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Blutverdünner absetzen?

N|icJoleK68 hat die Diskussion gestartet


Nachdem mein HA mehrere kleinere Lungenembolien diagnostiziert hat, nehme ich Sintrom (seit ca 5 Wochen). Da der Grund meiner Lungenembolien nicht gefunden wurde und ich sicher schon vor Jahren solche hatte, wird der HA vielleicht einen genetischen Grund suchen wollen.

Dazu muss ich das Sintrom dann aber absetzen. Ist das nicht lebensgefährlich?! Ich hab ziemlich Angst davor. Ausserdem geht es mir plötzlich sehr, sehr gut, so gut wie seit Jahren nicht mehr! Die Gerinnsel haben sich wohl aufgelöst. Erst jetzt merke ich, dass meine chronische Müdigkeit (derer ich mir wohl bewusst war) sehr, sehr stark war und ich überhaupt keine Lebensqualität mehr hatte.

Die Angst vor einer erneuten LE und die Freude über das neue Lebensgefühl lassen mich nun an meinem heiss geliebten und hoch gelobten Sintrom festhalten. Absetzen?! Nein, lieber nicht! Hat jemand damit Erfahrung, wie das geht und wie man sich da (v.a. auch psychisch) fühlt?

Antworten
Nxico{lxe68


Ich hoffe, ich werde jetzt nicht angegriffen, weil es einen ähnlichen Beitrag zu dem Thema gibt...? Aber meine Frage ist ein bisschen anders. Es geht mir nicht ums Sitzen und die Angst vor einer Thrombose, denn die LE wurden mit ziemlicher Sicherheit NICHT durch eine Beinvenenthrombose ausgelöst. Auch habe ich NULL Risikofaktor für Thrombosen oder LE. Deshalb ist mein HA auch ziemlich sicher, dass ein genetischer Grund dahinter steckt. Ich werde also in dem Sinn keine Prävention machen können nach Absetzen des Blutverdünners.

aAgnxes


Nachdem mein HA mehrere kleinere Lungenembolien diagnostiziert hat,

wie?

dpenimse}77


wenn es ein Gentest ist, ist es egal ob du Blutverdünner nimmst oder nicht. Den Faktor V kann man auch mit Blutverdünner bestimmen. Bei AT III und Protein S ist das anders, die sind Vitamin K abhängig. d. h. da sollt man die Medikamente wirklich absetzen.

LG

T4offvielehin


Mich würde mal interessieren, wie ein Hausarzt "mehrere kleine Lungenembolien " feststellen kann??

Toffielein

DKanielQa11x78


für den gentest musst du es nicht absetzen.

Nqicolhex68


@ Toffilein/agnes

Der Hausarzt hat die Lungenembolien vermutet (Symptome, Röntgenaufnahme, Bluttest), aber erst die Szintigraphie im Spital hat diese bestätigt.

Die Symptome (Atemnot, Husten) hatte ich früher schon gehabt und bei der Diagnose seit bereits 4 Monaten ziemlich heftig.

@denise/daniela

Na dann warte ich mal ab, ob mein HA solche Untersuchungen initiiert. Ich sehe ihn während 2 Monaten nicht mehr (obwohl der Blutverdünner nach dem letzten Test nochmals erhöht worden war). Und während dieser Zeit habe ich auch keinen einzigen Quick-Test. Was soll man da machen, man ist diesen Ärzten ausgeliefert und jeder hat seinen eigenen Stil.

DzaUni/ela1x178


kannst du nicht zu nem anderen arzt gehen? zwei monate sind viel zuviel.

NLicoblxe68


Ich hab ja monatelang keinen Arzt gefunden, bin froh, dass der mich - nach 3 x anrufen - doch noch als neue Patientin aufgenommen hat. In unserer Gegend sind alle Aerzte total überlastet. :-(

P4edilaxda


In deiner Situation sollte / muss ein INR ( Quick ) Test alle 2-3 Wochen durchgeführt werden. Eine fehldosierung richtet grossen schaden an. Frag mal in ein Krankenhaus nach. Die Analysen sind relativ fix da.

das Medikament Sinton kenne ich nicht . Welchen Gerinnungsfaktor korrigert es ??? ?

Such dir bitte, bitte einen anderen Arzt. Die meisten HAusärzte sind nicht genügent informiert. Such dir einen Phlebologen oder Kardiologen

NmiMcolez68


@ Pedilada

Sintrom = Mercoumar (Sintrom wird in der CH und in A eher verwendet als Mercoumar)

Neuen Arzt suchen: Hab ja schon monatelang gebraucht, um überhaupt einen Arzt zu finden! Jetzt, da ich einen behandelnden Arzt habe, werde ich wohl noch weniger Chancen haben, einen neuen Arzt zu finden.

Was für einen Schaden richtet denn eine falsche Dosierung der Blutverdünnung an?

Das Dumme bei meinem Arzt: Er ist nicht auf der Liste meiner Krankenkasse. Alle Kosten, inkl. Medikamente, werden nur zu 50% zurückerstattet. Nun kann ich nächste Woche - nach 8 Wochen - auch nicht den Quicktest machen, weil ich nicht mehr zu diesem Arzt kann (kann es mir einfach nicht leisten; 50% von allen Behandlungen, Tests, Medikamenten, Scan, Szintigraphie, Venenspezialist, Kardiologe ist enorm viel Geld). Weiss im Moment gar nicht, was ich tun soll.

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