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Hoher Blutdruck, niedriger Puls, Schweiss und Erbrechen

woillyx85 hat die Diskussion gestartet


Hallo an alle,

nachdem ich mich seit längerer Zeit schon im Forenteil "Cafe" rumtreibe, muss ich doch auch mal hier eine Frage stellen.

Gestern Nacht saß ich noch sehr lange an einem Kundenrechner. Gegen 5 Uhr wollte ich mich dann doch mal ins Bett legen. Auf dem Weg ins Bad bemerkte ich, dass meine Mutter noch wach war und es ihr augenscheinlich nicht sehr gut ging.

Sie meinte, ihr Brustkorb würde sich anfühlen, als wenn ihn jemand zusammenschnüren würde. Sie war total durchgeschwitzt (erst normaler Schweiss, dann kalter Schweiss).

Weil sie dauerhaft einen zu hohen Blutdruck hat und auch Medikamente dagegen nimmt, habe ich dann Blutdruck und Puls gemessen.

Blutdruck schwankte zwischen 150/70 und 175/95. Ihr Puls war Anfangs herunter auf 45.

Habe ihr dann, weil sie frierte, warmes Wasser zum trinken gegeben (Kaffe wäre bei dem Blutdruck unangebracht, denke ich) und eine Wärmflasche gemacht. Im Laufe der nächsten 2 Stunden stieg der Puls dann auf 55 bis 60 und blieb auch in dem Bereich stabil.

Ich wollte eigentlich gleich am Anfang die Rettungsleitstelle anrufen, aber habe mich dann von meiner Mutter breitschlagen lassen, das nicht zu tun. Alternativ versuchte ich meinen Vater (Facharzt für Allgemeinmedizin und Notarzt) zu erreichen. Er war aber nicht zu erreichen (hatte auch keinen Dienst). Wahrscheinlich schlief er noch.

Nachdem ich jetzt doch noch ein paar Stunden schlafen konnte, habe ich mal bei Wikipedia "Herzinfarkt" eingegeben und einige Symptone passen da ja (was ich auch vorher wusste), aber der langsame Puls passt da ja überhaupt nicht dazu.

Jetzt meine Frage: Auf was könnte dieser langsame Puls hinweisen, bzw. wodurch könnte er hervorgerufen worden sein?

Egal was jetzt noch passiert (ihr gehts Gott sei Dank wieder besser) werde ich sie aber dennoch mal zu meinem Vater schleppen, dass er sich das mal näher anguckt.

Lg

Antworten
C4h}a,-Txu


Hallo, Willy,

die Symptome Deiner Mutter müssten die Alarmglocken klingeln lassen, und in so einem Fall sollte IMMER ein Notarzt gerufen werden. Leider Gottes wehren sich Patienten oft dagegen, ich habe das bei meinem ersten Infarkt auch getan. Der Patient will einfach nicht wahrhaben, dass es ein Infarkt sein könnte, er will das verdrängen, aber darauf sollten sich Angehörige NICHT einlassen. Die Symptome, die Deine Mutter hatte, KÖNNEN Infarktsymptome sein. Es MUSS kein Infarkt sein, aber es KANN einer sein. Und der niedrige Puls spricht leider auch nicht dagegen. Bei einem Infarkt können die Pulse sich erhöhen, sinken oder unverändert bleiben. Ich selbst hatte bei meinen beiden Infarkten keinerlei Pulserhöhung, sondern im Gegenteil, bei meinem zweiten Infarkt einen noch niedrigeren Puls als ich sowieso schon habe (mein "normaler" Ruhepuls ist um die 55, ich denke, bei meinem 2. Infarkt waren es um die 45).

Liebe Grüsse

Cha-Tu

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