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Bei wem ist die Thrombose schon länger her?

ndefe*rtexri888


Knödelchen, du Arme!:°_

klingt ja alles nicht so vielversprechend..

dTeniseu77


das sind ja echt voll die Horrorgeschichten! Aber ich würde auch nicht lebenslang Marcumar nehmen wenn keine Gerinnungsstörung vorliegt. Nicht einmal alle Leute mit Gerinnungsstörung müssen das. Kann man denn die Krampfadern nicht veröden lassen? Müsste in deinem Fall doch sogar die Krankekasse übernehmen!

D:an[imonOsFter


So einfach is das net mit den Krampfadern wenn du eh schon ettliche Venen hast die nach na Thrombose nicht mehr funktionieren -.-

Ppatell!aluxxa


Wer hat mir weitere Tricks, wie man solche Traumata verarbeiten kann. Hat jemand gute Literatur dazu? So im Sinne Hilfe zur Selbsthilfe? Danke, dass Ihr Euch alle gemeldet habt. Die Tatsache nicht allein zu sein hilft extrem.

e$l.se^-nor>d


Literatur nicht, ausser selbermachen. Soll heißen: Ich habe den ganzen Hergang quasi als Krankenakte für mich zu Hause aufgeschrieben. Das führe ich auch heute noch weiter, alle Untersuchungsergebnisse/Vorkommnisse schreibe ich mir auf.

Poateglla!luxa


Liebe Else - nord

auch ich habe das getan und tue es weiter (aufschreiben). Werde die Geschichte vermutlich Verlägern anbieten und wenn sie niemand möchte könnte ich sie ja brockenweise im Forum verfüttern. Aber in erster Linie ist sie für mich zur Verarbeitung. Bin nur nicht so sicher ob das reicht. Zur Zeit habe ich wieder sowas wie ne Kriese. Diese Auf und Abs machen mich fertig. Immer wenn ich mich über einen Fortschritt freue muss bestimmt das Knie oder das Bein erneut schmerzen. Gestern hatte ich Beschwerden an der Leiste. Bin vermutlich wieder zu lange gesessen (ich spreche von bloss 2 1/2 Stunden am Stück). Mein Knie hatte auch nichts besseres zu tun als in die Ziperei miteinzustimmen. Manchmal könnte ich echt schreien. Da tust du alles, treibst Sport, trägst die Strümpfe, achtest auf das Gewicht, rauchst nicht. Wo bleibt da der Lohn für all die Mühe? Zum Kuckuck! Warum gibt mir nicht jemand einfach wieder meine intakten Venenklappen zurück? Naja, diese Gedanken kennt Ihr wohl zu genüge.

n@efEerTte'ri88T8


:)z x:)

Ich bestelle jetzt einfach ein Wunder!o:) :)* :)^ ;-D

DZanimlonstxer


@ Patella:

Die Med. Hochschule in Hannover hat schon Probanden künstliche Venenklappen eingesetzt. Angeblich wird das in einigen Jahren die gängige Methode zur Behandlung sein ^^

Wenn das mal nicht eine feine Sache wär :-D Sobald die ganze Sache da ausgereift ist besorg ich mir Neue!!!

Das mit den Schmerzen kenne ich auch. Was mich irre macht ist vorallem, dass meine gesundes Bein andauernd so ein klein wenig schmerzt!! Und da ich mich gerne selber irre mache überleg ich dann ob man nicht doch auch unter Macumar eine Thrombose bekommen kann %-|

Könnt gut sein das sowas daher kommt das ich/wir zu sehr auf Signale achten. Früher hätte ich son ziepen im Leben nicht bemerkt!

LG Dani

KpIdelchexn


So,

heute war ich also bei dem Venenspezialisten in München. Diagnose = besaufen. Tut mir leid, aber bin echt total frustriert.

Also, im Januar hatte ich eben keine Bronchitis sondern wieder eine Lungenembolie. Mein linkes Bein ist wieder zu (im Oberschenkel total, Knie, Wade und Leiste noch leicht). Muss jetzt nochmals diesen Gerinnungstest machen. Dann wird entschieden ob Marcumar oder nicht. Versteht das einer, bis dahin (Termin für Test´: in 3 Wochen, Diagnose nochmals 1 Woche und dann wird entschieden ob Marcumar oder nicht) kann ich mich so richtig meines Lebens freuen :-/.

Habe heute auch noch erfahren, dass mein Bein schon ziemlich schlecht aussieht, was eventuell heißt dass ein offenes Bein so in ca. 5 - 8 Jahren dazugehört mit anschließender Sprunggelenkslähmung und Klumpfuß.

Meine Frage was ich dagegen unternehmen kann: Sport, Sport und nochmals Sport (laufen, schwimmen, radfahren).

Eine Venenoperation ist ausgeschlossen, da es innerhalb von 8 Wochen nach Entdeckung der Thrombose passieren müßte. Bei meiner Größe der Thrombose besteht aber die Gefahr, dass ein Klumpen verloren geht und in die Lunge wandert. Mein Arzt meinte bei zwei kleinen Kindern wäre dieses Risiko zu groß. Außerdem ist ja eh jede Operation absofort lebensgefährlich.

Also, ich wünsch euch trotzdem einen schönen Abend. Ich für meinen Teil muss mich heute glaub ich echt besaufen und ab morgen fange ich wieder an nicht mit meinem Schicksal zu hadern, sondern diese ganze Sache anzunehmen und das Beste daraus zu machen.

Euer

KZ}delcxhen


Ach ja, hat Alkohol nicht auch blutverdünnende Wirkung? ;-D

Tschuldigung bin aber heut echt nicht zurechnungsfähig.

PHatella:lxuxa


Hey Danimonster,

das mit den Schmerzen im Gesunden Bein kenne ich. Tröstlich, dass Du das auch hast. Spricht einmal mehr dafür, dass wir uns das nicht einbilden und das Ärzte die das als unglaubwürdig betrachten einmal mehr keine Ahnung von nichts haben (kenne einen solchen).

Da mein Vertrauen in die Medizin grundlegend gestört ist, werde ich Dir bei der Venenklapen-Op. den Vortritt lassen :=o. Falls Du alles unbescholten überlebst und positives zu berichten hast wage ich mich auch an dieses Experiment. :-)

Auf gutes Gelingen bei den Probanden!

Hy Knödelchen

So ein Mist. Es scheint echt die Spezialität der Ärzte zu sein Thrombosen zu übersehen. Bei mir war derselbe Fall. Nach Ewigeiten, wenn der Zug für eine OP. abgefahren ist, merken die dann das da eine Thrombose wäre. Kann so gut nachfühlen.

DxanimoGnster


@ knödelchen

Haben die dir gesagt warum du erneut eine Thrombose bekommen hast? Hab so bammel das erneut zu bekommen ....

Danke Patella das du mich vor lässt ^^

KxnödUelchxen


Hallo Danimonster,

nein keine Ahnung. Anscheinend hat sich an meinem alten Gerinsel wieder ein neues draufgesetzt.

Liebe Grüße

C9onwny333


Hi und gleichzeitig danke Danimonster für den Link,

schildere euch hier meine Geschichte nochmal und bin dankbar für alle antworten die ich kriegen kann.

Ich hoffe ich nerv euch nicht, da aber meine Geschichte no ziemlich frisch is bin i halt in allem noch sehr unsicher, hab aber auch schon einige Gemeinsamkeiten durch eure Berichte entdeckt und das klingt vielleicht blöd, wirkt aber ziemlich beruhigend auf mich, als sogenannter Thrombie-Neuling, deshalb danke schon jetzt für eure Antworten.

Habe Ende März 2008 eine Lungenembolie mit Lungeninfarkt (kombiniert mit einer Rippfellentzündung und Pleuraerguss) wahrscheinlich aufgrund einer tiefen Beinvenenthrombose vom linken Unterschenkel ausgehend bekommen.

Wie ich mit meinen 26 Jahren zu dieser Diagnose komme konnte mir bis jetzt leider noch niemand konkret beantworten. Tatsache ist nur, dass ich keine angeborene Gerinnungsstörung habe (wurde getestet). Bin nämlich aufgrund dessen 5 Tage auf Intensiv und dann noch zwei Tage auf Normalstation im Spital gelegen und wurde dort anfangs mit niedermolekularen Heparinspritzen versorgt und dann auf Marcumar umgestellt.

Auch mein INR - Wert sollte zwischen 2 und 3 liegen, hab ich bis Dato aber noch nicht erreicht (obwohl ich mich ausgewogen ernähren und versuche Vit. K- reiche Lebensmittel nur in kleinen Dosen zu genießen) und fürchte mich daher sehr vor einer erneuten Thromboembolie. Bin derzeit so bei 1,7.

Wie lange hat es bei euch gedauert bis ihr so einigermaßen vom INR-Wert her eingestellt wart?

Generell meine Psyche ist, hab ich das Gefühl, sehr angeknaxt. Da ich außerdem vom Fach bin (Intensivschwester), gibt mir gleich jedes weitere Symptom Anlass an Komplikationen zu denken. Drum hab ich viele Fragen ob andere von euch sich ähnlich fühlen nach so einer Diagnose.

Ich hab nämlich in verschiedenen Abständen immer wieder ein brennendes oft auch stechendes Gefühl im Brustkorb bzw. hinter dem Brustbein, sehr oft kombiniert mit Schwindel und leichter Panik. Kommt meist föllig unerwartet und ohne Vorbereitung, danach ist mir eher vom Gefühl her kalt für kurze Zeit(net richtig Schüttelfrost, aber so ähnlich).

Außerdem hab ich auch immer wieder leichte Kopfschmerzen, Übelkeit und kann mich ziemlich schlecht auf irgendwelche Dinge konzentrieren (z.B. Lesen oder so), obwohl das letztere von Tag zu Tag etwas beser wird. Weiß net könnt vom Macumar aber auch noch von der Rippfellentzündung sein, was meint ihr?

Welche Symptome habt/hattet ihr so nach dem Krankenhausaufenthalt?

Muss außerdem Kompressionsstrümpfe tragen, hab aber trotzdem immer wieder leichtes Wadenziehen/-stechen bzw. oft ein seltsames Kälte- oder Wärmegefühl, hat das sonst auch jemand? Hab deswegen auch einen Termin beim Vernerologen vereinbart.

Im Spital wurde mir auch zu einer Durchuntersuchung geraten um der Ursache auf den Grund zu gehen, welche Untersuchungen habt ihr da so gemacht?

Naheliegend als Ursache, sagte man mir ,wäre die Verhütung. Darf ab jetzt nicht mehr "Hormonell" verhüten, mit welcher Verhütung habt ihr gute Erfahrungen nach einer Embolie?

Hab ca. 10 Jahre mit Pille verhütet und dabei geraucht. Vor ca. 3 Jahren hörte ich aber mit dem Rauchen auf und stellte die Verhütung auf den Nuvaring um, bin außerdem schlank und leicht sportlich und hab auch sonst keine besonderen Risikofaktoren.

In meiner Familie sind zwar Krampfadern bekannt, aber keine Thrombosen und daher wurde mir empfohlen diesen Durchcheck zu machen (um auch Bösartiges ausschließen zu können, was mich natürlich sehr verunsichert).

Was mich außerdem sehr beschäftigt ist, dass ich für September einen Urlaub auf den Malediven geplant habe. Mir hat zwar keiner von den Ärzten konkret abgeraten nicht zu fliegen, aber wie ich das dann mit dem Blutverdünnen machen soll, konnte mir auch keiner konkret beantwortet. Der Eine sagte, es wäre besser das Marcumar während des Uralubes weiter zu nehmen, ein Anderer sagte, besser ist es Niedermolekulares Heparin vor während und für kurze Zeit danach zu spritzen.

Hat jemand von euch Erfahrung mit der Macumareinnahme im Urlaub, wie habt ihr das gelöst?

Hab nämlich gehört das auch das Klima und so einen ziemlichen Einfluss auf den INR-Wert haben kann und da ich im Urlaub ja keine Möglichkeit habe den Wert zu messen, bin sehr besorgt deswegen. Messgeräte zur Selbstkontrolle bekommt man laut Firma nämlich nur bei lebenslanger Verordung von Macumar in Österreich und da ich es voraussichtlich nur für ein halbes nehmen muss kommt das nicht in Frage.

Ich weiß viele Fragen und man sollte annehmen, dass wenn man sich in der Medizin ein bisschen auskennt, einiges davon klar sein sollte, aber ich kann nur sagen, plötzlich selbst der Patient zu sein und plötzlich auf der anderen Seite zu stehen verändert alles!

Deswegen wäre ich sehr dankbar für etwaige Erfahrungsberichte und Antworten von euch-danke!!!

DWani7monstxer


WIllkommen hier Conny :)

Ich schreib dir ma einfach die Dinge die ich weis bzw. auch erlebt hab.

Der INR : Der war bei mir schon nach 2 Einnahmen im Krankenhaus bei 4 durfte dann 1 woche nix nehmen um wieder auf 3 runter zu kommen. Nehme nun immer 1/2 am Tag und alle 2 Wochen einmalig eine 3/4 und bin nun immer zwischen 2,7 und 3,7.

Die gute alte Panik: Anfangs war die blöde Panik so stark das ich gut 1 Monat immer nur 2 - 3 Stunden geschlafen habe und nicht mal am Tag eingenickt bin ... Bin immer im Wochenabstand zu irgendwelchen Ärzten gerannt weil ich "starke" Beschwerden hatte. z.B. Schmerzen in BEIDEN Beinen, Magenschmerzen, Atemnot, Schwindel usw. Keiner hat etwas gefunden so das ich dies mitlerweile auf Angstzustände schiebe. Also außer die Magenschmerzen die ich immer noch habe!! Fange nun bald so ne Therapie deswegen an -.-

Untersuchung der Ursachen: Würd ich auf jeden Fall machen lassen! Bei mir wars leicht. Hab geraucht, mit der Pille neu angefangen und ne Faktor V Genmutation heterozygot.

Verhütung: Ich werde mir die Spirale einsetzen lassen. Die heißt glaube Mirena? und belastet den Körper nicht so stark mit Hormonen.

Urlaub: SOweit ich weis kann man in jedem Land seinen INR messen lassen. Muss man zwar Bar bezahlen aber das wärs mir wert. Würde dein Wert stimmen musst du sicher keine zusätzlichen Spritzen bekommen.

LG Dani

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