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Suche Rat nach Lungenembolie

wuavn4nix-


hallo

hatte auch vor 5 wochen ne beidseitige LE nach einer op. da ich frisch operiert war konnten sie mir die ersten drei wochen nur heparin geben. danach haben sie mit macumar angefangen. hab jetzt seit 1,5 wochen ziemliche probleme beim durchatmen, also ich kann zeitweise nicht richtig durchatmen. bekomme dann richtig panikzustände. war schon ein paarmal in der notaufnahme deswegen, aber die werte waren alle in ordnung. ging es einem von euch vielleicht auch so ähnlich?

Z>izHou7x6


hallo! bei mir ist die war die LE am 17.05. Schmerzen bei Atmen hatte ich nur in den 2/3 Stunden vor meiner Krankenhausaufnahme. Allerdings habe ich jetzt oft Brustschmerzen/links. In dem Bereich tat es auch weh als es akut war. Mich plagt jetzt immer die Angst, dass diese Schmerzen eine Rechtsherzbelastung durch die LE sein können, oder das es erneute kleine LE sind. Ich hatte nämlich wohl mehrere LE über einen größeren Zeitraum.

Wenn ich gerade nicht neurotisch bin, dann bilde ich mir ein, dass die Schmerzen daher kommen, dass sich die Thromben in der Lunge langsam auflösen.

Schmerzen, speziell beim Einatmen, sind jedoch ein klassisches Symptom für LE. Bei mir war ein paar Tage vorm KH noch fortlaufender Bluthusten eingetreten....

Kopf hoch!

Welchen Grad hatte deine LE?

w?ann]i-


hallo zizou!

also meine LE hatte soviel ich weiß grad 2. schmerzen hab ich zwar ab und zu auch, aber bei mir steht eher das ich nicht richtig durchatmen kann im vordergrund.

hast du schon ein echo bei nem kardiologen gemacht bekommen?bei mir war das herz vergrössert, was aber wieder deutlich zurück gegangen ist. wie ist das bei dir gewesen?

hast du direkt macumar bekommen, als bei dir die LE festgestellt wurde?

wieso sind diese LE die du vorher hattest nicht eher festgestellt worden, warst du nicht beim arzt?

deine angst kann ich gut verstehen, die hat wohl jeder der das mitgemacht hat.

ZYizouf76


viele LE bemerkt man nicht, weil es keine Symptome gibt, wenn sie entsprechend klein sind. wie gesagt, bis ich ins Krankenhaus kam sind ca. 4 Tage verstrichen:

1 Tag: kein Schmerz Bluthusten.

2 Tag: kein Schmerz, immer noch Bluthusten und zum Hausartz gegangen.

Hausarzt schickte mich zum Brustkorbröntgen ins Krankenhaus. Dort kein Befund.

3 Tag: leichte Rippenschmerzen...

4 Tag: höllische Rippenschmerzen, stichartig beim Einatmen, Notaufnahme Krankenhaus.

und laut Ärztin muss ich schon vor dem ersten Tag LE gehabt haben, die aber sehr klein waren, so dass ich nichts merkte...

Im Krankenhaus wurde ich erst am 4 Tag auf Marcumar gesetzt, weil das CT auch erst so spät gemacht wurde. Meine LE war auch Grad 2.

Mein Herz ist unberührt geblieben. Das haben die auch am 4 Tag festgestellt. Das ist für dich wirklich wichtig:

Dadurch das das Herz gegen eine Verstopfung in der Lunge anpumpt wird es stark belastet.

Das linke Herz könnte damit auch gut umgehen. Aufgrund der Lage der Lunge wird aber wohl das rechte Herz bei einer Lungenembolie belastet. Das rechte Herz kann mit sowas gar nicht gut umgehen und überlastet dabei schnell. Deswegen kommt es bei LE auch oft zum plötzlichen Herztot.

Deswegen heisst das Rechtsherzinsuffiziens oder auch Rechtsherzbelastung. Dieser Prozeß kann auch schleichend sein.

Ich hoffe ich als Laie konnte das gut erklären. So ist es mir erklärt worden....Google das doch mal....

Gruß Zizou

Girofs%siue


Hallo mal wieder

*:)

Wollte nur mal berichten, wies bei mir mittlerweile aussieht und mal hören wie es euch so ergangen ist...

Bei meiner Schwester hat sich mittlerweile in einer genaueren Untersuchung rausgestellt, dass sie die Mutation des Faktor-V-Gens doch nicht hat.

Dafür habe ich mittlerweile das Ergebnis meiner wiederholten Untersuchung und demnach habe ich es jetzt aber schon!

Allerdings muss das noch durch die genauere molekularbiologische Untersuchung bestätigt werden und das geht erst in 3 Wochen los...

Bei einer Nachuntersuchung beim Phlebologen war ich auch mittlerweile und demnach sind 2 Venen komplett im Eimer, dafür aber sonst soweit alles ok, auch die Venenklappen. Und die Thrombose geht nicht, wie sie im Krh. behauptet haben, bis über die Kniekehle, sondern bis knapp darunter, was bedeutet, dass ich in Zukunft "nur noch" Kniestrümpfe tragen muss und nicht mehr die langen Dinger, allerdings hat er mir dringend empfohlen, dass für immer zu tun :°( und auch immer beidseitig.

Ich hatte ja die ganze Zeit immer nur den linken getragen, wo ich die Th habe.

Viele Grüße @:)

GZrossPixe


Nochmal ich

*:)

Habe mittlerweile das Endergebnis, die Mutation des Faktor-V-Gens wurde bestätigt.

Hab jetzt nur kurz mit der Ärztin telefoniert, bespreche es erst nächste Woche nochmal richtig mit ihr. Ich nehme mal an, es ist heterozygot, hoffe ich jedenfalls...

Trotzdem meinte sie, ich werde wohl immer Marcumar nehmen müssen, stimmt das ???

Ich dachte, das gilt nur für homozygot?

dien/iseu77


Hallo Grossi,

schön mal wieder von dir zu hören ;-). Ob du dein Lebenlang Marcumar nehmen musst kann ich dir leider auch nicht sagen, da du ja selber bis jetzt noch nicht einmal weißt ob du heterozygot oder "homo" bist. Ich gehe auch mal davon aus, das auch noch andere Gerinnungsfaktoren, wie ATIII, der Faktor II und höchstwahrscheinlich auch die Protein S aktivität getestet wurde. Erst wenn alle Ergebnisse wirklich vorliegen kann man darüber sprechen ob du evtl. lebenslang Marcumar nehmen musst.

Auf jeden Fall drück ich dir die Daumen, das du es nicht musst!!!!!!!! Und der ganze Spuk evtl. in einem halben oder in einem Fahr vorbei sein wird.

Liebe Grüße

@:)

DIaJeSGa


Hallo zusammen!

Es beruhigt, hier zu lesen, dass man nicht alleine ist mit seinen Sorgen und Ängsten.

Ich hatte im Mai/Juni d. J. auch eine Lungenembolie bds. Laut meiner Hausärztin harmlos. Die Ärzte im KKH haben allerding ganz anders gesprochen. Man sagte mir dort, dass die nächste LE tödlich verläuft, sollte ich das Rauchen nicht aufgeben. Woher die Embolie kam, weiß man nicht. Thrombosen in den Beinen und im Bauraum wurden nicht gefunden.

Momentan nehme ich Marcumar. Lt. meiner Hausärztin muss ich das Zeug ein halbes Jahr nehmen. Im Bericht des KKH stand zwischen 6 – 12 Monaten. Heute habe ich immer noch Schwierigkeiten beim Atmen – vor allem bei Belastung. Das ist der Grund, warum ich meine Hausärztin darum bat, mich zum Lungenfacharzt zu überweisen. Ich bin noch nicht fit und möchte gerne wissen, womit das zusammen hängt. Meine HÄ meint, dass es mit der LE nichts zu hätte, dass sie Asthma ausschließen wolle.

Morgen habe ich den Termin bei dem Facharzt. Die Untersuchungen dauern zwischen 2, – 3 Stunden. Bin wirklich mal auf das Ergebnis gespannt.

Hier ein paar Infos zu meiner Person:

36 J., übergewichtig und bis zur LE Raucherin seit dem 14. Lj. Seit Juli 2011 NR.

Übergewicht. Habe 3 Monate die Anti-Baby-Pille genommen (seit Mai 2011). Im Mai traten Atembeschwerden und Schmerzen im li. Brustbereich, in der li. Schulter und Rücken auf. Es wurde eine Rippenfellentzündung festgestellt; Anfang Juli dann die LE bds.

Wir haben jetzt Oktober und ich habe immer noch Beschwerden, die mich stark einschränken. Anstrengung geht gar nicht. Ich jappse wie eine alte Oma und habe beim Einatmen eine Blockade – kann also nicht richtig durchatmen. Zwischenzeitlich habe ich noch Schmerzen in der li. Brust. Kann es sein, dass sich die Embolie immer noch nicht aufgelöst hat. Die Ärztin im KKH meinte, dass meine Lunge nie wieder die ursprüngliche Leistung bringen kann.

Gruß

DaJeGa

S=peedxyse


Hallo!- ich hatte vor fast 5jahren eine schwere Lungenembolie, bei der ich fast starb.......noch heute leide ich an den Folgen ;-)

Also nicht ungeduldig werden :)* :)* :)*

AJrian+e7x7


Hallo zusammen,

es tut echt so gut, dass man nicht die Einzige mit diesen Beschwerden ist. Mir hat schon ein Arzt, der meine Lungenembolie am 25.12.2010 als Bronchietis fehlinterpretiert hat, vor kurzem klar ins Gesicht gesagt: "Das war keine Embolie. Damit kenne ich mich ja aus. Das war eine Bronchietis. Und wenn es Sie beruhigt, dann gehen Sie doch mit jedem Schmerz zum Arzt. Hypochonder leben bekanntlich länger."

Mit der Zeit habe ich tatsächlich gezweifelt und war infolge dessen auch verzweifelt. Ständig diese Ungewissheit, was geht gerade in meinem Körper vor sich... Der eine Arzt meint, Marcumar absetzen, weil die Gefahr einer Hirnblutung zu groß sei, der nächste Arzt fragt mich, warum ich einfach so Marcumar nach 9,5 Monaten von heute auf morgen abgesetzt hätte, in der Regel sollte man mindestens 1 Jahr Gerinnungshemmer nehmen. Das einzig Positive, warum ich dieses Medikament dann doch nicht mehr genommen habe, ist die Gewissheit, dass daraufhin genau untersucht werden kann, wie es zu der Thrombose im Dezember letzten Jahres kam. Kein Arzt kann jetzt noch veränderte Werte auf Pille, Heparin oder Marcumar schieben. So ist mein Blut ganz natürlich.

Inzwischen habe ich einige Untersuchungen hinter mir und weiß, dass mein Lipoprotein a-Anteil, der erblich bedingt und nicht zu therapieren ist, außerhalb des Normbereichs liegt. Der Labormediziner, der dies herausgefunden hat, rät mir dazu, den LDL-Cholesterin-Anteil noch weiter zu senken, damit ein Ausgleich zu dem Lipoprotein a hergestellt wird.

Ich finde enorm, was ich durch meine Geschichte alles schon über den menschlichen Organismus gelernt habe, obwohl ich ein medizinischer Laie bin und auch in der Schule Biologie praktisch gar nicht verstanden habe.

Was mich allerdings immer wieder noch beschäftigt: Mit welchen Schmerzen, Symptomen sollte ich zum Arzt gehen und ab wann werde ich dort (ich habe natürlich den Hausarzt gewechselt) als Hypochonder gesehen oder bezeichnet. Kann mir da vielleicht jemand weiterhelfen?

Gruß, Ariane

D=agoyna


Hallo!

Der Thread ist zwar schon einige Jahre alt, aber das hindert mich trotzdem nicht daran auch noch was dazu zu schreiben, weil es nun mal auch der erste Treffer meiner google-Suche war.

Dann fang ich mal an: Ich hatte mit 16 eine Thrombose (tiefe Beinvenen) im linken Bein, die allerdings erst zwei Jahre später wirklich diagnostiziert wurde. Nach unglaublich vielen Tests wurde mir gesagt, dass ich eine Faktor V-Genmutation habe (von beiden Elternteilen vererbt), die mein Blut von Natur aus dicker sein lässt. Ich habe zu diesem Zeitpunkt die Pille genommen und geraucht, Übergewicht hatte ich keins. Des Weiteren habe ich Kompressionsstrümpfe verschrieben bekommen (auch wegen eines Lip-Lymphödems) und lebenslange Marcumar-Medikation.

Die Pille habe ich abgesetzt, das Rauchen aber nicht aufgegeben (mein Arzt sagte damals tatsächlich zu mir, dass 16 Zigaretten am Tag noch ok sind).

Ich war vor einigen Jahren (vor 3 oder 4) so dumm, das Marcumar abzusetzen und die Strümpfe nicht mehr zu tragen. Ich hab einfach nicht begriffen, warum das alles so wichtig ist, es konnte mir auch keiner mehr erklären.

Vor knapp 2 Wochen habe ich dann die Quittung dafür bekommen. Im Rückblick kann ich nur sagen, dass ich zwar Schmerzen im Bein hatte, es sich aber eher nach Muskelkater anfühlte als nach Thrombose, der Arzt sagte mir auch, es sei nichts schlimmes. Vor 2 Wochen hatte ich dann erst trockenen Husten...2 Tage später Schmerzen in der rechts Oberkörperhälfte und habe Blut gehustet. Ich habe mich sofort ins KH fahren lassen.

Diagnose: Lungenembolie.

Den Grad kann ich nicht sagen, aber 40% waren betroffen (also fast der ganze rechte Lungenflügel). Das EKG zeigte keine Auffälligkeiten, auch der Ultraschall wies keine Vergrößerung des Herzens auf. Doppler und Duplex bestätigten noch mal die Thrombose linksseitig im Bein (bei der übrigens damals die Venenklappen kaputt gingen). Das CT hat die Embolie dann quasi aufgedeckt.

Ich lag 8 Tage im KH, aber nur stationär, nicht intensiv. Ich bekam 3 mal täglich einen Tropf mit Unacid (Antibiose), 2 mal täglich Heparine gespritzt, Glucose-Infusionen für die Kraft ;-) , morgens und abends 10mg Morphinsulfate (Morphium), 4mal täglich Schmerztropfen (keine Ahnung was das für ein Zeug war) und bei Bedarf für die Nacht eine rosa Wohlfühlpille, die alle Schmerzen vergessen ließ.

Offiziell durfte ich die ersten 3 Tage das Zimmer nicht verlassen und hatte auch während der ganzen 8 Tage Bettruhe. Aber ich durfte trotzdem mit Aufsicht in der zweiten Nacht auf Toilette und nach 5 Tagen den Flur runter zum Wasserspender gehen (auch wenn es anstregend war).

Heute ist Montag und ich bin noch den Rest der Woche krankgeschrieben. Marcumar und Kompressionsstrümpfe sind jetzt wieder mein ständiger Begleiter. Ich hab den Wink mit dem Zaunpfahl direkt in die Fresse schon verstanden...

Ich kann noch nicht rechts auf der Seite oder auf dem Bauch schlafen, dann zieht es in der rechten Schulter und unterm Rippenbogen fühlt es sich an, als würde sich ein Schwamm mit Kleber vollsaugen und fest werden, Schmerzen beim Sitzen oder gehen habe ich keine, bin jedoch noch sehr schnell ausser Atem. Die Ärzte im KH meinten jedoch, dass ich nächste Woche durchaus wieder ohne Schwierigkeiten 1km gehen könnte (ich bin gespannt).

Zum Abschluss noch ein paar Infos zu meiner Person:

29 Jahre alt (seit 3 Wochen),

Adipös (BMI von 31),

bis vor 2 Wochen Raucher (ca 17 Zigaretten/Tag)

keine Pille,

überwiegend sitzende Tätigkeiten, jedoch immer wieder kürzere Strecken zu gehen,

unsportlich (bei dem Übergewicht kein Wunder, wa? ;-) ).

Noch was an alle Raucher: Ja, bei einer Lungenembolie ist es erst mal keine bewusste Entscheidung mit dem Rauchen aufzuhören, deswegen sagt uns unser Kopf auch noch, dass wir Raucher sind. Im Moment fühlt es sich bei mir so an, als wär ich dauerhaft in der Phase zwischen zwei Zigaretten gefangen. Am schwersten ist es morgens nach dem Aufwachen.

Eigentlich wollte ich nächste Woche wieder anfangen ... aber wenn ehrlich zu mir selbst bin... ich habe zwei mal verdammtes Glück im Unglück gehabt, ich denke nicht, dass ich das ein drittes Mal aufs Spiel setzen sollte und die rauchenden Sargnägel wohl doch besser sein lasse. Auch wenn Euch keiner das Rauchen offiziell verboten hat: tut Euch selbst den Gefallen und lasst es einfach weiterhin sein.

Falls noch einer Fragen hat, ich beantworte alles so gut ich kann ;-)

Dag

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