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Thrombose, wie lange?

K;lauOs265 hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

habe seit ca. 7 Monaten eine Thrombose im rechten Bein (Ober und Unterschenkel). Nach 5 Tagen Krankenhaus wurde ich entlassen mit Kompressionstrumpf und Marcumarbehandlung. Mindestens ein halbes Jahr hieß es. Das ist nun rum und die Thrombose ist immer noch da. Ich habe zwar keine Schmerzen mehr wie anfangs. Aber wenn ich den Strumpf nicht trage, habe ich ein unangenehmes Spannunggefühl im rechten Unterschenkel. Außerdem schwillt das Bein an und wird rot.

Im Krankenhaus wurde mir erklärt, körpereigene Abwehrkräfte würden den Thrombus auflösen. Mein Hausarzt meinte, das müsse nicht so sein. Ggf. sucht sich das Blut andere Wege. Wie muss man sich das vorstellen? Durch welche Wege wenn nicht Venen soll das Blut zum Herzen zurückkommem?

Wie sind Eure Erfahrungen mit der Dauer der Thombose? Sind 6 Monate überhaupt realistisch oder wollte man mir die Sache nur schonend beibringen?

Ich bin etwas ungeduldig, weil ich dringend in die USA fliegen müsste und man mir wegen der Thrombose davon abgeraten hat. Oder kann man trotz Thrombose einen längeren Flug riskieren?

Gruß, Klaus

Antworten
t#isc{alina hat geantwortet


Hallo Klaus,

also ich habe nach meiner 4-Etagen-Thrombose 1 Jahr Marcumar genommen. Da der Thrombus im Unterschenkel so groß war, haben die Ärzte mir gesagt, daß er nie ganz weggehen wird. Die kleineren Venen in der Umgebung weiten sich, damit der Blutfluß etwas besser gewährleistet wird. Mein einer Unterschenkel ist und bleibt dicker als der andere. Meine Thrombose ist jetzt 10 Jahre her und ich trage immer noch bei längeren Autofahrten oder Flugreisen meinen Krompressionsstrumpf. Falls die Flugreise länger als 3 Stunden dauert, spritze ich mir vor und nach dem Flug Heparin.

Du solltest vielleicht noch mal mit Deinem Arzt reden und ihm die Sache mit den USA erklären, vielleicht gibt es eine Lösung.

Gruß Clara

Z#werkgkanxinchen hat geantwortet


huhu,

ich hab 4 thrombosen im Kopf in den Sinusvenen und das schon seit ich 12 bin ( alos vor 3 Jahren) und die Ärtzte haben mir gesagt das sich keine einzige Auflösen wird, da sie zu groß sind, Es kann nur sein dass sie bei einem Kopfschlag wandern würden und in der Lunge oder dem Herzen stecken bleiben -.- , und das würde bei mir zu tode führen glaub ich.

Mir hatte mein haus Artzt gesagt ich kann ohne probleme länger fliegen wenn ich Thrombose strümpfe und mir lexane vorher Spritze. Bei mir kommt allerdings dazu das ich einen geerbten Gendeffekt von meiner mutter habe, gennant Protrombin Mutation, die es mir erschwärt , wiel ich dadurch ein anfälligkeit von thrombosen habe.

lg, hoffe ich konnte dir helfen.

S3teu7er$man hat geantwortet


Hallo Klaus,

also ich hatte vor ca. 5 Jahren eine tiefe Venen-Thrombose im rechten Unterschenkel. Ich war

aber mehr als zwei Wochen im KH?!

Hab danach ein 3/4 Jahr Marcumar genommen und seit dem nehme ich täglich 1x Aspirin 100.

und trage natürlich jeden Tag meine Strümpfe.

Ich hab damals die Ärzte so verstanden, dass der Thrombus im KKH aufgelöst worden ist, durch das Heparin, was

man mir gegeben hat. Das Marcumar dient nur dazu, dass sich keine neuen Thrombosen bilden. Ebenso

das Aspirin. Aber es hat wohl auch was mit schwachen Venen-klappen zu tun.

Die Strümpfe dienen dazu, den Venen das Leben leichter zu machen. Deshalb auch

die Schmerzen bei längerem nicht tragen der Strümpfe.

Bin diesen Sommer nach Fuerteventura geflogen (ca. 4 h). War zwar anstrengend, aber mit Monoembolex

(sowas ähnliches wie Heparin) ein mal vor jedem Flug gespritzt, gabs keine Probleme. Amerika ist natürlich

nochmal soweit weg... Ob ich mich das trauen würde?

Es ist wohl so, dass es gerade bei jüngeren Patienten ewig dauert, bis die kleinen Venen im Beim einen

Teil der Arbeit der geschädigten Haupt-Venen übernehmen.

Das mit der Färbung der Beine gibt sich aber zum Glück mit der Zeit.

So, hoffe Dir ein wenig geholfen zu haben. Wenns noch Fragen gibt, her damit. Aber ansonsten

den Arzt nochmal ansprechen.

Bis denn

Steuermann

D{animgonrster hat geantwortet


Hi ihr :)

Habe quasi das selbe wie Klaus also ne Mehretagen Thrombose bis Oberschenkel allerdings mit na Lungenembolie. Nehme nun seit 10 Monaten Macumar und finde keien Arzt der sicher weis wann ich das absetzen kann.

( Grund: Rauchen + Pille* Faktor V Leiden )

Ich nehms nun einfach mal 1 Jahr lang weil ich in einer Studie gelesen habe, dass man bei einer Mehretagen ruhig 1 - 1 1/2 Jahre nehmen sollte. ( Fals wer nen guten Arzt in München kennt immer her damit :-D )

Zum fliegen hatten die mir damals gesagt, dass man damit ein halbes Jahr warten soll und man dann grade wenn man noch auf Macumar is prima fliegen kann. Aber ka ob man darauf vertrauen kann.

Mein Bein schwillt zum glück nicht an. Jedoch wird es rot bis blau und tut weh wenn ich länger ( 15 Mins + ) ohne Strumpf rumstehe.

LG Dani

tDiscIalinxa hat geantwortet


Hi Ihr,

ich habe meinen Strumpf die ersten 4 Jahre jeden Tag getragen, man bekommt ja schließlich Übung im anziehen und das geht dann auch recht schnell.

@ Dani,

hast Du keinen guten Hausarzt, der Dir einen Venenspezialisten nennen kann? Sonst schau doch mal im Telefonbuch und vertrau auf Dein Gefühl, bei mir hat das schon gut geklappt.

@ Steuermann,

haben die Ärzte bei Dir eine Lysetherapie gemacht? Die kann nur in den ersten paar Tagen gemacht werden, haben die Ärzte mir damals gesagt.

Mein Bein ist dick geworden und geblieben, da es in Spanien nicht richtig behandelt wurde, noch nict mal gewickelt.

LG Clara

*:)

SRteuer?man hat geantwortet


Hallo,

@ tiscalina:

Soweit ich weiss, war es nur Heparin. Bin vorher schon mehrere Wochen mit Schmerzen

rumgelaufen, weil der erste Arzt die thrombose nicht entdeckt hat(war ein Orthopäde).

Zum Glück bin ich dann zum anderen Orthopäden und der hat dann was gesehen beim Ultrschall.

Da ich dann auch schon Mikroembolien in der Lunge hatte, wurde es höchste Zeit ins KKH zu

gehen. Beim Lungen-cintigramm (wenn man das so schreibt :-)) hat man mir gesagt, das sich

die kleinen Wanderer (Embolios) bei der Therapie mit auflösen würden.

Bis denn

Steuerman

RlatlUos2x3 hat geantwortet


Wow, das ist ja hart bei euch allen.. ich hatte im letzten Jahr eine tiefen Mehretagen-Beinvenen-Thrombose. War 10 tage im Krankenhaus. Hab dann 6 Monate Marcumar genommen. Bei der nachfolgenden Untersuchung sagte man mir, die Thrombose hätte sich fast vollständig aufgelöst. (Rückstände bleiben immer minimal) Trage jetzt nur noch immer an einem Bein einen Strumpf und mache regelmäßig Sport, das wars. Vor Flugreisen unter 5 Stunden sagte man mir reiche es, nur ne ASS zu schlucken.. nix mit Heparin.

Mein Bein sieht ganz normal aus,schmerzt nicht usw. Nur im Sommer wenn es sehr heiß ist bekomm ich schneller mal dicke Biene am Schreibtisch, das wars aber auch...

K+lajus26x5 hat geantwortet


Glück gehabt, Ratlos23. Bei den meisten scheint es aber nicht so schnell zu gehen. Das macht mir leider wenig Hoffnung. Wegen der USA-Reise wede ich nochmal mit meinem Arzt sprechen. Einstweilen Danke für Eure Beiträge.

R=atlMos2x3 hat geantwortet


Liegt vielleicht an meinem Alter, bin erst 24, evtl. gehts da schneller und besser? K.A... ???

Dir alle Gute! *:)

Nfora~ia (NCoraxja) hat geantwortet


Hallo Klaus und natürlich auch alle anderen,

ich hatte meine erste TVT vor 3 Jahren, die zweite habe ich im Mai bekommen.

Beide Male musste ich nicht ins Krankenhaus.

Bei der Thrombosebehandlung richten sich die die Ärzte nach Statistiken.

Diese besagen, dass sich die meisten Thrombosen innerhalb von 3-6 Monaten auflösen.

Im Krhs. wurde mir bei einer Kontrastmitteluntersuchung gesagt, dass es auch Thrombosen gibt, die sich nie ganz auflösen.

Allerdings kann ich dir nicht sagen, ob das Unglück ist oder von anderen Faktoren wie z.B. dem Alter abhängig ist.

Ich habe jetzt, fast 5 Monate nach der zweiten TVT immernoch ein Ziehen im US wenn ich den Strumpf nicht trage. Manchmal, selten, tut mir das Bein auch noch weh, obwohl von der Thrombose nichts mehr zu sehen ist.

Wenn ein Thrombus vorhanden ist, so wurde mir erklärt, bilden sich neue Venen um die

verschlossene Stelle. Da diese noch nicht besonders belastbar oder unempfindlich sind, hat man deswegen auch oft nur viel später Schmerzen oder Probleme, obwohl die T. weg ist.

@ Zwergkaninchen:

hast du keine Angst? Ich glaub, ich würde verrückt werden, wenn ich das wüsste :-o

Z~wergk9avnincxhen hat geantwortet


nee ich kann damit ganz gut leben.

Ich durfte auch kein BlasInstrument mehr spielen da der Druck zu hoch wäre, und ich musste mit Fußball aufhören. achja und American Football und Rugby darf ich nicht spielen :)z

l7olaQ_xm hat geantwortet


Ich habe vor 3 Wochen eine Tiefe Beinvenenthrombose bekommen im Unterschenkel. Ich habe eine Sprunggelenkfraktur und ich wurde nicht ausreichend mit Heparin behandelt (Dosierung war zu gering > Monoembolex 0,3 ml). Ich soll das Macumar aber nur 3 Monate einnehmen sowie den Strumpf nur 3 Monate tragen. Reicht das aus? Wie sind Eure Erfahrungen?

Die Ärztin im KH sagte mir zudem, dass ich meine Lebensgewohnheiten nicht schlagartig ändern dürfte, da sich das auf den INR Wert auswirkt. Das bedeutet, ich solle jetzt in den 3 Monaten keine Ernährungsumstellung machen, nicht die Pille absetzt, nicht mit dem Rauchen aufhören etc. Fand ich merkwürdig... aber gut, dachte ich mir, sie wird es wissen. Der Hausarzt verzweifelt nun langsam an mir, da er mich nicht wirklich auf Macumar eingestellt bekommt.

Im Moment fällt der Wert wieder, er meint ich müsse scheinbar ungewöhnlich viel Macumar nehmen. Meine Frage ist nun, ob es noch andere Einflussfaktoren gibt. Ich denke da z.B. an die Bewegung. Ich darf seit ca. 1 Woche erst wieder das Bein belasten und bewege mich natürlich im Rahmen des Möglichen viel mehr.

Nächste Woche fange ich auf wieder an zu Arbeiten (allerdings erst einmal halbtags). Kennt sich da jemand aus?

Lg, :)*

lola_m

t)iscBalfina hat geantwortet


Hallo,

@ lola_m,

es gibt Lebensmittel, die viel Vitamin K beinhalten und das ist der natürliche Gegenspieler von Marcumar, kannst mal im Internet nachschauen. Als ich mir mein Sprunggelenk gebrochen hatte, wurde ich am 3. Tag wieder auf die Beine "gestellt", mit einem Spezialschuh, damit ich mich genügend bewege, was auch für die Heilung von Vorteil war. Ich würde an Deiner Stelle mit dem Rauchen aufhören und nochmal nachfragen, wegen der Pille. Ich nehme seit meiner Thrombose keine und hab mir die Spirale legen lassen.

LG Clara

*:)

NWor6aia |(Noraxja) hat geantwortet


GuMo *:)

@ lola_m

es kann recht lange dauern, bis du richtig auf das Marcumar eingestellt bist.

Ich bin es seit Mai immernoch nicht...

Generell sagt man, dass junge Menschen eine höhere Dosierung brauchen als alte und Frauen mehr als Männer.

Du sollest vor allem die Essgewohnheiten nicht schlagartig ändern,

aber wie tiscalina schon geschrieben hat - die Vitamin K-haltigen Lebensmitteln sollten wie

Alkohol gemieden werden, da Marcumar in der Leber wirkt.

Ich weiß zwar nicht, ob Bewegung Einfluß auf den INR hat, aber sich viel bewegen ist bei einer Thrombose nie verkehrt (spazieren und schwimmen).

@ tiscalina

ich habe auch die Spirale.

Allerdings sagen die einen, man darf die bei einer T. nicht haben, die anderen sagen, es sei kein Problem, da die Hormonmenge so gering sei.

Hat dir dein Frauenarzt dazu geraten?

@ Zwergkaninchen

Respekt! :)^

Ich glaube, ich könnte nicht so locker damit umgehen!

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