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Kribbeln im rechten Arm mit Schmerzen bis in die Fingerspitzen

ciamrglov56 hat die Diskussion gestartet


Sollte sich hier mal ein Experte zu Wort melden, wäre ich ihm sehr dankbar! Seit Wochen habe ich ein Kribbeln im rechten Arm, das mir manchmal vorkommt, als sei mein Arm eingeschlafen. Leider häuft es sich in letzter Zeit und das Kribbeln wird bisweilen schmerzhaft und zieht dann bis in die Fingerspitzen. Bei einer Tauglichkeitsuntersuchung mit EKG vor ca 1/2 Jahr wurde mir absolute Gesundheit bescheinigt ohne Auffälligkeiten der Herztätigkeit. Was soll ich von diesen Symptomen halten? Leider werde ich von solchen Anfällen gepeinigt, sogar aus dem Schlaf gerissen!

Antworten
w|inneztou-dZer-zwexite


Geh mal zu einem Neurologen, der ein Gerät hat, mit dem er die Nervenleitgeschwindigkeit (ENG) messen kann! Das klingt sehr nach einem Karpaltunnelsyndom. Da kann das Tragen einer nächtkichen Schiene helfen, ansonsten eine kleine Op., bei der der eingezwängte Nerv im Handballenbereich freigelegt wird

C:ha-Txu


Neben dem Karpaltunnelsyndrom könnte es auch eine orthopädische Sache sein, z.B. ausgehend von der Halswirbelsäule. Also: Neurologe, und wenn der nichts findet, Orthopäde. Herz als Ursache kann man so gut wie ausschliessen, da Armschmerzen aufgrund von Herzproblemen GANZ anders sind als Du es beschrieben hast.

Gruss

Cha-Tu

cZarlXo5x6


Danke winnetou und cha-tu für euren Rat. Wie der Zufall es will, heute flatterte die Wochenzeitschrift meiner Frau ins Haus, steht da was über das Karpaltunnel-Syndrom geschrieben. Klassisch rechte Hand, wie beschrieben, breitet sich das schmerzhafte Kribbeln bis zum Ellenbogen aus. Ich habe aber das Gefühl, es beginnt im Oberarm und breitet sich von dort bis zu den Fingerspitzen aus und endet manchmal in stechenden Schmerzen. Ein dumpfer Druck im Oberarm, ca. 10cm nach dem Schultergelenk ist z.Z. fast ständig da. Und gerade jetzt kommt ein Schub und der kommt tatsächlich aus der Hand. Das ist aber nicht immer so. Auf jeden Fall werde ich den Rat befolgen und einen Neurologen konsultieren.

Beste Grüße, auch zum Fest,

carlo.

CLha-`Txu


Hallo, Carlo,

das kann auch irgendein Nervenstrang von der Halswirbelsäule oder der Brustwirbelsäule sein. Die "versorgen" ja die Arme. Aber das klingt nicht nach Herz, da brauchst Du Dir wohl keine Gedanken zu machen :-)

Auch Dir schöne GESUNDE Tage!

Cha-Tu

eElse-naoxrd


Und während du auf den Termin beim Neurologen wartest, könntest du eine Blutuntersuchung beim Hausarzt machen lassen. Sein besonderes Augenmerk sollte sich auf die Schilddrüsenwerte richten.

c4arlox56


Wieso denn Schilddrüse? Das müßtest du mir schon erklären! Außerdem lassen sich Ärzte nicht gern Vorschriften machen und den Wunsch auf eine zielgerichtete Blutuntersuchung zu äußern, kommt fast einer Voraschrift gleich. Zumindest ist das hier im Osten bei den praktischen Ärzten so. Und ich will nicht vom Allgemeinmediziner an diesen Symptomen herumlaborieren lassen, der soll mir ohne wenn und aber eine Überweisung geben zum Neurologen. Der kann die Blutuntersuchung auch veranlassen, oder nicht?

Aber besten Dank für deinen Rat und auch dir schönes Fest,

carlo.

e*lse-xnord


Bei einer Schilddrüsenstörung, die Stoffwechselprobleme mit sich bringt, kann es auch zu kribbelnden, einschlafenden Händen kommen, so eine Art Taubheitsgefühl.

Ich weiß nicht, ob der Neurologe eine Blutuntersuchung veranlassen würde, meine haben es nicht getan. Ich musste z. B. die Überprüfung des Vitamin B12 beim Hausarzt machen lassen, obwohl der Neurologe die Werte wissen wollte.

Schau doch mal hier: [[http://freenet-homepage.de/triarte/hashim/sympt.html]]

cWarlox56


Nochmal ich,

bin beim prakt. Arzt gewesen, der hat mich zum Orthopäden geschickt. Der hat widerum lumbalgische Symptome in den Halswirbeln diagnostiziert und mich auf die Streckbank gepackt. Das Ende vom Lied, keine Besserung, sondern die "Anfälle" kommen immer häufiger. Ich werde wohl ohne Überweisung zum Neurologen ziehen müssen. Wie gesagt, ostdeutsche Ärzte lassen sich nichts vorschreiben, die schicken dich dahin, wo sie meinen, dass es richtig ist, ohne sich eine Vermutung anzuhören, geschweige denn, darauf einzugehen.

Carlo.

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