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Extrasystole zu "vergeben"

DHiddlmwaus_mWi\t_Lzeon


Hallo zusammen!!!

Also....jetzt muss ich mich nach laaaaaangem, laaaaaaangem Lesen hier im Forum und im WWW überhaupt, auch mal dazugesellen.

Ich gebs ehrlich zu. Ich hab schon geheult nur beim Lesen Eurer Beiträge. Ihr seid so herzlich und so lieb. Das ist das erste Mal, dass es mich "anmacht" auch mitzumischen in einem Faden....

Ich bin weiblich und 30 Jahre alt, Hang zu depressiven Verstimmungen vorhanden und in der Familie wohl erblich vorbelastet. Vor fünf Monaten habe ich meinen Sohn bekommen, ein absolutes Wunschkind....Doch irgendwie ist seit diesem Zeitpunkt alles anders....Er ist der liebste und brävste Goldschatz überhaupt und hat auch von Anfang an durchgeschlafen. Ein absolutes Strahlebaby x:) x:) Doch seine Geburt war für mich der blanke Horror. Solche Ängste wie in diesen langen Stunden im Kreissaal habe ich zeitlebens noch nie erleben müssen. Ich fühlte mich so machtlos, so ausgeliefert und so verzweifelt. Zum Schluss kam die Saugglocke zum Einsatz, weil die Herztöne des Kleinen kritisch wurden....ich war am Ende mit meinen Kräften....völlig erschöpft und panisch, habe nur noch geweint!

Wochenlang gab es für meinen Mann und mich danach ein Dauerthema. Die verkorkste Geburt unseres Kindes. Stundenlang redeten wir über unsere Ängste. Dann auf einmal, haben wir damit aufgehört. Ich hab gedacht, ich hätte dieses Erlebnis verarbeiten können und wär sozusagen "durch damit". Dann, im Januar, hatte ich zuhause auf dem Sofa plötzlich einen "Anfall" Starkes Herzpochen, Schwindel und "Muster" vor den Augen. Daraufhin bin ich ins Krankenhaus gefahren worden. Dort haben die mir mitgeteilt, ich hätte wohl eine Perimyokarditis und ich musste zwei Tage auf Intensiv bleiben. Diese Diagnose und der Aufenthalt auf der Intensivstation war ein neuerlicher Schock für mich. Ich hatte zum ersten Mal überhaupt Angst um MEIN Leben. Niemand hat mich vernünftig und verständlich aufgeklärt. Fragen wurden nur oberflächlich beantwortet...

Nach der Entlassung hatte ich immense Angst alleine zu sein und ich meldete mich bei einem Kardiologen an. Dieser verneinte eine Myokarditis vehement und meinte (nach EKG, Belastungs-EKG, Echo, Bluttests) mein Herz wäre quietschegesund. Doch von da an nahmen meine Beschwerden zu. ES gesellten sich verstärkt zu mir. Solche Polterer hab ich schon als kleines Mädchen hin und wieder wahrgenommen. Vereinzelt. Selten. Aber jetzt sind sie immer mit mir. Oftmals kommen sie abends, wenn ich in Ruhe auf dem Sofa sitze. Ein paar Stolperer und dann geht der Puls hoch auf 100 und geht dann nicht mehr runter. So auch letzte Nacht. Ich wälze mich dann mit einem Puls von 100 und diesen Stolperern im Bett rum und schiebe Panik. Vor zwei Wochen sind wir mitten in der Nacht aufgebrochen ins Krankenhaus. Dort stellten sie nur einen moderat erhöhten Puls von 105 fest. Das wäre aber kein Drama, meinte der Kardiologe dort. Sonst war nichts Auffälliges zu sehen, insbesondere keine Stolperer mehr.

Ich habe Beloc Zok verschrieben bekommen. Sehr niedrig dosiert. Bis anhin habe ich diese nicht genommen. Doch seit der letzten Nacht mit einem Puls von 100 und immer wieder Aufwachen, schweissgebadet und mit Übelkeit, nehme ich diese Medikamente jetzt ein.

Meine Kardiologen meinen, meine Probleme wären nicht am Herzen zu lokalisieren sondern in der Seele. Sie vermuten, dass ich mit dem Geburtserlebnis nicht zurecht komme....Und sie meinen, ich müsste Stress aus meinem Leben rausnehmen. Es stimmt ja. Momentan habe ich keine ruhige Minute für mich. Braves Baby hin oder her. Aber Zeit braucht es allemal gaaaanz viel! Ich wüsste nicht wo ich meinen Stress hinpacken sollte.....

Auch ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass mein Herz "zickt", weil ich wütend, traurig und enttäuscht bin ob der Geburt meines kleinen Goldschatzes....andererseits besteh ich momentan fast nur aus Ängsten. Angst vor dem, Angst vor diesem, Angst vor jenem. Es ist fürchterlich....ich möchte mich mal wieder frei und unbeschwert fühlen.

So. Langer Text. Entschuldigung dafür. Ich brauch irgendwie jemanden zum reden. Dann fühl ich mich immer schon zehn Tonnen leichter ;-D

Cha-Tu:

Ich ziehe den Hut vor Dir und Deiner liebenswerten Art und davor, wie Du Dein Leben meistern kannst....

So. Mein Kleiner quengelt. Ich muss los!

Passt alle auf Euch auf und geniesst das WE!!!!

Tweety

CQhak-xTu


Liebe Tweety,

Du hast ja wirklich Schlimmes hinter Dir, vor allem, weil es mit etwas an sich Wunderbarem zusammenhängt, mit der Geburt Eures Wunschkindes. Wenn DANN so etwas so schrecklich abläuft, ist das ja doppelt schlimm. Du hast ZWEI schwere Traumata hinter Dir: Zum einen die grauenvolle Angst um Dein Kind während der Geburt, und zum anderen die Diagnose Myokarditis. Bei letzterem ist es aus psychologischer Hinsicht VÖLLIG egal, ob die Diagnose im Nachhinein stimmte oder nicht. Du HATTEST Todesangst. Und zwar doppelt: Zuerst um Dein Kind und dann um Dich. Damit muss man erst mal fertig werden.

Hast Du mal überlegt, eine zeitlang eine psychotherapeutische Begleitung in Anspruch zu nehmen? Ich würde das für sehr sinnvoll und für Dich für sehr erleichternd halten. Ich habe ja zwei Herzinfarkte hinter mir, der erste war der nackte Horror (der zweite war nicht ganz so dramatisch, er fand in der Klinik statt, da war sofort Hilfe da), und ich habe mich davon alleine nicht erholen können. Ich habe dann auch eine Psychotherapie bzw. eine Verhaltenstherapie gemacht, bei der diese Angst zum einen aufgearbeitet worden ist und ich zum anderen Methoden gelernt habe, wie ich diese Angst kontrollieren und irgendwann mal beseitigen konnte und kann. Wenn man solche traumatischen Erlebnisse hinter sich hat, wie es die Angst um das Leben des Kindes und die Angst um das eigene Leben ist, dann ist es keine Schande, sich Hilfe zu holen. Im Gegenteil: Alleine wird damit kaum jemand fertig. Ich bin bzw. war selbst Therapeut, aber damals konnte ich mir nicht selbst helfen, da brauchte ich die Hilfe von anderen. Ich möchte Dich sehr ermutigen, Dir diese Hilfe zu suchen und dann auch anzunehmen.

Liebe Grüsse, und willkommen hier :-)

Cha-Tu

DMiddXlmausx_/mit_Lexon


Lieber Cha-Tu

So langsam komme ich auch an den Punkt, an dem ich einsehe, dass ich irgendwie alleine nicht mit dem Erlebten klarkomme. Doch hab ich doch auch immer wieder die Angst, meine "Herzprobleme" könnten anderer Natur sein, anderen Ursprungs. Die Angst halt, der Kardiologe hat etwas übersehen, der Kardiologe hat an etwas nicht gedacht undsoweiterundsofort.

Für mich waren die Erlebnisse wirklich sehr, sehr schlimm. Aber ich denke mir, andere müssen mit viel schlimmeren Wirrungen des Lebens leben. Ich will mir einfach nicht recht eingestehen, dass ich psychisch so labil bin. Das mir, wo ich doch nach aussen immer die lustige und aufmunternde bin. Schon immer. Ich spiel den Clown und innerlich könnt ich heulen.

Ach. Es wird mir einfach alles zuviel. Dabei möcht ich einfach nur meine Familie geniessen. Es klingt blöd. Aber ich fühl mich vom Leben (oder von was oder wem auch immer) betrogen um die schönen und zauberhaften Momente, die man normalerweise erlebt bei einer Geburt. Ich hatte mich sooooo lang darauf gefreut. Und dann das. Ich hatte mein Baby im Arm. Und die einzigen Gefühle, die ich empfand waren eine innere Leere und Erschöpfung. Totale Erschöpfung. Aber nicht diese "von null auf hundert Wahnsinns Mutterliebe" :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( :°( Diese Schuldgefühle. Schrecklich :°( :°( :°( :°(

Cha-Tu, ich bin dabei, mich auf diesen Schritt hinzuarbeiten. Weil ich sonst irgendwie versinke in meinem Schmerz...ich steck schonmal zaghaft die Hand aus....nur ist der Rettungsring noch nicht nah genug. So bildlich gesprochen....

Danke Dir. Hast Du Erfahrumg damit, ob ES und Tachykardie tatsächlich auch durch so etwas wie eine postpartale Depression ausgelöst werden können....

Du hast Deine Schicksale hervorragend gemeistert. Wirklich meinen grössten Respekt und weiterhin alles, alles Gute für Dich!

dBaniGela>33x3


Gleiches Schicksal...

Liebe Diddlmaus, mir ging es sehr ähnlich nach der Geburt meines Sohnes (übrigens auch ein Leon, er ist jetzt 4 Jahre).

Auch meine Geburt war furchtbar und der Stress danach machte ich 9 Monate nach der Entbindung in Form von "Herzbeschwerden" bemerkbar. Ich selbst sah meinen Stress gar nicht, nur die Ärzte warne der Meinung, dass das Kind Stress genug wäre... Auch ich hatte plötzlich Angst und auch Angst vor der Angst.

Ich lag geschlagene 2 Wochen in einer Klinik, wurde durchgecheckt aber NICHT aufgeklärt. Nach allen Untersuchungen und einem LZEKG sagte mir eine Ärztin, dass alles i.O. sei, ich nur ein paar Extraschläge hätte. Ich meinet darauf, dass dies besser sei als zu wenig und bekam zur Antwort, dies ist nicht unbedingt so... Damit ließ man mich stehen.

Ich bekam Betablocker, ohne Aufklärung. Ich nahm sie halt, weil ich dachte, dass die Ärzte schließlich wüßten, was sie tun.

Nach dem Aufenthalt im KH landete ich bei einem sehr guten Kardiologen und auch mein HA war mir eine große Hilfe. Denn meine Ängste im Bezug auf mein Herz nahmen nicht ab, im Gegenteil, ich spürte dann immer öfter meine ES...

Nach 2 Jahren ging es mir wieder besser und letztes Jahr traute ich mich sogar meine BB abzusetzen. Alles passte. Bis ich im Oktober schwanger wurde....

Plötzlich wieder viele und starke ES, andere, garuenhaftere, viel schlimmere als je zu vor.

Mein Herz sei gesund, ich hab nur harmlose ES, so 2 Kardiologen. Also alles bestens.

Die Schwangerschaft hat wohl wieder etwas in meinem Körper ausgelöst, was mir zu schaffen macht. Ich bin sensibler und selbst die Angst kommt hin und wieder. Das Wetter spielt auch eine großer Rolle, so wie heute zum Besispiel ;-)

Momentan komme ich soweit zurecht, mein Mann unterstützt mich diesbezüglich sehr. Für eine Therapie zur Angstbewältigung bin ich angemeldet. Ich hoffe allerdings sehr darauf, dass die ES nach der Geburt im Juli wieder abnehmen und nicht wieder irgendein neues Problemchen auftaucht!

im Übrigen habe ich schon von ganz ganz vielen Frauen mit Kindern gehört, die genau dieselben Sorgen haben! Ich denke einfach, dass unser Körper während der SS so sensibilisiert wird, dass man jede Kleinigkeit spüren kann, wennman empfindsam ist.

Ich wünsch Dir alles Gute @:)

C:har-Txu


Hallo, Diddlmaus,

ich meinte meine Empfehlung ganz unabhängig von Deinen Herzproblemen. Auch wenn Du keine ES und keine Tachykardie hättest, würde ich Dir eine Therapie empfehlen, denn diese beiden Traumata sind schwerwiegend. Das zeigen ja auch Deine Depressionen, die Du anscheinend immer noch hast.

>Hast Du Erfahrumg damit, ob ES und Tachykardie tatsächlich

>auch durch so etwas wie eine postpartale Depression ausgelöst

> werden können...

Jede Depression kann sich aufs Herz auswirken, und so auch die postnatale. Die Depression verlangt dem Menschen unheimlich viel ab, nicht nur seelisch, sondern auch körperlich. Und daher halte ich es für möglich, dass die Herzprobleme dadurch ausgelöst oder zumindest verstärkt worden sind. Ob das bei Dir der Fall ist, kann nur eine Psychotherapie herausfinden, aber ich vermute es schon.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

DQiddl%mau^s_mit-_Lexon


Daniela

Liebe Daniela

Hach, es tut mir in der Seel gut, zu lesen, dass ich anscheinend nicht alleine dasteh mit einem Problem, das wohl durch das Erlebnis der Geburt verstärkt oder sogar ausgelöst wurde. Ich leide so sehr darunter. Früher konnte ich so unbeschwert leben. Jetzt grüble ich den ganzen Tag und mach mir Sorgen. Wie heute. Ich spüre was in der Brust und bin mir nicht sicher ob da was ist oder nicht. Das Schlimmste daran finde ich, dass ich ständig in Alarmbereitschaft bin. Innerlich sozusagen. Immer rotiert es in meinem Hirn, ob ich wohl was unternehmen müsste, zum Arzt, ins KH, was auch immer. Ich hoffe so sehr, dass mich diese Gedanken irgendwann wieder in Ruhe lassen werden. Ich wünsch es mir so sehr. Mir ist aber auch klar, dass ich dafür einiges selber tun muss. Ich darf mich von meinen Gedanken nicht allzu sehr in den Bann ziehen lassen. Mich ablenken, rausgehen, mich bewegen....Manchmal fällt das alles nur so schwer, wenn ich den ganzen Tag mit dem Baby alleine zuhause bin. Ich hoffe sehr auf die warme Jahreszeit. Schon immer ging es mir in dieser Jahreszeit psychisch besser als im Winter. Von daher....es wird sicher alles gut. Ich geb mir noch etwas Zeit und ansonsten werd ich wohl professionelle Hilfe in Anspruch nehmen müssen....

Unsere Parallelen sind beachtlich, Daniela. Auch ein Leon? Da könnte man fast einen Zusammenhang mit dem Namen vermuten ;-D

Ich wünsch Dir noch alles Gute für Deine Schwangerschaft. Es ist herrlich, Leben in sich wachsen zu spüren. Und hey. Von der Warte aus hab ich es noch gar nicht gesehen. Dass man in der SS so sehr in sich hineinhorcht, dass man nachher auch vieles im Körper mehr wahrnimmt als zuvor. Interessanter Ansatz. Wirklich!

Alles Gute für Dich und danke für Deinen Beitrag!!!!

Dci/ddlmtaus_Vmit_Leon


Cha-Tu

Du hast eigentlich recht. Es wäre wirklich besser, das Erlebte zu verarbeiten unter Anleitung. Ob Probleme mit dem Herz hin oder her....

Ach, manchmal steh ich mir aber auch einfach selber im Weg :-/ Aber Einsicht ist ja bekanntlich der erste Schritt zur Besserung, nicht wahr?

Ein schönes WE für Dich!!!

sEouindsxo


Diddlmaus, mir ging es nach der Geburt meiner Tochter genauso wie dir.

Auch ich bekam einige Zeit später einen Anfall mit Herzrasen und wurde ins Krankenhaus gebracht.

Danach wurden die "Anfälle" immer häufiger und es kam dann irgendwann soweit, dass ich die Situationen mied in denen ich diese "Anfälle" bekam. Ich konnte nicht mehr einkaufen gehen usw. Später war es dann so schlimm, dass ich das Haus überhaupt nicht mehr verlassen konnte.

Das war vor 23 Jahren. Damals war die "Postnatale Depression" noch nicht so bekannt und ich wurde mit Valium vollgestopft und war in einer psychosomatischen Reha.

Das ganze hat mir überhaupt nichts gebracht und deshalb ging das über ein Jahr so. Aber irgendwann hörte es plötzlich wieder auf. Praktisch von einem Tag auf den anderen.

Lies doch mal hier:

[[http://de.wikipedia.org/wiki/Postnatale_Depression]]

Ich bin überzeugt, dass du unter dieser Depression leidest.

D)iddolmaus_mipt_Lxeon


soundso

Danke für Deinen Beitrag. Es tut echt gut zu hören, dass ich nicht alleine dastehe mit meinem "Phänomen". Ich war früher schonmal depressiv und es liegt bei uns auch einfach in der Familie, depressiv veranlagt zu sein.

Trotzdem fällt es mir schwer, bei meinen Beschwerden an eine Depression zu glauben, denn traurig oder hoffnungslos bin ich ganz und gar nicht. Ich liebe mein Leben und meine kleine Familie über alles. Und ich bin an einem Punkt, an dem ich von meinem Leben sagen kann, dass es genauso ist, wie ich es mir immer erträumt habe :)^

Dass ich gerade jetzt mit so etwas zu kämpfen habe, das kann ich einfach nicht verstehen. Aber vielleicht sind es wirklich die Erlebnisse der letzten Monate, welche in mir drin weiter "rumoren", auch wenn ich mir selber eigentlich "verboten" habe, meine Gedanken weiter davon bestimmen zu lassen. Man könnte fast sagen, dass ich dies alles verdrängen wollte....aber verdrängen passt wohl meiner Seele nicht..... :-/

Ach. Immerhin geht es anderen Frauen genau so. Und ich hab schon gedacht, ich fange langsam an zu spinnen.... :-/ :-/ :-/ :-/

Danke Dir!!!!

SXunny0Sonne0nscheixin


Bin daaaaa - wer noch !!??? ?

Hallo und wunderschönen Montagmorgen alle miteinander!

Na hier tut sich ja richtig was auf "meiner" Seite "Herstolperer zu vergeben"!!!

Das freut mich aber seeehr!!!

Und ich kann auch bei Euch Lieben mitreden -- denn ich kenne zumindest ähnliche Sachen bei bzw. nach der Geburt meines Sohnes damals.

ich hatte es auch alles andere als leicht -- und bekam zu allem Überfluss auch noch hohes Fieber bei der Entbildung....- aber alllles ging gut ---- ich war bloß damals bissel "nervlich angekratzt" --- mit all den neuen Dingen -- musste stillen ohne Pausen, da sooooo viel Milch - damit hätte ich sämtliche Krankenhäuser(Babystationen) beliefern können!! :-o ;-D ;-D ;-D

Na ja, und mein Mann (der 1. damals) war auch alles andere als treusorgend, ganz im Gegenteil --- und als die Wehen von nachts um 2 Uhr bis nächsten Nachmittag 16 Uhr kamen ohne Unterlass --- und kein Mann in Sicht, der mich hätte trösten können, der war immer nur mit seinen kollegen in Kneipen unterwegs --- da war ich auch ziemlich traurig....aber letztlich hatte ich damals einen strammen Burschen zur Welt gebracht mit 8,5 Pfund Gewicht!"!!

Er war das schööööönste und grööööößte neugeborene Baby damals und hatte die tiefste Bass-Stimme --- und alle Schwestern wollten ihn am liebsten selber behalten --- so sehr hatte er ihnen allen, vor allem den anderen jungen Müttern, gefallen! ;-D ;-D

Aber es war MEINER --- und ich habe alles super-gut damals überstanden , mich allerdings 4 Jahre später endlich getrennt bzw. scheiden lassen von meinem damaligen Mann!

Aber ich hatte erstaunlicherweise immer irgendwelchen männlichen "Interessenten" in meiner Nähe, obwohl ich immer ziemlich bemüht war, einem "neuen Partner" aus dem Wege zu gehen.

Und dann kam mein 2. Mann.....- und übrigens ES kannte ich eh nur ganz ganz selten!

Und super-lustig und immer frohgelaunt und vor Lebensfreude gesprüht habe ich auch immer schon!!!

(na Gott sei Dank auch!!)

Ich denke mal, mit solch einer Einstellung, die natürlich leider auch nicht Jeder hat, kann man schon sehr viel bewältigen!

Dann kam der 2. Mann ins Spiel, den ich absolut nicht in meinem Haus haben wollte ---- aber er war uendlich gut zu meinem Sohn, ...na ja und so hielt ich ihn ziemlich laaaaange "am ausgestreckten" Arm, ...bis ich ihn "erhörte" --- nun sind wir fast 30 Jahre schon zusammen, seit 1988 sogar verheiratet.

Meine "süße Knusperwaffel"(mein Sohn) ist seit vielen Jahren schon aus dem Hause....- es geht ihm ober-fantastisch --- und er ist nach wie vor "meine Krönung" schlechthin!!!!

bin verdammt stolz auf meinen Sohn --- und immer, wenn ER sagt, dass ich "seine Nummer EINS" bin --- dann schmilzt mein Mama-Herzlichen gleich dahin... |-o |-o ;-D ;-D ;-D

Und er sagt, dass ich seine "beste Freundin" bin ---- na welche Mama wäre nicht stolz auf solch ein Pracht-Exemplar !!??? ?

Lange Rede , gar kein Sinn, ich habe sehr sehr viel Humor, auch wenn der mitunter bissel im Rahmen bleibt (aber nicht wirklich!) , wenn mich die Extrasystole und/oder Aussetzer mal bissel zu sehr plagen, ...weil wieder der Mann am Zocken war --- so hoffe ich doch sehr, dass ich das alles noch voller in den Griff kriege -- und lasse mich eh davon nicht unterkriegen!

Und sollte mein "Männe" das einfach nie mehr lassen können oder es mir noch mehr auf den "Keks" geht --- und immerzu mit lecker-feinen ES belohnt wird, ....dannnnnn..........könnte es allerdings sein, ....dass ich ihn eines ferrrrnen Tages mal "nach weißen Sand" schicken werde!

(aber das will ich mal nicht hoffen! !!)

Aber wie schon mal erwähnt, "die Hoffnung stirbt zuletzt" - und das ist auch verrrry gut so!

Und unterkriegen lassen wir uns hier auch nicht - bittschön!!!

Und denkt bitte immer schön an unseren lieben Cha-Tu, der einfach ein ganz fantastischer Mensch ist und viele höchst lehrreiche Tipps zu unseren "elendigen VES und SVES" gibt!!!

Was wären WIR "ohne ihn" !!!??? ?? :-o :-o :°( :°( :°(

Er ist echt die "Krönung" hier in diesem Forum!!!!!!!!

Man kann sooooo viel von ihm noch lernen.....

Und ER hat schon so viel Schreckliches bzw. Unangenehmes durchgemacht und auch durchgestanden ----- -also "alllllle Hochachtung", mein lieber Cha-Tu !!!!!!!

Und mach bitte schön weiter so!!!!

Bist ein sehr tapferer Mann --- was machst Du eigentlich beruflich ??? (falls das jetzt hier nicht zu "intim" gefragt ist!??)

ich freu mich auf DICH --- und natürlich auf Eure ganzen Antworten!!!

Bis später...

ganz liebe Grüße

vom lieben Sunnylein :-D :-D :-D *:) *:) *:) *:) *:) *:)

C|hax-Tu


Nana, Sunny, jetzt sind die Lobeshymnen auf mich aber genug *:) Danke schön... @:)

Was ich von Beruf mache? Das ist hier im Forum bekannt, und kein Geheimnis. Ich bin wegen meiner Herzkrankheit Rentner. Früher war ich Sozialtherapeut und Psychologischer Berater, aber das lässt meine Krankheit nicht mehr zu.

Deinen Stolz auf Deinen Sohn merkt man Dir hin und wieder an. Schöööön...

Ganz liebe Grüsse

Cha-Tu

SounnySo]nn!enschxeiin


Krankenhaus??

hallo lieber Cha-Tu,

...danke für Deine lieben Worte!! @:)

Du hattest mal geschrieben, dass man Dich "demnächst" mal im Krankenhaus genauer unter die Lupe nehmen will --- wegen Deiner VES --- WAS soll denn dann alles von ärztlicher Seite unternommen werden ???

Und WANN soll denn damit begonnen werden ??? ?

Ich muss immer wieder sagen --- alle Hochachtung, ...dass Du Deinen Herzinfarkt vor 13 jahren sooooo gut überstanden hast --- und auch jetzt mit soooo vielen Herzrhythmusstörungen so unendlich tapfer umgehst --- da muss ich echt meinen "Hut" vor Dir ziehen!!!!!!! @:) @:)

Und "unsereins" jammert hier herum wegen der elendigen (wenn auch harmlosen - so doch irgendwie bissel nervtötenden) ES !

Aber da siehste mal wieder, ist eben nicht jeder so tapfer und stark wie Du --- Du lieber Cha-Tu !!

(das hat sich ja sogar gereimt!? :-o ;-D)

Und darum tut es UNS ALLEN, die wir damit eben leider bissel feinfühliger umgehen, so unendlich gut, ...dass wir hier immer wieder Deine Beiträge dazu und Ratschläge "hören" bzw. lesen können!

Dafür muss Dir dat liebe Sunnylein jetzt echt mal ganz kräftig danken, Du Lieber!!!!! @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:) @:)

Und musst DU denn gegen Deine ES und/oder VES eigentlich Medikamente einnehmen ???

(oder kommt das letztlich bei Dir auch "nur" von der Psyche?)

Und sag doch bitte, wie sieht so Deine tägliche Ernährung aus ??? ?

(Jetzt kannste ja mal bissel genauer hier antworten --- denn NUN sind wir ja schließlich in "meinem" Beitrag , gell !!!??? ? ;-) ;-) ;-D

Ich freu mich auf Dich!

Bis dahin ganz liebe Grüße für den lieben Cha-Tu

von dem lieben Sunnylein *:) *:)

C5ha-Txu


Hallo, Sunny,

ich nehme gegen die ES einen Betablocker, aber nicht nur dagegen, sondern auch als Infarktprophylaxe. Ich nehme insgesamt einen Betablocker, ein Sartan, ein Nitro-Medikament, ASS und ein Statin. Und natürlich Insulin, weil ich ja Diabetiker bin.

Wie sieht meine Ernähung aus... Tja:

Morgens esse ich einen Frischkornbrei (aus rohem Getreide, Nüssen, Kernen, und viel Obst; Getreide, Nüsse, Kerne wechseln täglich), mittags esse ich meistens Gemüserohkost (z.B. heute mittag 1 Avocado, 1 Kohlrabi, 2-3 Möhren, immer schön die verschiedenen Gemüsen täglich wechselnd), hin und wieder auch mal Reis mit Gemüse. Nachmittags esse ich 2-3 Stücke Obst, und abends eine warme Mahlzeit, z.B. Gemüsereis und andere Reisgerichte, Eintopfgerichte, Hirsegerichte; manchmal aber auch abends Rohkost. Mein Rohkostanteil liegt meistens um 70%, im Sommer etwas mehr, im Winter etwas weniger.

Lieben Gruss

Cha-Tu

Hjerzc~hoenx07


Mich würde mal intressiern wie Leute mit ES arbeiten können. Was macht ihr wenn sie während der Arbeit auftreten, könnt ihr euch dann fassen?

CHA Tu kannst mir mal so ein Rezept geben für den Frühstücksbrei ??? @:)

C3ha5-Txu


Herzchen,

ich habe diese ES täglich, von morgens bis abends. Und bis vor 13 Jahren habe ich damit auch gearbeitet. Man gewöhnt sich dran, wenn man sich klar macht, dass das nicht gefährlich ist. Jetzt bin ich in Rente (aber nicht wegen der ES ;-) ).

Frischkornbrei: siehe hier:

[[http://www.med1.de/Forum/Ernaehrung/292084/]]

Der vierte Beitrag von oben.

Lieben Gruss

Cha-Tu

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