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Mch und Mcv erniedrigt, Hb aber normal

StheJeDp10x04 hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich ( 23 Jahre, weiblich) habe mal eine Frage zu meinem Blutbild, welche bei einer Vorsorge-Untersuchung beim Betriebsarzt gemacht wurde.

Mein MCV und MCH sind erniedrigt

MCV 71 (NW: 83-100 fl)

MCH 23 (NW: 28-34 pg)

MCHC 32 (NW: 32-36 g/dl)

Die Erythrozytenzahl ist grenzwertig erhöht

Erythrozyten 5,5 /pl (4,1 - 5,2 /pl)

Das Hb und HK aber normal

Hb 12,9 g/dl

HK 39 %

Leukozyten ( 7,3) und Thrombozyten (340/nl )waren ebenfalls im Normbereich

Was könnte das zu bedeuten haben. Eisenmangel ist ja unwahrscheinlich bei dem normalen Hb-Wert

Vielen Dank im Voraus

Antworten
bqambus7x000 hat geantwortet


Hoi sheep

Eisenmagel ist nicht unwahrscheinlich, ich habe ein völlig normales hb aber kein eisen mehr oder sehr wenig, siehe meinen beitrag, mcv ist ein errechneter Wert und heist MCV ist die Abkürzung für:

Mittleres Erythrozyteneinzelvolumen

Die Abkürzung MCH bezeichnet:

Mittleres Korpuskuläres Hämoglobin

die fromel zum errechnen des MCH lautet:

MCh= Hb durch Eryzahl

MCv die formel lautet:

mcv=Hämatokrit durch Eryzahl

Es könnten anzeichnen für eine anämie sein, aber das muss nichts heissen, auf die errechneten werte verlässt sich kein doktor, mann sollte ein grosse blutbild machen und es weiter abklären lassen, ist leider alles womit ich dir helfen kann. Also lass den kopf net hängen. Gruss steffi

a"g^nexs hat geantwortet


Eisenmangel ist ja unwahrscheinlich bei dem normalen Hb-Wert

stimmt so nicht, die Speicher sind wahrscheinlich leer und der Hb potentiell kurz vor dem Absturz

Sphe<ep=1004 hat geantwortet


Aber mittlerweile geht doch fast alles über Vollautomaten, da wird der MCV doch über die EVB (war übrigens bei mir 17%) bestimmt => der Hk wird berechnet, über MCV*Erytrozytenzahl, weil man diesen nicht vollautomatisch bestimmen kann.

Ich finde die Werte auch etwas unplausibel, denn normalerweise sagt man ja laut 3er Regel Erys * 3 sollte ungefähr den HB-Wert ergeben (was bei mir nicht der Fall wäre) und HB*3 = ungefähr HK-Wert

Ich halte außerdem Eisenmangel für unwahrscheinlich, weil ich keinerlei Symptome oder sonstige gesundheitliche Probleme habe.

aKgnexs hat geantwortet


Nine percent of toddlers aged 1 to 2 years and 9% to 11% of adolescent girls and women of childbearing age were iron deficient; of these, iron deficiency anemia was found in 3% and 2% to 5%, respectively.

CONCLUSION: Iron deficiency and iron deficiency anemia are still relatively common in toddlers, adolescent girls, and women of childbearing age.

Das kommt beim screening von Leuten ohne Symptome raus.

Wenn Du meinst, daß Eisenmangel ausgeschlossen ist, was ich ohne Test nicht würde, wären potentielle andere Ursachen eher exotisch. In Abhängigkeit von Deiner ethnischen Herkunft wären dann z.B. Hämoglobinopathien relevant.

SVhxeep1,00x4 hat geantwortet


Nein, vollkommen ausschließen will ich Eisenmangel ja nicht. Aber sind bei meinem latenten Eisenmangel nicht eher die Eryzahlen im unteren Normalbereich? Bei mir sind sie ja eher im oberen Normbereich bzw. leicht erhöht.

Und ich ernähre mich auch vernünftige, esse Fleisch usw.

Ich habe nur deutsche Vorfahren, also Thalassämie auch eher unwahrscheinlich.

Ich dachte nur, dass es sich vielleicht eher um einen Messfehler handelt, weil die Werte nicht so ganz zusammen passen.

Khatqajxa88 hat geantwortet


der Faden ist zwar schon echt alt, aber ich hab dennoch eine Frage:

Mein Mann hat ähnliche Werte wie du damals.

MCV 72,8

MCH 25.5

HB 15,9

Er wurde jetzt 3 mal beim Blutspenden auf die schlechten Werte angesprochen und solle Ferrosanol einnehmen. Das hat er jetzt täglich über 3 Monate gemacht. Und heute beim Spenden kamen die oben genannten Werte raus... Sie haben sich sogar verschlechtert.

Seltsamerweise durfte er trotzdem Spenden.

Ich hab jetzt schon ein bissel gegoogelt, aber irgendwie finde ich nichts zufriedenstellendes...

Hat jemand eine Ahnung was das sein könnte? Ist er krank? Muss ich mir sorgen machen?? :-o

schon mal danke im vorhinein.

aMgnexs hat geantwortet


Da Dein Mann sicher nicht menstruiert, sollte sein Ferritin gemessen werden, um einen potentiellen Eisenmangel zu finden. Sollte er sich bestätigen, müßte man nach der Ursache suchen.

Es gibt aber auch ein paar andere Ursachen für ein niedriges MCV.

S!eanekt7or hat geantwortet


Das sollte gründlich geklärt werden.

Gruß

S^even.o*f.Ninxe hat geantwortet


Auch ich möchte mich dieser Frage anschließen. Es handelt sich dabei um meinen Sohn, hier zuerst einmal die Blutergebnisse, in Klammern die Refernzwerte:

Haemoglobin 17 g/dl (14-18)

Haematokrit 51,7 (40-54)

MCV 79,7 fl (80-100) -

MCH 26,1 pg (28,34) –

Für seine Blutwerte habe ich eine Verlaufskontrolle mehrerer Jahre, da mein Sohn im Wohnheim lebt und dort standardmäßig Kontrollen durchgeführt werden. Dabei ist mir aufgefallen, daß MCV und MCH schon immer nahe an der unteren Norm waren, seit letztem Juli sinken sie jedoch kontinuierlich.

Ferritin lag im März 2013 bei 69,7 (30-400), im Juli nur noch bei 44,2 (28-365) Der andere Referenzbereich liegt daran, daß die Untersuchungen in unterschiedlichen Labors angefertigt wurden. Also auch hier eine deutliche Verschlechterung.

Den Verdacht auf Eisenmangel hatte ich schon lange, aber nun erst zeigt mein Sohn die entsprechenden Sympome wie Abgeschlagenheit auch noch nach 12 Stunden Schlaf, auch depressive Verstimmungen sind mittlerweile vorhanden. Gleichzeitig hat mein Sohn einen Kupfermangel und da Kupfer für die Aufnahme von Eisen im Magen-Darm-Bereich benötigt wird, vermute ich hier die Ursache.

Der Arzt im Wohnheim meines Sohnes sieht leider keine Veranlassung zu weiteren Untersuchungen, aber zum Glück hat sich nun endlich mein eigener Hausarzt dazu bereit erklärt und ein komplettes Blutbild angefordert. Die Ergebnisse werde ich am Freitag bekommen.

Gruß

Seven

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