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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

VIidgi


@ Axel2015

Sehr interessant, was du da schreibst. Darüber muss ich nachdenken, denn auf den ersten Blick verstehe ich es nicht.

Eine grübelnde

HZa$gel:mikxe


Mir ist aufgefallen, dass das Vorhofflimmern (bislang 2 x) nur in Verbindung mit ständigem Pulsmessen mittels einer Brustgürtelmessung aufgetreten ist. Habe den Pulsschlag bei jeder Situation genau beobachtet

(außer beim Sex) bei jedem Husten insbesondere Morgens geht der Puls gleich um 10 Schläge hoch etc.

Vielleicht haben die feinen Ströme des Brustgürtels die Reizleitung des Herzens durcheinander gebracht.

Seitdem ich das entdeckt habe, dass es dies sein könnte habe ich auch nie wieder gemessen und seitdem auch nie wieder VHF gehabt. Extraschläge kommen hie und da mal wieder besonders wegen Kaffee aber selbst coffeinfreier Kaffee fördert da gewisses Unwohlsein.

Vielleicht hat jemand ähnliches entdeckt mit dem Pulsmessen durch Brustgurt etc. . Wollte das nur mal geschrieben haben - ach ja was ich mittlerweile mache ist tägliches Magnesium auf den Tag verteilt einnehmen und viel trinken. Wie gesagt seit 1 1/2 Jahren ist jetzt nun Ruhe.

Danke an alle die sich hier austauschen.

Iyce[Ladyx_50


Mir ist aufgefallen, dass das Vorhofflimmern (bislang 2 x) nur in Verbindung mit ständigem Pulsmessen mittels einer Brustgürtelmessung aufgetreten ist. Habe den Pulsschlag bei jeder Situation genau beobachtet (außer beim Sex)

Mit Verlaub, das ist das Falscheste, was man tun kann - sich bzw. den Herzschlag quasi mikroskopisch zu überwachen. Dass Vorhofflimmern nur dabei auftrat, wage ich zu beweifeln, denn das hier:

bei jedem Husten insbesondere Morgens geht der Puls gleich um 10 Schläge hoch etc.

ist mit Sicherheit kein VHF gewesen. Es ist im Gegenteil völlig normal, dass beim Husten die Pulsfrequenz steigt.

Nicht jede erhöhte Pulsfrequenz oder jeder Extraschlag bedeutet zwangsläufig Vorhofflimmern. Das kann eine einfache Tachycardie bzw. einfache Extrasystolen sein und völlig normal.

Vielleicht haben die feinen Ströme des Brustgürtels die Reizleitung des Herzens durcheinander gebracht.

Das geht nicht, das wäre auch fatal, wenn das so einfach möglich wäre. Das darfst Du gedanklich streichen.

VUidxgi


@ Axel2015

Ich glaube, ich habe folgenden Link schon mal eingestellt, mache es aber noch mal, weil ich ihn interessant finde und er den Zusammenhang zwischen Zwerchfellbruch und Vorhofflimmern gut zeigt.

[[https://www.rosenfluh.ch/media/arsmedici/2012/20/Gastrooesophagealer_Reflux_und_Vorhofflimmern.pdf]]

Weiter unten steht, dass man nicht weiß, ob durch das vagal hervorgerufene Vorhofflimmern der Reflux aufrecht erhalten wird. D.h. dass nicht nur der Reflux Vorhofflimmern hervorrufen kann, sondern umgekehrt "möglicherweise" über den Vagus das Vorhofflimmern den Reflux aufrechterhält. Damit könnte geklärt sein, warum bei dir durch die Ablation die Magenbeschwerden verschwunden sind.

Ich wünsche einen guten Abend,

MOAGEN,vsMHERZ


Hallo Brustbeinstolperer,

dein letzter Eintrag ist von 2011. Du wolltest alle am laufenden halten und berichten ob und wie du deine Beschwerden in den Griff bekommen hast!

Liebe Grüße

owlivxer79


Woran merkt ihr, dass ihr gerade Vorhofflimmern habt?

g#ePbi8x8


Ich merke das Gefühl, dass ich nur mehr auf 3 Zylinder laufe anstatt auf 4 Zylinder. Einfach etwas schwächer und nicht mehr so frisch im Kopf. Beim liegen vor dem Einschlafen merke ich es an dem etwas unruhigen Herzschlag.

C@arsEtevn K.


Möchte mich auch mal wieder melden.

Nachdem ich nun monatelang nur wenig Probleme hatte mit (S)VES - die nur gelegentlich z.B. beim Autowaschen, nach zu viel Essen (Völlegefühl mit Aufstoßen verbunden) oder beim Liegen auf der linken Seite, auftraten - habe ich nun seit einigen Tagen wieder vermehrte Probleme:

Angefangen mit ständigen Herzstolperern beim Autowaschen am ersten Tag, bis hin zu weiteren Herzstolperern beim ganz lahmen Fahrradfahren bis hin zum dadurch bedingten Anhalten, geht jetzt selbst beim einfachen Laufen nichts mehr ohne Herzstolpern.

Nachts bin ich in den letzten beiden Nächten jeweils so um 02:00 Uhr wach geworden mit schnellem Puls und Herzstolpern, was jeweils erst nach ca. 15 Minuten besser wurde. Danach konnte ich aber nicht mehr einschlafen und fühle mich daher entsprechend fertig und gerädert. Mich graust es schon vor der kommenden Nacht...

Heute dann schließlich bei der Autofahrt (Autobahnfahrt 1 Std.) permanentes Stolpern, welches selbst jetzt, 1.5 Stunden danach, nicht ganz weg ist, obwohl ich zuhause seitdem gar nichts mache. Habe aus lauter Verzweiflung heute über den Tag verteilt zwei Viertel der Obsidan 25 genommen, die mir der Hausarzt mal verschrieben hatte...

Ich selbst kann die (S)VES - ohne dass dies nun in irgendeiner Weise einmal ärztlich konstatiert worden wäre - meist mit folgenden Triggern in Verbindung bringen:

- Ernährung (histaminhaltige Speisen, oder nach zu viel gutem Essen - ich trinke wie erwähnt seit 8 Jahren keinen Alkohol, esse nur Huhn/Pute und auch sonst eher leichte Speisen, ohne Hefe und ohne Weißmehl weitestgehend)

- Stress (sei es beruflicher oder privater Stress, wobei ich eher eine niedrige Stressschwelle zu haben scheine)

- Schlafmangel (ich schlafe ca. 6-7 Std. im Schnitt, davon etwa 1 bis 2.5 Std. Tiefschlafphase)

- (bestimmte) Bewegungen (Treppe schnell hochgehen oder am Berg hochspazieren geht meist nicht ohne Stolpern)

- Witterung/Wetter (vorgestern morgen beim Rausgehen bei 3 Grad habe ich vom Einatmen der kalten Luft schon (S)VES bekommen)

Beim Arzt/Kardiologen war ich seit damals nicht mehr (also seit Ende letzten Jahres).

So geht's irgendwie nicht weiter und ich bin wirklich verzweifelt und frage mich, weshalb ich manchmal Phasen habe, wo ich wochenlang nur wenige Probleme habe und dann wieder - wie jetzt - völlig müde, fertig und abgeschlagen bin mit entsprechend vielen (S)VES.

@ gebi88:

Das Gefühl habe ich derzeit auch, wenn ich dieses Stolpern habe. Weiß eben einfach nicht, ob das VHF ist. Im EKG letztes Jahr waren die Stolperer, die ich jetzt habe, auch drin. Wurde als SVES und Tachykardie gewertet, aber der HA hat nichts von VHF erwähnt. Würde man denn im LZ EKG nicht das VHF eindeutig erkennen, wenn es da ist? Würde hier ja mal das seinerzeitige EKG posten, aber Anhänge gehen hier offenbar nicht.

Cfhrist:ine aus xNRW


Ich will mich auch wieder einmal melden. Auch bei mir kann ich es nicht verstehen, dass das VHF immer weniger wird, ohne dass ich etwas dazu getan habe. Vor kurzer Zeit war ich länger in Amerika, hatte vorher schon so meine Bedenken wegen VHF. Es kam am Flugplatz in Frankfurt vor dem Abflug und in Amerika mehrmals nach dem Essen. Jetzt esse ich weniger (schadet der Figur sowieso nicht) und seit ich wieder zurück bin, nichts mehr. Wenn es weiterhin so bleibt, dann bin ich richtig glücklich. In Amerika hatte ich gleich bei Beginn von VHF Baldriantropfen genommen - ob sie der Grund für die nur kurze Episode waren -keine Ahnung, oder mein Schlaf von durchgehend 10 Stunden zzz .

Wünsche Euch alles Gute

Gruß Christine :-D

C4hri-sti>ne ^aus NxRW


Noch ein Nachtrag. Meine Medikamente habe ich "brav" weitergenommen

GYerhaxrd


@ Vidgi

Vielen Dank für Deine interessanten Recherchen über Mechanismen, die möglicherweise Vorhofflimmern triggern könnten.

Eine Assoziation zwischen Vorhofflimmern und mechanischen Einflüssen, wie sie auch bei einer Hiatushernie auftreten, zieht sich ja wie ein roter Faden durch diesen gesamten Thread.

Dabei ist für mich im Sinne meiner "Hohlvenenkompressionstheorie" der Zwerchfellbruch nur eine Variante der möglichen Komprimiermöglichkeiten der unteren Hohlvene.

Von einer solchen Möglichkeit wird in dem von Dir eingestelltem Link von 2012 noch nichts geschrieben.

Leider findet man im Internet generell sehr wenig Wissenswertes über Hohlvenenkompressionen, außer dem "Vena-cava-Kompressionssyndrom". Diese in der Medizin fast ausnahmslos nur als Schwangerschaftskomplikation bekannte Hohlvenenkompression hat die gleichen Symptome wie ich sie in der Hohlvenenkompressionstheorie beschrieben habe.

Dass aber oft schon einfache Blähungen ausreichen, die untere Hohlvene gegen die Wirbelsäule zu drücken, kann man beim "Vena-cava-Kompressionssyndrom" nicht lesen.

Bei YouTube habe ich drei 3D Lehrvideos gefunden, auf denen die untere Hohlvene bei Ultraschalluntersuchungen mit einbezogen wird und wie schon die Atmung den Querschnitt der Vene beeinflusst.

Beim Einatmen senkt sich das Zwerchfell in den Bauchraum hinein und komprimiert die ohnehin schon plattgedrückte, drucklose Vene.

Das 1. Video bezieht sich auf die untere Hohlvene bis zum rechten Vorhof und das 2. Video eigentlich auf die Aorta Abdominal. Bei beiden Videos wird auf die leichte Kompression der Hohlvene hingewiesen, da die beiden großen Blutgefäße dicht beieinander vor der Wirbelsäule durch das Zwerchfell hindurch zum Herzen verlaufen. Bei dem Platzmangel im Oberbauch kann man auch den Grund erahnen, warum die sehr versteckt verlaufende untere Hohlvene, so stiefmütterlich diagnostiziert wird.

Wie unpopulär die untere Hohlvene schon im Vergleich zur Aorta ist, zeigen die Aufrufzahlen der Videos. So wurde das Aortavideo 10mal mehr aufgerufen als das Hohlvenenvidio bei gleicher Laufzeit und Qualität.

Das 3. Video zeigt sehr aufschlussreich die Atmung und wie das Zwerchfell die Platzverhältnisse im Oberbauch beeinflusst. Es beansprucht seinen Platz auch wenn Magen, Dickdarmdurch & Co. schon durch Blähungen die untere Hohlvene gegen die Wirbelsäule drücken.

[[https://www.youtube.com/watch?v=nBwYduJfb_8]]

[[https://www.youtube.com/watch?v=uHxKPPmInq8]]

[[https://www.youtube.com/watch?v=qFnYxN-ZS-0]]

Oder könnte die Evolution des Menschen und somit der aufrechte Gang für den Platzmangel verantwortlich sein ???

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/?p=3#p21462447]]

@ MAGENvsHERZ

Du wolltest von @Brustbeinstolperer wissen, wie es ihm seit 2011 geht.

Er hat mir letztes Jahr mal eine E-Mail geschickt und berichtet, dass es ihm gut geht. Er hatte einen Riss im Zwerchfell (nicht Hiatus) unter der Herzspitze und wurde zweimal operiert. Dadurch baute sich ein Druck gegen das Herz auf und führte zu Rhythmusstörungen.

@ Carsten K.

Da es bei Dir "nur" um Extrasystolen und nicht um Vorhofflimmern geht, kann ich Dir nur empfehlen, lt. meiner Theorie zu verstehen, warum Du gerade zu dieser Zeit Extrasystolen hast.

Ich habe auch noch welche, aber ich kann sie immer einer bestimmten Ursache zuordnen und das macht mich so sicher bei der Beurteilung, ob diese Theorie richtig ist oder falsch. Ich weiß sofort, dass ich mich bewegen muss oder ich muss eine andere Körperhaltung einnehmen.

Weil ich das immer beeinflussen kann und seit Jahren somit auch kein Vorhofflimmern mehr daraus entstanden ist, habe ich auch viel weniger Stress als früher und Adrenalin ist Gift für uns.

Über Extrasystolen, ob SVES oder VES und Aussetzer kann ich nur noch lachen, denn die machen mich nur darauf aufmerksam, dass langsam nicht mehr genügend Blut im Herzen ankommt. Durch Bewegung oder meine Bauchmassage wird die Engstelle wieder frei.

@ Christine aus NRW

Schön, dass es Dir besser geht und das ist auch gut für den Adrenalinspiegel. Jetzt isst Du weniger, was sich ebenfalls positiv auswirkt. Also hast Du doch etwas dazu beigetragen, dass das VHF weniger wurde.

Bei mir z.B. spielen 2 Kilos, die sich im Bauch mal so als Fett ansetzen eine große Rolle, weil gerade dort der Platz fehlt. Dabei bin ich noch normalgewichtig und achte besonders darauf, nicht die 75 Kg Marke zu brechen.

Ich wünsche Dir und allen anderen hier, die hier reinschauen, alles Gute.

Tschau *:)

IGce\La~dy_50


Vorhofflimmern (wenn es denn wirklich eines ist, also per EKG verifiziert) tritt durchaus auch paroxysmal bzw. intermittierend, will heißen nur anfallseise oder zeitweise - auf.

Daher wundert es nicht, dass mal auftritt und mal nicht. Wobei hier wichtig wäre, eine Dokumentation anzustreben. Das heißt, ein sorfortiges oder zumindest zeitnahes EKG, damit man den Rhythmus beurteilen kann.

Ich würde allerdings versuchen, auch mit den gutartigen Extrasystolen sich besser zu arrangieren, da diese nicht schlimm sind und man damit gut leben kann. Also: sich nicht verrückt machen lassen davon.

V]idgi


Meiner Meinung nach trägt nicht nur das Bauchfett dazu bei, den Bauchraum einzuengen, sondern auch enge Hosen. Kein Wunder, wenn beim Bücken der Hosenbund einschneidet und innen einiges quetscht. Ich weiß z.B., dass man früher bei Soldaten, die ihre Uniform mit einem engen Gürtel getragen haben, wohl um des Aussehens willen, eine (bleibende) Furche in der Leber feststellen konnte. Solche Wirkungen kann das haben. Und kürzlich habe ich von einem Arzt gelesen, der berichtet hat, dass einige seiner Patienten durch zu enge Kleidung die verschiedensten Magenprobleme haben. Es würde mich nicht wundern, wenn dadurch auch Zwerchfellbrüche entstehen.

Und um noch einmal auf die Hohlvenen-Kompressions-Theorie zu kommen: Eigentlich ist es für mich gleich, ob nun die Hohlvene platt gedrückt wird oder der Magen nach oben rutscht und aufs Herz drückt. Wesentlich ist für mich, jeden Druck im Bauchraum zu vermeiden, ob nun von innen oder von außen.

Aber nun etwas anderes. Ich wollte nur kurz berichten, was ich mache, wenn sich Rhythmusstörungen durch Flattern oder Rumpeln und Hüpfen des Herzens ankündigen. Ich habe mir angewöhnt, dann sofort mit den Fingerspitzen auf die Mitte des Brustbeins zu klopfen, dort wo eine Delle ist. Das beendet das Stolpern praktisch immer. Wenn es mal nicht sofort wirkt, klopfe ich stärker oder verwende auch mal die Knöchel. Manchmal reibe ich auch die Stelle vorbeugend. Das soll keine Empfehlung von mir sein, sondern ich sage nur, wie ich es mache. Ich weiß nicht, ob es auch eine negative Wirkung haben kann. Bevor es jemand nachmacht, sollte er/sie vorsichtshalber einen Arzt fragen, ob etwas dagegen einzuwenden ist. Alles was wirkt, kann natürlich auch eine negative Wirkung haben.

IpceLXa3dyL_R50


Dieses Klopfen kennt man bei der Behandlung von Angststörungen bzw. bei Konfrontationen innerhalb dieser.

Schaden kann das nichts, schon gar nicht dem Herzen, im schlechtesten Fall einfach nichts nutzen.

Am besten ist es eigentlich, wenn man die Rhythmusstörungen für sich akzeptiert und damit umgeht, wie mit einem Schluckauf: nervig, lästig, blöd - aber eben nicht schlimm.

L{apirtxi


Heute mal wieder einen Herzrasanfall gehabt. Aus dem Mittagsschlaf heraus. Hat ca 20 minuten gedauert und dann war er wieder weg. Habe heute aber mit Blähungen zu kämpfen.

Das kann schon sein dass dies das Herz irgendwie irritiert. Trotzdem ist es extrem unangenehm. Man kommt sich vor wie in einem Hamsterrad. Ich bin froh wenn es vorbei ist.

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