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Aorta, Herzoperation

Msonikxa65


betty

Mir gefällt deine Art, wie du die TE angehst, nicht. Sicher, du magst einschlägige Erfahrungen haben, die Ärger bei dir ausgelöst haben, aber den kannst du nicht eins zu eins auf die TE übertragen und ich finde, du bist jetzt sehr unhöflich und unnötig beleidigend. :-(

bjettyF5x55


Nein Monika, ich übertrage garnichts auf andere, warum denn auch?

Ich habe mir die Beiträge durchgelesen und meine Meinung geäußert. Es kann doch nicht angehen, dass ein Patient mit einem SA im Krankenhaus liegt und P. permanent Schuldige dafür sucht, man kann ihr nichts recht machen, sie findet immer einen Punkt zum kritisieren und wird mit ihren Empfehlungen an die Ärzte, wie das ihrer Meinung nach alles gehandhabt werden sollte, die Leute aufklären über das fehlerhafte System usw nicht stoppen.

Sowas nenne ich einen unheimlichen Geltungsdrang, Ihr werdet bestimmt noch wochenlang hin und herschreiben, es wird immerwieder dieselbe Thematik diskutiert,da geht es im Endeffekt nicht mehr um den eigentlichen Patienten. Na ja, jedem wie es ihm beliebt. Ich jedenfalls reagiere auf solche permanent anmaßenden Menschen allergisch.

M2onikuaB65


betty

Nein Monika, ich übertrage garnichts auf andere, warum denn auch?

Fehlerfrei ist unser System nun wirklich nicht, und dass in Krankenhäusern oft gravierende Fehler gemacht werden und Nachlässigkeiten (bei der Hygiene zum Beispiel) Patienten das Leben kosten, ist ja bekannt. Das grundsätzliche Misstrauen kann ich verstehen, ich habe selbst schon häufig den Kopf geschüttelt. Ich kann es im Prinzip durchaus verstehen, wenn man nicht einfach alles so hinnimmt. Beurteilen von außen kann man es sowieso nicht. Ich empfinde die TE nicht als anmaßend, eher überbesorgt, (ich denke schon, dass du von deiner eigenen Mutter ausgehst), aber weder sie noch ich kennen sie persönlich. Ich empfinde deine eigene Reaktion hier eher als ein wenig anmaßend, im Ton vergriffen. Inhaltlich mag ja das eine oder andere auch zutreffen.

P8atr6icia_23


Hallo ihr,

Wenn ich Dir meine Geschichte erzählen würde, würdest Du mit den Ohren schlackern.

Da ging einiges schief, ich werde mich hüten, mein Lebenlang über das schiefgelaufene zu denken. Ich habe mein Schicksal einigermassen akzeptiert und bin im Endeffekt einfach froh zu leben.

Sehr schade dass Du Deine Geschichte nicht erzählst, so könnten vielleicht einige von Deinen Erfahrungen lernen. Ich bin sehr froh dass nicht alle so denken, nur zuhören was andere erzählen, und selbst nichts erzählen, denn so würd sich jeder Kommunikationsfluss aufhören und es gäbe überhaupt keinen Erfahrungsaustausch mehr.

Übrigens ich hab schon längst verstanden dass es ein Risiko ist operiert zu werden, was mich wunderte ist wieso die Angehörigen wochen später über Arzt und KH lästern ???

Und ein bißchen wachsam zu sein empfiehlst Du ja auch, oder hab ich das falsch verstanden ???

@ Monika

...eher überbesorgt...

:)^ Das stimmt! Ich war sehr besorgt. Und hier im Forum hab ich sehr viel gelernt, von HK-OP, SA inkl. Reaktionen und KOMA.

Bis bald :)*

Alles Liebe

Patricia

C{haV-Txu


Ich mag die Art, wie Patricia hier angegriffen wird, ganz und gar nicht, denn ich mag es nicht, wenn man hier bei Menschen, die man persönlich gar nicht kennt, nur anhand des Geschriebenen persönliche Schlussfolgerungen zieht. Das widerstrebt mir, nicht nur als Teilnehmer dieses Forums, sondern auch als Mensch, der berufsmässig viel mit Menschen zu tun hatte und hat. Wir sollten mit unseren Urteilen in einem Forum vorsichtiger sein.

Genauso aber finde ich, dass wir uns inhaltlich im Kreis drehen. Ich sehe immer noch kein "Verschulden" des Krankenhauses und ich sehe auch nicht, dass der Patient nicht ausreichend informiert worden ist. Das sind Schlussfolgerungen und Vermutungen, denn der Patient kann sich noch nicht äussern. Wenn eine Aorta "verstopft" oder gar so stark dilatiert ist, wie es hier erwähnt wurde, dann MUSS operiert werden. Dann hat der Patient nur die Wahl "OP oder Tod innerhalb kurzer Zeit". Er kann und muss dann eine Entscheidung treffen. Und ein Schlaganfall kann bei einer Herz-OP nun einmal als Komplikation eintreten. Und das kann man bei einem im Koma liegenden Patienten nicht "einfach so" erkennen. Erst, wenn er nach einer bestimmten Zeit nicht aufgewacht ist, kann man es vermuten und Untersuchungen einleiten. Das ist nun einmal SCHICKSAL, und nicht notwendigerweise Fehler der Ärzte.

Und dieses immer wieder von allen Seiten zu hinterfragen, ist meiner Meinung nach nicht richtig.

Aber ich habe wirklich keine Lust, mich in persönliche Auseinandersetzungen einzumischen, daher ziehe ich mich jetzt hier erst einmal zurück, zumal ich zur Zeit sowieso nicht oft im Internet sein kann.

Alles Gute und schönen Sonntag

Cha-Tu

Mxonikma65


Patricia

Überbesorgt in Hinblick auf die ärztliche und pflegerische Behandlung meinte ich. Nachvollziehen kann ich das, weil du so absolut nicht mit derartigen Komplikationen gerechnet hast, aber ich schließe mich Cha-Tu an, dass dein Freund schicksalhaft in diese Situation geraten ist.

Aber was seinen Zustand anbelangt, finde ich deine Sorgen berechtigt, ich muss leider sagen, nachdem was du schreibst und was ich selbst für Erfahrungen mit Schlaganfallpatienten gemacht habe, musst du dich darauf einstellen, dass du ihn als den Menschen, den du kanntest, nicht mehr zurück bekommen wirst. Gesundwerden in diesem Sinne ist bei einem solchen ausgedehnten SA nicht mehr möglich, leider, was aber jetzt nicht heißt, dass seine Lage sich allgemein noch bessern wird.

P1atTricGia_23


Hallo ihr,

hab heute Probleme mit dem Einsteigen bei med1 und in meinen Thread gehabt, d.h., auf die letzte Seite komme ich gar nicht. Etwaige Antoworten zu den letzten Kommentaren wenn ich wieder auf die letzte Seite komme.

Möchte Euch nur ein kurzes Update von den Infos zu meinem Freund geben. Seine Lebenspartnerin hat mir erzählt, dass es ihm unverändert geht. Und dass die Aggressionen, also mit dem Boxer-Handschuh hinschlagen auch auf die Krankenschwestern und Pfleger erfolgt ist und er nun Medikamente bekommt die ihn ruhigstellen. Ich muss dazu sagen dass das Hinschlagen nicht brutal war, das mag vielleicht so klingen wenn man es nicht selbst erlebt hat. Ich habe es eher als "andeuten" bzw. als "Drohung" empfunden. Da ich ja hier im Forum gelernt hab dass Aggressionen bei SA-PA auftreten können hab ich das nicht weiter beachtet. Ich habe ihm immer wieder zugeredet dass es wieder besser wird und dass sein Zustand nicht so bleibt, und dass es mich auch hart trifft dass ihm das passiert ist, etc. dann hat er damit aufgehört. Wenn ich gar nichts gesprochen habe und nur ruhig neben ihm gesessen bin wenn er herumgeschlagen hat, hat er auch damit aufgehört.

Und sein Sohn hat mir erzählt dass er ihm jetzt erzählen wird dass seine Mutter (die Frau vom Patienten) gestorben ist. Zuvor hatte ich ja gebeten dies in seinem Zustand nicht zu tun. Bin nachwievor der Meinung dass es keine gute Idee ist, da der Patient m. E. jetzt die ganze Kraft jetzt für seine Genesung benötigt. Aber ich kann es leider nicht ändern :°(

Mein Freund wird sicher alles überleben, mir geht es halt um das "wie". Und positive Zuwendung oder liebevoller Umgang und Verständnis tut halt gut, auch bzw. insb. wenn´s einem schlecht geht.

Meld mich wenn ich wieder was neues erfahr bzw. wenn bei mir die med1-homepage wieder ganz funktioniert wegen eventueller Antworten.

Bis dann :)*

Alles Liebe und schönen Sonntag

Patricia

MCo+n*ikax65


Das war wohl ein Problem mit dem Forumsserver, scheint ja jetzt wieder zu funktionieren.

Ich hatte das nicht leider nicht mitbekommen, die Exfrau deines Freundes ist gestorben? Da kommt ja leider viel zusammen. :-/

Pdatr:iciEa_23


Hallo Monika,

Hallo Cha-Tu,

jetzt funktioniert der Server wieder :-)

@ Monika

...dass du ihn als den Menschen, den du kanntest, nicht mehr zurück bekommen wirst.

Monika, meinst Du auch im benehmen, fühlen, denken und handeln ???

Ich hoffe sehr dass er diese ekelhafte Kanüle wegbekommt und vielleicht dann einmal die Magensonde, er hat nämlich gutes Essen geliebt. Und dass er dann reden kann bzw. lernt, damit er sagen kann was er will. Ich hoffe und bete ständig dass sich zumindest diese 3 Bereiche (rasch) verbessern, wobei ich weiß dass auch das nicht gehen/bewegen für ihn Höllenqualen sind.

Ich hoffe auch sehr dass diese Medikamente die mein Freund jetzt bekommt damit er ruhiggestellt wird, ihm nicht in der Weiterentwicklung seiner Funktionen schaden. Sein Sohn meinte ja erfreut, dass ihm seine Sportlichkeit jetzt zugute käme in der Entwicklung der Motorik...

...die Exfrau deines Freundes ist gestorben? Da kommt ja leider viel zusammen. :-/

Ja, da ist leider viel zusammen gekommen. Für die Söhne sicher eine enorme Belastung, ihre Eltern waren nie krank, und die Mutter 1x operiert vor 6 Jahren und seit letzten Herbst wieder, und mein Freund hat sich um die Ärzte und alles gekümmert, d.h., die Söhne hatten nie was zu überlegen und handeln bei Kranken. Ihnen mangelt es hier sicher auch an Erfahrung.

@ Cha-Tu

Das ist nun einmal SCHICKSAL, und nicht notwendigerweise Fehler der Ärzte.

Das denke ich auch mittlerweile. Aber erst nach den Gesprächen mit Euch. :-)

Und das ist wahrscheinlich auch die Antwort wieso die Lebenspartnerin und seine Angehörigen jetzt noch immer dem Spital u. Ärzten die Schuld geben. Ich kenn bzw. hab gehört von einigen Herz-OP-Patienten, Väter meiner Kollegen, die dort operiert wurden und es ist nichts passiert, d.h., alles gut gelaufen ;-)

Ich bin ja nachwievor auf der Suche nach einem Buch, was die psychische Ursache gewesen sein könnte die so eine Krankheit hervorrufen kann. .

Von Luise Hey sind die Bücher schon da, aber leider nicht sehr aufschlussreich: "Absage an das eigene Leben." Das versteh ich nicht ganz. Ich kenne nämlich niemanden der so gerne gelebt hat wie mein Freund. Und als ich ihm bat die OP zu verschieben (weil er Angst davor hatte) sagte er mir, so könne er vielleicht nur noch 2 Jahre leben und mit der OP könne er "länger bei uns sein" daher macht er die OP :°(

Bis bald :)* :)*

Liebe Grüsse und schönen Tag

Patricia

MHagollwes


Ich kenne nämlich niemanden der so gerne gelebt hat wie mein Freund.

Doch ich, aber wer kennt mich schon...............trotz überstandenem SA und Bypass-OP.............

vielleicht diese Monika, denn sie hat mir aus der Seele gesprochen. :)z @:)

Mgago3lwexs


Oh sorry, ich glaube, ich meinte betty555

Allmählich bin ich hier sicher überfordert und mag nicht mehr mitlesen.

Nur der einzige wirklich betroffene, der Patient, tut mir leid.

Puatri>cia_x23


Hallo Magolwes,

Nur der einzige wirklich betroffene, der Patient, tut mir leid.

Der Patient tut mir auch sehr leid sogar.

Schade find ich dass Du still mitgelesen hast und selbst keine Erfahrungen weitergegeben hast :-(

Lieben Gruss und schönen Tag

Patricia

Mlonikra65


Patricia

meinst Du auch im benehmen, fühlen, denken und handeln

Wie gesagt, es hängt sehr davon ab, wie ausgedehnt und wo genau der Schlaganfall war. Aber so wie du es schilderst, was die Ärzte gesagt haben, glaube ich, dass du dich darauf einstellen musst, dass er nicht mehr richtig gesund wird. Die Frustration, wenn man das erst nach einigen Monaten realisiert, ist enorm, darum diese Vorwarnung von mir. Wenn es doch besser laufen sollte, als erwartet, ist es ja gut, wer weiß, ob es heute nicht doch bessere Behandlungen gibt. Da bin ich ja nicht mehr auf dem neuesten Stand, ich weiß nur, dass es auf jeden Fall bessere Medikamente für die unmittelbaren Stunden danach gibt. Ansonsten würde ich sagen ja, es betrifft sämtliche von dir oben genannten Bereiche und dazu noch die rein köperliche Seite.

Pmatrifciax_23


Hallo Monika,

verstehe jetzt. Danke herzlichst @:) für die Vorwarnung. In die große Hoffnung in die man sich flüchtet, so wie ich derzeit, übersieht man dann vielleicht, bewußt oder unbewußt, die ungünstigen Anzeichen. Jetzt versteh ich auch die Aussage vergangenen Freitag von seinem Sohn dass er es verflucht hat, dass sein Vater alles verstehen, realisieren und sich an alles erinnern kann. Er meinte, wenn dieser Bereich wenigstens auch geschädigt wäre, dann würde er zumindest die schlimmen Folgen :°( nicht so wahrnehmen.

..wer weiß, ob es heute nicht doch bessere Behandlungen gibt..

Es gibt mittlerweile modernere Methoden, erst letzten September war in Wien Welt-SA-Kongreßtag wo die Wissenschaftler aus der ganzen Welt ihre Forschungsergebnisse vorgestellt haben. Hab ja über erforderlich "entsprechende" Therapien, die ehebaldigst notwendig wären, seinen Neffen hingewiesen via e-mail, tel. abheben tut er ja nicht, hat sich für die Info bedankt, und am nächsten Tag hatte ich Verbot meinen Freund zu besuchen. :-/

Im wesentlichen geht´s eh darum was ich auch schon hier im Forum erfahren hab, dass ´nicht betroffene Nervenbahnen´ die Arbeit von 'betroffenen'übernehmen können und die neuesten erforschten Methoden, wie z. B. die Spiegel-Therapie (letztes Jahr erprobt in Japan), und durch gezielte Aufforderung des Patienten sich vorzustellen dass er betroffene gelähmte Teile bewegt.

Es nützen leider alle Neuerungen auf dem Markt nichts, der Sohn meinte, er ist im 2.besten Spital in Wien und dort ist ein Arzt und auch ein PhysiotherapeutIn, das reicht. Wir müssen vertrauen.

Leider, leider ist mein Freund nicht mein Angehöriger, sonst würd ich viel mehr probieren.

Monika, hab noch eine Frage: weißt Du vielleicht wie das war mit den Aggressionen bei SA-Patienten? Ich mein, wieso waren die, konnte das eruiert werden? Und sind die vergangen oder geblieben ???

Meld mich wen ich wieder was weiß. Bin selbst vermutlich erst wieder 11.3.09 nachmittags online.

Bis dahin :)*

Alles Liebe und gute Nacht

Patricia

M+oniokxa65


Mein Vater war aggressiv. Zunächst sehr traurig und auch unruhig, nervös, dann aggressiv. Die Aggessivität war gepaart mit der Unruhe. Daraufhin wurde das Medikament gewechselt, danach war er nie mehr aggressiv, er wurde mit zunehmendem Fortschreiten der Krankheit immer ruhiger und in sich gekehrter, auch gleichgültiger.

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