurden, als die Mahlzeit bei der sie aufgetreten sind, meinen Körper wieder verlassen hatte..

Dass allerdings verschiedene Bewegungen Auslöser sein können, genauso wie sie alles plötzlich stoppen können, kenne ich auch – das kann den Vagus betreffen, aber auch die Hohlvene. Am schlimmsten ist es bei mir direkt nach dem Essen, wenn ich mich dann noch hinlege (was ich meistens unbedingt muss, aber oft geht es wegen der ES nicht). Als Info noch für alle: Jeder deutlich erhöhte Herzschlag nach einer Mahlzeit ist ein Zeichen einer NMU oder Allergie (ausser wenn die Menge riesig war bzw. einfach nur zuviel). Und ich möchte allen Betroffenen ans Herz legen, mal eine Zeit lang auf alles mit Jodsalz versetzte Essen zu verzichten und sich zu beobachten. Eine UV auf Jod kann all die Symptome schon alleine auslösen, bzw. die Grundlage dazu schaffen.

So, für das erste mal war das schon ziemlich viel,

viel Glück allen

Gunnar

Gmunnaxr1


Ach so, das muss noch sein: Praktisch alle haben den Zusammenhang mit Blähungen bemerkt. Dabei ist mir aufgefallen, dass Darmgase eigentlich immer verstärkt bei NMU oder Allergien auftreten und dann auch aufs Herz schlagen. Es gibt aber auch Blähungen, die einfach von schwerverdaulichen Speisen kommen und denen keine UV oder Allergie zugrunde liegt. Nach meiner Erfahrung lösen die auch keine Extrasystolen aus. Wer aber stunden nach dem Essen eine belegte Zunge bekommt, kann schon mal sicher sein, dass er eine UV oder eine Allergie hat. Hat schon mal jemand Antihistaminika im Zusammenhang mit den Herzproblemen probiert? Die senken zwar nicht den Histaminspiegel, wie oft fälschlicherweise in anderen Foren behauptet wird, aber sie blockieren die Histaminrezeptoren, was nützlich sein könnte.

Gunnar

VXiBdgi


Das Problem mit den Antihistaminika ist, dass manche schwere Herzrhythmusstörungen auslösen können. Man muss sich daher gründlich informieren, welche man gefahrlos anwenden kann. Siehe z.B. hier diesen schon etwas älteren Artikel: [[http://www.aerzteblatt.de/archiv/3819/Antihistaminika-In-einzelnen-Faellen-kardiotoxisch]]

Ich habe es bisher nicht gewagt, ein Antihistaminikum zu nehmen, obwohl es sicher einen Versuch wert wäre. Auch das im Artikel erwähnte Cetirizin kann laut Wikipedia Herzrhythmusstörungen auslösen. Es wäre schön, einen Arzt zur Seite zu haben, der damit Erfahrungen hat.

E'hemaRliger 5Nutze9r (-#4889#81)


Hallo Vidgi,

ich nehme seit Monaten Cetirizin wegen der HI. Mir machen sie überhaupt nichts aus.

Grüßle, Gaby

Vmidcgxi


Hallo Gaby,

schön zu hören, dass du Cetirizin ohne Probleme nehmen kannst. Ich werde es mir merken, falls es notwendig wird. Hast du damit Erfolg, was dein Vorhofflimmern betrifft?

Im Übrigen habe ich gerade gelesen, dass an der Uni in Umeå, Schweden, drei Gruppen von Patienten mit Vorhofflimmern verglichen wurden: die einen nahmen Warfarin (ein Vitamin K Antagonist, ähnlich Marcumar), die anderen Acetylsalicylsäure und die dritte Gruppe wurde gar nicht behandelt. Das Ergebnis war, dass die Gruppe, die Acetylsalicylsäure nahm, weit mehr Schlaganfälle hatte als die Gruppe, die gar nicht behandelt wurde. In Schweden wird wohl künftig empfohlen, bei Vorhofflimmern kein Aspirin mehr zu geben.

Wie wird das in Deutschland gehandhabt? Wird dort Aspirin noch gegeben bei Vorhofflimmern?

DOer sk`lei;ne Prxinz


Ich nehme Markumar und hab bis vor drei Wochen auch ASS genommen. Vor drei Wochen hat mir der Chefarzt der Kardiologie gesagt, ich solle das ASS nicht mehr nehmen.

DIer kleiine Prinxz


Kann auch sein, dass sich das "Marcumar" schreibt ;-)

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