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Pulmonalvenenisolation

l>esVsixo


SERVUS AN ALLE!!!!

Erst einmal muss ich sagen,die Nachricht von Nachbarn finde ich auch mal was positives,das motiviert!

Und bei dir Klaus,freut mich das es momentan besser geworden ist,wobei ich jetzt nicht so ganz verstanden habe,warum du Cortison einnehmen musst,hast du eine Überfunktion der Schildrüse oder wie?

Also bei mir ist es momentan auch nicht so gut, mein Flimmern nimmt momentan die überhand!

Irgendwie hilft mein Flecadura nicht mehr so, sondern es macht es noch mehr!wobei ich nicht verstehe warum aufeinmal.

Meine Ärztin hat mir auch Multaq zur probe gegeben, habe sie aber noch nicht ausprobiert, da ich angst habe, das es mir noch schlechter geht und momentan kann ich das nicht gebrauchen, da ich Prüfungen habe und da mich konzentrieren muss!

Frage, zittert irgendwer von euch auch durch die Medikamente, also so unruhig ??? Aber ich hab gelesen das du Klaus, das Multaq einnimmst und zufrieden bist!Natürlich ist jeder Körper anderst!

Ich werd aufjedenfall, nach meinen ganzen Prüfungen, den 2 Eingriff machen müssen, mit der hoffnung, das es das letzte mal ist!

ICH DRÜCKE EUCH ALLEN WEITERHIN DIE DAUMEN :)^ Und das wir mal ein Club eröffnen können, das heisst dann " BESCHWERDEFREI "! ;-D ha ha ha ;-) Also an alle Kopf hoch *:)

KFoljad_Klaxus


Hallo Lessio,

ich habe in der Tat eine SD-Überfunktion, ausgelöst durch das Amiodaron (Cordarex). Amiodaron ist stark jodhaltig, und bewirkt bei ca. 40% der Patienten entweder eine Unter- oder Überfunktion. Für mich ist es doppelt bitter, weil das Cordarex bei mir so gut wie keine Wirkung hatte. Hoffentlich normalisiert sich die Situation dank des Cortison, die Werte sinken stetig.

Jetzt habe ich schon seit Wochen kein Flimmern mehr gehabt. Natürlich kann ich nicht beurteilen, wie es wäre, wenn ich keine Medikamente mehr nehmen würde. Ist das jetzt nur ein Erfolg der PVI, oder eine Kombination aus PVI und Multaq? Würde das Flimmern wiederkehren wenn ich das Multaq weglasse? Tja, so bald werde ich das wohl nicht erfahren. Zuerst muss sich die Schilddrüsenproblematik normalisieren, dann kann man sich um den Rest kümmern. Wenn das nächste LZ-EKG gut ausfällt, und das VHF auch sonst nicht mehr auftaucht, kann man vielleicht mal darüber nachdenken, die Medikamente wegzulassen. Aber das ist noch nicht aktuell.

Ansonsten nehme ich meine Medikamente wie gewohnt weiter. Vor allem das Multaq nehme ich mit den geringsten Hemmungen, es wirkt bei mir und ich habe überhaupt keine Probleme damit. Wenn dein Flecainid dir nicht mehr hilft, dann solltest du eventuell andere Antiarrythmika probieren, z.B. Multaq. Amiodaron würde ich wirklich nur als Ultima Ratio nehmen. Falls auch das nicht helfen sollte, so bleibt leider nur eine erneute PVI übrig...

Viel Glück bei deinen Prüfungen, und deinem Club würde ich sofort beitreten! :)z

hMamsterUfrosxch


Hallo Klaus

das hört sich doch gut an. Bist auf dem richtigen Pfad! Bei allem was ich so von Dir gehört habe sind die VHF freien Wochen sicher kein Zufall, sondern ein Ergebnis Deiner Behandlung. Multaq ist chemisch dem Amiodaron sehr ähnlich, aber ohne Jodsubstitution, daher entfällt die Nebenwirkung auf die Schilddrüse. Die Substanz kann auch rascher ausgeschieden werden und ist daher besser steuerbar. Aber auch die Hauptwirkung ist geringer ausgeprägt. Amiodaron ist das schärfste Geschoss, dass es auf dem Antiarrhytmika Sektor gibt. Aber ich glaube, das weisst Du selber auch, bist ja sehr gut informiert.

Bevor auf Multaq nach "Flecainid-Versagen" gegriffen wird, sollte man innerhalb der gleichen Klasse der Ic-Antiarrhythmika noch Propafenon ausprobieren. In seiner retardierten Form als Rytmonorm SR (Kapsel) hat es bei mir viel besser als Flecainid gewirkt und ich habe es viel besser vertragen. Bei F. hatte ich häufig Schwindelgefühle und Sehstörungen. War eindeutig das Zeug. Propafenon habe ich besser vertragen, und als SR Kapsel ist es nochmals besser verträglich, da es gleichmässiger freigegeben wird über eine spezielle Rezeptur. Tambocor (Flecainid) gibt es nicht retardiert. Das sollte man aber ohnehin mit dem Kardiologen besprechen.

Alles Gute Euch allen!

Kmoljau_KlFauxs


[[www.herzstiftung.de/Dronedaron-Leberschaeden.html?et_cid=9&et_lid=14535&et_sub=11-01]]

Wichtige Mitteilung zu MULTAQ (Dronedaron)

Das Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte (BfArM), die Europäische Arzneimittel-Agentur (EMA) und die Herstellerfirma von Multaq (Dronedaron) Sanofi-Aventis Deutschland GmbH informieren über neue Erkenntnisse zu Nebenwirkungen von MULTAQ (Dronedaron) und notwendige Kontrolluntersuchungen:

* Es sind Fälle von Leberschädigung bei Patienten, die mit Dronedaron behandelt wurden, berichtet worden. In zwei Fällen wurde aufgrund eines akuten Leberversagens eine Lebertransplantation erforderlich. Einige dieser Fälle traten kurz nach Behandlungsbeginn auf.

* Bei Patienten, die mit Dronedaron behandelt werden, sollten Leberfunktionstests durchgeführt werden, und zwar: vor Behandlungsbeginn und anschließend monatlich für einen Zeitraum von sechs Monate sowie im Monat 9 und 12 der Behandlung, danach in periodischen Abständen.

* Patienten, die zurzeit mit Dronedaron behandelt werden, sollten innerhalb des nächsten Monats kontaktiert werden, um Leberfunktionstests durchzuführen. Weitere Kontrollen sollten entsprechend der oben aufgeführten Empfehlungen in Abhängigkeit vom Behandlungsbeginn durchgeführt werden.

* Wenn die Alanin-Aminotransferase, früher bezeichnet als Glutamat-Pyruvat-Transaminase (ALT bzw. GPT)-Wert auf mehr als das 3fache des oberen Normalwertes ansteigt, sollte der Wert innerhalb von 48 bis 72 Stunden noch einmal kontrolliert werden. Wenn sich der ALT (GPT)-Wert bestätigt (mehr als das 3fache des oberen Normalwertes), sollte Dronedaron abgesetzt werden.

* Patienten sollten darauf hingewiesen werden, bei Anzeichen oder Symptomen, die auf eine mögliche Leberschädigung hindeuten, sofort den Arzt zu kontaktieren.

pFe&ba19x00


Guten Tag an alle,

bin 2009 auf dieses Forum gestoßen, als ich verzweifelt Erfahrungsberichte zur Pulmonalvenenisolation suchte. Hatte damals seit 8 Jahren paroxismales Vorhofflimmern (stressausgelöst, vor allem beim Sport), das dann persistierend wurde. Fühlte mich damit wesensverändert, ein Stück von mir fehlte gleichsam, und so war ich nach langem Zögern schließlich bereit für heldenhafte Entschlüsse.

Habe im Herzzentrum Bad Krozingen im Januar 2010 eine PVI bekommen, völlig komplikationslos, und danach war das Flimmern erstmal weg für drei Monate. Beim Absetzen des Antiarrhytmikums kamen dann aber Rezidive. Mit einemn Drittel der vorherigen Dosis des Antiarrhythmikusm (Chordichin) verschwanden die zwar völlig, aber ich wollte die Medikamente los sein und entschloß mich nach Beratung im Herzzentrum zu einer zweiten PVI. Diese war Anfang September 2010, und seitdem ist das Flimmern weg. Nehme heute nur noch etwas Aspirin als Schlaganfallvorbeugung wg. der Narben im Herz, nix anderes mehr.

Komme mir immer noch vor, wie der glücklichste und dankbarste Mensch auf der Welt.

Dies als Ermutigung an alle, wegen der vielen Rezidivberichte hier. Habe von meinem Hausarzt, vom örtlichen Kardiologen und von Freunden inzwischen auch andere Berichte über dauerhaft erfolgreiche PVI gehört

Zum Herzzentrum in Bad Krozingen: Das Herzzentrum mit der höchsten Patientenzufriedenheit bei der großen Technikerkassen-Patientenbefragung. Das Drumherum um den Eingriff hätte besser kaum sein können. Leuchtturmprojekt des Landes Baden-Württemberg. Merke: Man kann mit Geld auch ganz tolle Sachen machen!! Bin von weither angereist und werde es wieder tun, sollte noch ein Eingriff nötig werden.

Grüße an Euch alle da draußen!!

M{uskaFlowFski


Hallo Ihr alle!

Meld mich wieder mal nachdem mein Entsetzen gewichen ist das die alten Beiträge alle weg sind.

@ Lessio bei mir wirkt multaq sehr gut ,,habe einen Ruhepuls zwischen 70 -80 Schläge und überhaupt keinen Leidensdruck.

I

Hab durchaus das mit der Leber gelesen,,werde meine Ärztin darauf ansprechen.

Aber ich las schon oft das Multaq sehr unterschiedlich wirkt.

Muß jeder dann doch selbst probieren.

PVI warte ich immer noch ab.

Gruß Hugo

R osenrofetchxen


Bei mir wurden innerhalb von 1 1/2 Jahren 2 Ablationen vorgenommen. Ich hatte dauernd Vorhofflimmern, vor allen Dingen in der Nacht. Bekam keine Luft. War schon sehr anstrengend. Dann wurde eine Ablation an den Vorhöfen vorgenommen. (ca. 5 Std.) Nach der ganzen Geschichte wurde ich nach drei Tagen aus der Herzklinik entlassen. Ich mußte weiter einen Betablocker nehmen - von dem ich dann auch noch eine schwere Schuppenflechte bekam "Concor" und erstmalig Marcumar nehmen. Mir ging es eigentlich gar nicht gut. Ich war jetzt wieder in der Herzklinik und die

Pulmonalvenen und zwar drei von vier wurden isoliert. Ich bin wieder mit Betablockern und Marcumar entlassen worden. Also hat sich nicht viel

geändert. Ich habe so sehr gehofft, dass ich eindlich von den Medikamenten runter komme.

K+ol/ja _Klxaus


Liebe Leidensgenossinnen und Genossen,

ein kurzes Update von mir. Kämpfe immer noch gegen die SD-Überfunktion, aber zum Glück fallen die Werte dank des Kortison stetig. In 2 Wochen habe ich erneut Termin in der Endokrinologie, dann sollten sie sich den Normwerten annähern. Interessant wird es allerdings zu sehen was passiert, wenn man das Kortison weglässt. Länger kann ich es nicht mehr nehmen, 2 Monate hochdosiert ist gerade noch an der Grenze des Vertretbaren. Die Schilddrüse ist momentan mein Hauptkriegsschauplatz, und das VHF ein Nebenkriegsschauplatz geworden!

Ich bin nach wie vor im SR, abgesehen von einigen wenigen ES gibt es überhaupt keinen Grund zu klagen! HF ist bestens, ich fühle mich wie neugeboren. Allerdings gilt auch hier, mal sehen was passiert, wenn man die jetztige Medikation verändert. Nehme meine Medikamente nach wie vor in unveränderter Dosierung. (Multaq, Metoprolol, Ramipril, Marcumar).

Rosenroetchen, man bräuchte noch mehr Informationen von dir, um deine Lage besser beurteilen zu können. Wann war denn deine letzte PVI? Und war sie erfolgreich? Und nimmst du neben dem BB und Marcumar noch andere Medikamente, wie z.B. Antiarrythmika oder ACE-Hemmer? Im Anschluss an eine PVI werden alle noch mit ihren Medikamenten entlassen, da muss man üblicherweise mindestens 3 Monate abwarten, um beurteilen zu können, ob die PVI erfolgreich war, oder aber auch nicht. Nach dieser Zeit kann man sich dann überlegen ob man die Medikamente reduziert, oder eben teilweise bzw. auch ganz weglassen kann. Und auch das wird von Klinik zu Klinik unterschiedlich gehandhabt, siehe einige ältere Beiträge hier im Forum.

Mir persönlich ist es nicht so wichtig, unbedingt auf die Medikamente zu verzichten. Wichtiger für mich ist es keine Flimmerattacken mehr zu haben, da sie mein Leben doch sehr stark eingeschränkt haben. Jetzt geht es mir jedoch sehr gut, allerdings weiss ich nicht ob nur die PVI dafür verantwortlich ist, oder vielleicht doch die Kombination aus PVI und Medikamenten. Aber das werde ich dann sehen, wenn sich die SD-Problematik gebessert hat. Zum Glück nehme ich kein Amiodaron mehr, und mit den anderen Medikamenten habe ich bis jetzt keine Probleme.

Frank, wie geht es dir noch? Immer noch flimmerfrei? :)^ Ich war vor kurzem zu einem Miniurlaub im Schwarzwald, und anschliessend haben wir Freunde in Freiburg besucht. Als ich dann auf der A5 die Ausfahrt Bad Krozingen sah, musste ich an euch denken, die ihr die PVI dort habt machen lassen.

Wünsche euch allen auch weiterhin alles Gute! Liebe Grüße aus Heidelberg!

Klaus

h am/ster#frjosxch


Hallo Klaus,

2 Monate Kortison hochdosiert ist vom Feineren. Ich habe es auch mal nehmen müssen und habe gut zugenommen (Wassereinlagerung). Aber das gibt sich nach dem Absetzen ganz rasch, glaub mir.

Schön, dass Dein Herz stabil ist und Du Dich wohl fühlst. Wenn Du das sagen kannst, ist das das Wesentliche, Medikamente hin oder her.

Ich hatte in letzter Zeit einige Gespräche mit Leidensgenossen, die Schwierigkeiten mit den üblichen Antiarrhythmika haben. Ich selber habe mich mit Tambocor sehr schlecht gefühlt, und das ist ja bekanntlich auf der Scala vom Möglichen wirklich nur der Anfang vom Üblen, und die Dosierung von Tambocor war ja auch noch moderat. Aber unter dem wollte ich einfach nicht mehr, hat keinen Spass mehr gemacht. Mein Arzt hat mir daraufhin zur PVI geraten. Die Zeit bis dahin haben wir aber mit Propafenon überbrückt, was ich viel besser vertragen habe, aber auch nicht ohne ein Gefühl der Benommenheit und nicht ganz da zu sein. Ein einziges Mal habe ich in einer Notfallbehandlung Amiodaron bekommen. Ich hatte davon eine ganze Woche etwas ....

Ich fühle mich unter Beta Blocker und Antiarrhythmika nicht leistungsfähig. Wäre super, wenn es ohnhin Medikamente geht. Allerdings in der VHF-Phase fällt es einem doch wieder leicht zu sagen, dass die Medikamente das geringere Übel sind. Diese Schwelle, wieviel man bereit ist zu ertragen, muss jeder für dich selbst definieren.

Ich bin seit Donnerstag letzter Woche genau 3 Monate nach der letzten PVI. Seit gestern habe ich gemäss ärztlichen Rat alles abgesetzt (kein Marcumar mehr, kein Beta-Blocker, kein Propafenon). Heute ist also mein Tag 1! Herzmässig habe ich nichts gespürt, aber ich fühle mich nicht mehr so müde. Sieht also ganz gut aus.

Ich schaue gelegentlich mal wieder rein und rapportiere, das verspreche ich. Auch und gerade wenn ich es diesmal geschafft haben sollte.

Alles gute, Frank

KNoljaU_Klaus


Hallo Frank,

das sind ja tolle Neuigkeiten! Ist mit Sicherheit ein schönes Gefühl, so ganz ohne Medikamente zu leben! :)= Drücke dir auch weiterhin die Daumen, und freue mich natürlich immer über einen Lagebericht!

Viele Grüße!

l5essixo


HALLO AN ALLE!!!

Hat doch jeder von uns noch einige probleme mit dem herz!Aber hoffe das du frank diesmal von erfolg reden kannst, drücke dir die daumen :)^ oh ja mit tambocor habe ich momentan auch probleme, man fühlt sich benommen und atem not hatte ich auch sogar,komischerweise war es am anfang nicht der fall,da ging es mir damit ganz gut!so hab ich jetzt mit meinem kardiologen entschieden das ich abends komplett tambocor weg lasse und mir gehts viel viel besser!muss sagen das ich meine herzrasen und flattern bis jetzt nur 1mal bekommen hatte,ich teste mal aus wie lang das gut geht,da mein letzter LZEKG recht stabil war!na ja nicht zu früh freuen,denn ich muss trotzallem noch morgens meine halbe biso und halbe tambocor einnehmen!mein kardiologe ist nicht so begeistert mir nochmal eine PVI machen zu lassen,aber auch nur weil ich so jung bin,das entscheiden wir erst wenn es sowweit ist!ist irgentwie schwer eine richtige lösung zu finden,denn ich möchte und habe auch keine lust mehr diese medikamnete einzunehmen,denn die machen einen total fertig!

Dir gehts soweit ich verstanden habe Kolja Klaus mit dem Herz gut?oder recht stabil?Drücke dir natürlich auch die Daumen :)^ Ansonsten wünsche ich jedem noch viel erfolg und gute besserung!!! Werde mich dann mal wieder melden und berichten!!!!TSCHÜÜÜÜÜÜÜSSSSSSS *:)

K_oljay_Klaxus


Hallo Leute,

mir fehlen noch 2 Wochen und dann habe ich 3 Monate ohne eine einzige VHF-Attacke geschafft!!! :-D

Ab und an ein paar ES, aber das war's dann auch, selbst wenn ich mich körperlich stark belaste, bleibt der Puls stabil!

Leider gibt es bzgl. der SD noch keine Entwarnung. FT3 und FT4 sind zwar gesunken, aber immer noch über der Norm, sodass ich jetzt den dritten Monat Cortison nehme. Zum Glück habe ich damit bis dato keine Probleme, habe nur relativ wenig zugenommen (durch die ­SD-Überfunktion hatte ich stark abgenommen) und selbst wenn sollte das meine kleinste Sorge sein. Anfang April habe ich dann einen Termin in der interdisziplinären Sprechstunde der Uniklinik, an der dann ein Endokrinologe, ein Nuklearmediziner und ein Chirurg dabei sein werden. Bin gespannt, was dabei herauskommt. Überstürzen werde ich nichts, wenn das Herz stabil bleibt, und Amiodaron habe ich sowieso nicht mehr vor zu nehmen. Also habe ich den Zeitvorteil auf meiner Seite.

Es wäre aber schön diese Baustelle zu schließen, damit ich mich voll und ganz dem (nicht mehr vorhandenen) VHF widmen kann, bzw. einer Änderung der medikamentösen Therapie, da ich ja meine Medikamente nach wie vor unverändert nehme. Es wäre doch gut zu wissen, ob der Rhythmus auch stabil bleibt, wenn die Rhythmus stabilisierenden Medikamente reduziert bzw. weggelassen werden.

Diese Frage stellt sich ja bei dir Frank, immer noch alles im Lot?

Lessio, über eine erneute PVI würde ich momentan überhaupt nicht nachdenken. Nach meiner letzten PVI hatte ich auch einige Rezidive, aber seit Weihnachten ist Ruhe eingekehrt. Also einfach mal abwarten was passiert. Ist natürlich leichter gesagt als getan...

Drücke euch allen die Daumen!

Klaus

Ytantcxy


Hallo Leidensgenossen,

nachdem ich nun seit vielen Jahren als passiver Leser diverser med-Foren unterwegs bin, möchte ich jetzt doch meinen ersten ! Beitrag verfassen.

Grund ist meine PVI, die ich am 03.03.2011 über mich ergehen liess.

Nach fast 6 Monaten Vorhofflimmern im Abstand von ca. 3 Tagen mit teilweise bis zu 26 Stunden am Stück, war mein Leidensdruck entsprechend groß.

Zuletzt nahm ich Dronedaron 1-0-1, das zwar die Symptome einigermaßen erträglich machte, aber letztlich das VHF nicht verhindern konnte.

Die Operation dauerte 5 Stunden und war insoweit erfolgreich, dass ich seitdem kein einiges Mal mehr VHF hatte. Stabiler Sinusrhythmus.

Jedoch – seit der OP jetzt fast permanente ES habe, die zwar harmlos sind aber unendlich nerven....

Ich hatte mich so darauf gefreut, nach der OP endlich wieder ein "normal" schlagendes Herz zu haben. Pustekuchen. Kaum war das VHF weg, kamen die ES.

Bin jetzt natürlich einerseits glücklich über die – bisher – erfolgreiche OP, andererseits eben sehr verunsichert, ob die ES nun zum Dauergast werden, oder sich das Herz auch dahingehend beruhigen wird.

Ich weiß natürlich, dass wir alle Individuen sind und niemand ein Patentrezept zur Hand hat. Trotzdem die Frage an Alle, die schon eine/mehrere PVIs hinter sich gebracht haben:

Hatte ebenfalls jemand nachher gehäufte ES, die sich nach und nach wieder verabschiedeten, oder bin ich hier ein Einzelfall ?

Würde mich wirklich freuen, wenn ich ein paar mutmachende Kommentare erhalten könnte.

Lieben Dank...

Michael

KQol)ja_xKlaus


Hallo Michael,

zu Beginn herzlichen Glückwunsch zur gut überstandenen und hoffentlich auch langfristig erfolgreichen PVI!

Noch ist ja alles recht ­frisch, und deshalb würde ich mir an deiner Stelle auch keine großen Sorgen machen.

Rezidive und auch Extrasystolen sind in den ersten drei Monaten nach der PVI nichts außergewöhnliches.

In welcher Häufigkeit kann ich leider nicht beurteilen, allerdings kann ich dir natürlich meine persönlichen Beobachtungen schildern. Nach meiner letzten PVI hatte ich ca. 8 Tage einen stabilen SR mit einer normalen HF. Danach kam es leider wieder zu Rezidiven (allerdings in abgeschwächter Form bezogen auf Dauer und Intensität verglichen mit dem Zustand vor der letzten PVI) und ES. Die Rezidive hatte ich letztes Mal an Weihnachten, seit damals habe ich Ruhe. Jetzt habe ich noch gelegentlich ES, die ich aber persönlich nicht als allzu schlimm empfinde. Erstens, weil sie wirklich nur ab und an auftreten, und zweitens, weil sie natürlich nicht so heftig sind, verglichen mit stundenlangem VHF mit einer sehr hohen HF. Ich nehme diese ES auch nicht immer wahr, meistens nur, wenn es ruhig zugeht, im Alltag spüre ich kaum etwas davon. Natürlich hoffe ich ja, dass die ES ganz verschwinden werden, aber selbst wenn nicht kann ich sehr gut damit leben.

Ich denke aber dass die ES weniger werden, zumindest empfinde ich es persönlich so. Ich leide schon seit mehr als 10 Jahren an VHF, die letzten Jahre war es chronisch, da kann ich nicht erwarten dass mein Herz auf einmal wie ein ­schweizer Uhrwerk schlägt. ES kommen ja auch bei vielen ansonsten herzgesunden Menschen vor und besitzen in den meisten Fällen keinen Krankheitswert, warum sollte es bei uns also anders sein?

Ich könnte mir auch vorstellen dass diese Extrasystolen auch vor der PVI vorhanden waren, aber von dem VHF "überlagert" wurden und dementsprechend nicht wahrgenommen wurden, aber das ist nur eine Theorie meinerseits.

Auf jeden Fall wünsche ich dir dass deine erste PVI auch die etzte gewesen sein möge!

Klaus

Y?axncy


Hallo Klaus,

vielen Dank für Deine ausführliche Antwort.

Natürlich könntest Du recht haben, dass ich die ES bei VHF nicht spürte. Aber – ich hatte ja zwischen den VHF Attacken auch durchaus 2-3 Tage Ruhephasen und da waren definitiv keine ES vorhanden. Jetzt ist es eben wieder anders.

Wir sind ja flexibel ;-))

Zumindest ist das VHF nun schon mehr als eine Woche weg – welche Entspannung !!

Alles Gute

Michael

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