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Bekomme schlecht luft und bin ständig krank

k1lWirhry hat die Diskussion gestartet


Hallo ihr da draußen,

ich bin 27 und habe eigentlich schon seit der Pubertät eine labile Gesundheit. Aber seit einem Jahr ist es total schlimm geworden. Ich weiß nun gar nicht in welches Forum meine Beschwerden passen, deshalb probier ich es mal hier und da.

Also alles fing im Januar 2006 an, als ich eine a-Typische Lungenentzündung hatte, die erst nach Wochen erkannt wurde.

Seither hatte ich ununterbrochen Infekte, Schwächegefühle und keine Energie mehr. Seit 2007 habe ich auch unspezifische Menstruationsbeschwerden (zu lange und schmerzhafte Menstruation) und wahrscheinlich einen Reizmagen und Darm.

Zudem habe ich schon seit 10 Jahren orthopädische Beschwerden.

Bisher gibt es keine Diagnose.

Was mir aber sehr große Sorge macht ist, das ich (auch schon vor der Lungenentzündung) keine Kondition habe und bei einem normalen Spaziergang schon schnell außer

Atem komme und laut Atme und schlecht sprechen kann. Zudem habe ich öfter mal so Herzstolpern.

Manchmal kann ich tagsüber (auch im Ruhezustand) schlecht Atmen, habe das Gefühl ich atme nur Oberflächlich und es kommt gar nichts im Körper an.

Außerdem bin ich so was von müde und schlapp, obwohl ich ausreichend schlafe und keinen Stress habe.

Nachts werde ich mitunter spontan wach und muss nach Luft schnappen. Laut Aussage meines Partners scharche ich auch leicht und werde dann eben manchmal davon wach. Ich habe eine leicht schiefe Nasenscheidewand. Aber ob das all das erklärt?

Ich bin übrigens nicht übergewichtig!

Bin sehr besorgt!

Antworten
s=peedyx-X


vergiss das was agnes geschrieben hat. das schreibt sie/er bei 95 % aller Beiträge!

a3gnxes


weil es auf 95% der Leute zutrifft?

Der Anteil der Psychosomatiker in @med1 ist erheblich höher als im RL.

kVlirorxy


Also ich war schon bei einer Ärztin für Psychiatrie Schwerpunkt Psychosomatische Erkrankungen, weil ich ja auch von Ärzten gehört habe das es psychosomatisch sein kann, da sie so nichts finden was die Beschwerden in dem Ausmaß erklärt. Und ich wollte keine Möglichkeit verstreichen lassen, um meine Beschwerden zu beheben.

Die Psychiaterin hat mir aber auch gesagt, das sie bei mir aber nicht annimmt, das die Beschwerden psychosomatisch sind. Ich habe selbst Psychologie studiert (allerdings nicht zu Ende, wegen dem ewigen Krank sein) und denke ich bin schon aufgeklärt, dass die Psyche einen sehr großen Einfluss auf den Körper bzw. den Menschen hat. Aber mein Gefühl sagt mir eben auch, dass hinter allem etwas anderes steckt. Auch darf nicht vergessen werden, das häufig auch somatische Beschwerden erstmal psychische auslösen. Es ist nicht immer der umgekehrte Fall!

a:gnexs


hast Du den Artikel gelesen? wenn man seine Ionen mit der falschen Atmung so durcheinanderbringt, kann das viele physische Symptome zur Folge haben

sSpoeTedyx-X


Aber Hyperventilation ist doch was völlig anderes und hat mit seiner Krankheitsgeschichte gar nichts zu tun. Bei seiner Lungenentzündung ist es ja normal, dass man etwas kurzatmiger ist und der Allgemeinzustand nicht 1a ist. Du kannst aber nicht sagen, dass seine Beschwerden lediglich psychosomatisch sind. Ich denke dadurch das du die Lungenentzündung bekommen hast schaust du jetzt noch mehr auf deinen Körper und findest vielleicht irgendwelche Ansatzpunkte für eine krankhafte Veränderung, aber wenn du diese Beschwerden mit der Kurzatmigkeit schon wesentlich länger hast, dann sprich doch mal mit deinem Hausarzt und erzähl ihm deine Krankheitsgeschichte, sag aber auch dazu, dass du ein klein wenig hypochondrisch veranlagt sein könntest. Wenn du allerdings dann komplett durchgecheckt bist, dann ist es auch so, dass du gesund bist. und dann musst du wirklich mal daran denken, ob deine Beschwerden psychosomatisch sind.

kjlirxry


Also erstmal bin ich kein er... ;-) Sonst hätte ich wohl kaum Menstruationsprobleme...

Und dann ist es so das ich mich bestimmt durch häufiges Krank sein auf neue Zeichen meines Körpers aus der Ruhe bringen lasse. Hypochondrisch bin ich aber deshalb noch lange nicht. Und wenn mir eine Fachfrau sagt, das sie die Beschwerden nicht für psychosomatisch hält, dann vertraue ich mal eher auf ihr Urteil! Es ist ja auch nicht so, das bei mir nie etwas heraus gekommen ist, aber die Diagnosen reichen nicht aus, um die Vielzahl an Symptomen und die Dauer zu erklären. Ich habe z.B. eine leichte Schilddrüsenunterfunktion und hin und wieder mal Gastritis. Und wie gesagt, auch orthopädische Beschwerden (HWS/LWS und Verdacht auf Sakroiliitis).

Aber die Häufigkeit der Infekte, die Atembeschwerden, die schlechte Kondition, die extreme Müdigkeit und Schlappheit lassen sich daher nicht erklären sagt der Doc!

Wer hat denn noch was ohne Psychosomatik anzubieten! :-p

p?raxxa


Hi klirry,

........lassen sich daher nicht erklären sagt der Doc!

Auf was stützt, dein Arzt, den diese "Diagnose"?

Was wurden den schon für Untersuchungen gemacht?

apluithIeaxa


Hallo Klirry,

bist Du bereits auf Morbus Bechterew (HLA), Boreliose oder Fibromylagie untersucht worden?

Bechterew und Boreliose können über das Blut getestet werden. Die Diagnostik der Fibromyalgie gestaltet sich schwieriger, da es sich um eine Ausschluss-Diagnose handelt. Bei mir hat sich das Diagnoseverfahren über fast 2 Jahre hingezogen. Ich würde Dir empfehlen, Dich mal an einen internistischen Rheumatologen zu wenden. Die Symptome, die Du beschreibst - einschließlich der Sakroiliitis - treten häufig im Zusammenhang mit der Fibromalgie auf. Um einen Ansatz in der Diagnostik zu haben, werden zunächst 18 sog. "Tenderpoints" getestet. Danach werden dann sämtliche anderen Krankheiten durch zahlreiche Untersuchungen ausgeschlossen. Natürlich hat auch die Fibro (wie jede Krankheit!) einen psychosomatischen Anteil, aber es ist eine schwere Erkrankung, die auch entsprechende Behandlungsmethoden erfordert. Mir hat der Rheumatologe nach der Bestätigung der Verdachtsdiagnose gesagt "Sie sind nicht gagga- Sie sind schwer krank".

Alles Gute *:)

Alitheaa

k)lixrry


Die Psychiaterin hat im Rahmen einer psychosomatischen Anamnese alle somatischen Faktoren wie frühere Erkrankungen, medizinische Befunde, derzeitige Beschwerden in chronologischer Reihenfolge erfragt und erfasst. Dann wurden ebenfalls alle psychosozialen Faktoren wie meine gesamte Lebensgeschichte, soziale Beziehungen, jetzige Arbeitssituation detailliert besprochen.

Die Psychiaterin meinte es gehe ihr in so einem Fall um eine individuelle Gewichtung aller erhobenen Faktoren. Das bedeutet konkret, dass sie schaut welche Faktoren überwiegen bei mir und wie beeinflusst sich das alles gegenseitig.

Die Psychiaterin ist der Meinung, dass bei mir durch die fortlaufenden Erkrankungen, welche seit 2 Jahren akut sind, die Psyche natürlich mitleidet. Aber nicht, das die Beschwerden durch die Weise entstanden sind. Insbesondere die Tatsache, das ich gesagt habe, ich bin froh wenn es psychosomatisch ist, dann kann ich eine Therapie beginnen und werde vielleicht, schnell wieder gesund, hat sie dazu veranlasst zu sagen, sie glaubt nicht das die Ursache psychosomatisch ist. Denn häufig gestehen sich Menschen die psychosomatische Beschwerden haben, dies gar nicht ein.

Außerdem kann man bei mir zyklische Verschlimmerungen beobachten, so dass sie eher auf hormonelle Ursachen tippt.

Klar ist aber natürlich Psyche ohne Soma geht so wenig wie Soma ohne Psyche. Wenn ich gestresst bin, bekomme ich Kopfweh- und wenn ich Kopfweh hab, bin ich gestresst. Aber es ist eben wichtig zu sehen, was war zuerst da und was könnte der Auslöser sein.

Meine Psychiaterin (die ich übrigens richtig klasse finde) ist der Ansicht, dass viele Ärzte sich nicht bewusst machen, das man auch heut zu Tage mit den zur Verfügung stehenden Apparaten und Labormethoden noch lange nicht jeden körperlichen Vorgang erfassen kann. Dann heißt es schnell "alles psychosomatisch".

Andererseits kann man sehr vielen Menschen wirklich eine Psychotherapie empfehlen, da fast jeder irgendwelche psychischen Belastungen mit sich rum trägt.

Ihr Tipp an mich war die hormonelle Seite abklären zu lassen, eventuell alternative Heilmethoden auszuprobieren und wenn ich möchte eine begleitende Psychotherapie, um sich nach allen Seiten hin abzusichern.

Da ich nicht alle möglichen Ärzte ausprobieren will, wollte ich halt gerne hören, ob hier jemand was mit den Symptomen anfangen kann, so das ich weitere Denkanstöße bekomme, um ein gewisses Ausschlussverahren durchzuführen.

Das mit dem rheumatologischen Internisten finde ich eine gute Idee und werde sie auf jeden Fall in Angriff nehmen.

Auf Morbus Bechterew, Borreliose oder Fibromylagie bin ich noch nicht untersucht worden. Mein HS meinte Borreliose würde viel zu sehr in den Medien publik gemacht und so häufig käme das auch nicht vor. Ich fragte ihn, weil ich schon häufiger Zecken hatte.

Fibromylagie hatte ich mir selbst schon mal überlegt, aber ich kenne keinen Arzt der damit Erfahrung hat und sowas diagnostizieren könnte... >:(

Puh, mir rauchen jetzt die Finger *:)

kVlirxry


AGNES

Ach "agnes": Mich würde noch mal interessieren, woher du weißt das in diesem Forum 95 Prozent aller User Psychosomatiker sind? Hast du eine Statistik darüber erhoben und wenn ja, wie hast du diese denn durchgeführt?! ???

Verstehe mich nicht falsch, ich will dich nicht angreifen, weil du dieser Meinung bist, aber wenn du so selbstbewusst mit solchen Zahlen um dich wirfst, dann will ich auch wissen worauf diese Annahme beruht!

Klar hat auch die Psyche -wie schon geschrieben- einen nicht zu vergessenen Anteil. Aber das wolltest du doch wohl damit nicht sagen oder doch?

C_haq-Tu


Klirry,

Agnes ist Ärztin, sie ist eine der langjährigsten Mitglieder hier im Forum. Als Therapeut kann ich Dir sagen, dass ihre Zahl vermutlich in etwa stimmt. Mögen es auch nur 90 oder 80 sein, aber es ist die Mehrheit.

Schönen Gruss

Cha-Tu

sVpeedryT-X


ich möchte mich ja nicht einmischen, aber die zahl 95 % habe ich in Umlauf gebracht ;-D

CjhIa-Txu


Naja, speedy, das entspricht aber wohl in etwa Agnes' Meinung ;-)

Gruss

Cha-Tu

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