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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

k@lew`er


hey ina

ch weiß auch nicht,die haben bei mir den großen zucker test gemacht,da ist auch nichts raus gekommen.an den abend wo mich der notartzt abgeholt hatt,da war mein zucker zu niedrig,ich hab ja schon aufgehört,nur mein problem ist ja auch das ich beruflich viel anpacken muss(bin metzger),da muss man auch viel anpacken,ich hab mir ja auch schon mehrere massagen geben lassen das hat auch nicht viel geholfen.das komische ist ja das meien blutdruck immer in ordnung war,eigentlich sogar zu niedrig,nur dann auf einmal fängt es an,fang plötzlich an zu zittern,dann werd ich wohl panik kriegen,so geht dann auch logischer weise mein blutdruck in die höhe.danke das de mir den tipp gegeben hast mit der Orthopädie".ich werd mich mal schlau machen.ich muss ja irgendwie den grund finden warum es mir so schlecht geht!!!

iKnax59


hallo klewer

Das ist wirklich ein harter Job den du hast,nicht einfach. Kein Wunder daß manchmal alles weh tut.

Kann es sein,daß du am Tag vielleicht zu wenig,oder zu unregelmäßig ißt ,und so der Blutzuckerspiegel zu weit absinkt?

Das hatte ich vor Jahren selbst schon einmal.Es begann ganz plötzlich,mir wurde ganz komisch,schwindlig,und ich mußte auch sehr zittern.Dann begann das Herz zu rasen,und Panik !!! aber hallo...! Im Krankenhaus war der Blutzucker nur 20 ,also viel zu niedrig.Die Schwester gab mir Traubenzucker in Wasser aufgelöst zu trinken,und es wurde wieder besser.

Besorg dir doch auch einmal Traubenzucker,den du mit auf die Arbeit nehmen kannst,bestimmt hilft es dir !

viele Grüße

kmlew<er


hey ina

das werd ich mal versuchen danke,kann ja sein das es dann wieder ein bischen besser wird,aber ich hab ja noch hoffnung,ich werd mich mal noch an einen ortohpäden hängen vielleicht findet der noch mal was

und wie geht es dir so in moment?

i4na5x9


bin immer soooo müde

Das ist wirklich schlimm im Moment. Ich glaube aber,daß das Wetter schuld daran ist.Alles was man tut im Moment fällt so schwer und geht so langsam. Herzbeschwerden hier und mal da. Das Gute ist,daß ich hier im Forum erfahren habe,daß ich nicht die einzigste bin,die das hat. Wenn ich hier überall immer ein bischen "herumlese", macht das Mut. Naja,es geht schon irgendwie immer weiter. Ich wünsch dir auch,daß es deinem Rücken bald besser geht !

Wünsche auch eine Gute Nacht,und ein schönes Wochenende

Viele Grüße *:)

Vpidxgi


Entspannungsmethoden

Hej, Klewer,

hier sitze ich seit einer halben Stunde und schreibe dir und jetzt ist der ganze Text weg. Ich versuche mich also zu erinnern und fange noch einmal an. Was Ina dir bezüglich Blutzucker gesagt hat, finde ich auch sehr wichtig. Darauf solltest du weiterhin dein Augenmerk haben. Ergänzend möchte ich sagen, dass ich mir vorstellen könnte, dass es in deinem Fall vielleicht nützlich wäre, eine Entspannungstechnik zu erlernen, wie autogenes Training oder Tai Chi / Qigong. Wenn du gerne Sport treibst, ist Tai Chi vielleicht passend, Entspannung in Bewegung. Tai Chi und Qigong sind auch in die traditionelle chinesische Medizin (Akupunktur und Kräutermedizin) integriert, mit der ich persönlich bei verschiedenen Beschwerden wie Schlaflosigkeit, Rückenschmerzen und erhöhtem Augendruck sehr gute Erfahrungen gemacht habe. Adressen von gut ausgebildeten Ärzten kann man im Internet über die verschiedenen Gesellschaften für Trad. Chin. Medizin finden. Allerdings muss man das selbst bezahlen, außer bei bestimmten Schmerzen, wenn diese schon eine gewisse Zeit bestehen. Könnte auf deinen Rücken zutreffen. Dann gibt es ja noch das autogene Training und sicher einige Methoden, die ich nicht kenne. Die Krankenkassen zahlen ja manchmal etwas zu, wenn man einen Kurs macht. Einer 83-jährigen Freundin von mir gelingt es, mit Hilfe des autogenen Trainings ihren Blutdruck zu senken, wenn dieser ab und zu in die Höhe schießt.

Ich kann sehr gut nachfühlen, wie das ist, wenn man plötzlich mit solchen Symptomen dasteht und keiner weiß, was los ist. Als ich jung war, hatte ich die Einstellung: wenn ich krank bin, brauche ich nur zum Arzt gehen und der bringt das schon wieder in Ordnung. Das war eine schöne Illusion, aus der es ein hartes Erwachen gab. Da bin ich erst mal in ein schwarzes Loch gefallen, bis hin zu Panikattacken. Gott sei dank ist das lange her und auch nicht wieder aufgetreten. Die Panikattacken habe ich übrigens überwunden, indem ich sie konfrontiert habe, also aufgehört habe, Angst vor der Angst zu haben. D.h. ich habe beschlossen, wenn die Panik wieder kommt, versuche ich nicht auszuweichen, sondern gehe mitten hinein. Daraufhin ist keine Panik mehr aufgetreten.

Meistens wird einem ja geholfen, aber die Ärzte können nicht alles wissen und dann ist man auf sich selbst zurückgeworfen. Wenn du dich aber mit Ruhe und Geduld beobachtest und versuchst, dich selbst kennenzulernen, und wenn du außerdem wie in diesem Forum Gelegenheit hast, dich mit Leidensgenossen auszutauschen, kannst du ein gutes Stück weiterkommen. Außerdem finde ich es auch spannend, selbst auf die Suche zu gehen und sein Leben selbst in die Hand zu nehmen. Vieles ist eine Frage der Sichtweise.

Nimmst du eigentlich noch den Betablocker oder nimmst du ihn bei Bedarf?

Ich wünsche dir viel Glück und hej då,

Vidgi

kTlewexr


hey Vidgi

ja daran hab ich auch gedacht mal so was auszuprobieren,hab schon öfters dran gedacht.

der artzt hat mir gesagt das mad blocker immer nehmen muss sonst würden die nicht helfen ich nehme sie täglich ein,es kann ja auch sein das ich mir zu viele sorgen mache was ich habe,deswegen hab ich ja auch bestimt die panik ertacken, ich muss wirklich immer drüber nach denken was ich habe das ist mein problem,ich versuch mich ja schon abzulenken aber igdwie schaffe ich es nicht.es ist ja nicht so das ich zuhause sitze und grübel,ich bin immer viel unter wegs hab viele hobbys aber irgendwie denke ich da immer dran

i:nRa59


hallo klewer

Das kenne ich auch,war bei mir genauso als vor Jahren alles begann.Ich habe ständig daran gedacht,und überlegt,ob auch immer alles gut geht? Manchmal kam auch wie bei dir, richtig Panik dazu ! Wie´s dann weitergeht,weißt du ja.

Es ist nicht schön wenn der Blutdruck immer rauf und runtergeht,ganz ehrlich, logisch auch, daß man das irgendwie mitbekommt.Betablocker machen ab und zu Nebenwirkungen,hat man mir gesagt.Deshalb sollte der Arzt gut abwägen können,ob sie wirklich für den Patienten optimal sind.

Die Panik und die ständigen Gedanken an die Sache ließen irgendwann nach,als ich bereit war,zu akzeptieren,was da geschah.Ich kämpfte nicht mehr dagegen an.Also dachte ich auch nicht mehr ständig daran,und alles wurde leichter.Die Panikattacken verschwanden von ganz allein.

So ist es mir gelungen, "Herr" über die Panik zu werden,indem ich keine Angst mehr vor der Angst hatte.

Eines Tages wird dir das auch gelingen klewer,ganz bestimmt.

Beschwerden habe ich nach wie vor,mal mehr und mal weniger.Mit der richtigen Einstellung dazu, kann ich damit gut leben.

Ich wünsche dir alles Gute !

viele Grüße auch an alle Anderen

Ina

Vbid<gi


Hej, Klewer,

heute nur ganz kurz: schau doch mal unter [[http://www.herz-kreislauf-erkrankungen.de/bluthochdruck/]]. Dort kannst du verschiedene Hinweise finden, wie du eventuell mit Naturheilkunde langsam vom Betablocker wegkommen kannst. Allerdings brauchst du einen kompetenten Naturheilarzt, der dir beratend zur Seite steht. Vielleicht findest du einen Kassenarzt.

Hallo Ina, freut mich zu hören, dass du mit Panikattacken ähnliche Erfahrungen hattest wie ich.

Ein schönes Wochenende euch allen.

iQnsa59


hallo Vidgi

Ein sehr guter Link !!! Bei der Gelegenheit habe ich ihn mir auch durchgelesen. Sehr interessant, allesumfassend und auch alternativ.

Ich wünsche ebenfalls allen ein schönes Wochenende !

Viele Grüße Ina

G1erhsard


Hallo, ich auch mal wieder!

Entschuldigt bitte, dass ich mich aus Zeitgründen momentan nur so wenig um diesen, von mir im Januar begonnenen Faden, kümmern kann. Zum Glück habe ich kompetente Mitstreiter, die den Kontakt nicht abbrechen lassen. Vielen Dank!

Wenn ich mich schon mal an den Computer setze, dann schau ich schnell nach neuen Beiträgen hier im Forum und suche im Internet z.Z. intensiv nach Zusammenhängen zwischen diesen verdammten Herzrhythmusstörungen und Vidgi’s Histaminvariante bzw. meinem Glutamatverdacht.

Da hier leider verhältnismäßig wenige Betroffene ihre Erfahrungen mitteilen, stöbere ich oft noch in anderen Foren außerhalb von med1 nach möglichen Konstellationen.

In meinem E-Mail Posteingang: gerh.mail@t-online.de wo sich immer diejenigen zu Wort gemeldet haben, die sich absolut nicht hier im Forum anmelden wollten, ist momentan leider auch Funkstille.

Ich weiß auch nicht warum so wenig Interesse, unter den Millionen Menschen mit Rhythmusstörungen, besteht ???

Eins ist aber sicher, alles was ich seit Januar hier geschrieben habe ist zumindest für mich noch hochaktuell und nicht nur so dahin geschrieben.

Gesichert ist auch die Erkenntnis über einen Zusammenhang zwischen Nahrung, Verdauung und Herzstörungen.

Kurze Mitteilungen, wie z.B. wieder von Vidgi, Ina59, Trixie47, Moritz0507 und Klever über das was vor einer Attacke gegessen wurde usw., helfen eventuell das Puzzle zu vervollständigen.

Ina schrieb am 02.08.07, dass bei ihr ein Tiramisu (Dessert aus dem Kühlregal) eine Herzattacke ausgelöst hat. Bei Google habe ich erfahren was ein Tiramisu ist und was da drin ist, nämlich Mascarpone ein milder, cremiger Frischkäse aus Crème fra%ÄüÄ%che und Sahne; fermentiert mit Kalbslab und je nach Marke etwas Buttermilch. Es hätte mich genau so umgehauen da ich solche Quarkmixcreme und auch Paradiescreme auf Kuchen usw. überhaupt nicht vertrage.

Bei Vidgi’s "Sauerapfelgeschichte" vom 05.08.07 ist es mir kalt den Rücken herunter gelaufen, weil ich genau so reagiert hätte. Alle Achtung, wie sie es durch ihr Insiderwissen danach wieder in den Griff bekommen hat.

Trixie’s Beiträge, auch die von 2005 unter "Vorhofflimmern" Seite 1 und 2 sind sehr interessant.

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/153083/1/]]

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/153083/]]

und unter "Absolute Arrhythmie, SV Extrasystolen, nachts hoher Puls"

[[http://www.med1.de/Forum/Blut.Gefaesse.Herz.Lunge/120273/]]

Ich war auch 35 als mein Vorhofflimmern akut wurde und es sollte zum Mitforschen animieren.

Für heute soll es genug sein.

Viele liebe Grüße und

Tschau *:)

itn$a59


Hallo alle zusammen !

Hallo Gerhard,bei der Gelegenheit möchte ich noch eimal sagen,wie froh ich über die hier mitgeteilten Erkenntnisse und Erfahrungen bezüglich dieser Rhythmusstörungen bin ! Ich habe dadurch gelernt,besser mit dem Problem umzugehen.Nach wie vor werde ich mehr oder weniger davon heimgesucht.Die Reaktion darauf ist viel lockerer geworden,und die schreckliche Angst ist besiegt.Dann denke ich sehr oft an den Gründer dieses Fadens :-) und bin einfach froh das ich hier so profitieren darf !

Eine neue Erfahrung habe ich gemacht,was die Erährung anbelangt.

Seit einiger Zeit habe ich begonnen meine Ernährung komplett umzustellen.Fleisch und Wurst,Fertiggerichte,Süssigkeiten etc. wurden ganz vom Speiseplan verbannt. Statt dessen stelle ich um auf vitalstoffreiche vegetarische Vollwertkost,und bin begeistert.

Mein ganzer Körper ist ruhiger und ausgeglichener geworden.Die Herzbeschwerden sind nur noch ganz minimal,Tendenz dazu sinkend !

Im Moment probiere ich aus,welche Nahrungsmittel bei mir günstig sind,von der Verträglichkeit her.

Es ist ein schönes Gefühl wenn man weiß,daß man aktiv zum Wohlbefinden beitragen kann !

Ich wünsche Allen noch einen schönen Abend,

und einen guten Start in die nächste Woche !

Viele liebe Grüße

Ina *:)

b)onnyx80


@gerhard

hallo, mit großem interesse habe ich ihren bericht gelesen und komme gleich der aufforderung nach eigene erfahrungen zu schreiben. ich habe seit januar diesen jahres herzstolpern und extrasystolen. genau seit dieser zeit leide ich an chronischem durchfall und sehr stark aufgeblähtem bauch (meistens gegen abend am schlimmsten)! darmspiegelung, magenspiegelung und ultraschall haben leider keine ergebnisse gebracht. ein allergietest auf lebensmittel zeigte eine allergie gegen milcheiweiß. drei monate hatte ich alle milcheiweiß-produkte konsequent gemieden - trotzdem leider keine besserung. relativ am anfang habe ich irgendwann bemerkt, dass die extrasystolen sehr sehr stark auftreten, wenn ich beispielsweise in die hocke gehe und mir nach vorne beuge oder auf dem stuhl sitze und die knie richtung kinn anziehe, also auch auf den stuhl nehmen. als ich eben ihren bericht auf der ersten seite gelesen habe, ist mir das schlagartig wieder eingefallen! es tritt bei mir auch auf wenn ich auf der linken seite auf dem sofa liege! "zappeln" im bauchbereich und gluckern der darmgase spüre ich auch regelmäßig. bei mir kommt dann zusätzlich oft noch die angst...übergewicht habe ich nicht - da ich bei 169cm nur 53kg wiege...ich werde dieses thema weiter gespannt verfolgen und wünsche allen betroffenen alles gute!

GoeWrharxd


Roemheld - Syndrom

Ein Hallo, an alle die es interessiert!

So steht die Diagnose "Roemheld-Syndrom" im Lexikon:

[[http://www.gesundheit.de/roche/index.html?c=http://www.gesundheit.de/roche/ro12500/r12829.000.html]]

Und hier ist meine Übersetzung dafür:

Funktionelle Herz-Kreislauf-Beschwerden bei Magen- und Darmerkrankungen mit Oberbauchblähungen, die zu Zwerchfellhochstand und Herzverlagerung führen. Ausgelöst durch Magen-Herzkranzgefäße-Reflex. = linksseitige Brustkorbbeklemmung (evtl. in die linke Schulter ausstrahlend), evtl. auch Schmerzen durch Verengung der Herzkranzgefäße, bis hin zum Angina-pectoris-ähnlichen Anfall; ferner paroxysmale Dyspnoe (Erwachen aus dem Schlaf wegen Kurzatmigkeit), Schweißausbruch, Tachykardie (Herzrasen), Extrasystolie (Herzstolpern), Blutdruckabfall.

Einfach ausgedrückt könnte dieser Reflex etwa in folgende Worte gefasst werden:

"Ohne, dass ich es willentlich beeinflussen kann, löst ein Nervenreiz vom Magen oder Darm ausgehend, an den Herzkranzgefäßen funktionelle Herz- Kreislaufbeschwerden aus."

Der Internist Ludwig Roemheld hat in den 30er Jahren erstmals beschrieben, dass ein überblähter Verdauungstrakt Herzbeschwerden verursachen kann. Dabei bezieht er sich auf einen Druck vom Bauch her auf das Zwerchfell und von da aus indirekt, wegen Platzmangel im Brustkorb, auf das Herz.

Die Aussage ist zweideutig, da einerseits das Herz durch drücken beeinflusst wird und andererseits ein Reflex das Herz irritiert, also durch ein unwillkürliches Ansprechen auf einen Reiz vom Magen oder Darm.

Die erste Art solcher Beschwerden treten bei mir fast immer nur nachts zwischen 2 und 3 Uhr auf. Ich wache dann durch heftige Angina pectoris ähnlichen Schmerzen in Brust und Rücken auf und merke deutliche Blähungen im Oberbauch unter dem Herzen. Es ist ein Gefühl als ob Verdauungsgase durch die Magen- bzw. Darmwand getreten sind und vom Bauchraum her auf den Brustkorb drücken.

Ich stehe dann sofort auf und bewege mich so gut es geht oder hänge mich mit dem Oberkörper nach unten über eine Sessellehne, bis die eingeklemmte Luft im Bauch entweichen kann.

Die Tatsache, dass die Schmerzen bei Bewegung und Belastung erträglicher werden und sogar ganz verschwinden, lässt mich dabei nicht mehr an einen schwerwiegenden Herzanfall denken. Ich bin aber vor Jahren auch schon mal mit Notarzt und Blaulicht ins Krankenhaus deswegen, wo dann aber nichts gefunden wurde, weil durch die Bewegungen das Übel schon beseitigt war.

Ob eine Verengung der Herzkranzgefäße diese Schmerzen verursacht, wie ich bisher angenommen habe, bezweifle ich jetzt. Viel eher glaube ich an einen Dehnungsschmerz durch Gasansammlungen ohne Herzbeteiligung (also ein verklemmter Pups).

Hierbei habe ich eindeutig festgestellt, dass diese Schmerzen immer dann auftreten, wenn ich bestimmte Speisen zu Mittag gegessen habe. (mit Rotkraut, Erbsen, gebratener Zwiebel usw.)

Ein unverträgliches Abendbrot macht sich zeitversetzt erst in den Vormittagsstunden bemerkbar, aber viel seltener, weil man da wahrscheinlich in Bewegung ist.

Der lange Zeitkorridor spricht doch eigentlich dafür, dass diese Beschwerden vom Dickdarm ausgehen.

Meine Herzrhythmusstörungen allerdings gehen nach meiner Meinung voll auf das Konto der anderen Variante des Roemheld Syndroms, also wo der Magen-Darmreflex das Herz irritiert und außer Takt bringt. Meist fangen diese Beschwerden mit Aussetzern oder Extrasystolen an und steigern sich manchmal zum Herzrasen oder sogar bis zum Vorhofflimmern.

Hier sind auch Speisen und Getränke mit im Spiel, aber hauptsächlich diejenigen, mit viel Glutamat und Histamin. Auch der Zeitkorridor, bis zum Beginn der Beschwerden, ist hier viel kürzer.

Wahrscheinlich spielen diese Neurotransmitter doch eine große Rolle, indem sie schnell in den Blutkreislauf übergehen und dort die Auslösung dieses Reflexes begünstigen.

Wenn viel natürliches Glutamat schon in den Speisen vorhanden ist und noch mehr in Form von Geschmacksverstärkern hinzugefügt wurde, so ist schnell eine kritische Marke erreicht. Gleiches gilt für das Histamin, weil es ja den Abbau des Glutamats noch dazu behindert und umgekehrt. So, nun war ich wieder bei meinem Lieblingsthema.

Ich habe ja am 12.11.02 schon mal etwas in einem anderen Forum über das Roemheld Syndrom geschrieben und ich stehe noch heute dazu.

[[http://www.med1.de/Forum/Diverse.Erkrankungen/1069/4/]]

@ina59

Hallo Ina, vielen Dank für Deine aufmunternden Worte. Es freut mich, dass Du aus unseren Diskussionen profitieren konntest und ich wünsche Dir noch mehr Erfolg dabei. Deine Beiträge haben genau so mit dazu beigetragen.

@bonny80

Hallo Bonny, vielen Dank für Deine Schilderungen. Jetzt habe ich wenigstens mal einen Beweis dafür, dass nicht unbedingt das gewisse Bauchfett für die Entstehung von solchen Rhythmusstörungen verantwortlich ist. Das dürftest Du bei Deinem Gewicht von 53 kg bei einer Körpergröße von 1,69 m eigentlich nicht haben.

Du kannst nur selbst versuchen herauszufinden was Dir gut tut oder was Du besser sein lässt. Anregungen dazu findest Du ja in den Beiträgen.

Es ist ja interessant, wie sich auch Deine Aussagen, mit denen vieler anderer Betroffenen gleichen, wenn über mögliche Auslöser von diesen Extrasystolen usw. berichtet wird.

Wir müssen noch weiter beobachten und darüber berichten, um möglicherweise den genauen Punkt im Körper zu bestimmen, der dafür verantwortlich ist.

Das soll erstmal wieder genug sein.

Viele Grüße!

Tschau *:)

U1s_crha


Ein Hallo an alle - Herzrasen durch Senf

Vor kurzem hatte ich nach Genuß von in Senfmarinade eingelegtem Fleisch, welches ich gegrillt gegessen habe, die halbe Nacht einen sehr schnellen Puls(für mich Herzrasen). Das ging von ca. 21 Uhr bis 2.30 Uhr, dann muß ich irgendwie eingeschlafen sein.

In leichterer Variante habe ich das noch 2 mal danach bei mir beobachtet - bei Remoulade(Senf auf der Zutatenliste) und Joghurtdressing - Senf-Kräuter. Bei den beiden Sachen war es nicht ganz so schlimm, aber es war da.

Aber diese Beobachtung habe ich in diesem Thread schon gelesen, ich glaube von Vidgi?

Hatte aber keine Lust, das nochmal rauszusuchen, aber habe mich während den Beobachtungen an diesen Faden hier erinnert.

Letzte Woche hatte ich auch wieder dieses Vorhofflimmern, welches ich durch hinlegen und pressen wie bei ner Verstopfung wieder wegbekam. Gekommen ist es durch einen tiefen Atemzug. War da grad im Krankenhaus, und als die Schwester mit dem Blutdruckmeßgerät kam, war alles wieder in Ordnung, Blutdruck ok und Puls 75. Komisch. Das erste Mal seit vielen Jahren, daß dieses Flimmern "alleine" weg ging. Bin sonst immer zum Krankenhaus, um mir was dagegen spritzen zu lassen.

So, das war erstmal wieder mein Senf dazu.

Liebe Grüße aus der Uckermark

GEerhamrd


Hallo Uscha!

Danke für Deine Bestätigung, dass Senf und senfhaltige Nahrungsmittel, so paradox es auch klingen mag, Herzrhythmusstörungen auslösen können.

Allerdings gibt es in fertig eingelegtem Fleisch auch viel Geschmacksverstärker also Glutamat und durch das Altern des Fleisches sehr viel Histamin.

Wenn mehrere auslösende Faktoren auf einmal vorhanden sind, so ist eben schnell eine kritische Marke erreicht.

Wie Du Dein letztes Vorhofflimmern beendet hast, ist auch eine sehr interessante Variante. Dies erinnert mich wieder an meine Bauchmuskelgeschichte vom 23.02.07, denn oft werden die Attacken durch die gleichen Bewegungen und spontanen Aktivitäten beendet, wie sie auch ausgelöst werden.

Seit 1977 bekomme ich nun schon immer wieder dieses Vorhofflimmern, das sich meistens aus Extrasystolen heraus entwickelt.

Und nach dem Genuss von Senf erhöht sich die Wahrscheinlichkeit, Extrasystolen und Aussetzer zu bekommen. Das habe ich schon bei zahlreichen Gelegenheiten am eigenen Leib gespürt und schon genug darüber geschrieben. Ob nun die gemahlenen Senfkörner dafür verantwortlich sind, oder ein anderer Inhaltsstoff? Ich vermute ja der Essig ist es.

Ich habe festgestellt, dass nicht alle Senfsorten gleich reagieren. Auch diverse Grillsoßen usw. sind Gift für mich und ich hab es manchmal bitter bereut, wenn ich der Versuchung nicht widerstehen konnte.

Was nach dem Verzehr solcher Sachen nun wirklich das Herz durcheinander bringt, kann man nur vermuten. Da bei mir auch kleine Mengen reichen, denke ich, dass die Schleimhäute mit den Nervengeflecht von Magen und Zwölffingerdarm gereizt werden, mit den Folgen, wie ich es schon genug beschrieben habe. Außerdem könnte doch durch die hohe elektrische Leitfähigkeit solcher Soßen, die elektrische Reizweiterleitung im Magen- Darmbereich angekurbelt werden oder ein Chaos verursachen.

Ich habe vor Jahren einige Male immer beim Kirmestanz im Festzelt beim Tanzen Extrasystolen mit Vorhofflimmern bekommen und besonders dann, wenn wir zu nahe an die Lautsprecherboxen ran kamen. Es hat Jahre gedauert bis ich den Zusammenhang richtig erkannt habe. Jetzt weiß ich, dass ich immer vorher Schaschlik oder Bratwurst mit viel Senf gegessen hatte.

Mal wurde es auf das zu wilde ROCK ‚N’ ROLL tanzen geschoben, mal auf ein Bierchen zuviel, bis es mal beim ersten Tanz schon vor dem ersten Bierchen losging und bei keiner "Rock And Roll Music". Aber der Senf war mit im Spiel und die Nähe zu den Bassboxen.

Dieses Zusammenspiel zwischen zu lauter Musik und dem Herzrhythmus habe ich im Sommer an der Ostsee bei einem Konzert mit Andrea Berg gespürt, als mich meine Frau an den Zaun der Freilichtbühne gelotst hatte, um ein paar Töne zu erhaschen.

Wir mussten fluchtartig das Gebiet verlassen als der ohrenbetäubende "Lärm" begann und selbst am Strand in 1 km Entfernung brachten die Bässe meinen Puls noch durcheinander mit Beklemmungsgefühlen in der Brust. Es hatten aber andere "Flüchtlinge" auch Probleme mit den Bässen. Ein Glück, dass ich diesmal vorher keinen Senf gegessen hatte, sonst hätte ich möglicherweise an diesem letzten Urlaubstag noch mal Vorhofflimmern bekommen.

Soviel hierzu.

Heute möchte ich wieder eine von den E- Mails zitieren, die ich erhalten habe:

Hallo Gerhard,

ich bin auf das Forum gestoßen, weil ich wieder einmal Herzstolpern bei einer bestimmten blöden Bewegung beim Staubsaugen bekommen habe (vor allem wenn ich mich kniend nach vorne neige).

Da habe ich natürlich in Google nachgeschaut, wo das nur immer herkommen könnte, auf Ärzte verlasse ich mich da schon lange nicht mehr, man bekommt immer nur zu hören: "Das ist ganz normal, Ihr Herz ist gesund, der eine spürt es mehr wenn es stolpert, der andere weniger.... Man solle doch keine Angst haben."

Zu mir: Ich bin jetzt 30 Jahre alt und habe seit meinem 18. Lebensjahr Herzstolpern. Vor allem habe ich es, wenn ich nervös und aufgeregt bin, aber auch in Ruhe oder im Schlaf hin und wieder, öfters auch bei bestimmten Drehungen des Oberkörpers.

Vor 2 Jahren hatte ich zum ersten Mal Vorhofflimmern (nach den Beschreibungen her, denke ich war es Vorhofflimmern). Ich war mit meinem Freund beim Essen und hatte mich richtig voll gegessen, dann sind wir aus dem Restaurant und ich habe eine blöde Bewegung gemacht und schwupps hatte ich einen ganz unregelmäßigen schnellen Herzschlag. Ich dachte, jetzt musst du sterben... (Ich kann mich nicht an die Rhythmusstörungen gewöhnen, habe jedes Mal Angst, wenn ich es habe). Es dauerte ca. 1-2 Stunden, dann ist es von selber verschwunden.

Dann war lange Zeit Ruhe und ich hatte dieses "Vorhofflimmern" nicht mehr. Doch dann, nach einem Besuch bei meinen Eltern (wir haben zusammen gegessen), habe ich mich verabschiedet, habe wieder eine Bewegung gemacht und habe es wieder bekommen. Es dauerte wieder knapp eine Stunde und verschwand von selbst.

Außerdem verspüre ich jedes Herzstolpern immer an dieser von Ihnen beschriebenen Stelle, über dem Bauchnabel in der Magengegend. Ich verspüre oft auch ein komisches Gefühl in dieser Magengegend und weiß schon, jetzt kommt gleich ein Herzstolpern, und prompt folgt Herzstolpern.

Ich finde das schon komisch, dass es so viele Menschen gibt, bei denen sich dieses Herzstolpern aus der Magengegend heraus bildet und sich kein Arzt dafür interessiert. Bei mir wird es von meinem Hausarzt immer auf Stress oder psychischen Stress zurückgeführt, dabei weiß ich ganz genau, dass es auch in Ruhe, in völliger Entspanntheit auftritt oder eben bei irgendwelchen blöden Bewegungen und nach einem ausgiebigen Mahl.

Vielleicht können Sie Ihre gesammelten e-Mails ja einmal an einen kompetenten Arzt auf diesem Gebiet weiterleiten. Vielleicht hat ja einmal einer dieser Götter in Weiß Lust den Nobelpreis zu bekommen...

Liebe Grüße

Kristina

Ja, liebe Kristina, ich würde mir auch mal wünschen, dass so ein "Gott in Weiß" sich hierher verirrt und Lust auf den Nobelpreis hat. Aber das was wir empfinden steht eben nicht in deren Lehrbüchern und deshalb kann es auch nicht sein.

Vielen Dank für Deinen Bericht.

Bis zum nächsten Mal alles Gute an alle in diesem Forum!

Tschau *:)

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