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Aorta, Herzoperation

M3ontikxa65


Nebenwirkung Schlaganfall, wenn ich sowas in einem Beipack lesen würde, würde ich es auf keinen Fall nehmen, da bin ich psychisch durch meinen Vater viel zu sehr geschädigt, was dieses Thema anbelangt. Das Schwierige ist, dass es bei keinem Patienten genau gleich verläuft, selbst wenn es am Anfang bei allen eine Halbseitenlähmung ist, kann der eine wieder gehen lernen, bei anderen wird es kaum wieder was. Manche sind nur kurz behindert, andere für immer. Deshalb kann eigentlich nur der Arzt, der die bildgebenden Aufnahmen des Gehirns kennt, halbwegs einschätzen, wie ausgeprägt die Region ist, die betroffen ist und einigermaßen eine Einschätzung abgeben, wie sich alles entwickeln wird. Fest steht, dass sich eigentlich immer was wieder bessert, aber leider muss du davon ausgehen, so wie es bei ihm sich anhört, dass er nie mehr richtig "der Alte" wird. Dass er leidet, bin ich mir auch sicher, wobei das viele Weinen, das bei meinem Vater war (besonders am Anfang des Besuchs) auch mit der Gehirnschädigung zusammenhing, sein Gemütszustand war deshalb sehr schwankend. Später hat er sich auch abgefunden - halbwegs - mit seiner Situation, und je mehr Schlaganfälle er hatte, umso ruhiger wurde er.

Ich glaube das war dieser grenzenlose Schmerz den ich darüber empfinde was ihm geschehen ist gepaart mit der Unwissenheit des Risikos SA. Auf sein eventuelles Sterben war ich vorbereitet da wir darüber öfters gesprochen hatten und zuletzt hat er sich indirekt von mir verabschiedet falls er die OP nicht überleben sollte.

Das kann ich so gut verstehen, denn Schlaganfälle verändern von einer Sekunde auf die andere das ganze Leben und wenn man überhaupt nicht damit gerechnet hat, ist das ein totaler Schock.

Allerdings ist ja wirklich die Frage, hätte er realisiert, dass dieses Risiko besteht (und das besteht immer bei einer Op mit der Herz-Lungenmaschine), wäre er zurückgetreten von der Op? Bei meiner Mutter wars ja jetzt ähnlich, der Arzt meinte, sie würde sonst langsam ersticken, es gäbe keine Alternative. Andererseits war das Risiko, dass sie dement würde (was uns keiner gesagt hat, ich aber wusste es) oder eben einen Schlaganfall bekäme (wussten wir auch nicht, habe ich auch erst im Internet gelesen und ob meien Mutter es wusste, bezweifle ich). Aber wie gesagt, die Alternative ist ersticken, was soll man da machen? Es kommt oft vor, dass einem älteren Menschen in einer Op das Leben gerettet wird, er aber hinterher ein Pflegefall ist. Allein das Demenzrisiko bei dieser Art Operationen.. Meine Mutter ist zum Glück geistig einigermaßen wieder ok, also es gab schon Ausfälle, aber es ist besser geworden, aber jetzt hat sie keine Lust mehr zu leben. Es ist zum Verzweifeln.

P2atrAic=ia_x23


Hallo Monika,

Meine Mutter ist zum Glück geistig einigermaßen wieder ok, also es gab schon Ausfälle, aber es ist besser geworden, aber jetzt hat sie keine Lust mehr zu leben. Es ist zum Verzweifeln.

Das tut mir echt leid, da hast Du es ja auch derzeit sehr schwer! Ich weiß wie sehr belastend es ist wenn die Mutter krank ist :°_ :°_ Also Du hast es auch nicht leicht. Zuerst der Vater und jetzt die Mutter krank. Es wird einem schon sehr viel abverlangt. Das ist extrem wenn sie keine Lust zu leben hat, hier ists noch schwieriger sie zu motivieren. Was hatte sie früher gerne? Was ich so gelesen hab in letzter Zeit, dass es für kranke Menschen sehr wichtig ist wenn sie wissen, dass sie gebraucht werden. Ich wünsche Deiner Mutter gute Besserung und ganz ganz viel Kraft :)* :)* :)*. Ist Deine Mutter im Pflegeheim oder zu Hause ???

Nebenwirkung Schlaganfall, wenn ich sowas in einem Beipack lesen würde, würde ich es auf keinen Fall nehmen, da bin ich psychisch durch meinen Vater viel zu sehr geschädigt, was dieses Thema anbelangt.

Ja, stimmt! Ich hab jetzt eine Panik vor SA und würd nie wieder etwas nehmen, wo so was als Nebenwirkung auf der Packungsbeilage steht. Mich wundert noch immer dass mir mein Arzt überhaupt so ein Medikament verordnet :-/. D.h., ab jetzt und in Zukunft muss ich noch viel vorsichtiger sein ggü. Ärzten als ich es ohnehin schon war.

Das kann ich voll nachvollziehen wie schwierig für Dich die Schlaganfälle Deines Vaters gewesen sind. :°_ :°_ Ich glaube es gibt nichts schlimmeres.

Hab mir ja paar Bücher besorgt weil mich interessieren würde was die seelisch/psychische Ursache für SA ist. Und in einem der Bücher von Luise L. Hay, was mir eine Krankenschwester empfohlen hat, steht leider nicht viel drin: "Aufgeben. Widerstand. "Lieber sterben als sich verändern". Ablehnung des Lebens."

Naja, kann mir nicht wirklich damit was anfangen.

Aber ich such weiter. Hab übrigens im Internet nachfolgenden Link gefunden, ist zwar nicht das was ich suche, aber ich bin überzeugt dass die Angaben hier stimmen, mein Freund z. B. hatte sehr große Angst vor der OP:

[[http://www.medizinfo.de/schlaganfall/epipsych.htm#risiko]]

Jetzt geh ich meinen Freund besuchen.

Bis bald :)* :)*

Alles Liebe und schönen Abend

Patricia

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Hallo ihr,

hier ein kurzes update von meinem Freund:

generell ist keine Veränderung zu sehen. Nur gestern am Abend ging es ihm m. E. schlechter als sonst, er war irgendwie total frustriert und verzweifelt und so abwesend. Hab aber trotzdem immer wieder gut zugeredet und Mut und Hoffnung gemacht, dann wurden mit der Zeit zumindest die Augen etwas leuchtender, aber Gesichtsausdruck blieb negativ.

Am Gang hatte ich Glück und hab die Krankenschwester ein bisschen befragen können und sie sagte mir dass er ein Problem hat weil er sehr unruhig ist und seine Mitte nicht findet, dabei deutete sie auf den Rücken. Als positiv bezeichnete sie dass er gut verdauen würde, also nicht erbrechen. Und ich möge ihm immer seine rechte Hand (die gelähmte) streicheln und massieren sodass die Lymphflüssigkeit abfliessen kann, und generell immer auf die gelähmte Seite konzentrieren, das sei sehr wichtig meinte sie.

Aufgrunddessen bin ich heute schon sehr zeitig in der Früh hin. Er hat noch geschlafen und dachte ich bin die Krankenschwester, als er erkannt hat dass ich es bin hab ich gleich "eine" mit dem Boxer-Hanschuh bekommen ;-D - aber nur symbolisch. Hab kein Licht aufgedreht und mich zu ihm gesetzt und er ist wieder eingeschlafen. Sein Gesichtsausdruck war wieder etwas positiver. Und dann hab ich eine interessante Beobachtung gemacht. Bisher dachten ja alle, auch ich, dass er sehr unruhig ist und deshalb immer wieder sein linkes Bein (das "gesunde") bewegt. Da er aber schlief und immer wieder den gleichen Bewegungsablauf und in gleichen Intervallen mit dem Bein machte, glaube ich dass es noch ein Rest von den ursprünglich "unmotivierten" Bewegungen ist. Hoffe dass das eines Tages vergeht, vielleicht ist dass der Grund wieso er seine "Mitte" nicht findet ???

Jetzt geh ich weiter Bücher über SA lesen.

Monika, hoffe es geht deiner Mama besser. Alles Gute!:)*

Bis bald :)*

Lieben Gruss und schönen Abend

Patricia

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Hallo ihr,

hier ein kurzes update von meinem Freund gestern abend:

wie üblich war er zu Beginn eher abwesend und gereizt. Aber seinen Boxer-Handschuh hatte er zum 2. Mal nicht angezogen aber bei sich liegen. Wie üblich hat er zu Beginn Schläge angedroht ;-D wenn ihm missfallen hat was ich gesagt habe und als ihm etwas ganz und gar missfallen hat, hat er schnell seinen Boxer-Handschuh gesucht und gegen mich gezeigt ;-D. Ich finde es deshalb amüsant da ich immer besser versteh dass dies seine Verständigungsmethode ist, welche sich übrigens aber auch schon etwas erweitert hat, er deutet jetzt auch mit den Augen wenn er was will.

Was mir noch auffällt die letzten Male, sein Bewußtseinszustand bzw. Wachheit wird besser wenn man sich mit ihm intensiv beschäftigt. D.h., er wird von abwesend und gereizt, wacher und ruhiger. Und ein positiver Fortschritt, gestern als ich ging hab ich ihm den Fernseher aufgedreht und näher ans Fussende des Bettes gezogen da der Fernseher sehr klein ist und damit mein Freund besser sehen kann. Und er hat diesmal das 1. Mal ganz aufmerksam in den Fernseher geschaut ;-D, sonst hat er immer vorbeigeschaut oder gleich wieder ins Leere... Ich hab mich dann nochmals verabschiedet und er hat nur kurz mit den Augen gedeutet so quasi "tschüs" und gleich wieder zum Fernseher. Ich hoffe sehr dass es mit dem Fernsehen bleibt, das ist zumindest eine kleine Beschäftigung und Abwechslung in seinem derzeitigen Alltag.

Aber seine rechte gelähmte Hand ist sehr geschwollen, da sie nicht richtig gelagert wird, wie mir auch die Krankenschwester erzählte. Sie hat mir auch gezeigt wie ich die Hand massieren soll dass die Lymphflüssigkeit abfliesst und wie ich die Hand lagern solle. Hab seinem Neffen geschrieben auch eine professionelle Lymphdrainage zu organisieren, da es m. E. zu wenig sein wird wenn nur ich und Laie obendrein so etwas durchführe. War aber sehr nett von der Krankenschwester mich auf so etwas überhaupt hinzuweisen. :-D

Bis bald :)* :)*

Lieben Gruss und schönen Tag

Patricia

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??? Hallo Monika,

Hallo Cha-Tu,

leider leider gibt´s schon wieder eine negative Information, hab gerade gehört dass ich wieder ein Verbot erhalten hab :°( von seiner meinen Freund besuchen zu gehen, d.h., jeder Besucher wird jetzt nach seinem Namen gefragt.

Die Situation ist sehr schlimm und sehr traurig :°(, nicht nur der Zustand meines Freundes :°(, obendrein diese ständigen nicht abreissenden Probleme mit seinen Angehörigen.

Erschwerend kommt hinzu dass ich absolut nicht nachvollziehen kann wieso ich ihn nicht besuchen gehen soll ??? Ich habe absolut keine Erklärung dafür ???

Und gerade jetzt denke ich dass Zuwendung äußerst wichtig ist, da er apathisch ist wenn ich hingekommen bin und je mehr ich mich mit ihm beschäftigt hab umso heller und zugänglicher wurde er :-)

Was interessantes hab ich von seiner Freundin (Partnerin) erfahren. Sie teilte mir mit dass bei der Katheteruntersuchung ersichtlich gewesen ist dass eine Arterie verstopft war und diese wollte man bei der HK-OP gleich mitoperieren. Und nach der HK-OP hat sie den Operateur gefragt ob dies alles nicht bereits bei der Katheteruntersuchung zu sehen gewesen wäre, dass es bei der OP Schwierigkeiten geben könne ??? Und sie meinte er wäre dieser Frage ausgewichen und hätte nur geantwortet, dass es bei der Katheteruntersuchung ausgesehen hätte dass es ein Arterie wäre in Wirklichkeit war es die Hauptschlagader ??? bzw. die Aorta (ich weiß nicht ob das das gleiche ist??) und die sei bereits so verschlossen gewesen ??? ??? Und die Zweifel der Freundin sind die, ob dass nicht alles bei der Katheter und später beim CT ersichtlich gewesen hätte sein müssen ???

Mich hat ein bisschen gewundert dass mir seine Freundin heute das erzählt hat, da sie mir ja letztens massive Vorwürfe gemacht hat, wie ich die Ärzte kritisieren konnte.

Und ich konnte auch keine Antwort geben da ich mich ja leider absolut nicht auskenne mit Herz-Problemen. Mein Freund hat mir auch von so einer Arterie erzählt die verstopft wäre und dass diese gleich mitbehandelt würde bei der OP und da ich mich nicht auskenne, hab ich ihn ja damals gebeten noch eine Opinion von meinem Arzt einzuholen der zufällig Kardiologe ist. Aber das sind alles Vergangene Themen, die tun derzeit auch nichts zur Sache. Nur ich wurde heute darüber informiert und wollt´s hier zur Info mitteilen.

Weiters hat mir heute seine Freundin erzählt, dass sich die Ärzte damals noch in der Herz-Intensivstation über mich beschwert haben bei der Familie, das ich nachforschen tue und ich daher ein Besuchsverbot bekommen habe und die Familie mich als "verrückt" hingestellt hat, dass ich nachforsche, man müsse es eben akzeptieren was passiert ist und Punkt. :-/ Ich mein, ich akzeptiere es, es bleibt einem eh nichts anderes über! Aber wenn immer nur alle Schweigen und es Akzeptieren was passiert dann wird sich im vielleicht "ungenauen bzw. fehleranfälligen" System NIE etwas ändern und dann könnte jeder andere einmal davon betroffen sein. Und bei meinem Freund wollte ich damit erreichen: Dass ab jetzt (ab damals eben) keine Fehler mehr passieren, den SA kann man nicht rückgängig machen ok, aber man kann versuchen das Beste daraus zu machen und nicht irgendetwas... :|N

Z.B. finde ich es äußerst wenig dass mein Freund lediglich 45 Minuten Physiotherapie am Tag bekommt und sonst nichts. 20 Minuten am Tag wird er mit dem Rollstuhl auf den Gang geführt und dann gleich wieder ins Bett weil er so unruhig ist. Vielleicht ist dies alles normal und ausreichend ??? Ich weiss es nicht. ???

Vermutlich wird mich niemand verstehen was ich habe und was ich meine ??? Offensichtlich stehe ich sehr alleine da mit negativen Erfahrungen ??? Was wenn es so ist, für den Rest der Menschheit eigentlich eingentlich zu wünschen wäre.

Wenn ich wieder etwas erfahre melde ich mich

Bis dahin :)* :)*

Alles Liebe und schönen Tag

Patricia

Mtonikxa65


Hallo Patricia,

ich kann dir leider wenig zu der Aortasache sagen, so genau kenne ich mich auch nicht aus. Tut mir sehr leid, dass dir solche Knüppel zwischen die Beine geworfen werden, im Endeffekt leidet der Patient daran. SEhr schade. Andererseits wird er nicht ewig in diesem Krankenhaus sein, er wird nach der Akutphase in Reha kommen und das sieht es dann sicher wieder anders aus. Ich weiß gar nicht, ob man so einfach Besuchsverbote erlassen kann ???

Physiotherapie 45 Minuten am Tag ist im Moment sicher ausreichend, ich glaube kaum, dass irgendwo mehr gemacht wird. Gezieltere Therapie erfolgt dann in der Reha, das Ziel ist, dort zu lernen, wieder im möglichen Maße selbstständig zu werden im Hinblick auf die normalen Verrichtungen des täglichen Lebens, wie An- und Ausziehen, essen, laufen, sprechen.. Mach dir darüber jetzt keinen Kopf, zu viel Aktivismus kann auch schaden, er muss ja nicht nur den Schlaganfall jetzt verkraften, sondern auch die Herzop.

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft. Versuch doch nochmal mit den Angehörigen zu reden.

PAatric}ia_x23


Hallo Monika,

vielen Dank für Dein aufmunternden Worte!

...im Endeffekt leidet der Patient daran.

Das glaub ich auch und das macht mich zusätzlich traurig. :°(

Ich werd mich ab jetzt distanzieren und abwarten was passiert. Die vergangenen Wochen waren schon sehr heavy und nun das wieder... Ich hab versucht die Angehörigen zu kontaktieren, sie heben einfach nicht ab :|N

Hab leider heute abend auch gehört dass mein Bruder vermutlich (99 %) einen bösartigen Tumor auf der Ferse hat und Ende März operieren gehn muss. Das auch noch. Bin noch total geschockt :°( Ist alles schon so viel. Irgendwie fühle ich mich mittlerweile so leer und so enttäuscht vom Leben! Es ist alles so schrecklich. Ich hab mir vorhin beim Nachhausefahren gedacht, dass alles was ich bisher mit Krankheiten (eigenen und im Freundes- und Familienkreis) erlebt hab, doch nicht der Sinn des Lebens sein kann ???

Manche haben so großes Glück, bei ihnen sind immer alle gesund gewesen. Ich frage mich schon sehr wieso es in meinem Umfeld so viele kranke gegeben hat und gibt ??? Ich hab schon ernsthaft Bedenken ob ich nicht auch Schuld daran trage ??? Das sind derzeit alles Fragen über Fragen die mich beschäftigen und für welche ich (noch) keine Antwort finde. :-(

Ich wünsche Dir auch ganz viel Kraft :)* :)* und ich melde mich wieder wenn ich wieder erfahre(n) sollte)) bzw. auch so :-).

Alles Gute und schönen Abend

Patricia

C4hSa-Txu


Hallo, Patricia,

wenn ich Dich richtig verstehe, dann wusste Dein Freund also sehr wohl, dass das Ganze eine Risiko-Operation ist. Und wenn bereits eine Hauptschlagader (Aorta) verengt (oder gar verstopft!) ist, dann hatte er doch gar keine Wahl, als sich operieren zu lassen. Wenn diese Ader wirklich "verstopft" war, bestand akuteste Lebensgefahr, da ging es nicht um Wochen, um eine zweite Meinung einzuholen, sondern es ging um Tage, vielleicht sogar um Stunden, dann war ÄUSSERSTE Dringlichkeit geboten.

Ich finde es absolut nicht gut, dass man Dir Hausverbot erteilt hat, denn das schadet nur dem Patienten. Aber ganz ehrlich, ich finde es auch nicht gut, dass NUR nach Fehlern seitens der Ärzte gesucht wird. Welche andere Wahl hatten sie denn bei einer "verstopften Aorta"? Dein Freund scheint viel kränker gewesen zu sein als er Dir vielleicht gesagt hat. Auf jeden Fall kommen jetzt "stückchenweise" Dinge zum Vorschein (auch durch die Info der Lebenspartnerin), die darauf hindeuten, dass es eine dringend durchzuführende Risiko-OP gewesen ist. Und dass dabei die Gefahr von Komplikationen (Schlaganfall, Nierenversagen usw.) grösser ist, das ist leidergottes nun einmal eine Tatsache.

Lieben Gruss

Cha-Tu

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Hallo Cha-Tu,

soweit ich seine Lebenspartnerin verstanden habe wußte mein Freund nicht von der Dringlichkeit seiner Krankheit. Er hat ihr (auch mir) erzählt dass bei der Katheteruntersuchung keinerlei Probleme entdeckt wurden ausser eine kleine "Verdickung" einer Neben-Vene und dass diese kein Problem wäre aber gleich bei der OP mitbehandelt werden würde, wenn schon aufgeschnitten wäre, dies aber nicht unbedingt erforderlich wäre. Bei der Aorta selbst wäre noch Spielraum von 0,2 Punkten und dass in 2 Jahren operiert werden müsse und dass jetzt eine günstiger Zeitpunkt für OP wäre, da er stark und noch nicht beeinträchtigt wäre ??? Und solche OPs führt man am besten durch wenn der Patient noch stark ist... Das Risiko sei bei HK-OPs sehr gering, wie bei anderen OPs auch.

Genauso hat es mir mein Freund erzählt und seiner Lebenspartnerin offenbar auch.

Und bei der OP hat der Operateur gemerkt dass nicht eine Neben-Vene verdickt war sondern die Aorta selbst :-/

Und die Lebenspartnerin hat den Operateur gefragt ob denn das nicht bei der Katheteruntersuchung und letztendlich bei der CT zu sehen gewesen wäre dass die Aorta selbst verdickt war ???, denn ihrer Meinung nach hätte man es bei der Katheteruntersuchung, spätestens aber am CT sehen müssen was sich tatsächlich innen abspielt, schließlich müsse sich ja der Operateur vorher einmal von aussen vorbereiten, was er dann innen zu tun hätte ???

Wie gesagt, so genau kenn ich mich da nicht aus, aber seine Lebenspartnerin ist Krankenschwester, vielleicht hat sie da deshalb mehr Einblick.

Für mich als Laie klingt es logisch dass man, insbesondere bei einer Herz-OP, vorher genau wissen muss und daher genaue Bilddiagnostik durchführen sollte, wo geschnitten werden muss. Gleichzeitig klingt für mich aber auch logisch dass dies bei der Bilddiagnostik vielleicht gar nicht so genau erkennbar ist was sich innen tatsächlich abspielt. Der Operateur hat ja der Lebenspartnerin gesagt, dass doch nicht nur eine Neben-Vene betroffen war, sondern die Aorta selbst.

Und die Lebenspartnerin meint jetzt, wie gibt es denn das, dass sowas nicht spätestens auf dem CT erkennbar ist ??? ???

Ich hab absolut keine Ahnung dazu. Hab nur damals gemerkt dass mein Freund sehr aufgeregt war, obwohl er dies nicht gesagt hat, und LEIDER nicht noch eine 3. Opinion einholen wollte, da er ja beim besten Kardiologen in Ö. war und beim angeblich "besten Oeprateur":-/ bei dem angeblich 1 Jahr Wartezeit für einen Termin besteht. :-/ Das war auch ein Grund warum mein Freund nicht verschieben wollte aus Angst nicht rechtzeitig einen neuerlichen Termin zu bekommen.

Also von Dringlichkeit der OP war meinem Freund sicher NICHTS bewußt, aber anscheinend auch den Ärzten nicht wie sich die Aussage seiner Lebenspartnerin anhört. Erst am OP-Tisch wäre die Dringlichkeit an das Tageslicht gekommen ???

Ich hab der Lebenspartnerin auch gesagt dass ich absolut nicht kompetent bin dazu etwas zu sagen. Weiss aber von meinem Kardiologen dass er auch seine Patienten teilweise dorthin operieren schickt, ich weiß zwar nicht ob zu dem Operateur von meinem Freund, denn das ist ja der Chef der Klinik dort, aber zumindest in diese Klinik. Und dass er vermutlich auch gesagt hätte operieren gehen wenn 2 andere dies empfohlen haben, dass es bei einer Herz-OP besser ist wenn der Patient noch "stark" ist wenn er in die OP geht. Er vermutete auch dass über die Risiken (SA) nicht ausreichend aufgeklärt worden ist. Und die Erfordernis eines Herzschrittmachers nach einer Herz-OP kann ein Fehler bei einer HK-OP sein, muss aber nicht und man solle sich jetzt nicht damit aufhalten, später dann, sondern alle Kräfte auf den Patienten konzentrieren. Das war die Aussage von einem Top-Kardiologen, von dem ich persönlich sehr viel halte, da er "sehr genau" ist.

Er erklärt ziemlich viel von sich aus, ohne dass man nachfragt, schliesslich kann man nur fragen wenn man sich gut auskennt. Nach Gesprächen mit ihm kenn ich mich immer total aus, weiß was ein Risiko ist, wie hoch das Risiko ist dass es eintrifft, Vorsorgemaßnahmen, Gegenmaßnahmen, Alternativszenarien, Wie ein Risiko minimiert werden kann, etc. Ausserdem erklärt er nicht fachmännisch sondern für einen Laien verständlich, was das wichtigste für mich ist. Nach Gesprächen mit ihm kenn ich mich immer total aus, was wiederum Sicherheit gibt... Und Sicherheit ist beim Gesundwerden m. E. ein massgeblicher Faktor.

Cha-Tu, Du hast sicher recht dass zu operieren gewesen ist. Die Frage ist eher das rundherum, z. B. hat mir sein Neffe nach der OP gesagt dass einmal geklärt werden müsse wieso der SA erst zu spät endeckt wurde. Es gibt einige Ungereimtheiten. Die Abfolge wird vermutlich normal sein, nur wir die Laien verstehen es halt nicht besser. Bei sehr vielen passiert auch nichts wie ich gelernt hab. Also, keine Ahnung wieso dies bei meinem Freund passiert ist. Ich vermute es ist einfach Schicksal! Genauso wie bspw. ein Verkehrsunfall, sovielen passiert nichts, und anderen wiederum viel. :-(

Ich finde es absolut nicht gut, dass man Dir Hausverbot erteilt hat, denn das schadet nur dem Patienten

:)^ Ich finde es auch absolut nicht gut! Ich kann nur meinen Kopf schütteln :|N. Schließlich liegt er in letzter Zeit immer apathisch dort und starrt an die Decke und ist anfangs aggressiv gewesen und ich hab es dann doch immer wieder geschafft dass er wieder hell war und zuletzt sogar das 1. Mal Fernsehen gesehen hat. Aber das wissen die ja alles nicht, nachdem sie mit mir gar nicht sprechen. Vermutlich ist es ihnen auch egal, sonst würden die nicht ein Hausverbot erteilen. Ich versteh absolut nicht das Motiv für das Hausverbot!

Ich wäre sehr dankbar gewesen wenn die Freunde meiner kranken Eltern sich um meine Eltern gekümmert hätten als sie krank waren, jede Zuwendung kann ja nur helfen.

Danke für díe Info über die verstopfte Aorta, versteh jetzt dass der Fall eher akuter war als vor der OP angenommen wurde. Ich glaub auch immer mehr dass das normale Risiken sind die halt passieren können. Selbst der fehler bei der OP und dass ein Herzschrittmacher erforderlich wird dadurch. Schließlich ist das sicher nicht einfach dort zu operieren. Und wo gearbeitet wird passieren Fehler. Nur bei der Aufklärung der Risiken hätte kein Fehler passieren dürfen m. E., da man zumindest dann gestärkter ist wenn es einem treffen sollte. Was aber im Endeffekt auch egal ist, ob man es nun weiß oder nicht, wenn es einen trifft ist es immer hart.

Und stimmt, man sollte jetzt "das beste draus machen".

Cha-Tu und/oder Monika, könnt ihr Euch vielleicht noch erinnern nach wievielen Wochen Deine Mutter oder Dein Vater in die REHA gekommen ist ???

Bis bald :)* :)*

Lieben Gruss und schönen Abend

Patricia

Mxoni)ka65


Hallo Patricia,

ich sehe bei dir diesen dringlichen Wunsch, zu verstehen, was geschehen ist. Kann ich sehr gut nachvollziehen, ich brauche das auch. Es gibt Ungereimtheiten, das kommt mir auch so vor, kann aber auch daran liegen, dass keine Diagnostik 100prozentig ist und keine Op ohne Risiken, zumal nicht eine solche Op. Und vermutlich weißt du auch nicht alle Fakten. Davon abgesehen könnte dein Freund auch so jederzeit einen Schlaganfall bekommen haben, es ist durchaus möglich, dass nicht nur die Herzaorta verstopft ist, sondern andere Gefäße auch. Wurden denn seine Halsarterien untersucht? Vermutlich schon, das ist ja eine ganz einfache Untersuchung. Mir erscheint es auch so, als ob er sehr viel kränker war als "nur" eine Klappenstenose. Wie dem auch sei, ich glaube, dein Freund hätte nicht viel davon gehabt, wenn er haarklein über die Risiken aufgeklärt gewesen wäre, denn er wäre dann nur mit mehr Angst in die Op gegangen oder er hätte seinen Tod akzeptiert und die Op nicht machen lassen. Egal wie, seine Alternativen war erbärmlich, deshalb überwiegt ja dann die Hoffnung auf einen guten Ausgang einer Op.

Was den Herzschrittmacher anbelangt, wie gesagt, meine Mutter hatte den auch ca. drei Wochen und nach allem, was ich da gehört habe, ist das nicht ungewöhnlich, vor allem, wenn das Herz schon sehr vorgeschädigt war. Der Zeitpunkt, wann eine op gemacht wird, ist natürlich wichtig, da eine Herzklappenverengung zwingend eine Herzschwäche im Gepäck hat, weil mit der Zeit die Herzkammern sich vergrößern und auch die Aorten dünner werden können. War bei meiner Mutter so, sie hatten dann auch Probleme bei der Op. Soll auch nicht ungewöhnlich sein, die meisten Menschen machen so eine Op ja erst dann, wenn sie starke Beschwerden haben, die ein Op unumgänglich machen. Deshalb ist eben meistens das Herz schon geschädigt, wenn diese Op gemacht wird.

CRhap-xTu


Hallo, Patricia,

ganz kurz zwei kurze Antworten:

Schlaganfälle WÄHREND Herzoperationen werden oft sehr spät erkannt. Wie sollte das auch anders sein? Der Patient kann sich ja in der Narkose nicht äussern, man merkt ihm nicht an, ob er "normalen" Operationstiefschlaf hat oder ob das was nicht in Ordnung ist. Erst wenn sie länger als üblich im "Koma" bleiben, kann das ein Hinweis auf einen Schlaganfall sein. So war es bei meiner Mutter auch.

Und das Zweite: Meine Mutter kam nach ca. 3 Wochen in die Reha. Vom Krankenhaus direkt dorthin. Und mein Freund mit den 6 Bypässen lag auch 3 Wochen im Krankenhaus und dann begann die ambulante Reha.

Schönen Gruss

Cha-Tu

P:atriKcia:_23


Hallo Monika,

Hallo Cha-Tu,

danke für Eure Inforamationen @:)

@ Monika

Mir erscheint es auch so, als ob er sehr viel kränker war als "nur" eine Klappenstenose.

Mir scheint´s auch so. Aber ich frag mich auch ob dies nicht vorher sichtbar ist was genau los ist. Aber anscheinend nicht, ich glaub man sieht was wirklich innen los ist, erst wenn man aufschneidet.

...denn er wäre dann nur mit mehr Angst in die Op gegangen oder er hätte seinen Tod akzeptiert und die Op nicht machen lassen.

:)^ Das hab ich mir auch gedacht. Ich glaube dass er die OP nicht gemacht hätte, da er nichts schlimmer fand im Leben als geh-behindert zu sein. Und SA ist sogar noch viel schlimmer!:-(

@ Cha-Tu

...mein Freund mit den 6 Bypässen...

Pah, das klingt ja wirklich sehr arg, "6" Bypässe. Man muss schon zugeben dass "gute" Ärzte wirklich schon sehr viel schaffen, aber auch die Patienten die es durchhalten :)^.

Erst wenn sie länger als üblich im "Koma" bleiben, kann das ein Hinweis auf einen Schlaganfall sein. So war es bei meiner Mutter auch.

Hm, das ist m. E. verbesserungswürdig. Denn es gibt schon so gute Medizin wenn man rechtzeitig draufkäme und die Infusion bekäme, wär ein SA kein Problem. Ich hätt da schon eine Lösung: einfach die Infusion nach einer Herz-OP geben, dann wär doch das Risiko massiv reduziert. Weiß zwar nicht was die Nebenwirkung dieser Medizin sind, aber schlimmer als ein SA können die ja nicht sein ???

Bei Deinem Freund begann die ambulante Herz-REHA, oder ??? Wär eigentlich interessant zu wissen was die Patienten so bei einer Herz-REHA bekommen ???

Kurzes update von neuen Infos zu meinem Patienten:

Vergangenen Montag hat ja der Sohn von seinem Büro bei mir am Handy angerufen und ich war nicht erreichbar und bei meinem Rückruf er nicht. Dadurch hatte ich seine Tel.Nr., und irgendwie hab ich über Deine Anregung nachgedacht Monika, beim Sohn anzurufen, da ja der Neffe auf seinem Telefon nie abhebt. Und der Sohn hat abgehoben.

Nur hab ich leider schreckliche Fakten :°( erfahren. 1/3 von der linken Hirnhälfte sind zerstört, 5x 7cm. Wenn mein Freund jemals wieder und wenn dann nach Jahren ein paar Schritte mit dem rechten (gelähmten) Bein machen kann, dann wäre das schon ein riesen Erfolg. :°(

Positiv :-) in der schrecklichen Diagnose ist dennoch:

Dass mein Freund sehr sportlich war kommt ihm jetzt zugute, die Motorik entwickelt sich besser als erwartet, das rechte "Knie" kann er bereits bewegen, ich hatte Euch von rechtes "Bein" berichtet, war mein Fehler! Ich dachte Knie = Bein, sorry.

Und der Schleim wird immer weniger. Voraussichtlich in einem Monat kann die Kanüle entfernt werden, aber Nachsatz: Aber das ist wieder eine OP!:-/ Hatte den Eindruck dass der Sohn wegen der OP besorgt war ??? Ich hab´s positiv gesehn, das ist ein kleiner Fortschritt. Überhaupt die Kanüle ist so was grausames, das wünsch ich wirklich NIEMANDEM!! Wenn die einmal weg ist, und dann vielleicht irgendwann einmal die Magensonde, dann kann´s m. E. nur mehr bergauf gehn :-)

Und er meinte der OA hätte gemeint, dass mein Freund jetzt viel Ruhe und keine Aufregungen brauche, deshalb solle ich nicht hingehn :-/ Ich hab keine Stellung bezogen zu dieser Aussage. Ich finde es eine Frechheit, dass gerade mir unterstellt wird, dass es meinen Freund aufregen würde wenn ich dort bin :|N Ich glaub nämlich dass das Gegenteil der Fall ist. Sogar meine Freundinnen haben meine Vorgehensweise als sehr gut bezeichnet und sie meinten das wäre Therapie und ich hätte Erfahrung mit meinen Kranken in der Vergangenheit und das würde jetzt meinen Freund zugute kommen. Was auch stimmt. z. B. hat mir der Sohn erzählt, dass sein Vater sehr aggressiv ist und die ganze Zeit auf sie losgeht, aber er könne sich das nicht gefallen lassen :-/, er hätte ja beruflich Stress, und würde auch agressiv auf den Vater reagieren :(v

Ich war völlig paff sodass ich leider nicht entsprechend entgegnen konnte. Das ist ja ganz falsch, auch agressiv zu reagiern. Viel besser wär mit unaufhörlich gutem Zureden und mit Liebe zu beruhigen. Aber da ich leider paff war hab ich das nicht einbringen können. :-(

Interessant war, dass er nun auch über das Spital in welchem die OP erfolgt ist und über den Arzt sich negativ ausgelassen hat. Ich mein, bei mir war das zu Beginn so, und dann hab ich mit Euch darüber gesprochen und mit dem einen Top-Arzt von mir, der übrigens das gleiche wie ihr gesagt hat, und seither ist dieses Thema für mich grundsätzlich erledigt. Die ganze Kraft :)* auf den Patienten konzentrieren! Über mich haben sie damals geschimpft, soweit ich von der Lebenspartnerin erfahren hab, dass ich verrückt wäre den Arzt anzugehen. Und jetzt schimpfen sie Wochen später über den Arzt :|N Also ganz versteh ich die Aufregung jetzt Wochen später nicht mehr ???

Aber die neurologische Klinik soll die 2.beste in Wien sein :-/ Naja, von erst- und zweit- und drittbesten halt ich mittlerweile auch nicht mehr viel. Solange der Patient nicht für sich aufpassen und sprechen kann würde ich empfehlen dass die Angehörigen vermehrt aufpassen.

Zum Abschied meinte noch der Sohn, ich dürfe alle 2-3 Wochen beim Neffen anrufen und mich nach dem Zustand seines Vaters erkundigen. Ach wie großzügig :-/ alle 2-3 Wochen :|N

Naja, mal sehn wann ich wieder was Neues erfahr von meinem Freund, dann meld ich mich wieder.

Bis dann :)* :)*

Alles Liebe und schönen Abend

Patricia

bPetty5x55


Patricia,

tut mir leid, aber auf mich machst du den Eindruck einer Person, die sich permanent in den Vordergrund stellen muss. Alles mögliche herauszufinden, aufzudecken usw scheint Dir unheimlich Spass zu machen. Jede kleinste Verbesserung" Deines Patienten"( warum Dein Patient) ist nicht gut genug, so quasi, besser als garnichts, könnte aber noch besser sein.

Du scheinst auch nicht in der Lage zu sein, Fakten zu akzeptieren.

Meiner Meinung nach bist Du ein unheimlich anstrengender Mensch, der sich und seine Meinung anderen aufdrängen muss.

Es geht hier nicht um Dich, Du scheinst auch nicht zu verstehen, dass Dein Patient ohne OP nicht mehr allzulange gelebt hätte (oder vielleicht hättest Du mit Deinem Detektivinstinkt herausgefunden, wie man trotz dieser massiven Erkrankung ohne OP weiterleben könnte)

Alles stellst Du in Frage, das ist ja schon krankhaft.

Das einzig wichtige ist, dass der Patient nach seinem Schlaganfall wieder gesundet.

Ich habe wirklich Mitleid mit seiner Familie, die nicht nur das Schicksal Ihres Patienten durchstehen müssen, sondern auch Dein krankhaftes nachforschen und Aufmerksamkeit an Dich reissen, erdulden müssen. Natürlich kannst Du nicht verstehen, warum Du "Deinen Patienten" nicht mehr besuchen sollst, das wirst DU auch nie verstehen wollen.

Kann es denn nicht sein, dass der Patient vieles Deiner so genannten gutgemeinten Aktionen viellicht garnicht möchte. Darüber denkst Du nicht nach, Hauptsache Du kannst Dich wieder auf Jagd begeben, warum hat dieser Arzt das so gemacht, oder gesagt, warum wird das nicht so gemacht, warum, warum., na warte, das bekomm ich schon noch raus usw.

Wie ich sehe, hast Du Deine penetrante Ader auch schon im Herzforum vorgestellt, viele Mitglieder haben geantwortet, jeder Beitrag war aber nicht gut genug.

Dein krankhaftes, für den Patienten im nachhinein völlig nutzloses , nachforschendes Verhalten ist für mich und bestimmt für viele andere , wenn sie ehrlich sind, vollkommen nervig!

PSatri]cia_2x3


Hallo Betty,

hmm, in meinen letzten Inhalt ist zu lesen dass ich interessant finde dass jetzt Wochen später seine Familie sich aufregt über das Spital und den Arzt. Daher versteh ich jetzt ehrlich gesagt nicht ganz Dein Ansinnen ???

Das einzig wichtige ist, dass der Patient nach seinem Schlaganfall wieder gesundet.

:)^"Dein Wort in Gottes Ohren." Ich wünsche mir nichts mehr als das!

Tut mir leid dass ich Dich nerve. Eigentlich will ich NIEMAND nerven. Und ich bin sehr dankbar für jede Anregung und Information die ich erhalten habe, ich weiß nicht wie ich die schwierigen Wochen sonst überstanden hätte ???

Alles Gute

Patricia

bAett&y55x5


Hallo Patricia,

hmm, in meinen letzten Inhalt ist zu lesen dass ich interessant finde dass jetzt Wochen später seine Familie sich aufregt über das Spital und den Arzt. Daher versteh ich jetzt ehrlich gesagt nicht ganz Dein Ansinnen ???

Ist mir klar, dass DU das nicht verstehst.

Z.B. finde ich es äußerst wenig dass mein Freund lediglich 45 Minuten Physiotherapie am Tag bekommt und sonst nichts

In seinem jetzigen Zustand ist das bestimmt ausreichend.

Ich glaube das war dieser grenzenlose Schmerz den ich darüber empfinde was ihm geschehen ist gepaart mit der Unwissenheit des Risikos SA.

Zum 100000000000sten mal, hätte er es gewußt, was ich stark annehme, hätte er dann augrunddessen während der OP keinen SA bekommen?

denn m. E. gibt es nichts schlimmeres als einen SA.

Man, Du hast ja garkeine Ahnung!

Apropos, Cha-Tu, hab gestern den Arzt gebeten ihm einen Logopäden zu schicken und er meinte, das ist zu früh, erst wenn er spricht.

Du bittest einen Arzt, ihm einen Logopäden zu schicken ??? Wie das denn, für wen hälst Du Dich?

Man könnte während einer Unterhaltung den Arzt mal auf dieses Thema ansprechen, so läuft das im Normalfall, aber das ist Sache der Angehörigen und nicht Deine.

Ich bin mir sicher, dass Du in Sachen Herzchirugie, Katheter usw überhaupt nicht mitreden kannst, das lese ich aus vielen Deiner Aussagen heraus. Ich bin mir sicher, dass Du den 76zig jährigen Patienten, der ja einiges an physischen und psychischen Kampf investieren muss, mit Deinem ewigen Eingemische eher belastest.

Ich bin zwar der Meinung, dass man als Patient nicht nur ja und amen zu den Ärten sagen sollte, aber Du treibst das ja ins unendliche.

Nach 3 Gehirntumor-op´s meines Bruders meinte meine Mutter sich genauso aufführen zu müssen wie Du, das war für meinen Bruder und die gesamte Familie unerträglich.

Sie wurde von den Ärzten aus dem Krankenhaus rausgeschmissen, erst dann konnten alle Ruhe finden.

Ich glaube, dass man noch Jahre mit Dir über alles mögliche diskutieren könnte, weil man Dich, egal mit welchem Argument, nicht zufriedenstellen kann. Als ich sämtliche Beiträge von Dir gelesen hatte, war ich total wütend, wie man so einen übertriebenen Geltungsdrang an den Tag legen kann. Wem hilft denn Deine ewige Besserwisserei usw.

Deiner Meinung nach haben die Ärzte auch gepfuscht, das möchtest Du gerne beweisen.

Kann sein oder auch nicht. Letztendlich verändert es nichts andem Zustand des Patienten.

Während einer Herz-op zeigen sich oftmals Probleme, die man nicht vorhersehen konnte, auch nicht beim Katheter.

Wenn ich Dir meine Geschichte erzählen würde, würdest Du mit den Ohren schlackern.

Da ging einiges schief, ich werde mich hüten, mein Lebenlang über das schiefgelaufene zu denken. Ich habe mein Schicksal einigermassen akzeptiert und bin im Endeffekt einfach froh zu leben.

Ich kann Dir nur raten, Dein krankhaftes Misstrauen was Ärzte, deren Diagnose, Dein Besserwissen usw ( so agierst Du bestimmt auch im Allteg) nicht zu auf die Spitze zu treiben. Das bekommt letztendlich auch der Patient mit, was mit Sicherheit , was die Phsyche usw betrifft, total kontraproduktiv wäre.

Ich wünsche dem Patienten alles erdenklich Gute für die Zukunft.

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