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Pulmonalvenenisolation

c8re/i|tercrxiz


Hallo zusammen, ich habe gerade Eure Beiträge gelesen. Bei mir wurde Anfang Dez 2009 eine PVI gemacht. Ich hatte bei versch. Langzeit EKGs einen sehr hohen Puls ( Ruhepuls 200 ) und auch sehr viele Extra-Systolen. Der Kardiologe hat es zuerst mit Verapamil versucht, das half etwas, aber ich bekam übel Verstopfung. Im Krankenhaus bei der amb. Untersuchung sagt man mir dann, daß bei mir nur eine 50 % Erfolgsqote zu erreichen wäre. ( Ich habe ein gut eingestelltes Asthma ) Ich habe mich dann zu dem Eingriff entschlossen, und der Erfolg war sofort spürbar.

Ich bin wieder belastbar, kann Sport machen, was vorher nicht möglich war. Am meisten war es für mich eine Erleichterung, daß ich nachts kein Herzrasen mehr bekomme. Der Eingriff ist auszuhalten. Es gibt schöneres, aber wenn man Erfolg hat ist es bald vergessen. Bei mir hat es 4 Stunden gedauert, hatte noch eine Nachblutung und mußte 24 Stunden liegen.

In 4 Wochen muß ich zu einer gründlichen Nachuntersuchung in die Klinik und nochmals nach 4 Wochen bekomme ich ein 14-tägiges Langzeit-Ekg.

Ich habe mich auch bei einer Studie eingeschrieben, da wollen sie über einen längeren Zeitraum überprüfen, wie sich der Patient fühlt.

Ich nehme jetzt seit Nov.Marcumar und hoffe in 4 Wochen damit aufhören zu können.

Meine Lebensqualität hat sich durch den Eingriff sehr verbessert.

Allen gute Besserung und liebe Grüße

creitercriz

KHoFljax_Klaus


Hallo Lessio,

zu Beginn möchte ich dich für deine Entscheidung, die PVI machen zu lassen, beglückwünschen! Einerseits, weil ich weiß, wie schwierig es ist sich für diesen Eingriff zu entscheiden, andererseits macht man die PVI ja auch erst, nachdem man alle anderen Möglichkeiten ausprobiert hat und nichts geholfen hat. Und wenn man sich nicht zu lange mit der Entscheidung Zeit lässt, sind die Heilungsaussichten ja recht gut, meines Wissens nach bei ca. 80%. Bei mir waren es leider nur ca. 50% da ich das VHF schon seit über 10 Jahren habe. Also, je früher man es macht desto höher sind die Chancen. Und die Aussicht auf ein dauerhaftes Leben ohne Einschränkungen und Medikamente ist mit Sicherheit all die Anstrengungen, die die PVI mit sich bringt, wert. Übrigens, ich habe den Eingriff im Uniklinikum Heidelberg machen lassen. Wie gesagt, falls du noch eventuelle Fragen oder Unsicherheiten haben solltest, nur zu! Ansonsten drücke ich dir ganz fest die Daumen! :)^

Liebe Grüße

K8oljLa_Klxaus


Hallo Creitercriz, habe deinen Beitrag erst jetzt gelesen. Vieles, von dem was du geschrieben hast, hätte auch aus meiner Feder stammen können. Der sehr hohe Ruhepuls, die Extrasystolen, die Dauer der PVI, die Nachblutung, die 50%ige Heilungschance, das alles kenne ich auch. Durch die Einnahme von Amiodaron (Cordarex) hat man sich noch eine Steigerung der Erfolgsaussichten um weitere 10% versprochen. Leider merke ich bis jetzt noch recht wenig davon. Tachyarrythmien habe ich nach wie vor (teilweise mit einer HF bis zu 200), die dann von bradykarden Phasen (HF unter 50, teilweise unter 40) abgelöst werden. An Anstrengungen wie z.B. Sport wage ich überhaupt nicht zu denken. Aber die zweite PVI ist ja auch erst knappe 2 Wochen her, man muss wirklich etwas Geduld haben und nicht gleich die Hoffnung aufgeben. Ich kann dir nur zustimmen, es gibt Schöneres als eine PVI, aber ich fand sie auch erträglich. Und man kann, falls keine schwerwiegenden Komplikationen auftreten sollten, eigentlich nur gewinnen. An Lebensqualität und Lebensfreude. Vor allem wenn man noch recht jung ist. Creitercriz, ich hoffe dass der Erfolg deiner PVI auch dauerhaft ist, aber bis jetzt sieht es ja sehr danach aus!

Liebe ­Grüße :-)

l{essixo


HALLO AN ALLE!!!!:-D

So habe die PVI jetzt hinter mir und erst einmal überstanden,toi toi toi ist alles erst mal gut verlaufen,ohne Komplikationen!

Ich muss sagen,das ich vom Eingriff so gut wie nichts mitbekommen habe,daher kann ich auch nicht erwähnen,das es unangenehm war (ist sicherlich von Mensch zu Mensch unterschiedlich).

Muss auch sagen,das 24 Stunden lange liegen ist echt anstrengender!

Bis jetzt hat bei mir die PVI angeschlagen,aber muss trotzallem für noch 4 Wochen meine Medikamente einnehmen plus noch Markumar!

Meine Ärtzin sagte trotzallem,dass das Ergebnis der PVI erst nach länger Zeit sichtbar wird und es etwas brauch!

Also freu ich mich zwar,das es bis jetzt geholfen hat,aber so richtig freuen werde ich mich erst ,wenn ich die Medikamente absetzt und mein Herz von alleine richtig schlägt!!!

Abwarten heisst es nun mal wieder!

Aber werde nochmal Bericht erstatten!Wenn bei irgentjemanden da draussen Fragen bestehen sollten,beantworte ich gerne jede,da ich weiss was es heisst nicht zu wissen was da gemacht wird!

Ansonsten wünsche ich euch noch weiterhin viel Erfolg und Gesundheit!!!

BYE BYE *:)

h9amstterfproscxh


Hallo lessio,

schön, dass Du es hinter Dir hast und auch noch gut überstanden hast. Ist denn bei Dir die Kryotechnik angewendet worden?

Für alle Leidensgenossen, die es mit der PVI nicht geschafft haben beschwerdefrei zu werden, es gibt ein neues Antiarrhythmikum Dronedaron. Ich habe einen Bericht in der Zeitschrift "Herz Heute" gelesen. Es wäre eine Alternative zu Amiodaron. Nicht ganz so wirksam wie Amiodaron , aber viel weniger Nebenwirkungen! Nach wie vor steigt man mit Betablocker und Flecainid oder Propafenon ein. Reicht dies aber nicht mehr, muss man nicht gleich auf Amiodaron durchstarten, sondern kann einen Versuch mit Dronedaron machen.

Grüsse

KUolja_WKlaxus


Hallo Leute,

ich hoffe ihr hattet schöne Feiertage!?

Du mit Sicherheit Lessio, nach überstandener PVI, oder? :-) Ich freue mich, dass alles gut geklappt hat und hoffe dass sich der gewünschte Erfolg, nämlich ein Leben ohne VHF, auf Dauer einstellt! Natürlich bin ich auch am weiteren Verlauf deiner Genesung interessiert. Und nicht nur am Verlauf deiner Genesung, sondern auch von allen anderen hier im Forum. Natürlich sind auch die Langzeitergebnisse interessant. Von mir gibt es leider wenig Positives zu berichten. Das VHF nimmt wieder zu. Die längste Periode ohne VHF war mal eine Woche, aber in den letzten Tagen kommt es fast täglich wieder. Nun denn, am 22 April habe ich die große Kontrolluntersuchung und werde dann auch erfahren, wie der Operateur meinen Zustand beurteilt.

Bis dahin liebe Grüße *:)

M&uskdalo(wski


Hallo!

Ich habe mitte Mai meinen Termin für eine Kryo-Ballonablation. Habe VHF seit 2006 und ""schulbuchmäßig"" März 2007 einen Apoplex gehabt, zum glück war ich zu diesem Zeitpunkt auf dem Khs Gelände so das alles sehr schnell ging und Folgen ausblieben, bis auf Vergesslichkeit und Konzentrationsschwächen und eine leichte Gangataxie, da ich mich schon längere Zeit für gesundheitliche Fragen interessierte hatte ich vor dem SA schon ASS 100 genommen die es aber nicht verhindern konnten.

Jetzt nehme ich natürlich Marcumar.

Ich habe VHF seit 2006 in Abständen von ca. 1 Woche,also paroxysmal,,leider ist daraus seit 1.3. persistierend geworden, da ich noch sehr aktiv (59) bin ,behindert mich das VHF doch sehr, das ich beschloss was dagegen zu unternehmen. Medikamentös funktioniert bei mir nicht ,nehme täglich 190mg Metohexal succ.,ausser einer Gewchtszunahme, brachte es nicht viel (Sch....Tabletten) meinen Puls kann ich mit den Tabs auf 90 -100 halten aber eben sehr tachykard und unregelmäßig.

Eine elektr. Kardioversion brachte mir leider gerade mal 3 Tage den Sinusrhytmus.

Habt Ihr evtl. Tipps Ratschläge Erfahrungen zur PVI die ja eben leider individuell zu unterschiedlichen Ergebnissen führen kann.

Grüße Roland

h7amsteHrfrosxch


Hallo Roland,

wir wünschen Dir viel Erfolg bei der Ablation. Es ist nicht schlimm, habe es auch hinter mir. Ich habe es zuvor paroxysmal gehabt, also gelegentlich. Nach der Ablation tauchen etwa alle zwei Monate immer wieder mal Arrhythmien auf. Zweimal davon habe ich unter das EKG geschafft und es wurde niemals mehr VHF identifiziert. Allerdings hatte ich gehofft, dass auch diese tachykarden Salven ganz verschwinden.

Ich hatte durch das Flecainid ziemlich starke Schwindelgefühle in der Dauermedikation. Habe jetzt nur noch Propafenon als "Pill in the pocket" und komme damit klar. Dein Entscheid die PVI zu machen ist der beste Weg und war mE vollkommen richtig. Sei nicht enttäuscht wenn Du ein 2.Mal rein musst, man muss wohl damit rechnen.

Grüsse

l~essxio


HALLI HALLO!!!!

DANKE an euch!!!!Also muss leider doch erwähnen,das ich auch wieder Vorhofflimmern habe,es schwankt zwar von Tag zu Tag aber meine Ärztin hat gesagt,das man bei der Cryo-Ballon-Ablation etwa 6 Monate warten muss bis man von Erfolg reden kann!wir haben oder versuchen es jetzt langsam mal ohne Medikamente,muss jetzt weniger einnehmen und dann schauen wir mal in wie weit ich das Vorhofflimmern habe oder ob es sich doch bessert,gebe die Hoffnung nicht auf,möchte es zumindestens mal versuchen!!!!

Also Muskalowski nur keine Angst,das hört sich alles viel schlimmer an als wie es ist,du wirst sowieso nicht viel mitbekommen von der Cryo-Ablation!Das habe ich auch nicht!Wünsche dir aber auch VIEL VIEL GLÜCK und drücke dir die Daumen! :)^

Eine Frage an Kolja-Klaus,hat sich es zumindestens etwas gebessert bei dir ??? Würd mich auch freuen wenn du uns da auch nochmal feedback gibst,wie es überhaupt bei dir weiter geht!!!Drücke auch dir die DAUMEN :)^

Hallo hamsterfrosch,freut mich auch riesig das es bei dir geholfen hat!!!Weiterhin viel Erfolg!

Ich werde aufjedenfall Bericht erstatten wie es auch bei mir weiter geht und die langzeit Erfolge interessieren mich natürlich auch!!!!

ICH WÜNSCHE EUCH WEITERHIN VIEL GLÜCK UND GESUNDHEIT!!!!!Bis Bald!!!! ;-)

K}oKlja_K#laus


Hallo Leute, hallo Lessio,

jetzt schaffe ich es doch noch kurz zu schreiben wie es mir geht. Morgen geht es nämlich mal wieder in die Kardiologie, am Montag wird dann die dritte PVI :°( gemacht... Das VHF ist leider wieder häufiger geworden, so alle 2-3 Tage. Natürlich ist es viel besser als vor der zweiten PVI, da hatte ich nämlich ständig VHF und jetzt nicht mehr. Auch die Pulsfrequenzen sind viel niedriger als vor dem Eingriff, aber leider kommt das VHF immer noch zu häufig. Die Medikamente (Amiodaron, Ramipril, Metoprolol und Marcumar) nehme ich nach wie vor in unveränderter Form und Dosis. Der Operateur und ich sind allerdings dieses Mal recht guter Hoffnung! :)^ Nun denn, drückt mir bitte alle die Daumen damit ich euch demnächst froh und munter von dem Erfolg des Eingriffs berichten kann! Alles gute und viel Gesundheit!

i2ckQe7


Hallo, Kolja, wünsche dir viel Glück!! Hatte dir eine p.n. geschickt, aber Du bist noch im Krankenhaus. Lass mal von dir hören wenn Du alles überstanden hast. :)=

MvuskaYlowski


@ Klaus

wünsch dir auch alles gute und das es diesmal ganz weg ist.

Nach der Literatur sollen die Chancen gut sein nach einer Wiederholung.

z.Z.wäre ich schon froh wenns bei mir nur alle 2-3 Tage kommen würde, das ist aber nicht das Ziel.

Das VHF belastet wirklich sehr und man kann mit einem Ruhepuls um die 100 nicht zufrieden sein, deswegen laß ich bei mir auch die PVI am 19.5. machen, werd euch berichten.

K}oplja_Kl+aus


So, es ist vollbracht, seit gestern bin ich auch schon wieder daheim. :)^ Die PVI ist gelungen, jetzt bleibt mir nur das Abwarten, ob es auch langfristig ein Erfolg sein wird. Zurzeit erlebe ich einen ständigen Wechsel zwischen VHF und SR, aber das ist normal. Nächste Woche soll ich ein Langzeit-EKG machen, und eine Woche später noch eines. Nach einem Monat findet die erste Verlaufskontrolle statt. Ich habe mich mit meinem Operateur unterhalten, er würde die PVI (falls notwendig) auch ein drittes (und gleichzeitig auch ein letztes) Mal machen, aber daran möchte ich momentan noch nicht denken. :-( Ich drücke euch allen die Daumen :)^ , und vor allem dir, Roland, damit deine bevorstehende PVI gut gelingen möge!!! Viel Glück und euch allen wie immer viel Gesundheit!!!

M=uIsmkalowHskxi


@ Kolja und alle

Freut mich das alles gut lief ,wie lang warst du drin eigentlich? ,bei mir wirds am Donnerstag den 20.5. gemacht und dann ist Pfingst WE ,hoffe da draussen zu sein?

Siehst dann war der Pericarderguss doch leider eine unrühmliche Ausnahme und die Prozentzahlen der evtl. Komplikationen sind wohl richtig ,,,hattest du immer den gleichen Operateur?

Denn es müsen ja Künstler mit ner ruhigen Hand sein ,so stells ich mir vor?

Gruß Roland

KUotljKaR_Klxaus


Hallo Roland, liebe Leidensgenossinnen/genossen,

der Perikarderguss ist tatsächlich eine rühmliche Ausnahme gewesen (kommt in ca. 2% der Fälle vor, ist aber blöd, wenn man selbst dabei ist... :-( ). Nach der PVI musst du noch mit mindestens 3 Tagen Klinikaufenthalt rechnen, also wirst du das Pfingstwochenende wahrscheinlich im Krankenhaus verbringen. :-( Bei mir war es immer derselbe Operateur, die aber zu einer ganz besonderen Spezies gehören. Diese Rhythmologen, oder auch Elektrophysiologen genannt, brauchen neben sehr viel Geduld und Konzentration in der Tat eine ruhige Hand, auch wenn sie dabei computerunterstützt arbeiten.

Seit knappen 30 Stunden habe ich einen stabilen SR mit einer HF um die 65, und bin überglücklich! :p> Nur zum Vergleich, nach der 1. gelungenen PVI hat es knapp 2 Wochen gedauert bis sich ein längerfristiger (min. 24 Stunden) SR eingestellt hat! Und der Betablocker wurde von 95 mg auf knappe 25 mg reduziert! Natürlich werde ich euch auch weiterhin auf dem Laufenden halten! Ein schönes und gesundes Wochenende! :)^

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