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Thrombozyten

g[lub~sch hat die Diskussion gestartet


Seit einiger Zeit weiß ich, dass ich sehr hohe Thrombozytenwerte habe. Ansonsten sind die Blutwerte ganz in Ordnung. Da meine Werte die magische Grenze von 1 Mio ueberschreiten, soll medikamentoes behandelt werden. Ich habe mich darueber inzwischen ein bisschen informiert und bin ziemlich geschockt, um was fuer Medikamente es dabei geht, z.B. Interferon. Die Aussicht, solches Zeug womoeglich lebenslang zu schlucken... Na danke!!! Gerade weil ich auch erst 34 bin (w).

Darum suche ich dringend Menschen, die in diesem Bereich informiert sind und mir ihre Erfahrungen mitteilen koennen, insbesondere auch, was die Medikamente betrifft.

Ueber jede alternative Behandlungsmethode waere ich noch froher.

Ich freue mich ueber jede Antwort!!!!!

Glubsch

Antworten
C=inderSellax26


Hallo...

also, wenn ich mich nicht irre, dann gehört das doch auch zu der Gefahr, eine Thrombose zu bekommen, oder?

Denn ich hatte mal eine schwere Becken-Bein-Venen Thrombose mit 18 J. und lag deswegen 1 Mon. im Krankenhaus.

Habe 4 Jahre lang Marcumar nehmen müssen und danach bin ich auf ASS 100 gesetzt worden für 3 Jahre...

nun nehme ich nichts mehr und lebe gut weiter...

Greetz,

Silke

Eusbjödrn


Erhöhte Thrombozyten

meine Thrombozyten sind deutlich erhöht: liegen bei 800.000.

Diverse Blutuntersuchungen und eine Knochenmarkspunktion lieferten kein Ergebnis. Die Übrigen Blutwerte sind in Ordnung.

Wer hat bei gleichen oder ähnlichen Bedingungen eine Ursache herausfinden können?

axgn3ieaszkxa


"Re: ..."

Bei meinem Mann wurde die Krankheit Essentielle Thrombozythämie diagnostiziet. Seine Thrombozythen Werte lagen um 1Mio. Die unkontrolierte Ausreifung von Thrombozythen führt leider zur Entstehung von Leukämien.

Seit April nimmt er Thromboreductin-Wirkstoff-Anagrelid. Heute liegen seine Werte zwischen 300 000 und 400 000.

Es geht ihm gut.

Kann man es veantworten hoche Thrombozythen Werte nicht zu behandeln?? agnieszka

p`itxfu


Macumar und Sport

Hallo!

Ich bin 35 Jahre alt und nehme seit einer Woche Macumar.Vorraussichtlich für ein halbes Jahr wegen einer 2. Unterschenkelthrombose.(Thrombozyten zu hoch).

Da ich sehr gerne Sport treibe(Kung Fu, Joggen)möchte ich wissen ob jemand Erfahrung mit Marcumar und Sport hat.

plictfu


Thrombosestrumpf beim Sport tragen?

Hallo!

Ich muss für ein halbes Jahr ein Thrombosestrumpf tragen.Da ich Sport treibe (laufen kung fu) möchte ich gerne wissen ob ich den Strumpf auch beim Sport tragen muss.

HierzilRein4x0


Thrombose

Hallo liebe Leidensgefährten!

Ich hatte im März eine Thrombose, aus der sich dann auch eine Lungenembolie ergab. Muss jetzt auch für zwei Jahre blutvdünnende Mittel einnehmen. Habe damit keine Schwierigkeiten. Der Arzt sagte aber ausdrücklich, dass ich nun mein ganzes Leben lang Kompressionsstrümpfe tragen müsste. Also morgens anziehen und abends erst wieder ausziehen. Muss das wirklich sein? Im Sommer sehr unangenehm. Die T. wurde wahrscheinlich durch die Kombination Pille/Rauchen verursacht. Kann auch mit dem Rauchen nicht aufhöhren. Mein linkes Bein ist dicker als das andere und irgendwie andersfarbig. Wird es jemals wieder normal? Ist es unbedingt erforderlich mit dem Rauchen aufzuhöhren? Ist man irgendwann wieder ganz gesund? Wer hat da Erfahrungen?

CmeCxe


RE: Thrombose

Hallo Herzilein 40,

habe seit 6 Wochen eine Unterschenkelthrombose, die sich trotz Kompressionsstrümpfe verschlechtert hat. Ich kann Dir leider nicht sagen, ob Du jemals wieder ganz gesund wirst, hätte aber ein paar Fragen an Dich speziell zu den blutverdünnenden Mittel. Ich soll jetzt Macumar nehmen. Meine Heilpraktikerin hat mich darauf hingewiesen, dass man unter Macumar weder im Beruf noch beim Sport so leistungsfähig sei, wie vorher. Wie sind Deine Erfahrungen damit? Welche Nebenwirkungen sind zu erwarten und worauf sollte man im täglichen Leben achten?

M(arat'honi


An Herzilein40

Es ist immer nötig, mit dem Rauchen aufzuhören ;-)

Ernsthafter: Rauchen beeinflußt die Gefäßeigenschaften negativ und erhöht das Thromboserisiko.

Zu den Strümpfen: kommt drauf an, wie geschädigt deine Venen sind und wie sie sich erholen, ich glaube, endgültig kann man das noch nicht sagen. Es sollten in regelmäßigen Abständen, beginnend mit einem halben Jahr nach der Thrombose, Ultraschalluntersuchungen gemacht werden, um festzustellen, wie es aussieht. Hört sich bei dir allerdings nicht so dolle an (ein halbes Jahr danach noch dick usw.) Aber auf jeden Fall wirklich jeden Tag anziehen, Kompression ist das A und O bei dieser Venenschädigung!

An CeCe

Aus meiner Sicht ist das mit dem Marcumar Quatsch... Ich hatte Mitte September eine tiefe Beinvenenthrombose mit einer zentralen Lungenembolie links und nehme auch Marcumar, ca. 2 Jahre. 4 Wochen nach der Embolie habe ich wieder angefangen zu arbeiten und sehe keinerlei Leistungsverluste (ich arbeite im Büro, ist je nach Lage stressig, d.h. so ohne ist das auch nicht). Sport darf ich leider noch keinen machen (wegen möglicher Herzüberlastung bis der Embolus halbwegs weg ist), aber meine Ärzte haben keinerlei Einschränkungen wegen Marcumar gesehen (es sei denn vielleicht bei Leistungssportlern?) - das Zeug beeinflußt lediglich das Gerinnungssystem, nicht aber die Blutzusammensetzung an sich oder irgendetwas anderes. Im Beipackzettel steht zwar, dass man "seelischen und körperlichen Streß meiden" soll, aber da geht es darum, dass dadurch der Quick/INR beeinflußt wird (es gibt wohl nix, was darauf keinen Einfluß hat).

Mittlerweile lebe ich ganz normal und habe vor, das auch weiterhin zu tun. Klar habe ich meinen Marcumarausweis immer dabei und klar fahre ich jetzt Rad mit Helm (wenn auch langsam, s.o.). Ich hoffe, in ein paar Wochen wieder Sport machen zu dürfen und werde beim Laufen/Rennradfahren auch nichts anders machen als vorher - bis auf den Strumpf, den man auch beim Sport tragen solte.

Mca@ratxhxoni


Nochmal an CeCe

Was heißt eigentlich

die sich trotz Kompressionsstrümpfe verschlechtert hat

? Fängst du erst jetzt mit Marcumar an und ist denn nach der Diagnose kein Heparin (Fraxiparin, Innohep, Clexane o.ä.) gespritzt worden?? Dann ist es ja nicht ungewöhnlich, dass es nicht besser wird, da der Thrombus durchaus noch weiter gewachsen kann, sowohl in die Länge - d.h. evtl. ist er schon im Oberschenkel - als auch in der Breite - so daß immer weniger Blut durch die Vene kommen kann. Diese Medikamente sollen ja gerade verhindern, dass sich neue Blutplättchen verklumpen und das tun sie natürlich dort sehr gerne, wo sie schon damit angefangen haben.

Falls es so ist, entspricht eine solche Behandlung absolut nicht den heutigen Standards!! Sei froh, dass du einen Gerinnungshemmer (Marcumar) bekommst!

NTejwbie=posxter


Marcumar bringt bei hohen Thrombozytenanzahl nicht sehr viel.

Marcumar hemmt die plasmatische Gerinnung und hat eine Wirkung eher bei langsam fließendem Blut, also in den Venen.

Die Thrombozyten sind aber eher verantwortlich für arterielle Thrombosen. Aus diesem Grund sollte man auf jeden Fall bei so hohen Thrombozytenwerten es mit Aspirin (Acetylsalicylsäure) versuchen oder mit den neeun Thrombozytenaggregationshemmer Ticlopidin, Clopidogrel.

Marcuma schützt zwas vor Beinthrombosen, etc, hat aber so gut wie keine Wirkung im arteriellen System.

D.h. das Risiko für einen Schlaganfall z.b. bleibt erhöht, es geht ja so gut wie immer um arterielle Gefäße bei Schalganfallpatienten die verstopft sind.

C'e-Ce


An Marathoni

Ich hatte anfangs keine tiefe Thrombose, weshalb mir mein Arzt nur Kompressionsstrümpfe verpaßt hatte und meinte, damit ließe sich alles in den Griff kriegen. Bei der Kontrolluntersuchung 3 Wochen später wurde dann festgestellt, dass sich das ganze wohl vergrößert hat. Auf meine Frage nach Heparin bekam ich die Antwort, dies würde wohl nichts mehr nützen. Ich sollte noch zwei Wochen die Strümpfe tragen und dann noch einmal zur Kontrolle kommen, wenn sich bis dahin noch immer nichts verbessert hat würde ich auf Marcumar eingestellt. Und es hat sich nichts verbessert. Mein Arzt hat mich an einen Internisten überwiesen, bei dem ich diese Woche einen Termin habe, nehme also noch immer keine Medikamente. Ich finde auch, dass die Aufklärung von seiten der Ärzte sehr dürftig ist. Natürlich habe ich auch Angst, eine Embolie zu bekommen und weiß ehrlich gesagt nicht, wie ich mich jetzt weiter verhalten soll, ob spezielle Bewegung helfen könnte oder was von meiner Seite aus zu tun wäre. Sport mache ich in Maßen und würde sehr ungern damit aufhören, weil ich gerade mein Gewicht reduziere.

Noch eine Frage zum Wachstum des Thrombus. Meine Unterschenkelthrombose bemerkte ich, weil ich ständig Schmerzen in den Waden hatte. Hätte ich dann nicht auch Schmerzen im Oberschenkel, wenn sich das ganze so vergrößerte hätte oder wie stellt man das als Betroffene fest?

mna8usi_G61


@alle, die unter thrombose leiden

hallo,

ich selbst leide gott sei dank nicht an dieser krankheit. aber ich habe eine freundin, die sehr darunter zu leiden hat. sie hat beine zum fürchten.

im sommer diesen jahres sind wir zu einem gemeinsamen freund gegangen, der ist arzt und hat sich auf naturheilmittel umgestellt. kommt selten genug vor, daß sich ein arzt damit beschäftigt. er verpaßte ihr ein mittel (OPC) und es wurde tatsächlich besser. zwar hat das ein paar monate gedauert, aber jetzt geht es ihr viel besser. und wie das so ist, sie hatte keine schmerzen mehr und hat das OPC einfach mal weggelassen, das hat sie deutlich zu spüren bekommen. inzwischen nimmt sie es wieder regelmäßig. es ist ein ganz natürliches mittel und zeigt keinerlei nebenwirkungen.

wenn ihr näheres dazu wissen wollt, könnt ihr mich gerne anmailen.

liebe grüße

mausi61

Miarat^hoxni


An CeCe

Ahh, wenn du nur was oberflächliches hattest, war das wohl eine Thromboplebitis (Venenentzündung) ??? ? Unter einer Thrombose versteht man halt allgemein etwas anderes (tiefe Beinvenenthrombose in diesem Fall). Dann war die Therapie mit nur Kompression auch ok - sorry, ich dachte wirklich, du hättest eine Thrombose gehabt.

Wenn du jetzt bei einem anderen Arzt bist, frage doch, ob per Ultraschall (Duplexsonographie) festgestellt werden aknn, ob eine tiefe Beinvenenthrombose vorliegt. Die Symptome sind halt sehr unterschiedlich - der eine hat Schmerzen beim Auftreten, der andere beim Biegen des Fußes, der dritte gar keine, ähnliches gilt für Schwellungen, die mehr oder weniger stark vorhanden sein können, aber nicht müssen. Es kann durchaus sein, dass sich aus einer Phlebitis eine Thrombose entwickelt, aber normalerweise reicht wirklich Kompression und Bewegung aus, und vielleicht hat sich auch nur die Thrombophlebitis weiter ausgebreitet?

Viel Glück jedenfalls.

An Mausi_61

Bist du sicher, dass deine Freundin "seit Jahren an einer Thrombose" leidet? Hat sie nicht vielleicht eine Venenschwäche (z.B. chronisch venöse Insuffizienz, Lipödem...), durch die ihre Beine anschwellen? Das kann natürlich von einer Thrombose kommen (falls sich die Venen nicht öffnen und die Venenklappen hinüber sind, u.a. weil man die Kompressionstherapie nicht lang genug konsequent durchgeführt hat), dann hat sie ein postthrombotisches Syndrom, d.h. es ist längere Zeit nach einer Thrombose halt dazu gekommen.

Was ich eigentlich sagen will: OPC wirkt wohl positiv auf die Gefäße/das Bindegewebe ein und kann dann die Wirkung haben, wie du sie beschreibst, aber ich denke nicht, dass es bei einer akuten Thrombose hilft. Siehe auch [[http://gesundeseiten.de/OPC.pdf]]

m$a,usbi_6x1


an marthoni

ich kann dir nur sagen, wie es bei meiner freundin war. ich weiß inzwischen, daß es verschiedene hersteller gibt, die OPC-haltige mittel herstellen, die aber nicht die gleiche dosierung der inhaltsstoffe aufweisen. da gibt es sicher ganz große unterschiede.

mich hat bei der ganzen geschichte eigendlich die ursprungsforschung dieses mittels fasziniert. wenn ich daran denke, ist es nur natürlich, daß die frauen, die den wein mit ihren füßen keltern, keinerlei beinprobleme haben. da dringen diese stoffe direkt durch die haut ein. klingt schon irgendwo logisch. und da bei uns wohl eher niemand auf die altbekannte weise den wein mit den füßen tritt, kann das bei uns auch nicht solche auswirkungen haben. aber es wirkt halt von innen.

liebe grüße

mausi61

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