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Halsschlagader stark verengt, ständig neue Schlaganfälle

M!äuCs9sfi7a4


Danke Cha-Tu

bislang hat sie nach diesen Anfällen zum glück keine gravierenden Folgen davongetragen, z.b. Lähmungen oder das sie nicht mehr laufen kann.

Wenn ich genauers erfahre, werde ich mich wieder melden.

M'äus~si7x4


Hallo, meine Schwiegermutter hat nach dem letzten Schlaganfall doch einiges zurückbehalten.

Wir waren am 26.4. bei ihr in der Klinik. Das Bild war schrecklich. sie lag da, war total schlapp und rundherum die apparate.

Sie konnte nur ganz schlecht sprechen und weinte viel.

Nach 30 Minuten mußten wir gehen. die schwestern sagten uns sofort nicht länger als eine halbe stunde.

Am 27. sind wir dann wieder hin.

Da hatte man sie in einen Sessel gesetzt, damit sie lernt wieder ihr Gleichgewicht zu halten.

Sie kippt immer nach links.

Die linke Hand ist auch ziemlich betroffen. Sie kann nicht mal ein Stück Brot halten.

Die Tage darauf war dann meine Schwägerin vor Ort.

Am 30.4. hat man dann eine Probe aus der Ader an der Stirn genommen.

die Ärzte meinen es könnte vielleicht eine Entzündung in der Schlagader sein., die Befunde sind aber noch nicht da.

Cwha-xTu


Hallo, Mäussi,

ich will keine falschen Hoffnungen machen, aber meine Mutter war in einem ähnlich erschreckenden Zustand, kippte immer vom Stuhl, fiel aus dem Bett usw. Aber nach der Reha ging es ihr so gut, dass sie selbständig sitzen, gehen, liegen konnte. Sie ging nur etwas langsam als vor dem Schlaganfall und hatte leichte (!) Koordinationsprobleme. Aber es war ein gutes Leben möglich, Spaziergänge, Handarbeiten. Nicht den Mut verlieren! Und vor allem versuchen, eine Reha durchzusetzen.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

M|äusrs>i&74


An Cha-Tu

Die Reha kann sie fortsetzen, das sind noch 10 Tage die sie hat. Aber ich gehe davon aus das die nicht reichen. ob sie verlängerung bekommt weiß ich nicht. die Krankenkassen sind ja heute so sparsam.

Ich würde ihr wünschen das sie noch wieder in ihre Wohnung kann, aber so nicht.

Werden heute noch zu ihr fahren, mal sehen wie es heute aussieht.

Wie lange hatte deine Mutter den die Reha?

Und nach der Reha geibt es da auch noch Therapie?

Danke schon mal im voraus.

C\ha-xTu


Hallo, Mäussi,

meine Mutter war 6 Wochen in der Reha, und auch später hatte sie Krankengymnastik, eigentlich ihr restliches Leben lang. Ich muss aber sagen, dass sie ein eigenständiges Leben in ihrer Wohnung NICHT mehr leben konnte, wir haben sie letztendlich zu uns in die Familie genommen. Sie lebte die letzten 9 Lebensjahre bis zu ihrem Tod bei meiner Frau und mir.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

M"äussPi7x4


Hallo waren gestern wieder bei meiner Schwiegermutter.

Es war schlechter als sonst. Sie hatte laut Schwestern einen Depri Tag.

Sie war schon am weinen wie wir kamen und hat es auch fast die ganze Zeit getan als wir da waren.

Sie fiel immer wieder nach links im Sessel. Mein Mann hat ihr dann das Abendessen gefüttert.

Sie wollte erst den Quark essen. Hatte auch selber erst den Löffel in der Hand und drückte dann aber das Brot damit, und obwohl sie nichts auf dem Löffel hatte tat sie ihn in den Mund.

Als wenn sie gar nicht weiß was sie tut.

Mein Mann hat sie dann gefüttert und ich habe in der Zeit das Brot fertig gemacht und kleingeschnitten.

Doch sie versuchte dann beim Brot immer wieder mit der linken Hand zu essen und es viel immer runter.

Nachher haben wir ihr jedes Stück in den Mund gegeben.

Und sie fing immer wieder an zu weinen.

Wir hatten das Gefühl sie bekommt jeden Moment den nächsten Schlaganfall.

Sie hat auch richtig gierig gegessen,

Die Schwester die wir dann holten, sagte das sie übertag 2 mal wieder gelaufen sei.

Heute dann war meine Schwägerin bei ihr. Sie sagte Mama habe fast nur geschlafen. Zwischendurch war sie mit Hilfe der Schwester auf die Toilette. Doch als sie im Bett lag schlief sie wieder . Wenn sie wach war, war sie fast nur am weinen.

Die Ärzte entscheiden morgen ob sie nun zur Reha kann morgen oder nicht.

Denn gestern war auch der Blutdruck nicht ganz in Ordnung.

Ich weiß echt nicht wie das weiter geht, ob es überhaupt noch Hoffnung gibt, das sie einigermaßen wieder auf die Beine kommt.

Gruß Martina

Cqhax-Tu


Hallo, Martina,

natürlich gibt es Hoffnung! Und das schreibe ich nicht, um Dich zu trösten, sondern weil ich WIRKLICH davon überzeugt bin. Ich habe noch das Bild meiner Mutter vor Augen, in welch jämmerlichem Zustand sie nach dem Schlaganfall war, und wie sie dann einige Monate später war. Wie Tag und Nacht.

WICHTIG ist es, dass sie sich ausweinen darf. Deine Schwiegermutter ist jetzt in einer schweren Depression, das ist nach einem Schlaganfall fast immer der Fall, das hatte meine Mutter auch. Es ist wichtig, dass sie traurig sein DARF, denn es IST traurig. Ihr ist ja bewusst, in welch beklagenswertem Zustand sie ist, und das IST traurig und darum DARF sie deswegen auch weinen und traurig sein!!! In der Reha wird sie sicherlich psychologische Gespräche führen, denn die psychische Belastung bei so einer schweren Krankheit ist sehr sehr gross. Stützt sie jetzt seelisch, haltet zu ihr, gebt ihr das Gefühl, dass ihr "da" seid und vor allem gebt ihr auch das Gefühl, dass Ihr an ihre Genesung glaubt. Ein depressiver Mensch kann das von alleine schwer glauben, aber er klammert sich mit jeder Faser seiner Seele an diese Hoffnung, die nun eine zeitlang von EUCH ausgehen muss, weil sie alleine und von selbst diese Hoffnung nicht aufbringen kann. Aber das kommt wieder, ganz bestimmt...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

Mmäus9sxi74


Vielen Dank Cha-Tu.

Du machst mir irgendwie Mut.

Meine Schwiegermutte rist nun gestern in die Reha gekommen.

Wenn die in der Reha merken das sie gute Fortschritte macht, verlängern die dann automatisch die Reha?

Oder müssen wir als Kinder darauf bestehen. Was ist wenn sie sie nach den 10 Tagen die sich nur noch hat, nach Hause entlassen. Dann muß man doch bestimmt darauf bestehen das

dort eine Theapie weitergeführt wird oder?

Ich hoffe das sie ein wenig Glück von deiner Mutter hat.

Bis die Tage.

CHha-xTu


Hallo, Mäussi,

wenn die Ärzte es für notwendig halten und/oder wenn sie der Meinung sind, dass die Reha noch nicht ausgereizt ist, empfehlen sie eine Verlängerung. Allerdings ist das heute mit den Krankenkassen recht heikel, die zahlen ja nur noch das Allernötigste, und dadurch entsteht Druck auf die Ärzte. Ich an Eurer Stelle würde ca. eine Woche vor Ende der Reha um ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt bitten, und dem Eure Wünsche und Hoffnungen vortragen.

Lieben Gruss

Cha-Tu

MFäussiG74


Hallo

meiner Schiegermutter geht es auf und ab.

Vorgestern war meine Schwägerin bei ihr also ihre tochter.

Da war sie oft abwesend und kippte immer zur Seite.

sie hat auch viel geweint.

Gestern dann war die andere tochter von ihr da. da ging es besser.

Sie hat sie angelächelt als sie kam. Meine Schwägerin hatte auch ihre Tochter dabei die wiederum ihre kleine 1 jährige Tochter mit hatte.

Der Zustand war gestern viel besser.

Heute morgen hatte ich dann mit meiner Schwägerin telefoniert.Sie hatte heute morgen schon mit dem Arzt gesprochen. Auf alle Fälle wird er eine Verlängerung der Reha um 14 Tage beantragen.

Das gibt doch Hoffnung würde ich sagen.

Doch leider hat sie letzte Nacht versucht alleine aufzustehen und zu laufen, und ist dabei dann gefallen. Zum Glück nichts passiert.

Nach der Reha steht dann erst mal Kurzzeitpflege an. und dann das Pflegeheim.

Hoffenlich geht alles gut.

Mit dem auf und ab werden wir wohl leben müssen.

Gruß Martina

Cwh8a-T+u


Hallo, Martina,

diese Aufs und Abs vergehen mit der Zeit. Auch dieses Zurseitekippen wird besser, das hatte meine Mutter auch, bei ihr war es sogar mit kleinen Ohnmachten verbunden). Vieles von dem, was Du beschreibst, hat meine Mutter fast identisch durchgemacht, die ersten Monate waren wirklich hart.

Es GIBT Hoffnung, da bin ich sicher.

Weiterhin alles Gute

Cha-Tu

M<äus|s(ix74


Hallo

Mit meiner Schwiegermutter ist es ein auf und ab.

Wir waren die beiden letzten Tage wieder bei ihr in der Reha.

Der Zustand ist stabiler. Sie weint auch nicht mehr.

Doch sie redet komisch. Zum Beispiel fragte sie meinen Mann wer denn seine Hose genäht

hätte., oder fragt wem der Pullover gehört den sie an hat.

Ist das normal. ? Man hat ihr letzte Woche gesagt das sie in ein Pflegeheim käm wenn sie aus der Reha entlassen werde. Sie hat es gut aufgenommen. Aber ich denke mal, vielleicht weiß sie auch gar nicht was passiert.

Sie hat so klare Momente und fragt auch nach bestimmten Sachen und ist lebhafter als vorher.

Das macht dann Mut. Ich hoffe es wird wieder etwas besser mit ihrem reden,. Sie sitzt jedenfalls nicht mehr so starr da wie vor einer Woche noch.

Gruß Martina

M2äussrix74


Übrigens kann man die Überschrift meines Beitrages ändern, vielleicht bekomme ich dann mehr erfahrungsberichte.zum Thema Schlaganfall. Möchte keine neue Diskussion öffnen und alles von vorne schreiben.

MgäusNsi7x4


Ständig neue Schlaganfälle

Es geht um meine Schwiegermutter die mit 82 Jahren immer noch fit war. Seit anfang des Jahres war es aber nicht mehr so. Sie fiel ständig um. Im Krankenhaus konnte man nichts feststellen. Doch dieser Schwindel wurde immer schlimmer. Am 31.03. war es dann ein Schlaganfall.

Im KH konnte man wieder erst nichts feststellen. Doch dann wurde eine 90 % tige verengung der Halsschlagader festgestellt. Man kann nicht operieren. Nach 2 Wochen KH ging es dann in die Reha, doch die Schwindelanfälle blieben. Am 24.04. bekomm sie dann in der Reha einen weiteren Schlaganfall, diesemal mit bleibenden. Sie kam dann in eine Klinik.

Schäden. Sie hat Gleichgewichtsprobleme, die linke Hand will nicht mehr, und starke Sprachstörungen. Es war schlimm wenn man sie besuchte. zudem müssen wir noch 100 km einen Weg fahren. Mal ging es, doch ein anderes Mal saß sie im Sessel und war nur am weinen. Essen muß man ihr füttern.

In der Klinik blieb sie 2,5 Wochen. Sie hatte erste Gehversuche gemacht die auch klappten. Wir waren positiv gestimmt. Sie kam dann zurück in die Reha. Sie war dann mal gut zufrieden und mal schlecht.

Letzte Woche wo wir bei ihr waren war sie auch nicht mehr so teilnahmslos. Sie wollte erzählen, was man aber nicht immer so verstand.Aber damit kann man leben. Sie fragte dann komische Sachen wie zum Beispiel, wer den die Hose meines Mannes genäht hat, oder die Sachen die sie an hat, wem die wohl gehören. Trotzdem machten wir uns Hoffnungen. Ein leben zurück in ihre Wohnung (betreutes Wohnen) würde es aber nicht geben. Das sah sie dann auch ein.

In der Reha ging es dann aber trotzdem bergab. Sie läuft nicht mehr. Kann ihr Glas trinken fast nicht mehr halten. Ihr fällt alles weg. Zudem bekommt sie nun Pampers um. seit dem letzten Schlaganfall fing dann auch Zucker bei ihr an. Den hat sie aber ziemlich unter kontrolle.

Letzte Woche nun hat sie 2 weitere Anfälle gehabt. Mein Mann und ich waren dann gestern vor Ort. Es war schrecklich. Sie sitzt im Rollstuhl, stöhnt wenn man sie anspricht. Da sie gar nichts mehr sagen kann. Zudem darf sie nichts essen, da sie sich ständig verschluckt. Da besteht die Gefahr einer Lungenentzündung. Morgen wollen sie noch eine Untersuchung machen. Wir haben es nicht länger wie 20 Minuten bei ihr ausgehalten. Ich glaube sie hat es gar nicht richtig regestriert das wir da waren.

Wie lange soll das so weiter gehen. Die Schwester der Station sagte das man nichts machen könne. Man kann vielleicht hoffen das sie bald erlöst werde. Denn es werden weitere Schlaganfälle folgen.Und die Ärzte können es nicht verhindern.

Sie bekommt Medikamente so gut es geht. Wir glauben nicht das es noch Hoffnung gibt.

Gruß Martina

Cchoacl'atxe


Hallo!

Das tut mir wirklch leid für dich. Die Situation erinnert mich irgendwie an die meiner Mutter. Als wir wußten man kann ihr nicht mehr helfen sind wir so oft da gewesen wie möglich. Am letzten Tag war sie nicht mehr ansprechbar, aber ich hatte das Gefühl, daß sie gewartet hat bis alle von uns da waren. Einige Minuten später kam dann endlich die Erlösung für sie. Ich wünsche dir und deinem Mann viel Kraft für die kommende Zeit. Auch wenn man das Gefühl hat der Mensch kriegt nix mehr mit, irgendwo nimmt er doch noch was war und das kann sehr helfen. @:) @:) @:)

Choclate :p>

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