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Herzstolpern, Herzrasen, Vorhofflimmern

IoceL&adyo_50 hat geantwortet


Natürlich ist es unangenehm, vor allem, wenn noch Rhythmusstörungen dazu kommen. Aber egal, welche Ursache es hat, man sollte sich einfach klar machen, dass es nichts Schlimmes ist und lernen, damit zu leben. Ich finde das besser, als diesen Zwang, unbedingt alles vermeiden zu wollen, was es auslösen könnte - einfach, weil es nicht die Angst nimmt.

Vqidgi hat geantwortet


Ich kann das nicht so sehen. Vorhofflimmern ist bestimmt nicht harmlos, es kann zu Schlaganfällen und zu Herzinsuffizienz führen und die Lebensdauer verkürzen, wie ich das alles bei einer lieben Freundin miterleben musste.

InceL2adyx_50 hat geantwortet


Du vermischst da Dinge miteinander, die man nicht vermischen kann.

Es kommt bei Vorhofflimmern auf den so genannten CHADS-Vasc-Score an, also auf das Risiko. Wenn der Score (der sich aus Alter, Vorerkrankung, etc. zusammensetzt) erhöht ist, besteht ggf. eine Indikation zur Schlaganfall-Prophylaxe mit einer oralen Antikoagulation.

Vorhofflimmern an sich führt nicht zu einer Herzinsuffizienz, wenn nicht begleitende koronare Erkrankungen bestehen.

Insofern ist Deine Aussage medizinisch falsch und führt hier zu Verunsicherungen.

Was bei Deiner Freundin vorlag, müsste man sich dezidiert ansehen. An Vorhofflimmern als solches stirbt man jedenfalls nicht.

UND: ob es sich hier bei den Leuten um Vorhofflimmern handelt, kann man nur mittels einer Dokumentation (EKG) sagen. Es können genauso gut harmlose Extrasystolen sein.

VsiJdgi hat geantwortet


Ich gebe zu meine Antwort war nicht sehr differenziert.

Hast du selbst Herzrhythmusstörungen?

I`ce?LaIdy_x50 hat geantwortet


Oh ja, durchaus. VES und SVES mitsamt Bigemini oder auch gerne mal Salven... kenne ich auch alles.

Diese Form von Rhythmusstörung kann man bei mir quasi als Vorstufe zu Vorhofflimmern betrachten.

Da machste nix dran.

VZidxgi hat geantwortet


Dann wünsche ich dir, dass du in diesem Stadium bleibst.

Mit besten Wünschen

GOe\rhaard hat geantwortet


@ Vidgi

Ich habe durch Pochen oder Klopfen auf das Brustbein, so wie Du es auf der vorhergehenden Seite beschrieben hast, auch schon erreichen können, dass Extrasystolen verschwinden bzw. Vorhofflimmern in der Entstehung gehemmt wird. Es ist bei mir nur in Vergessenheit geraten, weil ich jetzt dafür bei den ersten Anzeichen erfolgreich meine Bachmassage einsetze. Und nun denke ich natürlich, dass es im Sinne meiner Hohlvenenkompressionstheorie den gleichen Effekt erzielt, wie vom Kreislaufsystem ausgelöste Extrasystolen – nämlich Erschütterungen auszulösen, um die durch Blähungen plattgedrückte Hohlvene wieder zu befreien. Danke für diesen weiteren Beweis für die Richtigkeit! :)^

@ IceLady_50

Ich teile nicht Deine Meinung, dass man sich mit relativ harmlosen bzw. gutartigen Rhythmusstörungen arrangieren sollte, weil sie ja nur "nervig, lästig, blöd – aber nicht schlimm" sind, wie Du schreibst. Man kann sie auch ganz verbannen, wenn man ein paar Regeln einhält – und das ist besser. Vorhofflimmern gehört nicht zu der Kategorie harmlos, kann aber oft genauso mit verhindert werden. Und um das festzustellen, brauchte ich kein EKG mehr, das kannst Du mir glauben.

Ich habe mal ein bisschen in den vielen Beiträgen von Dir gestöbert, die in verschiedenen Unterforen zu finden sind und konnte dabei feststellen, dass Du fast "allwissend" bist.

Auf verschiedene Anfragen, welche Tätigkeit Du mit solch einem enormen Fachwissen ausübst, hast Du aber leider nie eine Antwort gegeben.

Bitte kläre uns mal hier darüber auf, woher das viele Wissen stammt, das wir Laien im Forum, durch die oft verwendeten Fachbegriffe, manchmal nur sehr schwer verstehen können. %-| Ist das Absicht oder meinst Du es gibt ja im Internet Übersetzungsmöglichkeiten…

Deine letzten 6 Beiträge hier brachten uns leider keine neuen Erkenntnisse, doch dafür könntest Du mal meine "Hohlvenenkompressionstheorie" begutachten, denn Ärzte trauen sich nicht ran. :-X Da Du ja auch Extrasystolen & Co. hast, könntest Du möglicherweise sogar mit profitieren. :)z

[[http://www.med1.de/Forum/Magen.Darm/646321/#p19562407]]

Tschau *:)

IdceLad_y_5x0 hat geantwortet


Ich teile nicht Deine Meinung, dass man sich mit relativ harmlosen bzw. gutartigen Rhythmusstörungen arrangieren sollte, weil sie ja nur "nervig, lästig, blöd – aber nicht schlimm" sind, wie Du schreibst.

Musst Du nicht. Hilft aber vielen Leuten, die eben an harmlosen ES leiden, weil sie sich sonst ihren Alltag unnötig belasten.

Es bringt nichts, den Leuten einzutrichtern, unbedingt etwas dagegen unternehmen zu müssen. Warum auch? Es gibt auch genügend Leute, deren Extrasystolie völlig asymptomatisch ist.

Man kann sie auch ganz verbannen, wenn man ein paar Regeln einhält – und das ist besser.

Und das ist die Crux. Kann man eben nicht immer, sie verbannen. Und anstatt darauf Energie zu geben, kann man sich auch mit Dingen, die physiologisch und nicht schädlich sind, arrangieren.

Vorhofflimmern gehört nicht zu der Kategorie harmlos, kann aber oft genauso mit verhindert werden.

Das ist eine medizinisch falsche Aussage.

Und um das festzustellen, brauchte ich kein EKG mehr, das kannst Du mir glauben.

So. Das heißt also, dass Du auch ohne EKG-Dokumentation die Genese von Rhythmusstörungen verifizieren kannst? RESPEKT.

Ich kenne keinen Rhythmologen, der das kann.

Du kannst demgemäß also auch ein EKG befunden?

Oder erzählst du Leuten hier einfach mal eine zusammengegoolte Laienmeinung? Das kann böse in die Hose gehen.

Das ist nicht nur Stuss, das ist gefährlich und sollte hier unterbunden werden.

Ich habe mal ein bisschen in den vielen Beiträgen von Dir gestöbert, die in verschiedenen Unterforen zu finden sind und konnte dabei feststellen, dass Du fast "allwissend" bist.

Wie schön, dass Du Dich für meine Beiträge interessierst.

Es soll auch Leute geben, die eine - nennen wir es - breit gefächerte Ausbildung genießen durften. Assoziierst Du das mit "allwissend"?

Auf verschiedene Anfragen, welche Tätigkeit Du mit solch einem enormen Fachwissen ausübst, hast Du aber leider nie eine Antwort gegeben.

Und das werde ich auch weiterhin nicht.

Was würde es ändern, wenn Du es wüsstest? Würdest Du dann aufhören, hier medizinisch falsche Aussagen zu tätigen um nicht zu sagen, fast schon zu predigen?

Deine letzten 6 Beiträge hier brachten uns leider keine neuen Erkenntnisse,

Meine Aussagen sind medizinisch fundiert und nachprüfbar.

Ich bin nicht hier, um zu dozieren. Wenn Dir Fachwissen nicht reicht bzw. Du soweiso der Meinung bist, dass Ärzte und Co eh keine Ahnung haben (davon gehe ich bei Dir aus), kannst Du mit meinen Informationen machen, was immer Du möchtest.

UOom[o 3 hat geantwortet


Was mir hier ein wenig aufstößt ist, dass jemand, der - wie IceLady - offenkundig einen gediegenen fachlichen Hintergrund hat und sich die Zeit nimmt, anderen durch Beiträge zu helfen, Kritik erfährt, weil er sich nicht weiter offenbaren möchte. Es ist jedermanns gutes Recht, im Forum anonym zu bleiben. Sie fragt ja auch nicht, welche Fächer diejenigen unterrichten, die ihr - als fachliche Laien - partout nicht glauben wollen.

bcrdunel+lo15 hat geantwortet


@ Gerhard + IceLady_50

Ihr seid beide geschätzte und wichtige Forumsmitglieder, die wertvolle Beiträge schreiben. Würdet ihr bitte aufhören, euch zu beharken? Verständigt euch doch einfach auf gewisse Meinungsverschiedenheiten, die dann halt ungeklärt im Raum bleiben. Man muss nicht immer einer Meinung sein.

Was ich aber eigentlich schreiben wollte - ich stelle bei mir fest, dass "Übergewicht" (geht da aber nur um moderate 10-20 kg) erheblichen Einfluß auf Extrasystolen und Palpitationen zu haben scheint. Klingt ja dann plausibel, ich hatte gedacht, dass evtl. das Fett ebenfalls Magen/Zwerchfell hochdrückt und damit Symptome auslöst, aber kann es auch an besagter Hohlvenenkompression durch die Masse liegen? Der Unterschied zwischen 85 und 100 kg (bei 1,94 größe) ist zumindest heftig.

GZerhaxrd hat geantwortet


Ein paar Gedanken zu den letzten Beiträgen

Weil ich mit meinen persönlichen Beobachtungen und mit meiner Theorie so wenig wie möglich auf die Nerven gehen möchte, schreibe ich seit 2007 nur in den beiden von mir selbst eröffneten Threads. Ich denke aber auch, dass viele Hilfesuchende im Forum besonders durch die aufgezwungene Lehrbuchmeinung von "selbsternannten Doktoren" genervt werden. Die meisten wollen sich einfach nur mal so, mit ebenfalls Betroffenen austauschen. Die Lehrbuchmeinung hat man da schon vorher vom behandelnden Arzt und von Dr. Google erfahren.

Wer von sich behauptet - breit gefächert ausgebildet zu sein – der sollte doch ein bisschen Feingefühl zeigen, wenn man zu jemand, also auch zu uns hier, zu "Besuch" kommt. Es ist schon anmaßend, wenn @Vidgi, die mehr als nur breit gefächert - medizinisch ausgebildet ist, so grundlos belehrt wird. Dabei schreibt sie seit fast 9 Jahren auch nur in diesem Faden hier und ausnahmslos wertvolle Beiträge.

Ich persönlich kann mit dem Beschuss leben, auch wenn mein Geschriebenes als "Stuss" bezeichnet wird. Ein Vergleich der Uhrzeiten, wenn ich meinen Beitrag abgeschickt hatte und wie schnell die Antwort darauf da war, sagt alles. Innerhalb von 29 Minuten meinen Beitrag zu finden – zu lesen – zu beantworten, ist schon rekordverdächtig. Da muss zwangsläufig etwas auf der Strecke geblieben sein – das Denken. ":/

Ich habe jetzt niemanden direkt angesprochen und möchte auch niemanden damit wieder auf den Plan rufen.

@ brunello15

Danke, dass Du Dich so für "Schönwetter" einsetzt, aber manchmal ist ein "Gewitter" eben unausweichlich.

Nun zu dem Teil Deines Beitrages, der das Forum eigentlich ausmacht.

Über Bauchfett bzw. Übergewicht in Verbindung mit Extrasystolen & Co. haben wir uns hier vor kurzem ausgetauscht. Bei mir gibt es da eine kritische Grenze und die trennt nicht unbedingt Normalgewicht von Übergewicht (75 kg bei 1,72 m). Da kannst Du Dir Deine Antwort selbst geben.

Was bei Dir aber noch dazu kommt ist die Körpergröße. Größere Menschen haben ein höheres Risiko an Vorhofflimmern zu erkranken und das beginnt immer mit Extrasystolen.

Da kommt natürlich gleich wieder meine Hohlvenenkompressionstheorie ins Spiel, denn da muss das Blut entgegen der Schwerkraft höher zum Herzen gefördert werden und es entsteht ein immer größer werdender Unterdruck im rechten Vorhof, den die Dehnungsrezeptoren dort messen (Physik).

Das steht alles in meiner Theorie und ist auch richtig wissenschaftlich nachzulesen auf der Website vom "Kompetenznetz-Vorhofflimmern", aber natürlich ohne meine Erklärungsversuche.

Einfach Vorhofflimmern Körpergröße bei Google eingeben und dann die ersten beiden Ergebnisse aufrufen.

Alles Gute und Tschau *:)

IOcaeLad!y_x50 hat geantwortet


Ich denke aber auch, dass viele Hilfesuchende im Forum besonders durch die aufgezwungene Lehrbuchmeinung von "selbsternannten Doktoren" genervt werden.

Netter Versuch. Ich werde aber auch aufgrund dieser Provokation kein Wort über mein Privat- bzw. Berufleben verlieren.

Die meisten wollen sich einfach nur mal so, mit ebenfalls Betroffenen austauschen.

Das finde ich auch gut. Nur, dass Du Dich hier nicht austauschst, sondern fast schon Guru-artig Thesen verbreitest, deren Wahrheitsgehalt auf Deiner subjektiven Empfindung beruht - dabei gespickt mit medinisch schlichtweg falschen Aussagen. Es geht dabei um Fakten, nicht um Meinungen, dazu unten später mehr.

Die Lehrbuchmeinung hat man da schon vorher vom behandelnden Arzt und von Dr. Google erfahren.

Ja. Und Deine Meinung über dieses Personal hast Du ja zur Genüge kund getan.

Ich kenne auch Ärzte, die gedanklich - sagen wir - eingeschränkt sind, diagnostische Scheuklappen tragen, sich selten oder gar nicht fortbilden und auch wenig empathisch sind. Dennoch sind nicht alle so und ich finde es absolut fatal, etwas in der Art zu propagieren. Hinter jeder Rhythmusstörung kann sich auch eine maligne Form befinden, die unbedingt und zeitnah therapiert werden muss. Hier schrieb beispielsweise ein User, dass er einen ICD hat. Du solltest also wissen, dass er maligne und behandlungsbedürftige HRST hatte.

Wer von sich behauptet - breit gefächert ausgebildet zu sein – der sollte doch ein bisschen Feingefühl zeigen, wenn man zu jemand, also auch zu uns hier, zu "Besuch" kommt.

Das hier, dieses Thema in diesem Forum, ist nicht Dein Wohnzimmer oder in Deinem persönlichen Besitz. Weder Dir, noch mir oder irgendjemand anderem gehört hier etwas. Von daher bin ich nicht "zu Besuch" bei Dir/Euch, sondern nutze ein öffentliches Forum, in dem jeder schreiben kann.

Diese absolut skurrile Formulierung bestätigt für mich das Bild eines dozierenden Gurus, der eine Schar von enttäuschten und frustrierten Patienten um sich hierum scharen möchte und Kritik in diesem Rahmen nicht wünscht.

Ein Vergleich der Uhrzeiten, wenn ich meinen Beitrag abgeschickt hatte und wie schnell die Antwort darauf da war, sagt alles. Innerhalb von 29 Minuten meinen Beitrag zu finden – zu lesen – zu beantworten, ist schon rekordverdächtig. Da muss zwangsläufig etwas auf der Strecke geblieben sein – das Denken. ":/

Tja, lieber Gerhard, es mag sein, dass Du es nicht gewohnt bist, so schnell reagieren zu können und zu müssen. Aber es gibt Leute, die müssen das jobtechnisch - oft genug auch innerhalb von Sekunden müssen Entscheidungen von Tragweite getroffen werden. Gerne darfst Du mich auch beschimpfen, dass ich des Denkens nicht mächtig wäre, wenn Du Dich dann besser fühlst. Inhaltlich waren meine Beiträge korrekt, auch wenn Du sie vielleicht blöd fandest.

Ich habe jetzt niemanden direkt angesprochen und möchte auch niemanden damit wieder auf den Plan rufen.

Das ist die Krönung, Gerhard. Was ist das denn bitte für eine Art? Wenn Du schon so konkret über mich schreibst, dann hab doch wenigstens den Allerwertesten in der Hose, um hinter Deinen Aussagen zu stehen.

Und nun zum Grundthema dieses Fadens hier.

Es gibt viele Menschen, die sehr körperbetont sind und sehr genau spüren, wenn sie wieder (ihr bereits diagnostiziertes) Vorhofflimmern bekommen. In diesem Fall brauchen die Leute fast kein EKG mehr, um das zu wissen, das ist wohl wahr. Ich finde das sehr gut, weil es den Leuten auch die Angst nimmt. Sie wissen dann ganz genau, was sie haben. Der Arzt wird dies EKG aber immer brauchen, weil es eben nicht um Meinungen, sondern um Fakten geht.

Und ANGST und Unsicherheit spielen eine große Rolle in diesem Fall. Die Patienten rufen in panischer Angst nachts den Notarzt, wenn sie die Rhythmusstörung merken und werden in den Kliniken zigmal darüber aufgeklärt, dass es sich bei dieser Rhythmusstörung um nichts Bedenkliches handelt. Das benötigt sehr viel Aufklärungsarbeit, welche dann durch solche Beiträge wie hier zunichte gemacht wird. Das kann einen schonmal verärgern.

pQatschOwar hat geantwortet


Hallo Forums-Teilnehmer,

das ist ja ein hochinteressanter Thread hier. Ich dachte schon, ich wäre mit meinem Problem alleine oder ich hätte einen kleinen "Hasch mich".

Vor 3 Jahren hatte ich im Alter von 46 J. erstmals ein Vorhofflimmern, dann ein Jahr später noch mal und nun nach 2 Jahren Pause wieder. Jedes mal waren die Bedingungen, die das ausgelöst haben, vergleichbar:

Am Abend vorher war jeweils eine Feier mit üppigem Essen und mit Alkoholgenuss. Dabei blieb der Alkoholgenuss aber in einem - sagen wir mal "üblichen Rahmen". D.h. also z.B. eine Flasche Wein über einen ganzen langen Abend verteilt bei gutem Essen. Beim aktuellen Fall ein paar Bierchen, später umgestiegen auf Radler - man kennt ja seine Grenzen. Zum Abschluss noch eine der übrig gebliebenen Bratwürstchen verputzt.

Jedes mal bin ich morgens früh ca. um 7 Uhr aufgewacht mit dem Gefühl, dass mir zu warm ist und dass das Herz etwas schneller und stärker schlägt, Ruhepuls bei ca. 70. Also aufgestanden, etwas Kleidung abgelegt, ein Glas Wasser getrunken und wieder hingelegt. Nach einer weiteren dreiviertel Stunde trat immer plötzliche Übelkeit auf mit anschließendem Würgereiz und Erbrechen.

Die damit verbundene Zwerchfellkontraktion hat jedes mal direkt das Herz aus dem Rhythmus gebracht und zu einem Vorhofflimmern geführt, welches immer erst im Krankenhaus unter Medikamentengabe nach 4 bis 24 Stunden wieder verschwand.

Nach dem Erbrechen hatte ich auch immer das Gefühl, als ob in meinem Oberbauch Nerven unkontrolliert zucken. Es fühlt sich an, als ob da noch ein Herz unkontrolliert schlägt. Im Anschluss geht mein Puls ungleichmäßig auf bis zu 180 hoch. Der Notarzt muss dann immer den Puls erst mal runter kriegen, damit ich überhaupt transportfähig bin.

Meine Hausärztin hat jetzt zu einer Ablation geraten. Der Herzspezialist rät aber davon ab, weil das Vorhofflimmern bei mir ja eher selten auftritt. Ich nehme jetzt wieder für ein paar Wochen Betablocker und werde die dann wieder ausschleichen.

Ich persönlich bin auch der Meinung, dass das Problem ja nicht im Herzen liegt, sondern irgendwie vom Bauch bzw. durch die Zwechfellkontraktion beim Erbrechen ausgelöst wird. Andererseits frage ich mich, ob nicht das Erbrechen womöglich schon durch Herzprobleme ausgelöst worden ist. Ich hatte zwar jeweils Alkohol getrunken, aber nicht so viel, dass es zum Erbrechen führen sollte. Und vor dem Erbrechen schlug die Pumpe ja auch bereits schneller.

Hat da sonst noch jemand Erfahrungen mit?

Besten Dank und schönen Gruß

a2rnooxo hat geantwortet


Hallo,

ich leide auch schon einige Jahre an Extrasystolen und in den letzten 2 Jahren scheint es Chronifiziert. Untersuchungen beim Cardiologen haben nicht viel ergeben und meine Aussagen das es mit Essen zusammenhängt und meist gegen Abend verstärkt wird, wurden nicht wirklich Ernst genommen. Ich habe jetzt hier ein paar Beiträge gefunden mit denen ich meine Probleme identifizieren kann. Vor ein paar Wochen habe ich zufällig festgestellt das Milch hilft. Wenn die Extrasystolen einfach zu nervig werden, trinke ich 2 Glas Milch (am Besten Kalorien(Zucker)arm wie Soja Milch) und nach ca. 15 bis 30 Minuten sind die Rythmusstörungen verschwunden. Trinke ich Alkohol geht es wieder los. Wie auch Kohlenhydrate (Süßigkeiten) die Symptome deutlich verstärken können. Mein Hausarzt hat jetzt endlich mal reagiert und ordnet eine Magenspiegelung an. Ob das wirklich sein muss? Außerdem habe ich vor einiger Zeit etwas über Seitenstiche gelesen wo Sportmediziner berichtet haben das das Zwerchfell dafür verantwortlich ist und kohlenhydratreiche Nahrung die Wahrscheinlichkeit von Seitenstichen erhöhen. Irgendwie sehe ich da auch Zusammenhänge mit meinen Extrasystolen...

Gruß

INcezLa#dyx_50 hat geantwortet


@ paschwar

Dabei blieb der Alkoholgenuss aber in einem - sagen wir mal "üblichen Rahmen". D.h. also z.B. eine Flasche Wein über einen ganzen langen Abend verteilt bei gutem Essen.

Übermäßiger Akoholgenuss - hier insbesondere oft Rotwein - führt "gerne" zu Vorhofflimmern. Das wiederum oft zu Übelkeit mit Erbrechen. Hat Dein Kardiologe Dir schonmal ein "pill in the pocket" Prinzip nahegelegt? Dabei wird bolusartig (und eben nur bedarfsweise) ein Antiarrhythmikum eingenommen.

Eine Ablation macht nur Sinn, wenn die Rhythmusstörung reproduzierbar ist im Rahmen der elektrophysiologischen Untersuchung.

Weitere Trigger für VHF sind auch Stress, Schmerzen (Migräne, Zahnschmerzen...etc.), übermäßiger Sport usw.

@ arnooo

Dass das Trinken von kalter (!) Flüssigkeit (vorzugsweise eiskaltes Wasser) die Rhythmusstörung sistieren (aufhören) lässt, ist bekannt. Interessant wäre aber zu wissen, um welche Form von Rhythmusstörung es sich bei Dir handelt. Hattest Du schonmal ein Langzeit-EKG? Muss ja kein VHF sein, können auch "einfache" Extrasystolen sein.

Die Magenspiegelung wird in diesem Zusammenhang sicher keine Erkenntnisse bringen, denke ich.

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