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Aorta, Herzoperation

C]ha^-Tu


Hallo, Patricia,

das ist eine GUTE Nachricht :-))) Doch, doch, die Patienten können auch sitzen. Lähmung heisst ja nicht notwendigerweise "Steifheit", man kann ihre Gliedmassen schon so setzen, dass sie sitzen können, so war das bei meiner Mutter auch. Und ab dann ging es wirklich immer mehr aufwärts...

Liebe Grüsse und gute Nacht

Cha-Tu

Mvonikxa65


Patricia

Dass er sitzen durfte, super! Freut mich wirklich.

Ich hatte selbst kleinere Schlaganfälle, sodass ich "kurze Sprachstörungen" hatte, rd. 1-2 Minuten, und sie waren sich nie sicher ob das Schlaganfälle waren, daher hab ich es gar nicht so gefährlich eingestuft und hab mich gewundert wieso kolpoltiert wurde dass man sofort ins Krankenhaus fahren soll...

Hast du das mal genauer untersuchen lassen?

Letzten Sonntag hat mich dann endlich eine Ärztin aufgeklärt, dass dass alle Herz-OP - Patienten, die in der Intensivstation liegen, auch wenn nicht Schlaganfall sondern was anderes, länger haben.

Ist ja im Grunde jetzt nicht mehr wichtig, aber meine Mutter war auch auf Intensiv und hatte die Beatmung nur die ersten 2 (3?) Tage nach der Op. Andererseits dachte ich aber, dass alle Patienten danach erstmal auf Intensiv kämen. Ist das nicht so?? Aber was solls, Hauptsache es geht jetzt aufwärts mit ihm, kein Patient ist gleich. Die Phase nach der Op mag ja nicht bei jedem gleich verlaufen. Es dauert dann auch noch mal einige Zeit, bis die Patienten wieder zu Kräften kommen. Das kann auch unterschiedlich verlaufen, wie ich in der Klinik meiner Mutter erlebt habe.

Ich finde es ganz ganz schlimm dass Dein Vater mehrere Schlaganfälle hatte!:°_ :°_ Hat man je eruieren können wieso dies der Fall war ??? Und Vorbeugen kann man überhaupt nicht, soweit ich es jetzt verstanden hätt..., zu schade dass die Mediziner bzw. Forschung nichts findet. :-(

Ja, doch, das konnte man schon eruieren. Die Ursache war ausgeprägte Arteriosklerose. Mein Vater ist jahrelang nicht zu einem Arzt gegangen. Er war starker Raucher und hatte wohl auch lange unbehandelten hohen Blutdruck.

Man kann schon vorbeugen, indem man eben nicht raucht, den Blutdruck und Blutwerte unter Kontrolle hat und auch mal die Halsarterien mittels Ultraschall anschauen lässt.

Wünsche weiterhin gute Besserung. :-)

Pxatricixa_23


Hallo Monika,

Hallo Cha-Tu,

Danke Euch vielmals für Eure Wünsche!@:)

@ Cha-Tu

Doch, doch, die Patienten können auch sitzen. Lähmung heisst ja nicht notwendigerweise "Steifheit", man kann ihre Gliedmassen schon so setzen, dass sie sitzen können, so war das bei meiner Mutter auch

Aha, gut zu wissen, bin gespannt wie das funktioniert wenn ich´s dann mal selber sehn kann. Weil theoretisch kann ich´s mir noch nicht ganz vorstellen wie es geht, weil unter seinem Arm hatten sie einen kleinen Polster gelegt und die Hand hing in der Luft und war starr wie Stein und eiskalt und das Bein ebenso. :-o Aber Hauptsache ist, dass das Sitzen funktioniert... :-D

Und ab dann ging es wirklich immer mehr aufwärts...

:)^ Super! Das ist wirklich sehr hoffnungsvoll.

@ Monika

Hast du das mal genauer untersuchen lassen?

Ja, Sie haben eine CT gemacht, allerdings nichts gefunden. Nachdem es bei mir immer so rasch vorübergegangen ist (Gott sei Dank muss ich jetzt sagen, nachdem was ich jetzt über Schlaganfall weiss) waren sie sich nie sicher was das sein soll, und haben mir auch nicht geglaubt, sie meinten wer draufgekommen sei, dass ich Sprechprobleme hätte. Ich bin immer selbst draufgekommen, das Umfeld hat "interessanterweise" zugehört als ob nichts wäre. Auf mein Hinterfragen was ich denn jetzt gesagt hätte, ist man draugekommen dass sie´s nicht verstanden haben, und dachten ich scherzte, wenn sie dann aufmerksam zuhörten und mitbekommen haben dass ich unverständlich spreche... :|N Ich hab einmal zum Beweis rasch aufgeschrieben und jetzt kommt´s: Das geschriebene war umgekehrt geschrieben, ohne irgendein Problem bzw. ohne dass ich es wollte, ja selbst wenn ich es wollte müsste ich urlangsam Buchstaben für Buchstaben schreiben, aber in der Situation ging das automatisch, quasi ungewollt aber eben verkehrt... :-o Bis ich beim Arzt war, war es immer längst vorbei. Und CT hat nichts ergeben. Ich solle es immer beobachten und so bald es da wäre sofort ins Krankenhaus. Warum und was passieren könnte haben sie leider nie näher erklärt, das könne man nicht wissen, etc. 0815-Aussagen. :|N

Andererseits dachte ich aber, dass alle Patienten danach erstmal auf Intensiv kämen. Ist das nicht so??

Ich weiß es auch nicht, ob dies normal ist oder bei schwierigeren OP´s oder wenn´s Probleme gibt. Mein Vater war auch Intensivstation, aber nur 2 Tage!

Ich möchte aber dazu sagen, in welchen Situationen dies bei mir der FAll war, als Information: Es waren meistens sehr stressige Zeiten, sowohl beruflich als auch privat. Weiters war die Nahrungsaufnahme nicht entsprechend, ich esse leider sehr wenig wenn ich in Stresssituationen bin. UND als dies dann aufgetreten ist, ist mir aufgefallen, dass ich paar Stunden davor auch zusätzlich sehr wenig bis nichts getrunken hatte...

Ja, doch, das konnte man schon eruieren. Die Ursache war ausgeprägte Arteriosklerose. Mein Vater ist jahrelang nicht zu einem Arzt gegangen. Er war starker Raucher und hatte wohl auch lange unbehandelten hohen Blutdruck.

Oje, schade dass er jahrelang bei keinem Arzt war! Muss aber dazu sagen, dass ich selbst auch nicht gern zum Arzt geh, außer wenn´s schon brennt...

Also ist Rauchen doch sehr schädlich! Wäre interessant zu wissen wie man da draufgekommen ist, dass Rauchen die Gesundheit gefährdet. Auch wär interessant ob Rauch auch für die Nichtraucher, die indirekt mitrauchen gefährlich ist? Und vor allem wie schützt man sich, man kann ja Rauchen nicht verbieten... :-(

Man kann schon vorbeugen, indem man eben nicht raucht, den Blutdruck und Blutwerte unter Kontrolle hat und auch mal die Halsarterien mittels Ultraschall anschauen lässt.

Diese Aussage und Information finde ich für jeden extrem wichtig! :)^

Und hier noch ein kurzes update zu meinem Patienten:

Heute war er wieder 20 Minuten im Lehnstuhl, dann bekommt er derzeit eine Atemtherapie, und die linken Gliedmaßen die sich von selbst permanent bewegt haben, bewegen sich "angeblich" jetzt weniger und er macht angeblich schon tw. selbst kontrollierte Bewegungen - was ja ein wesentlicher Fortschritt wäre...Sein Zustand ist stabil und es geht ihm den Umständen entsprechend gut, wie es halt nach so einem sehr schweren Schlaganfall üblich ist, teilte mir heute die Ärztin mit. Und von seinem Neffen hab ich vorhin erfahren, dass er bereits am Montag in ein normales Zimmer verlegt wird. Das geht mir jetzt aber doch sehr rasch! :-o Ich mein, ich freu mich natürlich sehr, bin aber dennoch etwas besorgt, ob das jetzt nicht überstürzt ist... ??? ??

Meld mich wieder wenn ich was Neues weiß.

Liebe Grüsse, Gute Nacht :)*

Patricia

M1onniNkax65


Ich hab einmal zum Beweis rasch aufgeschrieben und jetzt kommt´s: Das geschriebene war umgekehrt geschrieben, ohne irgendein Problem bzw. ohne dass ich es wollte, ja selbst wenn ich es wollte müsste ich urlangsam Buchstaben für Buchstaben schreiben, aber in der Situation ging das automatisch, quasi ungewollt aber eben verkehrt...

Klingt ja faszinierend. Eher nicht nach einer Krankheit, sondern nach einer besonderen Fähigkeit. Allerdings wenn du vorher wenig getrunken hast, würde ich da schon aufpassen und besonders auf das Trinken achten. Sind deine Blutwerte in Ordnung?

Und von seinem Neffen hab ich vorhin erfahren, dass er bereits am Montag in ein normales Zimmer verlegt wird. Das geht mir jetzt aber doch sehr rasch!

Da brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Intensivmedizin ist dann eben nicht mehr erforderlich. Er hat ja auch vermutlich ein EKG noch dran hängen, so einen kleinen Kasten. Bei meiner Mutter war das länger so, auch auf Normalstation und die Werte wurden ständig übertragen und waren auf einen Bildschirm an der Rezeption der Station abrufbar. Er kommt ja dann in die kardiologische Station, da ist das bestimmt so ähnlich. Schlaganfallpatienten sind sowieso auf Normalstation, mein Vater war eigentlich nie auf Intensiv.

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Hallo Monika,

Klingt ja faszinierend. Eher nicht nach einer Krankheit, sondern nach einer besonderen Fähigkeit.

;-D Das kling nur hier erzählt so. In der Praxis war´s ja immer sehr kurz, 1-2 Minuten. Und ich habe gleichzeitig massive Kopfschmerzen bekommen, und irgendwann wollt ich draufkommen was das ist und hatte mir vorgenommen wenn´s wieder einmal im Leben passiert dann rasch Stift und Papier nehmen und notieren. Und dann haben wir gemeinsam mit Freunden gegrübelt was das bedeuten könnte, und so sind wir draufgekommen... Ist aber sehr merkwürdig wenn man was sagen will, und es kommt was ganz anderes beim Mund raus... :-/

Sind deine Blutwerte in Ordnung?

Gut das Du das erwähnt hast :)^, darauf hatte ich vergessen. Und mein Blutbild war auch im Keller in solchen Fällen, Eisen kaum vorhanden und dadurch auch das Hämoglobin sehr reduziert...

Du bist ja schon wie ein Arzt!;-D

Bei meiner Mutter war das länger so, auch auf Normalstation und die Werte wurden ständig übertragen und waren auf einen Bildschirm an der Rezeption der Station abrufbar. Er kommt ja dann in die kardiologische Station, da ist das bestimmt so ähnlich. Schlaganfallpatienten sind sowieso auf Normalstation, mein Vater war eigentlich nie auf Intensiv.

Aha, gut zu wissen wie das so ist. Dankeschön!@:)

Von meinem Patienten gibt´s heute keine Neuigkeiten. Meld mich wieder wenn´s was Neues gibt.

Liebe Grüsse und Gute Nacht :)*

Patricia

M3o~nikax65


Patricia

Und mein Blutbild war auch im Keller in solchen Fällen, Eisen kaum vorhanden und dadurch auch das Hämoglobin sehr reduziert...

Dann könnte vielleicht doch, verbunden mit zu wenig trinken, eine Durchblutungsstörung die Ursache sein. Würde ich auf jeden Fall dran bleiben. Ist dein Eisenwert sonst normal??

Wünsche dem Patienten weiterhin gute Besserung.

P1atreiciax_23


Hallo Monika, Guten Abend,

Dann könnte vielleicht doch, verbunden mit zu wenig trinken, eine Durchblutungsstörung die Ursache sein. Würde ich auf jeden Fall dran bleiben. Ist dein Eisenwert sonst normal??

:)^ Ja, von Durchblutungsstörung haben die Ärzte auch gesprochen, aber im Zusammenhang mit Schlaganfall. Ist eine Durchblutungsstörung ein Schlaganfall oder sind das 2 verschiedene Dinge? Weißt Du das vielleicht? Da ja bei mir - Gott sei Dank - der vermeintliche? Schlaganfall bzw. die Durchblutungsstörung immer sehr rasch vorbeigegangen ist dachte ich fälschlicherweise dass ein Schlaganfall - eben ..."anfall" was kurzes sei, und dann vorbei geht. Erst durch meinen Freund ist mir jetzt erst bewußt geworden was ein Schlaganfall überhaupt bedeutet. Und wieso so ein Zirkaus auf Verdacht eines Schlaganfalls gemacht wird, mit sofort ins Spital fahren, etc. Als Laie quasi, wenn man noch nie damit in Berührung gekommen ist, kann man sich leider überhaupt nicht vorstellen was das sein soll. Und selbst ich, obwohl ich davon lt. ärztlicher Vermutungen betroffen war, hab das Ausmass nicht erkannt, irgendwie find ich´s verantwortungslos von den Ärzten dass zu wenig informiert wird. :-/

Ich hab ja eine nette Dame in einem anderen Forum kennengelernt, die das selbst i. R. der Herz-OP einen Schlaganfall bekommen hat, sie war leider auch nicht zuvor informeirt worden, dass sowas passieren kann. Ich find´s ganzganz schlimm, wenn man gar nicht weiß dass sowas passieren kann und dann passiert´s, ist ja der Schock noch viel größer. >:(

Ein Poster hat mir in einem anderen Forum geschrieben, dass ein Schlaganfall bei jeder OP passieren kann, nicht nur bei Herz-OP´s. Werd mich mal bei meinem Arzt erkundigen wie das jetzt genau ist ???

Ein bissi hat mich erschreckt, dass die Dame weder in der neurologischen Klinik noch in der REHA jemanden kennengelernt hat, wo das Bein und der Arm ganz starr wie Stein waren..., dies dürfte anscheinend viel seltener der Fall sein, was vermutlich mit der Schwere des Schlaganfalles zu tun hat.. ???

Nein, mein Eisenwert ist leider nicht normal, ich leide ständig unter Eisenmangelanämie. Ich bin Vegetarier. Zum Ausgleich nehme ich aber zeitweise 1 Schachtel Eisentabletten (ca. 30 Stück), verträgt mein Magen sehr gut und Eisendepot ist rasch aufgefüllt.

Hab heute wieder im Krankenhaus die Ärztin angerufen und die heutige war war pessimistischer als die vorgestern... :-o, sie meinte nämlich sie weiß gar nicht ob er bewußt einen anschaut oder zufällig... ???, und den linken Arm kann er nicht kontrolliert bewegen :-/, das hatte ihre Kollegin vorgestern erzählt. Und es ist noch nicht sicher ob er am Montag in ein Normalzimmer kommt, nur wenn er selbständig atmen kann, und momentan geht´s schon untertags selbständig, aber in der Nacht benötigt er noch das Atemgerät. Meine Sorge ist jetzt, was ist wenn sie ihn zu früh in ein Normalzimmer stecken weil sie glauben die Atmung funktionier schon selbständig und dann funktioniert es doch nicht, dann erstickt er ja... ???

Und sonst teilte sie mir noch mit, dass mein Patient heute bereits 2 Stunden im Lehnsessel gesessen sei und das ohne Probleme... :-D, wenigstens etwas positives dachte ich mir... :-D

Meld mich wieder wenn ich was Neues weiß.

Bis dann :)*

Liebe Grüsse + Gute Nacht

Patricia

PYatriciQa_23


Hallo Monika,

hallo Cha-Tu,

kurzes update über meinen Freund:

hab heute mit dem Arzt gesprochen und er teilte mir mit dass sie ihm gestern die Kanüle entfernt haben, die dem Patienten für das Atmen am unteren Halsteil hinein-operiert wurde, und das Atmen funktioniert jetzt auch ohne Knaüle. Aber er redet nicht!!:°( Zuvor wußte man ja noch nicht ob er sprechen wird, da niemand mit einer Kanüle reden kann, und nun wissen´s wir, es geht leiderleider nicht :°( :°(

Und der Arzt sagte mir auch dass man nicht wisse wieviel und ob er überhaupt etwas versteht, wenn man sich zu ihm hinstellt und was redet wendet er sich einem zu, aber ob und was er versteht, kann nicht gesagt werden, da er ja nicht reagiert, auch jetzt nicht wo er reden könnte ohne Kanüle... :°( :°(

Und der Arzt glaubt nicht dass mein Freund bereits Montag in ein normales Krankenzimmer kommt, obwohl in ein normales würde er nach der Intensivstation eh nicht kommen sondern in ein sog. "Überwachungszimmer", dürft so ein Mittelding zwischen Intensiv und "normales Krankenbett-Zimmer" sein. Sehr schade alles :°(

Cha-Tu, falls Du wieder mal hier bei meinem Thread reinschaust, ich wollte mal die Infos zu Deinem Schlaganfall lesen, aber ich hab´s nicht gefunden, könntest Du mir bitte helfen, wie heißt der Thread genau ???

Liebe Grüsse + schönen Tag :)*

Patricia

CPhla-Txu


Hallo, Patricia,

das ist kein Grund zum Verzweifeln, es hat sich ja gegenüber gestern nichts geändert. Ich habe NICHT erwartet, dass Dein Freund sofort reden kann, wenn die Kanüle entfernt wird. Vielmehr wird er das wieder lernen müssen, so wie alle Patienten, denen "die rechte Seite" betroffen, denn bei ihnen ist meistens das Sprachzentrum mitbetroffen... Er sollte jetzt so schnell wie möglich in eine Reha-Einrichtung, also, sobald sein körperlicher Zustand das erlaubt, und dann sollte sofort mit der Logopädie begonnen werden.

Ich habe keinen Schlaganfall gehabt, sondern zwei Herzinfarkte. Und darüber gibt es auch keinen eigenständigen Thread, ich habe das schon oft als Antwort auf Probleme anderer geschrieben. Aber WO diese Beiträge sich befinden, kann ich bei fast 5000 Beiträgen, die ich bisher geschrieben habe, wirklich nicht sagen. Vielleicht findest Du was, wenn Du in die Suchfunktion "Cha-Tu" und "Herzinfarkt" als Begriffe eingibst.

Nicht den Kopf hängen lassen, Patricia, er braucht jetzt, sobald er das körperlich kann, Förderung durch Krankengymnastik und Logopädie...

Lieben Gruss

Cha-Tu

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Hallo Cha-Tu,

entschuldige bitte, ich habe natürlich den Thread mit Deinem "Herzinfarkt" gemeint, dass war ein Fehler von mir mit Schlaganfall.

Danke für den Tip zum Suchen @:), mach ich dann am Abend, muss jetzt was einkaufen und meine Freundin im Pflegeheim besuchen.

Und herzlichen Dank auch für Deine Hoffnung gebenden Worte und auch für die Hinweise! @:) Gut zu wissen, dass das bei anderen Patienten tw. auch nicht funktionieren kann, wenn die rechte Seite betroffen ist. Ich hab immer mehr den Eindruck dass ihr Euch hier im Forum viel besser auskennt als die Ärzte. Ich hab mich schon gefragt ob es wohl daran liegt dass dies dort Kardiologen sind, vielleicht haben die deshalb so wenig Erfahrung... ???

Vielen Dank nochmals @:) und ich meld mich hier wenn ich wieder was Neues weiß.

Bis dann :)* :)*

Liebe Grüsse und schönen Tag

Patricia

MTonik)a65


Ja, das stimmt leider, hatte ich in einem vorherigen Posting auch verwechselt. Wenn die linke Gehirnhälfte, also die rechte Körperseite betroffen ist, dann ist meistens auch die Sprache betroffen. Bei meinem Vater war das bei den späteren Schlaganfällen der Fall, bei dem allerersten konnte er danach ganz normal sprechen. Die Sprache kam dann auch wieder ein wenig zurück, das heißt, er konnte halbwegs sprechen danach. Nicht mehr ganz problemlos, aber es ging. Viele Schäden bilden sich zurück, wenn auch nicht auf vorheriges Niveau, aber wie gesagt, das ist lange her, mag heute besser sein. Bei deinem Freund kommen jetzt auch noch die Nachwirkungen der Narkose dazu.

Wenn er allerdings nicht bewusst reagiert, wäre es schon schlimmer, ich hoffe sehr für euch, dass das nicht der Fall ist. Aber bedenke immer, dass er auch die schwere Herzop hinter sich hat, allein davon sind manche, zumindest ältere Patienten, desorientiert. Das geht wieder zuück in aller Regel.

Ja, von Durchblutungsstörung haben die Ärzte auch gesprochen, aber im Zusammenhang mit Schlaganfall. Ist eine Durchblutungsstörung ein Schlaganfall oder sind das 2 verschiedene Dinge?

Sagen wir mal so, ein Schlaganfall oder Herzinfarkt sind die schlimmsten Ausprägungen einer Durchblutungsstörung, die leichteste wäre das "Einschlafen" eines Glieds, das kennst du ja. Durchblutungsstörungen im Gehirn kann auch durch Flüssigkeitsmangel geschehen, vor allem bei älteren Leuten. Oder ganz kleine Gefäßverschlüsse oder Einblutungen. Gibt es verschiedene Ursachen. Beim Gehirn sind solche Ausfallerscheinungen wie Sprach- oder Sehstörungen, Koordinationsstörungen manchmal ein Vorbote von Schlaganfällen.

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Hallo Monika,

hallo Cha-Tu,

sorry dass ich mich jetzt erst melde, war am Sonntag total kaputt und hab sehr viel ge- bzw. verschlafen... :-(

Hab aber auch im Internet gesucht ob ich Lektüre zu Reaktionen auf Herz-OP´s finde. Hab was interessantes entdeckt, offenbar gibt es Erklärungen zu Herz-OP´s: "Götze P.: Psychopathologische Störungen vor und nach Herzoperationen. Aus: Psychiatrie für die Praxis 11. Herausg. H.Helmchen und H. Hippus, MMV, Medizin Verlag München, 1992", hab ziemlich viel gesucht wo ich das Buch kaufen könnte, allerdings ist es nirgends verfügbar, muss noch weiter suchen.

Dann war ich noch auf der Suche nach entsprechender Lektüre zu Schlaganfall.

Und dann hab ich mir noch die Threads durchgelesen und die Kommentare von Cha-Tu und hab festgestellt dass Cha-Tu bereits 2 Herzinfarkte hatte. :-o Supersuper dass Du sie gut überstanden hast und weiterhin vielviel Kraft :)* :)* :)*. Ich hab eh gelesen dass Du Dich da eh sehr gut auskennst bei dem Thema. Möcht nur hier auch meine Informationen, die ich von meinem Arzt der zufällig Kardiologe ist schreiben, ist nícht viel anders als Deine Informationen, aber vielleicht als Art Bestätigung:

Wie einmal kurz angemerkt war ich ja auch einmal sehr krank gegen Ende 2004, die Lippen waren immer offen und ich konnte schwer schlucken und es wurde immer äger, und war innerhalb von rd. 1 3/4-Jahren bei sehr vielen verschiedenen Ärzten und jeder hat mir aus seiner Sicht irgendetwas verschrieben, viele Tinkturen um die Lippen einzuschmieren, einige Mittel für Magen, etc., nichts hat geholfen, es wurde immer schlimmer, zuletzt ging das Schlucken so gut wie gar nicht mehr. Total abgemagert hab ich dann einen Arzt gefunden, der mich zur "Gastroskopie" gesendet hat, und dort wurde entdeckt dass ich mehrere Geschwüre auf der Speiseröhre hatte und diese tw. beinahe durchsetzt war und ich musste augenblicklich ins Spital. Nur fuhr der Arzt der die Gastroskopie machte 2 Wochen auf Urlaub und daher vermittelte mir er einen Arzt zu dem er auch seine schickt, wie er mir erzählte, und das war auch gut so, denn so hab ich gelernt dass es bei den Ärzten auch so etwas wie "Star-"Ärzte gibt.

Wieso ich das ganze erzähl: Die Mediziner halten sich ja normalerweise sehr zurück mit der Psyche, und auch dieser. Nur dennoch hat er mich im Laufe der Anamnese auch nach vorherrschenden Schwierigkeiten gefragt, im privaten und beruflichen Umfeld. Ich hab mich sehr gewundert, da mich auch alle Krankenschwestern und Pfleger fragten ob ich denn viel Stress hätte, wenn sie erfuhren was ich habe. :-o Irgendwie hab ich mich damals sehr unangenehm gefühlt, ich hatte den Eindruck dass alle dachten ich hätte irgendwelche Probleme privat oder auch beruflich und wäre deshalb krank :-o, ich hab mich geradezu dafür geschämt krank zu sein, weil ich Probleme habe und da ich es verneinte, stand ich irgendwie da als ob ich es verleugnen wollte |-o. Faktum war, dass es mir damals gar nicht bewußt war, dass ich Probleme hatte und diese Leute dort und insb. der Arzt hat mein Problem, von dem ich "bewußt" nichts wußte ins Bewußtsein geholt. Wie sich im Zuge der Befragungen herausstellte hatte ich tatsächlich Probleme mit meiner damaligen Chefin :)z, ich durfte nichts sagen, ich musste alles soz. schlucken was sie sagte, egal wer was sagte/machte, immer war ich Schuld und ich durfte mich nicht einmal rechtfertigen. :-/

Fakt ist, ich hab mich damals sehr gekränkt über das Verhalten meiner Chefin, hab aber meinen Job nicht gewechselt, da dieser mich sehr interessiert hat, daher hab ich mir gedacht ich würde ganz einfach die Chefin ignorieren, was ich auch getan hab. Aber- sofern man dies glauben kann - dürfte der Körper nicht mitgespielt haben. :-(

Ich erzähl das hier deshalb, da ich früher nicht wirklich daran geglaubt hab, dass irgendwelche Ereignisse sich auf die Gesundheit auswirken können. :-/

Und wie gesagt meinte der Arzt: dass es 3 Faktoren gibt, wenn man krank wird: (naturbedingte) Schwäche eines Organes, Nahrung, Stress (Psyche). Wichtig sei auch 3-5x Sport die Woche - 1/2 Stunde würde reichen, z. B. ein Stand-Fahrad zu Hause würde schon ausreichen, wenn man nicht mehr tun wolle.

Und hins. Nahrung sollte ich: keinen Kaffee mehr trinken und wenn ich nicht anders könne, dann ganz wenig Kaffee mit viiieeel Milch - aber wirklich ganz selten, sehr wenig bis keinen Zucker, keine scharfen Sachen (Gewürze), kein Alkohol und nicht rauchen, letztere zwei waren kein Problem für mich, aber der Kaffee und Süssigkeiten haben mich sehr hart getroffen. Aber nicht nur das, er schickte mir auch eine Ernährungsberaterin die mit mir einen Essens-Plan machte, und der sah dann so aus, dass ich alles was (Magen)Säure verursacht, weglassen sollte. Es war sehr schlimm die erste Zeit :-( als ich einkaufen ging, musste ich Dinge die ich früher nicht angeschaut hatte einkaufen und an meinen vorbeigehen, war sehr gewöhnungsbedürftig %-|, ganz hab ich´s nie geschafft. Aber im großen und ganzen doch, und ich hatte auch wirklich keine Probleme mehr.

Gegen den psychischen Stress von meiner Chefin hab ich viel meditiert um mich vor ihr schützen zu können, obwohl mir der Arzt "dringend empfohlen" hatte einen anderen Arbeitsplatz zu suchen. Mittlerweile ist sie glücklicherweise abgesetzt worden... :-)

Nach einem Jahr alles problemlos schlucken zu können bin ich wieder übermütig geworden und hab begonnen Kaffee zu trinken und viel Süsses zu essen, und bei den Feiern Sekt oder Rotwein zu trinken, da ich nicht wirklich dran geglaubt habe, dass auch das Essen eine Ursache für die Entstehung meiner Krankheit war. Nur leider hab ich wieder die gleichen Schluckprobleme bekommen... :)z

Ob der Stress mit meiner Chefin, den ich dachte meditativ zu beherrschen, trotzdem unbewußt mit eine Rolle gespielt hat, kann ich nicht mit Sicherheit sagen. Aber das Essen auf jeden Fall!! Kaum hab ich es geändert zu dem was ich Essen darf ging es mir besser und das ohne Medikamte. Übrigens für zu viel Magensäure, falls jemand ein Problem damit hat, ist "Pantoloc" momentan das Medikament auf dem Markt. Es ist aber auch die Dosierung ein maßgeblicher Faktor dass es auch wirkt! Zuwenig in gravierenden Fällen hilft nicht!

War dann in der Privatordination meines Arztes zur Nachkontrolle und hab festgestellt dass er dort einen Sportarzt, eine Psychotherapeutin, einen Arzt für die Schilddrüse (weiss jetzt nicht den Fachausdruck für den) und eben er selbst Kardiologen und eine Ernährungsberaterin im Team hat.

Irgendwie hab ich den Eindruck gewonnen dass dieser Arzt überzeugt ist, dass diese Themen eine Rolle bei der Entstehung von Krankheiten eine Rolle spielen, obwohl er es leider nicht so direkt sagt... :-( LEIDER find ich, wenn er schon draufgekommen ist, dann sollte er´s tun, aber ich denk Mediziner tun das nicht gerne :-/

Und dann gibt er noch bei öffentlichen Veranstaltungen Tips zu hohen Blutdruck, was ich so mitbekommen hab, dass dürft anscheinend seiner Meinung nach auch ein wesentlicher Faktor bei Herzkrankheiten sein der zu behandeln/beobachten wäre. Aber da ich eher zu niedrigen Blutdruck hab hab ich mich nie darüber informiert... :-(

Im Prinzip ist das nichts anderes Cha-Tu als das was Du in div. Threads informiert hast. Wollte es nur noch als Bestätigung und eine Erfahrung hier kundtun.

Wobei ich mir die Frage stell, wie findet man heraus wer einem psychisch nicht gut tut, bevor man krank wird, damals hat der Arzt aufgrund meiner Symptome erkannt was psychisch los ist, "ich muss etwas schlucken und will eigentlich NICHT" daher die Geschwüre auf der Speiseröhre. Und dann noch, die Nahrung die mir nicht guttut. Wie man sowas herausfindet bevor man krank wird ??? KEINE AHNUNG.

Hat vielleicht wer ähnliche Erfahrungen mit Krankheiten gemacht ???, bei welcher o. g. Faktoren, körperliche SChwäche/Veranlagung, Nahrung, Stress und ev. fehlender Sport/Bewegung eine Rolle spielten ???

@ Monika

Bei meinem Vater war das bei den späteren Schlaganfällen der Fall, bei dem allerersten konnte er danach ganz normal sprechen.

Kannst Du Dich vielleicht erinnern, hat Dein Vater nach dem Schlaganfall auf der rechten Seite auch überhaupt nicht sprechen können und nach welcher Zeit in etwa hat er zu sprechen begonnen. Hat er von selbst wieder zu sprechen begonnen oder musste nachgeholfen werden und wenn wie?

Apropos, Cha-Tu, hab gestern den Arzt gebeten ihm einen Logopäden zu schicken und er meinte, das ist zu früh, erst wenn er spricht. Ich hab´s einmal so zur Kenntnis genommen, da ich nicht wußte ob die Patienten wieder von selbst zu reden beginnen ???

Viele Schäden bilden sich zurück, wenn auch nicht auf vorheriges Niveau, aber wie gesagt, das ist lange her, mag heute besser sein. Bei deinem Freund kommen jetzt auch noch die Nachwirkungen der Narkose dazu.

Super :)^ gut zu wissen! So wie die Ärzte bis jetzt geklungen haben war es sehr hoffnungslos. Hatte aber eh den Eindruck gewonnen dass ihr Euch hier im Forum viel besser auskennt. Und gestern war ein Arzt am Telefon, den ich noch nicht kannte, sogar ein älterer, und der hat mir von sich aus erzählt, dass er Kardiologe ist und mit Schlaganfall-Patienten keine Erfahrung hat, mein Freund ist erst sein 2. Fall im Laufe seiner beruflichen Laufbahn... Das war mir viel lieber und klang viel plausibler als die anderen Ärzte die immer nur die Aussage tätigten "Kann so bleiben, kann besser werden, man kann nichts sagen".

Wenn er allerdings nicht bewusst reagiert, wäre es schon schlimmer, ich hoffe sehr für euch, dass das nicht der Fall ist.

Dankeschön! @:) Ja, hoff ich auch sehr! Das wär wirklich das allerschlimmste.

Ich hab die letzten 2 Ärzte gefragt, der eine meinte: Wenn man hingeht wendet er sich einem zu, aber ob er dies bewußt macht und ob er was versteht und wenn was könne man nicht sagen, da ja der Patient nichts rückmeldet. :°(

Und der gestrige meinte, er wisse es nicht.

Liebe Grüsse

P_atriAcFia_2x3


Hallo Monika,

meine Nachricht war offensichtlich zu lang vorher.

Beim Gehirn sind solche Ausfallerscheinungen wie Sprach- oder Sehstörungen, Koordinationsstörungen manchmal ein Vorbote von Schlaganfällen.

Aha, verstehe jetzt. Daher haben sie bei mir von Durchblutungsstörungen und Schlaganfall gesprochen. Wegen meiner Sprach und Sehstörungen, ich hatte nämlich auch gleichzeiten Seitenfeld-Ausfälle.

Kurzer Status noch von meinem Patienten:

Viel neues gibt´s leider nicht. Heute sollte er in ein normales Zimmer neurologische Abteilung verlegt werden. Hab mich Samstag und Sonntag bei 2 verschiedenen Ärzten informeirt ob es nicht riskant wäre, wenn er so kurz vorher noch gar nicht selbst atmen konnte nur mit Atemhilfe. Sie meinten, es müsste jetzt generell gehen... :-/

Und heute haben sie ihn noch nicht verlegt, sie wollen mit den Angehörigen sprechen ob sie ihn im Laufe dieser Woche verlegen. Ich hab den Eindruck, dass das auf mein Hinterfragen passiert ist.

Ansonsten spricht er nocht nicht, bewegt sich nicht und sitzt 1x im Tag für ca. 2 Stunden in einem Lehnstuhl.

Vielen Dank nochmals für Eure Informationen, die sind wirklich sehr wertvoll und hilfreich für mich! Danke!@:)

Liebe Grüsse und schönen Abend :)*

Patricia

M@onik?a65


Patricia

Kannst Du Dich vielleicht erinnern, hat Dein Vater nach dem Schlaganfall auf der rechten Seite auch überhaupt nicht sprechen können und nach welcher Zeit in etwa hat er zu sprechen begonnen. Hat er von selbst wieder zu sprechen begonnen oder musste nachgeholfen werden und wenn wie?

Das ging von alleine, innerhalb von Wochen, Monaten. Allerdings waren das leichtere Schlaganfälle, es gab keine komplette Seitenlähmung, nur die Sprache und ein paar Gesichtsmuskeln waren betroffen. Nach dem vorletzten hat er nicht mehr richtig sprechen gelernt, aber so ein bisschen Telegrammstil war dann noch drin, wenn es ihm wichtig war.

Das Ganze war ein einziger Albtraum. Leider kann ich dir da gar nicht so viel Positives erzählen. Vieles kam zurück, wurde aber wieder zunichte gemacht, weil er dann erneut einen Schlaganfall hatte. Das wird bei deinem Freund ja sicherlich nicht so sein.

P]a@tVri9cia_x23


Hallo Monika,

sorry, hab Bescheid geben vergessen dass ich im Ausland bin, und daher hab ich nicht rechtzeitig antworten können. |-o

Das ging von alleine, innerhalb von Wochen, Monaten.

Aha, gut zu wissen! Versteh jetzt immer mehr die Aussagen dass man jetzt die nächsten Wochen warten muss wie es sich weiterentwickelt. Defacto kann man absolut nichts sagen. Aber durch die Schilderung Eurer Erfahrungen wie´s in Eurem Umfeld war gewinnt man zumindest Hoffnung, dass vielleicht besser werden könnte... Und das ist sehr viel Wert. Danke nochmals für Alles, und auch für die Bereitschaft diese Informationen preiszugeben. @:)

Allerdings waren das leichtere Schlaganfälle, es gab keine komplette Seitenlähmung, nur die Sprache und ein paar Gesichtsmuskeln waren betroffen

Das ist ganz besonders hart :°_ wenn noch mehrere Schlaganfälle folgen, auch wenn´s kleinere sind. Nur zu schade dass die Medizin auch im Bereich des "Schlaganfall" noch nicht sehr erforscht ist, insb. wie man es vermeiden könnte. Ich mein, das was Du in einem früheren Posting geschildert hast, worauf zu vorbeugend zu achten wäre, nehm ich einmal stark an ???, dass Dein Vater im voraus sicher nicht gewußt hat, was sonst passieren könnte... Und hier find ich die Mediziner schon sehr nachlässig, es heißt zwar immer "Nicht gesundes Essen, rauchen, Trinken, zu hoher Blutdruck, etc. macht(en) krank. Aber m. E. ist das zu allgemein und man macht sich keine Gedanken darüber, weil sich niemand was drunter vorstellen kann.

Momentan gibt´s ja hier in Ö sehr viele Diskussionen über´s Rauchen und dass es krank ist. Die Raucher stört´s am wenigsten dass sie krank werden könnten, "irgendwann wird jeder krank" geben sie gern als Antwort. Und hier ist m. E. zu wenig BEwußtsein vorhanden was tatsächlich passieren kann, welche Krankheiten und was die jeweilige Krankheit für einen bedeutet... ??? Andererseits ist Information eine Holschuld. Aber wie Information holen wenn man sich dieser gar nicht bewußt ist, dass es sie überhaupt gibt und dass diese von entscheidender Bedeutung ist ???

Mich hat´s z. B. interessiert, welche Krankheiten man vom Rauchen bekommt und wie dies erforscht wurde ??? Wär ja nicht uninteressant zu wissen was da erforscht wurde ??? Nachdem ich nicht zu entsprechenden Infos gekommen bin, im Internet, und nachdem niemand im Umfeld im geringsten Interesse an diesem Thema hatte, ist´s leider bei mir auch wieder eingeschlafen. Insbesondere wunderte man sich, dass es mich interessiert, da ich eh Nicht-Raucher wäre... Ich hab´s grundsätzlich interessant gefunden und jetzt hier hab ich eh schon bissi was dazugelernt, durch die Informationen von Dir.

Ich hab den Eindruck, aufgrund meiner Erfahrungen mit Rauchern, dass sie einerseits nicht wirklich informiert sind und andererseits denken, dass das ihnen eh nicht passiert...

Weiters glaub ich auch, dass die Nicht-Raucher im Umfeld von Rauchern schon auch vom Rauch betroffen sind.

Nach dem vorletzten hat er nicht mehr richtig sprechen gelernt, aber so ein bisschen Telegrammstil war dann noch drin, wenn es ihm wichtig war.

Das ist wirklich ganz schlimm, wenn man sich nicht äußern kann. Das bissi "...Telegrammstil war dann noch drin, wenn es ihm wichtig war" find ich sehr sympatisch formuliert ;-D; aber es war sicherlich eine sehr schwierige Zeit für Dich!:°_

Meine Mutter hat auch die letzten Jahre sehr schlecht, d.h., sehr unverständlich bis nicht verständlich gesprochen und es war für sie ein Krampf dass wir sie nicht verstehn konnten, sie hat sich ständig wiederholt und es dann oft augenrollend aufgegeben.

Ich find jede Krankheit sehr schlimm, ganz besonders schlimm find ich wenn die Bewegungsfunktionen und Sprechfunktionen und/oder Verständnisfunktionen betroffen sind. Und hier insbesondere die Sprechfunktion, da sich "der Kranke" nicht mitteilen kann was ihm fehlt oder was er will oder nicht will... :|N

Das Ganze war ein einziger Albtraum. Leider kann ich dir da gar nicht so viel Positives erzählen. Vieles kam zurück, wurde aber wieder zunichte gemacht, weil er dann erneut einen Schlaganfall hatte. Das wird bei deinem Freund ja sicherlich nicht so sein.

Das ist wirklich ganzganz schlimm was Dein Vater hatte und ich kann sehr gut nachvollziehen jetzt, wie schwierig die Situation bzw. Zeit für Dich gewesen sein muss.. :°_ :°_

Total arg find ich, dass es in der Medizin offenbar absolut noch nichts gibt um einem Schlaganfall ein bißchen vorzubeugen, überhaupt wenn jemand bereits einen hatte, müßte man ja schon wissen, dass noch weitere folgen könnten, und vorbeugen können. Sehr sehr schade dass es damals nichts gab und nichts gibt!:-(

Hier noch ein kurzes update über das BEfinden meines Freundes:

Wie eingangs kurz erwähnt war ich ja gestern im Ausland. Hab angerufen und gefragt wie´s ihm geht und die Schwester teilte mir mit dass es ihm sehr gut geht und dass er gerade spazieren gefahren wird im Rollwagerl. Ich hab sie gebeten ihn zu fragen ob ich ihn besuchen kommen könne und sie sagte mir, dass er ja nicht reden kann. Ich habe sie gebeten ihm zu sagen, dass wir nicht wissen ob er uns versteht und sie möge ihn sagen, er solle die Augen schließen wenn JA und er hat gedeutet dass ich ihn besuchen kommen dürfe, was mir die Krankenschwester sehr freudig mitgeteilt hat. Ich denk sie war so erfreut, da sie jetzt auch eine Bestätigung hatte, dass er versteht.

Jedenfalls bin ich fast die ganze Nacht durchgefahren dass ich heute wieder zurück bin und bin LEIDER nach dem Baden um 8.30 eingeschlafen und erst um 12.00 Uhr wieder aufgewacht. Und ein Krankenpfleger teilte mir mit, dass er heute bereits früher rausgeführt wurde, da er am Nachmittag irgendwelche Bildaufnahmen hätte... :-( Zu schade, ich war heute den ganzen Tag sehr frustriert dass ich meine Chance noch verpaßt hatte. Aber morgen könne ich kommen. Und nachmittags hab ich noch erfahren, dass er nun morgen in ein "normales Zimmer" vorauss. in der neurologischen Abteilung verlegt wird.

Bin schon sehr gespannt auf morgen wie es ihm geht, wenn ich´s auch selbst sehe. Und ich hab ihn heute einen CD-Player gekauft, und 2 positive CDs, eine Meditations-CD, ich denk dass Musik zwischendurch ein bissi hilft und Socken, ich glaub warmhalten ist gut wenn man starr und kalt ist am Körper.

Von einer lieben Dame in einem anderen Forum die auch LEIDER sowas hatte, aber glücklicherweise nicht soo stark, bin ich auch gebrieft worden :)^ was man in so einer Situation am besten zum Patienten sagt.

Freu mich schon sehr auf morgen :-D, erzähl Euch dann wie´s war...

Bis dann!:)* :)*

Liebe Grüsse und schönen Abend

Patricia

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