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Marcumar ohne Verschreibung genommen

STchuecOhte'rne-rSterxn hat die Diskussion gestartet


naja,ich weiß garnicht wie ich so recht anfangen soll,weil es mir auch sehr unangenehm ist.

ich hab mittlerweile schon 2 abende oder so(schon etwas her) marcumar meiner mutter genommen,weil ich irgendwie psychisch leicht fertig war...und auf ein erhöhtes bluten gehofft hab,was so schnell aber nicht eintraff wie erhofft(wahrscheinlich auch besser so).

jedenfalls ist mir da noch nie irgendwelche nebenwirkungen aufgefallen,außer das ich mehrere blaue flecken bekam.

nu hab ich an diesen freitag 10 marcumar tabletten genommen und hab seit freitag meine periode.

mir erscheint sie um einiges stärker als sonst,aber das kann mir natürlich auch nur so vor kommen.

nu wollt ich fragen,ob es irgendwelche nebenwirkungen gibt,wenn man so viele tabletten auf ein mal davon nimmt und eigentlich garkeine verschreibung hat?

(bitte nur darauf antworten...das es keine gute idee war,weiß ich...dafür könnt ich mich selbst hauen)

Antworten
A!neury8sm-ver_um


das is nich dein ernst oder?

M/o]niM


Ähm, ja -zwei Nebenwirkungen hast du bereits selbst erlebt: Durch verringerte Blut"klumpung" erleichterte Bildung von blauen Flecken und Einsetzen der Periodenblutung.

Weitere Nebenwirkungen wird dir die Packungsbeilage nennen-da du mit absurd hohen Dosen heran gehst, sind all diese Nebenwirkungen sofort und in verstärktem Maße möglich.

Natürlich muss ich dir in dem Zusammenhang sagen, dass du sofort damit aufhören sollst!

Des weiteren solltest du dir bitte einen Termin bei einem Therapeuten geben lassen.

SKchu:echtergnerSxtern


würde ich es denn sonst schreiben?

ich hab ja schon überall im internet nach nebenwirkungen gesucht,aber leider nichts gefunden.

und wie noch mal gesagt,es ist mir doch selbst sehr peinlich...aber ich möchte einfach nur mein gewissen erleichtern. :(

und ich dacht dieses forum sei zum fragen und helfen gedacht!

dmemonviatxa


4 Welche Nebenwirkungen sind möglich?

Wie alle Arzneimittel kann "Marcumar Tabletten" Nebenwirkungen haben.

Bei der Bewertung von Nebenwirkungen werden folgende Häufigkeitsangaben zugrunde gelegt:

- sehr häufig: mehr als 1 von 10 Behandelten

- häufig: weniger als 1 von 10, aber mehr als 1 von 100 Behandelten

- gelegentlich: weniger als 1 von 100, aber mehr als 1 von 1 000 Behandelten

- selten: weniger als 1 von 1 000, aber mehr als 1 von 10 000 Behandelten

- sehr selten: weniger als 1 von 10 000 Behandelten, einschließlich Einzelfälle

4.1 Welche Nebenwirkungen können im Einzelnen auftreten?

- Häufig kann es zu Blutungen wie Ausscheidung von geringen Mengen von roten Blutkörperchen im Harn (Hämaturie) und Zahnfleischbluten kommen, gelegentlich treten Nasenbluten, Bluterguss (Hämatome) nach Verletzungen und Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt auf.

- Selten können lebensbedrohliche Blutungen auftreten, z.B. im Bereich von Gelenken, Muskeln, hinter dem rückseitigen Bauchfell (Itetroperitoneum), Bauchspeicheldrüse, Rückenmark, Gehirn, Nebenniere, Herzbeutel, Pleurahöhle, Einblutung in die Darmwand (Antikoagulanzienabdomen), Blutungen aus dem Magen-Darm-Trakt.

- Je nach Ort oder Ausdehnung der Blutung kann diese in Einzelfällen lebensbedrohlich sein oder Schäden hinterlassen, wie z.B. Lähmungen nach Nervenschädigung.

- Selten sind Übelkeit, Appetitlosigkeit, Erbrechen, Durchfall (Diarrhoe), Nesselsucht (Urtikaria), Hautausschlag (Exantheme), Juckreiz (Pruritus), entzündliche Hautreaktionen (Dermatitis), vorübergehender Haarausfall (reversible Alopecia diffusa) und Netzhautblutungen beobachtet worden.

- Allergische Hautreaktionen können während der Behandlung mit Phenprocoumon auftreten.

- In Einzelfällen sind Durchblutungsstörungen kleinster Blutgefäße in der Haut (Hautinfarkt) und das Absterben von kleinen Hautbezirken (Hautnekrosen) beobachtet worden. In einigen Fällen führte dies zum Tod oder dauernder Behinderung. Ein Zusammenhang mit vorbestehendem Mangel an Protein oder seines Cofaktors Protein S ist beschrieben worden. Es scheint, dass Nekrosen von lokalen Thrombosen begleitet sind, deren Auftreten sich einige Tage nach Beginn der Antikoagulanzientherapie zeigt. Bei Durchblutungs störungen kleinster Blutgefäße in der Haut empfiehlt es sich, die Wirkung von Phenprocoumon durch Vitamin zu unterbrechen und die Antikoagulanzien-Therapie wenige Stunden später auf Heparin umzustellen, um eventuell weitere Thrombosierung kleinster Hautgefäße zu verhindern. Zusätzlich ist die Verabfolgung eines Prednison-Präparates zu empfehlen.

- In Einzelfällen wurden schwere Lebererkrankungen (Leberparenchymschäden) beobachtet Leberentzündungen mit oder ohne Gelbsucht (Ikterus) wurden gelegentlich beobachtet. Regelmäßige Leberfunktionsprüfungen im Rahmen der ärztlichen Überwachung werden daher empfohlen.

- Bei in extrem seltenen Fällen auftretenden Hautblutungen (Purpura) sollte differenzialdiagnostisch eine Verminderung der Blutplättchen (Thrombozytopenie) oder eine allergisch bedingte Gefäßentzündung (Vasculitis) in Erwägung gezogen werden.

- In der Schwangerschaft sind Fehlbildungen und sonstige fruchtschädigende Wirkungen (teratogene und embryotoxische Effekte) beobachtet worden.

- In Einzelfällen wurde ein Kompressions-Syndrom des Nervus femoralis als Folge einer retroperitonealen Blutung beobachtet.

- Bei Langzeitbehandlung wurde über Knochenschwund (Osteopenie) berichtet.

- In seltenen Fällen kann es zu brennenden Schmerzen mit gleichzeitiger Verfärbung in den Großzehen kommen ("purple toes"). Die Antikoagulanzientherapie kann zu einer erhöhten Freisetzung von Material aus atheromatösen Plaques führen und das Risiko für Komplikationen durch systemische Cholesterol-Mikroembolisation einschließlich "purple toes -Syndrome" erhöhen. Die Beendigung der Phenprocoumon-Therapie wird empfohlen, wenn solche Phänomene beobachtet werden.

4.2 Welche Gegenmaßnahmen sind beim Auftreten von Nebenwirkungen zu ergreifen?

Teilen Sie Ihrem Arzt mit, wenn Sie unter Nebenwirkungen leiden. Er wird über eventuelle Maßnahmen entscheiden.

Wenn bei Ihnen eine Nebenwirkung plötzlich auftritt oder sich stark entwickelt, informieren Sie umgehend einen Arzt, da bestimmte Arzneimittelnebenwirkungen (z.B. übermäßiger Blutdruckabfall, Überempfindlichkeitsreaktionen) unter Umständen ernsthafte Folgen haben können. Nehmen Sie in solchen Fällen das Arzneimittel ohne ärztliche Anweisung nicht weiter.

Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker, wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, die weder hier noch in der Packungsbeilage aufgeführt sind.

quelle: [[http://www.gesundheitpro.de/do/extern/medfinder/medikament-arzneimittel-information-Marcumar-Tabletten-AAAIDB.html]]

google ist unser aller freund.

SOchuechcternserStern


was steht denn da drin?!

ich weiß es ehrlich gesagt nicht...und meine eltern sollen das ja auf garkeinen fall mitkriegen.

das mit den therapeuten weiß ich...nur so leicht nen termin da zu kriegen,ist garnet so einfach. :(

SgchuechtyernerStxern


danke ^^

F3-(i-M


10 Marcumartabletten aufeinmal :|N

Ehrlich gesagt glaube ich das nicht.

M^oniM


Demoniata hat die PB bereits für dich gefunden-über google.

Ich kann dich leider nicht beruhigen, da ich nicht weiß, wie dein Körper auf diese hohe Dosis reagiert.

Du hast eine einmalige Dosis von 30mg Phenprocoumon zu dir genommen-bei 40mg liegt die Höchstgrenze.

Da ich deine Statur und deinen Stoffwechsel nicht kenne, kann ich nicht sagen, was das für dich bedeutet.

Phenprocoumon bleibt recht lange im Körper, erst nach 160h ist die Hälfte des Wirkstoffes draußen.

Ich würde an deiner Stelle zusehen, dass ich möglichst schnell zum ärztlichen Notdienst gehe oder, je nach Bundesland, dich bei einer der Giftnotrufzentralen meldest. [[http://www.medknowledge.de/patienten/notfaelle/vergiftungszentralen.htm]]

SbchueochterCnerStexrn


es ist aber wirklich so!

mit solchen sachen würde ich keine witze machen und irgendeinen blödsinn hier rein schreiben!

F)xxi


10 Macumar auf einmal? - Ab zum Arzt - egal ob peinlich oder nicht.

Habe auch Macumar genommen - auf ärztliche Anweisung. Blutwerte (Quick-Wert bzw.INR - müssenregelmässig überwacht und Dosierung evtl. verändert weden, da sonst die Gerinnung zu niedrig sein kann - was bei stärkeren Blutungen (wie auch bei der Periode gefährlich werden kann).

Ich nahm je nach INR-Wert 3,5 - 5 Tabletten pro Woche!!! Hätte niemals gewagt, dies ohne ärztliche Anweisung zu erhöhen - schon gar n icht in diesem Maße (starke Blutungsgefahr).

SDchueuchternPerStexrn


ich hab vor knapp 7 wochen schon mal 6 tabletten auf ein mal genommen,aber da ist danach eben nichts außer den blauen flecken aufgefallen.

aber anscheinend hab ich die nebenwirkungen unterschätzt. :(

ist das denn alles echt so schlimm?!...ich bin leider so selten beim arzt und nehme garnichts an medikamenten...aber irgendwie macht mir das schon etwas angst. :°(

M7onxiM


Ja, das kann sehr ernst werden-deswegen such bitte schnell einen Arzt auf oder rufe bei einer der Nummern, die ich dir verlinkt habe an.

S@chueMchte8rnebrStexrn


kann ich da einfach anrufen?!

und was sag ich denen?

oh man...ich bin grad so durchn wind...was hab ich da bloß gemacht?! :°(

MroniM


Das was du uns gesagt hast-sie werden dir dann weiterhelfen und fragen, wenn sie noch etwas wissen wollen.

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