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Pulmonalvenenisolation

g"ranlixden


??? Hallo zusammen,

habe seit 2 Tagen permanentes VHF und werde nicht kardiovertiert, weil der Ablationstermin am 28.09. an der MHH (Hannover) stattfindet. Angeblich soll es nicht schaden, wenn es bis dahin flimmert. Der vorher gesehene Thrombus (s.o.) ist (dank Marcumar) nicht mehr zu sehen. Habe große Angst, dass sich durch das Warten die Prognose für einen Erfolg verschlechtert. Mein Kardiologe sagt zwar , dass sei O.K. so aber ich bin absolut nicht sicher. Habe keine Erfahrungen mit dauerhaftem VHF, weil ich sonst nur Episoden kannte, die durch EKV beendet wurden. Zusatzfrage: Wer hat Erfahrungen mit der Med.Hochschule Hannover?

Herzliche Grüße

lNessxio


hallo granliden!

Warum nimmst du denn keine medikamente bis zum termin ein?So schnell kann sich das nicht verschlechtern,aber gut ist es für das herz auch nicht!

g0ranlidien


Hallo Lessio,

ich nehme Dronedaron (wie vorher auch) aber das Flimmern bleibt leider. Zusätzlich drücke ich die Frequenz auf ca. 60 bis 70 durch Bisoprolol. Angeblich soll kein Nachteil in dieser kurzen Zeit bei normfrequentem Flimmern entstehen.

Jetzt noch wieder auf das bei mir sonst wirksame Amiodaron zurückzugreifen wurde mir nicht empfohlen, weil das das Ablationsergebnis verfälschen könne. Angeblich kann ich das immer noch wieder machen. Bin skeptisch aber habe wohl keine andere Wahl als das jetzt so hinzunehmen.

Gruß

Günter !

K5olj*a_wKlSaus


Hallo Günter,

ich würde mir an deiner Stelle keine großen Sorgen machen. Chronisches VHF über Monate bzw. Jahre ist problematisch, da die Erfolgsaussichten der PVI sinken, aber die paar Tage werden nicht sonderlich ins Gewicht fallen.

Persönliche Erfahrungen mit der Med. Hochschule Hannover habe ich keine gemacht, aber im Allgemeinen genießt sie einen sehr guten Ruf!

Drücke dir die Daumen!

Klaus

l)esXsio


Granliden!

Das hört sich zwar alles etwas seltsam an wegen dem Amiodaron,aber dann kann ich jetzt auch nur sagen,halte durch der Termin bei dir ist ja nicht mehr lange hin und wie der klaus schon sagt,die 2 wochen flimmern machen es jetzt auch nicht mehr aus!Man fühlt sich zwar nicht gut,aber halte durch!Ich drücke dir die daumen und viel Glück!

Gruss

b,enaQc"us


Hallo,

ich (51, w) bin neu hier :)z , habe fast alle Beiträge aufmerksam gelesen und möchte einmal von mir berichten:

Seit dem Frühjahr leide ich unter Bluthochdruck und später auch kurze Schwindelanfälle, bin damit auch in Behandlung und man hat mir Biso Lich, Ramipril und Betahistin verschrieben. Mein Blutdruck wurde normal, aber die Schwindelanfälle (sehr kurz) blieben.

Letzten Dienstag kamen mein Mann und ich erholt aus'm Urlaub zurück und am Mittwoch morgen wurde mir am Frühstückstisch plötzlich schlecht und heiß und danach bin ich dann sofort ohnmächtig geworden. Kurz bevor der Rettungswagen eintraf kam ich dann wieder zu mir.

Im Krankenhaus dann nochmal: schlecht, heißt, ohnmächtig. Leider war ich zu der Zeit nicht an den Geräten angeschlossen, da ich gerade vom Röntgen zurückkam. Danach wurde ich sofort an die Monitorüberwachung angeschlossen und man stellte ein Vorhofflimmern mit Pausen bis 3 sec. (initial normofrequenter SR) fest.

Später wurde ich dann zur Beobachtung auf die Intensivstation gebracht, habe dort bis gestern Abend (Donnerstag) gelegen und wurde dann direkt nach Hause entlassen. Auf der Intensiv wurde dann nur noch festgestellt, dass mein Herz zu langsam schlägt. Ansonsten nichts auffälliges.

Der Oberarzt hat mir vor der Entlassung geraten eine PVI machen zu lassen. Diese habe ich dann zugestimmt und darauf hin hat er alle meine Unterlagen ans UKE Hamburg gefaxt. Die werden sich nun wegen einem Termin bei mir melden. Hoffentlich dauert es nicht zu lange, da ich Angst habe, dass ich wieder so einen Ohnmachtsanfall bekomme.

Medikamente nehme ich zurzeit: Ramipril 2,5mg 1-0-1 und L-Thyroxin (wegen halber Schilddrüse) 1-0-0

Leider war meine Ärztin gestern und heute (Freitag) nicht da :°( und somit kann ich erst Montag morgen über alles mit ihr sprechen.

Da ich nun noch etwas verunsichert bin/war habe ich mich mal im Internet über PVI informiert und bin dabei auf dieses Forum "gestossen". Ich wollte nicht nur lesen, sondern auch einfach mal meine Situation mitteilen :)z

LG benacus

K'olja_@Klauxs


Hallo zusammen,

ich habe gerade 2 Wochen wunderschönen und vor allem flimmerfreien Urlaub hinter mir, den ersten seit etlichen Jahren, kann mich gar nicht mehr genau erinnern seit wann... :-) Bin also nach wie vor im SR, und hoffe dass er noch lange bestehen bleibt!

Auch die SD-Problematik scheint überwunden, nach einem kurzen Umschlagen in eine Unterfunktion scheinen sich die Werte nun zu normalisieren.

Benacus, warst du mittlerweile beim Hausarzt bzw. beim niedergelassenen Kardiologen, was sagen die denn? Mir erscheint es sehr verfrüht schon an eine PVI zu denken, nach einer einmaligen Episode von VHF, da sollte dann doch schon noch weiterführende Diagnostik betrieben werden, sprich Herzecho, Belastungs-EKG, LZ-EKG, ggf. eine Herzkatheteruntersuchung, etc. pp. Und wenn die Diagnose VHF gesichert ist, so sollte man es doch erst auf dem medikamentösen Wege probieren, mit Frequenzsenkern, Antiarrhythmika und einer Antikoagulationstherapie, so sehe zumindest ich das. Auch die Möglichkeit einer Kardioversion, medikamentös wie elektrisch, ist einer PVI vorzuziehen. Nicht zu vernachlässigen ist auch die bei neu aufgetretenem Vorhofflimmern relativ hohe "Selbstheilungsrate", bei mehr als der Hälfte der Patienten endet es innerhalb von 24 Stunden spontan (spontane Kardioversion).

LG Klaus

b:enaNcxus


@ Kolja_Klaus

das ist ja super für dich :)= Hoffentlich bleibt es auch so :)^

Am letzten Motag war ich gleich als Erstes beim Vertretungsarzt, da meine Hausärztin noch krank ist. Er hat mir gesagt, dass ich die 1/2 Biso Lich wieder nehmen soll (bekommt mir auch besser als ohne), hat EKG machen lassen (soweit o.k.) und mich 1,5 Wochen krankgeschrieben.

Nachmittags bekam ich dann einen Anruf aus dem UKE und man hat mir mitgeteilt, dass ich kommenden Dienstag Morgen zu einer VHF-Ablation stationär kommen soll und gestern bekam ich alle Unterlagen zugeschickt

Man war ich überrascht, denn der Oberarzt hatte mir ja gesagt, dass es länger mit einem Termin dauern könnte.

Nun bin ich natürlich total verunsichert ":/, denn ich dachte bis jetzt immer, dass eine PVI das Beste für mich wäre. Und je schneller umso besser, denn die Angst wieder ohnmächtig zu werden ist schon ganz schön groß :-(

Dachte, dass ich den Termin sooooo schnell bekommen habe liegt daran, dass ich gleich 2x innerhalb von kurzer Zeit Ohnmächtig geworden war.

??? ":/ ??? :-/ ??? :-| ??? ":/ ??? :-( ???

LG benacus

K1oljan_KlKaxus


Hallo Benacus,

tja, viel kann ich nicht dazu sagen, außer dir zu dem schnellen Termin zu gratulieren. Ich habe immer mindestens 3 Monate auf einen Termin warten müssen.Das UKE in Hamburg gehört ja wirklich zu den besten Kliniken in Deutschland, was den Bereich Kardiologie bzw. Elektrophysiologie betrifft. Und die Ärzte sind ja Profis, die werden schon ihre Gründe dafür haben, wenn sie dir zu einer PVI raten bzw. dir auch so schnell einen Termin geben. Verunsichern möchte ich dich natürlich nicht, es wird schon alles seine Richtigkeit haben. Eine gute Internetseite zum Thema ist folgende, die du aber wahrscheinlich auch schon kennst: [[http://www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de/]]

LG Klaus

b>enaxcus


Hallo,

wollte nur kurz mitteilen, dass ich von gestern bis heute im UKE Hamburg war. Vorgestern haben sie das Schluckecho und gestern die PVI gemacht. Heute gegen Mittag konnte ich schon wieder nach Hause und nun komme gerade von meiner Ärztin.

Bin noch die ganze nächste Woche krankgeschrieben und werde nun auf Marcumar eingestellt.

Wie war das mit dem neuen Medikament? Es soll doch nicht so viele Nebenwirkungen haben, oder?

Wäre es nicht besser wenn ich damit anfange? Warum verschreiben einem die Ärzte das neue Medikament nicht gleich!? ":/

LG benacus

K%o>ljaA_Klauxs


Hallo Benacus,

Glückwünsche zur offensichtlich gut überstandenen und auch erfolgreichen PVI, hoffentlich stellt sich auch der angestrebte Langzeiterfolg ein! :)=

Was meinst du denn mit dem "neuen" Medikament, die neuen Gerinnungshemmer? Da gibt es zum einen Dabigatran, das jetzt auch seit knappen 2 Monaten in Deutschland zur Schlaganfallprävention bei Patienten mit Vorhofflimmern zugelassen ist, und weitere, die allerdings in Deutschland noch keine Zulassung erhalten haben.

[[http://news.doccheck.com/de/article/204398-vorhofflimmern-neue-medikamente-beugen-vor/]]

[[http://www.dsg-info.de/nachrichten/alle-nachrichten/319.html]]

Der größte Vorteil von z.B. Dabigatran ist der, das eine Anpassung der Dosis, und demnach auch regelmäßige Laborkontrollen im Gegensatz zu Marcumar nicht notwendig sind.

Ich würde an deiner Stelle auf jeden Fall bei deinen behandelnden Ärzten nachfragen, da die neuen Medikamente nicht nur deine Lebensqualität deutlich erhöhen, sondern auch noch wirksamer sein sollen. Gute Besserung!

Klaus

Kzolja_=Kxlaus


Ach ja, zu deiner Frage, warum die Ärzte einem nicht gleich das neue Medikament verschreiben, gibt es eine ganz einfache Antwort: aus Kostengründen natürlich. Pradaxa (Wirkstoff Dabigatran) kostet deutlich mehr als Marcumar. [[http://medikamente.onmeda.de/Medikament/Pradaxa+75mg+%7C+110mg.html]]

g?rZanlxiden


Neues Problem nach Ablation! :°(

Hallo zusammen, habe jetzt die PVI und einige zusätzliche HF-Ablationslinien in der MH Hannover hinter mich gebracht.

Mir wurde nebenbei gesagt, dass ich in den ersten Wochen noch mit "seltsamen" Ereignissen im Herzbereich rechnen muss, bis sich alles beruhigt haben soll. Kann das wirklich so sein? Die Ungewissheit macht micht wahnsinning. Hatte gleich 2 Tage später (schön gleichmäßiges) Herzrasen (ca. 120). Wurde elektrisch beendet (atriale Tachykardie).

Weitere 2 Tage später ging es in erneutes (aber ungewohnt schnelleres) Vorhofflimmern über. Dieses Flimmern steigerte sich dann wieder zu einer regelmäßigen Tachykardie (also kein Flimmern mehr! Das ist neu!). Jetzt "sitze ich am Wochenende da" mit dem "Rasen". Am Telefon wurde mir gesagt, ich könnte in die Notaufnahme kommen zur Beobachtung. Mehr könne man zunächst nicht tun. Habe aber kein weiteren Symptome (nur das schreckliche Rasen) und warte deshalb bis Montag. Meinen Puls kann ich auch selber beobachten. Ärgerlich ist, dass die Geschwindigkeit sich nicht durch Betablocker beeinflussen lässt (ist eine neue Erfahrung für mich). Der Arzt an der MH hatte mir letzte Woche gesagt ich solle erst mal 10 Wochen abwarten, dann werde man schon sehen. Werde aber am Montag was unternehmen. Kann nicht mit der hohen Frequenz weiter umgehen.

Habe jetzt furchtbare Angst, dass ich mir durch die Ablation ein noch größeres Problem eingehandelt habe, als ich es vorher hatte. Hätte ich das geahnt.... .

l^e ssxio


Hallo granliden!

Also mach dir keine sorgen,es ist ganz normal das direkt nach der Ablation noch VHF,herzrasen,stolpern oder du noch etwas spürst im herzen!Da das vernarben ca. 6 Monate brauch,bis man dann von einer gelungenen oder nicht gelungenen Ablation spricht!Allerdings sollten dir trotzallem die Ärzte irgendwie behilflich sein diese phasen zu überbrücken,vielleicht gibts ein anderes Medikament was dir eher helfen würde!Manchmal wissen die Ärzte leider auch nicht mehr wirklich was mit uns Flimmer Patienten zu machen ist!Die probieren auch nur aus!Denn nur wir wissen wie es einem in diesen Phasen wirklich geht!Die Ärzte leider nur die Theorie!Aber wie gesagt Grandliden,du hast dir damit kein grösseres problem eingehandelt,jetzt heisst es erst einmal geduld haben!

Zu meiner situation,habe jetzt ein eventrecorder,da bei meinem letzten EKG wieder kein VHF endeckt worden war,aber ich manchmal noch irgendwie Herzrasen habe,zwar selten aber irgendetwas ist da!Mal schauen wie es bei mir weiter geht!BIS BALD !!!

gOra-nlidexn


Hallo Lessio,

danke für die trostreichen Erfahrungen, die du mir geschildert hast. Ich hoffe inständig, dass dieses Rasen nur vorübergehender Natur sein wird. Habe ein aktuelles EKG an die Kinik geschickt und folgende Mail-Antwort erhalten:"...es handelt sich um eine typische Makroreentrytachykardie im linken Vorhof nach Ablation..." Ich solle mich mit Cordarex aufsättigen und dann das Rasen durch Elektrokardioversion beenden lassen. In 10 Wochen könne ich mich dann wieder melden.

Dir wünsche ich viel Erfolg und weiterbringende Erkenntnisse durch den Eventrecorder.

Herzliche Grüße

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