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Wpw Syndrom

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WPW-Syndrom, Betablocker und keine Besserung :-( (

Hallo zusammen,

ich habe mich hier angemeldet weil ich Hilfe brauche und nicht so recht weiter weiß :-( (

Zu mir: bin 28 Jahre alt, 180 cm groß und normal gewichtig und habe seit meiner Geburt WPW. Seit gut einem Jahr nehme ich jetzt einen Betablocker, aber es wird einfach nicht besser, eher im Gegenteil. Ich habe ständiges Herzrasen, besonders Abends im Ruhezustand, Schwindel, körperliches Unwohlsein, Schwächegefühl etc, habe eine Zeit lang Sport gemacht (Schwimmen und Joggen) aber jetzt geht es mir wieder schlechter. Mein Kariologe sagte es sei alles in Ordnung, der hat mir gar nicht zugehört ka war irgendwie keine so tolle Erfahung und im KH schob man es auf meine psyche :-( ( Mein HA kennt mein WPW eigentlich, beruhigt mich aber immer nur und meint dass es normal ist, dass einige die Rhythmusstörungen spüren, andere halt weniger. Bin echt verschzweifelt weil ich mich so schlecht fühle und das Gefühl habe, da einfach nicht weiter zukommen.

Und das Herzstolpern ist so heftig, so unangenehm und würde gerne etwas dagegen tun weil es mich total einschränkt, und ich das Gefühl habe kaum etwas machen zu können, weil ich kaum Kraft habe.

Kennt das jemand?

kann mit jemand helfen?

AWnonSymxus70


Hallo liebes Forum

liebe WPW-Betroffene

Ich habe Jahrgang 1970.

Von Geburt an bis zum 17. Lebensjahr sporadisch auftretende Herzrhythmusstörungen bei/nach körperlicher Anstrengung und nach "Erschrecken".

Die Ursachen der Herzrhythmusstörungen wurden während der Kindheit nie abgeklärt, vom Kinderarzt hiess es lediglich diese würden mit der Pubertät verschwinden.

Sommer 1987 nach sportlicher Anstrengung Herzrhythmusstörungen welche nicht wieder aufhörten

Haupt-Symptome = erhöhter Puls (aus Schlaf wie nach einem 100 Meter Lauf), Schwächegefühl, Panik, Todesangst, leichter Schwindel

Herbst 1987 Herzkatheter-Untersuchung, Diagnose = Wolff-Parkinson-White-Syndrom, Therapie sofortige Behandlung mit Betablockern, OP damit ich nicht lebenslänglich Betablocker nehmen muss.

Von dieser gestellten Diagnose erfuhr ich jedoch erst Ende des Jahres 1994 nach persönlichem Studium meiner eigenen Krankenakte!

Mein damaliger Hausarzt erklärte nach der Herzkatheter-Untersuchung im Spital im Herbst 1987 meiner Mutter und mir, dass ich organisch komplett gesund sei und meine Symptome psychischer Ursache seien. Er überwies mich an einen Psychiater. Keine Medikamente (Betablocker), keine OP.

Diese Information meines damaligen Hausarztes war eine verheerende Fehlinformation welche mich das Leben hätte kosten können.

Meine jahrelange Odyssee von Psychiater zu Psychotherapeutin, von der einen Therapieform zur anderen Therapieform begann…

Mit Baldriantropfen kämpfte ich mich mit allgegenwärtigen Herzrhythmusstörungen und Todesängsten durch mein Leben.

Unterdessen wechselte ich zu meinem neuen Hausarzt.

Ende Jahr 1994 war ich an einem Punkt in meinem Leben angelangt an welchem ich nicht mehr weiter konnte. Ich wollte mir selber beweisen, dass Organisch bei mir alles in Ordnung war und verlangte von meinem damals bereits ehemaligen Hausarzt die Kopien meiner Krankenakte. Er gab sie nur mit Nachdruck heraus – er wird gewusst haben warum. In den Kopien meiner Krankenunterlagen konnte ich Ende des Jahres 1994 die im Jahr 1987 vom Unispital anlässlich der Herzkatheter-Untersuchung gestellte Diagnose lesen: Wolff-Parkinson-White-Syndrom.

Ich fiel aus allen Wolken….7 Jahre endlose Herzrhythmusstörungen mit all den damit verbundenen Symptomen, all die ausgestandenen Ängste….

…sofort erhielt ich Betablocker und was im Jahre 1987 hätte ausgelöst werden wurde nun endlich nachgeholt. Überflüssig zu erwähnen was die 7 Jahre unaufhörlichen, andauernden Herzrhythmusstörungen mit all den damit verbundenen Symptomen, all die ausgestandenen Ängste in meiner Seele angerichtet haben…

November 1994 Ablation des akzessorischen Nervenbündels am Herzen welches die Herzrhythmusstörungen verursachte und somit Behebung des Wolff-Parkinson-White-Syndrom.

Bis heute arbeite ich stetig an meiner Angstproblematik. Es sind noch einige Probleme vorhanden wenn auch in geringem Masse: Reisen, Fliegen, Wandern (Wandern? Brauche ich das für mein Seelenheil? Definitiv NEIN!)

Ich kann jedem Betroffenen eine Ablatio des akzessorischen Nervenbündels am Herzen empfehlen!

Heute bin ich völlig gesund und beschwerdefrei.

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