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Bei wem ist die Thrombose schon länger her?

D@animyonstter


Sagt ma ... wie hat sich eure LE eigentlich angefühlt?

P{atel]laluxxa


Hallo Conny,

Zur Verhütung verwende ich eine Minipille. Ceracette hat kein Östrogen und ist dadruch unbedenklich bzw. erhöht das Thromboserisiko nicht. Diese Variante hat sowohl meine Gyn.ärztin wie auch der Thrombosespezialist bei der Gerinnungsabklärung bestätigt.

Die Zeit bis Marcoumar eingestellt ist kann sehr unterschiedlich sein. Bei mir hat es 2 Monate gedauert, bis ich im medizinisch indizierten Bereich einigermassen konstant gelandet war. Hatte auch ziemlich Gewichtsverlust (Stress) was die Sache vermutlich nicht einfacher machte.

Symptome nach dem Krankenhausaufenthalt: Bei mir:

1. Hatte oft Beschwerden am gesunden Bein. (Flächige Schmerzen Ober- und Unterschenkel. 2. Probleme mit der Durchblutung der Beine.

3. Kurzatmigkeit aufgrund der Lungenembolie. Stechen in der Brust (eher seitlich).

4. Schmerzen in Leistengegend (dort wo bei Krankenhauseintritt die Adern blau hervorgetreten waren).

Angstattacken hatte ich bisher keine. Dafür habe ich emotionale Berg- und Talfahrten.

Bis Macoumar bzw. die INR-Werte wenigstens einigermassen in den medizinisch indizierten Bereich gelangten spritzte ich paralell Heparin. Das hat mir Sicherheit gegeben (ca. 2 Wochen).

Ich gehe davon aus, dass Du als Fachfrau wenigstens nicht dem Spritzensetzstress hattest.

Oje! Wenn ich da an meine erste Spritze zurückdenke, das war der Superstress :-). Inzwischen kann ich darüber wieder :-D

Liebe Grüsse

P#atelnlValuxxa


Ups, Sorry wollte mich nicht wieder dazwischendrängen :-)

Deshalb hier kurz meine Variante von Lungenembolie.

Etwas speziell da bereits nach der Diagnose Thrombose aufgetreten. Ich war bereits einigermassen blutverdünnt und 2 Tage aus dem Krankenhaus raus. Hatte aber noch verordnete erweiterte Bettruhe.

Ich wollte zur Toilette und setzte mich im Bett auf, als ich massiven Schwindel bekam. Zuerst glaubte ich mein Blutdruck sei im Eimer. Als ich dann vorsichtig aufstehen wollte hatte ich plötzlich Angstgefühle bzw. Beklemmungsgefühle (Das kenne ich bei mir sonst nicht).

Da ich über meine Erkrankung super aufgeklärt war, wusste ich nichts von der Lungenemboliegefahr. Im Krankenhaus hatte man mir gesagt ich solle sofort klingeln, wenn ich Probleme beim Atmen verspüren würde. Die Atmung funktionierte aber zu diesem Zeitpukt.

Trotzdem veranlasste mich mein inneres Alarmsysthem telefonisch eine befreundete Ärztin zu kontaktieren. Diese wies mich an sofort ein Krankenhaus aufzusuchen.

Das tat ich per Taxi (das würde ich heute auch nicht mehr tun). Auf der Fahrt zum Krankenhaus beruhigte sich die Situation. Die Taxifahrerin begleitete mich bis in die Notaufnahme. Dort wurde ich angeschlossen an EKG usw.

Der Puls war noch deutlich hoch. Die Sauerstoffsättigung war im grünen Bereich. Eine Embolie wurde nur per Röntgenbilder gesucht. Nichts zu sehen...

Ich wurde wieder nach Hause geschickt. Am Abend wurde die Sache dann richtig heftig. Kurze Atemaussetzer. Super angenehmes Gefühl. Als würde jemand die Hände um den Hals legen und zudrücken. Danach zurück in's Krankenhaus und dann stationäre Aufnahme 3 Tage. Super! Danach die Kurzatmigkeit usw.

Dmanim)on`stxer


Oha Patella!

Mir wird irgendwie ganz kalt wenn ich das lese :-(

Kann ja auch ma schreiben wie es bei mir war:

War grade ein par Tage aus dem Osterreich-Urlaub zurück und hatte einen Termin zum MRT weil mein "Muskelfaserriss" schon so lange dauerte und ich endlich einen 2ten Arzt fragen wollte.

Beim MRT sah man nur, das dass Bein halt geschwollen war ... Naja bin also noch mit meiner kleinen Schwester einkaufen gefahren und bin dann in meine Wohnung gehumpelt.

Dort angekommen habe ich mir noch eine Ibuprofen 800 gegönnt ( habe damals 1 Monat tägl. 6 oder mehr von denen genommen ) und habe mich aufs Sofa gelegt.

Und mit einmal wurde mir im liegen unglaublich schwindelig. Habe so einen sich ausdehnenden Kreis vor Augen gesehen und hatte Herzrasen.

Weil ich als das begann richtig Panik bekam habe ich meine Mama angerufen um mich ein wenig trösten zu lassen^^

Naja der Schwindel + Herzrasen wurde immer schlimmer so das ich dann den Krankenwagen gerufen habe.

Das beste nach all der Zeit wo mich kein Arzt ernst genommen hat war dann noch, dass ich selber bis zum Krankenwagen laufen musste!!

Dort drinnen schloss man mich dann an ein EKG an und ZACK Notlicht an und ab ins Krankenhaus.

So ganz abschliessend bin ich mir garnicht sicher ob ich eine Lungenembolie hatte oder ob dies einfach eine Panikattacke war.

Denn auf dem Rontgenbild sah man nix und der Herz-Ultraschall-Arzt sah nix aber ich habe schriftlich das ich ne Grad II LE hatte.

LG

P4atenllaluxxa


Ehrlich gesagt, deine Geschichte ist nicht viel schöner... :-/. Mir wurde von Spezialisten erklärt, dass ich aufgrund der Riesenthrombose bestimmt bereits im Vorfeld Embolien hatte, diese aber nicht bemerkte. Ups...

Was ich mich bereits öfters gefragt habe ist, ob es nicht für Ärzte zwingend sein sollte die Embolie zu suchen, bzw. ein CT zu machen. Ich versuche immer wieder abzuwägen was grössere Schäden und Unsicherheiten hervorruft: - Die Tatsache, dass die Patienten am Zustand ihrer Psyche zweifeln, - oder die Belastung durch das radioaktive Kontrastmittel bei einem CT-Untersuch.

Wie habt Ihr die Lungenembokie erlebt? Wie wurdet Ihr behandelt?

Csonn"yx333


Mir gings ähnlich wie dir patellaluxa,

war ständig im Zweifel ob ich meine Symptome aufgrund der Panik schon selbst erzeuge oder ob sie wirklich da sind.

Sehr nervös hat mich aber vorallem diese Todesangst gemacht und das war letztendlich auch der Grund warum ich dann nach langem hin und her (beraten mit Verwandten) doch zum Arzt bin. Wie ich in dem vorherigen Bericht von mir schon beschrieben habe, hatte ich zusätzlich ein starkes stechen im Brustkorb links und hatte das Gefühl, dass ich nicht mehr richtig tief durchatmen konnte, es fühlte sich der ganze Brustkorb sehr eng und steif an. Diese Akuphase hat bei mir so zirka eine halbe stunde gedauert danach wurden alle Symptome wieder langsam besser, bis auf ein leichtes Stechen und ein wenig Angst blieb nicht mehr viel übrig.

Hatte diese Attacke zweimal und immer nachts aus dem Schlaf heraus, nach dem zweiten Mal bin i dann zum Arzt. Passt a super zu meinem Befund, hatte nämlich auch eine Lungenembolie Grad 2 mit einem Lungeninfarktgebiet das zwei Lungensegmente umfasste in Kombi mit einer Rippfellentzündung und einem Erguss und das waren whrscheilich diese zwei Attacken.

Gestern war i außerdem beim Gynekologen, zwecks zukünftiger Verhütung und so und dieser hat mir geraten, solange ich auf Marcumar eingestellt bin ruhig mit dem Nuvaring weiter zu verhüten und erst nach dem Marcumar auf was Hormonfreies umzusteigen. Hab aber dabei kein gutes Gefühl nach der bestätigten Lungenembolie nochmal das Risiko mit dem Nuvaring einzugehen. Eine Spirale sagte er käme für mich aber auch nicht in Frage, da ich eine leichte Lageanomalie der Gebärmutter hätte und die Erfahrung gezeigt hat, dass Frauen mit der Lage der Gebärmutter und der Spirale oft Probleme hätten (Blutungen, starke Bauchschmerzen). So und jetzt steh ich halt mit den Ideen zur Verhütung a bissl an, mir wird wohl nix anderes als Kondom und Schleimkontrolle mehr übrig bleiben oder habt ihr eine andere Idee? Außerdem aht er einen kleinen Polyp am Muttermund entdeckt, den er aber jetzt unter Marcumar nicht entfernen wollte wegen dem Blutungsrisiko. Er hat halt einen Krebsabstrich gemacht und sagte falls da was wäre würde er sich melden oder falls ich Zwischenblutungen bekäme sollte ich mich melden, dann müssten wir früher was machen, sonst halt nach dem Marcumar, also so in einem halben Jahr. Der Polyp beunruhigt mi scho a bissl, hat von euch jemand so was schon mal gehabt?

CKonnxy333


Hab da noch ne Frage, habts ihr auch immer wieder so mit Schwíndel zu tun. Das war jetzt nämlich a paar Tage scho a bissl besser und heut fühl i mi wieder mehr schwindelig und hab a ab und zu a bissl Kopfweh, was i normalerweise von früher her nicht kenne!?

P^atelLlaluxxa


Schwindel hatte ich auch ein wenig. Kam ev. auch vom langen liegen - Bettruhe- Aber Kopfschmerzen hatte ich nicht. Sprich doch dein Arzt darauf an. Was meint der?

C4onnYy3x33


He war gestern beim Internisten und der sagte die Symptome wären alle normal und ich müsse damit rechnen, dass ich bis zu 3 Monaten nach der Akutphase damit zu tun habe. Mit körperlicher Belastung sollte ich noch ein, zwei Wochen warten, dann wäre die PAE so a bissl über ein Monat her. Wie lange wart ihr im Krankenstand?

Wisst ihr außerdem irgendwas über den Coaguchek, dieses Selbstmessgerät, leiht das die Firme Roche in Österreich auch für ein Jahr zum Beispiel her oder bekommt man das wirklich nur bei lebenslanger MArcumarverordnung? Der Internist meinte gestern außerdem ich sollte das MArcumar ein ganzes Jahr statt einem halben nehmen, da ja überhaupt nicht geklärt ist woher ich die Thromboembolie habe und es in dem Fall so besser wäre.

Außerdem hab ich ja mit dem Nuvaring, der hormonellen Verhütung aufgehört, obwohl mein Frauenarzt meinte, solange ich Marcumar nehmen würde, könnte ich ruhig mit dem Ring weiterverhüten, hab dabei aber kein gutes Gefühl. Und seit der Untersuchung hab i so a leichtes Ziehen im Unterleib, is schätz ich mal die Umstellung, da mein Körper jetzt wieder ganz von alleine, ohne Hormone funktionieren sollte, oder was meint ihr?

DBanimoxnster


Kann man im nachhineien rausbekommen ob man eine Embolie hatte? Würds halt zu gerne sicher wissen. Weil Thrombose mit Lungenembolie klingt sehr viel heftiger als nur Thrombose! :)

P:atellanluxa


Vonwegen heftiger klingen ist ja wohl nicht das Hauptargument ;-D. Eigentlich gehen Mediziner heute bei Thrombosen immer von Embolien aus. Die Dinge hangen zusammen wie Fieber mit Grippe bzw. umgekehrt. Dumm ist einfach, wenn die Embolie zu heftig ist. Details darüber muss ich hier ja nicht erläutern. Es gibt viele Ammenmärchen in diesem Bereich. Eines davon ist, dass die Emboliegefahr sofort mit der Behandlung mit Blutverdünnung beendet ist. Dem ist leider nicht ganz so. Hoffe ich konnte Dich, liebe Dannimonster etwas beruhigen, du hattst bestimmt auch welche :=o (Fertig mit makaber jetzt!)

Muss noch kurz meinen Beinfrust loswerden. Hatte heute den ganzen Tag Schmerzen am Schienbein. Keine Ahnung weshalb. Dort verläuft doch keine Vene. Kennt jemand diese Symptome und hat eine plausible Erklärung dazu?

C'onn"y33x3


Thrombosen alleine sind mindestens genau so gefährlich wie eine Thromboembolie, da sich das Blutgeinsel ja jeden Moment lösen und in die Lunge wandern könnte. Bei mir war das eben der Fall. Kleine Stücke die vom Thrombus manchmal abbrechen und dann eine Embolie verursachen spürt man manchmal gar nicht und das ware dann in deinem Fall, Danimonster, möglich. Diese lösen sich dann auch wieder von selbst (nennt man Autofibrinolyse des Körpers) und mit Unterstützung vom Marcumar auf und das betroffene, kurz unterversorgte Lungengewebe heilt in den meisten Fällen auch komplett aus. Wenn du es jedoch mit einer größeren Embolie zu tun hattest, glaub mir, das hättest du bemerkt. Die Symptome reichen dann von massiven Stechen und Engegefühl in der Brust bis hin zu Atemnot, Schwindel und evt. sogar Bewusstlosigkeit. Dazu kommt noch sowas ähnliches wie Panik oder Todesangst.

Und die Throbose-Emboliegefahr ist natürlich nich mit Beginn von der Blutverdünnung weg. Eine gut eingestellte Marcumartherapie (mindestens INR über 2 ) garantiert nur, dass sich keine neuen Gerinsel mehr bilden können. Alte Blutgerinsel, die bereits vorhanden sind, müssen sich ja erst wieder auflösen oder in die Gefäßwand fest einwachsen, deshalb auch zusätzlich die Bettruhe und Strüpfe am Anfang und solang das nicht geschehen ist besteht immer Emboliegefahr!

Habt ihr vielleicht auch ein paar Ideen zu meinen Fragen von oben, weiß da echt nicht genau weiter und bitte um Hilfe?

D(animtonsxter


Danke für die Antworten :)

@ Petalla:

Habe dafür leider auch keine Erklärung kenne das aber nur zu gut. Der Schmerz am Schienbein könnte vielleicht von einer Überanstrengung kommen? Ich frag einfach bei der Nachkontrolle nächste Woche mal nach :)

@ Conny:

Dazu kann ich leider nichts sagen.

LG

DGanim1ons,ter


War gestern zur Magenspiegelung! War interessant ......

Habe nen Reizmagen und nen beschädigten Reflux? Weis leider noch nicht was dass ist. Kennt ihr das?

P]atbellaxluxa


Hi, Dannimonster,

Du sprichst von einem Reflux im Magen nicht in den Venen oder? Hat das vielleicht mit einem Säurerückfluss aus dem Magen in die Speiseröhre zu tun? Bin nicht sicher aber könnte so was sein.

Ich stelle mir Magenspiegelungen hässlich vor. Reicht Dir denn die Thrombose nicht aus? :p>... :-/

Dumme Frage, ich weiss. Habe mir diese Frechheit erlaubt da ich während der Thrombosenbehandlung noch einen Leistenbruch (musste operiert werden) produzierte.

Da mir das immer noch nicht ausreichte kam dann auch noch einer Zyste ins Spiel...

Die Vorgeschichte mit dem Knie kennst Du ja....

Einige kriegen von Krankenhäusern einfach nie genug! Wenn Du herausfinden solltest wie man Krankenhausaufenthalte verhindern kann melde Dich doch bitte bei mir :-D

Eisessen vielleicht?

Bin gespannt auf die Antwort von deinem Arzt vonwegen Schienbein.

Alles Gute

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