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GdB bei rezidiver Lungenembolie

oRbrok hat die Diskussion gestartet


Hi Zusammen. Ich, männlich, 38 Jahre alt, habe soeben dieses Forum entdeckt und glaube mit meinem Anliegen hier richtig zu sein. Zur kurzen Krankheitsgeschicht: Vor 4 Jahre hatte ich das 1. Mal eine tiefe Beinvenenthrombose mit Lungenembolie. Diese wurde zuerst mit einer LyseTherapie, dann mit Heparinspritzen und dann 1 Jahr lang mit Marcumar und Stützstrümpfen ;-D behandelt. Dann wars erstmal wieder ok. Ende '08 hatte ich nun erneut eine Beinvenenthr. inkl. (nicht ganz so massiver) Le. Therapie wie gehabt, nur ab sofort muss ich lebenslang Marcumar einnehmen. Blutuntersuchungen ergaben keine Ergebnisse, so dass das ganze wohl idiopatisch(?)genannt wird. Mein Hausarzt ist nun der Meinung, dass ich einen Antrag auf Behinderung (heisst das so?) stellen sollte. Meine Frage: Habe ich da überhaupt Aussicht auf ein paar %?, oder kann ich mir das sparen. Gibt es da irgendwelche Richtlinien oder Infos wie der GdB festgelegt wird?

Vielen dank schon mal für die freundliche Hilfe.

Obrok

Antworten
Cjha-jTu


Ist die Lungenfunktion denn nach wie vor eingeschränkt?

Einen BEFRISTETEN GdB könnte ich mir durchaus vorstellen. Einen dauerhaften eher kaum. Bei einem Herzinfarkt z.B. bekommt man in der Regel, sofern er keine Folgen hat, eine Art GdB "auf Bewährung" für in der Regel 2 Jahre, normalerweise einen GdB von 30 oder 40. Wenn der Infarkt zu dauerhafter Beeinträchtigung führt (wie bei mir), bekommt man je nach Schweregrad einen höheren und u.U. auch einen dauerhaften GdB.

Die Richtlinien-Tabelle findest Du hier:

[[http://anhaltspunkte.vsbinfo.de/main/tabelle.htm]]

Gruss

Cha-Tu

o>broxk


@Cha-Tu.Danke für die schnelle Antwort. Also die Lungenfunktion ist inzwischen wieder ok.

Cqha-xTu


Dann dürfte es schwieriger werden, aber wenn der Arzt das vorschlägt, versuche es doch einfach. Schreib an das Versorgungsamt Deiner Stadt und bitte um "Feststellung des Grades der Behinderung" (ganz formlos, einfach einen Brief mit 1 Satz, das genügt). Man wird Dir dann ein 4- oder 5-seitiges Formular zuschicken, das Du ausfüllen musst, unter anderem musst Du dort auch die Namen und Adressen der Ärzte angeben, die Dich behandeln. Das Versorgungsamt wendet sich dann an diese Ärzte und bittet sie um ihre Einschätzung. Dann entscheidet das Versorgungsamt, ob sie einen Grad bei Dir anerkennen. Schon ab einem Grad von 30 hat man gewisse Vorteile, z.B. durch die "Gleichstellung" mit anderen Behinderten ist man nicht mehr ganz so schnell kündbar wie andere.

Gruss

Cha-Tu

o brzok


Merci nochmals. Dann werd ich das mal so machen. Hatte(Habe) ja auch ne ausgeprägte Rechtsherzinsuffiziens und laut den Ärzteen ausm KK, würde ich eine erneute Le nicht überleben. Schaun mer mal, was rauskommt.

Gruß

Obrok

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