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Pulmonalvenenisolation

MTuskaWlowVski


Liebe Leidensgefährten

Bin aus dem Krhs zurück die Ablation wurde am Montag vormittag durchgeführt ,zur Vorbereitung wurden EKG,TEE und MRT gemacht.

Der Eingriff dauerte 3 h und 15 min, ich war während dieser Zeit sediert und habe auch nichts auf den Monitoren sehen können da die Röntgengeräte mir die Sicht versperrten.Das Liegen hat mir diesmal überhaupt nichts ausgemacht hatte keine Rückenschmerzen ,wird wohl doch an den verschiedenen Unterlagen liegen.

Gewundert hat mich allerdings das ich am abend im Spiegel 2 Abdrücke der Platten von einer elektr. Kardioversion entdeckte.

Bei der Visite fragte ich nach der Oberarzt sagte das wird so gemacht damit nach der Ablation das Herz in den SR überspringt.

Aber gleich 2 mal ":/ . Da ich ja das VHF schon 4 Jahre habe gehe ich davon aus ein "schwerer Fall" zu sein und das es nicht beim 1. Mal klappen wird.

Heut habe ich ein Rezidiv mal sehen wie lang es dauert ,zum Glück informierte ich mich vorher das Vernarben und die Unterbrechung der Leitungsströme bis zu 6 Monaten dauern kann, danach wird erst über weiteres Vorgehen entschieden und evtl. Absetzen von Medis.

Ich habe auch meinen 1. ambulanten Termin erst im Dezember.

Dann euch allen alles gute und wie gehts Euch ,bin neugierig :[]

hLa$mste7rfrxosch


Liebe alle,

zunächst einmal muss ich mich bei einigen Leidensgenossen entschuldigen, ich habe einige PNs bekommen und habe gar nicht bemerkt, dass ich in diesem Forum ein Postfach habe. Ich dachte, ich bekomme die PNs immer an meine private email-Adresse gesendet. Peinlich!

Ich hole die Antworten gerne nach, und da von allgemeinen Interesse im Forum:

Bad Krozingen macht die PVI in der Tat in Vollnarkose. Die Narkose ist nicht sehr tief, wie bei invasiveren Eingriffen, aber sehr angenehm! Ist dort Haus-Philosophie. Ich habe jedenfalls nichts mitbekommen. Ich glaube auch, dass die Rückenschmerzen über die Ihr berichtet, durch die Muskelanspannung und Verspannung entstehen, die man als Patient natürlich unter dem OP-Stress bei Bewusstsein und auch im sedierten Zustand aufbaut. Ich meine es auch so verstanden zu haben, dass die Klinik dies macht, weil in die Speisröhre noch ein Katheder eingeführt wird, über den mittels Ultraschall die Punktion vom rechten Vorhof in den linken Hof verfolgt werden kann. Zwischen den beiden Vorhöfen verläuft in räumlicher Nähe der Aortenbogen, und den möchte man sicher nicht punktiert haben!

@ Roland

Nicht aufgeben! Es ist richtig, dass das sich isolierende Narbengewebe, welches man mit Katheder setzt, erst ausbilden muss. Daher ist noch alles drin.

@ Kolja

Man kann in der Tat an Hand der Beiträge in diesem Forum denken, dass die PVI nicht sonderlich erfolgreich ist. Ich glaube aber, dass diejenigen, die hier im Forum surfen auch die Leidenden sind. Die "Geheilten" habe es hinter sich und tauschen sicht nicht mehr im Forum aus. So erkläre ich mir, dass das positive feedback nicht zahlreich ist.

Nicht richtig ist, dass nach einer erfolgreichen PVI die Medikation nicht fortgeführt werden muss. 50% aller Patienten nach PVI haben keine Rezidive mehr und brauchen keine Medikamente mehr, weder Blutverdünner (Marcumar und Co.) noch Antiarrhythmika (Amiodaron usw....). Bei einem geringeren Patientenanteil führt die PVI dazu, dass ein nicht mehr mit Medikamenten behandelbares VHF wieder mit Medis (wie Ihr immer sagt) therapiert werden kann. Nicht ganz so gut, aber das ist doch auch was ...

Ich selber habe meinen Termin zur 2. PVI im November. Mir hat der Wechsel von einer rasch freisetzenden Arzneiform (300 mg Propafenon = Rytmonorm) auf eine verzögert freisetzende Kapsel sehr geholfen (= Rytmonorm SR 325 mg). Viel weniger Nebenwirkungen!

Ich wünsche Euch allen weiterhin alles Gute!

Frank

hLa/msterBfryosGch


Habe mich oben an entscheidender Stelle verschrieben:

//Nicht richtig ist, dass nach einer erfolgreichen PVI die Medikation nicht fortgeführt werden muss. //

Es sollte heissen: Nach einer erfolgreichen Ablation sind keine Medikamente mehr erforderlich. Laut Statistik sind anscheinend viele in den Genuss gekommen.

Rest stimmt wieder ...

Grüsse

sHilbOertpfEeixl


Hallo,

wer hatt nach der Ablation statt Vorhofflattern nach absetzen der Medis gehabt gehabt.....

LG Silberpfeil

s&ilbevrpfqeixl


das statt muss weg :-)

K]oljah_ZKlaus


Hallo Leute, mal wieder ein kurzes Update von mir. Das Multaq wirkt leider (wie erwartet) kaum bei mir, jetzt habe ich wieder fast täglich VHF, unter Amiodaron hatte ich doch immer meistens 3-4 Tage Ruhe. Ende des Monats habe ich eine erneute Untersuchung in der Uniklinik, bin mal gespannt was die Herren Doktoren sich einfallen lassen. Wahrscheinlich wird es aber bei dem Termin zur erneuten PVI im Oktober bleiben. Roland, jetzt sind ja auch schon wieder 2 Wochen vorbei, wie geht es dir, was macht der SR? Hoffentlich schön regelmäßig und nicht zu schnell!! ;-)

Frank, ich scheine mich wohl etwas missverständlich ausgedrückt zu haben. Ich habe mich natürlich nur auf die Leute bezogen, die hier im Forum schreiben. Die Erfolgsaussichten einer PVI sind laut Statistik bei ca. 80% recht hoch, da wird auch das Forum hier keine Ausnahme machen. Selbstverständlich werden viele, bei denen die PVI erfolgreich war, hier im Forum nicht mehr schreiben, was ich aber sehr schade finde. Erfolgsmeldungen möchten wir doch auch alle ganz gerne lesen, und nicht nur, wie auch in meinem Fall, das Gegenteil davon. Die Frage, ob nach einer erfolgreichen Ablation noch Medikamente erforderlich sind oder ob nicht, wird durchaus kontrovers diskutiert. Hier in der Uniklinik Heidelberg (und nicht nur hier) wird allen Patienten, auch nach einer erfolgreichen Ablation, weiterhin empfohlen, Antikoagulanzien zu nehmen. Und das zumindest solange, bis es aussagekräftige Langzeitstudien zu dem Thema Katheterablation gibt. Rezidive können jederzeit wieder auftreten, eine Garantie dass du 100% geheilt bist wird dir, zumindest nach heutigem Wissensstand, kein Arzt dieser Welt geben. Und eben um der Gefahr eines Schlaganfalls vorzubeugen, wird den Patienten empfohlen, auch weiterhin gerinnungshemmende Medikamente zu nehmen. Ob das jetzt Marcumar oder ein anderes Mittel muss dann im Einzelfall entschieden werden. Natürlich handelt es sich auch nur um Empfehlungen, gezwungen wird niemand! Von Bad Krozingen habe ich auch viel Gutes gehört, ich hatte es mir auch kurz überlegt den Eingriff dort machen zu lassen, habe mich dann aber doch für Heidelberg entschieden, aus dem einfachen Grund, weil ich hier wohne und die Universitätsklinik auch einen guten Ruf genießt. Soviel für den Moment, liebe Grüße!

Klaus

M;usk9alowmski


Hallo Ihr

Ja, es sind jetzt 2 Wochen nach der Ablation und der Sinus ist seit dem 3. Tag nach dem Krhs, wieder weg ,es ist alles so wie vorher ,habe nach wie vor VHF, allerdings durch das Multaq in einer abgeschwächten Form so das ich wieder anfange zu überlegen ,ob ich überhaupt noch eine Ablation machen lassen werde. Mein Blutdruck ist ca. 130/80 im Durchachnitt und der Puls als Mittelwert ca. bei 80. Habe heute erst wieder meine Kondi getestet ,indem ich mir sagte jetzt gehst du ganz schnell deine Treppen in deine Wohnung im 3. Stock ,,,das ja immer als Kriterium u.a. für die Ärzte zur Einstufung von NYHA ist ,,,ich wurde mit NYHA 2 eingestuft -kopfschüttel-.Ich war nicht ausser Atem. Allerdings hatte ich die ersten 10 Tage nach der Ablation doch Probleme ,,,wie Taubheit in den Unterarmen, Kribbeln und als Höhepunkt einen heftigen Angina Pectoris Anfall letzten Freitag der ca. 15 min dauerte und mich schon das Telefon in die Hand nehmen ließ ,,seitdem fühle ich mich wieder richtig fit, habe auch wieder etwas abgenommen(komme von 124 kg habe jetzt 107) Ich weiß keiner kann mir die Entscheidung abnehmen, zum Glück ist erst Vorstellung im Dezember.

Auf Marcumar würde ich auch nicht verzichten ,wenn der Arzt sagen würde ,ich brauch sie nicht mehr ,,habe noch nichts nachteiliges dadurch bemerkt, auch die Multaq vertrage ich gut.

Ein gutes hat das viele Lesen über VHF im Internet doch hervorgebracht, ich trinke jetzt nach dem Mini konsum vor der Ablation nun überhaupt keinen Alkohol mehr, will mich nicht noch damit nerven ,,das es vielleicht davon kommt das VHF.

So seid ganz nett gegrüßt

hQa@mst@erfr>oscxh


Lieber 'Muskalowski'

das haette ich mir besser fuer Dich gewuenscht.

Kriegst Du noch einen beta blocker

gruesse Frank

M2uska)lowsxki


Ja, meine Medikation ist zur Zeit.

95 mg Metoprolol

2 mal 400 mg Multaq

Marcumar je nach INR

HCT 12,5 mg Wassertablette, die vermutlich überflüssig wäre.

Zu Nebenwirkungen wüßt ich nicht was ich schreiben sollte.

Liebe Grüße von mir

Kuolja)_Klxaus


Hallo Roland, ich hätte mich auch sehr für dich gefreut wenn das VHF nun endgültig weg gewesen wäre. Allerdings ist ja noch nicht aller Tage Abend, es sind ja noch nicht mal drei Wochen seit der Ablation ins Land gezogen, deshalb ist noch alles möglich. Also die Hoffnung nicht aufgeben! Meine Medikation ist mit deiner fast identisch, abgesehen von den Diuretika. Stattdessen nehme ich noch 1 Tablette Ramipril 5mg. Marcumar auch nach INR (Zielbereich 2-3), zum Glück habe ich das CoaguChek–Gerät, das erleichtert das Ganze doch erheblich. Das Multaq zeigt leider noch nicht den erhofften Erfolg. Hier gilt dann auch, die Hoffnung nicht aufzugeben!

Ich wünsche euch allen ein schönes Wochenende!

LG Klaus

M_uskZalowxski


Hallo Klaus, ja alles ist möglich, habe das Gefühl b.z.w. höre es an meinem Blutdruckmesser das der Herzschlag gleichmäßiger wird von Woche zu Woche, ich vertraue auch da den Erfahrungen der Ärzte die das ja täglich machen. Ein Ruhepuls von jetzt wieder um di 80 plus minus 10 ist ja fast normal, gut fühle ich mich auch konditionsmäßig als ob das Herz mehr Blutvolumen pumpt bei jedem Schlag. Ich werde mal versuchen auch meinen INR selbst zu bestimmen, den beim letzten Blut dicke bestimmen hatte ich einen von 1,6 und meine Ärztin reduzierte das Marcumar auf 1,0,5,1,0,5 u.s.w. statt vorher täglich eine ":/ ??? Denn das Ziel INR soll ja 2-3 sein.

h3ams@terfroxsch


Hallo Roland,

HCT ist ein sogennntes Schleifendiuretikum, es wirkt über seine harntreibende Wirkung blutdrucksenkend. Für Dein VHF hat es keinen Nutzen, es sei denn Du hast erhöhten Blutdruck und der erhöhte Blutdruck wird ursächlich als ein Grund für Dein VHF gesehen. HCT (Hydrochlorothiazid) ist ein sehr altes Arzneimittel (was nichts Schlechtes ist), ist sehr gut untersucht und sicherlich kein kritischer Hammer! Allerdings, obwohl ich Apotheker bin und grundsätzlich nicht gegen Arzneimittel eingestellt bin, bin ich der Auffassung, dass jedes Arzneimittel was nicht sinnvoll für den Patienten ist lieber in der Apotheke im Regal stehen bleibt. Frag Deinen Arzt doch mal, ob er meint ob Du das wirklich brauchst.

Bzgl Marcumar Medikation gibt es einen Stufenplan, der genau sagt unter welchen Bedingungen welche blutgerinnungshemmende Massnahmen getroffen werden sollten. Für die Markumarisierung bei VHF sprechen gewisse Risikofaktoren, etwa Alter grösser 60, vorgeschädigtes Herz, Diabetis usw ... Wenn einer oder mehrere Risikofaktoren zutreffen, dann wird Marcumar gegeben. Dann ist der Nutzen grösser als das Risiko, das mit Markumareinnahme ja auch verbunden ist.

Was die Medkation nach erfolgreicher PVI angeht, war die Vorgehensweise bei mir jedenfalls so, dass ich 6 Monate nach PVI ohne jegliche Medikation war (kein Antiarrhythmikum, kein beta Blocker, kein Marcumar, kein ASS). Das ging auch ein halbes Jahr gut bis das VHF wieder massiv einsetzte.

Die Sichtweisen sind wie ich selber festgestellt habe sehr Arzt spezifisch. Ich hatte 4 Ärzte (Werksarzt, Internist, Kardiologe und Klinik) deren Therapieplan nicht nur unterschiedlich war, sondern sich teilweise sogar widersprach. An dieser Stelle hilft nur, sich an dem Arzt zu orientieren, zu dem man das grösste Vertrauen hat.

Da ich die Medikation mit Arhythmika nicht gut vertrage, ich fühle mich häufig sehr benommen, werde ich die PVI im November wiederholen lassen. Und da ist die Meinung zumindest hier einheitlich: wenn kein PVI mehr da ist, gibt es keinen Grund für eine Medikamenten Einnahme. Und das strebe ich an.

Euch allen alles Gute!

Kaolja_NKlaus


Hallo Frank, dann bin ich einige Tage vor dir dran, nämlich Ende Oktober. Das Multaq wirkt leider nur sehr begrenzt, und mein Kardiologe meinte ich könnte es dann auch ganz weglassen und stattdessen lieber noch einen halben (47,5 mg) Betablocker nehmen um die HF zu senken. Am Mittwoch habe ich wieder einen Termin in der Uniklinik und dann wird das weitere Vorgehen besprochen, so lange nehme ich das Multaq trotzdem noch. Vielleicht soll ich dann ja auch wieder Amiodaron nehmen, da es die Erfolgschancen der PVI erhöhen soll. Nun denn, es wird dann der 4. Versuch. Die Hoffnung stirbt zuletzt! :-)

Roland, was du schreibst hört sich ja ganz gut an! Ich hoffe dass es auch so bleibt!!! :)^ Was du allerdings über deine letzte Bestimmung des INR-Wertes geschrieben hast, hat mich doch sehr erstaunt. Wenn der gemessene INR (bei einem Zielbereich von 2-3) 1,6 beträgt so muss die Dosis erhöht und nicht gesenkt werden... Wie hat denn deine Ärztin dieses Vorgehen begründet? ??? Seit ich den INR selbst messe, habe ich einen sehr stabilen Wert. Viel stabiler als ihn noch mein Hausarzt gemessen und bestimmt hat. Ich messe auch nur noch alle 6 Wochen, ist bei mir völlig ausreichend.

Alles Gute, liebe Grüße,

Klaus

K6oljoa_Klauxs


Tja, auch Königinnen haben die gleichen Probleme wie auch wir ... [[http://de.news.yahoo.com/26/20100927/ten-knigin-rania-von-jordanien-am-herzen-209b785.html]]... Auf Einzelheiten wäre ich in diesem Fall wirklich gespannt... Klaus

h?amste{rfnr\osch


Mein Gott Klaus,

das vierte Mal ! Wir drücken Dir die Daumen, das es diesmal sanierender ist als zuvor. Das hast Du Dir nach 3 Eingriffen sicher verdient. Kannst Du den Chirurgen mittlerweile assistieren?

Sag mal für das Daumendrücken wann der Termin genau ist.

All the best! Frank

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