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Ekg-Auswertung

S<amaUntxha07 hat die Diskussion gestartet


Hallo Leute,

ich musste vor 2 Wochen ein EKG machen, weil ich operiert worden bin, also der typische Check vor einer Vollnarkose.

Wurde also an das Gerät angeschlossen und dieses hat auch gleich die Auswertung, also die Diagonse übernommen. Laut der Maschine sind bei mir die ST & T Wellen abnorm, wahrscheinlich auf Grund von anterolaterale Ischämie oder Linksbelastung. Weiters ist T in inferolateralen Ableitungen abnorm.

Ich bin Anfang 20 und wie ich Ischämie gelesen habe war ich doch etwas sehr überrascht.

Ich hab das EKG der Anästhesieschwester gegeben und die hat mit dem Satz "Ach sie sind noch jung, dass kann nicht stimmen." versucht mir klar zu machen, dass sich das Gerät irrt.

Irgendwie bin ich aber doch noch etwas verunsichert, weil es eben nur eine Schwester war und kein Arzt, der sich das EKG angeschaut hat.

Meine Frage nun, wie ernst kann man die Diagnose des EKG Gerätes nehmen?

Antworten
jNaczko007


Im Prinzip kann nur ein erfahrener Kardiologe wirklich gut ein EKG lesen. Eine Maschine kann das bis heute nicht ersetzen, auch wenn die Computer immer besser werden.

U{ltixva


Die automatische Befundung ist nur eine Hilfestellung für den Arzt. Sie ist oft viel zu sensibel und die gesündesten Patienten wären stellenweise plötzlich schwer herzkrank, wenn das alles stimmen würde.

ScamanFt0ha07


Danke!

Die Frage ist halt jetzt, sollte ich das trotzdem abklären lassen, also mich einem Kardiologen vorstellen oder soll ich das einfach vergessen?

nqala:7x7


Natürlich würde ich das abklären lasse.Normaler weise ist das eine Sache für den Arzt und nicht für eine schwester,habe mal gehört das eine Schwester garkeine auskünfte geben darf,war bei mir jedenfalls so.viele Grüsse

S9eaneFt7or


Geh zum Hausarzt, lass da ein EKG schreiben und gut ist. Einen Kardiologen aufzusuchen (und einen Termin zu besetzen von jemandem, der ihn wirklich braucht)ist nicht nötig.

Gruß

t$he{-cavxer


Mal wieder ein typisches Beispiel für die Folgen von überflüssigen UNtersuchungen *g*

EKG vor Narkose wird heute bei unter 40jährigen Gesunden eigentlich nicht mehr empfohlen, weil die Wahrscheinlichkeit, dabei etwas relevantes zu entdecken, extrem gering ist. Die Auswerte-Algorithmen der Geräte sind (wohl aus juristischen Gründen) extrem überempfindlich und erzeugen eigentlich dauernd irgendwelche "Diagnosen", über die ein EKG-erfahrener Arzt (Kardiologe muß dafür nun wirklich nicht sein) nur müde lächelt, und zwar gerade im Bereich ST-Stercken-Analyse (glauben kann man den Kisten eigentlich nur bei den gemessenen Zeiten).

Wenn da tatsächlich etwas gewesen wäre, hätte Dir das der Anästhesist mitgeteilt - es spricht also nichts dagegen, das einfach zu vergessen.

Wenn Du Dir Sorgen machst, zeig das EKG nochmal Deinem Hausarzt (sofern die Klinik einen Kopierer hat, der dafür gut genug ist). Wenn Du Dir ganz große Sorgen machst, frag den HA, ob er nochmal eines schreibt. Kardiologe ist dafür definitiv 3 Nummern zu hoch gegriffen.

Grüße

wmijrdsc`ho"allxes


wenn du das gehabt hättest was auf dem ekg steht hätten sie dich gar nicht operiert und dir würde es nicht so gut gehen

Wenn die elektroden nicht punktgenau gesetzt werden kommen immer schon die seltsamsten sachen eraus

SIamapnthax07


Danke für eure Meinungen.

Muss eh zum Hausarzt in nächster Zeit, da werd ich ihr das EKG mal vorlegen.

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