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Bluthochdruck durch Problem an der Halswirbelsäule? ? ?

Rmobert xP. hat die Diskussion gestartet


Hallo!

Bin 21, männlich. War gestern beim Arzt, um mir eine Überweisung zu holen. Dann hat er mir nebenbei noch den Blutdruck gemessen. Und dann kam der Schock. Irgendwas zwischen 140-150 und 80-90. Eindeutig zu hoch!

Für mich ist das absolut nicht zu erklären, warum ich so einen hohen Blutdruck habe. Ich ernähre mich nicht gerade ungesund, treibe Sport und in der Familie habe ich auch keine Bluthochdruckfälle. Zumindest keine, von denen ich etwas weiß.

Nun ja... ich bin zur Zeit ein wenig erkältet und ich habe Grippostad C eingenommen. Dachte erst, dass es am darin enthaltenen Coffein liegt. Habe es abgesetzt. Habe bestimmt an die 100 mal bei mir zu Hause mit einem digitalen Gerät meinen Blutdruck gemessen. Das Ding zeigt mir aber immer einen normalen Blutdruck an. Meistens zwischen 120-130 und 80-85. Immer und immer wieder habe ich gemessen, um Messfehler ausschließen zu können. Manchmal war mein Blutdruck sogar unter 120/80, laut dem Gerät. Aber ob das Gerät etwas taugt? Ich habe seit gestern Nacht Zweifel. Mein linkes Bein fühlte sich ein wenig taub an. Habe mir nichts dabei gedacht. Das Gefühl ist mit einem Kältegefühl vergleichbar und seit kurzer Zeit habe ich ständig kalte Hände unf Füße. Das war wohl der Vorbote für die Hypertonie.

Jedenfalls bin ich heute sehr früh nach nur 2 Stunden Schlaf aufgewacht, weil meine Arme etwas betäubt waren und leicht kribbelten. War auch total durchgeschwitzt. Außerdem ist mein chronischer Tinnitus, den ich sonst eigentlich so gut wie gar nicht mehr wahrnehme, etwas lauter geworden. Das war erst mal ein Schock. Ich habe dann wieder Blutdruck gemessen und das Teil zeigte mir normale Werte an. Das Ding ist wohl wirklich für die Tonne?!

Jedenfalls bin ich völlig verängstigt wieder zum Arzt gegangen, in der Hoffnung, dass er meinen Blutdruck misst und ich ein normales Ergebnis habe. Aber der Blutdruck war wieder zu hoch. 144/88, wenn ich es richtig in Erinnerung habe. Ich habe sehr genau überlegt, was der Grund sein könnte. Dann ist mir eingefallen, dass ich manchmal ganz benommen bin, wenn ich meinen Kopf in einer bestimmten Weise bewege. Also mir ist für einen kleinen Moment schwindlig. Das habe ich dem Arzt gesagt. Er hat dann meinen Nacken geprüft und festgestellt, dass dort alles verspannt ist. Er meinte, dass er mich zum Röntgen schickt, damit meine Halswirbelsäule überprüft wird. Danach würde ich ein 24-Stunden-EKG kriegen. Das Problem ist folgendes: das ganze dauert noch mehrere Tage. Kann erst am Montag zum Röntgen. Das bedeutet also, dass ich das ganze Wochenende über mit Ungewissheit abwarten muss und das macht mich psychisch fertig.

Kann es wirklich an der Halswirbelsäule liegen? Ich habe schon gegooglet, aber keine Hinweise darauf finden können. Ich bin ein absoluter Hypochonder und ich habe Angst, dass das Röntgen keine Erkenntnisse bringt. Ich habe große Angst davor, mein Leben lang mit hohem Blutdruck leben zu müssen. Mein Leben wäre wohl zerstört, wenn ich ständig Medikamente nehmen müsse, die starke Nebenwirkungen haben, sowas wie Beta-Blocker.

Wer von euch hat Bluthochdruck? Wie kommt ihr im Leben damit zurecht? Wie sieht es mit den Medikamenten aus? Nehmt ihr ACE-Hemmer und wenn ja, führt ihr somit ein normales Leben?

Ich versuche mich bereits darauf einzustellen, dass ich mit dem Bluthochdruck leben muss, weil ich immer mehr und mehr das Vertrauen in die Medizin und den Ärzten verliere.

Ich hoffe, es antwortet mir jemand! :-( Danke!

Robert

Antworten
aqlDith9eaa


Hallo Robert,

entschuldige, aber Du schreibst es selbst: Du machst Dich psychisch fertig, siehst schwere Erkrankungen, obwohl die Werte, die Du angibst nicht unbedingt besorgniserregend sind. Warum tust Du Dir das an, dass Du 1000 x Deinen Blutdruck misst? Es macht Dich nur verrückt und führt zu nichts- außer zu irgendwelchen psychsomatisch bedingten Beschwerden.

Warum wäre Dein Leben zerstört, wenn Du tatsächlich behandlungsbedürftigen Bluthochdruck hättest? Vielleicht solltest Du Dir mal vergegenwärtigen, dass Millionen von Menschen Medikamente wg. Bluthochdruck (oder anderer Krankheiten) nehmen und auch damit leben. Nicht jedes Medikament hat solche Nebenwirkungen, dass man gar nicht mehr "lebt".

Dein Satz

"Ich bin ein absoluter Hypochonder und ich habe Angst, dass das Röntgen keine Erkenntnisse bringt"

lässt mich doch sehr stark aufhorchen. Wovor hast Du Angst? Bedenke bitte, dass jede Krankheit auch einen psychischen Anteil hat. Und wenn ich so die Summe Deiner geäußerten Ängste betrachte, wäre es wohl eher an der Zeit, dass Du DARÜBER mal mit Deinem Hausarzt sprichst.

Du bist noch jung und ich kann verstehen, dass Taubheitsgefühle o.ä. Dich verstören. Ich wünsche Dir mehr innere Gelassenheit und hoffe, dass Du Dich am Wochenende nicht kirre machst. Lenk Dich ab, gönn Dir was Schönes, unternimm etwas mit Freunden und denk nicht an Deinen Blutdruck- für meine Begriffe ist der völlig in Ordnung. Von solchen Werten träumen viele Hochdruckkranke ;-)

Alles Gute

Alitheaa

CYha-xTu


Hallo, Robert,

wenn man beim Arzt ETWAS zu hohen Blutdruck hat, ist das für viele Menschen normal. Das nennt man "Weisskittel-Hypertonie", das haben sehr viele Menschen. Obwohl ich als herzkranker Mensch sehr arzt-erfahren bin und vor keinem Arzt Angst habe, ist mein RR beim Arzt dennoch 15-20 Punkte über meinem Normalwert.

Mach' Dich nicht verrückt, und tu was gegen Deine Hypochondrie. Gerade in der Anfangsphase dieser Erkrankung, kann man das gut therapieren, wenn sich das aber erst mal über Jahre manifestiert, wird es immer schwieriger.

Schönen Gruss

Cha-Tu

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