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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

o4ryza;phOil


3 Wochen liegt nun meine Behandlung im EPU zurück und ich fühle mich nun immer besser! Mir ging es zwar direkt danach nicht schlecht, aber etwas skeptisch war ich immer noch, ob ich nun wirklich geheilt bin. Aktuell ist die hohe Pulsfrequenz bisher nicht mehr aufgetreten. Ich hatte nur zweimal etwas Panik, weil durch Blähungen möglicherweise eine harmlose Extrasystole aufgetreten war oder ich das Auslösen einer Gasblase dafür gehalten habe. Aber weil danach nichts weiter passiert ist, kann ich nun wirklich davon ausgehen, dass die Rückkopplung im AV-Knoten dauerhaft verhindert ist.

Vielleicht hilft es einigen hier zu wissen, dass man die Blähungen meistens innerhalb von wenigen Minuten mittels Simeticon zumindest ausreichend reduzieren kann. Klassische Auslöser von schneller Gasbildung sind Fruktose, Milchprodukte und bei einigen auch Gluten. Eher langfristig wirken Bohnen und verwandte Pflanzen.

V%idgxi


Hallo, Reisliebhaber,

wie schön, dass es dir besser geht. Ich halte dir die Daumen, dass es weiter so geht. Danke für deine Hinweise bezüglich Gasbildung. Es ist gut, immer wieder daran erinnert zu werden. Dank Beachtung solcher Sachen bin ich jetzt wieder einmal knapp ein Jahr frei von Vorhofflimmern.

s_moPkyicxe


Moin moin, habe mich lange nicht mehr gemeldet viele Untersuchungen etc. gehabt.

Hatte auch verschiedenste Symütome und habe sie immer noch, dachte immer an eine Herzerkrankung aber wurde am Dienstag nochmals durchgecheckt mit sehr guten Ergebnissen.

Seit zwei Tagen habe ich aber wieder vermehrt HRST, komisch finde ich dabei, das die zu 90% in Seitenlage auftreten, egal ob links oder rechts, dann sind die total unregelmäßig und schnell hintereinander, fühlt sich so änlich an wie wenn Luft unter Wasser aus einem kaputten Fahrradschlauch austritt, wenn ich dann den Puls fühle ist er genauso, dieses Gefühl tritt immer in der Mitte direkt unter dem Brustbein an und zieht sich in die Brust (dachte vorerst immer wäre nur Luft aus dem Magen die aufsteigt, weils auch nach Getränken mit Kohlensäure auftritt wenn ich mich dann hinlege), aber der Herzschlag ist dann auch so durcheinander.

Habe auch die letzten Monaten vermehrt beim schnellen hinsetzen in dem Bereich als würde mein Bauch mit voller Wucht gegen mein Herz geschlagen, das setzt dann auch komplett kurz aus so dass ich pre synkopen kriege.

Im Januar wurde bei mir eine Fundoplikatio gemacht wegen Reflux und ein Zwergfellbruch genäht, Magenspiegelung vor 1 Monat und CT ergaben keine Auffälligkeitn, wäre wohl noch alles wie es sein sollte und kein neuer Bruch.

Wenn ich mich dann aus dem liegen aufrichte wenn ich dieses unkontrollierte Stolpern habe, geht es innerhalb par sek weg. Puls habe ich heute und gestern usw. vermehrt um die 50 Schläge Blutdruck 100/70.

Jdm ne Idee? die Ärzte nehmen mich nicht mehr für voll weil sie das Herz ja untersucht haben und nichts ist und die Op Stelle wohl ok wäre.

Gnerhaxrd


@ oryzaphil

Es sind gut durchdachte und sehr aufschlussreiche Berichte, die Du hier einstellst – vielen Dank!

Ich habe bisher schon einiges von der AV-Knoten-Reentrytachykardie (AVNRT) gehört und als eine relativ harmlose Herzrhythmusstörung eingestuft, aber, dass sie durch Extrasystolen ausgelöst wird, war mir neu.

Sofort glaube ich, von dieser AVNRT nun auch die gleichen Parallelen zu meiner Hohlvenenkompressionstheorie zu erkennen, wie die vom Vorhofflimmern. Das beginnt ja nach meiner Erfahrung auch immer mit Extrasystolen.

Es wurden lt. Deinen Berichten bei Dir die klassischen supraventrikulären AVNRT Tachykardien diagnostiziert, also von Extrasystolen aus dem Vorhof ausgehend.

Du gibst fast die gleichen vermeintlichen Auslösefaktoren an, wie ich in meiner Theorie "Extrasystolen – nur eine Laune der Natur?"

Leider verfolgst Du aber andere Wege, wie aus diesen Faktoren die auslösenden Extrasystolen entstehen könnten.

Für mich sind es Hohlvenenkompressionen mit beginnendem bzw. akutem Blutmangel vor dem Herzen.

Ich hoffe, durch die Ablation der zweiten Leitungsbahn hast Du nun dauerhaft Ruhe vor solchen Episoden. Dass nicht wahllos herum geschmort wurde, beweisen ja Deine noch immer vorhandenen Extrasystolen, die nach meiner Theorie ja sogar sinnvoll sein können.

Schon beim puren Vorschieben der Elektroden durch die Beinvenen und die untere Hohlvene bis in den rechten Vorhof, wurden Deiner Schilderung zufolge diese Extrasystolen und somit auch die Tachykardie ausgelöst. Dies zeigt mir doch, wie sensibel Deine Dehnungsrezeptoren in der herznahen Hohlvene und im rechten Vorhof eingestellt sind.

Ich persönlich sehe Deine spezielle Rhythmusstörung in gleicher Gesellschaft mit denen, die ich in meiner Hohlvenenkompressionstheorie angesprochen habe – also Extrasystolen und Vorhofflimmern.

Ich freue mich, dass wenigstens schon mal die Gasbildung beim Verdauungsprozess mit ins Kalkül gezogen wird, wenn es um Herzrhythmusstörungen geht. Die restlichen Fakten der Theorie kommen auch noch, da bin ich mir sicher.

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/19562407/]]

Also auch ein Dankeschön an @Vidgi. Lustig fand ich ja Deinen Alias-Namen für @oryzaphil --> "Reisliebhaber". Ich musste erst mal Google befragen und bin auf einen Kornkäfer gekommen.

Vielen Dank natürlich auch für alle anderen Beiträge, auf die ich jetzt nicht eingegangen bin. Ich könnte aber auch nur das dazu schreiben, was schon geschrieben wurde.

Tschau *:)

k lam>pferS62


Hallo,

nach über einem Jahr melde ich mich mal wieder.

Kurzer Ablauf der vergangenen Monate:

09.08.2012 PVI ("Ablation") wg. paroxysmalem VHF auf Anraten meines Kardiologen.

15.10.2012 flimmerte es zum letzten Mal

xx.11.2012 Herz-CT – unauffällig

xx.02.2013 abschließende Untersuchung, Langzeit-EKG 10 Tage: unauffällig.

xx.02.2013 Blutverdünnung Pradaxa abgesetzt.

22.04.2013 Betablocker Metoprolol abgesetzt, seit dem komplett medikamentenfrei.

xx.08.2013 Donnerstags spät abends beim auf der Couch liegen ES, danach Flimmern;

das ging bis Freitag morgen. Zufälligerweise hatte ich da gerade mein 24x7 Langzeit-EKG umhängen, was einmal pro Quartal gemacht wurde.

15.06.2014 im Urlaub in Brasilien abends im Bett ES, danach Flimmern für ca. 1,5 Std.

Zwischen durch keinerlei Probleme mit Flimmern, selten mal ES, die keine weiteren Folgen haben.

Seit August 2013 mache ich die quartalsmäßigen Langzeit-EKGs (für 1 Woche) nicht mehr mit, weil es

1. ein enormer Zeitaufwand für mich ist: zum Hausarzt, Überweisung zum Kardiologen abholen. Zum Kardiologen, Überweisung für's KH abholen. Dann endlich darf ich ins KH und mir den Recorder umhängen lassen. Da ist jedes Quartal 1 Arbeitstag futsch.

2. aus meiner Sicht keinerlei Sinn macht, außer daß das KH den Eventrecorder jedes Quartal abrechnen kann. Statistisch gesehen ist das für mich "im Trüben fischen".

Was macht es für einen Sinn, von 52 Wochen im Jahr 4 Wochen zu überprüfen? Ist das Ergebnis aussagekräftig? Der Vorfall im August 2013 wurde rein zufällug aufgezeichnet; wäre es einen Tag später passiert, hätte das KH das überhaupt nicht mitbekommen. Es wäre besser, wenn ich dauerhaft einen Eventrecorder hätte und ihn dann anschmeisse, wenn es VHF gibt, denn das spüre ich ja...

Die Auswertung des Eventrecorders vom August 2013 lautet:

"Wechsel von Vorhof-Flattern (teils typisch, teils atypisch) und auch kurzen Episoden mit VHF".

Natürlich haben Sie mir sofort empfohlen, erneut zu Abladieren, was ich abgelehnt habe

(wenn das VHF nur noch 1-mal pro Jahr auftritt, kann ich damit sehr gut leben!).

Das riecht für mich nach Geldmacherei....

Ansonsten geht's mir gut, und wünsche alles Gute für Euch! :)^

oUr;yz'aphixl


Hallo Gerald,

ich will tatsächlich nichts ausschliessen und deine Erklärung der Extrasystolen + erhöhter Frequenz klingt logisch. Vor der Ablation hatte ich darüber nachgedacht, ob dieser 2. Leitungsweg, über den die Rückkopplung bei der SVT läuft, der anscheinend erst später entstanden ist, nicht ebenfalls eine logische Ursache hat, z.B. als Backup, wenn der normale Weg ausfällt. Aber eventuell ist es so, dass zu Beginn im Embryo beide Wege vorhanden sind, wegen der allgemeinen Symmetrie und der langsamer leitende sich später zurückbildet, bzw. bei einigen Menscheb eben nicht.

Aber dass dann bei mir die SVT mechanisch ausgelöst wurde, hat auch den Arzt etwas überrascht, kann aber durchaus vorkommen. Im Entlassungsbrief ist das genau vermerkt und den Abschnitt sende ich dir gerne per Mail zu.

Für die von vielen Extrasystolen geplagten wäre es tatsächlich eine Hilfe wenn deine Theorie zutrifft und man die Sensibilität der Druckrezeptoren reduzieren könnte, oder vielleicht die Hohlvene selbst gegen Druck and den kritischen Stellen abschirmt.

omryGzsaphixl


Gerhard meinte ich, nicht Gerald, das klang für die tippenden Finger zu ähnlich :-)

Mein Name hier ergab sich wirklich aus dem Reis, denn Nudeln oder Brot esse ich aufgrund Gluten nicht. Die interessante "Nebenwirkung" daraus ist übrigens, dass ich keine Probleme habe mein Normalgewicht zu halten, aber das sollte ich besser in einem anderen Thread hier weiterdiskutieren.

LiINA{SOPeHIA


Seit einigen Monaten lese ich diesen 'Faden', angefangen habe ich auf Seite 1, 2007. Deshalb kenne ich mittlerweile viele langjährige Teilnehmer, insbesondere Gerhard und Vidgi. Ich bedanke mich bei allen für die vielen wertvollen Tipps und Hinweise.

Ich bin 71 Jahre alt, weiblich und seit Anfang diesen Jahres leider auch eine VHF Betroffene. Mein erster Anfall wurde ausgelöst, als ich morgens einen winzigen Restschluck Magenbitter trank, der noch vom Vorabend neben meinem Bett stand. Ganz schön blöd!!! Zum Stillstand kam das VHF erst nach 3 Tagen durch Flecainid, das ich seither täglich einnehme. Ich hatte in den darauffolgenden Monaten nur etwa 2mal erneut VHF, allerdings des öfteren gewisse Vorboten (unruhiges Gefühl im Bereich des Herzens, extremer Harn- und Stuhldrang), die durch zusätzliches Flecainid dann auch nur Vorboten blieben, die ich aber persönlich als durchaus beängstigend empfand. Die typischen Auslöser für VHF sind bei mir vor allem Schlafmangel und auch Alkohol, vorrangig Rotwein. Als hilfreich empfinde ich neben der pill in the pocket körperliche Bewegung. Wenn sich also bei mir so etwas wie VHF ankündigt, fange ich an in der Wohnung herumzulaufen, Ordnung zu machen etc. Alkohol vermeide ich fast vollständig, was mir nicht immer leicht fällt.

Ich hoffe, dass es mir in Zukunft gelingt, weitere VHF-Auslöser dingfest zu machen und sie euch zu vermitteln.

H9agelZmikxe


Hallo an alle,

habe die letzten Jahre hier häufig mitgelesen insbesondere seit ich vor 2 Jahren das 1. Mal VHF hatte. Dieses Jahr dann am 1.Mai wieder.

Saß wie meistens am PC bzw. Laptop und aß Kalbsleberwurst mit scharfem Senf. Hat so gut geschmeckt, dass ich doch sehr viel davon gegessen hatte. Habe mir dann ein Hefeweizen eingeschenkt bin aufgestanden habe einen großen Schluck genommen und zack VHF.

Sofort ins KH und die gleiche prozedur wie 2 jahre vorher da kam das nachts - schlafe auch meistens links. An den Tropf und gottseidank morgens wieder in den Sinus gekommen, nachdem mir meine Frau einen kalten Sprudel mitgebracht hat

(auf meine Bestellung ) und ich dann einen kräftigen Schluck genommen habe. Ging dann duschen und habe schon beim Duschen gemerkt - hoppla - bin wieder im Sinus.

Habe dann bei den Pflegerinnen gemeldet dass ich wieder im Sinus bin und sie die entlassungspapiere bitte vorbereiten mögen. Der dann erschienene Arzt konnte es kaum fassen, dass ich das gespürt habe. Bin dann wieder zum Hausarzt und der meinte dass ich den Betablocker doch erhöhen solle, was ich zwar tat aber nicht glücklich dabei war, aber die angst dass es nochmals passiert war zu gross. Dann im sommer rief ich ihn dann an und sagte, dass mein Blutdruck durch die wärme doch teilweise unter 100 rangierte meinte er dann auch ich solle wieder halbieren. Was ich damit sagen will ist einfach, dass die Ärzte rein nach schulmedizinischer Art und weise handeln.

Jetzt wirds aber interessant Gerhard.

Habe mittlerweile tagelang deine threads studiert weil ich seit ca. 1 Woche vermehrt massive ES hatte. War deswegen kurz 2 mal im KH (mittwochs und am vergangenen Samstag) ein EKG schreiben lassen - war aber alles okay bis auf meinen Blutdruck der wahrscheinlich aufgrund des Adrenalins auf 180/90 schoss. Wirklich schlecht ging es mir allerdings nicht - nur die Angst !!!

Hatte bis vor ca. 1 Stunde ständige Extrasystolen - und das schon wie gesagt seit samstag. Manchmal so stark dass ich bei jedem 2.Schlag eine ES hatte. Dann las ich mal wieder hier im Thread und startete die Massage die Gerhard so häufig beschreibt. Und was soll ich sagen. Nach ein paar Minuten war es weg :)^ :)= :)= :)= :)= :)= :)=

Ich bin sowas von glücklich und dankbar - das kann sich keiner vorstellen :)= :)= :)=

Wenn jemand weiß wie sich ES anfühlen und man hat die dann permanent ohne Unterbrechung fast 1 Woche lang und dann durch die befreiung dass sich die gase verflüchtigen (durch die massage) das ist schon ein hammergefühl.

Ok - jetzt beim schreiben taucht hie und da mal eine auf (muss gleich wieder massieren) aber kein vergleich zu vorher.

Also wers jetzt immer noch nicht begriffen hat dass die ES und das VHF durch Gerhards Hohlvenentheorie kommen, der muss wohl weiter damit leben.

Mensch Leute - massiert Euch oberhalb des Bauchnabels (lasst dann Gase ab) und werdet glücklich. Erzählt das allen Leuten die davon betroffen sind.

g9ebi8x8


Hallo an Alle,

möchte noch kurz schreiben wie es mir in den letzten Wochen ergangen ist.

Seit einem Jahr VHF. Seit dem ein Reflux im Mai festgestellt wurde - habe ich mich sehr bemüht die Essgewohnheiten deutlich zu verändern. Ich esse seit Monaten keine grosse Portionen mehr und lasse scharfe Sachen weg ect.

Dadurch ist es mir gelungen oft schon 5 - 6 Tage im Sinus zu bleiben, und im Vergleich zu vorher ca. 70 % im Monat im Rythmus zu sein, vorher war es umgekehrt.

Dann vor ca. 4 Wochen Besuch bei einem Herzspezialisten. Der hat mir empfohlen anstatt meinem Betablocker das Antiarrhythmikum Rhythmonorma zu nehmen, damit ich maximal nur mehr 1 x pro Monat aus dem Rythmus komme. Die letzten 4 Wochen war alles durcheinander, kam oft innerhalb von einem Tag mehreremals aus dem Rythmus, alles ging drunter und drüber.

Seit 1 Woche nehme ich wieder den Betablocker und bin seither wieder im Rythmus. Nachwievor spüre ich alles von meiner Bauch-Magengegend, wenn ich aus dem Rythmus komme.

Ich behalte den Fokus auf meiner Ernährung, und versuche stark blähende und histaminreiche Kost zu reduzieren - obwohl gerade diese mir so schmeckt.

v;iqf2emexka


Hallo zusammen,

ich habe mich jetzt durch einige Seiten durchgekämpft und bin wirklich perplex. Es gibt ja unendliche Dinge die an den HRS beteiligt sein können.

Ich hatte schon immer mal wieder HRS, vorallem bei Stress. Herz wurde natürlich durchgecheckt und es ist alles in Ordnung. Seitdem ich 20 kg abgenommen habe ist mein Herzstolpern schlimmer geworden.Ich bin immer noch sehr übergewichtig und ich möchte weiterhin abnehmen. Zum Abnehmen habe ich die tägl. Kalorienzufuhr gedrosselt und mit 1500 kcal pro Tag bin ich gut hingekommen. Essen hat für mich nicht mehr so einen hohen Stellenwert, d.h. früher war ich Streßesser und heute habe ich das im Griff. Ich habe aber gemerkt, sobald ich Hunger habe und ich habe einen leeren Magen, habe ich extrem viele Stolperer. Sobald ich etwas esse, ist alles wieder super. Nun habe ich ja gelesen, dass es bei vielen hier genau anders herum ist. Ich komme nicht wirklich hinter den Mechanismus. Auch wenn ich von unserer Couch hastig aufstehen muss, dann habe ich oft 1 bis 2 Stolperer und Herzrasen. Mein Puls ist jedoch ganz normal und ich bewege mich jeden Tag.

Außerdem habe ich Hashimoto und somit eine Schilddrüsenunterfunktion. Derzeit nehme ich 125 L-Thyroxin, 4000 Einheiten Vitamin D und 375 mg Magnesiumcitrat. Bin noch in der Einstellungsphase aber habe sonst keine Nebenwirkungen. Kann es sein, dass ich durch die Diät, etwas im Körper ausgelöst habe? Ich habe gemerkt, wenn zwischen meinen Mahlzeiten zuviel Zeit vergeht und ich richtig Hunger habe, dann habe ich immer Stolperer. Esse ich aber zum Mittag ausreichend, dann komme ich locker bis 19.00 Uhr. Esse ich hingegen nur ein Brot und etwas Salat und am Nachmittag eine Banane, dann reicht das nicht aus. Vielleicht kennt ihr ja einen Zusammenhang.....

LG

G'errharxd


@ Hallo!

Nun wieder ein Beweis dafür, dass es mich noch gibt. Es wird aber langsam auch Zeit, mich für die interessanten Beiträge zu bedanken und ein paar Zeilen dazu zu schreiben.

@ klampfer62

Du bist jetzt 52, hattest vor 2 Jahren die Pulmonalvenenisolation (PVI), hast heute noch gelegentlich Vorhofflimmern und bist aber trotzdem halbwegs zufrieden mit der Therapie.

Ich meine, Du könntest sicher noch etwas mehr erreichen, wenn Du die Hintergründe Deiner Episoden noch ein wenig ins Kalkül ziehst.

@ oryzaphil

Aber dass dann bei mir die SVT mechanisch ausgelöst wurde, hat auch den Arzt etwas überrascht, kann aber durchaus vorkommen. Im Entlassungsbrief ist das genau vermerkt und den Abschnitt sende ich dir gerne per Mail zu.

Vielen Dank für den Ausschnitt aus dem Entlassungsbrief der Klinik. Es ist für uns Laien schwer verständlich, aber das, was mich interessiert, geht zu übersetzen.

Hier ein Teil von der EPU-Beschreibung:

Indikation:

Rezidivierende symptomatische supraventrikuläre Tachykardie, a.e. AVNRT. Terminiert durch Adenosin.

Bericht:

Beginn im Sinusrhythmus ohne offene Präexzitation. Platzieren der diagnostischen Katheter: RAA, HIS, CS, RVA. Bereits hierbei Induktion der klinisch dokumentierten Tachykardie: CL 370ms, VA-Zeit septal 25ms, konzentrische Vorhofaktivierung. Die Tachykardie kann sehr einfach schon durch atriale PCL 510ms bzw. mit 510-320 induziert werden. Sie terminiert mehrfach bei ventikulärer Überstimulation ohne eine Änderung der atrialen Aktivierungssequenz. Einmali läuft sie weiter und zeigt eine VAH-Reaktion. Die VA-Leitung ist durchgehend dekremental und konzentrisch. Summit-Pacing zeigt eine nodale Rektion.

Das würde bedeuten, dass auch mechanische Reize die Rezeptoren in der Hohlvene bzw. im Vorhof aktivieren können, um solche Reaktionen auszulösen. Durch Einführen des Katheters von der Leiste her wird ja der Querschnitt der unteren Hohlvene verringert. Kann schon allein diese venöse Rückstromverminderung für die Dehnungsrezeptoren in der herznahen Hohlvene und im rechten Vorhof eine messbare Größe sein? Das käme dann ja einer Hohlvenenkompression im Sinne meiner Theorie gleich.

Wenigstens diese Frage könnte mir doch bitte mal ein hier mitschreibender Arzt beantworten. Die ehrliche Meinung eines Arztes, über die gesamte

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/19562407/Hohlvenenkompressionstheorie/]], werde ich wohl leider nie erhalten. Ist sie wirklich zu weit im Bereich der Phantasie angesiedelt? Aber es gibt sie doch schon in der Schwangerschaft als "Vena-cava-Kompressionssyndrom".

@ LINASOPHIA & @gebi88 & @vifemeka

Vielen Dank für Eure typischen Fallbeispiele! Schön, dass Euch dieses Forum schon geholfen hat, richtige Entscheidungen zu treffen. Ich kann Euch nur ans Herz legen, eine besonders wichtige Beobachtung von mir zu beachten, die ich jetzt noch einmal erkläre.

@ Hagelmike

Endlich mal wieder jemand der sofort richtig begriffen hat, um was es hier eigentlich geht – Vielen Dank!

So wie Dir ging es mir auch jahrelang, bis ich das alles entscheidende Gefühl im Oberbauch zwischen Bauchnabel und Brustbeinknorpel als Vorbote von Vorhofflimmern erkannt hatte. Ich möchte das wichtige Detail zur Vorbeugung noch einmal erklären.

Es ist heute Haupterkennungssymptom einer Hohlvenenkompression, die zu verschiedenen Herzrhythmusstörungen führen kann.

Dieses Gefühl kann zu jeder Tageszeit auftreten und ist an den Stand der Verdauung bestimmter Mahlzeiten und den momentanen Adrenalinspiegel im Blut gekoppelt. Mit einer sofortigen Bauchmassage verschwinden das krabbelige Gefühl und die Gefahr, dass daraus Vorhofflimmern entsteht. Und das funktioniert mittlerweile perfekt, solange ich nicht mal wieder neugierig werde und unbedingt wissen muss, ob bei Unterlassung der Massage wirklich Vorhofflimmern entsteht. Besonders aufpassen muss ich, wenn ein wichtiger Termin anliegt (Adrenalin) und ich nach einer etwas längeren Autofahrt sofort zügig loslaufen muss, weil die Zeit knapp ist.

In so einer Situation wurden durch das gekrümmte Sitzen im Auto die Verdauungsgase im querverlaufenden Dickdarm komprimiert. Dadurch wird die vor der Wirbelsäule senkrecht zum Herzen führende untere Hohlvene gegen die Wirbelsäule gedrückt, wobei sie verengt wird. Das Herz bekommt nun weniger Blut aus der unteren Hälfte des Körpers zurück, was man aber erst mal kaum merkt, da man sich ja nicht bewegt. Es schießen höchstens ein paar Extrasystolen durch die Adern, um mit den Erschütterungen der Pulswellen die Verdauungsgase im Dickdarm zum Weiterwandern zu bewegen. Ich bemerke dabei das unverwechselbare Gefühl oberhalb des Bauchnabels, was ich für das Nuckeln des Herzens an der Hohlvene halte, wenn dieser "Ansaugschlauch" zu wenig Blut bringt.

Wenn man jetzt am Zielort angekommen zügig losläuft, weil es schon sehr spät ist, sensibilisiert das Adrenalin die Dehnungsrezeptoren in der Hohlvene und im Herzvorhof und diese melden "Alarm-Blutmangel".

Durch das plötzliche Loslaufen wird aber noch mehr Blut angefordert und so entsteht ein Teufelskreis.

Gleichzeitig muss ich aber meine Bauchmassage beginnen, sonst entsteht Vorhofflimmern, denn der Puls wird schon schneller. Ich bleibe jetzt sofort stehen, egal wo ich gerade bin und massiere mit beiden Händen oberhalb des Bauchnabels tief eingedrückt von rechts oben nach links unten.

Jetzt im Winter ist das natürlich nicht so einfach durch die dicke Kleidung.

Der vorgegebene Sinusrhythmus ist auf immer volle Vorhöfe angewiesen. Wenn aber zu wenig Blut im Herzen ankommt, muss der Rhythmus geändert werden um es so effektiv wie möglich zu pumpen und das kann z.B. auch Vorhofflimmern sein, also immer nur das, was gerade noch ankommt – so meine Hypothese.

Nun kommt bestimmt gleich wieder der Einwand, dass das Vorhofflimmern aber oft im linken Vorhof entsteht der nur indirekt mit der Hohlvene verbunden ist. Das ist so, aber dort gibt es besonders an den Einmündungen der Lungenvenen auch Dehnungsrezeptoren, die fast Zeitgleich den Blutmangel bemerken.

Ob bei einer PVI solche Rezeptoren mit verödet werden, weiß ich nicht, aber das wäre sicher nicht in jedem Fall gut – oder?

Wer oft mit solchen relativ harmlosen Herzrhythmusstörungen zu kämpfen hat, sollte nach so einem Gefühl im Vorfeld fahnden.

Viel Glück dabei und liebe Grüße!

Tschau *:)

V<iadgi


@ vifemeka

Hallo,

aus einem bestimmten Anlass habe ich mich gerade wieder einmal mit dem Thema Übergewicht und Untergewicht befasst. Es gibt Studien, die ziemlich eindeutig sagen, dass Übergewicht zum großen Teil genetisch bedingt ist (etwa 75%, falls man das wirklich so genau sagen kann) und zu 25% durch Essgewohnheiten. Genetisch bedingt heißt, dass je nachdem, wie gut der Stoffwechsel funktioniert, Kalorien in Energie umgewandelt werden oder im Körper als Fett gespeichert werden. Wenn zu Beispiel aufgrund einer Veranlagung Kalorien nicht gut in Energie (ATP) umgewandelt werden können, werden sie als Fett gespeichert. D.h. wenn man versucht, durch weniger essen abzunehmen, hat man natürlich noch weniger Kalorien, die in ATP umgewandelt werden können und es kann zu einem Energiemangel kommen. Zu viel Essen kann also ein Versuch sein, mehr Energie zu bekommen. Dieses Problem ist nicht einfach zu lösen und es kommt vor allem darauf an, was man isst. Vor allem muss das Verhältnis zwischen Eiweiß, Kohlenhydraten und Fett stimmen, denn das bestimmt den Insulinspiegel und der wiederum, wieviel Fett eingelagert wird. Zu viele Kohlenhydrate und zu wenige sind ungünstig.

Was ich mit dem allen sagen will: Nur Kalorien reduzieren kann falsch sein und dadurch kann der Stoffwechsel durcheinander kommen und das könnte das Herz in irgendeiner Weise stressen. Auf das Wie kommt es an.

Eine andere Sache ist die, dass Essen den negativen Auswirkungen von Stress entgegenwirken kann. In dem Fall wäre es besser zu versuchen, erst einmal Stress zu vermeiden und dann das Essen zu regulieren.

Dies sind nur ein paar Gedanken, die vielleicht erklären können, warum das Abnehmen deinem Herz Schwierigkeiten bereitet.

Mit schönen Grüßen,

m+oniDlxine


Hallo

Bin auch mal wieder dabei . Im Moment ist mein Rhythmus wieder ganz regelmäßig.

Befolge auch viele dinge die ich durch euch erfahren habe. da bin ich sehr froh

Habe aber jetzt ein Problem . Mein Mann hat Vorhofflimmern, was er nicht merkt.

Hatte jetzt einen leichten Schlaganfall zurückgeblieben sind etwas Sprachstörungen.

Jetzt soll er xarelto nehmen Hat jemand damit Erfahrungen oder ist marcumar besser.

Habe den Beipackzettel von xarelto gelesen. der macht mir Angst.

Liebe Grüsse an alle

moniline

VmiLdgi


Hallo moniline,

ich kenne diese neuen Mittel wie xarelto nicht, weiß aber, dass es bei ihnen nicht, wie bei Marcumar, ein Gegenmittel gibt. Vielleicht googelst du mal über xarelto und Gegenmittel. Das ist wichtig, wenn aus irgendeinem Grund eine Blutung auftritt. Bei Marcumar kann man Vitamin K geben. Deshalb ziehe ich Marcumar vor. Die neuen Mittel sind mir etwas unheimlich. Bei Marcumar muss man öfters zur Kontrolle. Aber ich habe gelesen, dass man eventuell bei den neuen Mitteln auch öfter zur Kontrolle sollte als bisher gedacht. Also wie gesagt, ich weiß zu wenig. Ich würde den Arzt fragen, warum es ausgerechnet xarelto sein soll und welche Vorteile es gegenüber Marcumar hat. Ihr könntet auch eine Zweitmeinung einholen.

Eine gute Kontrolle des NRI-Wertes ist eigentlich wichtig, da eine zu schwache Verdünnung zu Mikrothrombosen im Gehirn führen kann und eine zu starke zu Mikroblutungen. Beides schlecht fürs Gehirn.

Alles Gute euch beiden,

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