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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

VNiRdxgi hat geantwortet


Hallo Juhukoala,

das ist ja mal ein Schritt vorwärts. Ich weiß nicht, was in so einem Shake drin ist, kann daher nichts dazu sagen. Die Vitamine, die dir die Ärztin gegeben hat, sind wohl in der Menge nötig, um erste einmal ein Defizit auszugleichen. Das Beste wäre wohl, wenn du dich damit auseinandersetzt, was eine gesunde Ernährung ist. Die kann ein Shake nicht ersetzen. Vieeele Gemüse, auch grüne Blattgemüse (diese enthalten viele Vitamine, auch Folsäure, Magnesium und Calcium), Kohlenhydrate und Fleisch, am besten Fisch und Geflügel, sind die Basis. Gute, kaltgepresste pflanzliche Fette wie Olivenöl und Rapsöl. Aber die Details musst du selber herausfinden, du musst dich einfach mal intensiv damit beschäftigen. Das ist sowieso ein längerer Prozess.

Ausreichend schlafen ist auch sehr wichtig, da beim Schlafen die Reparaturen im Körper stattfinden.

Viel Erfolg wünscht

C0hrist ine Oaus NxRW hat geantwortet


Wünsche Euch ein schönes Weihnachtsfest und alles Gute im Neuen Jahr. Hoffentlich haben wir alle weniger "Flimmern" :)^

Gruß Chrstine

mbonilbine hat geantwortet


Hallo,

auch ich wünsche euch eine angenehme Zeit und guten rutsch in das Jahr 2015.

Was wir uns alle wünschen ist ein ruhiges Herzchen, mal abwarten,

ob und wie lang die ruhige Zeit anhält!!!

Besondere Gruesse an Gerhard, durch das forum habe ich viele

Gute Ratschläge bekommen! Fast mehr als von der Ärzteschaft!!!

P~apka4lap_ap1x3 hat geantwortet


Hallöchen liebe Mitglieder

Erstmal wünsche ich euch schonmal einen guten RUTSCH ins neue Jahr

Hab mal eine Frage an euch.. wie sieht es bei euch mit Sport aus??

Ich war heute mal wieder auf meinem Crosstrainer.. soweit alles gut .. als ich fertig war und mich hingesetzt hatte kam ein extraschlag und dann gings auf einmal los mit der Tachykardie (Habe AV Knoten Reentry)...

Auch Stunden später nachdem der Puls runter gegangen ist habe ich noch mulmiges Gefühl... kloß im hals, gefühl von ES...

kann es sein dass durch das Herzrasen.. ne zeitlang vermehr ES da sind??

kennt das jemand.. ":/

gxeAbri8%8 hat geantwortet


HRS Alltag - nach Frühstück

Hallo,

ich möchte wieder einmal schreiben wie es mir die letzten Monate gegangen ist:

Schon seit Monaten haben sich die HRS mit VHF so eingependelt: immer 4 - 5 Tage im Rythmus dann wieder 2 - 3 Tage total ausser Rythmus. Ausnahmslos komme ich in den letzten Monaten immer nur nach dem oder während dem Frühstück ausser Ryhtmus. Immer während dem Frühstück oder kurz nach dem Frühstück spüre ich ein kurzes "wurrlen" von der Bauch-Magengegend und dann bin ich wieder für 2 - 3 Tage aus dem Ryhtmus.

Ich weiss einfach nicht was ich da noch probieren soll, mit Kaffee - ohne Kaffee, wenig Frühstücken, mehr Frühstücken - ich bin schon langsam ratlos...... ??? ???

Schöne Grüsse

Gebi88

V6idgi hat geantwortet


Hallo gebi88,

wie wäre es, wenn du mal eine Weile das Frühstück ganz weg lässt oder es um ein paar Stunden verschiebst, um zu sehen, ob es wirklich mit dem Frühstück zusammenhängt oder ob es nur zufällig mit dem Frühstück zeitlich zusammenfällt?

E@hemJaliger NLutzer (#4889x81) hat geantwortet


@ gebi88

Hi,

WAS frühstückst Du denn?

Grüsse, Gaby

A&xel2y0x15 hat geantwortet


Hallo alle zusammen!

ich bin neu in diesem Forum und habe mir nun schon seit Längerem angeschaut, was hier geschrieben wird. Ich muss sagen, da ist Vieles, was ich auch an mir bemerkt habe und was man vom Arzt nicht gesagt bekommt (weil es wahrscheinlich nicht in den Lehrbüchern zu finden ist). Insbesondere die Beiträge von Gerhard haben mich beeindruckt.

Ich bin 53, habe seit ca. 3 Jahren persistierendes Vorhofflimmern und bin mir ziemlich sicher, dass der Magen dabei eine große Rolle spielt. Ich hatte vor 1 Jahr eine Elektro-Kardioversion die genau 2 Stunden erfolgreich war. Dann gab es nämlich Mittagessen im Krankenhaus (Fisch und Kartoffelpüree) und sofort war das VHF wieder da. Auch wenn ich jetzt bei einer Mahlzeit viel esse, dann wird das VHF (subjektiv) noch schlimmer (obwohl es ja die ganze Zeit vorhanden ist).

Die Ärzte sagen da nur: "Zufall".

Ich bin mir daher sicher, dass man mit der Ernährung viel steuern kann, allerdings nur, wenn das VHF noch nicht persistent ist. Danach kann man den Zustand nur in geringem Umfang verbessern. Auch ich habe trotz ständigem VHF gute und schlechte Tage, wo ich die Treppen gut hochkomme oder eben nicht.

Zuerst dachte ich auch (ähnlich wie gebi88), dass Kaffee evtl. einen Einfluss haben könnte. Aber diese Idee habe ich nach längeren Beobachtungen an mir fallen gelassen.

Ich habe aber inzwischen bemerkt, dass ich Gluten nicht gut vertrage. Es ist zwar keine direkte Allergie, aber es gibt ein paar Verdauungsbeschwerden (Blähungen etc.) und die sind sofort weg, wenn ich mich glutenfrei ernähre.

Nächsten Monat habe ich eine Ablation, denn diese 75% Herzleistung erschweren mir das Treppensteigen etc. Außerdem hat mein Kardiologe gesagt, dass das VHF eine Herzschädigung darstellt, die weiter fortschreiten wird.

Ich glaube nicht, dass man in diesem Forum endgültige Antworten finden wird, aber ich bin schon froh, dass man hier auf Leidensgenossen trifft. Ich werde berichten, wie die Ablation verlaufen ist. Im Internet findet man nur sehr wenige persönliche Erfolgsmeldungen. Man findet nur viele Aussagen, dass es hinterher viel schlimmer ist als vorher, weil man z.B. zwar kein Vorhofflimmern mehr hat, aber dafür ständiges Herzrasen etc.

Eigentlich halte ich es für bedenklich, etwas zu beseitigen (VHF), was der Körper vielleicht für sinnvoll hält. Aber ich habe mich jetzt entschieden und werde das durchziehen.

Grüße

Axel2015

Vgidxgi hat geantwortet


@ Axel2015

Wenn du dich zur Ablation entschlossen hast, ist eine positive Einstellung dazu sicher gut. Manchmal ist es so, dass der Körper etwas Sinnvolles macht, aber, wenn sich die Lage geändert hat, damit nicht mehr aufhören kann, weil er sich irgendwie festgefahren hat, sprich, es ist chronisch geworden. Insofern könnte in deiner Lage eine Ablation helfen, den Körper wieder in die richtige Bahn zu bringen. Danach allerdings wäre es wahrscheinlich sinnvoll, auf deine Lebensweise zu achten, damit du nicht wieder in die gleiche Lage gerätst.

Es könnte sein, dass diejenigen, denen die Ablation geholfen hat, nicht so viel im Internet schreiben, da es ihnen ja gut geht und sie keine Veranlassung sehen. Ich wünsche dir viel Glück und bin gespannt, was du berichten wirst.

sJempe1r (talis hat geantwortet


Ich bin ein 47 Jahre alter oder, je nach Tagesform, auch junger Mann. Von 2007 bis 2013 litt ich an anfallsweisem Vorhofflattern und Vorhofflimmern. Was so ganz langsam mit seltenen und kurzen Attacken begann, steigerte sich in all den Jahren zu langen, ausufernden Episoden mit Schwindel, Schwäche und Angst, so dass mir das Leben mehr und mehr zur Hölle wurde.

Ich bin dann irgendwann vor einigen Jahren auf dieses Forum gestossen und es war mir besonders in den schweren Stunden immer wieder ein Trost. Leider hat bei mir die von Gerhard oftmals beschriebene Technik VHF in der Entstehung zu unterbinden nie geholfen.

Ziemlich sicher bin ich mir, dass es einen Zusammenhang zwischen Extrasystolen, die ja VHF anstossen können, und vollem Magen gibt. Nur leider hat mir diese Erkenntnis auch nicht geholfen, da es bei mir auch noch andere Trigger gab.

Ich habe in den Jahren ein VHF Tagebuch geführt, um vielleicht ein Muster zu erkennen. Irgendetwas, das hilft, eine erfolgsversprechende Vermeidungsstrategie zu entwickeln. Hat leider nicht geklappt. Meine einzige Erkenntnis war, dass es viele unterschiedliche Auslöser gab, die zu VHF führten. Zuletzt war gar keiner mehr notwendig. Es pendelte völlig unberechenbar einfach so zwischen Sinus und Chaos.

Mein Kardiologe war seinerzeit, und bis heute, kein Freund der Ablation. Er hielt die Risiken in der Relation zu den Erfolgsaussichten für zu hoch. Sein Therapieansatz waren Medikamente und den Dingen ansonsten seinen Lauf zu lassen. Schließlich könne man auch mit VHF leben. Tun ja in der Tat auch viele.

Für mich war das irgendwann keine Option mehr. Anfang 2013 war ich körperlich und mental am Ende. Ich habe mich mit meinem Hausarzt besprochen und wir haben gemeinsam entschieden, dass er mich ins Herzzentrum Duisburg einweist, um mich noch mal komplett durchchecken zu lassen.

Um die Sache etwas zu verkürzen: Ich hatte von Feb. bis Sep. 2013 drei Ablationen. Eine

Istmus-Ablation (Vorhofflattern) und zweimal PVI (Vorhofflimmern). Das war dann am Ende doch recht hart und sehr anstrengend, zumal die erste PVI einige unangenehme Begleitumstände hatte, für die aber die Elektrophysiologen nichts konnten.

Aber der Kampf hat sich gelohnt. Seit dem 13.09.2013 bin ich konstant im Sinus. Keine Arrythmie, kein Herzrasen nichts. Nur noch Sinus. Nach den Eingriffen hatte ich lediglich immer wieder mal Phasen mit gehäuften ES. Es ist so, als würde der Zünder noch arbeiten. Es passiert allerdings nichts weiter. Duschen, pinkeln, Zähneputzen, herzhaft lachen u.v.m......nur noch Sinus. Mein Leben hat seitdem neu begonnen.

Medikamente nehme ich noch weiter gegen meinen hohen Blutdruck, Cholesterin und Harnsäurespiegel. Das sind verschiedene, aber relativ gering dosierte Mittel. Dazu noch vorbeugend mit Eliquis einen Gerinnungshemmer. Die Medikation ist mittlerweile so dosiert und feinjustiert, dass sie bei mir keine besonderen Nebenwirkungen verursacht.

Weiterhin achte ich ein wenig auf meine Ernährung ohne allerdings permanente Diät zu halten. Ich rauche nicht und trinke selten Alkohol.

Dazu betreibe ich moderaten Ausdauersport. Moderat ist hier für mich ganz wichtig. Es darf von der Belastung nicht zu viel oder zu wenig sein. Das Maß muss jeder für sich selbst finden. Hat man es gefunden, ist es sehr zuträglich für einen ruhigen Herzschlag.

Zur Abrundung habe ich mir im Rahmen eines Achtsamkeitstrainings ein paar Meditationstechniken angeeignet, die mir helfen Stress zu reduzieren und Dinge anzunehmen, die ich nicht ändern kann.

Wie man sieht, beruht mein bisheriger Erfolg im Kampf gegen diese Erkrankung auf unterschiedlichen Faktoren. Sollte ich wieder einen Rückfall erleiden, so werde ich diesen Weg konsequent weiter gehen. Auch eine weitere Ablation schließe ich nicht aus. Scheint aber, teu teu teu, nicht nötig zu sein.

Ich hoffe, ich kann einigen von euch Mut und Hoffnung machen. Ja, es gibt sie, die Erfolge.

Lasst euch in dem was ihr tut nicht beirren. Entwickelt einen Plan, eine Strategie und haltet euch daran. Seid konsequent. Man kann es schaffen. Ihr seid stärker als ihr glaubt.

Auxel\2015 hat geantwortet


Hallo Vidgi und semper talis,

vielen herzlichen Dank für die ermutigenden Antworten! Vidgi, Du hast völlig recht. Es stimmt, das habe ich mir auch schon vor einiger Zeit gedacht: Man muss seine Lebensweise ändern, damit das Vorhofflimmern dauerhaft verschwindet. Die Ablation allein wird sonst evtl. nicht lange vorhalten. Ich habe mich also die letzten Monate konsequent darauf vorbereitet, habe 5 kg abgenommen (jetzt 85 kg bei 183 cm) und regelmäßig ein wenig Sport gemacht. Auf lange Sicht möchte ich noch ein wenig weiter abnehmen. Ansonsten habe ich schon ein Leben lang niedrigen Blutdruck, habe keine Diabetes, bin Nichtraucher und Silvester habe ich mein letztes Bier getrunken. Mit anderen Worten: Ich habe kaum "Stellschrauben", wo man was verbessern könnte. Ich dürfte gar kein VHF haben. Aber mein Vater hatte es, und zwar nicht zu knapp, es sind einfach die Gene. Er hat alles Mögliche eingeworfen (Chinidin etc.), aber nichts hat auf Dauer geholfen. Eine OP war damals noch nicht möglich. Er hatte dann im Alter mehrere Schlaganfälle und der Leidensweg war lang und elend. Da muss ich einfach versuchen, dagegen zu halten.

Semper talis, wegen der Ärzte: Da sagt jeder etwas anderes.

Mein Kardiologe hatte mich zur örtlichen Klinik geschickt und dort ließ man mir die Wahl zwischen Ablation und Medikamenten. Als ich dann ein paar Tage später meinem Kardiologen sagte, dass ich mich für Medikamente entschieden hätte, wurde er doch tatsächlich wütend ("Sind Sie irre? Die helfen nur kurz und haben entsetzliche Nebenwirkungen!").

Im Internet fand ich, dass mein Kardiologe wohl recht hat, denn das einzige wirksame Mittel ist anscheinend Amiodaron. Aber wieso sagt man mir das nicht in der Klinik? So habe ich dann das Vertrauen in diese Klinik völlig verloren und habe jetzt den Ablationstermin 100 km weiter, im Herzzentrum Leipzig. Dort werden pro Jahr 2400 Ablationen gemacht. Mein Patenonkel sagte mal: "Wegen einem guten Arzt lohnt es sich, 1000 km zu fahren!" Da habe ich es doch deutlich leichter.

Vielen Dank für Deine ermutigende Schilderung. Es gibt also tatsächlich jemanden, der erfolgreich eine Ablation hinter sich gebracht hat. Das hilft mir sehr!

Und vielen Dank nochmal für Eure guten Wünsche!

Viele Grüße

Axel2015

Hmolg}i23x05 hat geantwortet


Hallo zusammen,

ich bin 49 Jahre, kein Übergewicht und Nichtraucher, männlich, Sportler. Ich lese seit einem Jahr in diesem Forum, in der Hoffnung irgendwann eine Lösung für mein Problem zu finden. Jetzt möchte ich helfen.

Vor ca.1,5 Jahren bekam ich einen leichten Reiz im Oberbauch, der bis in die Halsschlagader schoss. Uups dachte ich, was war das denn. Mit der Zeit wurde es immer schlimmer. Irgendwann bemerkte ich an meiner Halsschlagader das in diesem Moment auch mein Puls aussetzt. Ok dachte ich und holte mir einen Termin beim Kardiologen, da mein Vater mit 59 Jahren an Sekundeninfakt starb und ich somit vorbelastet bin. Ultraschall, Langzeit EKG und Bel.EKG, alles in Ordnung. Sowas kommt vor sagte der Arzt, ist aber nix Schlimmes. Da ich viel Sport treibe ist zwar mein Puls etwas niedrig (50 in der Ruhephase) aber auch das ist normal. Die Monate vergingen und es wurde immer schlimmer. Schon morgens nach dem Aufstehen ging es los. Man denkt an nix anderes mehr. Das Leben wird zur Farce. Man streitet sich immer öfter mit der Frau und die Kinder haben auch keinen Spass mehr an dir. Wieder zum Kardiologen, wieder alles ok. Das kann doch wohl nicht war sein. Das Herz schlägt in einem wilden Durcheinander und das soll in Ordnung sein ??? Mein Hausarzt wusste auch nicht mehr weiter und schickte mich zu einem Prof. nach Gießen. Alles ok, Sportler-Herz, aber kein Problem. Damit muss man leben. Die letzten Tage waren dann die Hölle. Keine Nacht länger geschlafen als zwei Stunden. Mein Hausarzt besorgte mir dann einen Termin im Krankenhaus. Stationär, Marienkrankenhaus Siegen. Sehr nette Ärztin, nimmt sich Zeit und beantwortet alle Fragen. Das ganze Klima auf dieser Station sehr beruhigend. Jedenfalls wurde ich komplett gecheckt. Die Ärztin klärte mich auf. Es sind Extrasystolen. Das hat eigentlich jeder Mensch, nur die meisten merken es nicht. Manche spüren aber diese Aussetzer und das würde das Leben sehr beeinträchtigen. Zur absoluten Sicherheit wurde dann noch eine Herzkatheter-Untersuchung gemacht. Alles super in Ordnung. Ich bekam dann Tabletten (Flcainidacetat) und dachte ok, die wollen mir damit zeigen, das sie was unternehmen, bringen wird es mir wohl nichts. Ich musste zur Beobachtung noch eine Nacht im KH bleiben. Nach quasi 4 Tagen wurde ich entlassen und ging nach Hause. Was ich im Krankenhaus gelassen habe, waren die Extrasystolen. Ein Traum für mich wurde war. Ich hätte nie im Leben gedacht das ich nochmal ohne diese ES leben würde. Ich kann wieder auf der rechten Seite liegen, ich kann wieder Joggen, Fussball spielen und wieder über alles aufregen, es passiert absolut nichts mehr. Das Herz schnurrt wie ein neuer Motor.

Diese Geschichte wollte ich los werden für alle die, die genauso verzweifelt sind wie ich es war.

Gruß Holgi

Gqerhaxrd hat geantwortet


Ein Hallo auch wiedermal von mir!

Mir geht's verhältnismäßig gut, deshalb auch die Sendepause von fast einem Vierteljahr.

Bei ein paar Beiträgen, die in dieser Zeit hier eingegangen sind, hat es mir schon in den Fingern gejuckt, etwas dazu zu schreiben. Das sind besonders die Beiträge, wo noch immer nach Ursachen von Extrasystolen gesucht wird. Ich hätte auch wieder nur ins Archiv greifen müssen, da es keine neuen Erkenntnisse gibt und wäre Euch somit wieder mit meiner "Hohlvenenkompressionstheorie" auf die Nerven gegangen. Für mich jedenfalls ist diese Hypothese das Nonplusultra, wenn es um die Frage geht, warum scheinbar ohne jeglichen Grund Extrasystolen & Co. ausgelöst werden.

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/19562407/]]

Zum Beitrag von @Holgi2305, bei dem es auch um Extrasystolen geht, will ich aber was beisteuern.

Es liest sich sehr bilderbuchmäßig, was er über seine wundersame Heilung berichtet.

…Sehr nette Ärztin, nimmt sich Zeit und beantwortet alle Fragen. Das ganze Klima auf dieser Station sehr beruhigend. Jedenfalls wurde ich komplett gecheckt. Die Ärztin klärte mich auf. Es sind Extrasystolen. Das hat eigentlich jeder Mensch, nur die meisten merken es nicht. Manche spüren aber diese Aussetzer und das würde das Leben sehr beeinträchtigen. Zur absoluten Sicherheit wurde dann noch eine Herzkatheter-Untersuchung gemacht. Alles super in Ordnung. Ich bekam dann Tabletten (Flecainidacetat)…

Ich würde denken, dass da mit Kanonen auf Spatzen geschossen wird, wenn es "nur" um die Extrasystolen geht und das Antiarrhythmikum prophylaktisch weiter genommen wird. Extrasystolen sind für mich keine Laune der Natur, und sollten daher nicht einfach mit einem anderen Gefahrenpotenzial unterdrückt werden.

Das, was Dich tatsächlich beschwerdefrei gemacht hat, ist wahrscheinlich das beruhigende Klima im besagten Krankenhaus gewesen, mit nun weniger Adrenalin im Blut, das uns am meisten schadet.

@ Axel2015

Bei Dir ist die Lage schon etwas verfahrener, weil Du ja Vorhofflimmern hast und noch dazu persistierend, also so gut wie dauerhaft.

In diesem Fall bietet eine Ablation wahrscheinlich die besten Chancen, diese absolute Arrhythmie wieder in einen durchgängigen Sinusrhythmus umzuwandeln.

Dazu wünsche ich Dir viel Erfolg und ich hoffe, dass es von Dir bald auch so eine positive Nachricht gibt, wie die z.B. von @semper talis. Viel Erfolg! @:)

@ gebi88

Deine Berichte könnte ich vor 20 Jahren geschrieben haben. Es gibt viele Übereinstimmungen mit meinen Erfahrungen. Ich habe ja deine E-Mailadresse noch von 08/2014 und werde mich mal bei Dir melden. Bis dahin alles Gute.

Für alle anderen Beiträge, zu denen ich jetzt nichts geschrieben habe, möchte ich mich natürlich auch herzlich bedanken.

Liebe Grüße und Tschau *:)

H-olgiF23x05 hat geantwortet


Lieber Gerhard,

ich habe und werde auch weiterhin Deine Beiträge lesen und respektieren, wie ich das auch im ganzen letzten Jahr getan habe. Leider verstehe ich Deinen Eintrag bzgl. meiner Erfahrungen nicht. "Kanonen auf Spatzen"? Die Spatzen die Du meinst, haben in den letzten 1,5 Jahren mein Leben und das meiner Mitmenschen ziemlich negativ beeinträchtigt. Und die Kanonen, mit denen ich mein Problem endlich abgeschafft habe, sind eine von vielen Möglichkeiten die, wen man sie im Anfangsstadium vernünftig Beobachten lässt, völlig harmlos sind. Sicherlich kann Flecainidacetat auch schlechte Auswirkungen auf den Körper haben. Wenn diese aber festgestellt werden, kann man das Medikament wieder absetzen. Bei mir ist zum Glück alles in Ordnung und ich wollte lediglich einen positiven Bericht in dieses Forum beitragen.

gTe!bi8X8 hat geantwortet


Endlich Hoffnung ?

Also jetzt kann ich doch einmal eine Neuigkeit oder Veränderung mitteilen.

Vor 4 Wochen hatte ich einen Termin bei einer Ernährungsberaterin. Nachdem Sie meine Aufzeichnungen der Ernährung der vergangenen 7 Tagen studiert hatte und ich ihr meine Geschichte erzählt hatte, arbeitete Sie einen Ernährungsplan für mich aus.

Seit 3 Wochen nun - esse ich zum Frühstück nur mehr "Porrige" oder Frühstücksbrei. Seit 3 Wochen esse ich keine Süssigkeiten mehr - wenn die Gier danach kommt (und das ist nicht selten am Tag) esse ich immer Mais- od. Reiswaffeln mit Honig. Seit 3 Wochen esse ich überhaupt kein Brot mehr - und lasse sämtliche Lebensmittel weg mit Emulgatoren, Aromezusatzstoffen ect. (dank Mithilfe meiner Frau). Auch verwendet meine Frau nur mehr - wenn überhaupt - braunen Rohrzucker sowie nicht raffiniertes Salz ect.ect.

Was ich beobachten konnte: Ich fühle mich viel wohler - und diese komischen "zittrigen Reize" von der Magen-Bauchgegend haben völlig aufgehört !!!!!!!!!!!

Ich bin 2 x aus dem Sinusrythmus gekommen seither - beide male bin ich am Abend ausgegangen und habe um 20.30 - 22.00h "volle Kanne" gegessen (z.B.: um 22.00h noch eine Portion Zwetschkenknödel ect.) und beide male bin ich noch in der Nacht aus dem Sinusrythmus und direkt ins VHF gewechselt.

Ich brauche dann immer noch 2 - 3 Tage bis ich wieder in Sinus komme - immer nur durch Sport.

Aber irgendwie schöpfe ich das jetzt Hoffnung und bin voll motiviert. Nebenbei wird meine Nase und Nasennebenhöhlen immer freier. Da ich seit 4 Jahren nichts mehr riechen kann - bin ich überrascht, dass ich durch diese Ernährungsumstellung in den letzten 3 Wochen - schon 3 Tage hatte, wo ich plötzlich wieder riechen konnte.

Ohne diese "zittrigen Reize" (ich nenne sie wurrlen) vom Bauch-Magen komme ich eigentlich nicht aus dem Rythmus.

Ich halte uns auf dem Laufenden.

Schöne Grüße

gebi88

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