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Bei wem ist die Thrombose schon länger her?

PTat%ella"luxa


Hatte keine Mabenbeschwerden. Mir wurde aber eingeschärft viel zu trinken (ist schliesslich auch Rattengift, was wir da zuunsnehmen oder genommen haben). Die Inhalsstoffe sind jedenfalls fast identisch. Bei den Strümpfen habe ich nur wenige Farben zur Auswahl. Brauche wegen übermässiger Beinlänge spezialanfertigungen. Ab Stange passt nichts. Zudem sind die Dinger so teuer, dass die Unfallversicherung (in meinem Fall bezahlt diese) nur 1/2 jährlich max. zwei Paare bezahlt. Bin soeben wieder an einem kurzen Strumpflosversuch. 2 Stunden sint inzwischen vergangen. Dummerweise fühlt sich mein Bein bereits wieder ungut an. Zudem entwickelt sich ein leichter Schmerz. Ich geh und ziehe erneut die Strumpfhose an.

DZanim7onsPtexr


Ach du arme :-(

Mir zahlen die auch nur 2 Paar pro Jahr. Habe mir die andern selber bezahlt! Ich fühl mich einfach besser wenn die gut aussehen....

Kann ünrigens ewig ohne Strumpf sein wenn ich das Bein ab und an hochlege. Wobei ma abwarten wenn alles wieder offen is.

Naja am 29.4 erfahre ich ja wie sich alles entwickelt hat.

PFat-ellaSluxxa


Wieviel musstest Du bezahlen? Der Preis für meine liegen bei 340.- Schweizerfranken. Etwa 220 Euro. Den Preis finde ich Wucher. Habe inzwischen 4 Strumpfhosen und einen Kniestrumpf. Diese wurden alle durch die Versicherung übernommen. Meine Strümpfe werden in Deutschland angefertigt. Die Qualität ist sehr gut. Hatte nie Probleme mit der Haut. Grüsse

D[animjons=ter


Meine bisher teuersten haben 200 euro gekostet und die Kasse zahlt mir die leider nicht.

P3atZella<luxa


Ach ja, habe herausgefunden, dass ich auch nur 2 Paar jährlich bekommen würde. Diesmal hatte ich etwas Glück, da ich 10 kg. an Gewicht verloren hatte wurde eine Ausnahme gemacht.

Dgantimonsxter


Du Glückliche!!!

Ich habe locker 8 kg zugenommen. Naja hab mit dem Rauchen aufgehört usw.

D7ani%monstxer


Sag ma Patella wie lange hast du gebraucht bis du dein altes "Körper-Gefühl" wieder hattest?

Meine Ärztin meinte heute das ich wohl eine Therapie brauche ......

Is es nicht normal das man sich 3 Monate dannach noch immer drüber aufregt usw.?

P%at$el0laluxxa


Über Normalität lässt sich bestimmt streiten. Für mich ist klar, mein altes Bein bekomme ich nie mehr zurück. Die Kniestrümpfe bleiben mir vermutlich erhalten. Ein Bein ohne funktionsfähige Venenklappen ist nun mal nicht mehr was es einmal war. Damit muss ich wohl oder übel leben. Neben den Venen macht mein Knie auch öfters wieder Ärger. Abgefunden habe ich mich damit auch noch nicht ganz. Gestern hat sich bei mir die Diagnose Thrombose gejährt. Manchmal überlege ich mir auch, ob ich mir psychologische Hilfe holen soll. Bis anhin bin ich aber sehr gut zurechtgekommen. Mir ist jedoch bewusst, dass die Sache noch nicht ganz verdaut ist. Ein Glück habe ich jedoch, ich habe durch die Thrombose nicht nur verloren sonern auch gewonnen. Ich nehme mir mehr Zeit für mich und gehe bewusster mit meinem Körper um. Ich empfinde das ganze wie eine Art Trauerarbeit zuerst kam das Verdrängen, dann das Zweifeln und Hadern. inzwischen sehe ich wieder vorwärts und kämpfe. Hilfreich war und ist, dass ich Erfahrungen und Erlebnisse aus dieser Zeit aufgeschrieben habe. Du sagst nicht von welcher Art Therapie der Arzt sprach. Mein Physio ist noch immer ein wertvoller Wegbegleiter (nur noch alle 2 Monate Wohlfühlphysio). Bei Fragen habe ich in ihm ein guter Berater. (Zugegeben ich habe einen Superphysio). Ich weiss nicht wie deine Thrombosenstory verlief. Bei mir war die Sache wie es dazu kam und wielange alles dauerte sehr belastend. Danan habe ich heute noch sehr zu nagen. Was genau hat Dir der Arzt empfohlen?

DIanimo[nAstexr


Sie hat mir angeboten zu einer Gesprächstherapie zu gehen bei der man einfach wieder mehr Selbstvertrauen und wohl auch Körperverständniss nach Krankheiten erlangt. Das is quasi eine Thraumaverarbeitung.

Seit der Fehldiagnose bis heute waren schon viele Erlebnisse die mich doch stark geprägt haben und ganz klar hadere ich oft mit meinem Schicksal und gehe Überlegungen nach wie: "Hätte ich doch nicht wieder mit der Pille angefangen!" oder "Hätte ich bei dem Arzt auf eine erneute Untersuchung bestanden" ....

Naja ich finde mich halt jeden Tag mehr damit ab das es nun einfach so passiert ist.

Noch bleibt ja die Hoffnung das noch Klappen heil sind! :)

PKaqtellalxuxa


Wie gesagt, auch ich habe mir über eine Unterstützung bereits Gedanken gemacht. Ich glaube wenn mir ein Arzt diese empfehlen oder anbieten würde, würde ich einsteigen. Je länger die Sache her ist, umso mehr wird mir bewusst, dass gewisse Erlebnisse sehr belastend für mich sind und waren. Würde mich freuen zu hören wie es bei Dir weitergeht und ob Fortschritte zu erkennen sind. Möglicherweise kann Dir das Verschriftlichen deiner Erfahrungen auch etwas helfen. Ich sass stundenlang am PC. Manchmal hadernd, manchmal weinend, manchmal wutentbrannt und manchmal auch mit viel Humor. Ich weiss nicht, wieviel es ausmacht ob man eine Klappe mehr oder weniger hat. Dank meiner Physio bekam ich das Gefühl dafür selbst aktiv für mein Wohlbefinden und meine Schmerzfreiheit etwas tun zu können. Falls Dir eine andere Stelle das auch bieten kann, dann empfehle ich es Dir zu tun! Bei mir steht zur Zeit mehr noch der psychische Aspekt im Vordergrund. Das Gefühl, von so vielen Mitmenschen nicht ernstgenommen worden zu sein belastet. Dazu kommt auch die eigene Schuldzuweisung und das Finden einer etwas anderen, neuen Identität. Ich glaube, dass diese Prozesse von den Ärzten meist nicht erkannt werden. Die sehen bei mir meist eh nur die coole, selbstsichere Fassade. Ich deneke es spricht für dein Arzt wenn er Dir die Möglichkeit anbietet.

n;efertexri888


Hallo!

Schleiche mich eben mal dazu.

Wollte mal dankeschön sagen für die ausführliche Beschreibung -besonders auch der psychischen Komponente..

Sehe nun, dass auch andere mit diesem Trauma zu kämpfen haben,

wie die"Trauerarbeit"(schön ausgedrückt!) verläuft und wie man möglicherweise einen Weg zur Bewältigung findet.

-bin erst am Anfang und manchmal fast am Verzweifeln :-(

Also vielen Dank!!

PS:ab wann ist denn Lymphdrainage zu empfehlen?

Liebe Grüße!

e$lse-,nord


Ich hatte keine Thrombose, aber einen Schlaganfall (oder auch mehrere). Wer die ganze Geschichte will, hier schauen: [[http://www.med1.de/Forum/Neurologie/325655/]]

Der Schlaganfall war im Mai 2006, ist jetzt also fast 2 Jahre her.

Ich habe sehr lange gebraucht, um mich mit den Konsequenzen abzufinden. Heute ist es größtenteils ok, ich habe es verarbeitet ohne ärztliche Hilfe (Therapie), allerdings bin ich ja hier gelandet und habe mir meinen Frust von der Seele geschrieben.

Aber selbst heute überkommt es mich noch manchmal, dass ich echt sauer bin auf meine diversen Ärzte und ihre Fehleinschätzungen.

100%iges Vertrauen setze ich in keinen Arzt mehr, sondern informiere mich häppchenweise weiter selbst.

Manchmal denke ich immer noch, hätte mein HA die hohen Cholesterinwerte und andere auffällige Blutbefunde ernster genommen, dann wäre das gar nicht erst passiert. Oder hätte der Neurologe meine Beschwerden ernster genommen, dann wäre es für mich besser ausgegangen. Hätte ich gewusst, dass eine ganze Reihe meiner "Beschwerden" zu einer bestimmten Krankheit passen, wäre ich früher zum Arzt gegangen.Hätte..hätte..hätte.

Aber es lässt sich nicht mehr ändern. Damit habe ich mich abgefunden.

Nur eines will ich nicht, dass mir das noch einmal passiert. Deshalb kümmere ich mich selbst mehr um meinen Körper. Ich habe die Zügel wieder selbst in die Hand genommen und entscheide selbst, was für mich gut ist (soweit ich es beurteilen kann).

Auch ihr werdet diesen Weg irgendwann finden, ob mit oder ohne Hilfe. Es dauert halt seine Zeit.

D anim&onstexr


Lieb das ihr dazu so viel schreibt :)

Werde nun auf jeden Fall zu dieser Therapie gehen und mich einfach überraschen lassen. Ob dies was bringt kann ich dann ja hier berichten :) Naja auf jeden Fall wird es nichts schaden.

@ else-nord:

Schade das es bei dir auch so gelaufen ist.

Was jedoch ( denke ich ) das Thrauma nach Thrombosen so verstärkt ist einfach, dass keiner wirklich Bescheid weis geschweige denn es überhaupt Langzeitstudien gibt die Aufschluss darüber geben welche Behandlungen und Verhaltensweisen überhaupt was bringen!

Ich hasse diese Unsicherheit!!!

@ Nef:

Wird es bei dir schon besser? Hat mir so leid getan deine Geschichte :(

n'ef[eirteriC88x8


@ dani

nicht wirklich...aber Danke der Nachfrage!

habe heute einen Durchhänger und weiß gar nicht, welches Trauma ich zuerst bearbeiten soll...

schon gar nachdem dieser"freundliche"Phlebologe mich so mies behandelte und mir so gar keine Hoffnung auf Besserung des Beines machte.

Muss ich mir dann wohl selber machen!...

ansonsten wäre ich jetzt noch genau 4Wo schwanger... :°(

Kjnöde1lichen


Hallo zusammen,

ich habe seit 3 Jahren eine Thrombose im linken Bein und habe mich ehrlich gesagt immer noch nicht ganz mit der Sache abgefunden.

Hatte vor 3 Jahren einen Notkaiserschnitt und bin in den nächsten 4 Wochen 5 mal ins Krankenhaus wegen starken Schmerzen im rechten Rücken verbunden mit Atembeschwerden gegangen als auch von meinem Hausarzt überwiesen worden. Wurde immer wieder nach Hause geschickt mit der Diagnose "eingeklemmter Nerv". Nach 4 Wochen war mein linkes Bein doppelt so dick wie vorher, blau und auch kalt. Wurde mit Notarzt wieder ins Krankenhaus eingewiesen. Diagnose: tiefe 4-Etagen-Beinvenenthrombose, ca. 4 - 6 Lungenembolien. War 1 Woche stationär, hatte wahnsinns Schmerzen und konnte nach ca. 2 Monaten wieder laufen. Marcumar habe ich 1 Jahr genommen und dann abgesetzt. Leider scheiden sich da auch die Meinungen der Ärzte. Mein Venenspezialist hat mir dazu geraten abzusetzen, da keine Gerinnungsstörung vorliegt (war eindeutig der Kaiserschnitt, schwere Geburt usw.), mein Hausarzt versteht die Welt nicht mehr und redet mir öfters ins Gewissen, dass jemand wie ich lebenslang Marcumar nehmen muss. Gehe jetzt am Mittwoch in eine Venenklinik nach München und höre mir deren Diagnose an.

Vor 8 Wochen war ich 4 Tage auf Intensivstation, da ich die selben Symtome wieder hatte und mein DDimer Wert bei 2500 (Grenzwert 500) lag. Also höchste Arlarmstufe. Wurde aber nach 5 Tagen entlassen mit der Aussage kann auch eine schwere Bronchitis gewesen sein.

Bin momentan also ziemlich ratlos x:) und etwas verwirrt wem ich noch so recht glauben schenken soll.

Mein linkes Bein ist immer noch 4 cm dicker als das rechte (immerhin hatte ich eine Ausgangssituation von 12 cm Unterschied). Die 4 cm werden aber so bleiben. Meinen Strumpf trage ich regelmäßig von morgens bis abends. Leider bilden sich trotzdem Krampfadern. Ohne Strumpf wird mein Bein nach ca. 5 - 10 Minuten blau. Im Bauchbereich haben sich mittlerweile auch einige Krampfadern gebildet. Die Diagnose meiner tollen Ärzte: In 10 Jahren offenes Bein. Sport wird mir auch ans Herz gelegt, was ich auch versuche durchzuziehen. Aber bei 2 Kindern, Haus und Arbeit ist es nicht ganz so einfach sich die Zeit (was natürlich wichtig wäre) zu nehmen (vielleicht so ab 22.00 Uhr).

So, jetzt kennt ihr so meinen Leidensweg. Bin momentan ziemlich angekekst von der ganzen Sache aber leider kann ich es ja nicht ändern. Hoffe, dass die Leute in München mir eine klare Aussage über meinen weiteren Weg machen können.

Liebe Grüße

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