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Pulmonalvenenisolation

K-ol.ja_KAlauxs


....eine UNRÜHMLICHE natürlich, wäre ja noch schöner... :)z

MHus>ka(loswskxi


Liebe Leidensgenossen

Leider hat der 1. Versuch bei mir nicht geklappt, der Arzt mußte abbrechen nach 2 h, da es ihm nicht gelang die Scheidewand zwischen den Vorhöfen zu durchstoßen der Katheder rutschte immer wieder ab so das das Risiko zu groß war die Herzwand zu durchstechen. das es Schwieirgkeiten gab merkte ich auch daran das er während des Eingriffs den TEE Spezialisten ranpfiff damit er das Herz durch das Schluckecho besser von hinten sehen kann. Diese Lösung ist mir aber immer noch angenehmer als wenn er auf Teufel kommraus seinen Ehrgeiz reingelegt hätte ,so hat er eben komplikationern ausgeschlossen. ein Perikarderguß konnte danach durch Folgeuntersuchungen ausgeschlossen werden.

Nun werde ich es erst mal sacken lassen und dann wenn mein inneres Ich den Kampf gewonnen hat es nochmal zu versuchen mich in einem Herzzentrum bewerben.

Liebe Grüße Roland

K`oljfa)_Klxaus


Hallo Roland,

ich hoffe du hast das Misslingen deiner PVI doch einigermaßen verdauen können!? Ich bin auch der Meinung, dass es ganz gut war, dass der Arzt die Prozedur abgebrochen hat, und nicht noch Schlimmeres passiert ist. Auch wenn du jetzt fast wieder am Anfang stehst, aber immerhin weißt du jetzt wie so eine PVI abläuft. Und wenn du mit dem Arzt doch nicht so zufrieden bist, dann suche dir wirklich einen anderen. Aber überlege dir alles noch mal in Ruhe, du hast ja Zeit. Ich habe das VHF leider immer noch und immer öfter. Es wurden 2 LZ-EKG gemacht, die leider nicht sonderlich gut ausgefallen sind. Aber die Hoffnung stirbt zuletzt. Am 21. Juni habe ich einen Termin in der Rhythmusambulanz, dann wird man weitersehen. Euch allen alles Gute, und viele Grüße! Klaus

MMuskzaVlow^ski


Hallo Klaus und Leidensgefährten

Sorry für die späte Antwort. Irgendwo las ich das dein VHF wieder zugenommen hat ,weiß leider nicht mehr wo?

Wie willst du dich verhalten b.z.w. entscheiden? Vom Vorstellungsvermögen kann ich mir denken das es immer noch Lücken in den Pulmonalvenen gibt wo dann die Ströme den Vorhof erreichen, vielleicht muß nach einem gewissen Abstand ich glaub minimum 3 Monate eine neue PVI gemacht werden.Welches Medikament nimmst du jetzt? Ich glaub es gibt kein Medikament was VHF beendet sondern sie reduzieren nur den Puls und damit auch die Schlagfrequenz.

Ich nehme z.Z. Metoprolol 95 mg täglich HCT 25 mg,ne halbe,,, Marcumar 1 ganze,,

Ich glaub das ich bald mich in einem Herzzentrum anmelden werde zum 2. Versuch eine PVI machen zu lassen ,,werde dich Euch auf dem laufenden halten.

Liebe Grüße Roland

h/amsteVrfraosch


Lieber Roland,

das Metoprolol ist ein sogenannter Beta-Blocker, welcher blutdrucksenkend wirkt, aber eben auch "negativ chronotrop", d.h. Herzfrequenz-senkend. Daher werden diese Beta-Blocker also Metoprolol, häufig aber auch Bisolprolol gerne bei VHF eingesetzt. Das HCT ist eine Abkürzung für einen zweiten Wirkstoff, dem sog. Hydrochlorothiazid, welches über die Niere harntreibend wirkt und damit ausschlieslich blutdrucksenkend. Ich vermute daher, dass Dein Arzt bei Dir neben dem VHF auch einen erhöhten Blutdruck festgestellt hat, denn sonst brauchst Du das HCT beim VHF wirklich nicht.

Es gibt zahlreiche Medikamente die ausschlieslich antiarrhythmisch wirken, also direkt dem VHF entgegenwirken. Die bekanntesten sind Flecainid (Tambocor), Rhythmonorm (Propafenon) und Amiodaron. Die beiden erstgenannten sind die am häufigsten verabreichten Medikamente, Amiodaron ist am wirksamsten, hat aber auch die meisten Nebenwirkungen.

Ich habe eine Ablation gemacht, meine Beschwerden sind nicht weg. Sie kommen gelegentlich immer wieder mal, zweimal habe ich es geschafft im Anfall unter das EKG zu kommen, wobei dann nur eine Arrhythmie und Tachykardie festgestellt wurde, aber kein VHF. Der "Ruhepuls" geht fast bis auf 140 S/min. Ist das nun ein Erfolg? Eine zweite Ablation wird erst gemacht, wenn in diesem Anfall auch VHF nachgewiesen wird.

Ein für mich wesentliche Verbesserung ist, dass ich seit Monaten nach dem Konzept "pill-in-the-pocket" lebe. Ich nehme die Antiarrhythmika (Propafenon) nicht regelmässig ein, sondern nur bei Bedarf, gewissermassen wie eine Kopfschmerztablette. Durch die seltenen Einnahmen habe ich wesentlich weniger Nebenwirkungen. Kann ich Euch empfehlen, solange die Krankheit noch nicht so weit fortgeschritten ist. Mit dem Kardiologen kann das besprochen werden, und ggfs kann im Anfall auch 2 Tabletten gegeben werden, statt eine. Das sollte aber vorher im Belastungs-EKG abgeklärt werden, ob die erhöhte Dosierung auch noch vertragen wird.

Es macht auch Sinn, mit dem Arzt zu vereinbaren, die Medikation auf einen anderen Wirkstoff zu ändern. Flecainid habe ich sehr schlecht vertragen, aber mit Propafenon komme ich gut klar.

Wünsche Euch allen weiterhin alles Gute!!

Frank

M>uskal$owskxi


Hallo Frank und alle Betroffene

Ich war ja richtig erschrocken als ich einen Ruhepuls von fast 140 las. Das ist natürlich zuviel und sicher nicht gut für den Herzmuskel. Ich habe 90 -100, nur bei körperlicher anstrengung ist er höher wobei ich darauf achten soll das er nicht über 140 geht.

Bei mir sind durch das VHF beide Vorhöfe vergrößert ,besonders der linke ist laut Echo Bericht schwer vergrößert.

Nun will ich einen 2. PVI Versuch wagen, wenn es diesmal wieder nicht klappen sollte dann werd ichs wohl lassen.

Denn mein Körper hat sich an das VHF angepasst in den 4 monaten seitdem es jetzt ständig ist.

Ich fahre täglich 10-15 km Fahrrad mit mäßiger km/h ca. 15 , und wir wohnen im 3. Stock ohne Fahrstuhl, die Treppen kann ich noch normal bewältigen ohne sehr außer Atem zu sein.

Habe am Dienstag Vorgespräch werde Euch dann berichten wann ich Termin habe.

Grüße an alle Roland

hSams]terfrzoxsch


Lieber Roland,

wie ist Dein Vorgespräch verlaufen? Wo lässt Du die Ablation machen?

Ich habe wieder längere Zeit VHF gehabt, Ruhepuls bis 150S/min. Und das VHF ist mit EKG dokumentiert. Meine Vorhöfe sind aber noch ok, nicht vergrössert. Ich werde jetzt eine 2. PVI bekommen.

Ich habe manchmal den Eindruck, dass ich bei VHF nur noch Watte in den Beinen habe. Keine Kraft mehr. Treppen steigen fällt mir schwer. Sonst kann ich noch gut joggen. 45 Minuten kein Problem, natürlich nur ohne VHF.

Hoffe das VHF ist nach der 2. PVI weg.

Grüsse an alle, Frank

MNusjkalo/wsRki


Lieber Frank und alle!

Der Arzt beim Aufklärungsgespräch hat mir angedeutet das es durch aus möglich ist 2 oder 3 PVI s machen lassen zu müssen.Ich war jetzt wieder 3 Tage im Khs, zur elektr. Kardioversion ,,die leider wieder nur 2 Tage hielt ,dann sprang der Sinus wieder in den VHF Rhytmus. aber der größte erfolg und einer meiner nach meinen erfahrungen besten empfehlungen ist das neue VHF Medikament Multaq ( wirkstoff: Dronedaron)

Leider kosten da 100 pillen 179.- meine Ärztin rollte mit den augen ich ließ aber nicht locker ,denn den erfolg konnte ich schon im Khs. erleben ,,der ruhepuls reduzierte sich nochmals um 20 Schläge ,,so das ich jetzt einen Ruhepuls um die 70 habe ,,aber leider eben immer noch VHF ,,aber es ist ein Teilerfolg.

Ende august bekomme ich dann meine PVI und hoffe das ich dann weiter bin.

liebe Grüße an alle von Roland

hEamsBterXfrosVch


Hallo Roland,

freut mich, dass es mit dem Dronedaron gut klappt. Es ist ein chemisch abgewandeltes Amiodaron, ist in der Wirksamkeit zwar schwächer als Amiodaron, hat aber auch deutlich weniger Nebenwirkungen.

Alles Gute für die bevorstehende 2. Ablation. Bedenke einfach, dass es auch mit Risiken behaftet ist nichts zu machen und die Situation auf diesem Niveau zu akzeptieren. Du machst das schon richtig.

Ich habe VHF leider in den letzten Wochen fast jeden Tag. Ich habe mir stets ein Feierabend-Bierchen gegönnt, die "riesige" Menge eines kleinen Fläschchens von 0,33ltr. War Bestandteil meiner Entspannung am Abend. Ich habe das mal ausgelassen, und das VHF ist ausgeblieben! Ich habe immer gelesen, dass Alkohol-Exzesse VHF auslösen können. Bin aber dabei von grösseren Mengen ausgegangen als 0,33 ltr Bier. Werde jetzt mal eine zeitlang keinen Tropfen Alkohol mehr zu mir nehmen. Mal sehen, wäre ja zu schön ....

Grüsse, Frank

McusEkalKowskai


Hallo Frank

Darüber hab ich noch gar nicht nachgedacht, aber möglich ist alles man muß es einfach ausprobieren, ich bin auch ein Biertrinker, nun könnte man sagen, seht ihr ,das ist es, ihr seid selbst dran schuld.

Ich werds einfach mal ausprobieren, sicher werden ein Tag nicht ausreichen, werd dir berichten.

Ansonsten fühl ich mich mit Multaq sehr gut ,wenn ich nicht mein Rhytmus Blutdruckmeßgerät hätte würde ich denken das VHF ist weg. Was mich natürlich wieder grübeln läßt ob ich mich unters "Messer" lege.

Aber die Menge an Medikamenten die man täglich schluckt wird mich doch dazu überreden.

Liebe Grüße Roland

hvamstVerfSrxosch


Hallo Roland,

das "Bier-frei"-Experiment hat nichts gebracht. Habe über 14 Tagen keinerlei Alkohol getrunken und bereits nach 3 Tagen war alles wieder beim Alten. Manchmal schlimmer denn je ....

Es wird derzeit ein "Eventrecorder" ausgewertet und dann geht es, je nach dem, auch zur 2. Ablation.

Grüsse, Frank

s>ilbecr8pfexil


Hallo,

mein Mann hat auch schon eine Pulmunalveneni. hinter sich(2009).Wurde über beide Leisten gemacht.Nach 7 Monate wurden dann die Tabletten abgesetzt, ausser Falithrom und es kam wieder zum Vorhofflimmern. Wieder schocken.

und wieder Tabletten.

Dann im Juli 10 wurde alles an Medis abgesetzt, 4 Wochen später wieder Flimmern( soll jetzt aber nur Vorhofflattern gewesen sein) , wieder schocken , wieder Tabletten.... :°(

Nun wird er wohl wieder nach HH Eppendorf gehen zur OP. Ja auch ihm sagten sie dort, dass so ein Eingriff 2 - 3 mal gemacht werden kann, ggf. bekommt man einen Difribrilator eingesetzt.

LG Silberpfeil

Mluskal2owsxki


@ Hamsterfrosch und alle anderen

Ich habs gar nicht erst versucht, weil ich beim zurückdenken der letzten 2 Jahre sehr verschiedene Phasen der VHF Episoden hatte, manchmal 2-3 Monate nichts und jetzt ständig ,meine Lebensgewohnheiten sind aber schon lang die gleichen, genußvoll und sehr maßvoll.

Allerdings kann ich über das neue Multaq nur Lobeslieder anstimmen ,null Nebenwirkungen und mir geht es bombig. Wenn ichs nicht am EKG sehen würde dann glaubte ich kein VHF mehr zu haben.War nahe dran die Ablation abzusagen. Ich bin fitter, und der Puls pendelt so um die 70 in Ruhe, vielleicht schlafe ich als fast 60 jähriger etwas viel? 7-8 h nachts und mittags regelmäßig wenn ich kann 2 h Mittagsschlaf.

Ich berichte nach der Ablation am 30.8. wieder.

Grüße von Roland

K)oluj4a_KBlauxs


Hallo Leute, nach längerem Schweigen mal wieder ein Lebenszeichen von mir. Mein VHF ist auch nach der 3. Ablation leider wieder da, und so konnte ich mich nicht aufraffen, mich auch noch hier im Forum mit diesem Thema zu befassen. Allerdings habe ich gelegentlich eure Beiträge gelesen und habe mich gefreut, dass hier sehr fleißig geschrieben wird. Weniger gefreut hat mich die Tatsache, dass die PVI's anscheinend den wenigsten hier geholfen haben. Ich habe ja auch schon 3 Ablationen hinter mir, und das VHF ist wieder da, oder besser gesagt, immer noch da, ganz weg (über einen längeren Zeitraum) war es leider auch noch nicht. Nun denn, jetzt soll eine 4. PVI gemacht werden, und zwar am 25 Oktober. Es ist mir ein Graus, wenn ich nur daran denke, aber leider habe ich keine andere Wahl. Allerdings wird vor der PVI ein Versuch mit Dronedaron (Multaq) gestartet. Um ehrlich zu sein, verspreche ich mir davon recht wenig, aber ein Versuch ist es ja wert. Das Amiodaron (Cordarex) hatte bei mir überhaupt keine Wirkung, und so wurde es abgesetzt. Vertragen habe ich das Amiodaron ganz gut, ich hatte wenig Nebenwirkungen, aber auch recht wenig Wirkungen. Da das Multaq ja nicht so wirkungsvoll sein soll erhoffe ich mir davon nicht sonderlich viel, aber mein Arzt meinte, dass jeder Organismus unterschiedlich reagiert, und vielleicht wirkt es ja doch. Ansonsten halt noch mal zur PVI, aber dann wahrscheinlich zum letzten Mal.Aber das letzte Wort ist auch da noch nicht gesprochen. Lieber Roland, in knapp einer Woche musst du auch wieder in die Klinik. Ich drücke dir ganz fest die Daumen, dass es dieses Mal positiv verlaufen wird. Allerdings frage ich mich, wieso du eine Ablation machen lässt, wenn das Multaq doch so gut wirkt!? Wenn ich eine HF um die 70 hätte, würde ich mich damit zufriedengeben, VHF hin oder her. Leider habe ich während der VHF-Episoden einen Ruhepuls oft um die 130-150, und damit lässt es sich gar nicht gut leben. Medikamente musst du ja meistens auch nach einer gelungenen PVI lebenslang nehmen, zumindest Antikoagulanzien (Marcumar bzw. nur hoch dosiertes Aspirin, wenn du Glück hast). Nun denn, ich wünsche dir und allen Leidensgenossen viel Glück! LG Klaus

M<usk*al{owskxi


@ Kolja und ihr lieben alle

Danke für dein "Wiedererscheinen" denn du hast ja viel Erfahrung auf dem VHF Gebiet und kannst uns und anderen Betroffenen gute Tips geben.

Genau die Gedanken hatte ich auch es nicht auf die PVI ankommen zu lassen.

Denn der ruhepuls ist ja gut und ich fühl mich mit den Multaq wirklich gut. Die innere Unruhe ist weg und das Allgemeinbefinden hat sich verbessert.

Ich habe ein psychisches Problem mit Medikamenten, habe 22 Jahre aktiv Volleyball gespielt und habe einfach die Hoffnung mit wenig oder gar keinen Medis mehr nach der PVI auszukommen.

Ich glaube echt das viele Medis unnütz sind und bei jedem wirken oder nicht wirken können.

Allerdings mit dem Multaq ist mir widersprochen worden.

Bin ab heute wieder im Khs. und werde weiter berichten.

Morgen Schluckecho und vermutlich noch PVI.

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