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Aorta, Herzoperation

CqhaW-Txu


Hallo, Patricia,

Routine-OP bedeutet ja nicht, dass sie ein Klacks ist. Das bedeutet lediglich, dass sie schon zigtausendmal in Europa durchgeführt wurde, und dass man heute viel Erfahrung mit dieser OP hat.

Ich habe mich nochmal erkundigt: Das Brustbein bleibt IMMER "instabil", denn die Drahtung bleibt ja nicht umsonst in der Brust. Wenn die Drahtung sehr stramm gesetzt ist, spürt man die Instabilität nicht, aber besonders bei sehr alten Knochen, oder wenn sie gar osteoporotisch sind, kann man nicht ganz so fest zuziehen, so dass eins, zwei Zehntel Millimeter "Varianz" drin sind.

Hier in Deutschland heissen "männliche Krankenschwestern" übrigens "Krankenpfleger" ;-)

Lieben Gruss

Cha-Tu

Pfatri<ciax_23


Hallo Cha-Tu,

Hallo ihr,

Das bedeutet lediglich, dass sie schon zigtausendmal in Europa durchgeführt wurde, und dass man heute viel Erfahrung mit dieser OP hat.

Ja, ich verstehe jetzt. Trotzdem find ich´s riskant mit einer Blinddarm-OP zu vergleichen, obwohl mir mein Arzt (der Kardiologe) gesagt hat, dass das eh stimmt :-o, nur das Risiko eben für SA gegeben ist.

Das Brustbein bleibt IMMER "instabil", denn die Drahtung bleibt ja nicht umsonst in der Brust. Wenn die Drahtung sehr stramm gesetzt ist, spürt man die Instabilität nicht...

Das hab ich auch gar nicht gewußt, dass da eine Drahtung drinnen bleibt bzw. ist :-o.

Jetzt verstehe ich wieso mein Freund als ich einmal auf seinen Brustkorb greifen wollte vor rd. 4 Wochen eine ablehnende Bewegung gemacht hat, und erst nachdem ich erklärte ich tue ihm nichts mich dorthin hat greifen lassen. Vermutlich hat er auch Schmerzen oder aber zumindest spürt er dort irgendetwas, zwicken oder ähnliches.. ???

Hier in Deutschland heissen "männliche Krankenschwestern" übrigens "Krankenpfleger" ;-)

;-D Aha, gut zu wissen, danke.

Hab ja am abend wieder mit seiner Ex telefoniert und sie war sehr desilusioniert, denn sie hat heute leider seine Verwandten dort getroffen und sie haben sie leider negativ beeinflußt mit das wird nichts mehr, solange er nicht schlucken kann und solange er die Zunge bewegen kann, kann er nicht schlucken, muss die Kanüle drinnen bleiben. Ist schon wieder so eine neue Info die ich so noch nicht kannte. Und überhaupt mit der rechten Hand wird´s nie wieder was werden und überhaupt gibt´s keine guten Prognosen der Ärzte...

Und sie meinte auch dass der Patient nicht mitmacht bei den Übungen, da ihm die KRAFT fehlt, d.h., er hat KEINE KRAFT für die Übungen, daher wird´s nie besser werden. Aber wie könnte man ihm KRAFT :)* geben ???

Sie wolle noch 4 Wochen abwarten ob sich was ändert und dann.... ??? Es klang für mich so dass sie dann den Hut drauf hauen wollte :°( :°( Ich mein, man kann ja jetzt nicht noch den Patienten unter Druck setzen, das ist das was er m. E. derzeit am allerwenigsten braucht.

Was glaubt ihr, kann es sein dass der Patient es mitbekommt wenn seine Umwelt nicht daran glaubt dass es besser werden kann ??? Und wirkt sich das negativ auf seinen Genesungsprozess aus ??? Ich mein, ich weíß dass er nicht wieder ganz gesund werden wird, aber dass es zumindest besser wird als der derzeitige Zustand, so ist es m. E. nämlich absolut nicht lebenswert und schrecklich :°(

Bis bald :)*

Liebe Grüsse und schönen Abend

Patricia

MaonikaQ6x5


Patricia

Sie wolle noch 4 Wochen abwarten ob sich was ändert und dann.... ??? Es klang für mich so dass sie dann den Hut drauf hauen wollte

Das ist dann leider so, dass ab einem bestimmten Zeitpunkt das Krankenhaus in solchen Fällen nicht mehr zuständig ist. Ich rede jetzt von deutschen Verhältnissen, gehe aber davon aus, dass es bei euch nicht so gravierend anders ist. Er wird dann in ein Pflegeheim kommen, vielleicht meinten sie das mit den 4 Wochen. In dieser Verfassung kann er nicht in eine Reha oder gar entlassen werden.

Was glaubt ihr, kann es sein dass der Patient es mitbekommt wenn seine Umwelt nicht daran glaubt dass es besser werden kann

Das glaube ich allerdings. Wichtig ist nur, dass man einen Mittelweg findet zwischen "zu viel zumuten und erhoffen" und "aufgeben". Meine Mutter hat meinen Vater immer wieder motiviert, zu laufen, raus zu gehen und er wollte absolut nicht, vor allem nicht rausgehen. Ich war mal dabei, das war dann auch eine ungeheure Schinderei, ihm ist das Wasser nur so runtergelaufen vor Anstrengung. Irgendwann hat sie aufgegeben und ihn nicht mehr angetrieben, er hat sich dann nur noch im Haus bewegt, allerdings musste sie ihn auch dazu motivieren, dass er im Gang auf und ab geht. Ich glaube, das hat er irgendwann dann auch gelassen.

Man muss einfach herausfinden, wozu der Patient in der Lage ist und ihn dazu motivieren, dieses Potential auch zu nutzen. Ist nicht einfach, vor allem, wenn wenig von ihm selbst kommt. Ich glaube sofort, dass er keine Kraft hat, ihn hats wirklich sehr schlimm erwischt. Dass er nicht schlucken kann, ist schon hart, das kenne ich leider auch. :°_

C]ha-Txu


Was glaubt ihr, kann es sein dass der Patient es mitbekommt wenn seine Umwelt nicht daran glaubt dass es besser werden kann

Davon bin ich überzeugt, Patricia. Mein bester Freund hat über 10 Jahre in einer Klinik für Wachkomapatienten gearbeitet, von denen einige nach sehr langer Zeit wieder aufgewacht sind. Und manche von denen konnten sehr detailliert sagen, was in all den vielen Monaten und Jahren so alles vorgefallen war, ja, sie konnten sogar einige Gespräche wiedergeben, die an ihrem Bett geführt worden sind.

Wenn Ärzte und Angehörige einen Patienten aufgeben, spürt er das, und dann resigniert er auch. Leider ist es in D auch mittlerweile so, dass schwer kranke Patienten zum "Kostenfaktor" werden und ab einem gewissen Punkt die Behandlung "beendet" wird, der Patient ist "austherapiert" (ein schreckliches Wort).

Lieben Gruss

Cha-Tu

PLatri cia_203


Hallo Monika,

Hallo Cha-Tu,

@ Monika

In dieser Verfassung kann er nicht in eine Reha oder gar entlassen werden.

Oh, sorry, ich hab mich falsch ausgedrückt. |-o

Es schien mir, das seine Ex in 4 Wochen den Hut draufhauen wolle, falls es nicht besser wird. Ich denke, dass sie dann nicht mehr täglich hingehen wird, sondern sporadisch, wenn überhaupt ??? Das habe ich gemeint.

Wann und ob der Patient vom KH entlassen werden kann ist m. E. noch nie zur Diskussion gestanden. Letzte Woche im Zusammenhang mit den Überlegungen in eine REHA zu verlegen und da hieß es, dass er aufgrund der Kanüle und damit verbundener Gefahren ??? nicht verlegt werden könnte.

Was glaubt ihr, kann es sein dass der Patient es mitbekommt wenn seine Umwelt nicht daran glaubt dass es besser werden kann

Das glaube ich allerdings. Wichtig ist nur, dass man einen Mittelweg findet zwischen "zu viel zumuten und erhoffen" und "aufgeben".

Ja, es stimmt. Meinen Freund hat es wirklich leider sehr schlimm erwischt. Jetzt im Nachhinein verstehe ich auch die anfängliche Skepsis der Ärzte in der Herz-Intensivstation, ich denke, die wußten bereits wie schlimm es ist und haben sich damals so pessimistisch verhalten. Daher rührt m. E. vermutlich noch diese pessimistische Art der Verwandten. Ich denke, die Ärzte wollten keine Hoffnung machen weil sie wußten wie schlimm es um ihn steht.

Ich finde auch, dass es ausgesprochen brutal und herzlos ist einen Patienten in dieser für ihn fürchterlichen ausweglosen Situation die Hoffnung zu nehmen.

Gut zu wissen dass Du es auch so siehst, dass es der Patient mitbekommt wenn die Verwandten nicht daran glauben. Und obendrein ??? vor ihm diese pessimistischen Gespräche führen :|N (werd mich nächstes Mal erkundigen ob dies tatsächlich vor ihm war, ich hoffe nicht).

Monika, ich hab es gar nicht mitbekommen bisher dass Dein Vater auch Schluckbeschwerden hatte. Hatte er auch eine Kanüle, bzw. wurde Dein Vater auch über Magensonde ernährt. Und hat sich das Schlucken verbessert ???

Ich glaube sofort, dass er keine Kraft hat, ihn hats wirklich sehr schlimm erwischt.

Ja, wirklich sehr schlimm. Also ist es offenbar normal dass er keine Kraft hat. Und die Kraft kommt auch nie wieder. Irgendwie weiß ich leider nachwievor zu wenig über SA Auswirkungen. Aber i. d. n. Tagen hole ich mir in Wien ein Buch von einem Betroffenen der seine Eindrücke und Erlebnisse niedergeschrieben hat. Und dann weiß ich hoffentlich ein bisschen mehr.

Wenn Ärzte und Angehörige einen Patienten aufgeben, spürt er das, und dann resigniert er auch. Leider ist es in D auch mittlerweile so, dass schwer kranke Patienten zum "Kostenfaktor" werden und ab einem gewissen Punkt die Behandlung "beendet" wird, der Patient ist "austherapiert" (ein schreckliches Wort).

DAs ist ja ganz ganz schlimm wenn der Patient dass spürt! Ich bin der Meinung dass die Angehörigen bis zum letzten Tag NICHT aufgeben dürfen, selbst wenn alles noch so hoffnungslos ist. Alleine schon deshalb dass es der Patient leichter ertragen kann. Ich mein, sonst ist es doch unerträglich wenn der Patient keine Hoffnung mehr hat, oder ??? Ich kenn nur ein Zitat das oft für das berufliche verwendet wird "never give up" wobei berufliche Rückschläge nicht annähernd mit einer schweren Krankheit vergleichbar sind, dennoch gibt es dort derartige Motivation und hier im Krankheitsfall nicht :°(

"Austherapiert" ist wirklich ein schreckliches Wort, insbesondere bei dieser Krankheit wo immer noch Besserungen durch Therapien erwartet werden können.

Mein Freund war bzw. ist privat zusatzversichert, das könnte mitunter ein Grund sein wieso sie nicht einmal an eine Verlegung in eine REHA denken. Der Arzt verdient dann für die tägliche Visite zusätzlich zu seinem Gehalt ein Honorar von der Zusatzversicherung, das fürstlich bezahlt wird. Daher wird der kein Interesse haben den Patienten aus dem KH zu entlassen. Ich habe mittlerweile auch am eigenen Leib erfahren dass es oft gar nicht günstig ist eine Zusatzversicherung zu haben, da oft unnötig herumgedoktert wird nur um zu verdienen.

Bin echt am Überlegen dass ich meine kündige. Habt ihr Erfahrungen diesbezüglich machen können ??? D.h., ist es besser eine zu haben oder nicht ???

Übrigens, stehen tut mein Freund schon, aber mit Hilfe des Therapeuten und auf einer Seite angelehnt und das max. 1-2 Minuten, und es ist mehr ein "totes" Stehen wie mir seine Ex mitteilte, da er absolut KEINE Kraft hat. Weiters teilte sie mir mit dass die Therapeuten am Wochenende mehr aus ihm rausholen und dass das möglicherweise damit zu tun hätte dass die Privat-Therapeuten sind die die Familie organisiert und bezahlt und die während der Woche KH-Therapeuten die "Dienst nach Pflicht" machen und sich möglicherweise nicht so engagieren. Konnte das absolut nicht beurteilen da ich nie anwesend bin.

Ich würd aber auch eine REHA befürworten, alleine schon wegen des Motivationsfaktors wenn der Patient dort auch viele andere sieht, die auch Übungen bekommen.

Mittlerweile bin ich nach den Informationen von Monika am Überlegen ob es überhaupt Sinn macht den Patienten zu quälen wenn er KEINE Kraft hat ??? Sollte man ihn dann nicht besser in Ruhe lassen ??? Der Hitnergrund meiner Frage ist, wenn der Patient nicht angestrengt wird erholt sich der Körper langsamst von selber und bekommt langsam bissi mehr Kraft, oder trifft das bei SA nicht zu ???

Bis bald :)*

Liebe Grüsse und schönen Tag

Patricia

C8ha-(Txu


Hallo, Patricia,

über die Motivationen der Ärzte (gute Bezahlung aus Privatversicherung) zu spekulieren, das möchte ich nicht. Wir haben hier keinerlei Krankenakten und wir haben auch nicht die Kompetenz, zu entscheiden, ob Deinem Freund wirklich nur so zu helfen ist, wie ihm dort im Krankenhaus geholfen wird. Meine Antworten gingen von dem hypothetischen Fall aus, dass es wirklich so ist, wie Du es wahrnimmst. Aber wir WISSEN das nicht. Vielleicht ist das Gehirn Deines Freundes wirklich so geschädigt, dass ihm nicht mehr zu helfen ist. Das wäre zwar absoluter Horror, aber so etwas kommt nun einmal vor. Wir berichten hier von Erfolgen bei "unseren" Schlaganfallpatienten, die es ja vielfach auch gibt. Aber wir müssen auch sagen, dass es wiederum andere Menschen gibt, denen nach einem Schlaganfall nicht mehr zu helfen ist. Ein grosser Teil der Patienten in dem Krankenhaus, in dem mein o.g. Freund arbeitete, waren Patienten, die nach einem Schlaganfall ins Dauerkoma oder ins Wachkoma gefallen sind. Und einem grossen Teil von diesen konnte eben NICHT geholfen werden. Und als ich meine Mutter wöchentlich in ihrer Rehaklinik besuchte, fand ich dort auch Menschen, bei denen in dem Zeitraum von 3 Monaten kaum Fortschritte zu erkennen waren.

Was ich sagen will: Es gibt auch Menschen, die nach einem SA keine Fortschritte mehr machen. Die so schwer geschädigt sind, dass sie zu Menschen geworden sind, die kaum mehr leben, sondern nur noch vegetieren. Zumindest sehen wir es so, von aussen. Inwieweit das für sie selbst so ist, können wir aber von aussen nicht wissen. Vielleicht haben diese Menschen ein ganz starkes Innenleben, vielleicht sind sie aber innerlich auch schon in einer anderen Welt.

Dennoch würde ich bei NIEMANDEM die Hoffnung aufgeben, bzw ich würde es in Anwesenheit des Patienten niemals sagen. Und ich glaube auch wirklich, dass Patienten so etwas spüren, dass sie fühlen, ob sie in einer Atmosphäre von Hoffnung und Kraft gebettet sind, oder ob man sie nur noch als "Kostenfaktor" empfindet. Und dann resignieren sie selbst.

Also, Patricia, gib die Hoffnung nicht auf, aber lasse auch den Gedanken im Hinterkopf zu, dass Dein Freund vielleicht so schwer behindert ist, dass man nicht mehr viel tun kann. Das muss kein Mangel des Krankenhauses, keine Unfähigkeit oder Geldgier der Ärzte sein, sondern das kann auch "Schicksal" sein und das ist es nun mal leider sehr oft.

Zur Frage der Privatversicherung kann ich nichts sagen, ich war nie Mitglied in einer solchen, war immer gesetzlich krankenversichert und fühle mich dabei/damit sehr sehr gut.

Lieben Gruss

Cha-Tu

Pratr0iciax_23


Hallo Cha-Tu,

dankeschön für die Infos. @:)

Es gibt auch Menschen, die nach einem SA keine Fortschritte mehr machen. Die so schwer geschädigt sind, dass sie zu Menschen geworden sind, die kaum mehr leben, sondern nur noch vegetieren. Zumindest sehen wir es so, von aussen.

DAs wäre wirklich ausgesprochen schrecklich wenn es keine Fortschritte mehr geben würde. Mein Freund hat sich IMMER gewünscht lieber tod zu sein als gehbehindert zu sein, geschweige denn so einen Zustand, so einen kannte weder er noch ich.

Ich hab verstanden dass es Schicksal ist. Aber welch ein schweres Schicksal Menschen erleiden ist ja fürchterlich! Ohne OP hätte mein Freund den Tod bekommen den er sich immer gewünscht hat, nämlich nach kurzer Krankheit schnell zu sterben, was bei seinem Krankheitsbild sicher der Fall gewesen wäre, und nun sowas. Das ist wirklich unerträglich :°(

Und ich denke auch dass die Ärzte schon alles wissen (haben ja die Befunde und Erfahrung) und dies auch den Söhnen gesagt haben, daher sind die ja geradezu besessen vom Gedanken dass es so bleiben wird. Was m. E. auch nicht gut ist für den Patienten, selbst wenn es so wäre. Ob es in so einem ausweglosen Situation nicht besser wäre die künstliche Ernährung abzusetzen, denn so ein Leben ist ja nun wirklich KEIN Leben, wäre echt viel besser gewesen wenn er gestorben wäre, ich meine für ihn, denn ich bin ja egoistisch, hauptsache er ist da, aber wie´s ihm geht, möcht gar nicht daran denken.

Andererseits habe ich auch von einem Pfleger gehört dass auch hoffnungslose Fälle bei welchen sehr große Gehirnflächen zerstört wurden bei entsprechender Motivation und Therapie einiges dazugelernt haben. Aber wenn nur negativ denkende um einen sind, woher dann die Motivation beziehen ???

Dennoch würde ich bei NIEMANDEM die Hoffnung aufgeben, bzw ich würde es in Anwesenheit des Patienten niemals sagen. Und ich glaube auch wirklich, dass Patienten so etwas spüren, dass sie fühlen, ob sie in einer Atmosphäre von Hoffnung und Kraft gebettet sind, oder ob man sie nur noch als "Kostenfaktor" empfindet. Und dann resignieren sie selbst.

Wie wahr. :)^ Ich bin der gleichen Meinung. Selbst wenn es keine Hoffnung gibt sollte man das m. E. dem Patienten nicht sagen oder spüren lassen. Und ihm in diesem Zustand ein schöneres, erträglicheres lebenswertes Leben gestalten.

Alles Liebe und schönen Tag :)*

Patricia

CAha-xTu


Dem ist nicht viel hinzuzufügen, Patricia, ausser, dass wir nicht WISSEN, was in so einem Patienten vorgeht. Selbst wenn er vorher gesagt hat "Lieber tot als behindert", so kann es sein, dass er jetzt in seiner Innenwelt anders denkt. Wir wissen es eben nicht. Und er hat ja anscheinend auch keine schriftliche Patientenverfügung hinterlassen. Meine Frau und ich haben so etwas gemacht: Wir haben notariell festgelegt: Wenn wir in so einem Zustand sind, sollen künstliche Ernährung und Wasserzufuhr abgestellt werden. Das haben wir beide sehr gut und sehr lange durchdacht und wünschen es so. Ich hoffe, dass die Ärzte dem dann auch Folge leisten werden. Und ich wünsche mir, dass wir in unserer "Innenwelt", in der wir uns ja dann befinden, das auch noch so wünschen, denn MITTEILEN werden wir uns dann nicht mehr können...

Was Deinem Freund da widerfährt, ist eine Tragödie.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

M>onikaU6x5


Monika, ich hab es gar nicht mitbekommen bisher dass Dein Vater auch Schluckbeschwerden hatte. Hatte er auch eine Kanüle, bzw. wurde Dein Vater auch über Magensonde ernährt. Und hat sich das Schlucken verbessert ???

Ja, das war leider zum Schluss der Fall. Ich habe dir ja geschrieben, dass er innerhalb eines Zeitraums von 4,5 Jahren mehrere Schlaganfälle hatte und nach dem letzten, ein paar Wochen vor seinem Tod, konnte er dann gar nichts mehr rühren und wir wissen auch nicht, wieviel er noch mitbekmmen hat. In dieser Zeit hatte er auch eine Magensonde (und wurde abgesaugt), die dann, soweit ich weiß, im Pflegeheim entfernt wurde, weil die künstliche Ernährung keinen Sinn mehr machte.

Wie Cha-Tu schreibt, es war nur noch ein vegetieren..

Wirklich schlimm, nur weiß man nicht, wie es der Patient selbst erlebt. Ich bin mir sehr sicher, dass mein Vater immer ruhiger und auf gewisse Weise zufriedener wurde, je ausgedehnter die Schäden waren. Es könnte also durchaus sein, dass dein Freund gar nicht so leidet. Es ist ganz anders, von außen diesen Zustand zu betrachten und sich vorzustellen, wie sich das anfühlen muss.

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Hallo Monika,

Hallo Cha-Tu,

@ Monika

...innerhalb eines Zeitraums von 4,5 Jahren mehrere Schlaganfälle hatte und nach dem letzten, ein paar Wochen vor seinem Tod, konnte er dann gar nichts mehr rühren und wir wissen auch nicht, wieviel er noch mitbekmmen hat.

Das ist wirklich sehr schlimm was manche Menschen mitmachen müssen :°(

@ Cha-Tu

Dem ist nicht viel hinzuzufügen, Patricia, ausser, dass wir nicht WISSEN, was in so einem Patienten vorgeht.

Es stimmt, ihr habt recht dass man es nicht wissen kann, wass in so einem Patienten dann vorgeht.

Ich kann nur berichten von meiner Mutter, bei ihr war es ja ein sich einschleichendes "nicht gehen können". Und sonst war alles in Ordnung, Arme bewegen reden, etc. (was sich im Laufe der Jahre bis nicht schlucken können sehr schleichend verschlechtert hat) und meine Mutter hat sehr oft mitgeteilt, sie weiß nicht was sie geben würde, wenn sie "nocheinmal ein Stück gehen" könnte. :°( Das war ihr größter und einziger Wunsch den sie öfters von sich gegeben hat seitdem sie gehbehindert war.

Dennoch musste ich die letzten 1 1/2 Jahre ihres Lebens über eine Magensonde oder sterben lassen entscheiden, da ich ihre Sachwalterin war und ich habe die Entscheidung alleine getroffen da ich wußte dass meine Brüder dafür gestimmt hätten, KEINE Magensonde zu setzen. Aber ich konnte nicht den Gedanken ertragen meine Mutter verhungern und somit sterben zu lassen :-(, daher habe ich die Setzung einer Magensonde unterfertigt. Natürlich weiß ich bis heute nicht ob das die richtige Entscheidung war (die Ärztin die mich beraten hat, meinte es zumindest, ich wäre nicht Gott und müßte den heutigen medizinischen standards entsprechend zustimmen ???), da man ja bei meiner Mutter wußte das keine Besserung in Sicht war, sondern nur noch eine Verschlechterung bis diese zum Tod führt zu erwarten war. :°(

Ich hab aber nicht loslassen können, ich war bis zu ihrem letzten Atemzug dabei. :°( und hab sie nochmals kurz zurückgeholt als es zu Ende ging. Meine Verwandten haben mich am Sterbebett schon nachdrücklich aufgefordert loszulassen, aber es ging leider nicht, ich hatte nie zuvor so festgehalten. Erst als die Verwandten gegen 22.00 Uhr gehen wollten und ich meine Empörung zum Ausdruck gebracht hab, dass sie nicht die ganze Nacht bleiben, also ein wenig abgelenkt war ist es passiert, mit kurzem Zurückholen bis der Arzt da war und wir raus mussten, aber dann eben doch zu Ende ging :°( Was bei meiner Mutter sicher eine Erlösung war, aber ich war leiderleider sehr egoistisch, ich konnte sie nicht loslassen. :°(

Was mich bis heute wundert dass meine Verwandten erkannt haben dass ich diejenige bin die nicht losläßt :-o

Meine Frau und ich haben so etwas gemacht: Wir haben notariell festgelegt: Wenn wir in so einem Zustand sind, sollen künstliche Ernährung und Wasserzufuhr abgestellt werden. Das haben wir beide sehr gut und sehr lange durchdacht und wünschen es so. Ich hoffe, dass die Ärzte dem dann auch Folge leisten werden. Und ich wünsche mir, dass wir in unserer "Innenwelt", in der wir uns ja dann befinden, das auch noch so wünschen, denn MITTEILEN werden wir uns dann nicht mehr können...

Ja, ich hab auch schon über so etwas nachgedacht im Zuge der Krankheit meiner Mutter. Habe es aber (noch) nicht gemacht, da ich mir (noch) nicht sicher bin ob ich es dann wirklich wollen würde.

Bspw. sollte mein Kater aufgrund einer schweren fortgeschrittenen Erkrankung eingeschläfert werden. Und ich habe es auch bei ihm nicht geschafft zuzustimmen :°(. Ich habe ihm immer einen natürliches Sterben gewünscht, was er letztendlich aufgrund meines Zögerns auch bekommen hat. Ich bin mir aber bis heute nicht sicher ob das die richtige Entscheidung war, da nach Auskunft der Ärztin ein Einschläfern viel leichter für ein Tier wäre.

D.h., dieses Thema ist für mich irgendwie so ein Tabu-Thema. Ich rede zwar theoretisch sehr einfach darüber, lieber sterben als behindert für den Menschen oder das Tier das ich liebe, aber im Endeffekt habe ich 2x in der Situation dann anders entschieden. Vielleicht weil ich gemerkt bzw. gefühlt habe dass sie doch noch gerne hier waren, ganz gleich wie schlecht es ihnen ging ???

Ich weiß es nicht. Die Tierärztin hat mir nur im nachhinein gesagt, dass es die richtige Entscheidung war und dass sie mir den Kater nicht mit nach Hause gegeben hätte, aber als er in meinen Armen sich spontan beruhigt hat, hat sie gedacht dass sie das richtige tut.

Übrigens die Tierärztin hat mir geholfen meinen Kater in der Natur neben ihrem Hund und Igel zu begraben.

Dennoch finde ich es schrecklich wieviel manche Menschen leiden und ertragen müssen bis sie sterben. Und mein Denken geht in die Richtung ob das Leiden irgendwie abgewendet werden könnte, aber wie ???

Monika und Cha-Tu, hattet ihr auch den Eindruck bzw. das Gefühl dass Eure Eltern bis am letzten Tag gerne gelebt haben ???

bis bald :)*

Lieben Gruss und noch schönen restlichen Montag

Patricia

CGhNax-Tu


Hallo, Patricia,

ich kann sehr gut verstehen, dass es Dir schwer fiel und fällt, loszulassen. Ich glaube, das ist das Schwerste, was von Menschen eingefordert wird: Loslassen. Der Buddhismus lehrt ja sogar, dass das Nicht-Loslassen-Können die Ursache ALLEN Leidens ist...

Ich versuche immer, im Sinne des Menschen bzw. Lebewesens zu entscheiden, nicht notwendigerweise in meinem. Unsere beiden Katzen wurden eingeschläfert, die eine war 15 Jahre und die andere 16. Die eine wurde 10 Monate vor der zweiten eingeschläfert. Beide waren schwer krank, hatten Leukose, und wir haben ALLES getan, um ihnen einen schönen Lebensabend zu ermöglichen. Wir haben auch keine Kosten gescheut, die letzten beiden Lebensjahre haben uns ein Vermögen an Tierarzthonoraren gekostet. Aber als die erste ein Nierenversagen hatte, und kaum noch gehen konnte, und ständig unter sich liess, was sie selbst wohl sehr widerlich fand, da war der Zeitpunkt da, dem Ganzen ein würdiges Ende zu machen. Die Kätzin ist in den Armen meiner Frau gestorben, nach der Spritze, sehr ruhig und still. Der Kater starb 10 Monate später in meinen Armen, genauso ruhig und ohne Angst. Bis zu diesem Punkt war es schön für sie, zu leben. Aber als es anfing, zur Qual zu werden, konnten und wollten wir das nicht mehr verantworten.

Meine Mutter hat sicherlich bis zuletzt sehr gerne gelebt. Auch wenn sie viel verzichten musste (wir nahmen sie ja zu uns nach dem SA, sie gab ihre Wohnung auf, ihre Strasse, ihre Stadt, ihre Verwandten, ihre Freunde. Wir haben das lange besprochen: Will sie das wirklich? Weiss sie, auf was sie verzichten muss? Ist ihr klar, dass nur sie zu uns in unsere Stadt ziehen kann und nicht wir zu ihr in ihre Stadt, da meine Frau und ich ja berufstätig waren, in einer anderen Stadt, 100 km von ihrem Zuhause. Als sie sich entschieden hatte, zu uns zu ziehen, war die Entscheidung dann für sie auch richtig. Und sie ist es geblieben. Trotz ihres relativ hohen Alters hat sie sich hier noch neue Freundinnen gesucht und gefunden, wurde wieder in einer Altentagesstätte aktiv und hat noch wunderschöne Jahre gehabt, zumindest hat sie uns das immer so gesagt. Und ich glaube ihr das.

Liebe Grüsse

Cha-Tu

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Hallo Cha-Tu,

Hallo Monika,

Als sie sich entschieden hatte, zu uns zu ziehen, war die Entscheidung dann für sie auch richtig. Und sie ist es geblieben. Trotz ihres relativ hohen Alters hat sie sich hier noch neue Freundinnen gesucht und gefunden, wurde wieder in einer Altentagesstätte aktiv und hat noch wunderschöne Jahre gehabt, zumindest hat sie uns das immer so gesagt. Und ich glaube ihr das.

Ich glaube auch das es das beste für Deine Mutter war bei ihrem Sohn (bei Dir) zu sein.

Was ich so gesehen habe bei meinen Eltern, dass sie irgendwie auf alles verzichten konnten, nur nicht auf den Kontakt zu den Kindern, ganz gleich welche(r), sie hatten alle gleich gern. Auch dass meine Mutter leben wollte, trotz ihres fürchterlichen Leidens, nur um doch die Kinder zu sehen. :|N

Ich kann es nicht ganz nachvollziehen weil ich selbst keine Kinder habe. ABer ich vermute dass es so ist wie die Beziehung zu meinem Kater. Meine Putzfrau meinte auch als er gestorben ist, dass die Wohnung nun leer erscheint ohne ihn.

:)^ Finde es total bemerkenswert dass Deine Mutter noch FreundInnen gesucht und gefunden hat.

Was ich gemerkt habe tue ich mir mit zunehmendem Alter immer schwerer neue Freunde zu finden. Irgendwie hab ich das Gefühl das niemand an einer Freundschaft interessiert ist, jeder hat schon seine Freunde und niemand soll dazu gelassen werden.

Wie geht es Euch damit ??? Habt ihr Erfahrung mit neuen Freunden finden ???

Ich versuche immer, im Sinne des Menschen bzw. Lebewesens zu entscheiden, nicht notwendigerweise in meinem.

:)^ stimmt, so sollte es sein. Ich habe bei mir auch immer geglaubt dass ich auch im Sinne des Menschen bzw. Lebewesens entschieden habe, bin mir aber nicht sicher, ob es tatsächlich so war. War es richtig meiner Mutter die Magensonde setzen zu lassen ??? War es richtig meinen Kater nicht rechtzeitig einschläfern zu lassen ??? Ich weiß es nicht.

Unsere beiden Katzen wurden eingeschläfert, die eine war 15 Jahre und die andere 16.

Das ist super wenn man rechtzeitig die Entscheidung trifft.

...und wir haben ALLES getan, um ihnen einen schönen Lebensabend zu ermöglichen. Wir haben auch keine Kosten gescheut, die letzten beiden Lebensjahre haben uns ein Vermögen an Tierarzthonoraren gekostet.

;-D Ich kenn das.

Ihr habt es wirklich super gelöst für die beiden und den richtigen Zeitpunkt gefunden. Ich leider nicht :°(

Ich muss dazu sagen dass ich von meinem Kater sehr viel gelernt hab, ich hatte immer das GEfühl dass er irgendwie reifer war als ich obwohl viel jünger. Insbesondere auch Einfühlungsvermögen, Geduld und Aufmerksamkeit. Ich glaube eine Katze ist auch eine sehr gute Therapie für kranke Menschen. Sicher auch Hunde, aber die sind nicht soo zart.

Ich glaube, das ist das Schwerste, was von Menschen eingefordert wird: Loslassen. Der Buddhismus lehrt ja sogar, dass das Nicht-Loslassen-Können die Ursache ALLEN Leidens ist...

Das ist wirklich das Schwerste. Und ich wurde wirklich in allen Bereichen des Lebens immer wieder damit konfrontiert. Wobei die Menschen bzw. Lebewesen die krank sind und sterben sollen loszulassen, mir am allerschwersten fällt.

Ich bin zwar buddhistisch veranlagt, habe das aber leider nicht gewußt dass das Nicht-Loslassen-Können die Ursache ALLEN Leidens ist... Ich versteh auch nicht ganz warum ??? ???

Ich weiß auch eine Lehre des Buddhismus was auf das Loslassen ev. zutreffen würde, dass wenn etwas schiefläuft bzw. zu Ende geht, man nicht dem nachtrauern sollte, da bereits irgendwo was Neues (besseres ???) wartet. Zumindest so ähnlich hab ich´s einmal gelesen.

Naja, ob das wirklich so ist ??? Ich häng noch immer sehr an meiner Schwester, die vor über 20 Jahren, meinem Vater der vor fast 13 Jahren, meiner Mutter die vor über einem Jahr und meinem Kater der vor 1 Jahr verstorben ist. Und ich vermisse sie täglich sehr.

Ist nichts besseres nachgekommen. Im Gegenteil, meine beste Freundin, die 81-jährige ist seit letzem Herbst im Pflegeheim und mein bester Freund liegt ja mit dem schweren SA im KH, und mein Bruder wird demnächst operiert :-(

Wie einmal hier erwähnt, manche haben so großes Glück, alle im Umfeld sind gesund, sprießen vor Glück. Irgendwie hab ich mich immer als Aussenseiter gefühlt. Aber seitdem ich die Infos aus dem Forum hier habe sehe ich dass es leider doch viel mehr Menschen trifft als mich. :-(

Jetzt bin ich aber müde.

Bis bald :)* :)*

Liebe Grüsse und gute Nacht

Patricia

P{atricJixa_23


Hallo ihr,

@ Cha-Tu

Was Deinem Freund da widerfährt, ist eine Tragödie.

Das stimmt :°(

Hab jetzt darüber nachgedacht ob ich bei meinem Freund die künstliche Ernährung abschalten lassen würde ??? Ich könnte es auch bei ihm nicht. Hat vermutlich mit meinem Problem des Nicht-Loslassen-Könnens zu tun. Obwohl ich bei meinem Freund zusätzlich noch die Hoffnung habe, dass es doch noch etwas besser wird. Ich hab schon verstanden dass die Chancen einer (gravierenden) Verbesserung unrealistisch :°( sind, aber dennoch hoffe und bete ich jeden Tag.

Kurzes update zu meinem Freund:

Die Sozialarbeiterin hat mir gestern gesagt ich solle mit dem Sohn sprechen bezüglich des Besuchs-Verbots und ich hab ihn dann gestern angerufen. Die Reaktion war katastrophal, er war völlig aufgebracht als er mich gehört hat, ich hab ihn mit Mühe und Not dazu bewegen können mir zuzuhören was ich ihm sagen will und danach seine Entscheidung zu treffen, da er zuvor meinte ich solle seine Entscheidung respektieren :-(

Ich hab ihm unsere Beziehung geschildert und das ich nicht riskieren wolle dass sich der Patient kränke wenn ich jetzt in seinem Zustand nicht käme. Der Sohn meinte nur: "der kränkt sich nicht":-/

Und dann kam er heraus mit Details, er meinte alle die mit mir bei seinem Vater anwesend waren, das war lediglich seine Freundin und sein Bekannter den ich zufällig beim Eingang getroffen hatte, haben berichtet das ich seinem Vater nicht guttun würde :-o, daher das Verbot.

Ich bot an dass er doch 1x mit mir hingehen sollte und sehen sollte wie sein Vater auf mich reagiert, was er LEIDER energisch abgelehnt hat :-(

Zudem sagte er mir dass seine Lebenspartnerin nett und lieb wäre und "gut" zu seinem Vater und sie dürfe hingehen. Denn ich würde ja herum erzählen dass sie sich nicht um ihn kümmern würden, worauf ich entgegnete, dass mir seine Freundin das erzählt hätte, woher ich es sonst wissen könnte, da ich ja nie im KH wäre. Dann war er etwas still. Und hat mir daraufhin ein Detail zu seinem Vater verraten, dass die Zerstörung 4x6 cm gross ist. Vor 2 Wochen hatte er mir von 5x7 cm erzählt. Und dass er nie wieder so werden würde wie er war, ich sagte nur ich weiss, es geht nur um das "wie ???" sein Leben gestalten. Daraufhin er, wir warten jetzt die nächsten Wochen ab, sobald sich sein Zustand ändert und er seinen Willen kundtun kann (das kann er jetzt schon, wenn man ihn fragt kann er nicken) wird er ihn fragen ob ich kommen kann und dann würden sie mich anrufen :-/

D.h., jetzt weiss ich woher die Ablehnung gegen mich beruht, seine Lebenspartnerin hat hier offensichtlich intrigiert und erzählt dass er schlecht auf mich reagiert und ich ihm nicht gut tue :-o Fakt ist, dass mein Freund auf alle schlecht reagiert hat, auch auf die Söhne und Pflegepersonal als er so aggressiv war, daher hatten sie ihn ja dann mit Medikamenten ruhiggestellt.

Und der eine Bekannte teilte mich auch einmal mit, er würde nie wieder hingehen so schlecht wie er reagiert hätte, und ich entgegnete, das wäre aber schlimm wenn alle sich so schnell abschrecken lassen würden, da man ja gar nicht wissen kann was er mit dieser ablehnenden Art und Handlungen mitteilen will. Grundsätzlich weiß ich ja dass er mich gern hat und gern um sich hatte, wieso sollte sich das in seinem Extrem-Zustand geändert haben ??? und ausserdem die vielen positiven Reaktionen dürfe man auch nicht ausser Acht lassen. Daher habe ich seine Ablehnungen nicht auf meine Person bezogen, sondern auf Aussagen die ich gemacht habe, oder sonstige Verhaltensweisen die ihm missfallen haben könnten und er dies mit ablehnenden körperlichen Bewegungen zum Ausdruck bringen wollte. Oder eben nur Aggression aufgrund seines schrecklichen Zustands, wie ich hier gelernt habe, gibt es ja das auch als Reaktion.

D.h., der Sohn wollte LEIDER auf nichts eingehen. Die Beschwerden seiner Lebenspartnerin und dieses Bekannten müssen gravierend gewesen sein, so wie der Sohn auf mich reagiert hat :°(

Bin nur froh dass seine Ex da ist. Und ich hoffe dass sie sehr sehr lange zu ihm hingehen wird. Gestern teilte sie mir mit dass er gestern wieder sehr "unruhig" war. Und sie würde nicht verstehen warum ???

Melde mich wieder wenn ich was Neues weiß :)*

Liebe Grüsse und schönen Tag

Patricia

C4ha-Txu


Was die Verwandten da auf Kosten des Patienten für Kämpfchen "jeder gegen jeden" austragen, ist einfach nur widerlich. Aber, Patricia, ich denke, Du wirst da nichts machen können. Und das erhöht die Tragik. Als hätte der Patient nicht schon genug zu leiden, wird er nun auch noch zum Spielball irgendwelcher absurder Eifersüchteleien. Mich ekelt das an.

Tut mir leid, besonders für ihn.

Lieben Gruss

Cha-Tu

Pkatr>ici5ax_23


Hallo Cha-Tu,

Tut mir leid, besonders für ihn.

:)^ Ja, mir tut es auch für ihn leid.

Er hat mich einmal gefragt, wenn er einmal älter wäre und vielleicht pflegebedürftig ob ich ihn dann auch besuchen gehen würde so wie meine Mutter und meine Freundin im Pflegeheim. Selbstverständlich habe ich ihm gesagt. Und nun darf ich nicht :°(

Lieben Gruss :)*

Patricia

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