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Pulmonalvenenisolation

KMoljaa_KSlaus


Hallo Frank, vielen Dank für die guten Wünsche, über die ich mich sehr gefreut habe! Am 22. Oktober (Freitag) geht es in die Klinik und dann wird eine TEE gemacht und das war's dann auch bis Montag Morgen, dann geht es los. Zum Glück darf ich mich über das Wochenende immerhin nach Lust und Laune bewegen und bin nicht an den Monitor "gefesselt". Wenn alles gut läuft, darf ich dann am Donnerstag nach Hause. Die Prozedur kenne ich ja mittlerweile schon recht gut, auch die beiden Ärzte und die MTA sind immer dieselben. Beim Eingriff selbst, um auf deine Frage zu antworten, wäre ich den Herrn Dres. allerdings keine große Hilfe, da ich davon zum Glück immer relativ wenig mitbekommen habe. Online werde ich nicht sein, ich werde aber, sobald ich wieder daheim bin, berichten, wie es war. Zum Glück bekommen ich immer recht viel Besuch und ein gutes Buch habe ich auch immer dabei.

Liebe Grüße an alle hier im Forum und alles nur erdenklich Gute!

Klaus

M_uskalloLwskxi


Hallo Frank und Klaus

Bei mir gibts nichts neues-siehe Vorbeiträge- deshalb so wenig vonmir. Bin nur dabei mit mir ins reine zu kommen, ob ichs nochmal machen lasse oder nicht, denn ein Ruhepuls um 70- 80 treibt einen nicht gerade wieder ins Khs. Habe auch das Gefühl das sich mein

herzminutenvolumen erhöht hat, was ich an der Kondition merke. HRS sind nach wie vor hörbar.

Ich glaub das wird beim Echo mit ermittelt?

Ich wünsch euch beiden viel Glück bei euren bevorst. PVI.

Gruß Roland

hfamsteKrfroxsch


Hallo Roland,

das hört sich doch alles gar nicht schlecht an bei Dir. Ich war mir beim ersten Mal unschlüssig, ob ich die PVI überhaupt machen lassen sollte: Löcher ins Herz stechen und Brandwunden setzen lassen. Es gab sehr unterschiedliche und widersprüchliche Empfehlungen in der Ärzteschaft dazu. Ich habe sehr viel gelesen, sehr viel in Bad Krozingen nachgfragt, und hatte den Eindruck den Leuten dort mit meinen Fragen auf den Wecker zu gehen. Letzten Endes hat mir mein Werksarzt in der Entscheidung geholfen. Er sagte mir, dass nur ich alleine die Entscheidung über den Eingriff habe. Hört sich selbstverständlich an, habe ich aber damals nicht so empfunden. Du entsceidest das alleine was mit Dir gemacht wird, Roland.

Also wenn es Dir mit der jetzigen Medikation gut geht, Du fühlst Dich wohl und hast keine oder nur geringe Nebenwirkungen, die Du akzeptierst, spricht doch nichts dagegen den jetzigen Zustand zu halten. Die PVI kann ja noch warten, und aufgeschoben ist nicht aufgehoben.

Und mit der Zeit, wenn man wenige Jahre gewinnt, werden auch die Erfahrungen mit der PVI immer besser, effektiver und sicherer.

Grüsse, Frank

HNo2bxi


Hallo ich bin neu hier im Forum habe aber einiges zu berichten (muss einfach mal was los werden)

ich hatte 10.2010 meine erste PVI sie hat leider etwas länger geauert als normal ca. 8,5 Std (da der Vorhof deutlich vergrössert war) natürlich hat man mich schlafen lassen, 4Tage später dürfte ich aber schon nach hause gehen nur hat das ganze nur fast eine Woche gehalten, so und nun warte ich auf den nächsten Termin.

bis dann Andreas

htamsterwfrovsxch


Hallo Hobi,

nicht schön, was Du schreibst. Und 8,5 Std sind untypisch lang für eine PVI. Bist Du denn in einer Klinik gewesen, die mit der PVI Erfahrung hat? Ausserdem hätte man Dir eigentlich sagen müssen, dass unmittelbar nach der OP der Erfolg sich noch nicht gleich beurteilen lässt. Es heisst, dass man bis zu 6 Monaten warten sollte nach OP. In dieser Zeit bildet sich das isolierende Narbengewebe endgültig aus, welches die PVI ausmacht. Also noch kein Grund aufzugeben.

Zudem schreibst Du, dass Dein Vorhof bereits deutlich vergrössert ist. Daraus schliesse ich, dass Dein Leiden schon längere Zeit besteht, so dass sich die Vergrösserung ausbilden konnte. Leider sind bei sehr weit fortgeschrittenen Erkrankungen die Heilungschancen reduziert, aber nicht ausgeschlossen. Manchmal wird durch eine PVI zumindest eine verbesserte Ansprechbarkeit auf Medikamente erreicht.

Aber natürlich bin ich auch enttäuscht, dass ich jetzt ein 2.Mal dran bin. Ist überlebbar, aber der Spassfaktor ist gering ...

Alles Gute!

Kuoljha_Klaxus


Das stimmt allerdings, der Spaßfaktor ist sogar äusserst gering... :(v Tja, die Tasche ist gepackt, und ich bin bereit für den 4. Versuch. In wenigen Stunden geht es in die Klinik, und den weiteren Ablauf kennt ihr ja aus eigener Erfahrung. Eine Vollnarkose hätte ich auch gerne, gibt es aber nicht. Nun denn, Augen zu und durch. 8,5 Stunden sind sehr lang, ich mag gar nicht daran denken. Aber manchmal sind mehrere Versuche nötig, da kann ich Frank nur zustimmen. Also Andreas, Kopf hoch und warte mal ab, vielleicht wird es ja doch noch. :)z Ansonsten alles Gute und auf bald! Viele Grüße

hzaqmster]fr_osxch


Hallo Klaus,

heute morgen am 25.10. um 08:35h habe ich beide Daumen ganz fest gedrückt. Wenn ich Dich recht verstanden habe, warst Du heute dran. Ich hoffe es hat geholfen und Du hast es gut überstanden.

Gruss, Frank

M:uskralJowsxki


Danke Frank für deinen Zuspruch, ich sehs genauso, bin mir wohl schon klar das ich erst noch warten werde mit einer erneuten PVI, trau mir nur noch nicht es auszusprechdenken.

Es wäre Unsinn ohne Leidensdruck sich noch mal auf die Bank zu legen, das einzigste was mich eben stört ist die Medikation.

Grüße an Euch alle

K1olj~a_Kxlaus


Hallo Frank, vielen Dank für das Daumendrücken, es scheint geholfen zu haben! :-) Zumindest gab es keine Komplikationen, und ich habe seit der Intervention, also seit 48 Stunden, einen stabilen SR. Auch im LZ-EKG war kein VHF nachweisbar. Das ist insofern bemerkenswert, da ich die letzten Male immer schon nach wenigen Stunden ein Rezidiv hatte. So schnell bin ich auch noch nie aus der Klinik entlassen worden. Allerdings fühle ich mich noch sehr schwach und müde, so daß an dieser Stelle aufhören werde und euch in wenigen Tagen mehr berichten werde! Euch allen viele Grüße!

CZha-Tgu


Glückwunsch, Kolja, ich wünsche Dir weiterhin so eine gute Entwicklung. Und schon Dich jetzt, ruh Dich aus.

Tschüss

Cha-Tu

H}obi


Hallo und Danke

Ich hoffe Du bleibst etwas länger im SR (alle anderen natürlich auch)

Ich habe hier mal eine Kurzversion der letzten 1,5 Jahre geschildert

07.2009 kam ich das erste Mal mit VHF ins Krankenhaus und eine Elektrokardioversion, nach einigen Tagen bekam ich einen Schlaganfall. Zum Glück habe ich davon nicht viel zurück behalten.

03.2010 Wurde ein MRT gemacht und 05.2010 bekam ich erneut eine Elektrokardioversion wegen VHF das ging bis 09.2010 gut, da sagte mir der Kardiologe ich sollte mir mal überlegen ob man nicht mal eine Katheterablation macht. Überweisung fürs Krankenhaus bekommen, die Ärzte sagten mir auch das das nicht mal eben so gemacht werden kann und je nachdem wie groß der Vorhof ist es vorkommen kann das man die Ablation 2-3 mal durchführen müsste um zu dem gewünschtem Ergebnis zu kommen. Aus dem Krankenhaus rausgekommen, ca. eine Woche später ich bei meinem Hausarzt ein EKG schreiben lassen mit dem Ergebnis VHF also Überweisung und erneut ins Krankenhaus und eine Elektrokardioversion bekommen und wurde Heute Entlassen.

KDolj-a_Kl~aus


@ Cha-Tu

Vielen Dank für deine guten Wünsche und entschuldige bitte meine etwas verspätete Reaktion. Leider hatte ich nur 10 Tage einen stabilen SR, jetzt habe ich wieder VHF, und zwar massiv. Ich fühle mich richtig hundeelend. Die Ärzte meinen zwar man sollte mindestens 3 Monate Geduld haben, aber ich kenne meinen Körper mittlerweile so gut, dass ich schon jetzt behaupte dass auch der 4. Versuch leider nicht erfolgreich war. Psychisch geht es mir auch alles andere als gut. Vor jeder PVI hatte ich immer sehr viel Hoffnung, aber immer nach kürzester Zeit einen auf den Deckel gekriegt. Nun denn, c'est la vie.

@ Andreas

Dir auch vielen Dank für deine guten Wünsche. Ich hoffe zumindest dass du bessere Nachrichten hast? Ist der SR noch vorhanden? Wo hast du denn die Ablation machen lassen? Ich drücke dir ganz fest die Daumen.

@ Roland

Wie geht es dir denn noch? Ich kann Frank und dir nur zustimmen, wenn du dich einigermassen gut fühlst und die HF unter Kontrolle ist, würde ich mir eine erneute PVI auch gut überlegen. Das ganze Verfahren ist ja noch recht neu und wird sich in den nächsten Jahren wahrscheinlich stetig weiterentwickeln. So langsam sollten dann auch Langzeiterkenntnisse vorliegen.

@ Frank

Hallo Frank, wann kommst du denn genau dran, oder hast du die Prozedur schon hinter dir? Ich würde dir auch gerne die Daumen drücken. Selbst wenn ich nichts mehr geschrieben habe, so habe ich doch öfters an dich gedacht. Man fühlt halt mit seinen Leidensgenossen doch sehr stark mit. Mich interessiert Bad Krozingen auch sehr stark. Meine Ärzt meinten zwar je öfter man die PVI machen würde, desto leichter würde es einem fallen, aber ich habe leider genau gegenteilige Erfahrungen gemacht. Die Schmerzen fand ich bei der letzten Ablation fast unerträglich. Es wurde zwar öfter Valium und Fentanyl nachgespritzt, aber irgendwie hat es nur begrenzt gewirkt. Vielleicht mache ich ja die PVI ja auch zum 5. Mal, aber wenn dann nur noch unter Vollnarkose. Das stundenlange Liegen und die Schmerzen muss ich mir nicht unbedingt noch einmal antun. Also Frank, ich drücke dir die Daumen!

Zum Schluss noch etwas Slapstick, über den ich gar nicht lachen konnte!

Die letzte PVI hat ca. 5 Stunden gedauert, davon war eine halbe Stunde untätiges Warten. Der Generator (mit dem die Hitze für die Ablation erzeugt wird) ging nämlich kaputt. Die Lichter gingen an, hektisches Treiben. Irgendwie konnte kein Ersatzgerät aufgetrieben werden. Auf meine Frage was denn passieren würde, wenn dieses Problem nicht gelöst werden könnte, meinte der Arzt ganz lapidar dann müsste ich halt ein anderes Mal wiederkommen, und das nach 4 Stunden Qual!!! Der absolute Horror!!! Zum Glück wurde dann doch ein Ersatzgerät gefunden und die PVI konnte planmäßig beendet werden.

Ich hoffe ihr bleibt von solchen Erfahrungen verschont! Liebe Grüße

Klaus

Cyha-Txu


Ach, Klaus, das tut mir leid...

Sag mal, hast Du schon mal versucht, Dich mit Professor Thomas Meinertz in Verbindung zu setzen, vielleicht hat der einen Rat. Das ist einer DER Koryphäen auf dem Gebiet des VHF, vor allem ist er selbst betroffen! Ich habe mal ein langes Gespräch mit ihm erlebt (bei einer Podiumsdiskussion), als er berichtete, wie sich durch seine eigene Krankheit auch sein Blick auf die Patienten verändert habe, dass er sie seitdem anders sehe und besser verstehen könnte. So eine blöde Bemerkung wie von dem Arzt in Deinem "Slapstick" würde man von ihm sicherlich nie hören.

Vielleicht mailst Du ihn mal an?

[[http://www.kompetenznetz-vorhofflimmern.de/patienten/patienteninformation/autoren/meinertz.php]]

oder über seine Klinik:

[[http://www.uke.de/kliniken/kardiologie/]]

Alles Gute

Cha-Tu

M*usCkalo`wski


@ Klaus

Ich hatte mich so über deinen Optimismus gefreut, nach den 2 Tagen(30.8.10), aber entschuldige irgendwie ahnte ich schon so was,,, denn bei mir wars ganz genauso, 3 Tage stabiler SR himmelhochjauzend dann wieder VHF und grübelnd was hast du falsch gemacht?,, dann hoffend na die Narbenbildung und so,, nun ist bei mir alles so wie vorher nur mit dem Unterschied das ich erst die 1. PVI hatte,, und das der Puls sich im wesentlichen im Bereich von 80 -90 aufhält,,, ich habe keinerlei Beschwerden und von Leidensdruck kann ich auch nicht sprechen. Bin eigentlich fast soweit zu sagen ich lass es nicht nochmal versuchen, mein Herz hat sich damit arrangiert,, wenn ich nur wüßte ob es zu einer Herzinsuffizenz führen würde und ob die Einnahme der Medikamente auf Jahre hinaus zu stärkeren Nebenwirkungen führen könnten,,,bis jetzt habe ich keine bemerkbaren NW.

Wenn ich mich recht erinnere stehst du unter einem größeren Druck da dein Ruhepuls doch ständig höher ist als bei mir?? Das belastet natürlich zusätzlich. Klaus ich bin im moment bei dir ratlos?

Liebe Grüße an alle Betroffene

MQuskaQlowsxki


Quatsch das Datum ist falsch ,leider kann man hier nicht editieren

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