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Erhöhter Puls und vertrikuläre Extrasystolen

-{S#teYffi17~- hat die Diskussion gestartet


Hallo,

ich habe einige Fragen an euch.

Ich bin 18 Jahre alt und arbeite im Krankenhaus und musste letzen Freitag zum Betriebsarzt.

Der stellte fest dass ich einen erhöhten Puls hab (120 in Ruhe gemessen) dann schickte sie mich zum EKG dabei kam raus n Puls von 130 und ventrikuläre Extrasystolen.

Ich sollte letztes Wochenende den Puls 3 mal täglich messen und war Montag wieder da.

Der Ruhepuls schwankt zwischen 80 und 110. Jetzt wurden mir schilddrüsenwerte abgenommen.

Ich bin etwas verunsichert.

Muss da was krankhaftes dahinterstecken? ich fühl mich ja an sich gut.

Liebe Grüße

Antworten
C h+a-|Tu


Nein, da muss nichts Krankhaftes hinterstecken. Es ist GUT, dass die SD-Werte genommen werden, das sollte man bei Extrasystolen eigentlich immer tun. Auch ein 24-Stunden-EKG und evtl. ein Belastungs-EKG könnte man machen lassen, einfach um auszuschliessen, dass die VES gefährlich sind. Ventrikuläre ES "an sich" sind aber erst einmal nicht gefährlich. Warte am besten die SD-Werte ab, und dann sieht man weiter.

Alles Gute

Cha-Tu

-XSteFffi17x-


Soo da bin ich wieder. Und ich bin nicht schlauer als voher.

Schilddrüse ist in Ordnung, so wie die anderen Blutwerte. (Was ja schonmal gut ist).

Jetzt soll ich zu nem Kardiologen n Belastungs EKG machen. Hab bei 10 Kardiologen anrufen müssen bis ich am Montag n Termin bekommen hab. Der Rest hatte nur was voer März was.

Und das sollte ja dringend abgeklärt werden lt. Arzt weil ich ja ab Januar auf Station zum Arbeiten muss.

Ich mess immernoch den Puls in Ruhe, nach wie vor erhöht, wobei ich immer mal wieder fest stell dass er ziemlichunregelmäßig ist.

Kann das vom allgemeinem Stress kommen?

liebe Grüße

-,Steeff'i1S7-


Hallo,

ich muss euch nochmal nerven.

Also ich war gestern beim Kardiologen und der hat n Mitralklappenproaps festgestellt.

Zu den Extrasystolen und der Pulsarrythmie meinte er nur dass ich ne Arztphobie hätte.

Aber 1. Warum ist mein Blutdruck in Ordung und 2. Würde ich bei ner Arztphobie im Krankenhaus schaffen??

Das kommt mir irgendwie alles komisch vor. Kann man das mit den Arrythmien einfach so abtun?

Liebe Grüße

C?h*ag-ATu


Hallo, Steffi,

ich kenne sogar Ärzte, die Organ-Phobien haben... ;-)

Was ich mich aber so oft bei Beiträgen in diesem Forum frage, ist, warum Ihr einem KARDIOLOGEN nicht zutraut, dass er in der Lage ist, anhand der Blutwerte, EKGs, Ultraschall zu diagnostizieren, ob jemand herzgesund ist oder nicht. Wenn Ihr dem Arzt sowieso nicht glaubt oder misstraut, warum geht Ihr dann hin? Oder WOLLT Ihr gerne hören, dass Ihr herzkrank seid? Man könnte es fast annehmen... ICH wäre froh, wenn mein Arzt mir das sagen könnte.........

Wenn all die Untersuchungen gemacht worden sind, einschliesslich Schilddrüsenabklärung, dann bist Du gesund, Steffi. Es gibt zig MILLIONEN Menschen allein in Deutschland, die einen erhöhten oder unregelmässigen Puls haben und/oder Extrasystolen, und die auch gesund sind. Der eine merkt es deutlicher, der andere merkt es gar nicht, so ist das nun mal. Du gehörst zu denen, die es halt merken. Man kann lernen, das anzunehmen und zu "überhören", z.B. durch Autogenes Training, durch Yoga oder durch eine Therapie.

Alles Gute

Cha-Tu

-3Stef]fi17x-


Dankeschön.

Ja klar ich bin froh drum, aber ich persönlich stehe dem ganzen skeptisch gegenüber.

Ich hab schon ähnliches mit meinem Knie mitgemacht. Mittlerweile hab ich 4 OPs hinter mir. Anfangs sagte man mir auch ist alles in Ordnung. Mittlerweile ist der Schaden größer als gedacht. Deswegen hinterfrag ich das immer wieder.

Aber jetzt wurde mir die Angst ein stückweit genommen.

Danke für deine Gedult.

CWha-Txu


Steffi.

vielleicht hilft es Dir auch ein wenig weiter zu wissen, dass ich z.B. sowohl VES als auch SVES habe, und das, obwohl ich durch zwei Herzinfarkte schwer herzkrank bin. Selbst bei mir sind diese ES überwiegend harmlos. Pathologische ES sind ausgesprochen selten, in vielen Fällen sind sie entweder Folgen einer Schilddrüsenerkrankung und gehen weg, sobald die Schilddrüse behandelt wird, oder aber (in den meisten Fällen) sie sind "ohne Ursache", die Ärzte sagen dazu, sie seien "Variationen des Normalen".

Angesichts Deiner Kniegeschichte verstehe ich Deine Skepsis nun besser. Aber ich denke wirklich nicht, dass Du einen Grund zur Sorge haben musst.

Darf ich noch einen Tipp geben? Miss den Puls nicht mehr. Wenn ich mehrfach messe, wird der Wert auch jedes Mal höher, obwohl ich auch keine Ärzte- oder Organ-Phobie habe. Aber anscheinend steht da eine unbewusste Erwartungshaltung hinter, die den Puls (und manchmal auch den Blutdruck) erhöht.

Liebe Grüsse, schöne Weihnachtstage

Cha-Tu

_fdeli_lah_


Hi Steffi,

mir geht's ähnlich -erhöhter Ruhepuls, Extrasystolen, Mitralklappenprolaps...

Ich war zeitweise recht panisch, v.a. aufgrund der Extrasystolen...Aber ich glaube, je mehr man sich hineinsteigert, desto schlimme wird es. Ich habe lange gedacht, dass es doch einen "Grund" geben muss - ich wollte einfach mehr Sicherheit. Ich hab auch das komplette Programm mit Langzeit- und Belastungs-EKG, Blutbild, Herzultraschall usw. hinter mir, aber es wurde mir immer nur gesagt: "Der Puls ist etwas höher bei Ihnen, aber das scheint bei Ihnen halt so zu sein" bzw. "Sie haben zwar viele Extrasystolen, aber das Blutbild und restliches ist okay, das kann dann schonmal sein.." Das hat mir natürlich nicht gereicht und reicht mir z.T. immer noch nicht. Aber ich merke - je mehr ich mich damit beschäftige, desto eher bemerke ich die ES und desto mehr belasten sie mich. Das führt wiederum zu mir ES...ein Teufelskreis. Sowas kann schon am Stress liegen, oder auch an der psychischen Verfassung. Bei mir liegt es denke ich an beidem.

Ich versuche nun, daran zu glauben, das alles mit mir okay ist - auch wenn im letzten Langzeit-EKG 1400 ES in 24 Stunden gemessen wurden :-/ Ich versuche, nicht mehr so sehr darauf zu achten, und auch auf den ersten Blick banal klingende ärtzliche Tipps wie "machen Sie mehr Sport" oder "Nehmen Sie sich regelmäßige Auszeiten / Zeit für Entspannung" sind sicherlich niht verkehrt - bei mir in der Endphase der Diplomarbeit nur grad nicht so umsetzbar, was die Symptome nicht gerade verbessert :-/

Ich wünsch dir alles Gute,

LG!

B)ella'6000


Hallo, ich wäre froh wenn ich "nur" 1400 ES in 24 Stunden hätte. Leide unter täglichen ES seit nunmehr 6 Jahren.

Leider habe ich jetzt immer noch 12.000 anstelle meiner gewohnten 16.000 trotz neuem Medikament.

Ich muß mich wohl damit abfinden das ich damit leben muß, denn alle nötigen Herzuntersuchungen wurden schon gemacht.

Also......... Kopf hoch............ auch damit ist das Leben lebenswert, es kommt nur auf deine eigene Einstellung an.

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