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Aorta, Herzoperation

F4euerbxlick


Ich denke, das werde ich ... DANKE :-@

C;ha-xTu


Hallo, Patricia,

ob Gott Dich straft... Nun, wenn es Gott gibt, dann ist er ein liebender Gott, und keiner, der Menschen für irgendetwas straft. Zumal ich nicht der Meinung bin, dass der Mensch prinzipiell schlecht ist und der Bestrafung bedarf. Aber das ist ein Thema, dem ich mich hier öffentlich nicht stellen möchte.

Tja, was könnten die Motive der Angehörigen sein? Ich weiss es nicht bzw. möchte darüber nicht spekulieren. Tatsache ist aber, dass sie sich seltsam verhalten, sofern es so ist, wie Du es beschreibst (was ich nicht anzweifele, aber jedes Problem hat zwei Seiten und ich kenne ja hier nur Deine Ausführungen, nicht die der Verwandten; darum bin ich mit Verantwortungszuweisungen immer sehr sehr vorsichtig).

Wichtig scheint mir zu sein, dass mal ein Angestellter der Klinik SIEHT, wie Dein Freund mit Dir umgeht, nämlich positiv! Darum habe ich den Sozialarbeiter ins Spiel gebracht. Wenn die Ärzte oder der SozArb SIEHT, dass Dein Freund Deine Besuche möchte, können und dürfen sie Dir kein Hausverbot mehr erteilen, denn das kann nur auf Bitte des Patienten geschehen. Was die Verwandten wünschen, ist da irrelevant.

Ist der Patient denn nach wie vor im Akutkrankenhaus? Warum wird er nicht in die Reha verlegt? Damit wird wertvolle Zeit nicht genutzt...

Liebe Grüsse

Cha-Tu

Pfatrici=a_23


Hallo Cha-Tu,

danke sehr für Deine Sicht @:)

ich probier gleich am Montag ausfindig zu machen ob mein Freund besachwaltet wird, denn dann hätte ich absolut keine Chance.

Wenn nicht spreche ich gleich mit der Sozialarbeiterin. Das muss jetzt rasch gehen. :)^

Ist der Patient denn nach wie vor im Akutkrankenhaus? Warum wird er nicht in die Reha verlegt? Damit wird wertvolle Zeit nicht genutzt...

Im Akutkrankenhaus ist er und nicht einmal in der Stroke Unit. Wieso er nicht in die REHA verlegt wird weiß ich leider nicht, ich erfahr ja nichts.

Seine Lebenspartnerin hat mir ihre Vermutung gesagt: Die Söhne wollen gar nicht dass sich sein Zustand bessert. Jetzt können sie frei agieren. Und ich würde sie stören, dass ich mich so engagiere dass sich sein Zustand bessert. --> Keine Ahnung was ich davon halten soll ???

Es ist so dass so rascher was gemacht wird umso eher könnte sich was bessern ???

Denn in der Intensivstation hatten sie schon begonnen mit Breinahrung geben, 2 Stunden im Lehnstuhl und Übungen. Und seit 5.2.09 liegt er nur herum und bekommt diese 45 Min. Physiotherapie am Tag. Nahrung (Brei) bekommt er keine, weil das Schlucken nicht funktioniert. Schleim schlucken tut er, zwar sehr schwer, aber er tut es was ich gesehen hab bei den Besuchen.

Übrigens meine Freundin war ihn vorher besuchen und sie hat sich vorgestellt und meinén Namen gesagt, dann weiteten sich seine Augen und er hat ihr die Hand gegeben und ihre gedrückt. Und sie hat ihm gesagt dass super ist dass er schon bei Bewußtsein ist und dass man jetzt hoffen kann dass es besser wird, und er hat daraufhin unwillkürlich schlucken müssen, was schwer ging. Und sie hat ihm gesagt dass ich Verbot hab zu kommen und dass sie statt mir kommt und ich geheim wenn´s irgendwie geht, aber wir sind da für ihn, und er hat positiv reagiert, zugestimmt.

Und meine Freundin meinte, nach diesem Besuch und Reaktion meines Freundes wie er reagiert hat auf meinen Namen, dass er ganz sicher nichts dagegen hat, dass ich ihn besuchen geh.

Bis bald :)*

Liebe Grüsse und schönen Tag

Patricia

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Hallo Cha-Tu,

hab gemerkt dass ich was verdreht hab beim Schreiben, sorry.

Damit wird wertvolle Zeit nicht genutzt...

Meine Frage ist: Ist es bei SA so dass so eher mit REHA begonnen wird umso eher sind Besserungen zu erzielen. Was nicht trainiert wird bleibt dann womöglich so ???

Liebe Grüsse

Patricia

CNha-xTu


Hallo, Patricia,

man sollte in jedem Fall so früh wie möglich mit der Reha anfangen. Hier in D ist man sehr sehr selten so lange im Akutkrankenhaus, das würden die Krankenkassen auch gar nicht mitmachen, weil das teuer ist und für die Rehabilitation auch eher "verschenkte Zeit".

Je schneller man mit gezielten SA-Übungen beginnt, umso effektiver ist es. Zwar kann der SA-Patient noch 18-36 Monate Fortschritte machen (schrieb ich ja oben), aber die besten Prognosen sind natürlich die ersten Wochen und Monate. Danach wir die Rehabilitation auch schwieriger. Meine Mutter war nach knapp 3 Wochen in der Reha, wie ich ja schon schrieb, sie wurde liegend überführt, weil sie weder sitzen noch stehen, geschweige denn gehen konnte. Sie war drei Monate dort, und als sie entlassen wurde, konnte sie wieder (am Stock) gehen. So grosse Erfolge hätte sie weder zuhause noch im Akutkrankenhaus geschafft. In der Reha wird ja ganz gezielt gefördert. Ich habe das nach meinem ersten Herzinfarkt ja selbst erlebt, ohne die Reha wäre ich niemals wieder so "fit" geworden wie ich es heute bin.

Lieben Gruss

Cha-Tu

PMatricRia_2x3


Hallo Cha-Tu,

man sollte in jedem Fall so früh wie möglich mit der Reha anfangen. Hier in D ist man sehr sehr selten so lange im Akutkrankenhaus, das würden die Krankenkassen auch gar nicht mitmachen, weil das teuer ist und für die Rehabilitation auch eher "verschenkte Zeit".

Danke für die Info @:)

Hab, obwohl derzeit Eiszeit zwischen uns herrscht, nun doch seinem Neffen eine sms gesendet mit der Info: dass er bitte so rasch wie möglich eine REHA-Verlegung organisieren sollte, da je eher mit der REHA begonnen wird desto eher können Verbesserungen erzielt werden, bei zu später REHA bleibt der Zustand so.

Und heute hab ich mit der Ex-Lebenspartnerin meines Freundes telefoniert und sie auch gebeten dies beim Neffen zu deponieren, da sie heute mit ihm telefonieren wollte. D.h., mit ihr redet der Neffe noch. Dann kann man über sie probieren was zu erreichen dachte ich mir.

Sie ist seit Dienstag aus dem Ausland zurück und geht ihn voraussichtlich jeden Tag oder jeden 2. Tag besuchen, was ich äußerst positiv empfunden hab :-)

Seine Lebenspartnerin ist leider nächste Woche auf Urlaub.

...aber die besten Prognosen sind natürlich die ersten Wochen und Monate.

Das ist wirklich verlorene und vergeudete Zeit was hier bei ´meinem Freund betrieben wird :-(

Ich glaube die in der Intensivstation haben deshalb so rasch mit Übungen und 2 Stunden heraussen sitzen begonnen.

Jetzt sollte er 3 Stunden draußen sitzen und hält es nur 2 aus. Naja, muss dazusagen, dass erst mit 2 Stunden begonnen wurde, auch nach der Info von Dir, und dass ich nachgefaßt hab beim Neffen, man müsse ihm erklären dass es gut ist für ihn und er solle sich zwingen durchzuhalten.

Weiters erfuhr ich von seiner Ex-Lebenspartnerin dass ihr der Therapeut gesagt hat, dass sich seit einem Monat nichts verändert hat. Sehr schade :-(

Aber umso eher sollte er zur REHA.

Meine Mutter war nach knapp 3 Wochen in der Reha, wie ich ja schon schrieb, sie wurde liegend überführt, weil sie weder sitzen noch stehen, geschweige denn gehen konnte

Ja, ich kann mich erinnern, danke nochmals für die Info. Das ist auch der Grund wieso ich dennoch bitte, meinen Freund in die REHA zu bringen, obwohl sie meinen, er hat ja auch eine HK-OP und man müsse warten und nur sehr langsam vorgehen.

Ich glaub auch von dem was ich beobachtet hab, dass viel mehr Übungen gemacht werden müssten. Seine Ex teilte mir mit, dass er nach 1 Stunde Physio fix und fertig sei und einschlafen würde. Naja, und am Nachmittag ??? Und schreiben üben, oder die Feinmotorik der nicht-behinderten Hand, lesen, Aufmerksamkeitsübungen, etc. Da gibt´s ja jede Menge was ich so gelesen hab. Und die letzteren sind nicht soo anstrengend wie die Physiotherapie, glaube ich ???

Bis bald :)*

Lieben Gruss

Patricia

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Hallo Cha-Tu,

mir ist gerade aufgefallen dass ich was schreiben vergessen hab |-o

Ich habe das nach meinem ersten Herzinfarkt ja selbst erlebt, ohne die Reha wäre ich niemals wieder so "fit" geworden wie ich es heute bin.

Cha-Tu, welche Übungen bekommt man eigentlich bei Herz-REHA ??? Und wie lange warst Du in der REHA ???

Liebe Grüsse und gute Nacht :)*

Patricia

C0ha"-Tku


Hallo, Patricia,

ich war damals 6 Wochen in der Reha. Normal waren damals 4 Wochen (heute nur noch 3). Aber da ich in der ersten Reha-Woche meinen zweiten Herzinfarkt erlitten habe, wurde das verlängert.

Ich habe Ergometer-Training, Gymnastik, Schwimmübungen, Ballübungen und Walking gemacht. Also alles, was die Ausdauer fördert und somit auch die Herzkraft. Natürlich angepasst an meinen damaligen Zustand. Das Walking war eher ein "Schleichen", aber für mich war es damals sehr anstrengend.

Lieben Gruss

Cha-Tu

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Hallo Cha-Tu,

Aber da ich in der ersten Reha-Woche meinen zweiten Herzinfarkt erlitten habe...

:-o Das find ich arg, da warst Du ja ganz arm dran damals :°_ Das sowas nie wieder passiert, ganz viel Kraft :)* :)* :)* viele, viele brauchen Dich auch hier im Forum :-)

Ich habe Ergometer-Training, Gymnastik, Schwimmübungen, Ballübungen und Walking gemacht. Also alles, was die Ausdauer fördert und somit auch die Herzkraft.

Ach so, solche Übungen sind das, und ganz schön viele. Und das wußte ich auch nicht das Ausdauer die Herzkraft fördert.

Das Walking war eher ein "Schleichen", aber für mich war es damals sehr anstrengend.

mh, man muss sich offenbar zwingen was zu tun auch wenn´s schwer fällt. Das kann ich mir vorstellen dass es sehr anstrengend war. Wenn man keine bzw. wenig Kraft hat ist selbst gehen anstrengend. Da sieht man erst das alles, jede Bewegung des Körpers, mit Kraft verbunden ist.

Und d.h., das es ein Wechselspiel ist, durch Bewegung kommt die Herzkraft.

Lieben Gruss und schönen Tag :)*

Patricia

C$hHa-xTu


Guten Morgen, Patricia,

klar, das war nicht schön, als ich damals nach einer Woche Reha meinen zweiten Infarkt hatte. Aber der Arzt, der mich ja sofort behandeln konnte, meinte, es sei besser, es wäre dort passiert als zuhause. Ob ich zuhause sofort die Hilfe bekommen hätte, die nötig war, ist offen.

>Und das wußte ich auch nicht das Ausdauer die Herzkraft fördert.

Durch Ausdauertraining werden nicht nur die äusseren Muskeln gestärkt, sondern auch der Herzmuskel.

Nein, zwingen musste ich mich zum Walking etc. nicht, ich habe es gerne getan. Aber ich KONNTE anfangs kaum. Ich hatte noch eine "Herzkraft" (einen EF-Wert) von 20 oder 25%, da pfeift man nach 100 Metern langsamen Gehens schon aus dem letzten Atemloch... Aber ich wurde ja langsam aufgebaut, und heute klappt das viel viel besser.

>Und d.h., das es ein Wechselspiel ist, durch Bewegung kommt die Herzkraft.

Richtig. In unserer Herzsportgruppe (in der ich 12 Jahre war) machten sogar Menschen mit, die knapp 500 Meter langsam gehen konnten, und sich dann ausruhen mussten. Sie steigerten sich über Monate und Jahre langsam, immer in 100er Schritten. So habe ich auch angefangen. Heute schaffe ich problemlos 2500 bis 3000 Meter am Stück, zügig gehen. Und mit jedem Erfolgsschritt stärkt sich auch das Herz.

Klar, 100% wird es nie mehr werden, ich bin froh, dass ich einen Durchschnitts-EF-Wert von 40-45% habe (EF ist der Wert für die Pumpkraft des Herzens, siehe hier: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Ejektionsfraktion]] ), mehr ist nicht mehr drin. Aber immerhin. Andere Leute sind nach zwei Infarkten bettlägerig und kommen kaum mehr aus dem Haus. Klar, andere werden auch wieder so fit, dass sie wieder voll berufstätig werden können. Es kommt immer auf den Einzelfall an, auf die Schwere der Infarkte, usw.

Und GENAU so ist es auch bei Schlaganfällen (womit wir wieder bei Deinem Freund sind). Er muss dringend in die Reha, und wenn Du ihm einen grossen Gefallen tun willst, dann setze alle Hebel in Bewegung, dass das bald erfolgt. Schaffe Dir Verbündete, die Lebensgefährtin, der doch daran gelegen sein muss, dass er wieder halbwegs hergestellt wird, und auch die Sozialarbeiter der Klinik. Bei uns in der Reha galt der Spruch "Niemand ist zu krank für die Reha", selbst schwerstkranke Menschen können in gewissem Umfang noch gefördert werden. Und das geht nun einmal in einer Reha-Einrichtung besser als in einem Akut-Krankenhaus, zumindest ist das hier so (ich kenne leider das österreichische Gesundheitssystem nicht und weiss nicht, wie gut die Akut-Krankenhäuser auf Rehabilitationen eingerichtet sind. Hier in Deutschland entwickelt sich das zwar langsam, und es gibt schon Akut-KH, die gute Reha-Abteilungen haben, aber meist ist eine Reha-Klinik hier etwas anderes als ein Akut-KH).

Einen schönen Sonntag, trotz allen Kummers, wünsche ich Dir

Cha-Tu

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Hallo Cha-Tu,

Ich hatte noch eine "Herzkraft" (einen EF-Wert) von 20 oder 25%, da pfeift man nach 100 Metern langsamen Gehens schon aus dem letzten Atemloch... Aber ich wurde ja langsam aufgebaut, und heute klappt das viel viel besser.

Na die "Herzkraft" bzw. der EF-Wert war ja wirklich sehr gering :-o :°_

Sie steigerten sich über Monate und Jahre langsam, immer in 100er Schritten. So habe ich auch angefangen. Heute schaffe ich problemlos 2500 bis 3000 Meter am Stück, zügig gehen. Und mit jedem Erfolgsschritt stärkt sich auch das Herz.

Oh, Cha-Tu, ich wußte ja gar nicht dass Du auch so langsam aufgebaut werden musstest :°_ Und dann gibst Du uns hier im Forum so viel Kraft ??? Ich wünsche Dir weiterhin viel viel Kraft für viele Erfolgsschritte und für ganz viel "Herzkraft":)* :)* :)*

Klar, 100% wird es nie mehr werden, ich bin froh, dass ich einen Durchschnitts-EF-Wert von 40-45% habe (EF ist der Wert für die Pumpkraft des Herzens, siehe hier: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Ejektionsfraktion de.wikipedia.org/wiki/Ejektionsfraktion]] ), mehr ist nicht mehr drin. Aber immerhin. Andere Leute sind nach zwei Infarkten bettlägerig und kommen kaum mehr aus dem Haus.

Es war auch wirklich ein großes Pech dass Du in der REHA den 2. Herzinfarkt bekommen hast :°_ Das ist super :)^ dass Du 40-45 % EF geschafft hast. Normalwert ist so 55-60% hab ich grad im angefügten Link gelesen.

Andere Leute sind nach zwei Infarkten bettlägerig und kommen kaum mehr aus dem Haus.

Na das ist ja auch sehr schlimm. Das hab ich auch nicht gewußt dass man bei Herzinfarkt so schwach werden kann :-( Aber Du hast Dich ja super toll entwickelt, gratuliere :)_ Ich glaub dass es bei Dir auch ein bisschen dass Deine hoffnungsvolle Art zu denken sehr vorteilhaft war und ist.

Und wo hast Du den 1. Herzinfarkt bekommen, wenn ich fragen darf ???

Klar, andere werden auch wieder so fit, dass sie wieder voll berufstätig werden können. Es kommt immer auf den Einzelfall an, auf die Schwere der Infarkte, usw.

Aha, bei Herzinfarkten gibt es offenbar auch so Abstufungen wie bei SA.

Er muss dringend in die Reha, und wenn Du ihm einen grossen Gefallen tun willst, dann setze alle Hebel in Bewegung, dass das bald erfolgt. Schaffe Dir Verbündete, die Lebensgefährtin, der doch daran gelegen sein muss, dass er wieder halbwegs hergestellt wird, und auch die Sozialarbeiter der Klinik. Bei uns in der Reha galt der Spruch "Niemand ist zu krank für die Reha", selbst schwerstkranke Menschen können in gewissem Umfang noch gefördert werden.

Ja, super, danke für den Tip @:) Ich werd sobald ich mit der Lebensgefährtin wieder sprech damit beginnen und auch morgen gleich mit der Sozialarbeiterin.

Heute morgen war ja meine Freundin wieder bei ihm, war er heute sehr negativ drauf und er hat sehr abweisend reagiert :-o und hat ihre Hand genommen und zur Tür gedeutet, quasi sie möge gehen. Als sie gefragt hat ob sie wieder kommen soll, hat er nein gedeutet :-o Danach ist sie gegangen, sie wurde vom Pflegepersonal nicht nach ihren Namen gefragt.

Dann bin ich kurz rauf um nachzusehen, und er war vom Äusseren Anblick m. E. gut, bei Bewußtsein, hat aber mit dem Zeigefinger immer nach vorne gedeutet, das hat mir auch gestern seine Lebensgefährtin erzählt dass er das immer tut, und dann kam schon die Krankenschwester und fragte wer ich bin, ich sagte einen anderen Namen ;-) - ich hatte aber den Eindruck dass sie mir nicht ganz glaubte aber nichts unternehmen konnte, und sie fragt ihn ob es ihn stören würde dass ich da bin, und irgendwie hat er seltsam reagiert, er hat die Hand ausgestreckt und auf und abwärts bewegt - so wie beim diskutieren und hat die Stirn gerunzelt, sodass es negativ aussah :-o Und als ich mich hingedreht hab hat er mit dem Stirnrunzeln aufgehört und nicht mehr so heftig die Hand hin-und her bewegt. Und sie fragte ihn immer wieder da man nicht erkennen konnte was er meint und ich sagte dann, na dann geh ich lieber für heute, ging zu ihm hin, nahm seine Hand, drückte ihm ein Bussi auf die Wange und sagte ich komm wieder, ging ums Bett und von dort sagte ich nochmals ich komm wieder und ging, dabei lag er ganz ruhig da. Ich dachte mir, gott sei Dank hat er beim Bussi-geben nicht irgendwie abweisend reagiert...

Jedenfalls find ich sein Verhalten mir ggü. komisch :-/. Meine Freundin meinte, dass er möglicherweise von seinen Angehörigen gegen mich präpariert wird :-(

Bis bald :)* :)*

Liebe Grüsse und noch schönen Sonntag abend :-)

Patricia

P6atrniciDax_23


Hallo Cha-Tu,

Hallo Monika,

hier ein kurzes update von meinem Freund, hat mir seine Ex gestern nacht erzählt.

Gestern sei er das 1. Mal kooperativ gewesen bei der Physiotherapie :-) Und er sitzt schon für 2 Stunden im Rollstuhl und ist gestern auch bereits selbst mit dem Rollstuhl gefahren :-o Ohne zu sehen kann ich mir zwar schwer vorstellen wie das geht, wenn eine Hand komplett gelähmt ist, hab mich aber sehr gefreut :-D

Seit einiger Zeit versuchten ihn die Therapeuten aufzustellen aber es funktioniert leider nicht. Das nächste mal will sie dabei sein wenn sie es probieren. Ich hab sie gebeten ihm folgendes zu sagen: Er soll sich zwingen, es mit aller Kraft versuchen, das ist der 1. Schritt zum Gehen, wer einmal steht, der wird gehen lernen können. Sie wird ihm das machen, und wenn´s erforderlich ist geht sie jeden Tag um die Zeit hin wenn die Therapeuten es probieren und motiviert mit :-D

Und sie meinte ich solle mir keine Sorgen machen dass ich nicht hingehen darf, denn sie ist eh täglich dort, da sie nicht berufstätig ist, kann sie das. Wegen REHA meinte sie, dass solange er die Kanüle hat und abgesaugt werden muss und solange per Magensonde ernährt, ist er nicht verlegungsfähig. Ich hab gebeten sich doch nochmals zu informieren, es sollte doch in der REHA ein Absauen und Magensonde auch möglich sein, dort wird doch sicher auch Pflegepersonal sein die das können ??? Sie wird das dem Neffen sagen und er solle den Arzt fragen. Ausserdem hat sie gestern bereits den Neffen beeinflusst dass unser Freund in die REHA muss und dieser wird heute mit den Söhnen sprechen :-/ Ich wage zu bezweifeln dass sie zustimmen werden :-( Und sie meinte, dass sie sprechen wird das er hier im Akut-KH zusätzlich am Nachmittag eine Physiotherapie-Stunde bekommt. Ich meinte, ,nicht nur Physio, vielleicht auch Therapeuten die Aufmerksamkeitstherapie, schreiben lernen. Die Ex meinte nur, naja, dass die Söhne gar nicht so interessiert sein werden daran dass unser Freund wieder auf die Beine kommt und alles wieder lernt :(v :(v Das hat mir seine aktuelle Lebenspartnerin auch schon gesagt, was ich nicht glauben konnte, ich weiss nämlich was er alles für seine 2 Söhne gemacht hat. Apropos, diesmal waren die Söhne auch Freitag, Samstag und Sonntag nicht zu Besuch. :|N

Vielen Dank @:) nochmals für Eure Hilfe und Informationen. Hab seiner Ex von Euch erzählt, da sie meinte, na Du bist aber schon gut informiert ;-) :-) Ich hab ihr erzählt dass ich selbst nicht einmal gewußt hab was ein SA überhaupt ist.

Heute werde ich mit der Sozialarbeiterin sprechen.

Meld mich wieder wenn ich was neues weiß.

Bis dann :)* :)*

Alles liebe und schönen Tag

Patricia

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Hallo ihr,

kurzes update:

die Sozialarbeiterin ist leider erkrankt. Daher hab ich seinen Arzt angerufen um zu fragen was als Grund für das Besuchsverbot angegeben wurde und er teilte mir mit, dass ich mich an die Söhne wenden solle :-( Weiters hätten die Söhne ihm mitgeteilt, wenn ich dennoch irgendwie, geheim zu Besuch gehen sollte würden sie mich belangen :-o Und die Söhne dürfen, auch wenn sie nicht Sachwalter sind, ein Besuchsverbot erteilen :-(, da kann man nichts dagegen tun.

Jedenfalls gibt´s seit vorigen Freitag noch eine Besucherin, ab jetzt wöchentlich :-D, das ist noch eine frühere Ex |-o von meinem Freund.

Die andere Ex, die täglich hingeht, hat mir erzählt, dass der Patient heute das 1. Mal eine Behandlung des gelähmten Armes und? Schulter erhalten hat, d.h, Arm und Schulter wurden gestreckt, sowie ich es verstanden hab. Sie meinte nur, dass aber leider kein Resultat ersichtlich war.

Ansonsten war er heute müde.

Hab mich erkundigt, das KH ist ein sog. neurologisches Zentrum, es heißt genau: KH Rosenhügel, es steht sogar was im Internet darüber, hier ein Link falls es wen interessiert: [[http://de.wikipedia.org/wiki/Nathaniel_Freiherr_von_Rothschild%27sche_Stiftung_f%C3%BCr_Nervenkranke_-_Neurologisches_Zentrum_der_Stadt_Wien_%E2%80%93_Rosenh%C3%BCgel]]

Bemerkung am Rande:

Ein gemeinsamer Bekannter wollte mich beruhigen wieso ich nicht besuchen gehen darf und hat mir geschildert, was ihm der Neffe erzählt hat, dass beim 1. Besuch der Ex (die täglich hingeht) sie zu weinen begonnen hat und der Patient auch und sie wurde sofort aus dem Zimmer geschickt. Der Neffe fragte dann ob die Ex nochmal kommen soll und der Patient hat nein gedeutet. Das sollte implizieren, dass es bei mir auch so gewesen sein muss, worauf ich entgegnete dass aber die Ex weiterhin hingehen darf und ich nicht. Woraufhin der Bekannte sprachlos war.

Bis bald :)*

Liebe Grüsse und schönen Abend

Patricia

CPha^-xTu


Hallo, Patricia,

wieso die Freundin Deines Freundes aus dem Zimmer geschickt wird, wenn sie weint und er auch weint, ist mir ein Rätsel. NATÜRLICH dürfen sie weinen, ja, sie SOLLEN es sogar, denn dieses Schicksal IST zum Weinen. Wie sollen sie denn dieses Leid einigermassen in den Griff bekommen, wenn sie nicht weinen dürfen?! Also, nach allem, was ich hier so lese, läuft da anscheinend derart viel schief, nicht nur medizinisch, sondern auch psychologisch, dass ich mich nur wundern kann. Ich KENNE solche Kliniken nicht, in denen derart dilettantisch "psychologisiert" wird. Das ist ja erschreckend...

Lieben Gruss

Cha-Tu

MbonikaI65


Ich kann das auch nicht mehr so ganz nachvollziehen, was da abläuft. Mein Vater hat grundsätzlich geweint, wenn jemand zu Besuch kam, es war, als ob der Schlaganfall sämtliche Schleusen geöffnet hätte. Vorher hatte ich ihn noch nie weinen sehen. Und der Arzt meinte damals, dass das auch krankheitsbedingt sei, nicht allein nur an der Situation an sich läge. Allerdings finde ich es auch nicht so gut, wenn eine Ex kommt und zu weinen beginnt. :-/ Da kann ich schon verstehen, dass sie gebeten wurde zu gehen.

Das Strecken des Armes macht man, weil man eine Muskelverkürzung und Verkrampfung verhindern will, der gelähmte Arm kann sich sehr verhärten und versteifen. Daraus ein sofortiges Resultat zu erwarten ist unrealistisch, so schnell geht das dann doch nicht.

Scheint alles ziemlich schwierig zu sein. Man kann nur hoffen, dass dein Patient baldmöglichst klarere Willensbekundungen von sich geben kann, damit dieses Hin und Her, wer nun kommen darf und wer nicht, ein Ende hat. :-/

Dass er noch nicht in Reha kann ich auch nachvollziehen, die Akutbehandlung ist ja noch nicht beendet.

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