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Zu wenig Thrombozyten

Teoku944 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

das hier ist mein erster Thread in diesem Forum hier. Ich war neulich wegen nem Hexenschuß bei meinem Hausarzt. Bei dieser Gelegenheit wollte er mal wieder das Blut kontrollieren. Alle Werte waren ok, nur die Thrombozyten waren mit 85.000 unter dem Normalbereich (150.000-440.000). Er verglich mal die Werte der letzten 5 Blutuntersuchungen (10 Jahre):

12.01.1998: 83.000

23.01.1998: 101.000

27.05.2003: 139.000

21.03.2006: 131.000

22.04.2008: 85.000

Nach einer erneuten Blutuntersuchung ( 3 Tage später) sind sie dann auf 87.000 gestiegen. Mein Hausarzt meinte, es wäre bei dieser Zahl nicht schlimm. Aber da sie ja schon immer unterm Sollwert lagen, soll ich mich mal zur Abklärung bei nem Hämatologen vorstellen.

Was erwartet mich da?? Was wird da alles untersucht? Hab ehrlich gesagt etwas Bammel....

Mein Hausarzt meinte, daß es wahrscheinlich angeboren sei und eine schmerzhafte Knochenmarkbiopsie wohl nicht nötig sein wird, aber wer weiß....

Wer kann mich etwas aufklären?

Grüße

Toku44

Antworten
e9lue0x8


Hallo Toku44,

mach Dich nur nicht verrückt deswegen. Ich habe seit Jahren schon immer zu wenig Thrombozyten. Der geringste Wert lag mal bei 75. Ich wurde dann mal zu einem Internisten geschickt. Der hat mich nochmal so richtig durchgecheckt, kam aber nicht bei raus. Er hat mich gefragt, ob ich bei kleinen Wunden sehr stark blute und ob ich häufig blaue Flecken hätte. Ich glaube nicht, daß ich mehr blute wie andere und blaue Flecken habe ich auch nicht mehr wie andere, wenn man sich stößt.

Mach Dir also keine Sorgen deswegen. Ist nicht schlimm. Von einem Hämatologen habe ich noch nichts gehört. Keine Ahnung, ob eine Untersuchung diesbezüglich hilfreich ist.

Liebe Grüße

T.okux44


Hallo ele08,

danke für diese superschnelle Antwort. Ein Hämatologe ist ein Blut-Facharzt (Häma...). Ich habe nur blaue Flecken, wenn ich mich tierisch anschlage, so wie jeder. Und meine Wunden bluten auch normal und schließen sich schnell wieder...

Was hat Dein Internist untersucht? Und wie? Das würde mich interessieren...

Grüße

e~le0x8


Du, das ist schon einige Jahre her. Ich kann es gar nicht mehr genau sagen. Aber es waren keine besonderen Untersuchungen. Es wurde Ultraschall im kompletten Bauchraum gemacht (alles o.k.), Blutuntersuchung und diese Fragen, die er mir gestellt hatte. Er hat gesprochen, wenn ich dadurch keine größeren Beschwerden (starke Blutungen bei Wunden, blaue Flecken) hätte, dann müßte ich mir keine Gedanken machen.

Ich lasse regelmäßig mein Blut untersuchen, auch wegen anderer Beschwerden, war letztes Jahr im Krankenhaus (Blinddarm) und nie hat mehr einer irgendetwas dazu gesagt, daß ich zu wenig Thrombozyten habe. Ist also wirklich nicht schlimm.

Wenn Du Dich sorgst, dann laß mal ein Ultraschall machen. Und wenn das o.k. ist und Deine restlichen Blutwerte sind auch soweit unauffällig, dann brauchst Du Dir diesbezüglich weiter keine Gedanken machen.

Liebe Grüße

S;oni^c22


Hm 85000 ist schon deutlich weniger als der Sollwert. Wenn es jetzt konstant ca 100 000 gewesen wären, würde das wohl nicht weiter schlimm sein. Also ich würde mal zum Internisten oder noch besser zum Hämatologen gehen und ne 2te Meinung einholen. Ich denke nicht, dass das jetzt akut ist oder so aber würde es doch mal abklären lassen.

D-inJo20x00


Zu wenig Thrombozyten habe ich auch (Thrombozytopenie), wurde vor vielen Jahren mal bei einer Routiniuntersuchung entdeckt. Der niederste Wert lag bei mir bei 61.000. Der Ha hat mich zur Abulanz einer Uniklinik überwiesen. Eine Knochenmarksbiopsie wurde damals auch gemacht um die Ursache herauszufinden, die aber nicht gefunden wurde.

Seither muss ich regelmässig alle 3 Monate zur Kontrolle zum HA. Ab 30000 wirds gefährlich. Da müsste ich wieder in die Uniklinik, weil Blutungsgefahr besteht.

bUee_t^lPejuicxe21


Nun ich habe seit ca4 jahren aus unerklärlichen Gründen immer so 50.000....

aber jetzt sind es mit einem mal nur noch 27.000 und ich werd nun auch zur hämatologischen Ambulanz in ein Krankenhaus gehen (laut Hausärztin haben die mehr drauf als der Niedergelassene hier)

Hab aber auch schiss vor der Knochenmarksbiopsie... wer hat das denn schon hinter sich und kann mal sagen wie das so ist?? {:(

HVarrKyx513


@ beetlejuice21

Hallo,

ich habe schon so einige Knochenmarkspunktionen hinter mir. Ich würde lügen, wenn ich sage, man merkt überhaupt nichts. Das Hautareal rund um die Punktionsstelle am Beckenkamm wird natürlich vorher örtlich betäubt, das Knochenmark an sich kann man aber nicht betäuben, insofern zieht es schon ein klein wenig, wenn das KM aspiriert wird. Es ist aber nur ein ganz kurzer Schmerz. Ob man viel oder wenig spürt, hängt auch entscheidend vom handwerklichen Geschick des Arztes ab. Ich kann mich noch daran erinnern, als ich auf der onkologischen Ambulanz des hiesigen Krankenhauses behandelt wurde. Dort hat sich der Arzt jedes Mal einen "abgebrochen", weil er halt etwas ungeübt war und so etwas nicht jeden Tag machte. Seitdem ich nach der KMT aber in der Uniklinik behandelt werde, habe ich keine Probleme mehr gehabt. Von den dort durchgeführten KM-Punktionen habe ich kaum etwas gespürt, weil die Ärzte dort einfach viel mehr Erfahrung damit haben. Schiss musst Du aber in keinem Fall haben, es ist sicherlich nicht schlimmer als beim Zahnarzt. Für sehr empfindliche Patienten wird meistens auch eine Sedierung oder eine Schlafspritze (z.B. Dormicum) angeboten. Davon habe ich aber nie Gebrauch gemacht...halte ich persönlich für übertrieben und überflüssig! Nach der Punktion musst Du dann noch etwa eine halbe Stunde auf einem Sandsack liegen bleiben, damit sich kein Hämatom bildet. Danach kannst Du nach Hause gehen...längere Einschränkungen oder Schmerzen sind nicht zu erwarten.

Alles Gute und

viele Grüße,

bleetleEj$uivce21


Na das klingt doch aufbauend... muss zu meiner Schande geschehen, dass ich sogar Krankenschwester bin (werde) aber auch die dürfen mal angst haben ;o) Und ich war noch bei keiner KM Punktion dabei ... grins

Ist man danach irgendwie nicht belastbar? Also jetzt nicht am Tag direkt, sondern danach? Muss man krankgeschrieben werden?

ÜBrigens kann sich das bei mir noch hinziehen, die Ambulanz will erst die Befunde bevor sie überhaupt nen Termin vergeben... quasi nach dringlichkeit denk ich mal. Aber am Montag geh ich erst zur Blutentnahme, also vor nächster Woche bring ich nicht mal Unterlagen dahin und wer weiß wann die sich dann bequemen... anstatt mir jetzt nen Termin zu geben und ich bring die Unterlagen mit :-/... naja Deutschland eben :=o

ecnai{l10


ich frage wegen meines Sohnes. Er ist 25, hat plötzlich nr 50.000 Trombozite und eine Lymphe ist geschwollen. Was ist das? Mach mir große Sorgen!

enail10

bgenitxa27


hallo, würde euch gerne ein paar tausend thrombos abgebenhabe über 700000 nach einer op hatte ich über 1 million ist aber wieder auf 700000 zurückgegangen, weiss auch nicht was ich tun kann das sie runtergehen bin auch in behandlung, knochenmark alles untersucht, milz ist noch nicht vergrössert, hatte schon eine thrombozytose trotz marcumar, die fusszehen bizzeln und die finger jucken und tun weh, wer hat damit erfahrung, gruss benita27

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