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Psychische Atemnot - Welche Therapiemöglichkeiten?

s3tarw%aycomxet hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen!

Ich bin neu in diesen Forum.

Seit einiger Zeit bekomme ich ziemlich schwer Luft. Es fühlt sich an, als wenn sie im Hals nicht weiter kommt und somit zu wenig Luft im Körper ankommt. War deswegen auch beim Arzt. Dieser meinte, dass ich eine Allergie habe. Wahrscheinlich gegen Gräser und empfahl mir zum Lungenarzt zu gehen um dies genau abzuklären. Das tat ich auch und bekam 2 Sprays die ich täglich benutzen sollte. Bis letzter Woche Freitag ging es mir relativ gut, doch dann fing es wieder an schlimmer zu werden mit der Luft. Gestern war es dann so schlimm, dass ich von der Arbeit nach Hause gefahren bin, weil ich dachte, dass ich zusammenklappe. Ich habe sehr schwer Luft bekommen, mir wurde abwechselnd heiß und kalt, mein Herz fing an zu rasen und meine Arme und Finger sowie meine Oberschenkel kribbelten und wurden teilweise taub. Ich bin dann in die Notaufnahme von Krankenhaus gefahren, weil ich echt Todesangst hatte. Dort hörte der Arzt(wie auch der Lungen- und Hausarzt) mich ab und meinte auch wie die anderen Ärzte, dass mein Lunge frei ist und nichts zu hören sei. Ich habe dort dann so ca. 20 Minuten etwas inhaliert und sollte dann noch zum Lungenfacharzt. Im KH bekam ich 2 neue Sprays und der Arzt meinte, dass ich hyperventiliert habe, dadurch kam auch das Kribbeln in den Gliedmaßen. Ich sollte dann flacher und langsamer atmen(ist nicht einfach, wenn man Panik hat zu ersticken, wenn man keine Luft bekommt) Habe es dann versucht und das Kribbeln ging weg. Was ich beim Lungenarzt nun genau sollte weiß ich nicht, denn dieser meinte nur, dass die neu verordneten Sprays auch gut sind, hat mich nochmals agbehört und mir gesagt, dass man notfalls auch ne Kortisonspritze geben kann, dann hätte ich das Jahr Ruhe vor den Gräsern...

Zu Hause habe ich leider wieder so kleine Attacken bekommen und bin dann nachmittags zum Hausarzt und zu fragen was ich jetzt tun kann, bzw. welchen Arzt ich noch aufsuchen kann. Die Ärztin hörte sich alles genau an, las sich den Bericht aus dem KH durch und meinte, dass sie mir der einen Diagnose (Allg. Asthma Bronchiale) nicht einverstanden ist. Sie denkt, dass ich schon eine Allergie habe, aber das das Herzrasen, das Gefühl dass der Hals zugeschnürrt ist etc. sei psychisch und ich dadurch Panikattacken bekomme und hyperventiliere. Sie hat mir dann Beruhigungstabletten mitgegeben, die ich als Talismann bei mir haben soll und wenn ich denke, dass ich eine Panikattacke bekomme oder der Hals wieder "zugeschnürrt" ist, soll ich 1 bis 2 davon nehmen....

Zunächst habe ich mir gedacht: Das kann doch nicht sein, dass ich mir das einbilde, dass ich nicht richtig Luft bekomme. Es muss doch irgendetwas an der Lunge sein... Asthma etc...

Da aber nun schon 3 Ärtze sagten, meine Lunge ist frei sowie mein Hals, ich zig Sprays bekommen habe von denen keinen half.. kann es ja nun doch sein, dass es psychisch bedingt ist. Vor Jahren hatte ich bereits schon einmal eine Sache die psychisch bedingt war(hatte aber nichts mit der Luft zu tun, war etwas anderes). Es stimmt schon, dass ich ein Mensch bin, der sich viele viele Gedanken macht über alles Mögliche und ich stehe auch ständigt von morgens bis abends unter Stress(den ich mir aber selber mache).

Hat von euch jemand Erfahrung mit psychisch bedingter Atemnot?

Wenn es das wirklich sein sollte, wie gehe ich damit am Besten um bzw. was kann ich tun dass es besser wird oder wie kann man es behandeln?

Oder denkt ihr es ist etwas anderes als psychisch bedingte Atemnot?

Ich habe in diesem Forum bereits schon ein paar Berichte zu psychisch bedingter Atemnot gefunden, jedoch sind diese sehr alt und diese Personen die sich an dem Thema beteiligt haben waren seitdem auch nicht mehr online.

Wenn jemand Tipps hat oder es ihm selber so geht würde ich mich freuen darüber zu hören.

Lieben Gruß Sina *:) *:)

Antworten
kPoIkakxoka


Hallo, habe nach einer langen Erkältung oder Allergiesympthome mit Verschleimung auch Probleme mit der Luft bekommen, war auch beim HNO, Lunge wurde auch abgehorcht ohne das was zu hören war und trotzdem habe ich hin und wieder diese Probleme. Ich denke auch bei mir ist es jetzt psychisch, bedingt durch die Sympthome der Erkältung. (Nase zu, wenig Luft bekommen etc.) Jetzt achte ich immer auf meinen atem und beginne manchmal auch zu hyperventilieren was wirklich schrecklich ist. Aber Du musst Dir immer sagen, das Du nicht ersticken kannst, weil da nichts ist woran Du ersticken kannst. Außerdem hast Du Sprays. Zur Beruhigung kannst Du Johanniskraut einnehmen, dass stärkt die Nerven und ist pflanzlich. Atemtechniken sind auch gut wenn Du soetwas hast. Mehr Luft austamen als Du einatmest und dann kannst Du besser einatmen. UND NICHT AUF DEINE ATMUNG ACHTEN, DEIN KÖRPER REGELT DAS VON ALLEINE!!

sGtarwa\ycxomet


Also eine Erkältung hatte ich zeitnah nicht.

Wie sieht das denn bei dir mit joggen aus oder überhaupt Sport machen? ich mache gerne Sport aber so wie ich mich zur Zeit fühle aufgrund der Luft denke ich kann ich kein Sport machen.

Geht denn das Gefühl als wenn mein hals zugeschnürrt ist denn irgendwann mal wieder weg?

Also auf dauer drehe ich echt durch...

Ccha-xTu


Hallo, Sina,

um mal ein Vorurteil zum 200000sten Mal in diesem Forum zu korrigieren ;-)

Psychisch bedingte Herz- und Atemprobleme bedeuten NICHT, dass man sich das einbildet. Das bedeutet vielmehr, dass es für die Probleme keine körperliche Ursache gibt, sondern eine seelische. Die seelisch bedingten Probleme können dieselben Symptome haben und genauso belasten wie die körperlich bedingten.

Der Rat der Wahl ist: Kontakt mit einem Psychotherapeuten/Verhaltenstherapeuten aufzunehmen, um evtl. eine psychotherapeutische Behandlung in die Wege zu leiten.

Alles Gute

Cha-Tu

shtarway<comext


Hmm... und was macht dieser mit mir? Woran merke ich, dass es seelische Probleme sind bzw. sein könnten?

CKha-xTu


Der unterhält sich mit Dir, führt ein Gespräch. Es ist ja auch nicht gesagt, dass Du irgendwelche tiefsitzenden psychischen Probleme haben musst. Manchmal reicht es aus, dass man z.B. irgendwas Unbekanntes am Herzen spürt, dann darauf mit Angst reagiert, und diese Angst kann sich festsetzen und nun ihrerseits diese Störungen am Herzen selbst auszulösen. Ein Angstkreislauf, der sich selbst speist, und den man durch die Gespräche beim Therapeuten durchbrechen kann. Wenn man eine Verhaltenstherapie macht, kann man auch Übungen lernen (z.B. Atemübungen, Gedankenselbstbeeinflussung usw.), um diese sofort anzuwenden, wenn die Symptome auftreten.

Alles Gute

Cha-Tu

s>tGarwa2ycoxmet


Wird das von der Krankenkasse bezahlt?

Gibt es vom Hausarzt eine Überweisung?

Wollte aber jedoch noch gerne zum Kardiologen um zu schauen ob was am herzen ist, weil ich ja auch ständig dieses Herzrasen habe.. Sollte auch hier die Untersuchung negativ sein, wird wohl deutlich werden das es psychisch ist...

srtarDwayxcomet


Also das herzrasen kommt begleitend zur Atemnot....

Ctha-xTu


Eine Psychotherapie wird von den Kassen bezahlt. Am besten geht man zu seiner Krankenkasse und lässt sich das Verzeichnis der Psychostherapeuten aushändigen, mit denen die Kasse zusammen arbeitet. Man kann sich dieses Verzeichnis auch per eMail bei seiner Krankenkasse erbitten, normalerweise ist es dann wenige Tage später im Briefkasten. Auf dieser Liste stehen die Adressen und Telefonnummern der Therapeuten, die rufst Du an, und erbittest ein "Erstgespräch". Der Therapeut, den Du ausgewählt hast und bei dem Du einen Termin bekommen hast, stellt dann einen Antrag bei der Krankenkasse. In der Regel wird dieser Antrag genehmigt. Und in der Regel braucht man keine Überweisung.

Alles Gute

Cha-Tu

K>iOng A rtKhur


Habe das gleiche Problem...

Hi starwaycomet,

ich habe auch Atemnot, die psychisch bedingt ist, dazu noch Herzrasen, Konzentrationsprobleme, manchmal einen Kloß im Hals...

Ich war auch bei allen möglichen Ärzten, und nichts wurde festgestellt, habe auch wie du sprays bekommen, die nicht geholfen haben.

Bin momentan in Behandlung bei einem Heilpraktiker, und die Atemnot ist in letzter Zeit etwas besser geworden. Habe diese Atemnot seit einem halben Jahr.

Hatte auch Panikattaken, immer Nachts, bin da aufgewacht, weil ich keine luft bekamm, stand auf und mein ganzer Körper fing plözlich an zu zittern.

Wie ist deine Atemnot, fällt dir das "einatmen" schwer?

und wann hast du sie? in bestimmten Situationen?

was mir hilft:

regelmäßig joggen, nicht so oft dran denken, viel Ablenkung

Hast du denn irgendein seelisches Problem? viel stress hast du ja, kann natürlich davon kommen, versuch einfach den Stress zu vermeiden, dann kannst du ja feststellen, ob die beschwerden besser werden.

lieben gruß

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