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Halsschlagader stark verengt, ständig neue Schlaganfälle

MUäussxi74 hat die Diskussion gestartet


Hallo. Es geht um meine Schwiegermutter.

Sie ist 82 Jahre alt. War immer total fit.

Sie wohnt in einem Betreuten Wohnen in ihrer eigenen Wohnung.

Innerhalb 3 Monaten ist sie nun 3 mal umgekippt.

Nach dem 2 mal war sie im Krankenhaus, aber man hat nichts festgestellt.

Nun ist sie letzte woche wieder zusammengeklappt.

Sie hat seit Wochen die Symptome, starker Schwindel, Kopfschmerzen, und sie sieht dunkle Schatten.

Nun hat man im Krankenhaus festgestellt das die rechte Halsschlagader zu 90 % verengt ist. An 3 Stellen. die linke Seite hat Ablagerungen.

In dem jetzigen Krankenhaus sagte man das man an die erste Stelle gut ran könnte zum operieren, die 2. sei nicht so toll, und die 3 unmöglich weil sie so tief liegt.

Die Befunde sind nun seit letzten Donnerstag an ein weiteres Krankenhaus geschickt worden. mit der Frage ob die sich traun zu operieren. Sie wohnt im Postleitzahlenbereich 48488.

Hat jemand erfahrung. Zum Beispiel welche Klinik in frage käme.

Sie war immer so fit.Und hat alles selber gemacht.,Deshalb kann ich mir nicht vorstellen das man sie nicht operieren sollte.

Gruß Martina

Antworten
C"hap-Txu


Hallo, Mäussi,

dass es Deiner Schwiegermutter bisher gut ging und sie alles gemacht hat, ist leider kein Hinweis darauf, dass die Diagnose nicht richtig sein kann. Meine Mutter war am Tag ihres schweren Zusammenbruchs (allerdings nicht die Halsschlagader, sondern das Herz) sogar noch schwimmen, so wie sie es jahrelang vorher auch gemacht hat, sie sah sich immer "Fit wie einen Turnschuh" an. Das alles war bei ihr so dramatisch und dringend, dass eine Operation im Ausland stattfinden musste, weil man im Deutschland erst einen Termin 3 Monate später hätte haben können und das hätte sie nicht überlebt. Was ich damit sagen will: Dass Deine Schwiegermutter so lebhaft, fit und selbständig war, beweist leidergottes nichts.

So eine Operation an der Halsschlagader ist mit relativ hohem Risiko behaftet, und daher kann ich mir vorstellen, dass bei drei Engstellen die Ärzte einfach zurückschrecken, auch angesichts des Alters. Welche Alternativen bieten sie denn ein? Ist es medikamentös möglich, die Rest-10% frei zu halten?

Klinikempfehlungen dürfen hier meines Wissens nicht gegeben werden, aber Du kannst ja mal mit folgenden Begriffen googeln:

[[http://www.google.de/search?q=carotis+stenose+operation]]

Alles Gute

Cha-Tu

CDha-Txu


Wie geht es denn Deinem Opa? Du hast ja wirklich viel Mühe und Arbeit mit Deinen Verwandten...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

M[äkuss}ix74


Meine Schwiegermutter bekommt im moment noch keine richtige behandlung , die warten noch auf dei antwort der anderen klinik. Man kann sonst nur mit Blutverdünner da was machen. Leider machen sie es nicht weil sie ja noch nicht wissen ob es zu op kommt.

Ich will hoffen das es wenn auch nur mit Blutverdünner ihr zustand besser wird. Der Dauerschwindel und die Kopfschmerzen sind kein zustand in dem man sie alleine lassen kann, und auch wenn sie wieder stürzt. Bislang hat sie sich zum Glück nicht stark verletzt.

Mit meinem Opa ist alles wie bisher. Sein Husten ist meine ich starker und vor allem lauter geworden. Nachts bekomme ich zum glück ruhe da er ja den saft vom arzt bekommen hat.

Mit dem husten quält er sich ganz schön doch wenn er erst mal losgehustet hat geht es.

Man hört auch richtig wie sich was löst, aber er spuckt es auch nichtaus.

Es ist nicht einfach, vor allem weil man dementsprechend nicht helfen kann.

W]ixnnife1


Schau bitte mal in die Mail-box

MVä9ussXi74


Danke Winnie1

habe es noch nicht ganz gelesen, werde es mir ausdrucken und dann der Verwandschaft mal vorschlagen. denn dieser Zustand ist nicht das ware.

GWra\ua"msexl


-Hals-Schlagader

Das Krankheitsbild war bei der Mama eines Freundes so, wie Du es beschreibst.

Sie wurde dann an EINER Stelle operiert und bekam ein künstliches Stück Schlagader eingesetzt. Nach einiger Zeit fing man dann eine Therapie mit Blutverdünner an.

Schon nach der Op ging es der Mama (78Jahre alt) VIEL besser und eine Zeit nach Beginn mit dem Blutverdünner ging's grad noch ein paar Zacken besser.

Sie arbeitet wieder in ihrem Garten und hat wieder Lebenslust und -Freude. Schwindelanfälle hat sie keine mehr.

Grauamsel

aLgnexs


@Grauamsel

das ist für Deine Bekannte natürlich sehr schön, man kann aber nicht davon ausgehen, daß es Mäusis Schwiegermutter genauso gut gehen würde. Das Risiko, nach so einer Op nicht oder mit dem Äquivalent eines Schlaganfalles aufzuwachen ist, was die Chirurgen davon abhält zu operieren.

Rvavin7i


ob und wie eine OP möglich ist liegt, zu guter Letzt im Ermessen der Ärtzte. Gut ist natürlich schon mal die zweite Meinung, welche eingeholt wird.

Meine Mum wurde letzten Sommer, wegen gleicher Ursache operiert. Da war sie 78 Jahre und die die Vene war zu 75% zu. Sie hatte drei Auswahlmöglichkeiten.

1. Vene aus einem Stück Beinvene ersetzen

2. weiten mit Ballon

3. auskratzten.

Sie hatte sich dann für das Auskratzten entschieden. Danach ging es ihr relativ schnell wieder gut.

Seitdem bekommt sie auch Blutverdünner und ein neuangepasstes Blutdruckmittel. Allerdings war die Vene hinterher noch sehr lange entzündet.

M3äuSssi7x4


Hallo, danke für die vielen Antworten.

Stand der dinge ist im Moment, das die Ärzte doch nicht operieren.

Seit vorgestern bekommt sie nun Blutverdünner. Morgen fahren wir sie besuchen. Bin mal gespannt auf ihren Zustand.

Nächste Woche soll sie für einen Tag in die Reha die für sie ausgesucht wurde. Dann entscheidet sich ob sie dort bleiben kann. wenn die nichts für sie tun können werden sie sie nach Hause entlassen.

Ich weiß nicht was ich von solchen Entscheidungen halten soll. Es ist doch abzuwarten wann sie wieder zusammenbricht. sie kann nicht mal ohne gestützt zu werden zur Toilette, so schwindelig ist es ihr.

Es gibt zu hoffen wenn wieder ein Notfall eintritt, das man sie in ein anderes Krankenhaus bringt.

SWeanCet7oxr


Dir ist das risiko einer OP schon klar ? Ein massiver Schlaganfall kann die Folge sein, dann kannst du froh sein, wenn deine Schwiegermutter noch weiss wer sie ist und ihre umwelt wahrnehmen kann.

Gruß

M1äuss;i7x4


Ich wei0 das so eine OP auch ein Risiko ist. doch ich verstehe nicht wie man einen Menschen der sich so schlecht fühlt entlassen will. sollte man nicht erst warten ob die Therapie anschlägt und sie wieder besser auf den Beinen ist.

Wir als Kinder haben uns vorgestellt da sie im Betreuten Wohnen ihre Wohnung hat, könnte sie für kurze Zeit das Angebot des Pflegeheimes in Anspruch nehmen und sich dort erholen.

doch die Ärzte erzählen ihr das wäre nicht norwendig. Es geht doch auch um ihre Sicherheit.

Mmävussix74


Hallo

Neuster Stand ist nun , das meine Schwiegermutter gestern in die Reha gekommen ist.

Dort ist man spezialisiert auf Schlaganfallpatienten.

Seit sie nun die Blutverdünner und andere Medikamente bekommt , geht es ihr etwas besser.

Sie läuft mit einem Rollator. Ich hoffe man kann ihr dort noch helfen wieder etwas selbstständiger zu werden.

Mväussxi74


Wir fühlen uns immer hilfloser. Dei starken Schwindelanfälle sind immer noch da.

Vorgestern hatte sie einen neuen Schlaganfall. Sie ist von der Reha aus in eine Klinik gebracht worden.

Selbst die in der Reha sind ganz bestürzt. In der Klinik ist man noch eine verstopfte Ader vestgestellt. Genaueres werde ich heute nachmittag erfahren. Meine schwägerin sagte nur das sie sich sehr quält. doch vor einigen Tagen ging meine Schwiegermutter noch davon aus das sie in ihre Wohnung zurück kann.

C0ha-hTxu


Hallo, Mäussi,

das alles tut mir sehr leid. Ich wünsche Deiner Schwiegermutter, dass sie die Kraft findet, das alles durchzustehen. Und Euch Angehörigen wünsche ich Kraft, das alles mit anzusehen (ich weiss, was das bedeutet, meine Mutter hatte in ihren letzten 9 Lebensjahren mehrere Schlaganfälle).

Alles Gute

Cha-Tu

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