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sinkender Blutdruck unter Belastung?

Fhailurxe77 hat die Diskussion gestartet


Hallo liebe Forengemeinde,

vielleicht kann mir hier jemand weiterhelfen?!

Da ich an Hypertonie leide und auch Medikamente dagegen nehme (Metoprolol 100mg), mache ich etwas Sport zu Hause (meistens Laufband) und messe dann auch meinen Butdruck.

In letzter Zeit fällt mir häufig auf, dass mein Blutdruck bei Belastung erst schnell ansteigt, dann aber tief absinkt.

Normal hab ich in Ruhe so Werte um 140/90, wenn ich mich kurz belaste, steigt der Blutdruck an, wenn ich länger laufe, sinkt er aber so auf 100/50... :-/

Was bedeutet das ???

Vielen Dank für Antworten!

Antworten
Fxail8ure(77


Hm, weiß hierzu niemand etwas, hat keiner eine Idee?? ???

C^hza-Txu


Wenn das Blutdruckmessgerät in Ordnung ist, muss das ärztlich abgeklärt werden. Das ist keine normale Kreislaufregulation.

Schönen Gruss

Cha-Tu

AsneurRys]m0-vexrum


Sehe ich genauso!

FVailurex77


Nur kurz zur abschließenden Dokumentation:

Beim Belastungs-EKG hat sich der sinkende diastolische Wert nicht bestätigt; die Blutdruck-Regulation war normal. Insofern tippe ich eher auf Fehlmessungen meines Messgerätes.

Oder auf die entspannende Wirkung von Ausdauersport. :-)

A.neuryzsm-vxerum


Und wie war der systolische Wert? Stieg der dann wenigstens?

Bkloexdi


.. naja.. Das ist vielleicht eine etwas eigenartige Reaktion, aber zu niedriger Blutdruck ist ja in der Regel nicht gefährlich. Das ist in jedem Fall besser, als wenn er extrem hoch steigt.

Vielleicht ist das aber auch ein Zeichen dessen, daß sich Dein Korper unter Belastung auf ein normales Niveau einpendelt, welches etwas weniger extrem wirken würde, wenn Du nicht dieses Medikament einnehmen würdest.

Wenn ich mich absichtlich bei höherem Blutdruck etwas belaste, sinkt der meist auch. Ich halte das eher für ein Zeichen dessen, daß man sich zu wenig bewegt und der Körper unter Belastung zur Normalität findet.

Das ist doch sowieso alles irendwie krank in unserem Regionen. Wir fressen tonnenweise irgendwelche Medikamente, die Beschwerden bekämpfen, die wir uns erst mit unserem fragwürdigen Lebensstil einhandeln.. und die Pharamindustrie ihrerseits redet uns kräftig ein, man müsse das Zeug fressen, damit es einem gut gehe, damit sie dann Milliarden an Euro's mit Mitteln machen, die darauf ausgelegt sind, Krankheiten zu behandeln, aber nicht die eigentlichen Ursachen zu bekämpfen.

Ich hab vor einigen Jahren nach monatelangem Betarezeptoren-Blocker-Konsum das Zeug schrittweise abgesetzt.. und hatte dann ständig einen wirklich optimalen Blutdruck.

Erhöht ist er erst seit kurzem mal wieder, als ich mir wohl irgendeinen neuen Infekt eingehandelt hatte.

Vorhin bin ich nach einigem durch die Stadt hüpfen nach Hause gekommen und hab den Blutdruck gemessen.. und hatte ca. 130/76 ..

Ich denke, man muß einfach nur den Arsch bewegen. Dann wird auch fast alles von alleine wieder gut.

.. und ewig sollte man Blutdruck-senkende Mittel auch nicht einnehmen - auch wenn einem das der Arzt sagt. Nach einem Jahr sollte man einfach mal versuchen, das Zeug loszuwerden, indem man die Dosis langsam reduziert.

Fmailyure77


@ Aneurysm-verum:

Beim Belastungs-EKG ja, da war die Regulation normal; bei meinen Messungen zu Hause stieg der systolische Wert auch meistens oder immer an, aber geringer. Allerdings mache ich zu Hause bzw. draußen ja auch keine Belastungs-EKG's, sondern jogge oder trainiere sinnvoll.

Wenn ich mich absichtlich bei höherem Blutdruck etwas belaste, sinkt der meist auch. Ich halte das eher für ein Zeichen dessen, daß man sich zu wenig bewegt und der Körper unter Belastung zur Normalität findet.

So etwas Ähnliches habe ich mir auch mal gedacht... zB ich komme angespannt und gestresst von der Arbeit und gehe dann laufen- wenn der systolische Wert von 90 (Stress!) auf etwa 75 (körperliche Belastung aber doch seelische Entspannung) fällt, ist das vielleicht tatsächlich normal. Ich weiß es nicht...

Avneur8ysm-<vexrum


Das ist völliger Unsinn was du da redest, in mehrerlei Hinsicht.

AQneurysFm-v$exrum


Das galt Bloedi.

F=ailuxre77


wenn der systolische Wert von 90 (Stress!)

Hier meinte ich natürlich auch den diastolischen Wert.

M)onikax65


Wie misst du den Blutdruck? Ich habe sehr schlechte Erfahrungen mit digitalen Geräten, sie messen nie dasselbe, wie mit den herkömmlichen Geräten. So ganz verstehe ich es auch nicht, aber wenn ich zudem noch aufgeregt bin, also einen höheren Puls habe, messen sie prinzipiell zu hohe Werte, ganz seltsam. Das ist mit den "normalen" Blutdruckgeräten nie der Fall, deshalb habe ich für Zuhause auch ein solches.

Digitale Handgelenkgeräte sollen am ungenauesten sein.

FBailTurex77


Natürlich habe ich ein digitales Gerät, wie geschrieben eines für das Handgelenk, das aber zumindest von der Stiftung Warentest mit "gut" bewertet wurde.

Mit einem "normalen, analogen" Messgerät, wie es die Ärzte haben, kann ich nicht umgehen und ich glaube, das funktioniert bei sich selbst auch nicht wirklich gut.

BRloxedi


Wenn das soviel Unsinn ist, wieso heulen die Westeuropäer dann ständig wehleidig beim Arzt rum.. wohingegen es den Asiaten ziemlich gut geht?

Natürlich kommen diese ganzen Beschwerden nur von unserem idiotischen faulen Lebensstil.. und den psychischen Belastungen, denen viele unterliegen, weil sie pleite sind.. oder anderweitig unter Druck stehen.

Es bewegt doch kaum noch einer seinen Arsch zu Fuß.. fast jeder eiert in 'nem Auto rum, anstatt zu laufen.. und letztendliuch hocken dann alle da und heulen wegen ihrem Blutdruck rum.

Das kann vielschichtige Gründe haben, aber vorrangig liegt es an unserem Lebensstil.

.. und die Pharmaindustrie sind garantiert nicht eure Freunde. Die behandeln lieber die Symptome, als das sie was gegen die Ursachen entwickeln, weil sie damit endlos viel Geld machen.

ACneurjy^sm-veQrEuim


Wenn ich mich absichtlich bei höherem Blutdruck etwas belaste, sinkt der meist auch. Ich halte das eher für ein Zeichen dessen, daß man sich zu wenig bewegt und der Körper unter Belastung zur Normalität findet.

Das ist Unsinn. Steigt der systolische Druck unter Belastung nicht, ist etwas mit dem Herzen nicht in Ordnung.

und ewig sollte man Blutdruck-senkende Mittel auch nicht einnehmen - auch wenn einem das der Arzt sagt. Nach einem Jahr sollte man einfach mal versuchen, das Zeug loszuwerden, indem man die Dosis langsam reduziert.

Das ist genauso Quatsch. Es gibt genug Patienten, die ihr Leben lang auf diese Medikamente angewiesen sind, weil sie eben ihr Leben verlängern (z.B. Diabetiker, Herzinfarkt-, Herzinsuffizienz und Herzklappenpatienten).

Was den Bewegungsmangel angeht, hast du natürlich Recht. Aber das ist auch keine Neuigkeit.

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