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gibt es eine erstverschlimmerung, bei betablockern

m[ac}hbxar hat die Diskussion gestartet


vielleicht kann mir jemand helfen...

habe aber das gefühl, dass ich die einstellung mit den ramipril morgens und abends besser vertragen habe.

mein blutdruck war super eingestellt 125/77 p 61...

jedenfalls nehme ich seit mittwoch metosucc 95mg morgens und abends eine ...

da der blutdruck bei einer halben überhaupt nicht gut war ( der arzt sagte mir ich soll selber dosieren).

gibt es bei den betablockern eine erstverschlimmerung?

irgendie bilde ich mir auch ein, dass ich körperjucken habe?!

Antworten
Cxhpa-xTu


Warum wurde denn der Wirkstoff gewechselt? Und warum das Metoprolol gleich so hoch dosiert? 2 x 95 mg Metoprolol ist fast die Höchstdosis (Höchstdosis ist 200 mg). Ich als chronisch Herzkranker nehme noch nicht einmal die Höchstdosis.

Gruss

Cha-Tu

meacQhbaxr


also... seit oktober letzten jahres, bekam ich metoprolol 100m verschrieben 1/2-0- 1/2 so war mene dosis...

mein blutdruck war nie optimal eingestellt mit dieser dosis 145/94 und auch höher...

im dezember war ich wegen druckschmerz am herzen und im oberen brustberreich und duchblutungstörungen in händen und füßen beim notarzt...

dann beim hausarzt wurde ich auf ramipril 5mg umgestellt- sollte die betablocker ganz absetzten, die hausärztin meinte, nebenwirkung vom metro,

ja jedenfalls schaffte ich abends es nicht

von dem metoprolol runterzukommen und nahm so die dosis weiter, ohne mich beim dc noch einmal vorzustellen, hatte aber schon die überweisung zum kardio in der tasche.

vom endo bekam ich noch 25mg l-thyroxin verschrieben...

nach ca. 5wochen war mein blutdruck super, fand ich.

wie oben beschrieben...

nun hatte ich letzte woche den termin, beim kardio-

nach diesem kurz-ekg und blutdruck messen, stellte sich für die ärztin heraus,

dass mein puls noch nicht gut eingestellt wäre und sie nicht glaubt,

das ramipril meine lösung wäre.

so switchte sie mich wieder um.

ich erklärte ihr, dass ich damals mit metoprolol nicht optimal eingestellt war-

da meinte sie, ich messe ja selber und kann gut einschätzen,

ob ich eine halbe morgens und abends mehr brauche.

ja mein blutdruck ging wieder hoch auf 160/103 und somit habe ich erhöht.

cha-tu ??? ?!!

CChda-xTu


Hallo, machbar,

zum einen ist es ziemlich falsch, einen Betablocker SOFORT abzusetzen. Besonders, wenn er in einer doch recht hohen Dosis genommen wurde, 2x1/2 sind ja auch 100 mg. Wenn man dann absetzt, musst das über WOCHEN (!) langsam ausgeschlichen werden, und nicht von heute auf morgen abgesetzt. Das kann übel in die Hose gehen... Zum Beispiel kann Dein momentaner Hochdruck eine Folge dieses Absetzens sein. Wenn man einen Betablocker abrupt absetzt, kann es bis zu einem viertel Jahr danach noch zu einem Rebound-Effekt kommen, d.h. der Blutdruck geht NOCH höher als er vorher gewesen ist. Das MUSS einfach jeder Arzt wissen.

Zum anderen würde ich mich mit diesen Ergebnissen keinesfalls zufrieden geben, notfalls den Arzt wechseln. Einen Bluthochdruck optimal einzustellen, ist nicht leicht! Da muss man öfters mal Verschiedenes ausprobieren, aber dem Patienten zu sagen, er misst ja seinen Blutdruck und soll selbst entscheiden, wieviel er nehmen muss, das halte ich für nicht in Ordnung.

Mein BD war z.B. mit einem Betablocker alleine nicht gut eingestellt. Einen ACE-Hemmer habe ich nicht vertragen (Dauerhusten als Nebenwirkung). Dann wurde ich auf ein Sartan eingestellt, was auch nicht optimal wirkte. Erst seit ich einen Betablocker UND ein Sartan zusammen nehme, wurde mein Blutdruck super. Das alles kann aber der Patient nicht alleine, dafür ist der ARZT zuständig, der ja auch die Verantwortung trägt.

Sorry, ich kritisiere selten Ärzte, aber hier liegt eine "Therapie" vor, die ich nicht für optimal halte. Ich denke, ich würde noch mal nachfragen und notfalls wirklich den Arzt wechseln. Aber das würde ICH tun. Was DU tust, musst Du natürlich selbst entscheiden.

Alles Gute

Cha-Tu

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