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Ziehen in den Waden / Kniekehlen - muss das Thrombose sein?

jIohntyjaxmes hat die Diskussion gestartet


Hallo zusammen,

ich bin seit zwei Wochen ein Thrombo - habe eine Thrombose in der Schlüsselbeinvene

und dazu sogar eine kleine Lungenembolie gehabt. Puh! War im Krankenhaus ein paar Tage und stehe jetzt unter Marcumar Behandlung.

Jetzt habe ich viel dazu gelesen - und bin darüber auf ein anderes Thema gekommen das mir gerade keine Ruhe lässt. Und zwar sind ja anscheinend Wadenschmerzen und Krämpfe ein Zeichen für Thrombose auch in den Beinen. Ich habe zwar keine Schmerzen - aber im Liegen immer wieder ein Ziehen in den Waden - so als ob sich ein Krampf ankündigt aber nicht kommt. Ich bin jetzt erst drauf gekommen, dass ich das in der Woche vor meiner Armthrombose auch hatte.. War aber die ganzen letzten 10 Tage weg.

Mich lässt der Gedanke jetzt nicht los, dass da auch noch was ist. Wieder mal pünktlich zum Wochenende. Hat daher jemand Erfahrungen mit? Woran kann das sonst noch liegen?

Danke schonmal an alle

JJ

Antworten
J0ulkemaous22


Lass es lieber vom doc untersuchen.bist schließlich vorbelastet.gute besserung

liolKa_xm


Trinkst Du ausreichend? Ist enorm wichtig bei einer Thrombose. Wenn ich nicht genug getrunken habe, dann spüre ich auch ein Ziehen in der Wade. Allerdings hatte ich die Thrombose auch im Bein.

Generell schützt das Marcumar erst einmal vor weiteren Thrombosen. Insofern es richtig eingestellt ist natürlich.

Ich würde vorschlagen, es bei der nächsten Untersuchung kontrollieren zu lassen. Zu Beginn einer Thrombose wird neben Marcumar in den ersten Tagen auch Heparin gespritzt um den Thrombus zu lösen, wurde das bei Dir gemacht?

Das Gefühl im Bein war wie ein Muskelkater. Ich hatte das Gefühl, dass ein Wadenkrampf kömmen würde.

Allerdings wird der Schmerz im Liegen besser und verstärkt sich beim Laufen oder sitzen.

jOoh9n$yjaVmes


Hallo Lola,

ja, ich habe bis heut Heparin gespritzt und bin heute auch auf meinem Marcumar Zielwert angekommen. Letzte Spritze war also erst heute morgen. Das Ziehen war aber gestern auch schon...

Trinken tu ich eigentlich genug - aber vielleicht sollt ich mal ein anderes Wasser nehmen...

Weiß nicht so recht - man hört halt so stark in sich hinein so kurz nach einer solchen Diagnose.

l~olax_m


Hallo johnyjames,

beobachte mal ob das Bein heiß wird oder ob es an der Wade irgendwo rot wird. Auch eine Art glänzende Haut kann zu sehen sein, und natürlich ist das Bein etwas angeschwollen. Dann drücke mal an die Stelle an der es zieht. Wenn das verstärkt schmerzt, dann könnte das auf eine weitere Thrombose hinweisen. Auch Beschwerden beim Laufen sind ein weiterer Hinweis.

Beobachte es noch mal, Du nimmst ja Marcumar. Und wenn der Wert erreicht ist, dann passiert so schnell nichts mehr. Wenn es allerdings nicht besser wird, dann gehe sicherheitshalber noch mal zum Arzt bzw. besser ins Krankenhaus und lass es kontrollieren.

Ich weiß, wie einen solche Symtome beschäftigen. Eigentlich will man keine Untersuchungen mehr, aber das da noch was sein könnte lässt einen dann auch nicht wirklich los. Ich würde jetzt mal aus anderer Perspektive betrachtet vermuten, dass Deinen Venen einfach etwas überlastet sind. Vielleicht hat die Thrombose am Schlüsselbein auch irgendwelche Durchblutungsstörung im Bein verursacht, und jetzt unter Marcumar-Behandlung fließt, welches das Ziehen verursacht.

Noch mal eine andere Frage, wie merkt man eine Thrombose am Schlüsselbein bzw. hast Du sie überhaupt bemerkt oder bist Du primär wegen Deiner Embolie-Beschwerden zum Arzt gegangen?

J,ulemGahus22


Mich würde au mal interessieren,wie man eine T im bein bemerkt.ich meine,jeder hat ma nen ziehen im bein u deswegen glei zum doc!?das kann doch genauso von der muskulatur kommen.grad beim muskelkater is beim reindrücken der stelle schmerzempfindlicher o nicht?bekommt man au in jungen jahren ohne faktorVleiden u was dis da alles so gibt,eine T??

lAolEa_Em


Hallo Julemaus22,

natürlich muss man nicht gleich zum Arzt, wenn Schmerzen im Bein da sind. Du kannst Dich ja genauso gut verletzt haben o.ä.

Wichtig ist, dass man seine Lebensumstände und die Risiken im Auge hat. Ich habe meine Thrombose nach einer Operation bekommen (Fraktur im Bein). Da lag es nahe, dass die Schmerzen im Bein eine Thrombose sein könnten.

Weitere Risikofaktoren sind: Mangelnde Bewegung, Übergewicht, rauchen, Anti-Baby-Pille oder eben eine Veranlagung, oder auch wenn man schon mal eine Thrombose hatte (sorry, wenn ich was vergessen haben sollte). Wenn also Schmerzen im Bein vorhanden sind, sollte man sich erst einmal fragen, ob Risikofaktoren gegeben sind.

Wie sich die Thrombose im Bein bemerkbar machen kann, habe ich oben ja schon beschrieben.

LG,

lola *:)

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